|
The Crimson Circle
LEHRER-SERIE, Shoud 12 7. Juli 2007
"J' Encore"
[…]
Und damit – und mit einem Schluck Wasser – würde ich gerne eine kurze Geschichte erzählen. (Publikum reagiert amüsiert, Tobias „kurze“ Geschichten sind bekannt. Tobias lacht.) Nehmt einen tiefen Atemzug, und lasst uns in die „kurze“ Dimension eintauchen! (Lachen)
Ich möchte hier die Geschichte eines werten Spielzeugmachers erzählen. Er trägt den Namen Klaus und er lebte im Land Österreich. Vor einer langen Zeit – aber andererseits auch wieder gar nicht vor langer Zeit. Lasst uns einen tiefen Atemzug nehmen. Fühlt die Energie. Es ist mehr als nur eine Geschichte aus Worten. Es ist eine Geschichte von Gefühlen, es ist eine Geschichte von Energie. Und es ist eine Geschichte von jedem einzelnen von euch.
Im Alter von 12 Jahren begab sich Klaus als Schüler in die Dienste des Spielzeugmachers in seinem Ort. Klaus hatte es immer geliebt, mit seinen Händen zu arbeiten, mit Holz zu spielen und Dinge daraus zu erschaffen. Als kleiner Junge pflegte er sein Messer zur Hand zu nehmen, um Holz zu schnitzen, Stunden um Stunden… nicht unbedingt, um etwas ganz Bestimmtes zu erschaffen. Er liebte ganz einfach das Gefühl des Holzes, des Messers, an was auch immer er gerade arbeitete.
Als Klaus also 12 Jahre alt war, sagten seine Eltern zu ihm: „Klaus, es ist an der Zeit, dass du Geld verdienst, dass du etwas mit deinem Leben anfängst.“ Und sie sandten ihn zum Spielzeugmacher im Ort, damit er bei ihm arbeitete.
Nun, der Spielzeugmachermeister war sehr erfahren in seinem Beruf und er war weit und breit bekannt für die Qualität und für die Dauerhaftigkeit seiner Spielzeuge. Und er hatte sich darauf spezialisiert, kleine Spielzeugsoldaten herzustellen, kleine Soldaten, ungefähr einen Fuß hoch. Und er kreierte die Spielzeugsoldaten mit nahezu jedem militärischen Rang und Stellung. Und weil er überall in Europa sehr bekannt war, gab er seinen Spielzeugsoldaten auch die Uniformen von vielen verschiedenen Ländern. Und er lieferte sie in all diese Länder.
Nun, Klaus war sehr begabt und talentiert, und er lernte sehr schnell die Methoden und Arbeitsweisen, die ihm sein Meister beibrachte. Aber obwohl er mit dem Messer und dem Sandpapier sehr gewandt war und mit all den anderen Werkzeugen, die zum Herstellen der Spielzeugsoldaten gebraucht wurden, ließ sich Klaus sehr leicht ablenken. Und wenn er nicht alle seine Energien auf die Herstellung einer bestimmten Art von hölzernem Spielzeugsoldaten richtete, dann kam dabei heraus, dass er das Holz zu einer ganzen Reihe von anderen Dingen gestaltete.
An manchen Tagen, während er so vor sich hin arbeitete, mit den Messern und den Sägen und mit all den anderen Werkzeugen, sah er sich plötzlich zum Beispiel einen kleinen hölzernen Bären herstellen, anstatt eines Spielzeugsoldaten. An anderen Tagen machte er eine kleine Spielzeugpuppe.
Und das verärgerte seinen Meister natürlich ganz außerordentlich. Sein Meister schätzte es, dass Klaus begabt und talentiert war. Aber er war nicht der Meinung, dass es sonderlich amüsant war, dass Klaus seine wertvolle Arbeitszeit dazu verschwendete, all diese anderen Schöpfungen zu kreieren. Er schalt Klaus oft aus deswegen und er sagte zu ihm: “Niemand hat Interesse, kleine Spielzeugbären zu kaufen! Und niemand möchte eine kleine hölzerne Skulptur eines Kindes kaufen, eines Babys. Wir sind als Hersteller von Soldaten bekannt, und genau das sollst du tun!“
So sehr Klaus seine Arbeit auch liebte, so sehr hasste er es auch, dass er sich anpassen sollte. Und nach 10 Jahren als Schüler war es für ihn so schwierig, sich zu fokussieren, weiterhin diese kleinen Spielzeugsoldaten herzustellen. Nach 10 Jahren also begab er sich zu seinem Meister und sagte: „Verehrter Herr, ich stehe tief in deiner Schuld, für alles, was du mich gelehrt hast. Für alles, was ich über das Holz gelernt habe, für alles, was ich über die Farben weiß, über die Seide und über das Tuch. Aber nun ist es für mich an der Zeit fortzugehen, alleine hinauszuziehen, mein eigenes Geschäft zu besitzen. Wo ich alles erschaffen kann, was ich möchte!“
Und der Meister verspottete Klaus und sagte: „Mein Junge, du bist in der Tat begabt und talentiert. Aber du bist ein Versager, was deine Arbeit betrifft. Du verstehst nicht, was die Leute wollen. Du hast keinen Fokus, du hast keine Richtung. Du bist ein Tagträumer! Ich schätze deine Dienste als mein Schüler, aber gleichzeitig bin ich auch erleichtert, dich gehen zu lassen, denn du hast in meinem Leben auch viel Leid und Sorge verursacht!“
Mit den wenigen Ersparnissen also, die Klaus als Schüler des Spielzeugmachers angesammelt hatte – und mit der Hilfe von ein paar Freunden – eröffnete Klaus „Klaus‘ Spielzeug- und Puppenmachergeschäft“. Klaus war in seiner Leidenschaft, denn nun konnte er jede Art von Holz bestellen, die er wünschte. Und natürlich wählte er nichts als nur das Allerbeste. Er konnte die feinsten Farbpigmente aus Italien kommen lassen, die dann zu Farben gemischt wurden, um für die realistische Erscheinung der Puppen und Spielzeuge zu sorgen, die er erschaffen würde. Und natürlich bestellte er auch die feinste Seide und das feinste Tuch aus Frankreich, und aus fernen, fernen Ländern wie Indien.
Klaus hatte eine große Hingabe zur Perfektion – seiner Perfektion. Und es war ihm ganz gleich, welche Art von Spielzeugpuppe er erschuf. Er wollte sich nicht einfach nur auf eine Sache fokussieren. Er wollte sich nicht nur auf Soldaten beschränken oder auf Könige, auf irgendetwas Bestimmtes. Und seine größte Freude war es, jeden Morgen sein Geschäft zu öffnen und den Duft des Holzes aufzunehmen, der Farben und der Materialien, aus denen er seine Schöpfungen herstellte – und sich dann in den hinteren Bereich seines Ladens zu begeben und mit seiner Arbeit zu beginnen.
Klaus wurde es sehr schnell klar, dass er seine Arbeit so sehr liebte – er wollte während des Tages nicht gestört werden. Und er stellte noch nicht einmal jemand anderen ein, um ihm in seinem Laden zu helfen. Es war einfach er alleine. Er liebte es, sich in den Hinterräumen aufzuhalten und mit dem Schnitzen, dem Sägen und dem Schleifen zu beginnen – sogar ohne wissen, was er da in diesem Moment erschuf – es entstand einfach von selbst.
Er liebte es so sehr, seiner Arbeit nachzugehen, dass er oft die kleine Glocke an der Tür an der ignorierte, die anzeigte, dass da gerade ein Kunde war, der etwas kaufen wollte. Oh, und sie kamen! Sie kamen nicht nur aus dem Dorf, sie kamen von überall aus dem Land. Denn Klaus‘ Spielzeugpuppen waren faszinierend. Sie wirkten realistisch und wirklich, wie keine anderen. Einige sagten, dass diese Spielzeugpuppen wirklich lebendig zu werden schienen.
Aber Klaus verkaufte nicht viele von ihnen, weil er so sehr damit beschäftigt war, sie herzustellen. Er kümmerte sich nicht wirklich um den Kunden-Aspekt seines Geschäftes. Er saß da, mit einem Holzblock in seiner Hand. Und er fühlte es einfach. Er fühlte die Struktur des Holzes. Er fühlte seine Maserung und seine Härte und seine Qualität. Er hielt es ganz nah an sich und atmete damit – so merkwürdig sich das auch für manche anhören mag. Er richtete seine Aufmerksamkeit nicht darauf, wie dieser Holzblock aussehen würde, wenn er damit fertig war. Er erlaubte seinen Händen einfach, mit der Arbeit daran zu beginnen, vollständig darin aufzugehen, im Schnitzen, Schleifen, Gestalten dieses ehemaligen Holzblocks, der sich nun in einen Ausdruck seiner selbst verwandelte.
Eines Tages schuf er gerade ein Kind, ein Baby. Und während er gerade vor sich hin schnitzte und nähte – er machte sogar die kleinen Schuhe aus dem feinsten Leder, er benutzte das beste Garn – stellte er sich vor, wie es war, als er selbst ein Baby war. Wie er in den Armen seiner Mutter lag und hin und her gewiegt wurde. Und dieses Gefühl und diese Leidenschaft flossen dann aus ihm heraus, in diesen Holzblock hinein, der sich zum allerschönsten Baby wandelte.
Und während er die Farben zur Hand nahm, um die feinen, feinen Details anzubringen, dann schien das das Baby buchstäblich zum Leben zu erwecken. Er nähte ganz persönlich die ganze Kleidung zusammen, er brachte ganz persönlich das Haar am Kopf an. Und er ging ganz in der Schönheit der Arbeit auf, im Moment des Ausdrucks – so wie ihr es auch schon oft getan habt. Und er liebte jede Puppe, die er erschaffen hatte.
Wenn er eine kleine Puppe erschuf, sah diese zum Beispiel wie eine kleine Elfe aus, die er einmal im Wald gesehen hatte, als er noch sehr jung war, wie er sich erinnerte. Er erinnerte sich, wie er diese wundervolle Familie gesehen hatte. Es war nicht unbedingt seine eigene Familie, es war eine Familie, die er den Weg entlanglaufen sah. Und er stellte sich vor, wie es wohl sein würde, ein Teil dieser Familie zu sein. Die kleinen Kinder, die glücklichen Kinder – alle hatten ihre feine Sonntagskleidung an, sie waren auf dem Weg zur Kirche. Und er begann dann, diese Familie zu schnitzen und zu erschaffen, sie zu kleiden und anzuziehen. Er erschuf dann diese ganze Familie.
Er war ebenso auch weithin für mehr eigenartige Puppen bekannt, die er kreierte. Er nannte diese die „Heiligen“. Aber sie sahen nicht aus wie irgendwelche herkömmlichen Heiligen der Kirche. Es waren Engelwesen, die nicht die rauen Formen besaßen, wie sie menschliche Wesen hatten. Und wenn ihn jemand nach dem Namen eines bestimmten Heiligen fragte, den er in dieser Holzpuppengestalt zum Leben erweckt hatte, dann murmelte er einen Namen vor sich hin. Und die Leute kreierten dann ihre eigenen Namen, und sie sagten: „Ja, das ist Sankt Amicius! Das ist Sankt Christopher.“ Oder Sankt Was-auch-immer. Es war den Kunden ganz egal, denn sie liebten diese Puppen, die zu diesen wundervollen Heiligen gemacht wurden.
Klaus gestaltete fast alles zu Puppen. Er machte Puppen, die wie Könige aussahen und wie Königinnen. Es waren nicht die Könige und Königinnen, die in jener Zeit wirklich auf dem Thron saßen. Es waren vielmehr der König und die Königin, die er in sich selbst fühlen konnte. Und er schnitzte: Wie wäre es, ein König zu sein? Mein eigener König? Und er schnitzte das aus dem Holz heraus und nähte es aus den Stoffen, vollendete es mittels der Farben.
Ihr versteht also, was ich meine. Klaus liebte seine Arbeit. Und weil er sie so sehr liebte, ließ das eine Energie in jede Puppe hineinfließen, die er erschuf. Es erweckte diese Puppe zum Leben. Die Puppe trug die Energie seiner Liebe, von unterschiedlichen Anteilen seiner selbst, von seinen Wünschen und seinem Verlangen und von seiner Imagination.
Und als die Jahre so vorübergingen wurde Klaus bewusst, dass er sehr, sehr wenige dieser Holzpuppen verkauft hatte. Aber das erhöhte genau genommen die Nachfrage sogar. Die Menschen, die zu ihm kamen um bei ihm zu kaufen, waren verärgert und aufgebracht, wegen seines mangelnden Service und Aufmerksamkeit. Häufig fanden sie das Geschäft verschlossen vor, aber sie konnten ihm im Hintergrund sehen, wie vor sich hin arbeitete. Seine Freunde und die Dorfbewohner sagten. „Nun, Klaus, warum stellst du nicht jemanden ein, um dir zu helfen? Du wirst dann viel, viel mehr Puppen verkaufen. Du könntest ein sehr reicher Mann werden, deine Puppen sind für ihre Perfektion bekannt, und für eine Art von Energie, eine Art von Lebendigkeit, die in keinen anderen Puppen im ganzen Land zu finden ist.“
Klaus wollte gar nicht unbedingt mit jemand anderem zusammenarbeiten. Aber der wirkliche Beweggrund war, dass Klaus in Wirklichkeit seine Puppen gar nicht verkaufen wollte. Er hing so sehr an ihnen. Seine Hinterräume waren nun mit Tausenden der wundervollsten Spielzeugpuppen angefüllt, die man sich nur vorstellen kann. Einige Tiere, viele Engelwesen, Elfen aus den Wäldern, und viele verschiedene Arten von Menschen. All diese standen in seinen Regalen.
Als die Jahre vorübergingen, war Klaus nun ein älterer Mann geworden. Er war glücklich mit seinem Leben. Er hatte nie geheiratet, er hatte nie Kinder. Er hatte sehr, sehr wenige Dinge mit anderen Menschen unternommen, weil er seine Arbeit so liebte. Das war seine Familie.
Als die Jahre vorüberzogen, bemerkte Klaus, dass sein Sehvermögen sehr nachgelassen hatte. Es war nun schwierig für ihn, selbst wenn er eine Brille benutzte, sich auf die feinsten Einzelheiten zu konzentrieren, auf die Pupillen in den Augen, die aufgemalt wurden, auf die Nähte in den Mänteln und Umhängen seiner Schöpfungen. Er bemerkte, dass er Schmerzen in den Händen bekam, es war schwierig für ihn, seine Gelenke zu bewegen. Und wo er einst eine Puppe innerhalb von zwei oder drei Tagen herstellen konnte, brauchte er nun 2 oder 3mal so lange dafür.
Eines Tages entfuhr ihm ein tiefer Seufzer und ihm wurde bewusst, dass seine Tage als Puppenmacher ihrem Ende zugingen. Auch wenn da ein bisschen Traurigkeit vorhanden war, so blickte er dennoch auf all die Puppen, die die Regale seiner Werkstatt anfüllten, und ihm wurde klar, dass er wahrhaftig nicht alleine war. Eines Tages entschied sich Klaus also, dass es nun an der Zeit war, sich zur Ruhe zu setzen. Und er wusste nun: Um sich zur Ruhe setzen zu können, um es sich angenehm zu gestalten und sicherzustellen, dass er immer Essen und Kleidung zur Verfügung haben würde, und um nun vielleicht sogar in der Lage zu sein, ein bisschen herumzureisen – um das zu tun, würde er alle seine Puppen verkaufen müssen.
Das löste eine große Traurigkeit in ihm aus – aber auch ein Gefühl der Freiheit. Er hatte viele Jahre lang seine Freude an ihnen gehabt. Einige der Puppen auf seinen Regalen saßen da seit vierzig Jahren. Ihm wurde klar, dass es nun an der Zeit war, loszulassen. Er brachte also vorne in seinem Laden ein großes Schild an: „Alle Artikel zu verkaufen!“ Er stellte ein paar junge Freunde ein, damit sie ihm dabei halfen, seine gesamten Bestände zu verkaufen. Und er öffnete sein Geschäft für die Öffentlichkeit. Und innerhalb von Tagen war jede Puppe in seinem Laden verkauft. Oh – für einen außerordentlichen Preis natürlich! Und das schenkte Klaus all die Annehmlichkeiten, die er in seinen Finanzen benötigte, in seinem Ruhestand.
Der Laden war nun leer. Die Kunden waren fort. Die Puppen waren fort. Und ja – Klaus fühlte Emotionen, hatte Stimmungsschwankungen. Er fühlte sich ein bisschen traurig. Und leer. Er wusste nun nicht genau, was er mit dem Rest seines Lebens anfangen sollte. - Eine kurze Geschichte! (Publikum amüsiert)
Klaus entschloss sich, einen Spaziergang durch den Ort zu machen. Er hatte während all der vergangenen Jahre so wenig davon gesehen. Nun war es für ihn an der Zeit, diese Dinge nachzuholen. Und während er so am Fluss entlanglief, nahe der Stadt, traf er auf ein junges Paar, das dort mit seinem Kind und seinem Hund entlangging. Und er erkannte den Hund sofort! Er sagte sich: „Genauso einen Hund habe ich geschnitzt! Dieselben Augen, dasselbe Fell! Nun, vielleicht sehen Hunde einfach wie Hunde aus, vielleicht ist das auch einfach nur ein Zufall.“
Und als Klaus der Stadt näherkam, kam er an einem sehr ungewöhnlich aussehenden Mann vorbei. Dieser sah recht exzentrisch aus, anders. Und Klaus erkannte ihn sofort als eine seiner Puppen! Er hielt ihn an und sagte zu ihm: „Verehrter Herr, was ist ihr Beruf?“ Und dieser Mann, etwas überrascht, sagte: „Ich bin ein Dichter. Ich bin ein Geschichtenerzähler und ein Wanderer. Und wer seid ihr?“ Klaus sagte: „Ich bin Klaus. Ich war ein Puppenmacher. Und es kommt mir so vor, als hätten wir uns schon einmal getroffen.“ Und der andere schüttelte seinen Kopf und sagte: „Nein.“ Und er setzte seinen Weg fort.
Klaus ging weiter. Er traf auf einen Jugendlichen. Und wieder erkannte er ihn sofort als eine seiner Puppen. Und nun begann er zu denken, dass da etwas sehr merkwürdiges vor sich ging! Er hielt den Jungen an und fragte ihn nach seiner Familie und seiner Herkunft, wo er herkam. Und der Junge schien erschrocken, er schien sich vor diesem alten Mann zu fürchten, der ihn da befragte, und rannte davon.
Den ganzen Rest des Tages traf Klaus auf Menschen und Tiere, und sogar auf ein paar Engelwesen, die genauso aussahen wie seine Puppen, und sich genauso anfühlten. Das verwirrte Klaus natürlich. Er war sich nicht sicher, was da vor sich ging. Er begab sich also zurück zu seiner Werkstatt, setzte sich hin und dachte lange nach. Warum traf er nun bloß seine Puppen in einer lebenden, sich bewegenden Form? Als biologische Wesen?
Er dachte darüber nach. Er sagte zu sich: „Ich muss herausfinden, was da los ist!“ Also plante er ein großes Bankett. Und er ging hinaus auf die Straße, und wieder traf er viele, die er zuvor bereits gesehen hatte, und auch ein paar Neue, die alle aussahen wie seine Puppen. Er lud sie ein zu einem großartigen Essen im allerbesten Restaurant der Stadt. Klaus war fest entschlossen herauszufinden, was hier vor sich ging. Und er dachte, indem er all jene zusammenbrachte – nun, vielleicht waren es Menschen, vielleicht waren es Puppen – konnte er entdecken, was hier wirklich los war.
Die Nacht des großen Festessens war nun gekommen und die feinsten Weine und Speisen wurden herbeigebracht. Und bevor das Mahl begann, ließ Klaus – der sich immer noch fragte, was hier vor sich ging, der immer noch davon überwältigt war, dass er all diese Puppen getroffen hatte, die nun scheinbar zum Leben erwacht waren – Klaus ließ die Kellner jedem am Tisch den feinsten Wein – den feinsten Weißwein einschenken. Und er erhob sein Glas und sagte: „Auf euch!“ Und in dem Moment, in dem das Glas ihre Lippen berührte – verschwand jedes einzelne der Wesen, die da im Restaurant am Tisch saßen.
Und in diesem Moment wurde Klaus klar: Sie alle waren von Anfang an einfach ein Teil von ihm selbst gewesen. Sie waren alle Ausdrucksformen seiner selbst. Und nun hatte er sie zurück nach Hause gebracht. Er hatte sie zurück in sich selbst hinein gebracht. In diesem Augenblick der Integration sagte Klaus zu sich selbst – er nahm einen tiefen Atemzug und einen Schluck Wein: „J‘encore.“ (entlehnt aus dem Franz. für: „Wieder ich “ Anm. d. Übers.) „J’encore. Ich treffe mich selbst wieder. J’encore“, sagte er in gebrochenem Französisch – so ähnlich wie Cauldre‘s hier... (lacht, Publikum amüsiert) Erneut ich. Ich treffe mich selbst wieder.
Und in diesem Moment der Integration eines jeden Teils von ihm wurde Klaus klar, was er den Rest seines Lebens tun würde. Er würde der Meister-Lehrer sein. Er würde all die Jugendlichen und jungen Männer zusammenholen, die gerne Puppenmacher werden wollten. Und anstatt ihnen zu sagen, dass sie Spielzeugsoldaten machen müssen, oder Könige, oder einfach nur eine einzige Sache, lehrte er sie, ihre Imagination zu benutzen. Er lehrte, Teile ihrer selbst dafür zu nutzen, das Wundervollste von dem zu erschaffen, was auch immer sie erschaffen wollten.
Und er eröffnete „Klaus‘ Spiezeug- und Puppenmacherschule“. Und er wurde zu einem der erfolgreichsten Lehrer, die es jemals gab.
***
Nun. Warum erzählen wir hier diese lange Geschichte von Klaus? Es ist auch eure Geschichte. Es ist eine Möglichkeit, zu sagen: Liebe Shaumbra, ihr tragt soviele Teile in euch. Ihr tagträumt. Ihr träumt in der Nacht. Selbst gerade jetzt begebt ihr euch hinaus in die multidimensionalen Bereiche, ihr erschafft dort Teile euer selbst, ihr imaginiert Dinge, habt eure Ziele und Träume. Aber sie waren dort draußen. Sie existierten auf eurem multidimensionalen Spielzeug-Regal. In eurem eigenen Geschäft, wo ihr Teile euer selbst hergestellt habt.
Der königliche Teil von euch – der euch oft sehr nervende königliche Teil von euch, hm (Lachen) – der junge Teil von euch… wenn du ein kleines Mädchen warst, dann hat ein Teil von dir auch einen kleinen Jungen erschaffen, um dir zu helfen zu verstehen, wie das gewesen wäre, innerhalb dieses Aspekts zu leben. Du hast den Anteil deiner selbst erschaffen, der ein Soldat hätte sein können. Der einfach alles mögliche hätte sein können.
Es gibt überall Teile von euch, die ihr aus eurer Leidenschaft und Liebe heraus erschaffen habt. Ihr denkt über unterschiedliche Potenziale nach und stellt euch diese vor. Du wärst gerne ein großartiger Schriftsteller, ein Wissenschaftler, ein Koch, eine Geschäftsfrau, ein Engel, ein Vogel… Wisst ihr, jedesmal, wenn ihr einen Gedanken oder eine Vorstellung, eine Imagination habt, dann erschafft ihr das. Vielleicht nicht mit euren Händen, vielleicht nicht aus Holz und Farbe. Aber ihr erschafft es und es existiert dann irgendwo. Vielleicht nicht direkt hier.
Ihr probiert verschiedene Potenziale aus, indem ihr sie auf unterschiedliche Weisen ausspielt. Einige von euch fragen sich, wie es wohl sei, wenn ihr in diesem Leben unverheiratet geblieben und in der Welt herumgereist wärt. Und ihr erschafft das dann buchstäblich. Und es gibt da diese Puppe deiner selbst, die dort draußen existiert und das tut.
Ihr erkennt nicht alle diese Teile von euch, eure Schöpfungen. Aber sie sind da. Genauso, wie auch Klaus‘ Spielzeugpuppen wirklich da auf den Regalen standen. Zumindest solange, bis er sie dann freigab.
Ihr habt den Teil von euch, der sich vorstellt, wie es wohl wäre, reich zu sein. Machtvoll zu sein. Wie es gewesen wäre, wenn ihr eine Erfindung gemacht hättet, die zur Heilung von Krebs geführt hätte. Wie es gewesen wäre, Gruppen von Menschen zu beraten, deren Leben sich für immer verändert hätte.
Das sind eure Puppen, das sind eure Spielzeuge, die ihr erschaffen habt, und sie sind real. Sie sind real.
In dieser Zeit des Neuen Bewusstseins triffst du dich selbst wieder. J’encore. Erneut ich.
Etwas sehr Interessantes geht gerade vor sich. Ihr seid in diesem bestimmten Augenblick. Ihr hattet all diese Schöpfungen euer selbst, dort draußen. Und nun scheinen sich eure Pfade alle zur selben Zeit zu kreuzen. Synchronizität? Vielleicht. Eine Ausrichtung der Zahlen? Ein Teil des Planes. Euer sich entwickelndes Bewusstsein? Absolut, ja! Ihr werdet euch selbst treffen. Und manchmal werdet ihr euch selbst auch sehen, repräsentiert durch einen anderen Menschen. Durch ein Tier – einen Vogel, einen Hund. Durch eine Präsenz, die mit euch im selben Raum zu sein scheint, wie ein Hauch oder ein Schatten, der dann wieder verschwindet. Selbst in einem Baum – vielleicht sogar in den Regentropfen.
Ihr werdet euch selbst wiedertreffen, Potenziale eurer selbst, die für eine lange Zeit dort draußen waren, und die nun in diese gegenwärtige Realität hineinkommen. J’encore. Es ist wie ein persönliches Déjà-Vu. Ein Déjà-Vu ist die Erinnerung an eine Erfahrung, von der ihr geträumt habt, oder die ihr in einem anderen Seinsbereich erschaffen habt. Und ihr erlebt dann diese Erinnerung daran, hier in dieser Realität.
J’encore heißt: Wieder du. Du triffst dich selbst. Das ist ein sehr interessantes Phänomen, denn zunächst werdet ihr die Tendenz haben, das aus euch draußen halten zu wollen. Warum ruft diese bestimmte Person irgendetwas in euch wach? So wie die Person, die Klaus sah, als er die Straße entlangging, ihn an seine Spielzeugpuppe erinnerte.
J’encore. Es bist wieder du. Aber das Du, das dort draußen war und andere Bereiche erforscht hat. Und das nun hier in deine Realität hineinkommt.
Das wird für euch zunächst eine merkwürdige Erfahrung sein, so wie es das auch für Klaus war, als er auf Menschen traf, die wie seine Puppen aussahen. Ihr werdet euch am Kopf kratzen und euch fragen, was da vor sich geht. Aber vielleicht kannst du – wie auch Klaus – alle von ihnen zusammenkommen lassen, sie alle einladen, zu einem großartigen Bankett. Du zahlst die Rechnung. (Publikum amüsiert) Eine Feier, die du genießt, mit jedem Teil von dir.
Ja, auch der Teil, den du vielleicht nicht so gerne mochtest. Der Teil, der sich über andere Menschen aufregte und ärgerte, obwohl du versucht hast es zu unterdrücken und unten zu halten. Der Teil von dir, der das kleine Kind war, das verletzt wurde, das sich im Schrank versteckte oder unter dem Bett. Oder das hinter das Gebüsch lief, um sich vor Menschen zu verstecken. Der Teil von dir, der die großartigsten Ziele und Träume hatte, als ein junger Mensch, als ihr in der Schule oder in der Universität wart, als du solch ein Idealist warst, der die Welt verändern wollte, es aber niemals tat. Oder vielleicht habt ihr das auch getan – aber euch wurde nicht bewusst, auf welche Weise ihr sie verändert habt. Der Teil von dir, der die Delfine retten wollte, die Spinnen… der alles retten wollte.
Der Teil von dir, von dem du das Gefühl hast, dass du ihn aus den Augen verloren hast. Weißt du, dieser Teil von dir ist eine deiner Spielzeugpuppen. Er lebt nicht in der Gestalt von Holz oder Haut, aber er lebt in einer anderen Dimension. Er spielt es dort aus und erfährt, wie es ist, anderen zu helfen und sie zu unterstützen.
Es ist an der Zeit, diese wieder hereinzubringen. Es ist an der Zeit, dich selbst wieder zu treffen. J’encore. Wieder ich. Es bin einfach nur wieder ich.
Deine Pfade richten sich nun alle aus und führen zusammen. Seht ihr, zuvor war es so, dass die Pfade in alle möglichen unterschiedlichen Richtungen hinausgingen. Ihr wart so beschäftigt mit all den DUs eures Lebens. Aber seht ihr, nun finden die Pfade wieder zusammen. J’encore – wieder ich.
Egal, ob du es nun in deiner Imagination tust oder ganz real: Setz dich hin, lade die Imagination ein, dich selbst, dein eigenes DU – lade sie alle wieder zu dir ein. Trinke die goldene Ambrosia, das Elixier, das allem von dir erlaubt, wieder zusammenzufinden. Ich schlage hier nicht ausdrücklich Wein vor – was auch immer es ist, das du wählst. Eine Feier! Die Feier, wieder zusammenzutreffen.
Während du das tust, wirst du fasziniert sein von all dem Talent und der Kreativität und dem Atem der Erfahrung, die nicht nur du selbst hattest, sondern die das ganze Gefolge deiner Gesamtheit hatte. Du bringst all diese wieder zusammen. Du triffst dich selbst wieder.
[…]
Lehrer Serie Shoud 12, J'encore" - F&A
And so it
is,
liebe
Shaumbra, wir fahren mit den Energien unseres Treffens, unseres Shouds, fort,
an denen wir alle teilhaben. Das J`Encore, das "Wieder ich".
Wisst ihr, es
ist, als ob ihr an einer Kreuzung stehen würdet. Und da kreuzen sich nicht nur zwei
Straßen, sondern viele, viele, viele Straßen. Und einen eurer Gedanken sendet
ihr eine Straße entlang, einen eurer Träume eine andere, eines eurer Gefühle
wieder eine andere Straße entlang, eines eurer schöpferischen Imaginationen
eine andere. Jeder eurer Ideen, Gedanken, die sich als Teil von euch fühlen,
sandtet ihr eine andere Straße entlang, damit ihr Teile von euch selbst
erforschen konntet. Und ihr hieltet das Du, den menschlichen Aspekt, auf nur
eine Straße fokussiert.
Ihr habt die
Reise fortgesetzt, ein wenig alleine und einsam, aber dennoch war euch immer
bewusst, dass jede Idee und jeder Gedanke von euch seine eigene Reise
unternimmt, seine eigenen Dinge entdeckt, seine eigene Ausdrücke findet. Und
eines Tages, welcher im Jetzt stattfindet, kommen die ganzen Gedanken und
Träume und Bestrebungen und Potentiale wieder zusammen.
J´Encore.
Wieder ich. "Das bin nur ich. Das ist einfach nur ein Gefühl, das ich
hatte, das draußen beim Erforschen war. Das war ein Gedanke, den ich hatte, von
dem ich dachte, ich hätte nie etwas damit angefangen,
aber jetzt wird mir klar, dass ich doch etwas tat. Er war weg, auf
Erforschungsreise." Vielleicht hat er sich nicht auf der Erde
manifestiert, innerhalb der Dritten Dimension, aber er hat irgendwo irgendetwas
getan. Jeder Traum, jede Imagination und jede Idee.
Nicht viele
Menschen werden jemals in diesem Leben ihre Straßen zusammenlaufen lassen.
Vielleicht in anderen Leben nach diesem, irgendwann in ferner Zukunft. Aber es
ist euer Potential, dass das Zusammenfinden sich jetzt ereignet, dass
diese Teile von euch, die scheinbar verschwommen waren oder sogar nicht zu
existieren schienen, jetzt in euer Bewusstsein kommen. Es sind diese
"aha"- Momente. Es ist das Gefühl, dass ihr euer Selbst wieder
integriert. Es ist das Zusammenführen des J´Encore von dir.
Ich möchte
euch keine Einzelheiten darüber geben, wie es euer Leben beeinflussen wird, wir
möchten, dass ihr es für euch selbst herausfindet. Aber wir werden weiterhin in
vielen, vielen zukünftigen Shouds darüber reden - das Wieder-Zusammenbringen
deines Selbst. Du triffst dich selbst wieder. Anstatt dass dieser Traum, den
ihr nachts habt, einfach nur scheinbar verrückte Fragmente enthält und ihr ihn
nicht versteht – bringt ihn J´encore zurück. Dann werdet ihr den Traum
verstehen, und für viele von euch wird er sich tatsächlich in dieser Realität
ereignen. Ihr habt einige der Träume, die ihr nachts hattet, irgendwo anders
ausgelebt. Aber jetzt, im Neuen Bewusstsein, bringt ihr sie herein, damit sie
tatsächlich hier auf der Erde stattfinden. J`Encore.
Und damit
beginnen wir mit den Fragen.
[...] Frage 9:
(aus einer Email,
vorgelesen von Linda)
Ich stehe an einem Kreuzungspunkt und brauche dringend einen Hinweis. Vor ein
paar Monaten sagte Saint-Germain, wenn jemand immer noch Probleme mit der Fülle
hat, sollte er darüber nachdenken, zurück zu gehen oder auszusteigen. Ich nahm
mir die Worte zu Herzen und zeltete die letzten paar Monate draußen in der
Natur. Ich las jeden Shoud seit 2003 noch einmal durch, einfach um zu sehen,
was ich verfehlt hatte und weswegen mein Leben nicht wie bei anderen Shaumbra
funktionierte. Ich gewann viele neue Einsichten und ließ vieles los, das mich,
wie ich erkannte, zurückhielt. Ich verbrachte viele Tage mit Weinen, wütend und
verwirrt, genauso auch Tage erfüllt mit Freude, Hoffnung und Glück.
Nichtsdestotrotz kam keine Antwort, als ich mich fragte: Was möchte ich
wirklich? Ich muss wissen, was die Ursache für meine Blockade ist. Bitte helft
mir mit einem Hinweis, denn ich möchte nicht in Apathie sterben. Danke.
TOBIAS:
Ja. Du hast die Wahl getroffen, nicht in Apathie zu sterben - also verstehe als
erstes, dass das sich auch realisieren wird. Du hast dich selbst durch
gewaltige Ebenen der Klärung und Selbstentdeckung geführt, durch die die
meisten Menschen nicht hindurchgehen. Ehre und würdige dich selbst dafür, dass
du durch diesen Prozess gegangen bist. Du tatest es sehr sehr schnell, nicht
einfach über mehrere Leben hinweg ausgedehnt. Aber du hast buchstäblich jeden
Teil von dir selbst erforscht.
Jetzt bist du
an einem Punkt der Analyse angelangt, wo du nicht mehr fähig bist zu
analysieren - das ist eine gute Sache. Du kannst nun unmöglich weiterhin die
einzelnen Teile mittels deines Verstandes herausfinden, und du weißt, dass das
nicht funktioniert. In gewissem Sinne bist du nun zu einem leeren Gefäß
geworden. Deine Frustration, deine Hoffnungslosigkeit wurde offensichtlich.
Aber schau
dir nochmal an, was wir am Anfang des Shouds erzählten: Hinter jedem schlechten
Tag ist ein guter Tag. Wenn du den schlechten und guten Tag zusammennimmst,
bekommst du eine völlig andere Realität. Es ist nicht mehr länger nur ein Tag,
es ist eine Erfahrung. Also spürst du eine enorme Enttäuschung. Aber im
anderen Teil, im Gegenstück dazu ist es eine enorme Befriedigung und
Vervollständigung. Das ist exakt der Punkt, an dem du dich befindest. In
gewisser Weise bist du ein leerer Behälter, aufgrund der Erschöpfung, der
Frustration und Hoffnungslosigkeit. Du erlaubst gerade, dass alles hereinkommt,
um dich im Grunde genommen zu retten. Der einzige, der das tun kann, bist du
selbst, aber zumindest bist du dafür offen.
Nun schau dir
das noch einmal an, und höre - nicht lesen, sondern höre den Shoud noch einige
Male an. Das J´Encore - dich dir selbst zurückbringen, dich selbst
treffen. Während du mit deiner verzweifelten Suche beschäftigt warst, hast du
versucht, dir die Dinge vorzustellen, und dich als Mensch und als Spirit zu
reparieren - dabei hast du buchstäblich alle Arten von energetischen Aspekten
von dir, Teile von dir, in alle möglichen dimensionalen Bereiche hinausgesandt,
um zu erforschen. Du erinnerst dich daran, dass du das getan hast, nicht wahr?
Du erinnerst dich, wie du sagtest, "ich muss diese Dimension untersuchen, ich
muss jenes Potential untersuchen." Du tatest das in deiner Stille und
Einsamkeit, und jetzt beginnen die Teile und Stücke wieder zusammenzukommen.
Zwing sie
nicht. Versuche nicht, sie zu nötigen oder zu manipulieren. Lass sie einfach in
Ruhe. In dem Moment, wo du fühlst, dass du in deinen Verstand gehst, und
versuchst, sie zurückzudenken, lass das los, vergiss es, geh spazieren
und nimm einen tiefen Atemzug. Sie werden zurückkommen. Du wirst zurückkommen.
J´Encore. Natürlich und leicht.
Wenn du dies
tust wirst du ein paar gewaltige AHA- Momente haben, wie du das ursprünglich
geplant hast, wie du all das zusammengefügt hast, um dir selbst zu helfen,
deine eigenen Tiefen zu verstehen. Die Thematik der Fülle und Gesundheit wird
nicht mehr länger der Fokus oder die Ausrichtung sein. Sie werden das
natürliche Ergebnis sein, davon, dass du dir erlaubst, einfach du selbst zu
sein.
Es ist
schwierig, die richtigen Worte zu finden, da es die Tendenz gibt, zu versuchen
die Wörter mit dem Verstand zu begreifen. Also bitten wir dich jetzt, ganz ins
Fühlen dieser Botschaft hineinzugehen. Und wir fügen Bewusstsein hinzu.
Wir fügen eine Art von Energie hinzu, ein Potential für dich. Lass es jetzt
einfach ein. Sieh dir all die Teile an, wie sie zurückkommen - aber auf eine
sehr neue Art und Weise. Das "Du" - dein altes Du - ist gewissermaßen
gestorben, ist fortgegangen. Jetzt beginnt das neue "Du" in diese
Realität zu treten. Danke.
|