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Die Geschichte des Wassertropfens

 

Stellen wir uns vor, die Schöpfung wäre ein Ozean und gibt 500 Milliarden Wassertropfen die Möglichkeit, sich von ihm freiwillig zu trennen, um verschiedene Erfahrungen zu sammeln. Die Wassertropfen sind durch die Schöpfung von Geburt an alle mit den gleichen Talenten ausgestattet worden, da ja alle, wie die Schöpfung selbst - der Ozean - aus den gleichen Grundbestandteilen (Moleküle, Atome, physische, wie auch chemische Zusammensetzung) bestehen. Das wäre ihr Bündel, das sie mit auf die Reise nehmen. Es sind die Talente, die auch als Werkzeuge beschrieben werden können. Nun wird ein Wassertropfen zu Wasserdampf, der nächste zu Eis, einer zu destilliertem Wasser, einer zu Wein, einer zu Bier, einer zu Rhein-Wasser...

 
Doch eines Tages vergessen alle Wassertropfen, dass sie alle aus dem Ozean gekommen waren und dass sie aus den gleichen Bestandteilen wie der Ozean bestehen und fangen an, an sich zu zweifeln. Sie fangen an, sich gegenseitig zu streiten: der Biertropfen gründet eine Bier-Liga und kämpft gegen die Wein-Tropfen-Republikaner. Die Wein-Tropfen glauben, dass sie die reinrassigen Weintropfen sind, die Elite, und damit die auserwählte Rasse. Dasselbe behaupten auch die Bier-Tropfen von sich. Dann gibt es die "Mutanten-Tropfen", eine Mischung aus Wein und Bier, die von den beiden anderen gemieden werden, obwohl sie aus exakt den gleichen Bestandteilen bestehen. Die Bier-Tropfen beten den Wasserstoff-Aspekt des Ozeans an und die Wein-Tropfen den Sauerstoff-Aspekt. Dann gibt es die Grünen, die glauben, sie müssten das Salz anbeten.
 
Und der Ozean denkt sich: "Ihr Dümmlinge, was betet ihr um etwas, woraus ihr selbst besteht, ja immer bestanden habt? Wenn ihr nicht schon daraus bestehen würdet, würdet ihr gar nicht existieren. Habt ihr denn alles vergessen?"
Doch die Wassertropfen sehen sich getrennt von ihrem Erzeuger, dem Ozean und glauben, sie müssten diesen anbeten und um Hilfe fragen. Der Ozean denkt sich erneut: 'Was wollt ihr denn? Ich kann euch auch nicht mehr geben, als ihr schon habt. Ich habe auch keine andere Zusammensetzung als ihr, dieselben Bestandteile, es liegt an euch. Wenn ihr nichts damit macht, kann ich euch auch nicht helfen. Ich kann euch nur sagen, dass ihr genauso seid wie ich, ja, auch alles habt, doch müsst ihr euch darüber bewusst werden. Ihr seid in eurem Ursprung alle gleich, "absolut" gleich und ihr kommt alle von mir und ich habe euch die Freiheit gegeben, um diese Freiheit auch bewusst zu leben und nicht um euch nachher begrenzt zu sehen. Das ist euer Problem. Wenn ihr in die Natur schaut und wieder verstanden habt, woraus ihr besteht und dass ihr eure Frequenz erhöhen könnt (zu Wasserdampf), dann könnt ihr auch wieder ganz leicht werden und über eine Wolke zu mir zurückkommen. Aber dabei kann ich euch nicht helfen. Das müßt ihr schon selber tun.
 
Und es gibt tausende verschiedener Wege, wo ihr euch als Tropfen hinbewegen und eine Beschleunigung eurer Moleküle erfahren könnt, was wiederum eure Frequenz erhöht und euch die Freiheit gibt. Doch das Wissen dazu kommt aus dem Bewusstsein heraus, dem Bewusstsein darüber, wer ihr seid und warum ihr dort seid, wo ihr seid und dass es eigentlich gar kein Problem gibt. Ihr müsst auch gar nicht zurückkommen. Warum auch? Ihr seid doch losgezogen, um ein Abenteuer zu erleben. Und jetzt erfahrt ihr einmal ein Abenteuer und schon habt ihr wieder Panik und wollt nach Hause. Vielleicht schicke ich euch mal einen Christus-Wassertropfen, einen, der sich über seine Herkunft und seine Bestandteile bewusst ist, der euch nochmals an euch erinnert und zeigt, wie es sein könnte.'
 
Die Schöpfung hat uns die Freiheit und damit die Möglichkeit gegeben, selbst auch zu schöpfen und hat uns daher die gleichen Werkzeuge mitgegeben, die sie auch hat, nur im Kleinformat. Wie im Großen, so im Kleinen! Wir haben die gleiche Liebe, die gleiche Demut, die gleiche Ruhe, Kraft, Vertrauen, usw. bekommen und sollten nun endlich anfangen, diese auch zu benutzen. Wir sind ein Ebenbild des Schöpfers. Es ist doch völlig überflüssig, jemanden nach etwas zu fragen, das man selbst schon immer hatte und war.
 
(Quelle: Jan van Helsing, Buch 3)
 
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