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 Was sendest du aus?

                                                                                                                                                                                     

Das Crimson-Circle-Material

Die [NÄCHSTE]-Serie, SHOUD 12  

 

„Spirit ist gegenwärtig“ 

 

präsentiert von Adamus, gechannelt durch Geoffrey Hoppe
am 2. Juli 2011

 

 

[…] 

Was sendest du aus? 

Als nächstes Klarheit. Klarheit. Ich habe bereits früher darüber gesprochen, und ich frage euch, was ist eure Botschaft? Was ist deine Botschaft? Was sendest du aus? Was von dir landet da draußen? Paul, welche Botschaft übermittelst du, strahlst du aus, drückst du aus? 

PAUL: Alles ist in Ordnung. 

ADAMUS: Alles ist in Ordnung. Ist es das? (Paul nickt.) Gut. Gut. Das glaube ich sogar. 

Gerade jetzt ist es wichtig, dir darüber klar zu sein, was du aussendest, denn, wie ich zu Beginn dieser Zusammenkunft schon sagte, sieh dir an, was du bekommst. Sieh dir an, was du bekommst. Das ist nicht einfach irgendein Versehen. Du bekommst genau das, was du aussendest. 

Doch was du aussendest, wird nicht über deinen Mund und deine Worte transportiert. Tatsächlich sind die meisten menschlichen Worte echt bedeutungslos. Wenn ich den Leuten dabei zuhöre, wie sie reden und Dinge sagen, dann sagen sie eigentlich gar nichts. Es ist nur dieses mentale Kreisen, ein Rotieren, den Raum irgendwie füllen, sie denken, wenn sie irgendein Makyo hinausbefördern – nicht einmal nur spirituelles Zeug, sondern überhaupt irgendein Zeug – wenn sie es nur ausdrücken, dann haben sie eine gute Leistung erbracht im, nun ja, im Aussenden von Worten. 

Daher frage ich dich, was sendest du aus? Was drückst du aus? Was kommt von hier (Herz) – nicht von hier (Kopf), sondern was kommt von hier (Herz)? Hört euch einmal selbst beim Reden zu – und dann haltet die Klappe. (Gelächter) Hört auf zu reden. 

Es gibt so viel Geschwätz. Und wisst ihr, woraus das meiste Geschwätz besteht, außer aus Makyo? Aus Geschichten. Wisst ihr, was Geschichten sind? Die Vergangenheit. Und wisst ihr, Geschichten erfordern Verarbeitung. Geschichten stehlen Energie. Alte Geschichten, Opfergeschichten, eine Menge davon spielt sich ab. Nicht unbedingt von euch, aber von den meisten Menschen, eine Menge spielt sich da ab. 

Ohne die Klarheit, das wahre Begreifen dessen, welche Botschaft du aussendest, spulst du eine Art Automatikmodus ab. Und du bekommst, was du verdienst, und das ist nicht viel. Du verdienst nicht viel, und du bekommst nicht viel. Das wäre jetzt witzig gewesen, aber... Weil der Verstand vor sich hin schwätzt. Sogar wenn du nicht sprichst, geht das Geschwätz des Verstandes weiter, das sehr wenig klar ist, und eines, was wir in den Mysterienschulen versuchen, ist, etwas Klarheit zu erlangen. Es ist nicht immer einfach, zum Grund vorzudringen. Oft versuchen wir, zum Grund vorzudringen, doch die Leute bleiben trotzdem bei ihrem Makyo. Und sie kommen mit Mayko-Bockmist-Phrasen zurück und glauben, dass ich ihnen einen Adamus-Preis dafür verleihen werde, und dann bekommen sie keinen. 

Aber, liebe Shaumbra... (an Linda gewandt) Du solltest heute allein für dein Kostüm einen bekommen. Ja. Genau. (Applaus) Ja. 

Die meiste Zeit über seid ihr euch also nicht einmal darüber klar, und wenn ihr darüber nachdenkt, wird es noch unklarer. Doch das ist es, was ihr ausstrahlt, und das ist es auch, wovon die Dinge in euer Leben gezogen werden. 

Also, was sendest du aus, Bonnie? 

BONNIE: Ich hätte gerne, dass es Licht ist. 

ADAMUS: Nein, nicht was du gerne hättest; was sendest du aus? Und wir brauchen das Mikrofon. Wir werden Bonnie kurz drannehmen. 

Also, was sendest du aus? Nicht, was du gerne hättest, sondern was du wirklich im Moment übermittelst. Sagen wir, ich bin nur irgendeine Wesenheit, und ich verstehe menschliche Worte überhaupt nicht. Sie ergeben für mich keinerlei Sinn. Ich bin von einem weit entfernten Planeten. Was übermittelst du energetisch? Was übermittelst du durch dein Bewusstsein? 

BONNIE: In Ordnung, wenn es nicht Licht ist, dann ist es Helligkeit. 

ADAMUS: Das ist es, was du gerade übermittelst? Das ist es, was ich spüren würde, wenn ich irgendein Außerirdischer wäre, der nie auf der Erde gewesen ist, und wenn ich dich nicht sehen und nicht hören könnte? Ich fühle nur dein Wesen; es ist Helligkeit? Und alles in deinem Leben ist hell? 

BONNIE: Ich möchte... genau. 

ADAMUS: Makyo. Entschuldigung, aber das ist es. Das ist es, und wenn du hier nicht nackt sein kannst, wo sonst kannst du nackt sein? Was viele Leute... 

LINDA: Wirklich? Möchtest du darauf eine Antwort? (Gelächter) 

ADAMUS: Und, Bonnie, nicht du im Speziellen, aber eine Menge Menschen senden Angst aus. Sie wird stetig übermittelt, Angst und Konflikt, Angst und Hindernisse, Zweifel und Selbstwertmangel. 

Nun, dein Verstand mag denken: "Ja, aber ich war auf der Universität, und ich habe einen Doktortitel, und ich habe einen tollen Job und eine tolle Familie." Sie hasst dich. (Gelächter) Dein Verstand täuscht dich. Was du tatsächlich aussendest – nicht du, aber was Menschen häufig aussenden – ist diese Art von Angst, Unsicherheit. Und das nur an guten Tagen. Die meiste Zeit über senden sie einfach Geplapper aus. Was da ausgesendet wird, ist verstümmelt, energetisch verstümmelt, weil auch ihr Bewusstsein verstümmelt ist. Sie haben keine Ahnung, was sie aussenden, also senden sie nur Verstümmeltes aus. Es ist wie ein konstantes Signal, das ausgesendet wird, bedeutungslos, aber es konsumiert Zeit und Raum, und es verbraucht... es zweigt Energie ab. Es verbraucht keine Energie, aber es zweigt sie ab. 

Was sendest du also wirklich aus? Bonnie, ich kann deines sehr deutlich sehen. Ich kann es hier überall spüren. Soll ich es dir sagen? 

BONNIE: Ja. 

ADAMUS: Verlangen. Verlangen. Du hast ein so tiefes Verlangen. Du hast ein so großes Verlangen, und du würdest es Lichtverlangen nennen. Es ist Verlangen, das du aussendest. Eine Bedürftigkeit, tut mir leid – und da bist du nicht die einzige, der Raum ist voll damit – eine Unvollständigkeit, einen Mangel an... es ist das Verlangen danach, mehr vom Leben zu haben. 

Du sagtest mir, dass wir das tun können. Du batest mich darum. Du hättest mich sogar dafür bezahlt, dich heute dranzunehmen. (Gelächter) Tut mir leid. Ich nehme kein Bestechungsgeld, außer es ist wirklich viel. 

Das Verlangen also. Du beobachtest – du kannst wütend auf mich sein oder deine Augen schließen, was immer du willst – du beobachtest das Fortschreiten der Stunden- und Minutenzeiger deines Lebens, und du sagst: "Ich kam hier zu einem bestimmten Zweck, verdammt noch mal, und ich habe viel Zeit und viel Geld investiert, um diesen Zweck zu finden, und wo ist er? Wann kommt er zu mir? Muss ich erst am Sterbebett liegen, damit ich ihn endlich erkenne?" 

Nun, Bonnie, du sendest Verlangen aus. Du sendest Verlangen aus. Und wenn du begreifst, dass dir bewusst ist, was es ist, dann kannst du es – ohne den Verstand zu bemühen – in Erfülltheit umwandeln. Du kannst tatsächlich diesen Spirit in deinem Leben gegenwärtig haben, in diesem Moment. Es muss nicht wie eine unvollständige, romantische Beziehung zum Spirit sein, eine Fernbeziehung. Es kann hier und jetzt sein. 

Du kannst das Mikrofon zurückgeben, oder du kannst es nach mir werfen. 

Was sendest du aus, Kerri? Du wusstest, dass ich in deine Richtung gehe, und du sagtest: "Bitte, Adamus, komm rüber und sprich mit mir." Du sagtest: "Erscheine einfach an meiner Tür." Nun, hier bin ich, Süße. Wie sieht's aus? 

KERRI: Ich... vermutlich Unsicherheit. 

ADAMUS: Unsicherheit. 

KERRI: Genau. 

ADAMUS: Genau. Lass mich hinein spüren. Es ist ein... nicht in erster Linie, nein. In erster Linie ist es einfach so... du vertraust dir nicht. Du hast diese dynamische Kraft, und du hast Angst davor, sie zu entfesseln. Du hast Angst, dass sie die ganze Welt zerstört und die Menschheit und deine Freunde und alle anderen auch. Daher hältst du dich zurück und nennst dir selbst eine Menge verschiedener Gründe dafür, doch was du wirklich aussendest ist: "Ich werde mich im Zaum halten. Ich werde mich zurückhalten." Und daher hältst du dich im Zaum, und das ist genau das, was du zurückbekommst – nichts – weil du eingesperrt bist. Was würde denn passieren, wenn du es einfach raus lässt? 

KERRI: Und wie? 

ADAMUS: Na, wie schon, egal wie! Ist mir egal. Wie auch immer du willst. Ich kann nicht... ich kann nicht... 

KERRI: Ich bin schon verdammt müde! Weißt du, wirklich! (Gelächter, als jemand sagt: "Jetzt kommt’s. Vorsicht!") Weißt du was, leck mich, okay? Leck mich! Ich habe es satt, mir diese Scheiße anzuhören! Ich will mich nicht zurückhalten, aber wenn ich alle anderen Pflichten endlich erledigt habe... 

ADAMUS: Warum tust du das auch? 

KERRI: Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht. 

ADAMUS: Du ziehst den Schwanz ein. 

KERRI: Uff! 

ADAMUS: Du kneifst. Nein, ich helfe dir, es hier über die Wut rauszulassen. Ich mache dich wirklich wütend auf mich. 

KERRI: Ich bin stinksauer auf dich! Ich meine... 

ADAMUS: Nein, du täuschst es nur vor. Du täuschst Wut vor. 

KERRI: Ich halte mich trotzdem zurück. Wirklich. 

ADAMUS: Genau, siehst du? Sie hält sich zurück. Sie will es wirklich raus lassen. Würdest du bitte kurz aufstehen? Du weißt, dass wir es tun werden. Könntest du es einfach durch diese Körperstelle raus lassen (Hals)? Das ist am einfachsten. Und gib mir das Mikrofon zurück, denn sonst könnte es schmerzhaft werden. (Gelächter) Lass es einfach raus, Kerri, hier, vor allen anderen. Lass es einfach raus. Halt es nicht zurück. 

KERRI: (schreit) Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh! (Anerkennung und Applaus) 

ADAMUS: Weichei. Genau. Oh, ihr macht es ihr zu leicht, liebe Freunde. Das war nicht besonders gut. Das war ein... komm, komm hier herauf, hier ganz herauf. Wenn du es einmal raus lässt, ein bisschen Wut mit etwas Humor vermischt und es raus lässt, dann ist es nicht mehr nötig, dich im Zaum zu halten. Also lass es raus! 

KERRI: Was, das war nicht viel? Es fühlte sich aber nach viel an. (Jemand im Publikum sagt: "Schrei einfach") Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh! Entschuldigung! 

ADAMUS: Nein. Nein, nein. Das war... Joe sagt, er hört das ungefähr einmal im Monat. (Gelächter) 

KERRI: Nein, er fürchtet sich. 

ADAMUS: Lass es uns richtig machen. Möchtest du, dass ich es mit dir mache? Wirklich? 

KERRI: Mm-hmm. 

ADAMUS: Okay. In Ordnung. (Jemand sagt: "Machen wir es gemeinsam.") Tun wir es gemeinsam! Absolut. Auf drei – eins ... zwei ... drei! (Alle schreien) Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh! Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Besser. Besser. Gut. Gut, danke. Danke. (Anerkennung und Applaus) 

Liebe Freunde, vielen Dank. Danke. Siehst du, anstatt es hier zu haben (Kopf), wozu du ja neigst, weißt du, lass... du lässt es einfach raus. Du schreist es heraus. Und besonders wenn... du versuchst, alles im Zaum zu halten. Das ist die Essenz dessen, was du aussendest, und das ist genau, was du zurückbekommst – Zurückhaltung. Zurückhaltung. Tatsächlich sagtest du vor nicht allzu langer Zeit: "Mein Leben ist eine einzige Zurückhaltung. Alles ist in Warteposition, in einem Zustand, in dem sich nichts entwickelt." Lass es raus. 

Nun, liebe Shaumbra, was sendet ihr aus? Was ist da drin? Nicht hier drin (Kopf), welche Klarheit habt ihr? 

Man kann es wirklich auf ein oder zwei Worte verdichten, und du weißt, was es ist. Nun, wenn du versuchst, dich dem über den Verstand zu nähern, wenn du versuchst, dich da durchzudenken, wird es nicht klappen. Du fragst dich selbst einfach, das Ich-Bin: "Was ist es?" Lass es los, die Antwort wird zu dir kommen. Die Antwort wird zu dir kommen. 

Was ist es? Sendest du Angst aus? Zurückhaltung? Verlangen? Irgendeines dieser einfachen Konzepte. Was sendest du aus? 

Es ist gerade jetzt wichtig – und ich werde euch so sehr traktieren wie nötig – es ist wichtig, euch darüber klarzuwerden, was ihr aussendet, denn es geht nicht nur hinaus, es geht auch hier hinein. Es geschieht in euch. Dieselbe Botschaft, die ausgesendet wird, die der Zurückhaltung oder des Verlangens, findet in diesem Moment auch in eurem gesamten Bewusstseinskörper statt. Er hört es. Er hört es. Und das ist die Botschaft. Er empfängt diese kleinen Verstandesbotschaften nicht. Er hört nicht... Euer Bewusstseinskörper hört eure Worte nicht. Niemals. Er empfängt das Gefühl von hier drin. 

Was also sendest du an dich selbst aus? Wenn du dir langsam darüber klar wirst und begreifst, dass du es wählen kannst – es muss nicht automatisch geschehen, und es muss nicht dieses Gebrabbel ausgesendet werden – dann wirst du mit der Zeit energetisch sehr effizient. 

Du konsumierst zurzeit gewaltige Energiemengen, manchmal durch unerklärliche Aufgaben und die Ablenkung von Energien nach hier oder da. Es ist wie eine völlig verstopfte Autobahn, ohne jeglichen Fluss. Die Autos fahren kreuz und quer, Straßen enden abrupt im Nichts, andere Straßen laufen am selben Punkt zur selben Zeit zusammen. So ungefähr ist das. Es ist ein energetischer Sauhaufen. 

Wenn du beginnst, dir wirklich, wirklich, wirklich, wirklich darüber klar zu werden, wenn du beginnst, die Schichten abzuziehen, wie Todd es über die Arbeit an seinem Buch sagte, wenn du das Makyo wegnimmst, was ist es dann, das du wirklich aussendest? Und hier geht es nicht darum, streng zu dir zu sein oder dich zu beurteilen. Es geht um die Bewusstheit über dich selbst, denn diese wenigen Worte, auf die man es verdichten kann, sind das, was jeder Teil von dir tatsächlich wahrnimmt. Genau das ist es, was den Spirit davon abgehalten hat, gegenwärtig zu sein. Genau das ist es, was den Spirit entzogen oder auf Abstand gehalten hat, denn ein Teil von dir übermittelt die Botschaft: "Ich bin nicht bereit. Ich bin nicht bereit. Ich bin nicht bereit. Ich bin nicht bereit." Es ist wie eine Hypnose. Jeder Teil von dir antwortet dann entsprechend und beginnt, es zu glauben. Am Ende stehst du mit diesem sehr eingeschränkten Leben da, mit einem unerfüllten Leben, über das du hinauswachsen willst, hier und jetzt.

 

 

Klarheit 

Es liegt eine Botschaft in alledem. Wenn du diese Klarheit erlangst – "Was übermittle ich tatsächlich?" – dann kannst du es verändern. Du kannst es verändern. Nicht mittels hier oben (Kopf), sondern mittels hier (Herz). Hier oben ist auch ein bisschen beteiligt, aber du veränderst das Gefühl. 

Ich wollte, dass Aandrah dieses wortlose Atmen hier macht, weil ihr die Worte nicht brauchtet. Plötzlich habt ihr mit ihr geatmet oder sie atmete mit euch, euer Atem vereinigte sich. Es ist dasselbe mit dem Erfassen deiner Klarheit und dessen, was du aussendest. 

Es könnte zum Beispiel die Botschaft "Verlangen" sein, die du an andere aussendest, an die Welt um dich herum und an dich selbst. Wenn du das einmal erkannt hast, sag nein. Spür in diese Botschaft "Verlangen" hinein. Wie fühlt sie sich an? Nun ja, sie fühlt sich bedürftig und unvollständig an. Sie hat so einen Hauch von Melancholie an sich, so würdet ihr das wohl ausdrücken, aber das wird mit der Zeit langweilig. Verlangen kann etwas von falscher Romantik haben, wie ihr das nennen würdet, oder eine sinnliche Natur, doch mit der Zeit wird es sehr mühsam. 

Was willst du also übermitteln? Was wirst du wirklich spüren? Es kann Erfülltheit sein statt Verlangen. Und wenn du hinein spürst – es nicht durchdenkst, es nicht tausendmal auf ein Stück Papier schreibst, nicht rumrennst und es jedem erzählst – sondern wenn du erspürst: "Was ist Erfülltheit? Was ist ein gegenwärtiger Spirit in meinem Leben? Wie fühlt sich das an?" Dann geschieht es langsam. 

Dann beginnt sogar dein Verstand, daran teilzuhaben, und allmählich findet auch der Verstand: "Das ist doch eigentlich ganz schön." Und wenn der Verstand das tut, dann beginnt er sich in den Bewusstseinskörper zu integrieren. Plötzlich hast du Klarheit, und plötzlich beginnst du, auch genau das anzuziehen – alles, was erfüllt ist, alles, was vollständig ist, alles, was nur hier ist, um zu tanzen, um zu feiern. Nicht etwas, das hier ist, weil es unvollständig ist und irgendwie versuchen muss, es wettzumachen, sondern nur, weil es Spirit in der Gegenwart ist. 

 

Multiplizität 

Von meinem Leben als Graf St. Germain wurde erzählt, und das entspricht größtenteils der Wahrheit, dass ich mit einer Hand einen Brief entwerfen, einen Brief schreiben konnte, mit der anderen Hand ein Musikstück, eine Symphonie oder eine Oper schreiben, mich daneben mit zwei oder drei Leuten unterhalten und gleichzeitig schlafen konnte. 

LINDA: Also warst du eine Frau. (Gelächter und Applaus) 

ADAMUS: Du hast mich nicht ausreden lassen... ohne mich zu beklagen. 

LINDA: Ohhhh! Buuuuuh! Buuuuuuuuuuuuh! Buuuuuh! (Gelächter und Buhrufe im Publikum.) 

ADAMUS: Du hast kein "Buh", es gibt kein "Buh" auf diesem Knopf. Was ich noch sagen wollte: All das, während ich absolut jeden Moment meines Lebens genoss. Und das ist teilweise wahr, größtenteils wahr. 

Hier seid ihr also, sehr singuläre Wesen, manchmal höchstens zweigleisig. Ihr könnt ein Auto lenken und gleichzeitig am Handy telefonieren, was mich manchmal verblüfft. Doch ihr könnt nur eine oder zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllen – ihr könnt telefonieren und das Abendessen kochen. Ihr könnt vielleicht ein bisschen am Computer tippen, während ihr Musik hört. Warum? Warum? Weil ihr so programmiert seid, weil eure Energiekanäle, der Fluss, eure Energieversorgung in eurem Bewusstseinskörper so angelegt ist. 

Das ist verkehrt. Es gibt keinen Grund, warum ihr nicht in der Lage sein solltet, viele Dinge gleichzeitig zu tun. Es gibt freilich gewisse körperliche Grenzen, aber vielleicht auch nicht. 

Daher, liebe Shaumbra, wenn wir all das zusammenführen, lautet der Kernpunkt unseres Gespräches heute, dass ihr multitalentierte, multidimensionale Wesen seid, euch jedoch zurückgehalten habt. Ihr macht nur eine Sache hier, eine andere dort. Ihr habt euch an Zeit und Raum gewöhnt, und es ist Zeit, all das zu sprengen. Es ist Zeit, darüber hinauszugehen. Es ist Zeit zu erkennen, dass ihr anfangen könnt, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. 

Daher die Hausaufgabe. Ich gebe Shaumbra nicht oft Hausaufgaben, aber diesmal schon. Versucht, verschiedene Dinge gleichzeitig zu tun. Geht nach Hause, arbeitet mit Freunden, arbeitet in der Gruppe, das muss nichts total Persönliches sein. Wie viele Dinge könnt ihr gleichzeitig tun? 

Könnt ihr heute Abend zum Beispiel ein Gespräch führen, eure Bratwurst essen und gleichzeitig tanzen? Der Verstand sagt dazu: "Also, erstens sollte ich das nicht tun. Zweitens, vielleicht kann ich es gar nicht." Aber ja doch, absolut, ihr könnt das. Ihr wollt in dieser Neuen Energie sein. Ihr wollt im... im gegenwärtigen Spirit sein. Spirit braucht nicht immer nur ein oder zwei Dinge gleichzeitig zu tun. 

Es wird zu Beginn sehr kniffelig sein. Versucht, mit beiden Händen zu schreiben, oder mit einer Hand zu tippen und mit der anderen was völlig anderes zu schreiben. Es wird am Anfang sehr ungewohnt sein, aber früher oder später werdet ihr diesen Aha-Effekt erleben, von dem Tobias auch sprach, und ihr werdet erkennen, dass das Leben sehr begrenzt, sehr beschränkt war, dass ihr sehr stark in der Dualität gelebt habt. Das braucht nicht mehr so zu sein. Stellt euch vor, was für ein Spaß es wäre, all diese Dinge gleichzeitig zu tun. 

Das Geheimnis ist, man darf nicht darüber nachdenken, während man es tut, sonst funktioniert es nicht. Wenn du darüber nachdenkst, und wenn du versuchst, es so zu machen: "Ich widme die Hälfte meiner Aufmerksamkeit jenem, ein Viertel diesem hier drüben und das letzte Viertel jenem dort", dann geht es in die Binsen. Das funktioniert nicht. Der Verstand ist darauf programmiert, hypnotisiert, nur wenige Dinge gleichzeitig zu tun. 

In Wahrheit tut ihr auch jetzt gerade sehr vieles. Ihr glaubt, ihr sitzt nur da, schaut mir zu und buht mich aus, aber eigentlich tut ihr sehr vieles. Natürlich achtet ihr darauf, was eure Augen sehen, und ihr sitzt auf den Stühlen, euer Körper hält das Gleichgewicht, wisst ihr, er sorgt dafür, dass ihr aufrecht auf den Stühlen sitzt. All diese Aktivität findet da statt. 

Und es gibt noch mehr Aktivitäten. Bewusstseinsarbeit findet statt. Die Arbeit an der spiralförmigen Erweiterung findet gerade statt. Einiges Loslassen findet gerade statt. Teile von euch erforschen gerade andere Potenziale; ihr erforscht gerade die Potenziale von morgen. Es ist euch nur nicht bewusst. Ihr tut demnach bereits mehrere Dinge gleichzeitig. 

Und wenn ihr damit ein bisschen spielt – versucht, gleichzeitig zu tippen und zu schreiben oder zwei, drei, vier verschiedene Dinge gleichzeitig zu tun – dann wird es kniffelig sein, und ihr werdet mich wahrscheinlich wieder verfluchen. Aber plötzlich wird euch klar werden, dass eine Menge gleichzeitig geschieht, und ihr so viel mehr tun könntet. Ihr könnt mit euren Energien sehr viel effizienter werden. Ihr könnt diese Energien dann für eure wirklich großen Schöpfungen freisetzen, oder nur, um einfach glücklich zu sein, um einfach auf Erden mit dem Spirit gegenwärtig zu sein, in vollkommenem Glück. Euch wird klar, dass ihr gar nichts tun müsst. Die Analogie ist, dass ihr nicht einmal Worte für das Atmen braucht. Sie helfen manchmal, um die Dinge in Gang zu bringen, aber dann könnt ihr sogar die Worte und das Denken loslassen. 

Hiermit, liebe Freunde, ist es Zeit für euer Fest. (An Linda gewandt) Meine Liebe, du siehst heute anbetungswürdig aus. Ja, ja. (Applaus) Und ich muss sagen, der Gestalter der großen Lady wäre sehr beeindruckt. (Eine Aufnahme mit Feuerwerk beginnt zu spielen.) Frédéric Bartholdi, der Architekt der Freiheitsstatue, wäre beeindruckt und würde sich geehrt fühlen von deinen Taten. (Applaus) 

Nun, liebe Freunde, habt ein großartiges Fest. Und vergesst nicht, dass alles bestens ist in der gesamten Schöpfung. 

And so it is.

 

 

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