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 Über Zeit und Raum

                                                                                                                                                                                       


The Crimson Circle

EMBODIMENT-SERIE, Shoud 10
7.
Mai 2005

"Lasst die Kontrolle los"

[…]

Er erzählte Euch die Geschichte, wie er in diesem Kristall gefangen war, hunderttausend Jahre lang - und ich muss das kleine Geheimnis lüften, dass er heute nicht hier ist, deshalb kann ich diese Sachen erzählen (Lachen) – Zeit ist nicht, was sie zu sein scheint! Saint Germains ziemlich ausgedehnter Seinszustand könnten eigentlich nur ein paar wenige Minuten sein, in Eurer Realität! (Viel Lachen) So nehmt es als das, was es ist! (mehr Lachen)

Und das bringt wirklich ein sehr schönes Thema nach oben: Zeit ist eine sehr bewegliche Realität! Viele von Euch werden gefangen in Ihr, und sicher, Eure Welt muss auf Ihrer Basis arbeiten, aber sie ist viel viel beweglicher, als Ihr denkt.

Vor 2.000 Jahren – die meisten von Euch waren zu dieser Zeit hier auf der Erde – war „Zeit“ anders, als sie es heute ist. Ein Tag war nicht einfach ein Tag, wie Ihr es heute kennt. Ein Jahr war nicht einfach ein Jahr.

Wissenschaftler würden dagegen argumentieren, sie würden sagen: „Wir haben einen schlüssigen wissenschaftlichen Beweis, dass es genau so und so ist. Das ist, wie Zeit funktioniert.“ Aber wir würden genau diese Wissenschaftler daran erinnern, dass die, die vor ihnen da waren, genauso auch dachten, dass die Erde im Zentrum aller Dinge stehen würde. Oder es gab die, die dachten, dass die Erde flach sei. Es gab so viele, die ganz bestimmte wissenschaftliche Vorstellungen hatten, die heute gar nicht mehr wahr sind, und genau auf dieselbe Weise werden Wissenschaftler beginnen herauszufinden, dass Zeit sehr beweglich ist.

Zeit beschleunigt sich und verlangsamt sich wieder, in dieser Realität, und das alles zur selben Zeit. Ihr wundert Euch, warum Ihr Euch an manchen Tagen aus der Balance fühlt. Ihr fragt Euch, warum Ihr an manchen Tagen fast überhaupt nicht mehr wisst, wer Ihr seid – denn es ist so, dass ein Teil von Euch versucht, dem alten Fluss der Zeit zu folgen, den Ihr auf Euren Armbanduhren habt.

Nun, die Realität wandelt sich, Zeit verlangsamt sich und beschleunigt sich – alles zur selben Zeit. Es ist eine unglaubliche Sache. Nehmt deshalb nichts mehr einfach als selbstverständlich an, Shaumbra. Nehmt nichts einfach so als selbstverständlich an.

[…]

 

 


The Crimson Circle

LEHRER-SERIE, Shoud 8
3. März 2007

"Keine Kompromisse mehr"

[…]

Es gibt einige Dinge, über die wir heute sprechen möchten. Wir haben eine Menge von Informationen, und wir übermitteln sie auf vielen verschiedenen Ebenen, nicht nur über das gesprochene Wort. Lasst uns nun zunächst einmal über diese ganze Illusion mit dem Namen „Zeit“ sprechen. Wir haben das zuvor bereits diskutiert, aber dieses Thema wird nun noch wichtiger, in Bezug auf die Arbeit die ihr tut.

In gewissem Sinne könnte man sagen, dass ihr euch eigentlich zurück in der Zeit bewegt. Ihr geht in der Zeit zurück.

Das ist genau genommen ein Prinzip, das die Energie von Merlin… Merlin, nebenbei bemerkt, war viele unterschiedliche Individuen. Es war beinahe so, als ob das von einem an den anderen weitergegeben wurde, über die Zeitalter hinweg. Merlin war nicht einfach nur eine Wesenheit. Es war ein Titel, eine Zauberer-Titel, der vielen verliehen wurde. Es gibt, so könnte man sagen, eine allgemeine, übergeordnete Energie, einen Orden des Merlin.

Merlin verstand dieses ganze Konzept, sich rückwärts in der Zeit zu bewegen. Und das ist ein sehr einfaches Konzept. In gewissem Sinne könnte man sagen, dass ihr bereits angekommen seid.

Vor ein paar Jahren sagten wir zu euch: Ihr seid bereits aufgestiegen! Ihr seid bereits in der Neuen Energie angekommen. Ihr habt bereits die vollständige Integration all eurer Aspekte erreicht. Und ihr habt diese vollkommen neue Beziehung erreicht, zwischen euch selbst, eurer Seele, eurem physischen Körper… jedem Anteil von euch. Eine neue und ganzheitliche Beziehung. Ihr seid dort bereits angekommen. Und ihr sagt dann: „Aber Tobias, wenn ich bereits angekommen bin, warum erscheint es mir dann so als würde ich die ganze Zeit versuchen es zu finden und zu verstehen?“ Nun, es gibt da eine sehr interessante Dynamik, die die Zeit transzendiert.

Zuerst triffst du die Wahl. Zuallererst erreichst du die Ziellinie – weil du deine Wahl getroffen hast. Und dann gehst du rückwärts durch die Zeit, um die Erfahrung zu machen wie es war, dorthin zu gelangen.

Ein sehr einfaches Prinzip. Ihr macht das die ganze Zeit über, euch ist das einfach nur nicht bewusst. Ihr steht morgens auf und sagt: „Ich werde an meiner Arbeitsstelle ankommen.“ Ihr habt eine Wahl getroffen. Und in gewissem Sinne wurde es dann bereits erschaffen. Du wirst an deiner Arbeitsstelle ankommen.

Nun – wie sieht die Erfahrung aus, dich zu deiner Arbeitsstelle zu begeben? Wird es eine Erfahrung von dichtem Verkehr sein? Wird es eine Erfahrung einer ruhigen und meditativen Fahrt sein? Wird es eine Erfahrung sein, während der du mit Tesla sprichst, auf deinem Weg am Morgen?

Wenn du eine Reise unternimmst, und wenn du eine Karte zur Hand nimmst und sagst: „Ich möchte von Coal Creek Canyon nach Incline Village, Nevada, fahren“, dann bist du bereits angekommen! Du bist bereits da. Aber du gehst rückwärts durch die Zeit, um die Freude zu erfahren, zum Flughafen zu fahren, durch die Sicherheitskontrollen zu gehen… (Lachen im Publikum) ...in diesem winzig kleinen begrenzten Raum zu sitzen und zu fühlen wie es ist, ganz zusammengekrampft zu sein. (Lachen) Und wie es ist, über das wunderschöne Land zu fliegen, wie es ist, durch die Turbulenzen zu fliegen, wenn das Flugzeug gerüttelt und geschüttelt wird, und du dich fragst, ob es wohl abstürzt und ob du sterben wirst. (Publikum amüsiert)

All das ist ein Teil der Erfahrung. Ihr geht rückwärts durch die Zeit.

Das ist ein sehr wichtiges Prinzip, ein sehr essentielles Prinzip. Und es ist ein Prinzip, das ihr Lehrer alle, ihr Shaumbra, verstehen solltet – wenn ihr eure eigene Arbeit durchführt, und wenn ihr mit anderen Menschen arbeitet.

Ein Teil des Problems ist es, dass die meisten Menschen niemals eine Wahl treffen, wo sie ankommen werden. Also wandern sie in einer „zeitlosen Zone“ umher. Sie fragen sich, was sie da wohl tun, wo sie hingehen. Sie haben keinen Schimmer in Bezug auf ihr letztendliches Ziel, und wie es ist, sich rückwärts durch die Zeit zu bewegen. Sie sind diejenigen, die dort draußen umherwandern, auf energetische Weise, des Nachts, während ihres Schlafes. Shaumbra wandern im Allgemeinen nachts nicht einfach nur umher. Ihr habt Orte, an die ihr euch begebt, und Verabredungen mit Engeln, mit denen ihr euch trefft. (Lachen)

Es ist ein sehr wichtiger Punkt, an den ihr euch in eurer eigenen Arbeit erinnern solltet, und – noch einmal erwähnt – in eurer Arbeit mit anderen Menschen. Wenn ihr ihnen in die Augen blickt, wenn ihr sie lehrt, wenn ihr sie durch ihren eigenen Erwachensprozess geleitet, dann ist hier der Schlüssel: Wenn sie auf irgendeiner Ebene die Wahl getroffen haben - auf ihrer tieferen inneren Ebene oder auf ihrer bewussten menschlichen Ebene - sie haben die Wahl getroffen, zu „erwachen“, wie ihr es nennen würdet. „Bewusst zu werden“, wie wir es nennen würden. Sie haben gewählt die Transformation in ihre eigene Neue Energie hinein zu erfahren, und sich ihrer eigenen Göttlichkeit bewusst zu werden.

Und nun haben sie sich ein Ziel ausgewählt. Sie haben eine Wahl getroffen. Manchmal mag es der Fall sein, dass diese Wahl auf einer Seelenebene getroffen wurde – auf einer, wie ihr es nennen würdet, höheren Bewusstseinsebene. Aber manchmal stellt sich der menschliche Aspekt, und manchmal auch der Spirit-Aspekt, dagegen, er wehrt sich und wird sehr starrsinnig. Und nun habt ihr hier sozusagen ein herumwanderndes Wesen, ein Wesen, das ziellos umherwandert.

Aber wenn der Mensch sagt: Ich wähle. Ich wähle Erleuchtung, ich wähle Gewahrsein, ich wähle - wie immer ihr es nennen wollt – Neue Energie, Aufstieg, irgendeines dieser Dinge. Er ist nun bereits angekommen. Und nun gehen sie durch die Erfahrung, wie es war ursprünglich dorthin zu gelangen. Das ist das, was wir „in der Zeit zurückgehen“ nennen. Hierbei handelt es sich um die Physik des Universums, aber nicht unbedingt um eine Glaubensvorstellung oder ein Konzept auf der menschlichen Ebene.

Grundsätzlich gibt es keine Zeit. Zeit ist eine künstliche Schöpfung der Menschen, die ihnen dabei hilft zu verstehen, wie sie während ihres Tagesablaufs von einem Moment zum nächsten gelangen. Wenn ihr alle die Uhren ablegen würdet und in einem völlig abgeschlossenen Raum wärt, ohne die Sonne oder den Mond sehen zu können, dann würdet ihr diesen Sinn für die Zeit verlieren, und für das Verstreichen der Stunden und Minuten. Dann würdet ihr verstehen, dass die Zeit nur ein Glaubenssystem ist – es ist die „Zeit“, in die ihr Energie unterteilt habt. In Wirklichkeit – und ganz sicher in den anderen Seinsbereichen – ist das was ihr Zeit nennt einfach eine Abfolge von Ereignissen, oder die Abfolge von dem, was wir als stattfindende Ereignisse der Trennung bezeichnen. Es gibt eine Abfolge von gewählten Entscheidungen oder Ereignissen, die aufeinander aufbauen. Aber weil die endgültige Wahl bereits getroffen wurde, ist diese Abfolge von Ereignissen in gewissem Sinne lediglich ein Zurückgehen durch die Zeit.

Der Segen der hierin liegt ist der, dass ihr nun selbst wählt, wie euer eigener Aufstieg, eure eigene Wiedervereinigung gestaltet sein soll – denn stattgefunden hat sie ja bereits, und ihr als Schöpfer und Wählende wisst nun, wie ihr sie gestalten wollt, versteht ihr? Es gibt kein Schicksal. Ihr beschreitet keinen vorbestimmten Weg. Ihr seid nicht durch euer Familienkarma gebunden, und auch nicht durch euer eigenes persönliches Karma. Der Schöpfer kann wählen, wie er die Erfahrung machen möchte, dorthin gelangt zu sein.

Welche Erfahrungen wollt ihr dabei machen, Shaumbra? Die Entscheidung liegt ausschließlich bei euch. Ihr trefft die Wahl. Wollt ihr es aus der Fülle heraus tun? Wollt ihr es in guter Gesundheit erleben?. Dann erlebt das auch so. Wählt es. Wollt ihr euch in die Falle der Dualität stürzen, in das alte Bewusstsein, und es kämpfend erfahren? Dann macht es auf diese schwierige Art und Weise. Es liegt ganz bei euch. Aber ich gebe euch hier einen kleinen Hinweis: Ich selbst habe es auf die schwierige Art gemacht. Ich hab es so schwierig gemacht, wie es nur ging – nur Saint Germain hat es sich natürlich noch schwerer gemacht. (Lachen)

Ich habe aber auch versucht, es einfach zu machen. Bei Sam, da wählen wir die einfache Variante. Wir werden uns hindurch atmen. Wir werden der Welt, wir werden jedem zeigen, wie es auf einfache Art und Weise geht.

Sam wird übrigens nicht übermäßig intelligent sein, er wird kein brillanter Schüler sein. Er wird eher ein durchschnittlicher Schüler sein, wenn ich ihn mir anschaue. Er wird wahrscheinlich keinen IQ von 160 haben, wahrscheinlich eher – nein, er will nicht, dass wir das hier mitteilen. (Tobias lacht und das Publikum auch) Sam hat gewählt, intellektuell nicht außergewöhnlich intelligent zu sein, aber er kann, was sein Bewusstsein betrifft, wirklich brillant sein. Und das ist ein großer Unterschied. Er möchte nicht, dass ihm sein Verstand vorschreibt, was er alles erreichen kann. Das ist sowieso alles intellektuelles Zeug, es hält einen eher klein, und man neigt dazu, sich so von seinem Verstand gefangen nehmen zu lassen.

Während eurer eigenen Lebenszeit werden grundlegende Durchbrüche erzielt werden hinsichtlich des Verständnisses, was Intelligenz wirklich ist, und dass sie nicht nur mit dem Verstand zusammenhängt. Und dass Intelligenz nicht bedeutet, dass jemand gewisse Aufgaben bewältigen kann und sich an Fakten und Zahlen erinnern kann. In diesem Leben werdet ihr erleben, wie das Bewusstsein den Intellekt transzendiert.

Gegenwärtig liegt das Hauptaugenmerk im Leben auf den intellektuellen Qualitäten, auf den Menschen mit ausgeprägtem Verstand, auf den „Intelligenten“. Und während eures jetzigen Lebens werdet ihr erfahren, wie das Bewusstsein die Intelligenz überwindet, und dass die Menschen das Bewusstsein schätzen lernen. Manche werden versuchen, das Bewusstsein zu messen, und das empfehlen wir überhaupt nicht, denn das wird dann wieder ein Wettbewerb, die Leute versuchen sich gegenseitig auszustechen. Bewusstsein IST einfach.

Das ist etwas sehr Wichtiges, an das ihr euch erinnern solltet, Shaumbra. Ihr bewegt euch zurück durch die Zeit. Ihr geht nicht zurück in vergangene Leben, nichts dergleichen. Aber ihr habt die Erfahrung gemacht, ihr habt ein Potential von Bewusstsein auf dem höchsten Niveau gewählt, und jetzt erlebt ihr, wie ihr überhaupt dort hingekommen seid.

[...]


 

The Crimson Circle

Divine Human Serie, Shoud 9
5. April 2003

„Dein göttlicher Plan“

[...] Wie Cauldre bereits sagte, gibt es in Wirklichkeit weder Zeit noch Raum. Dennoch aber existiert ein Konzept, welches hilft unterschiedliche Bewusstseinsebenen zu definieren und ihnen Form zu verleihen.

Sprechen wir zunächst über die Zeit. Stellt Euch vor, Ihr entfernt die Armbanduhr von Eurem Handgelenk. Stellt Euch darüber hinaus auch noch vor, die Sonne würde ständig scheinen, aber sie würde sich nicht „über Euren Himmel bewegen“, wie man so sagt, sondern sie stünde unverändert in ein und derselben Position. Ohne den Lauf der Sonne und ohne Uhr – woher würdet Ihr dann überhaupt etwas wissen von „Zeit“?

Die Zeit ist ein Konzept, das Ihr mit allgemeiner Zustimmung erfunden habt, als Ihr auf die Erde gingt. Es sollte Euch helfen, den Fortschritt oder die Evolution Eurer Erfahrungen zu beschreiben. Das Zeitkonzept half Euch, Ereignisse in eine für Euch überschaubare Perspektive einzuordnen und Erfahrungen sozusagen in kleine, verdauliche Päckchen oder Abschnitte einzuteilen. Dann schränktet Ihr dieses Konzept mittels Eurer mathematischen Gleichungen weiter ein und am Ende kam etwas dabei heraus, das Ihr als „Zeit“ bezeichnet.

Zeit existiert nicht auf unserer Seite des Schleiers, dennoch gibt es aber auch hier eine fortschreitende Entwicklung von Ereignissen und von Bewusstsein. Eine häufige Vermutung ist die, dass alle Dinge in gewisser Weise längst passiert seien. Und hier treten wir bereits in eine höchst spannende Diskussion ein mit Euch, denn begreift, dass die Zukunft noch nicht erschaffen ist! Die Zukunft ist weder Euch bekannt noch Spirit. Die Zukunft muss erst noch bestimmt werden. Diese Bestimmung erfolgt aus der Gesamtheit aller existierenden Potentiale, die Euch zur Wahl stehen. Es ist ungefähr wie in einem Eurer riesigen Warenhäuser, die Tausende oder vielleicht sogar Millionen verschiedener Artikel zur Auswahl für Euch bereit halten – Ihr braucht nur zu wählen und dann die Erfahrung zu durchleben.

Die Zukunft ist also gewissermaßen ein gewaltiges Warenhaus voller Potentiale, es gibt Millionen und Milliarden davon, aus denen Ihr Euch etwas aussuchen könnt. Und neben den existierenden Potentialen gibt es auch noch so genannte „Un-Potentiale“ oder „Noch-Nicht-Potentiale“ (un-potentials), hm. Wir wissen, dass Eure Physiker nicht allzu begeistert sein werden von diesem Wort, aber es gibt sie dennoch, diese „Un-Potentiale“. Sie müssen zwar erst noch definiert werden, aber es gibt einen Raum für sie, es gibt ein Bewusstsein, welches für Potentiale gehalten wird, die noch nie in Erwägung gezogen wurden. Die Zukunft ist noch nicht erschaffen worden, sie wartet vielmehr darauf, dass IHR kommt und wählt, welchen Weg Ihr zu gehen wünscht, welche Erfahrungen Ihr machen möchtet. Und schlussendlich kommt es dabei einzig auf Euch und Eure Seele an, was Ihr erlebt.

Es gibt also keine Zeit. Und es gibt auch keinen Raum. Nun, Ihr definiert Raum, indem Ihr Dinge ausmesst, also die Entfernung von einem Punkt zum nächsten. Für diese Messung habt Ihr bestimmte Größen wie Meter, Zentimeter, Millimeter (wörtlich: meters, feet, inches). Ebenso messt Ihr anhand der Geschwindigkeit, die das Licht von einem Punkt zum anderen benötigt. Aber, liebe Freunde, auch das ist eine Illusion! Es gibt in Wahrheit gar keinen Raum. Es ist interessant zu sehen, dass die Wissenschaftler fortgesetzt die Größe des Universums festzulegen versuchen, aber sie verwenden alte menschliche Methoden bei ihrer Messung. Sie messen mit Methoden, die ... wie drückt man das am besten aus ... die energetisch nicht mehr angemessen sind, sobald sie außerhalb der Erde oder gar des Sonnensystems angewandt werden.

Den „Raum“, wie Ihr ihn kennt, gibt es also auch nicht. Diese Dinge sind alle nur Methoden für den Menschen, die Euch Eure Erfahrungen begreifen und einordnen helfen sollten. Denn auf diese Weise war es Euch möglich, ein wichtiges größeres Ereignis, vielleicht einen Erleuchtungsmoment in Eurem Leben, anhand des Raum-Zeit-Schemas, in dem Ihr Euch zum Zeitpunkt des Erlebens befandet, zudefinieren und einen gewissen Überblick zu behalten.

Aber, liebe Freunde, dies ist nun im Begriff sich zu verändern! Oh, Zeit und Raum, wie Ihr sie kennt, wird es auf Eurer Erde noch sehr, sehr lange geben! Aber in der Neuen Energie lernt Ihr jetzt, wie Ihr Euch über die wohlbekannten Bereiche von „Raum“ und „Zeit“ hinausbewegen könnt, und es ist sehr wichtig, dass Ihr das versteht. Wir sprechen heute darüber, weil das etwas ist, das so viele von Euch bereits anfangen zu erleben, und es macht Euch ein wenig Angst. Ihr spürt ein Ungleichgewicht, fühlt Euch aus der Balance geworfen, empfindet Kontrollverlust. Aber was hier tatsächlich geschieht ist, dass Ihr Euch im Erweiterten Jetzt befindet – ja wirklich! Ihr zieht alle diese multidimensionalen Dimensionen in Euch hinein [...]

 

 


The Crimson Circle

Clarity Serie, Shoud 6
7. Januar 2006


„Schatten-Selbst und Potenziale, Teil 2“

[...]

Ihr denkt innerhalb eines Rahmens von Zeit und Raum. Ihr denkt, wie lange ihr doch gebraucht habt, um hier her zu kommen, wie lange es gedauert hat, um euch als diese Gattung - den menschlichen Körper und das menschliche Bewusstsein - zu entwickeln. Doch in gewissem Sinne liegt das nicht länger zurück als ein Sekundenbruchteil, als ein Atemzug. Gerade mal vor einem Atemzug war es, dass ihr ZUHAUSE verlassen habt. Es liegt also überhaupt nicht so lange zurück wie ihr denkt!

Euch Menschen scheint es oft so, als ob alles eine Ewigkeit dauern würde! Und das lässt euch ermüden, es zieht euch energetisch zu Boden. Nicht allein das was geschieht ist es, was euch erschöpft, vielmehr ist es der Mangel an Geschwindigkeit, es ist die Langsamkeit, die euch zermürbt.

Wenn ihr heute bereits wüsstest, dass ihr in einem weiteren Jahr durch alle diese Prozesse hindurchgegangen sein werdet, würdet ihr euch wohl nicht so viele Gedanken machen und ihr könntet euch ein wenig entspannen.

Wenn ihr wüsstet, dass es da eine Art „Wendepunkt“ geben wird (wir würden es einen „Punkt der Trennung“ nennen), an welchem ihr von eurem heutigen Bewusstsein auf die nächste Ebene in ein erweitertes Bewusstsein hinübergeht, und wenn ihr bereits heute wüsstet, dass dies innerhalb einer relativ kurzen Zeit geschehen wird, würden eure augenblicklichen Probleme euch überhaupt nicht mehr als solche erscheinen.

Manchmal amüsieren wir uns über eure nächtlichen Anrufungen. (Lachen im Publikum) Wir hören euch fast jede Nacht klagen: „Lieber“ oder „verdammter Tobias!“ – das kommt ganz auf die Nacht an (Lachen)  -  „ich gehe hier durch diese ganzen Dramen in meinem Leben, durch dieses ganze Leid und Elend, und ich weiß schon gar nicht mehr, wer ich bin!“ – was nebenbei bemerkt  eine gute Sache ist.

Du gehst also durch diese ganzen schmerzlichen Prozesse. Und wenn ich dir liebevoll und behutsam antworte: „Hab Geduld!“, bekomme ich die inzwischen typische Shaumbra-Antwort: „Zum Teufel mit der Geduld!“ (viel Lachen im Publikum, Tobias amüsiert sich) „Ich bin der Geduld müde!“, sagt ihr, „Mir hängt dieser Prozess so zum Hals raus!“ Es ist die Zeit, es dauert so lange! Es ist nicht der Prozess an sich oder die eigentliche Erfahrung, die euch so zermürbt,  sondern dass es so lange zu dauern scheint.

Nun, ob ihr es glaubt oder nicht, Shaumbra: Ihr könnt das ändern! Ich habe euch das schon mehrfach versucht zu erklären, aber meistens blendet ihr mich an diesem Punkt aus. Deshalb erzähle ich es euch jetzt. (scherzhaft:) Und blendet mich meinetwegen aus für den Rest dieses Shoud.

Lasst uns einfach die Zeit verändern. Ihr tragt da dieses Ding an eurem Arm, diese Armbanduhr, ihr habt eure mechanischen Geräte an der Wand hängen. Aber in Wahrheit gibt es so etwas wie Zeit überhaupt nicht. Und ohnehin hin nicht auf die Weise, wie ihr sie kennt. Wir haben hier auf unserer Seite keine Armbanduhren.

Und offen gesagt fühlen wir uns ziemlich gebremst und gelangweilt durch diese mühsame Art von Zeit-Überlagerung, der ihr euch unterworfen habt. Seht ihr, wenn ihr euch in einer „Zeit-Zone“ befindet, dann halten wir uns ebenfalls dort auf als eure loyalen und treuen Diener  - unbezahlt natürlich, aber loyal und treu (Lachen im Publikum) und wir fallen genauso in jenes Zeitmuster hinein.

Das ist sehr anstrengend für uns. Deshalb wollen wir in diesem Shoud hier und heute beginnen, Zeit auszudehnen. Wir können damit beginnen, sie zu transzendieren, um sie jeweils dann zur Verfügung zu haben, wenn wir das wünschen – dann, wenn ihr sie nutzen wollt. Oder aber sie nicht zu nutzen, wenn es nicht angebracht erscheint.

Wer sagt eigentlich, dass ein Tag 24 Stunden haben muss? Wenn ihr alle eure Armbanduhren und sonstigen Zeitmessgeräte beiseite legen und zugleich die Auswirkungen der Sonne wegnehmen würdet, die zu bestimmten Zeiten auf- und untergeht, würdet ihr kein Konzept von „Zeit“ mehr besitzen!

„Zeit“ hätte an diesem Punkt nur eine sehr geringe Bedeutung für euch. Ihr könntet euch dann viel leichter für die multidimensionale Natur, für das Potenzial, für den Schatten von Zeitlosigkeit öffnen! Und ihr könntet das Potenzial von Zeitlosigkeit zu eurem Vorteil nutzen, ganz nach Belieben.

Hin und wieder wünscht ihr euch, die Zeit möge langsamer vergehen. Wenn ihr beispielsweise einer wunderbaren Musik lauscht oder wenn ihr mit Freunden zusammen seid, wenn ihr meditiert oder wenn ihr einen langen Spaziergang macht. Und manchmal, wenn ihr einen guten Film anschaut, wünscht ihr euch gar, er möge nie zu Ende gehen.

Es gibt viele Situationen, in denen Zeit gedehnt werden kann. Und außer den Bewusstseins-Überlagerungen gibt es nichts, aber auch gar nichts, das besagt, dass „Zeit“ etwas Festgelegtes wäre. Doch ihr habt euch nun einmal auf dieses System eingelassen.

Ihr sagt, dass ihr zu einer bestimmten Zeit an eurer Arbeitsstelle sein müsst. Nun, zunächst einmal: Ihr solltet euren Job kündigen, hm, dann hättet ihr dieses Problem nicht! (viel Lachen im Publikum) Wie wir es euch immer schon gesagt haben, Shaumbra: Letztendlich möchtet ihr alle selbständig sein –auf aktive Weise selbständig-arbeitslos“, hm  („actively self unemployed“ – ein Wortspiel aus „self employed“ = „selbständig“ und „unemployed“ = „arbeitslos“), wenn ihr es genau formulieren möchtet.

Wenn ihr also dieses Element „Zeit“ nicht hättet, das eure Schwierigkeiten und Ängste ebenso in die Länge zieht wie diese ganzen Herausforderungen des Lebens auf dem Planeten Erde, würde das alles für euch nicht auch nur annähernd so schwierig sein. Lasst uns also diesen Shoud damit beginnen, die Zeit an sich zu öffnen, lasst uns ihre Barrieren durchbrechen.

Eure Gesellschaft ist sehr „zeitorientiert“. Wir fordern euch nicht auf, die Zeit abzulehnen oder gar abzuschaffen. Was wir sagen ist: Nutzt sie, wenn sie euch dient, und ignoriert sie, wenn sie euch nicht dient. Ihr könnt sie ausdehnen, wenn sie angemessen ist, und ihr könnt sie komprimieren und zusammenschieben, wenn sie euch nicht nutzt.

Was für eine sensationelle Sache wäre eine solche Gruppe von Menschen, die in der Tat die Einschränkungen und Begrenzungen von Zeit ignorieren würde! Hm.

Wir übersehen nicht, dass sich manche von euch Sorgen machen, sie könnten dann beispielsweise zu spät kommen zu ihren Verabredungen und Terminen. Ihr würdet also ein paar Mal die Erfahrung machen, wie es ist, wenn ihr eure Termine nicht einhaltet. Vielleicht solltet ihr das auch. Bricht die Welt deswegen zusammen? Nein! Seid ihr sicher, dass die Menschen mit denen ihr verabredet seid, eure Energien wirklich brauchen? Nein. Sie können nämlich auch ganz gut ohne euch weitermachen, wie ich euch leider mitteilen muss. (Lachen im Publikum)

Wirst du also deine dir rechtmäßig zustehende Position verlieren, wenn du dieses Treffen versäumst? Wahrscheinlich. Möglicherweise wirst du von dort, von deiner Arbeitsstelle, dann einfach nach und nach verschwinden. Aber das ist ohnehin das, worum du gebeten hast. (Lachen)

Seht, ihr fragt uns nach diesem neuen Job. Doch ihr möchtet auch noch die Garantie, dass ihr ihn tatsächlich bekommt – und zwar bevor ihr euren alten aufgegeben habt - ah! Ah, liebe Shaumbra! Das ist eine Kluft, über die ihr selbst hinwegsteigen müsst. Wenn ihr bereit seid, euch von bestimmten Dingen zu trennen, müsst ihr sie liebevoll und vollständig aus euren eigenen Herzen entlassen. Und wenn ihr dafür noch nicht bereit seid, dann bleibt dabei. Wenn es dir immer noch dient, dann bleib dabei. Doch wenn ihr dann bereit seid zum Loslassen, lasst vollständig los!

Und dann seht, was geschieht. Eure ganzen Ängste kommen nach oben und ihr sagt: „Aber wie soll ich meine Rechnungen bezahlen?“ Nun, wie wäre es, wenn du dir eine Arbeitssituation erschaffst, die mehr aus einer Energie der Fülle heraus entsteht? Wie wäre es, wenn du einen neuen Weg erschaffen würdest, auf dem Fülle hereinkommen kann? Es muss nicht unbedingt ein anderer Job sein, kein direkter Austausch des alten gegen einen neuen Job. Das wäre lineares Denken, das wäre Denken in der Alten Energie. Das wäre mühsames Denken, eine Art des Denkens, die dich belasten und deinen Geist herunterziehen würde

[...] 

Heute sind wir also ALLE hier versammelt – Saint Germain, ich, Tobias, die Engel die uns begleiten, alle Shaumbra – um uns auf die nächste Ebene zu begeben. Wir sind hier versammelt, um über „Zeit“ hinauszugehen, um „Zeit“ zu transzendieren. Ihr braucht nicht zu sehr in euren Kopf zu gehen damit. Ihr braucht nicht eure Armbanduhr anzustarren und zu versuchen, Zeit zu verschieben oder umzuformen.

Ihr müsst einfach nur verstehen, dass Zeit flexibel ist. Die Menschen haben etwas sehr Unflexibles aus ihr gemacht. Doch was ihren Kern angeht – fühlt einmal für einen Augenblick den „Kern“ von Zeit, definiert ihn nicht, fühlt ihn einfach nur. Fühlt den Kern von Zeit. Fühlt den dahinter liegenden Aufbau. Warum ist sie da? Wie dient sie euch? Geht nicht in euren Kopf damit! Wenn ihr einen Druck in eurem Kopf spürt, nehmt einen tiefen Atemzug. Fühlt Zeit!

Vom Kern ihrer Energie aus kann sie ganz leicht ausgedehnt werden. Manchmal sagt ihr, dass es soundsoviele Minuten und Stunden dauern wird, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Oder ihr sagt, dass ihr nur eine gewisse Anzahl von Aufgaben innerhalb einer bestimmten Zeit an einem Tages erledigen könnt. Und das wird dann zu eurer Realität.

Aber nimm dir nun an einem beliebigen Tag einfach einmal vor, dass du eine ganze Menge Arbeiten erledigen möchtest - innerhalb kürzester Zeit. Und sie werden erledigt werden, einfach, effizient und erfolgreich, ohne Stress und ohne Störungen. Sie können innerhalb dieses vorgegebenen sehr kurzen Zeit-Rahmens erledigt werden. Dadurch erschaffst du dir mehr Zeit – oder NICHT-Zeit – für jene Dinge, die du gerne für dich selbst tun möchtest.

Ja, es wird immer irgendwelche Aufgaben geben, die zu erledigen sind. Auch hier auf unserer Seite des Schleiers gibt es sie. Aber wir platzieren sie in – wie sagt man – in eine Art von „Zeitkapseln“; so lassen sich diese Aufgaben sehr leicht erledigen. Und das lässt uns wiederum mehr NICHT-Zeit für jene Dinge, die wir gerne tun. Seht ihr. [...] 

 

 

 

The Crimson Circle  

CLARITY-SERIE, Shoud 7
4. Februar 2006 

"Das Lösen der Verbindung"

 

[…]

Lasst nun also zu ein paar ernsthafteren Themen dieses heutigen Tages kommen. Lasst uns in der Tat über die Welt sprechen. Lasst uns darüber sprechen, was gerade auf der Welt vor sich geht.

Es ist im Grunde genommen sehr offensichtlich. Aber manchmal ist es vielleicht etwas schwierig zu erkennen -  „Ihr seht den Wald vor lauter Bäumen nicht“, wie man so schön sagt, wenn ihr euch gerade mittendrin befindet. Es ist dann schwierig zu verstehen, was sich abspielt.

Es ist sehr einfach und sehr simpel: Alles beschleunigt sich.

Buchstäblich – und schaut nicht auf eure Armbanduhr, wenn ich das jetzt sage – buchstäblich beschleunigt sich die Zeit gerade. Nun, eure mechanischen Geräte, eure Armbanduhren, eure Wanduhren, sie alle sind für bestimmte festgelegte Sequenzen von Zeit programmiert, und sie haben keine Möglichkeit, da herauszukommen. Sie sind sehr linear.

Wie auch immer, die Zeit an sich weiß das nicht. Sie weiß nicht, dass sie sich innerhalb einer sehr stark definierten Sequenz aufhalten soll. Die Zeit an sich verlangsamt sich also und beschleunigt sich, und das immer aufgrund des Bewusstseins ihrer „Bewohner“ – oder, wie in diesem Falle, der Menschheit.

In der Zeit des großartigen Jeshua bewegte sich die Zeit auf eine sehr andere Weise im Vergleich dazu, wie sie es heute tut. Eure Wissenschaftler hatten keine Möglichkeit das zu erkennen, denn sie benutzen den Ausgangspunkt der gegenwärtigen Zeit, um dann zu versuchen, eine frühere Zeit zu begreifen.

Sie behaupten, dass das Universum 3 Milliarden oder 30 Milliarden oder wie viele Jahre auch immer alt ist – aber das ist von der Wahrheit weit entfernt! Denn die Zeit verschiebt und verändert sich, sie beschleunigt sich und sie verlangsamt sich. Sie verbiegt sich sogar, und sie fließt in eine ganze Reihe verschiedener Richtungen. Man kann also nur schwer behaupten, dass das Universum ein bestimmtes Alter hätte, oder dass die Ereignisse vor tausend Jahren sich auf derselben zeitlichen Grundlage abgespielt hätten, wie sie es heute tun.

Die Zeit hat sich beschleunigt. Alles spielt sich schneller ab – weil sich das Bewusstsein im Moment viel schneller bewegt. Ihr könnt das klar sehen, überall um euch herum. Schaut euch eure Technologie an, und wie schnell sie sich wandelt! Schaut euch die Geschwindigkeit an, mit der neue Dinge erfunden werden. Schaut euch die Geschwindigkeit an, mit der selbst Antworten in das Massenbewusstsein einfließen!

Schaut euch die Geschwindigkeit an, in der gerade alles immer weiter wächst. So etwas gab es noch nie zuvor. Ihr lebt in einer spirituell historischen Zeit. Zeit sowohl im Sinne des Elementes „Zeit“ als auch im Sinne der momentanen Ereignisse.

[…]

 

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