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Wie alles begann
Geboren wurde ich 1958 in München und dort lebe ich immer noch.
Den ersten Kontakt mit "übersinnlichen" Dingen hatte ich vor sehr langer Zeit, es ist schon so lange her, daß ich nicht mehr genau weiß, wann das gewesen ist. Aber ich war noch recht jung. Ich bekam ein Buch in die Hände, das mich ungeheuer fasziniert hat. Es hieß: "Niemand stirbt für alle Zeit" von Ian Currie und beschäftigte sich mit paranormalen Phänomenen. Es war spannender als alles, was ich bis dahin je gelesen hatte – und es steht heute noch in meinem Bücherregal.
Danach kam erst mal lange Zeit nichts, was nur im entferntesten mit Spiritualität zu tun hatte. Mit 20 Jahren wurde ich Mutter, brachte eine Scheidung hinter mich, als meine Kinder noch klein waren und war dann damit beschäftigt meinen Alltag als Alleinerziehende auf die Reihe zu bringen.
Irgendwann begann ich ein nagendes Gefühl der Leere in mir zu spüren, ich hatte jedoch keine Ahnung, worauf das zurückzuführen war. Ich machte einen Yogakurs, der mich sehr befremdete und mir überhaupt nicht weiter half. Die innere Unruhe blieb.
1995 stieß ich auf Reiki - und war begeistert. Ich besuchte Seminare und brachte es bis zum dritten Grad. Ich habe es zwar nie in großem Stil eingesetzt, es wurde jedoch irgendetwas in mir geöffnet. Reiki hat mich auf den Weg gebracht. Nach dem ersten Seminar dachte ich, ich müßte jetzt eigentlich auf Wolke 7 schweben. Aber nicht doch! Ich bekam eine Depression. Am Montag nach dem Kurs schlich ich in die Arbeit. Noch vor dem "Guten Morgen" fragte mich meine Kollegin: "Was ist denn mit dir los?" Bei der Einweihung zum dritten Grad erlebte ich meinen ersten Weinkrampf ohne zu wissen, warum ich eigentlich weinen mußte.
Achtung: Ich muß Dich warnen. Auf dieser Website wird viel geheult – meistens aus heiterem Himmel, ohne Vorwarnung und ohne die genauen Hintergründe zu wissen.
Ich fing an zu meditieren. Nun ja, im allerweitesten Sinne. Im aller-allerweitesten Sinne. Eigentlich habe ich nicht meditiert, ich habe es lediglich versucht. Es ging nicht. Die wild gewordenen Affen in meinem Kopf haben das verhindert. Keine Erinnerung an frühere Leben. Keine Erleuchtung. Kein "Halleluhja" schmetternder Engelchor. Dafür Chaos satt. Überlegungen, was wir denn heute Abend kochen. Ob ich morgen karierte oder geringelte Socken anziehen soll. Leidenschaftliche Diskussionen mit meinen Kindern, nur im Kopf versteht sich, und darum umso heftiger.
Als Ersatz für die nicht stattfindenden großartigen Ereignisse bekam ich Wutausbrüche, aus heiterem Himmel, plötzlich, unvermittelt, ohne erkennbaren Grund. Ich setze mich gemütlich hin – jetzt wird meditiert – Musik an, Augen zu, still werden – und dann ist sie da, die Wut, von jetzt auf gleich. Auf IHN da oben. Gott. "Den größten Schikanierer von allen", so hat Neale Donald Walsch IHN genannt. Das wußte ich da noch nicht. Aber das trifft mein Empfinden damals genau. Boah, hab ich rumgebrüllt. Ob ihm das gefällt, uns zuzuschauen, wie wir hier wie die Würmer im Dreck herumkriechen und uns abplagen – und für was? Um für ihn den Kasperl zu machen? Ob sie jeden Tag Lachkrämpfe kriegen, wenn sie auf uns runtergucken? Bei solchen Gelegenheiten hab ich dann auch geheult, vor Wut und vor Verzweiflung. Alles hab ich ihn geheißen – und nicht mal ein schlechtes Gewissen gehabt. Ich dachte, das muß der aushalten!
Dann ging es wieder für einige Zeit – bis zum nächsten Anfall.
Ich „meditiere“ übrigens immer noch nicht. Ich tauche nicht irgendwohin ab und bin nicht mehr ansprechbar (so ungefähr habe ich mir das früher immer vorgestellt). Ich glaube, es gibt keinen speziellen Ausdruck für das was ich tue. Ich setze mich, atme ein paar Mal tieeef ein und versuche, ruhig zu werden. Manchmal klappt das und manchmal auch nicht. Auf jeden Fall bin ich vollkommen wach und ich falle da auch sehr leicht heraus, bei Geräuschen oder ähnlichem. Wenn es klappt, dann konzentriere ich mich darauf, die Energie, meine Energie in meinem Körper zu spüren. Das fühlt sich dann an wie ein sanftes fließendes Vibrieren und ist sehr schön. Mehr passierte zunächst erst mal nicht, bis ich mir endlich erlaubte, Bilder zu „sehen“. Aber das hat gedauert.
Ich fing an zu lesen. Drei Jahre lang las ich alles an spiritueller Literatur, was mir in die Hände fiel. Romane interessierten mich nicht mehr die Bohne (heute schon wieder) Wenn ich dachte, jetzt findest du bestimmt nichts Neues mehr, dann gab es im aktuellen Buch bestimmt hinten eine laaange Liste mit noch vieeel mehr Büchern, die ich unbedingt auch noch lesen mußte. Mein Bücherregal platzte bald aus allen Nähten, beim Buchhändler war ich eine gern gesehene Kundin, denn ich ließ unglaublich viel Geld dort. Seltsamerweise kam ich nie in die roten Zahlen, was mich damals schon gewundert hat. Ich bin nie dahinter gekommen, wie das funktioniert hat, und schließlich habe ich es einfach erfreut hingenommen, daß trotzdem immer genug Geld da war für alles. Ich konnte nicht um mich werfen damit, aber es war immer für alles gesorgt und alle Rechnungen bezahlt.
Etwas ist mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben. In einem von diesen Büchern las ich doch tatsächlich, daß wir alles, was wir in unserem Leben und um uns herum haben selbst erschaffen. Zunächst einmal blieb mir die Luft weg und ich dachte, daß das die größte Unverschämtheit sei, die mir jemals untergekommen war. Und gegen den Wutausbruch, den ich dann bekam waren alle anderen nur laue Lüftchen. Ich tobte. Ich wollte irgend etwas in Trümmer legen. Du merkst schon - unglaublich viel Wut damals. Ich glaube, das gehört zum Erwachen. Nun, mit der Zeit glätteten sich die Wogen dann wieder - und heute finde ich es sehr beruhigend, daß ich alles selbst erschaffe, weil ich nämlich alles, was mir nicht gefällt, um-erschaffen kann. Aber da arbeite ich noch dran. ;-))
Einige von diesen Büchern, die, die mich am stärksten beeinflusst haben, findest Du unter Literatur
Über die Kryon-Lehrbücher fand ich 2003 zu Shaumbra/Tobias. Und etwas später über Tobias zum NET. Wenn Du keine Ahnung hast, wer oder was das ist, dann schaue hier:
www.to-be-us.de
www.newenergyteam.de
Und nun war ich zu Hause. Ich verschlang die Tobias-Channelings. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören.
Dieses Gefühl von Wärme, von Liebe, von Geborgenheit, von Familie war einfach unbeschreiblich. Ich wurde süchtig, Ja, so muß man das sehen. Ich wurde süchtig nach dieser Energie, die über die Worte, die ich las in mich hineinströmte. Damals war mir nicht bewusst, daß da Energie floss. Am Anfang merkte ich nicht einmal, daß ich immer so müde wurde, wenn ich Channelings las. Ich wurde so müde, daß mir die Augen einfach zufielen und ich mich eine Stunde hinlegen und schlafen mußte. Erst später wurde mir klar, daß ich auf diese Weise den Download verarbeitete.
(Ich habe viel aus diesen Channelings in mein Tagebuch einfließen lassen, die Stellen, die mir Fragen beantworteten und mir einen AHA-Effekt bescherten und mich auf meinem Weg immer weiterführten. Diese Stellen sind natürlich aus ihrem Kontext genommen und ich habe meistens keine weitere Erklärung dazu abgegeben, weil sie einfach das widerspiegelten, was zu der Zeit in mir vorging oder gerade aktuell war. Für mich selber brauchte ich keine großen Erläuterungen. Ich bitte Dich darum, wenn Du auf sie zurückgreifen willst, lies bitte das gesamte Channeling, damit Du die genauen Zusammenhänge kennst).
Auf shaumbra.de, dieser wunderschönen Website, die leider nicht mehr existiert gab es eine Pinwand, auf der die Besucher Nachrichten austauschen konnten.
Und im Juni 2004 fiel ich in ein tiefes Loch. Es war ein Samstag, das weiß ich noch. Vor lauter Verzweiflung konnte ich nicht schlafen. Und so stand ich auf um halb zwei in der Früh und schickte einen Hilferuf los.
Viele Mit-Engel haben sich gemeldet, um mich zu trösten und mir Mut zu machen. Ich habe die Antworten ausgedruckt und gesammelt, um sie immer wieder lesen zu können. Und dann begann dieses innere Drängen, jetzt weiter alles aufzuschreiben, was so passierte, damit es nicht gleich wieder in Vergessenheit geriet. Ich hatte nicht angenommen, daß da viel geschehen würde. Aber es ist etwas geschehen.
Ich bin einen Weg gegangen, einen Weg der kleinen Schritte und der vielen Zweifel, einen Weg der mich vom Gefühl, ein Nichts zu sein, des Nichts-wert-sein, des Unwürdig-sein, der Überzeugung, hilflos ausgeliefert zu sein an unsichtbare Mächte zum dem Gefühl des AUCH ICH BIN GOTT gebracht hat. In die Selbstverantwortung. In die Selbstermächtigung.
Veränderungen ergaben sich manchmal so heimlich, still und leise, daß ich es gar nicht bemerkte. Da gab es keinen Paukenschlag und „peng!“ war alles anders. Als ich endlich anfing Bilder zu sehen, habe ich das erst einmal meiner Phantasie zugeschrieben. Ich war der Meinung, daß ich mir das nur ausdenke und fand mich superblöd. Ich wollte etwas sehen, das von Spirit kam, nicht meine eigenen Erfindungen. Ich hatte überhaupt kein Vertrauen in diese Wahrnehmungen. Irgendwann viel später habe ich angefangen, sie zu genießen und es war mir ganz egal woher sie kamen. Und wo sollen sie schon herkommen, wenn es nichts gibt außer Spirit? Es gibt nichts außer Spirit, und darum kommen die Bilder von ihm, von Euch, von mir, aus Allem-was-ist. Mit den Worten, die noch später kamen, war es genauso. An denen kaue ich im Moment noch. Ich bin im Prozess des Vertrauen-fassens. Wird schon werden.
Und wenn ich das alles nicht schwarz auf weiß im Computer hätte, hätte ich alles schon längst vergessen
Und hier beginnt mein Tagebuch.
Vielleicht kommen Dir manche Dinge hier vollkommen lächerlich vor. Mir kommen sie im Nachhinein auch – immer noch – nun ja, sagen wir mal sonderbar vor Puhh, ich bin sehr aufgeregt, und ein bißchen bange ist mir auch - ziemlich bange, wenn ich ehrlich sein soll. Das sind doch meine persönlichsten, innersten, kostbarsten Erfahrungen, die ich da preisgebe - und die lesen sich manchmal wirklich so, als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank.
„Spirituellen Exhibitionismus“ hat eine liebe Freundin es mit einem Augenzwinkern genannt. Ja, und das trifft es eigentlich ziemlich genau.
Bei manchen Dingen mußte ich mich wirklich überwinden, sie hier zu veröffentlichen, so blöd komme ich mir dabei vor, immer noch. Aber es ist nun mal mein Weg. So ist es gewesen.
Manche Dinge kaue und kaue und kaue ich immer wieder durch. Das wirst Du merken. Immer das gleiche. Das Fülle-Thema, zum Beispiel. Oder diese Besessenheit, die feste Überzeugung, nicht fühlen zu können.
Ich denke: jetzt ist es aber genug damit! Ja von wegen! Ein paar Wochen oder Monate später steht die gleiche Thematik schon wieder vor der Tür, fällt mir freudestrahlend um den Hals und ruft begeistert: Huhu, da bin ich wieder! Freust du dich?
So. Das Gute an solchen Internetseiten ist: sie haben einen Ausschaltknopf.
Wenn Dir also der Kopf auf die Brust sinkt, weil Du vor Langeweile eingeschlafen bist oder Du dieses doofe Geschwafel nicht mehr ertragen kannst: Du weißt, wo Du klicken musst.
Und wenn Du neugierig geworden bist und weiterlesen willst, dann geht es jetzt hier zum Tagebuch
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