Das Crimson-Circle-Material Die [NÄCHSTE]-Serie, SHOUD 9 „Keahak II“ präsentiert von Adamus, gechannelt durch Geoffrey Hoppe am 2. April 2011 […] Über die zeitbasierte Wirklichkeit hinaus Ich komme... ich bin aus der Zukunft. Nicht aus einer linearen Zukunft, nicht aus einer Zeitachsen-Zukunft. Mein Aufstieg ist eine Weile her, und seither bin ich nicht in körperlicher Form in eine menschliche Inkarnation zurückgekehrt, ich habe den Vorgang der Wiedergeburt nicht mitgemacht, also benutze ich – arbeite mit, Cauldre korrigiert mich – arbeite ich mit willigen und akzeptierenden Wesen, um ein Potenzial zurückzuholen. Wisst ihr, man könnte sagen, als ich aufstieg, streute ich all diese Potenziale hinaus, hinaus in das, was ihr als Zukunft bezeichnet. Sie sind überall versprüht. Sie tragen eure Namen. Nicht einfach irgendjemandes Namen, obwohl ich schätze, dass auch andere sie anzapfen könnten. Doch die Verbindung zwischen mir und euch ist in ihnen festgeschrieben. Ich streute sie also hinaus und sagte, die Wahl, welche dieser Potenziale ihr für euer Voranschreiten auf eurer linearen Zeitachse wollt, liegt bei euch, denn ihr mögt diesen Zeitrahmen "Moment für Moment, Monat für Monat, Jahr für Jahr" immer noch sehr gerne. Ihr lernt schön langsam, wie man sich daraus löst, doch ihr seid immer noch in diesem Zeitrahmen. Und jetzt stoßt ihr also auf die verstreuten Potenziale, die ich zurückgelassen habe. Nun, sie sind sehr real. Potenziale sind keine Energie. Potenziale sind kleine Bewusstseins-Sprenkel. Sie sind kleine Bewusstseins-Perlen, die überall da draußen herum schweben. Wenn sie von Menschen, von euch, durch klares und bewusstes Erkennen aktiviert werden, ziehen diese Potenziale Energie an, und dann erwecken sie diese Energie zum Leben, wie ein prächtiger Ball des Bewusstseins, jetzt mit Schichten aus sehr dynamischer Energie, und dann können sie hier auf der Erde manifestiert oder erlebt werden. Ich möchte kurz sinnlich werden. Danke. (Er nimmt einen Schluck) Ah! Das war es aber nicht, das ist es. (Adamus küsst Linda) LINDA: Mehr, Liebling! ADAMUS: Ah! (Viel Gelächter, als Adamus Garret küsst) Man könnte also sagen, dass ich heute aus der Zukunft zu euch komme und euch in dieser Version des Hier und Jetzt treffe, in der ihr euch befindet, weil ihr das Potenzial angerufen habt – ihr habt es aktiviert – das Potenzial dessen, worüber wir heute sprechen werden, was die Essenz des heutigen Tages ist. Im Heute geht es nicht nur darum, wie ihr hierher gefahren seid, wie euer Rücken oder euer Hintern sich gerade anfühlt, falls ihr darüber nachdenkt – das alles sind Ablenkungen. In dem Potenzial ging es um die Essenz dessen, was wir hier gerade tun. Man könnte also sagen, dass ich aus der Zukunft gekommen bin und mich mit euch im Hier und Jetzt treffe. Aber ich bitte euch, das einen Moment lang abzuwandeln. Ich bitte euch, als erstes tief einzuatmen und das Zeitachsen-basierte Erleben des Lebens zu lockern oder zu lösen. Das bedeutet, ihr neigt dazu, das Heute und dann das Morgen und dann den Tag darauf der Reihe nach zu erleben. Eine der Kernverbindungen, die ihr zur Wirklichkeit habt – zu eurer Wirklichkeit – ist die Zeit. Zeit existiert überhaupt nicht. Was jedoch existiert, ist die Entwicklung der Erfahrung. Manche würden auch behaupten, es passiere alles gleichzeitig. Umstritten, und es ist eigentlich auch egal; was ich aber sagen kann ist, dass Engelwesen keine Armbanduhren tragen, sie brauchen nicht auf die Uhr zu sehen. Was sie jedoch haben, ist eine Entfaltung oder ein Abspulen der Erfahrung. Manche Erfahrungen sind dabei wirklich groß und gewaltig, und diese erweitern oder entfalten sich auf sehr dynamische Weise. Andere Erfahrungen sind klein, aber sie alle erschaffen sozusagen die Entfaltung oder das Gedeihen. Und Engel können sogar zurückschauen – kein sehr gutes Wort, aber es gibt kein anderes – sie können ebenso in die Entfaltung ihrer Erfahrung schauen. Das gibt ihnen ein Konzept, das man als Vergangenheit bezeichnen könnte – tatsächlich ist es nicht die Vergangenheit, es ist die Entfaltung der Erfahrung – als Hilfestellung, um die Potenziale zu bestimmen, die sie für die nächste Erfahrung wählen wollen. Ha! (Adamus seufzt tief) Gut, ich sage dir, was das mit dir zu tun hat. Ich sage dir, wie man es macht. Du hast Erfahrungen auf deiner Zeitachse, und wenn du in die Vergangenheit schaust, sagt du: "Dies geschah vor 10 Jahren, und jenes geschah vor 30 Jahren an einem bestimmten Datum." Du markierst deinen Weg. Du machst kleine Kerben in deine Entwicklung, auf Grundlage der Zeit. Das ist sehr, sehr linear, sehr beschränkt. Nimm dir daher einen Moment Zeit und lass locker... lass dein Konzept von Zeit locker – von zeitbasierten Erfahrungen. Wie machst du das? Nimm einen tiefen Atemzug. Es ist natürlich. Es ist unnatürlich, innerhalb der Zeit zu leben, sehr unnatürlich. Obendrein bist du einer Reihe planetärer Einflüsse unterworfen, wie das Auf- und Untergehen der Sonne, und all das verfestigt diese Sache namens Zeit. An dieser Stelle in deiner Entwicklung ist es Zeit, von der Zeit wegzukommen. Verstand und Körper haben Bedenken, dass du, wenn du die Zeit loslässt, plötzlich losgelöst bist, als würdest du ins All abdriften, da draußen herum schweben. Überhaupt nicht. Du wirst dich geerdeter fühlen, wirklicher und, ja, auch sinnlicher, wenn du die zeitbasierten Überzeugungen und Erfahrungen loslässt. Machen wir das! Zuerst nimmst du, wenn du dich dafür entscheidest, einen tiefen Atemzug, und wenn nicht, ist das auch in Ordnung. Aber wenn du dich dafür entscheidest, nimm einen tiefen Atemzug und lass zu, dass deine zeitbasierte Überzeugung sich löst. (Pause) Potenziale jenseits der Zeit Ich sage nochmals, dass ich aus der Zukunft komme. Formulieren wir das ein wenig anders. Ich komme aus einem Potenzial, das du noch nicht erlebt hast. Ich komme von da draußen aus einem Feld der Potenziale, mit meinem Bewusstsein, das überall versprenkelt ist – und du wirst das eines Tages auch tun – Potenziale, die du noch nicht erlebt hast. Ich bitte dich also um Folgendes: Lass dich segeln, schweben, was auch immer – entspann dich – und triff mich dort, wo du einer Erfahrung, die du hattest, voraus bist. Mit anderen Worten, lass die Wahrnehmung des jetzigen Momentes los. Komm und triff mich draußen in einem Feld der Potenziale – Erfahrungen, die noch nicht geschehen sind – und stell dir einfach dich vor, wie du da draußen rumschwebst. Du wirst nicht verlorengehen. Wir transzendieren also die Zeit, wir transzendieren die lineare Erfahrung, und plötzlich wird dir klar – wenn nicht jetzt, dann an einem anderen Punkt: "Ach du liebes Gottselbst, es gibt so viel mehr, als ich bisher wahrgenommen habe". Nun, wenn du mit deinem Verstand kämpfst, was ungefähr 63 Prozent von euch gerade tun, lass es los. Lass es los. Ich sehe es. Ich weiß es. (An jemanden im Publikum gewandt) Ich weiß es, und du bist nicht der einzige, aber du bist das Paradebeispiel für das Festsitzen im Verstand. Festsitzen im Verstand. Lass es los. Du hast nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, weißt du? Du nimmst also einen tiefen Atemzug, bewegst dich aus dem Verstand weg und hin zum sogenannten Wahren Herzen, dem Gefühl, der Erfahrung. Der Erfahrung. Ich komme aus einem Garten der Potenziale, einem üppigen, wunderschönen, bunten Garten, wo die Blumen singen, der Staub tanzt und der Sonnenschein regnet, weißt du? Ich komme aus diesem Feld der Potenziale. Komm und triff mich dort. Komm hierher. Komm dorthin, wo ich bin. Zwing mich nicht mehr, dich immer in deiner Zeitachsen-Erfahrung zu treffen. Komm dorthin, wo ich bin. (Pause) Ihr versucht es zu sehr. Seht ihr, das ist das Problem. Ihr versucht es zu sehr. Ihr versucht, euch den Weg dorthin zu erdenken. Tut es einfach, ihr sinnlichen Wesen, ihr. (Pause) Nun fragst du: "Aber was sollte ich fühlen?" Das kommt schon. Das kommt schon. Und dann wirst du mich dafür verfluchen, dass ich dich dazu gebracht habe, dich so zu öffnen, und das ist das Wunderbare. Nimm einen tiefen Atemzug. (Pause) Komm und triff mich irgendwo da draußen. Und es stellt sich die Frage, was ist realer? Liebe, liebe Freunde, ist da nicht gerade etwas geschehen? In Ordnung, die Sache ist die: Ihr haltet danach Ausschau, dass es auf die gleiche Weise geschieht, wie euch früher Dinge geschehen sind. Das wird es nicht. Ihr schaut zurück und sagt: "Gut, ich möchte eine große Erfahrung. Ich möchte einen brennenden Busch", oder: "Schau, ich möchte, dass Cauldre sich plötzlich erhebt und im Raum herum schwebt", solche Dinge. Das ist wirklich alt. Die neue Erfahrung – sie erfordert ein wenig Eingewöhnung – die neue Erfahrung ist anders, und wenn ihr... darf ich mir den Hut nochmal zur Veranschaulichung ausleihen? (Er nimmt den pinkfarbenen Hut) Wenn ihr euch erlaubt, in die Erfahrung zu segeln, den linearen Weg loszulassen, geschehen interessante Dinge – sehr, sehr interessante – und dann beginnt es, Spaß zu machen, dass man auf der Erde ist. Stell dir bitte vor, du siehst diesen Hut immer von vorne. So hast du den Hut kennengelernt. Er hat die Farbe Pink, ein kleines Schmuckstück ist darauf, und du hast den Hut immer auf diese Weise wahrgenommen, denn aus der zeitbasierten Erfahrung heraus ist das die Art, wie du ihn immer wahrnimmst. Sie gibt dir nur diese eine Perspektive des Hutes, und das ist alles, was du kriegst. Daraus schließt du, dass der Hut pinkfarben ist, dass er hier eine Kurve hat und ein kleines, kostbares Schmuckstück vorne dran. Das ist die Art, wie du ihn immer wahrnimmst. Wenn du aber von der zeitbasierten Erfahrung ablässt, wenn du dich in neue Potenziale erweitern lässt, siehst du plötzlich, dass er eine Rückseite hat. (Er dreht den Hut herum) Du siehst plötzlich, dass er Seiten hat, eine Oberseite, eine Innenseite. Und plötzlich beginnst du zu schauen: "Ich habe mir eigentlich nie die Innenseite angeschaut". Du beginnst, eine andere Tiefe zu sehen, Schatten, und plötzlich wird dir klar, dass dieser Hut gar nicht pinkfarben ist! Ist er nicht. Es gibt Blautöne darin; sie müssen da sein. Es gibt Gelbtöne darin, es ist nötig, dass es Gelbtöne darin gibt. Grüntöne. Natürlich auch Rottöne. Es ist Schwarz darin. Es muss da sein. Doch das Potenzial, das dir entgegensprang, weil du das Leben von vorne betrachtet hast, ließ dich die Farbe Pink sehen. Und manche von euch kämpfen immer noch, zwinkern und sagen: "Verdammt, er ist aber noch immer pinkfarben". Ist er nicht. Ist er wirklich nicht. Ich meine, tatsächlich, auch vom Standpunkt eines Physikers, müssen Blautöne darin sein, sonst wäre Pink nicht Pink. Es müssen Gelbtöne darin sein. Ich meine, das ist menschliche Wissenschaft; es ist keine huh-huh-spirituelle Wissenschaft. Doch die Wahrnehmung sagte stets, dass er pinkfarben ist. Dies ist nun ein wichtiger Punkt, denn dieser Hut wird niemals wieder der alte sein. Es ist ein wichtiger Punkt. Wenn du mich jenseits deines Zeitrahmens triffst, wenn du hier heraus kommst (er zeichnet), und wir uns nun an einem anderen Ort vereinen, dann muss ich nicht eine große Menge Energie aufwenden, um hier herabzukommen und dich zu besuchen, sondern wir treffen einander auf halbem Weg genau hier. Das bedeutet nicht, dass du die Zeit-Wirklichkeit völlig ignorierst; es bedeutet, dass du jetzt flexibel bist. Du beherrschst beides – Zeit-Wirklichkeit und Erfahrungs-Wirklichkeit. Die wichtige Sache hier... Ich komme schon auf den Punkt, Cauldre fragte nach. Die wichtige Sache ist dabei – das ist sehr, sehr wichtig – wenn du von der zeitbasierten Wahrnehmung ablässt, wirst du plötzlich erkennen, dass die Vergangenheit – deine Wahrnehmung der Vergangenheit – wirklich ziemlich pinkfarben ist. Deine Wahrnehmung der Vergangenheit ist beschränkt. Es gibt auch Menschen, die sich deshalb mit mir schlagen würden – und sie würden wahrscheinlich gewinnen, weil sie es wollen – sie schlagen sich mit mir und sagen: "Nein, als ich vier Jahre alt war, wurde ich missbraucht, und verdammt nochmal, das ist meine Geschichte. Und dabei werde ich bleiben." Es gibt Menschen, die sagen: "Nun, erst letzte Woche hatte ich einen Autounfall. Was meinst du damit, das wäre nicht zutreffend?" Und sie werden darauf bestehen. Das ist eines der schwierigsten Dinge, die wir den Fortgeschrittenen beibringen müssen – wir nennen sie Fortgeschrittene, sie sind wirklich progressive sinnliche Piraten – denn es besteht immer noch die Neigung zu sagen: "Hey, nein, verdammt, so ist es passiert." Es ist wie eine Fotografie, und ihr glaubt: "Nun, das ist eine Fotografie. Es ist ein Bild der Gruppe von Shaumbra auf einem Boot in Kauai. Verdammt, genau das ist es." Nein, nein, nein, nein, nein. Und Dave weiß das. Wenn du ein Bild von der Gruppe machst, die da auf dem Boot steht, bereit, ihr Mittagessen zu verschlingen, mit dem blauem Wasser darauf und einem Teil der Bootsreling, ist das wirklich alles, was da war? Nein! Das war ein kurzsichtiger Blick. Das war ein eng eingestellter Blick auf das, was da war. Was war da noch? Nun, es gab Mittagessen unter Deck, aber denkt nicht daran, wenn ihr dabei fast seekrank wurdet. Am Himmel waren Vögel. Im Meer waren Fische. Es gab Sonnenschein. Die Sonne war da, die etwa drei Stunden später untergehen würde. Es war Nacht. Und so könnte man immer weitermachen. Siehst du, dieses Bild ist nicht wirklich treffend, wenn du dich nicht von diesem überaus linearen Weg des Erlebens löst. Plötzlich wirst du ein Bild ansehen können und es wie aus einem Hologramm – 360 Grad – betrachten können, und dir wird klar werden, dass du es tatsächlich sehen kannst, dass es da ist, und du wirst erkennen können, dass du nicht verrückt wirst, wenn du anfängst, Feen und Devas und die Magie um dich herum zu sehen. Das ist Leben. Das ist Sinnlichkeit. Das ist der Punkt, an dem du bist, oder der Punkt, auf den du zusteuerst. Jenseits der Zeitachse Nun, das ist besonders wichtig, weil du deine Vergangenheit wie eine Fotografie betrachtest, einen Schnappschuss. Du sagst, gewisse Dinge passieren. Du ziehst eine Zeitachse. Du kannst zurückgehen, weißt du, und sagen: "Ich habe mein Studium in diesem und jenem Jahr abgeschlossen, mit einem Titel in...", sagen wir, Psychologie. Du sagst: "Ich bekam meinen ersten Job an diesem Datum, ich heiratete, ich bekam Kinder." Du kartierst das alles. Falsch. Absolut... falsch. (Einiges Gelächter) Ich wartete nur auf das zustimmende Nicken, dass ich hier ein bisschen fluchen darf; es ist falsch. Es ist ganz falsch (Lachen, während Linda sehr betont nickt), so falsch wie diese Fotografie, von der wir gerade sprachen. Nimm dir also hier einen Moment Zeit und mach dir klar, dass deine Vergangenheit eigentlich nicht das ganze Bild ist. Nimm einen tiefen Atemzug, während du dich über die lineare Wirklichkeit hinweg ausdehnst. (Pause) Du beginnst zu sehen, dass dieser Hut nicht pinkfarben ist, und kein Schmuckstück daran ist, zumindest wenn du ihn von hinten ansiehst und von innen. Das bringt mich zu dem Schluss, dass deine Vergangenheit überhaupt nicht deine Vergangenheit ist. Du hängst sehr daran. Du kämpfst dafür. Du kämpfst mit mir darum. Du verfluchst sie. Du verdammst sie, und doch hältst du an ihr fest. Warum? Weil niemand es dir gesagt hat, sozusagen, niemand sagte: "Sie gehört wirklich nicht dir". Mit anderen Worten, die Dinge, die vor langer Zeit passiert sind, kann man auf holistische Art betrachten, man kann sie wie ein Hologramm betrachten. Beginne, in deiner Vergangenheit umher zu wandern oder umher zu schweben. Es gibt da so viel mehr, das dir nicht bewusst war. Du hattest die Jalousien zu. Du hast das Objektiv der Kamera auf eine einzige Sache scharfgestellt. Du hast stark daran festgehalten. Aber wenn du dich in deinen Aufstieg hinein entspannst, wirst du langsam erkennen, welch herrliche Sache deine Vergangenheit war, was tatsächlich passiert ist, nicht nur aus dem Blickwinkel des Menschen, sondern was tatsächlich passiert ist. Du wirst langsam erkennen, dass so viel mehr von dir dort war, als dir bewusst wurde. Plötzlich ist die Vergangenheit nicht mehr die Vergangenheit, verstehst du? Plötzlich findest du deine Vergangenheit sehr unvollständig. Sie war sehr beschränkt, stark ausgerichtet auf Dinge, auf die du dich nicht mehr auszurichten brauchst. Plötzlich offenbart sich dir die Erfahrung dessen, was dir passiert ist, und es ist nicht mehr bloß Schmerz oder Kränkung. Es ist nicht mehr bloß ein schlechter Tag. Da geschieht so viel mehr. Es verändert alles. Bitte betreibe keine Anstrengung mit diesem Konzept. Mit anderen Worten, versuche nicht, es zu verstehen, denn das wird dich nur auf der linearen Erfahrung des Lebens festhalten. Es ist natürlich für dich, eine erfahrungsbasierte Existenz zu haben anstatt einer zeitbasierten Existenz. Anders gesagt, nimm einen tiefen Atemzug. Entspann dich. Kehr zu dem zurück, was natürlich ist. Kehr zur Sinnlichkeit zurück. Kehr ins Erweitert sein zurück. Das ist kein pinkfarbener Hut. Er ist auch blau und gelb. Es ist nicht nur ein Schmuckstück. Es hat eine Hinterseite, eine Vorderseite und eine Innenseite. Und das ist nicht nur ein Hut. Er ist viele verschiedene Dinge. Das ist nicht irgendeine exotische Theorie oder ein Konzept. So ist das wahre Leben wirklich. Die Art, wie Menschen das Leben erleben, ist vielleicht bis zu einem gewissen Punkt interessant, und, ich wiederhole, wie durch das scharfgestellte Objektiv einer Kamera wird nur ein sehr schmales Spektrum wahrgenommen oder bewusst gemacht. Du bist bereit, beinahe herauszuplatzen, herauszuplatzen und das Leben auf diese vollständigere Art zu erleben. Das bedeutet, weil du beginnst, die wahre Natur deiner Vergangenheit zu erkennen – die Tatsache, dass deine Vergangenheit nicht nur ein pinkfarbener Hut ist – macht dir diese Bewusstheit, diese breitere Bewusstheit deiner Vergangenheit, auch die breitere Natur deiner Zukunftspotenziale bewusst, oder nennen wir sie die Potenziale der nächsten Sequenz. Tobias sagte es schon vor Jahren: "Die Zukunft ist die geheilte Vergangenheit". Ich sage: "Überwinde deine Vergangenheit. Komm in die Gänge." Plötzlich verändert sich die Auffassung der gestrigen Geschehnisse. Es gab kein Gestern, es geschah nicht so, wie du dachtest. Es ist viel weiter und viel bunter. Das wird dir eine neue Bewusstheit über das schenken, was als nächstes kommt. Im Moment hast du eine recht schmale Sicht auf das, was als nächstes kommt. Ungefähr so: "Nun, gewisse Dinge werden morgen bestimmt geschehen". Du folgst quasi diesem linearen Fortschreiten, ohne sehr viel Wahlmöglichkeit oder Vielfalt im Morgen zu spüren, oder, sagen wir, in der nächsten Erfahrung. Aber wenn du dich von der Zeitachse löst, wird dir klar: "Oh mein Gottselbst, da draußen gibt es ja noch viel mehr!" Nicht nur ein pinkfarbener Hut ist in der Vorschau. Es gibt Blau und Gelb. Es gibt Kappen. Es gibt Handschuhe. Alles öffnet sich. Es ist auch ein wenig beängstigend, weil dir plötzlich auch klar wird, dass dich das vielleicht ein bisschen überfordern könnte. Aber das tut es nicht. Du nimmst einen tiefen Atemzug. Du nimmst einen tiefen Atemzug. Also, liebe Shaumbra, ein wichtiger Punkt ist, dass die Vergangenheit nicht das ist, wofür ihr es haltet. Hört auf, mich deswegen zu bekämpfen. Hört auf, daran festzuhalten. Das steht euch nicht mehr so gut. Sie ist eine eintönige Mode, eure Vergangenheit. Ein Trennungspunkt Nun, liebe Shaumbra, Shaumbra, Shaumbra, ihr befindet euch gerade an einem Trennungspunkt. Als ihr hier herauskamt in meine Welt, lösten wir uns kurz von eurer. Wenn ihr euch hier heraus segeln lasst, zu diesem Potenzial dessen, was wir heute erleben werden, fühlt ihr da, wie etwas Komisches in der Luft liegt? Ich hoffe es. Da geschieht gerade sehr viel. Gut. Nun, die Sache ist die, ihr befindet euch an einem Trennungspunkt. Nochmal, sagen wir, ihr seid dieser linearen Erfahrung des Lebens gefolgt – von Punkt A zu Punkt B zu Punkt C, bis zum Gehtnichtmehr. (Er zeichnet eine Zeitachse) Ein Trennungspunkt bedeutet, dass ihr plötzlich das Bewusstsein ändert. Es bedeutet, dass ihr nicht weiter dieser geraden Linie folgen werdet. Ihr kommt an den Trennungspunkt, wie wir es jetzt tun, und das ist ein wenig erschreckend, denn ihr kennt ja diese Geschichte. Man kann beinahe sagen, dass ihr das letzte Kapitel kennt. Ihr kennt die Geschichte, und sie ist ziemlich langweilig, ziemlich schmerzhaft. Du kommst also an diesen Trennungspunkt und sagst: "In Ordnung, ich bin bereit, einen großen Sprung zu machen". Der Sprung wird so oder so geschehen, falls du darauf noch nicht gekommen bist. Da ist etwas in deinem wahren Herzen, das dich zu diesem Sprung zwingt. Du kannst springen, weil du freien Ausdruck möchtest, oder du kannst springen, weil dir jemand Feuer unterm Hintern macht. (Lachen) Und dieser jemand mit dem Feuer bist du, ist dein Wahres Herz, dein Spirit. Du bist also an einem Trennungspunkt, genau hier (er zeichnet ein X auf die Zeitachse), bereit dich loszumachen. Du hast das schon hundertmal durchgemacht, daher weißt du, wie es ist. Nun, es ist immer voller Spannung, voller Aufregung, voller Beklommenheit und voller Vergangenheitsaspekte, die aus deiner... Aspekte lieben es, sich deiner Zeitachse entlang aufzureihen, deiner Vergangenheit. Sie lieben es. Sie lieben es! Sie lieben es! Sie klammern sich daran fest. Hast du noch nicht herausgefunden... Aandrah hat es herausgefunden, Aspekte klammern sich daran fest, als wäre sie ein Seil, diese Zeitachse der Vergangenheit. Und die Aspekte werden dermaßen von der Vergangenheit aufgepeitscht, dass es ihre Wahrnehmung ihrer selbst noch festigt. Sie wollen sie nicht loslassen. Sie überzeugen dich, sie ebenfalls nicht loszulassen, obwohl du sie wirklich hasst, und das bestärkt einfach die Vergangenheit. Das ist wie Tauziehen mit dir an einem dicken Seil, einem großen, sehr steifen Seil, und an diesem Seil hängen büschelweise Aspekte. Das ist deine Vergangenheit. Wir sind also hier an einem Trennungspunkt. Ich amüsiere mich. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber... (Lachen) Ich habe mit Cauldre gesprochen. Ihr seid also an einem Trennungspunkt. Zeit, aus der Zeiterfahrung auszusteigen und in eine völlig andere Art der Wirklichkeitswahrnehmung einzusteigen. Es gibt ein paar Dinge, zu denen ihr eine Entscheidung treffen müsst – nun, zu denen ich gerne hätte, dass ihr eine Entscheidung trefft – und keine Verstandesentscheidung, sondern eine Gefühlsentscheidung. Kennt ihr den Unterschied? Die eine bereitet euch Kopfschmerzen, die andere bereitet euch Freude. Wahr, sehr wahr. Eine Verstandesentscheidung... (Er findet einen anderen Hut) Beim Teufel ist er violett. Er ist alles. Und er ist klein. (Lachen, als er ihn auf seinen Kopf presst) Er ist richtig klein. Aber manchmal bekommt man einen großen Kopf, und der alte Hut passt einfach nicht mehr. (Er gibt ihn Linda) LINDA: Oh! ADAMUS: Mein Geschenk für dich, Liebling. Also, wo waren wir? Seht ihr, hier draußen, außerhalb eurer Zeitachsen-Erfahrung – seht ihr, wir sind eigentlich nicht hier (auf der Zeitachse), sondern hier irgendwo (von der Zeitachse entfernt) – doch ein Teil von euch glaubt immer noch, dass ihr hier seid. Aber das seid ihr nicht. Du bist an diesem Trennungspunkt, du verlässt also den alten Pfad. Ich bitte dich, ein paar Dinge zu erspüren und zu berücksichtigen, und treffe deine Wahl aus dem Herzen, nicht aus dem Gehirn. Dein Gehirn – und dein Mund – dein Gehirn und dein Mund werden sagen: "Ja, ich will das". Aber spüre es zuerst. Ein Trennungspunkt – und das ist er übrigens nicht nur für dich, sondern für die gesamte Gruppe von Shaumbra, mit denen ich weiter arbeiten werde. LINDA: Hmmm. ADAMUS: Hmmm. Wir lassen also möglicherweise jemanden am Straßenrand zurück. Das ist in Ordnung. Jemand muss ja am Straßenrand aufräumen. Das war witzig. (Lachen) LINDA: Ha, ha, ha, ha, ha. ADAMUS: Danke. Eine Lachzuwendung gewissermaßen. (Lachen) In Ordnung, ein Trennungspunkt, aber ein paar Entscheidungen stehen an. Entscheidung Nr. 1 Bist du fertig mit dem Verarbeiten und Heilen? Ich möchte nicht mit menschlichen Engeln weitermachen, die immer noch verarbeiten und heilen wollen, und manche von euch tun das immer noch. Wirklich. Ihr seid sehr in das Verarbeiten und Heilen hineingeraten. Es ist ein Lebensstil geworden. Energievampir. Der bist du, wenn du verarbeitest und heilst. Wir tun es immer auf jemandes Kosten, sogar auf deine eigenen. Dieser Kreislauf nimmt dich gefangen, und es ist schwer, wieder rauszukommen. Und es ist Drama; es ist sehr verstandesorientiert; es findet auf einer sehr linearen Basis statt, weil die Verarbeitung nur in deiner Vergangenheit im Kreis läuft. Und furchtbar zeitaufwendig. Heilung! Hch, genug Heilung! LINDA: Wie war das? ADAMUS: Hch, genug Heilung! Hattet ihr nicht genug Heilung? (Einige im Publikum antworten: "Ja") Sie hat nicht funktioniert, oder? Ach, ein klein wenig, aber nicht viel. Wisst ihr, sie hat euch Bewusstheit geschenkt. Sie gab euch die Bewusstheit darüber, dass niemand es für euch machen kann. Sie gab euch die Bewusstheit darüber, dass jemand euch gerade um 500 Mäuse gelinkt hat, und ihr es selbst besser gekonnt hättet. Sie gab euch die Bewusstheit darüber, dass da wirklich Energien sind. Sie kriegte viele von euch ein bisschen aus dem Verstand heraus. Aber ich möchte nicht mit Wesen weitermachen, die dieses Makyo immer noch gern machen. Es ist anstrengend für uns, für mich im Besonderen. Es ist für euch alle anstrengend. Wir versuchen, neue Bücher zu schreiben. Vielleicht werden es auch gar keine Bücher. Wir versuchen, die neuen Potenziale zu erschaffen. Wir können das nicht mit einem Haufen "Heilis" und "Verletzis", mit kaputten Wracks, und mit Leuten, die sich weigern, die Vergangenheit loszulassen. Sie bestehen darauf, genau wie sie darauf bestehen, dass das Foto auf diesem Boot das Foto auf diesem Boot ist. Ich kann mich damit nicht auseinandersetzen! Ergibt das einen Sinn? (Einige Shaumbra sagen: "Ja") Wirklich? Glaubt ihr das wirklich? (Einige Shaumbra antworten nochmal: "Ja") Puh, gut. Gut. Nun, für jene, die vorwärtsgehen werden, machen wir bitte keine Verarbeitung mehr. Machen wir bitte keine haufenweise Heilung mehr. Ausgleichen und Anpassen der Energie, ja. Und wenn ihr euch fragt, was der Unterschied ist, fragt Aandrah, was der Unterschied ist. Es gibt einen großen Unterschied. Wisst ihr, ihr lebt in einer sehr grobschlächtigen Umwelt. Manchmal müsst ihr innehalten und tief durchatmen, oder euch in der Badewanne durchwärmen, einen Spaziergang machen und atmen und atmen und atmen, gute Musik hören, weil eure Energieverbindungen mit allem – mit jedem Teil eurer Wirklichkeit, einschließlich mit euch selbst – sich alle verändern. Erinnert euch an die alten... – ich zapfe Cauldres Erinnerungsdatenbank an, ich glaube, er ist ganz schön alt – er erinnert sich noch an die alten Telefonvermittlungspulte. Erinnert ihr euch, dass sie umstecken mussten... der Vermittler (er deutet die Tätigkeit an). Ja, genau. So ähnlich war es vor fünf Jahren, dass alle heiligen Zeiten mal, oh, ein neuer... zieh diesen Stecker raus und steck ihn hier an... und hier einen anderen. Es passierte alle heiligen Zeiten – und dann beschwert ihr euch darüber – aber dann, plötzlich braucht ihr ungefähr zehn Arme, die ständig die Steckverbindungen verändern und sie dauernd bewerkstelligen. Doch es kommt der Punkt, an dem ihr euch nicht mehr abmühen müsst. Sie tun es eigentlich von allein, und dann könnt ihr euch zurücklehnen und darüber staunen, wie flexibel ihr seid. Die Art, wie ihr euch mit der Erde verbindet, mit dem, was ihr Lichtenergie nennt... Es gibt diesen stetigen Fluss des Prana, ich glaube, so nennt ihr das, Lebensenergie. Ihr hattet eure Art, wie ihr euch früher daran angeschlossen habt, genau wie alle anderen. Eine große, tolle Matrix einstecken und blöde werden (etwas Gelächter) – hartes Publikum heute! – und das war's. Jetzt jedoch ist es so, dass zwar immer noch Lebensenergie vorhanden ist, aber sie hat einen anderen Fluss oder einen anderen Lauf, den ihr anzapft. Ihr habt Erdenleben für Erdenleben denselben alten Lauf angezapft. Ihr wolltet einfach mehr von demselben Anteil des Laufes, den ihr anzapftet. Nun lernt ihr, dass ihr auch einen anderen Anteil dieses Laufes anzapfen könnt. Und ihr braucht nicht mehr so viel Lebensenergie heraus- oder hindurch zu ziehen, weil ihr letzten Endes überhaupt alles völlig ausstecken werdet. Aber das hebe ich mir für ein anderes Gespräch auf. Jawohl. Zurück zum Thema – Verarbeiten. Verarbeiten. Wisst ihr, wenn ihr ständig damit beschäftigt seid, wenn ihr ständig in der Vergangenheit seid, wird es sehr schwierig für euch sein, euch wieder mit dem Hier und Jetzt zu verbinden. Das Hier und Jetzt muss gar nichts mit Zeit zu tun haben. Ist euch das klar? Das Hier und Jetzt ist nicht das Heute. Das Hier und Jetzt ist die Erfahrung, die sich genau jetzt entfaltet. Und die Erfahrung, die sich entfaltet, ist einem Hologramm sehr ähnlich. Wandert um es herum, oben drüber, hinunter, nach innen, und ihr werdet erkennen, dass da so viel mehr geschieht. Verarbeiten also, und der Trennungspunkt. Seid ihr mit dem Verarbeiten fertig? (Das Publikum antwortet: "Ja!") Ach, ihr sagt ja. Ihr sagt ja. Ihr sagt, dass ihr mich auch noch am Morgen lieben werdet, aber... (Lachen) Morgen früh natürlich. (Jemand sagt: "Arrgh!") Arrgh! Oh! Linda weiß, wie es geht! Wie machst du es? LINDA: A-a-argh-h! ADAMUS: A-a-argh-h! Wie eine große Miezekatze. A-a-argh-h. Trennungspunkt. (Er schreibt) Heilen, Verarbeiten dreht sich nur um die Vergangenheit. Und wenn die Vergangenheit nicht mehr die Vergangenheit ist, braucht ihr all das dann überhaupt? Absolut nicht! Ist das nicht einfach? (Das Publikum antwortet: "Ja") Gut. Entscheidung Nr. 2 Zweitens, die nächste Sache – Trennungspunkt – ist uralt. Trennungspunkt – ich kann nicht mit einer Gruppe von Individuen vorwärtsgehen, die weiterhin suchen und streben, denn Suchen und Streben impliziert, dass es etwas gibt, was du nicht bekommst, dass es da draußen etwas gibt. Man hat euch das eingeredet, ihr solltet denken, dass es Geheimnisse und Mysterien gibt. Das erste, was wir in der Mysterienschule machen, ist euch zu sagen, dass es kein Mysterium gibt außer euch selbst! Ihr seid manchmal ein Mysterium. Lachzuwendung. LINDA: Ha, ha, ha! Ha, ha. Ha, ha, ha. ADAMUS: Brauche ich einen Knopf? (Adamus kichert) Genau, ein Schild, ja. Also die… (Adamus macht eine Pause) LINDA: Was?! ADAMUS: Hat Cauldre völlig rausgebracht. Ich weiß nicht, wo er hingegangen ist. LINDA: Huh! ADAMUS: Wir brauchen ihn wieder hier. Wartet eine Minute. (Er setzt sich und atmet) LINDA: Kann ich helfen? ADAMUS: Nimm einen tiefen Atemzug. In Ordnung, sehr gut. Streben und such-... Nun, er verließ uns einen Moment lang. Er schämte sich so sehr, oder so ähnlich. LINDA: Wofür? ADAMUS: Für mich! LINDA: Oh. ADAMUS: Also, diese nächste Sache, Streben und Suchen. Wenn ihr strebt und sucht, erweckt das den Eindruck, als gäbe es etwas, das ihr nicht wisst, und es ist für gewöhnlich eine Aktivität im Außen. Es gibt keine Mysterien, absolut keine, außer Vergesslichkeit, ja, die kommt vor. Es liegt beinahe eine Verführungskraft im Streben. Es wird zwanghaft. Es wird zu einer Leidenschaft, zu einem Grund zu leben, und jeder von euch hier weiß das, weil ihr es durchgemacht habt. Da, wo wir jetzt hingehen, geht es ums Entdecken, es geht ums Erleben. Aber bitte kein Streben und Suchen mehr, denn Streben und Suchen ist auch mit einer beschränkten Sicht auf die Vergangenheit verbunden. Also lasst uns nicht mehr suchen. Lasst uns entdecken; entdecken, was bereits vorhanden ist in diesem erhabenen Feld der Potenziale. Entdecken, dass ihr wirklich erschaffen könnt, was ihr wollt – und dass ihr es auch solltet. Entdecken, dass es tatsächlich keine Wesen im Universum gibt, die diese eine große Antwort hätten, nach der so viele Menschen suchen. Ich frage mich manchmal, warum die Menschen so tief in der Vergangenheit schürfen. Was vor 2000 Jahren geschah mit – Jesus Christus! (Lachen) Erstens wird es nie treffend sein. Wirklich nicht. Zweitens ist es ein Teil der Vergangenheitssuche. Wisst ihr, es gibt Vergangenheitssuche und Zukunftssuche, und beide werden euch wirklich nirgendwo hinführen. Sie werden nicht – wie sage ich das – sie werden euch nicht die volle Erfahrung schenken, hier und jetzt zu leben. Die Menschen gehen hin und versuchen herauszufinden, was vor 2000 Jahren geschah, oder was vor 500 Jahren geschah, oder damals in Atlantis, und sie verfangen sich total darin. Es ist egal, denn die Geschichte ist falsch. Die Geschichte ist absolut falsch, weil sie beschränkt ist. Meistens ist es die Wahrnehmung der Geschichte durch eine einzelne Person. Und sie schauen nicht... es ist der pinkfarbene Hut, den man nur von vorne betrachtet. Sie sehen sich nicht an, was wirklich geschehen ist. Bei den Geschichten, die ich über Yeshua gehört habe, ist mir danach, dieses Kreuz anzuspringen. Sie sind nicht wahr! (Lachen) Sie sind verzerrt, sie sind beschränkt, und sie sind traurig. Yeshua hatte ein gutes Leben. Wirklich. Ja, er musste, wie ihr, menschlichen Schwierigkeiten ins Auge sehen, aber er hatte ein tolles Leben. Sein Ziel war es, ein sinnliches, menschliches Wesen zu sein und das Leben zu genießen. Wenn also dieses Suchen und Streben betrieben wird, beschränkt einen das. Seid ihr bereit, euch davon zu lösen? (Das Publikum sagt: "Ja") LINDA: Ja. ADAMUS: Gut, gut. EDITH: Wir sind bereit für die Entdeckung. ADAMUS: Entdeckung. Entscheidung Nr. 3 Das nächste auf der Liste ist dieses Verlangen nach Erfolg oder Leistung. Nun, das ist quasi in eure DNS eingeschrieben, in euer Familienkarma, und es ist euch anerzogen. Ich spreche nicht von... das hat nichts mit Fülle zu tun, ich spreche vielmehr von euren Zielen. Ihr habt dieses Verlangen, erfolgreich zu sein, eine erfolgreiche spirituelle Person zu sein, ein erfolgreicher Geschäftsmann/-frau zu sein, ein versierter Elternteil zu sein, erfolgreich zu sein. Warum? Warum ist das wichtig? EDITH: Um die Rechnungen zu bezahlen. ADAMUS: Um die Rechnungen zu bezahlen. Sehr pragmatisch. Sehr pragmatisch. Es festigt eure Identität, eure Wahrnehmung dessen, was ihr glaubt zu sein. Ihr kriegt ein kleines Zwinkern und ein Nicken von einem eurer Aspekte, wenn ihr etwas Erfolgreiches tut. Ich sage ja nicht, dass Schöpfung und Entfaltung... es bringt ein gutes Gefühl, ich sage nicht, dass das schlecht ist. Aber der Verstand fixiert sich auf Ziele und Erfolge. Ihr beurteilt euch selbst auf Basis dessen, was ihr in euren Lebenslauf schreiben könnt, wie viel Geld ihr auf der Bank habt, wie ihr euch in Beziehungen oder beim Sport macht. Wir können nicht vorwärtsgehen, wenn das euer Kriterium ist – Leistung. Wenn ihr glaubt, dass ihr sagen könnt: "Ja, ich werde mit Shaumbra vorwärtsgehen, mit Adamus, dem Crimson Council", und dann geht ihr raus und erzählt den anderen: "Seht mich an. Seht, was ich erreicht habe. Ich gehe zur nächsten Ebene", dann habt ihr nicht kapiert, worum es geht. Sehr häufig beruht Leistung auch auf eurer Vergangenheit. Ihr versucht, mit euren Aspekten zurande zu kommen. Sie sagen dir, dass du ein Arschloch bist und – (etwas Gelächter) das war wirklich witzig – und sie sagen dir, dass du schwach bist, oder dass du dämlich bist, daher versuchst du, mit ihnen zu verhandeln, indem du deine Erfolge vorweist, und du versuchst zu sagen: "Nein, in Wirklichkeit bin ich in Ordnung, denn ich habe dieses, jenes und das getan". Sie lachen. Sie lachen, weil sie wissen, dass es zerbrechen wird. Deine Erfolge werden zerbrechen. Wenn du eine Menge Geld verdienst, wirst du auch eine Menge Geld verlieren. Wenn du gutaussehend und stark bist, wirst du letztlich alt und schwach werden. Sie wissen also bereits, was passieren wird. Es wird zerbrechen. Das ist nichts Schlechtes, denn es ist einfach Energie in Veränderung. Mit anderen Worten, ich sage nicht, dass alles den Bach runtergeht. Ich sage, dass es sich stetig verändert. Es entwickelt sich stetig. Und so leicht, wie du Geld verdienst und verlierst, kannst du noch mehr Geld verdienen. Es ist wirklich einfach. Und dann gib es her. Triff eine bewusste Wahl, es zu verlieren, indem du alles hergibst, und sieh dann dabei zu, wie noch viel mehr zurückkommt. (Lachen, als er in seine Tasche greift, Geld hervorholt und beginnt, es zu verteilen) Gib es her! Gib es her! Genau, denn noch viel mehr Geld wird zurückkommen, weißt du? Das ist nichts, weswegen man sich verkrampfen müsste. (An Linda gewandt) Du musst wirklich seine Taschen kontrollieren, bevor er aus dem Haus geht. LINDA: Findest du?! ADAMUS: Ja. LINDA: Nein, ich bin nicht seine Mutter! ADAMUS: Dieses ganze Konzept von Leistung, von Erfolg, etwas aus dir zu machen – deine Lehrer und deine Eltern haben dir das einprogrammiert, haben verstärkt, was du bereits versuchtest zu tun, um deine Aspekte zu manipulieren oder zu beugen. Letztlich spielt es keine Rolle. Es geht um das Erleben. Dabei gibt es kein Ziel. Wir haben hierbei keine Ziele. Es geht darum, dass du dich auf neue Art erleben lässt, und manche von euch, das weiß ich, versuchen das alles in ihrem Kopf zu lösen. Hört auf damit. Hört auf damit. Ihr braucht diese Dinge nicht mehr, und auf eine seltsame Art kommt die nächste Definition oder die nächste Entwicklung dieser Dinge so oder so. Es ist natürlich. Der Erfolg und die Leistungen, die Fülle, der Fluss – das alles kommt. Es ist alles da, wenn wir uns aus der zeitbasierten Erfahrung erweitern, wenn du aus deiner eigenen Zukunft kommst, wenn du aus deiner eigenen Entwicklung zurückkommst in deine Erfahrung, denn plötzlich wirst du auswählen und zugreifen. Du wirst dich nicht bemühen. Du wirst keine Leistungen aufstellen. Wenn du also aus deiner eigenen Zukunft zurückkommst zu deiner gewählten Erfahrung dessen, was du deine Vergangenheit nennst, was jedoch tatsächlich deine Entwicklung ist, dann brauchst du dich um Leistung, Fülle, Heilung und so weiter nicht zu sorgen. Was du willst, ist bereits da und wartet auf dich. Irgendwie schräg... dem Verstand gefällt das nicht so richtig, aber stell dir dich selbst einfach als frei und bereits aufgestiegen vor, oder wie immer du es nennen willst. Du bist bereits das Ich-Bin, und nun bist du frei, den nichtlinearen Moment so zu erleben, wie du ihn erleben willst. All das ist mit unserem Gespräch über Keahak letzten Monat verknüpft. Energie herbeirufen Ich sagte euch bereits, dass es einen Pool an Energie gibt, der darauf wartet, euch jetzt zu dienen, ein großes Reservoir mit so viel Inhalt, dass es nie wirklich leer werden kann. So viel, dass du dir so viel reinstopfen kannst, wie du willst, und immer noch mehr als genug für alle anderen da sein wird. Dieses Konzept der Beschränkung, "Es gibt nicht genug", das ist eine so alte, eingegrenzte Energie. Es gibt genug. Es gibt also in diesem Moment diesen großen Pool an Energie überall um dich herum, sie wartet darauf, aktiviert zu werden, herbeigerufen zu werden, in deine Wirklichkeit gerufen zu werden. Wie ich schon im letzten Monat sagte, der Verstand – eure Gedanken – hat keine wirklich große Ladung. Er ruft nicht wirklich viel Energie herbei. Besonders, weil der Verstand an sich so beschränkt ist, ruft er auch nur beschränkte Mengen an Energie herbei. Der Verstand hat, bis jetzt, an Beschränkungen geglaubt, und daher baut er die Parameter der Beschränkungen auch in alles, was er tut, ein. Ergibt das Sinn für euch? (Manche im Publikum sagen: "Ja") Gut, denn Cauldre hat wirklich den Faden verloren. (Adamus kichert) Ich habe ihm gesagt, dass das kein einfacher Job ist. Der Verstand glaubt also an diese Beschränkungen. Aber wenn wir uns zu einem Bewusstseinskörper entwickeln, brauchst du deinen Verstand nicht zu bekämpfen. Du brauchst lediglich zuzulassen, dass er sich in dir integriert. Emotionen und Drama rufen mehr Energie herbei. Energien sind einfach diese kleinen Partikel, die in einem neutralen Zustand sind, geparkt – ihr wisst schon, wie geparkte Autos am Straßenrand – und die darauf warten, aktiviert zu werden. Wenn sie einmal aktiviert sind, können sie vorwärts und rückwärts gehen, sie können sich aber auch seitlich und auf- und abwärts bewegen. Diese Energiepartikel warten einfach. Nun, Drama und Emotion haben mehr Ladung als der Verstand. Das ist der Grund, warum Menschen dazu neigen, sehr viel Drama und Emotion zu benutzen – es aktiviert ein paar Partikel aus dem neutralen Zustand in ihr Leben hinein. Dann kommt sie manchmal in ihr Leben gekracht, mitunter mit schmerzhaften, unangenehmen, unvorhersehbaren – für den Verstand unvorhersehbaren – Ergebnissen, und dann gefällt es ihnen nicht. Sie schalten es aus. Sie ziehen mit ihrem Verstand in die Schlacht und sagen: "Mir gefällt all dieses emotionale Zeug nicht. Schalten wir es aus." Sie schalten es aus, und die Energie trocknet aus, kommt gewissermaßen wieder zum Stillstand, und dann sagen sie: "Nein, aber ich brauche irgendetwas. Ich muss etwas fühlen", also drehen sie die Emotion wieder auf, und ihr alle wisst, wie das ist. Ihr habt sehr emotionale Zeiten erlebt, und wenn es dann ruhig wird, wenn die Dinge sich langsam stabilisieren, dreht ihr die Emotionen wieder auf. Ihr ruft die Energien, um die Emotionen zufriedenzustellen, und dann beschwert ihr euch darüber. Die Energien des Wahren Herzens, diese Energien der tiefsten Essenz, sind das, was wirklich eine Menge Energie herbeiruft, wenn du gewillt bist, dorthin zu gehen, wenn du gewillt bist, zu entdecken, was sich im Wahren Herzen befindet. Was im Wahren Herzen ist, ist wahrscheinlich nicht das, was du hier oben gedacht oder im Drama ausagiert hast. Das Wahre Herz ist echt. Es ist allumfassend. Es ist allfühlend. Es tut sich die Frage auf, was ist mit ihm auf dem Weg hierher geschehen? Warum ist es nicht präsenter? An einem gewissen Punkt auf dieser menschlichen Reise, wo ihr begannt, an die Vergangenheit zu glauben, wo ihr begannt, euch an diese Geschichte zu hängen, wo ihr begannt, euch darauf zu konzentrieren, was damals geschah, wo ihr begannt, euch auf eure Verletzungen zu konzentrieren, wo ihr begannt, euch auf etwas überaus Lineares zu konzentrieren, wurde davon die Wahrnehmung eures Wahren Herzens ausgesperrt, eures Seelenselbst. Es ist immer noch da, ihr habt euch nur antrainiert, es zu ignorieren. Wenn es versucht, hervorzukommen, seid ihr wie trainierte Ninjas, wenn es darum geht, es niederzumachen, so zu tun, als wäre es nicht da. Doch es ist da. Es ist in diesem Moment da. Wisst ihr, wir sind im Moment in einer anderen Wirklichkeit – wir sind heute keiner linearen Wirklichkeit gefolgt, wir sind hier draußen an einem anderen Ort – und in dieser Wirklichkeit könnt ihr euer Wahres Herz tatsächlich fühlen. Ein Teil des Problems ist allerdings, ihr habt auch euren Verstand hierher mitgeschleift, aber nicht so stark wie normalerweise. Das Wahre Herz Also, was möchtest du erleben? Und das ist eine Frage an das Gefühl. Was ist es? Weißt du, manchmal, wenn ich diese Frage stelle – Was willst du? – bekomme ich zur Antwort: "Eine Million Dollar". Jaja, schon gut, alles klar, aber ernsthaft, wenn du dich tief in das Wahre Herz begibst, in deine wahren Gefühle, was willst du? Manche nennen sehr materielle Dinge, und das ist auch in Ordnung, aber es ist nicht unbedingt besonders wichtig. Wir sind also gerade in diesem im Grunde viel realeren Bewusstsein im Weltraum. Wir sprangen vom alten, linearen Pfad für ein Weilchen weg. Was ist in deinem Wahren Herzen? Würdest du jetzt hinein spüren? Spür hinein. Was ist da drin? Was würde dir Freude am Erleben schenken? Was ist da drin? Nimm einen tiefen Atemzug. (Pause) Und nun nimm noch einen tiefen Atemzug, und wir gehen ein Stück weiter von der Zeitachse weg, weg von deiner Vergangenheit und weg von deiner vorhergesagten Zukunft. Was ist wirklich da drin? Worin besteht die Freude? (Pause) Wenn du dich in das Wahre Herz begibst, dann versucht dein Verstand übrigens nicht, es zu kapieren. Du begibst dich in das absolute Gefühl, sinnliche – also fühlende – Erfahrung. Was ist da drin? (Pause) Wenn du dich in das Wahre Herz begibst, was bringt dich zum Singen, zum Ausdehnen und zum Tanzen? Wodurch fühlst du dich frei? (Pause) Wenn du in dein Wahres Herz hinein spürst – nicht denkst, sondern spürst – wenn du in dein Wahres Herz hinein spürst, was schenkt dir ein Gefühl von Freiheit? (Pause) Nimm einen tiefen Atemzug. Atme weiter hinein. Wenn du versuchst, es zu erdenken, lass das los. Ich spreche davon, zu erspüren, was deinen Bauch warm werden lässt, was deine Brust sich weiten lässt, und vielleicht gibt es nicht die richtigen Worte, um es zu beschreiben. Wenn du dich in dein Wahres Herz begibst... Was schenkt dir ein Gefühl von Freiheit? (Lange Pause) Und wenn du zu dir selbst sagst: "Ich weiß es nicht", ist das auch in Ordnung. Das ist vielleicht ein erster Schritt, dass du es nicht weißt, denn ich spreche ja davon, es mit dem Verstand zu erfassen. Es ist ein reines Gefühl, und es können Monate vergehen, sogar ein Jahr oder zwei, bevor du es jemals in Worte fassen kannst. Und das ist eigentlich eine gute Sache, denn geh bitte in die Erfahrung dessen zurück, was dir ein Gefühl von Freiheit schenkt. Geh dorthin zurück – tauche wieder ein – ohne zu versuchen, es in Worte zu fassen, bis du es in dir fühlst; bis du es fühlst wie einen Vulkan, der hochkommt; bis es nicht hier oben ist, Lachender Bär, bis es genau hier ist; bis es deinen ganzen Körper zum Glühen bringt; bis du einfach fühlst, wie es hervorquillt, und du aufspringen und tanzen willst. Und wenn jemand fragt: "Warum tanzt du denn?" – "Scheiße, ich weiß es nicht. Es spielt keine Rolle!" (Lachen) Es ist einfach nur, weißt du? Dieses Gefühl – nicht von hier (Kopf), sondern dieses Gefühl – das ruft Energien in gewaltigem Ausmaß herbei. In gewaltigem Ausmaß. Und dann, wenn du das erst einmal angezapft hast, wird von dort aus alles ziemlich beiläufig, es sind sehr einfache Entscheidungen. Geld? Kein Problem. Gesundheit? So einfach wie ein Atemzug. Die richtigen Beziehungen – nicht die falschen Beziehungen, davon hattet ihr schon genug – sondern die richtigen Verbindungen mit anderen Menschen, Menschen, die euch anregen und euch ermutigen, und Menschen, die darauf reagieren, wer ihr wirklich seid, nicht, wer ihr in der Vergangenheit wart. Wisst ihr, das ist wirklich scheußlich, dass ihr dazu neigt, Menschen anzuziehen, die auf eure Vergangenheit reagieren. Sie reagieren nicht auf euch, sie reagieren auf eure Vergangenheit. Und sie steigen auf dieses Seil der Zeitachse, und ihr beginnt, auch sie mit euch herumzuschleppen. Aber stellt euch vor, einfach und leicht einen Atemzug zu tun, und die Menschen, die auf dich als ein eigenständiges Wesen reagieren, kommen in dein Leben, anstatt der Menschen, die wegen altem beschissenen Karma kommen. Es ist eine tolle Sache. […] |