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Über Aspekte

                                                                                                                                                                          

The Crimson Circle

Embodiment Serie, Shoud 7
5. Februar 2005

"Die Freiheit der Seele" Teil II - F&A

FRAGE 7 (aus einer Email):
Ich wurde von drei unterschiedlichen Männern angegriffen, die ich nicht kenne, ich ging einfach nur auf der Straße an ihnen vorbei. Sie brüllten mich an, bedachten mich mit wüsten Schimpfwörtern und einer flüsterte mir sogar zu, dass er mich nicht ausstehen könnte. Ich versuchte die ganze Zeit diese Energien durch mich hindurchfließen zu lassen, aber unglücklicherweise habe ich mit Angst reagiert. Warum ziehe ich solche Begegnungen an? Und geht es dabei um mich oder ist es nur die Energie anderer, die sich da Luft verschafft?

Saint Germain:
Es handelt sich um steckengebliebene Energie-Aspekte Deiner selbst, die sich als etwas manifestieren, was Du für physische Form hältst. Dennoch sind sie Teile von Dir selbst. Und es sind Teile von Dir, die Dich terrorisieren, aus Angst davor, dass Du sie bis zu einem Punkt loslassen könntest, der zu ihrer eigenen Vernichtung führen wird. Dies ist ein Ausdruck Deines eigenen Schuldgefühls.

Ihr alle könnt einen interdimensionalen Aspekt von Euch selbst erschaffen, der sich in der menschlichen Realität zu manifestieren scheint. Ihr fasst ihn an und testet ihn und Ihr garantiert Euch selbst, dass es Wirklichkeit ist. Doch in diesem Fall sind es einfach nur Aspekte von Dir selbst, die wieder auftauchen.

Ich kann beispielsweise simultan an mehreren Orten und in verschiedensten Aspekten zugleich erscheinen, und Ihr alle könnt das ebenso! Ihr glaubt nur, dass dies etwas außerhalb von Euch sei. (setzt an zu weiteren Erklärungen, unterbricht sich aber dann) ... Nein, das würde eine allzu lange Diskussion werden jetzt und wir wollen weiterkommen. Belassen wir es also dabei, es sind einfach Aspekte Deiner selbst.

Ihr müsst allerdings eines verstehen dabei, bei jeder Begegnung, mit wem auch immer –  sei es ein solcher Aspekt, der selbst kein beseeltes Wesen besitzt, oder ein anderer Mensch oder ein Alien oder was es sonst sei – Ihr habt auf jeden Fall das Kommando, jederzeit! Ihr könnt von jedem energetischen Wesen verlangen, dass es Eure Gegenwart meiden und aus Eurem Leben bleiben soll! Ihr könnt es ihnen sagen, Ihr könnt es ihnen befehlen.

Oft werden solche Aspekte zurückkehren und sagen, dass Ihr das nicht tun könnt und dass sie nicht verschwinden werden. Damit testen sie Euch um herauszufinden, ob Ihr Euch bewusst seid, dass Ihr „Auch Gott“ seid! Ihr könnt ihnen jederzeit befehlen zu gehen.

Vielen Dank.

 

FRAGE 13 (weibliche Stimme):
Würdest Du ein wenig mehr sagen über diese Aspekte von uns selbst, die wir in dieser Realität antreffen? Gibt es tatsächlich Menschen, die ein ganzes Leben verbringen und doch einfach nur seelenlose Wesen sind, also Schöpfungen von uns selbst? Kannst Du etwas dazu sagen?

Saint Germain:
Dies könnte in der Tat eine sehr lange und ausführliche Diskussion werden. Wir wollen zwar nicht zu sehr abweichen von unserem Hauptthema „Energie“, aber ich will dennoch ein paar Erkenntnisse beisteuern.

Ihr erschafft „Aspekte“, und zwar auf vielen verschiedenen Ebenen und in vielen verschiedenen Dimensionen. Ihr tut dies fortlaufend. Sogar während Ihr gerade hier sitzt, erschafft Ihr gleichzeitig Geschichten und Aspekte in anderen Dimensionen – nicht notwendigerweise in physischen Dimensionen, obwohl ein paar davon auch physische Merkmale aufweisen.

Ausdrucksformen von Euch selbst fliegen sozusagen gerade von Euch weg und in diese anderen Dimensionen hinein. Ihr nehmt einfach Energie-Potenziale und lasst sie arbeiten, Ihr aktiviert Energie. Einige davon werdet Ihr zurückbringen hierher in diese Realität. Einige erschafft Ihr auf der Basis dieser Realität hier und in dieser Realität, nämlich jene Aspekte, von denen ich zuvor sprach. Dies ist ein ständig fortlaufender Prozess!

Tobias sprach neulich zu der Gruppe in Hawaii über das Ego. Er sprach über die Tatsache, dass das Ego ununterbrochen alle jene Schöpfungen hervorbringt, alle jene Geschichten erschafft. Ihr seid nicht eingebunden in diese Geschichten, sondern Ihr spielt in der Multidimensionalität herum. Hier auf der Erde spielt Ihr ebenso herum und erschafft solche Aspekte von Euch selbst. Die allermeisten von ihnen bleiben aber nicht in dieser Realität, leben nicht beständig in körperlicher Form weiter, es ist nämlich ziemlich kniffelig und kompliziert das zu tun. Sie kommen und gehen vielmehr, hinein und hinaus aus dieser Realität.

Ihr habt Eure Wissenschaftler von Partikeln sprechen gehört, die ständig hinein und wieder heraus springen aus dieser Realität; sie scheinen aus dem Nichts zu kommen, tauchen in der Realität plötzlich auf und sind dann wieder weg. Genau so funktioniert das mit Euren Aspekten, sie springen herein und heraus. Sehr, sehr selten nur nehmen sie über einen längeren Zeitraum eine eigene biologische Ausdrucksform an, zur Zeit gibt es noch zu viele Komplikationen um das zu tun.

Für diejenigen unter Euch, die sich fragen, ob es da irgendwo auf der anderen Welt einen anderen Teil von Euch selbst gibt, eine andere „Hälfte“ von Euch – im allgemeinen nicht! Einfach weil es keinen stichhaltigen Grund dafür gibt das zu tun, denn Ihr seid ganz und gar integriert in Euch selbst im Jetzt. Glaubt also nicht, dass es irgendwo eine Zwillingsseele (twin flame) von Euch gäbe.
Und nebenbei bemerkt, ich bin niemandes Zwillingsseele! (Publikum lacht)
Denkt nicht, dass es irgendwo anders eine Zwillingsseele gibt!
Für Shaumbra jedenfalls gilt, dass alles in Euch integriert ist jetzt!

Allerdings sind gerade ein paar interessante Dinge zugange in Bezug auf Inkarnierung und Biologie. Es gibt einige Menschen, die gern diesen schwierigen und belastenden Zeitrahmen vom Baby- bis zum Teenageralter umgehen möchten. Oh, das ist schwierig zu erklären ... Sie erschaffen sich ein temporäres Gefäß in Form eines physischen Körpers, mit einer „Persönlichkeit auf Zeit“, die diesem eingepflanzt wurde. Sie selbst werden erst später in diesen Körper „einziehen“, nach der schwierigen Phase des Heranwachsens als Mensch, in aller Regel im Alter von etwa 16, vielleicht 17 Jahren.

Dies ist nicht dasselbe wie „Walk-In“, verwechseln wir es also nicht etwa damit, dass ein Seelenwesen ein anderes ablöst in einem Körper! Im Grunde wird nur ein leeres Gefäß erschaffen, welches eine Art ... „unechte“ Geschichte hat.

Ich will Euch etwas verraten ... ich muss mich aber erst noch einmal genau rückversichern, ob ich die Erlaubnis dazu habe ... (ganz kurze Pause)

Tobias sprach über seine Rückkehr zur Erde. Nun – er ist zurück! Hm.
Er ist schon wieder zurück auf der Erde.
Er hat für sich selbst eines dieser „leeren Gefäße“ erschaffen, weil er keine Lust darauf hat erst die Baby- und Teenagerjahre und den ganzen Rest zu durchlaufen, der damit zusammenhängt. (Publikum lacht)

Also erschuf er dieses Gefäß, welches nicht weiß, dass es Tobias ist, und wir werden Euch auch nicht verraten, wer es ist. Es weiß also nicht, dass es Tobias ist. Es wächst ganz normal auf zur Zeit und Tobias wird zur angemessenen Zeit – nein, hier wird nicht herumgeraten! – seine Energie in dieses biologische Wesen hinein manifestieren und sich mit ihm verbinden.

Wenn dies geschieht, kann es möglicherweise zu einer Art traumatischem Ereignis kommen, welches diesem körperlichen Wesen zustößt. Bis dahin ist es wie eine Art biologischer Roboter. Dieses traumatische Ereignis, mit dem Tobias seine Energie in dieses Wesen hineinversetzen wird, könnte sich als eine Periode von Krankheit zeigen, die dieses Wesen in einem Krankenhaus verbringt, damit sich Tobias voll und ganz dort hinein integrieren kann. Und dann – voilà – wird er als Tobias auftauchen, allerdings wird er höchstwahrscheinlich nicht diesen Namen benutzen.

Nun, wir könnten zwar endlos weitermachen, Shaumbra, aber der Hauptpunkt hierbei ist, dass Ihr in der Tat unermesslich große Schöpfer seid! Ihr erschafft ununterbrochen, auch in diesem Augenblick, während wir gerade sprechen.

Das ist der Grund, warum es mich einerseits fasziniert und andererseits manchmal regelrecht frustriert, wenn Ihr Euch auf solche Winzigkeiten in Eurem Leben konzentriert ... wir wollen hier niemanden in Verlegenheit bringen, Ihr wisst, was gemeint ist. Ihr fokussiert auf solch kleine, unbedeutende Dinge und vergesst dabei, wer Ihr wirklich seid!
Nun, das werden wir jetzt ändern.

Vielen Dank!
Und damit hätten wir gern noch eine weitere Frage, bevor wir für heute schließen.

Linda:
Ich hätte da eine kleine Frage ... hat er Cauldres Telefonnummer dabei? (alles lacht)

Saint Germain:
Wir wollen uns auf keinerlei Ratespiele einlassen. Und wir werden diese Frage nicht beantworten. Es gibt Gründe dafür, wir wollen die Integrität dieses biologischen Gefäßes und seine Beziehung zu Tobias unversehrt erhalten. Vielen Dank.



The Crimson Circle

LEHRER-SERIE, Shoud 10
5. Mai 2007

"Energie in Bewegung" - F&A 


FRAGE VON SHAUMBRA 1 (Aus einer Email, vorgelesen von Linda): Wie Du weißt, haben ich und mein Sohn Probleme mit Wesen. Ich fühle eine Präsenz um uns beide herum, die dämonisch scheint. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Warum geschieht das? Ich fühlte die Illusion eines Freiraumes um mich herum, erkannte dann aber, dass ich zum Opfer werde, wenn ich mich nicht in diesem (meinem) Raum aufhalte – und ihn mit voller Erinnerung in Anspruch nehme. Ich weiß, dass meine Angst und meine Überzeugungen dieses Wesen nähren. Das Problem ist, dass ich den Raum um mich herum nicht immer spüre, und dass mein menschliches Ich eine Riesenangst hat. Ich versuche, dem keine Energie zu geben, aber ich kann nicht vortäuschen, keine Angst zu haben. Letzte Nacht sagte es, dass es mich kennt. Ist das wahr?

ADAMUS SAINT-GERMAIN: Absolut.

SHAUMBRA 1: Manche Aspekte fühlen sich vertraut an, aber ich kann nicht herausfinden, wieso. Gibt es eine grundsätzliche Glaubensvorstellung, die ich überprüfen sollte?

ADAMUS SAINT-GERMAIN: Allerdings. Wenn eines dieser Wesen euch besucht fühlt ihr normalerweise eine Energie, Shaumbra, die sich gezielt von euch ernährt; normalerweise handelt es sich dabei um einen Aspekt eures eigenen Selbst. Es handelt sich um einen losgelösten Teil eures Selbst, der immer noch hier verweilt. Ein Bestandteil eines anderen Lebens vielleicht, sehr oft aber ein persönlicher Teilaspekt aus diesem gegenwärtigen Leben. Ihr seid so schlau, seid so großartige Schöpfer, dass ihr sogar diese Aspekte als etwas Losgelöstes verkleiden könnt, doch ihr solltet verstehen, dass sie ein Teil von euch sind.

Nun verhält es sich aber mit all diesen Wesen so, egal ob sie ein Teil von euch darstellen oder etwas Losgelöstes, dass Ihr – eure Essenz, die in diesem Jetzt-Moment existiert, der Teil, der diese Gedanken bewusst denkt – der Meister ist. Der Meister des Momentes, in jedem Moment, und dass ihr diesen Einheiten tatsächlich befehlen könnt, zu verschwinden.

Falls es sich um ein losgelöstes Wesen handelt, was auch schon mal vorkommt, spielen sie manchmal Spielchen mit euch. Sie geben vor, dass sie Macht oder Kontrolle über euch besitzen, doch ihr könnt von eurer Meisterposition aus befehlen, dass sie verschwinden. Und sie müssen folgen, nebenbei bemerkt. Falls sie nicht auf Anhieb gehorchen, weil sie euch vielleicht nicht glauben (und warum sollten sie auch, wenn ihr es selbst nicht tut), befehlt ihnen drei Mal. Benutzt das „Ich bin“. – „Ich bin der Meister. Ich befehle dir, zu verschwinden. Ich bin der Meister.“ Ich müsst es euch selbst lange genug vorsagen, so lange, bis ihr es selbst glaubt! Benutzt diese einfachen Worte.

Wenn es sich nun aber um einen Aspekt eures eigenen Selbst handelt, dann lasst diesen Aspekt wissen, dass ihr der Meister seid. Macht denen klar, dass sie ganz einfach nur ein Aspekt sind, der ohne euch ein Nichts ist. Spürt die Energie des Aspektes. Spürt, wo er blockiert, verwundet oder gekränkt ist, und dann setzt die Energie frei. Es geht nicht darum, den Aspekt auszulöschen, sondern darum, seine blockierten Energien frei zu setzen. „Ich bin der Meister, darum entlasse ich deine blockierten, verwundeten oder entstellten Energien.“

Ihr seid euch selbst ein stärkerer Gegner, als eine äußerliche Energie, da ihr alle eure Tricks kennt. Ihr kennt eure Schwächen und Eigenheiten, darum wird das Aspekt-Wesen versuchen, euch auszutricksen. Es wird euch alle möglichen Geschichten erzählen, zum Beispiel dass es nicht fort gehen kann, bevor ihr ihm nicht etwas Bestimmtes gegeben habt. Es wird versuchen, euch dazu zu bringen, dass Ihr euch schuldig fühlt. Es wird euch austricksen, es wird euch sogar erzählen, dass es kein Teil von euch ist.

Sei´s drum, ihr besinnt euch auf „Ich bin der Meister, und daher setze ich alle deine blockierten Energien frei. Und so ist es.“ Mehr braucht es nicht. Sie werden dann verschwinden. Danke.



The Crimson Circle

LEHRER-SERIE, Shoud 12
7. Juli 2007

"J' Encore"


[…]

Und damit – und mit einem Schluck Wasser – würde ich gerne eine kurze Geschichte erzählen. (Publikum reagiert amüsiert, Tobias „kurze“ Geschichten sind bekannt. Tobias lacht.) Nehmt einen tiefen Atemzug, und lasst uns in die „kurze“ Dimension eintauchen! (Lachen)

Ich möchte hier die Geschichte eines werten Spielzeugmachers erzählen. Er trägt den Namen Klaus und er lebte im Land Österreich. Vor einer langen Zeit – aber andererseits auch wieder gar nicht vor langer Zeit. Lasst uns einen tiefen Atemzug nehmen. Fühlt die Energie. Es ist mehr als nur eine Geschichte aus Worten. Es ist eine Geschichte von Gefühlen, es ist eine Geschichte von Energie. Und es ist eine Geschichte von jedem einzelnen von euch.

Im Alter von 12 Jahren begab sich Klaus als Schüler in die Dienste des Spielzeugmachers in seinem Ort. Klaus hatte es immer geliebt, mit seinen Händen zu arbeiten, mit Holz zu spielen und Dinge daraus zu erschaffen. Als kleiner Junge pflegte er sein Messer zur Hand zu nehmen, um Holz zu schnitzen, Stunden um Stunden… nicht unbedingt, um etwas ganz Bestimmtes zu erschaffen. Er liebte ganz einfach das Gefühl des Holzes, des Messers, an was auch immer er gerade arbeitete.

Als Klaus also 12 Jahre alt war, sagten seine Eltern zu ihm: „Klaus, es ist an der Zeit, dass du Geld verdienst, dass du etwas mit deinem Leben anfängst.“ Und sie sandten ihn zum Spielzeugmacher im Ort, damit er bei ihm arbeitete.

Nun, der Spielzeugmachermeister war sehr erfahren in seinem Beruf und er war weit und breit bekannt für die Qualität und für die Dauerhaftigkeit seiner Spielzeuge. Und er hatte sich darauf spezialisiert, kleine Spielzeugsoldaten herzustellen, kleine Soldaten, ungefähr einen Fuß hoch. Und er kreierte die Spielzeugsoldaten mit nahezu jedem militärischen Rang und Stellung. Und weil er überall in Europa sehr bekannt war, gab er seinen Spielzeugsoldaten auch die Uniformen von vielen verschiedenen Ländern. Und er lieferte sie in all diese Länder.

Nun, Klaus war sehr begabt und talentiert, und er lernte sehr schnell die Methoden und Arbeitsweisen, die ihm sein Meister beibrachte. Aber obwohl er mit dem Messer und dem Sandpapier sehr gewandt war und mit all den anderen Werkzeugen, die zum Herstellen der Spielzeugsoldaten gebraucht wurden, ließ sich Klaus sehr leicht ablenken. Und wenn er nicht alle seine Energien auf die Herstellung einer bestimmten Art von hölzernem Spielzeugsoldaten richtete, dann kam dabei heraus, dass er das Holz zu einer ganzen Reihe von anderen Dingen gestaltete.

An manchen Tagen, während er so vor sich hin arbeitete, mit den Messern und den Sägen und mit all den anderen Werkzeugen, sah er sich plötzlich zum Beispiel einen kleinen hölzernen Bären herstellen, anstatt eines Spielzeugsoldaten. An anderen Tagen machte er eine kleine Spielzeugpuppe.

Und das verärgerte seinen Meister natürlich ganz außerordentlich. Sein Meister schätzte es, dass Klaus begabt und talentiert war. Aber er war nicht der Meinung, dass es sonderlich amüsant war, dass Klaus seine wertvolle Arbeitszeit dazu verschwendete, all diese anderen Schöpfungen zu kreieren. Er schalt Klaus oft aus deswegen und er sagte zu ihm: “Niemand hat Interesse, kleine Spielzeugbären zu kaufen! Und niemand möchte eine kleine hölzerne Skulptur eines Kindes kaufen, eines Babys. Wir sind als Hersteller von Soldaten bekannt, und genau das sollst du tun!“

So sehr Klaus seine Arbeit auch liebte, so sehr hasste er es auch, dass er sich anpassen sollte. Und nach 10 Jahren als Schüler war es für ihn so schwierig, sich zu fokussieren, weiterhin diese kleinen Spielzeugsoldaten herzustellen. Nach 10 Jahren also begab er sich zu seinem Meister und sagte: „Verehrter Herr, ich stehe tief in deiner Schuld, für alles, was du mich gelehrt hast. Für alles, was ich über das Holz gelernt habe, für alles, was ich über die Farben weiß, über die Seide und über das Tuch. Aber nun ist es für mich an der Zeit fortzugehen, alleine hinauszuziehen, mein eigenes Geschäft zu besitzen. Wo ich alles erschaffen kann, was ich möchte!“

Und der Meister verspottete Klaus und sagte: „Mein Junge, du bist in der Tat begabt und talentiert. Aber du bist ein Versager, was deine Arbeit betrifft. Du verstehst nicht, was die Leute wollen. Du hast keinen Fokus, du hast keine Richtung. Du bist ein Tagträumer! Ich schätze deine Dienste als mein Schüler, aber gleichzeitig bin ich auch erleichtert, dich gehen zu lassen, denn du hast in meinem Leben auch viel Leid und Sorge verursacht!“

Mit den wenigen Ersparnissen also, die Klaus als Schüler des Spielzeugmachers angesammelt hatte – und mit der Hilfe von ein paar Freunden – eröffnete Klaus „Klaus‘ Spielzeug- und Puppenmachergeschäft“. Klaus war in seiner Leidenschaft, denn nun konnte er jede Art von Holz bestellen, die er wünschte. Und natürlich wählte er nichts als nur das Allerbeste. Er konnte die feinsten Farbpigmente aus Italien kommen lassen, die dann zu Farben gemischt wurden, um für die realistische Erscheinung der Puppen und Spielzeuge zu sorgen, die er erschaffen würde. Und natürlich bestellte er auch die feinste Seide und das feinste Tuch aus Frankreich, und aus fernen, fernen Ländern wie Indien.

Klaus hatte eine große Hingabe zur Perfektion – seiner Perfektion. Und es war ihm ganz gleich, welche Art von Spielzeugpuppe er erschuf. Er wollte sich nicht einfach nur auf eine Sache fokussieren. Er wollte sich nicht nur auf Soldaten beschränken oder auf Könige, auf irgendetwas Bestimmtes. Und seine größte Freude war es, jeden Morgen sein Geschäft zu öffnen und den Duft des Holzes aufzunehmen, der Farben und der Materialien, aus denen er seine Schöpfungen herstellte – und sich dann in den hinteren Bereich seines Ladens zu begeben und mit seiner Arbeit zu beginnen.

Klaus wurde es sehr schnell klar, dass er seine Arbeit so sehr liebte – er wollte während des Tages nicht gestört werden. Und er stellte noch nicht einmal jemand anderen ein, um ihm in seinem Laden zu helfen. Es war einfach er alleine. Er liebte es, sich in den Hinterräumen aufzuhalten und mit dem Schnitzen, dem Sägen und dem Schleifen zu beginnen – sogar ohne wissen, was er da in diesem Moment erschuf – es entstand einfach von selbst.

Er liebte es so sehr, seiner Arbeit nachzugehen, dass er oft die kleine Glocke an der Tür an der ignorierte, die anzeigte, dass da gerade ein Kunde war, der etwas kaufen wollte. Oh, und sie kamen! Sie kamen nicht nur aus dem Dorf, sie kamen von überall aus dem Land. Denn Klaus‘ Spielzeugpuppen waren faszinierend. Sie wirkten realistisch und wirklich, wie keine anderen. Einige sagten, dass diese Spielzeugpuppen wirklich lebendig zu werden schienen.

Aber Klaus verkaufte nicht viele von ihnen, weil er so sehr damit beschäftigt war, sie herzustellen. Er kümmerte sich nicht wirklich um den Kunden-Aspekt seines Geschäftes. Er saß da, mit einem Holzblock in seiner Hand. Und er fühlte es einfach. Er fühlte die Struktur des Holzes. Er fühlte seine Maserung und seine Härte und seine Qualität. Er hielt es ganz nah an sich und atmete damit – so merkwürdig sich das auch für manche anhören mag. Er richtete seine Aufmerksamkeit nicht darauf, wie dieser Holzblock aussehen würde, wenn er damit fertig war. Er erlaubte seinen Händen einfach, mit der Arbeit daran zu beginnen, vollständig darin aufzugehen, im Schnitzen, Schleifen, Gestalten dieses ehemaligen Holzblocks, der sich nun in einen Ausdruck seiner selbst verwandelte.

Eines Tages schuf er gerade ein Kind, ein Baby. Und während er gerade vor sich hin schnitzte und nähte – er machte sogar die kleinen Schuhe aus dem feinsten Leder, er benutzte das beste Garn – stellte er sich vor, wie es war, als er selbst ein Baby war. Wie er in den Armen seiner Mutter lag und hin und her gewiegt wurde. Und dieses Gefühl und diese Leidenschaft flossen dann aus ihm heraus, in diesen Holzblock hinein, der sich zum allerschönsten Baby wandelte.

Und während er die Farben zur Hand nahm, um die feinen, feinen Details anzubringen, dann schien das das Baby buchstäblich zum Leben zu erwecken. Er nähte ganz persönlich die ganze Kleidung zusammen, er brachte ganz persönlich das Haar am Kopf an. Und er ging ganz in der Schönheit der Arbeit auf, im Moment des Ausdrucks – so wie ihr es auch schon oft getan habt. Und er liebte jede Puppe, die er erschaffen hatte.

Wenn er eine kleine Puppe erschuf, sah diese zum Beispiel wie eine kleine Elfe aus, die er einmal im Wald gesehen hatte, als er noch sehr jung war, wie er sich erinnerte. Er erinnerte sich, wie er diese wundervolle Familie gesehen hatte. Es war nicht unbedingt seine eigene Familie, es war eine Familie, die er den Weg entlanglaufen sah. Und er stellte sich vor, wie es wohl sein würde, ein Teil dieser Familie zu sein. Die kleinen Kinder, die glücklichen Kinder – alle hatten ihre feine Sonntagskleidung an, sie waren auf dem Weg zur Kirche. Und er begann dann, diese Familie zu schnitzen und zu erschaffen, sie zu kleiden und anzuziehen. Er erschuf dann diese ganze Familie.

Er war ebenso auch weithin für mehr eigenartige Puppen bekannt, die er kreierte. Er nannte diese die „Heiligen“. Aber sie sahen nicht aus wie irgendwelche herkömmlichen Heiligen der Kirche. Es waren Engelwesen, die nicht die rauen Formen besaßen, wie sie menschliche Wesen hatten.  Und wenn ihn jemand nach dem Namen eines bestimmten Heiligen fragte, den er in dieser Holzpuppengestalt zum Leben erweckt hatte, dann murmelte er einen Namen vor sich hin. Und die Leute kreierten dann ihre eigenen Namen, und sie sagten: „Ja, das ist Sankt Amicius! Das ist Sankt Christopher.“ Oder Sankt Was-auch-immer. Es war den Kunden   ganz egal, denn sie liebten diese Puppen, die zu diesen wundervollen Heiligen gemacht wurden.

Klaus gestaltete fast alles zu Puppen. Er machte Puppen, die wie Könige aussahen und wie Königinnen. Es waren nicht die Könige und Königinnen, die in jener Zeit wirklich auf dem Thron saßen. Es waren vielmehr der König und die Königin, die er in sich selbst fühlen konnte. Und er schnitzte: Wie wäre es, ein König zu sein? Mein eigener König? Und er schnitzte das aus dem Holz heraus und nähte es aus den Stoffen, vollendete es mittels der Farben.

Ihr versteht also, was ich meine. Klaus liebte seine Arbeit. Und weil er sie so sehr liebte, ließ das eine Energie in jede Puppe hineinfließen, die er erschuf. Es erweckte diese Puppe zum Leben. Die Puppe trug die Energie seiner Liebe, von unterschiedlichen Anteilen seiner selbst, von seinen Wünschen und seinem Verlangen und von seiner Imagination.

Und als die Jahre so vorübergingen wurde Klaus bewusst, dass er sehr, sehr wenige dieser Holzpuppen verkauft hatte. Aber das erhöhte genau genommen die Nachfrage sogar. Die Menschen, die zu ihm kamen um bei ihm zu kaufen, waren verärgert und aufgebracht, wegen seines mangelnden Service und Aufmerksamkeit. Häufig fanden sie das Geschäft verschlossen vor, aber sie konnten ihm im Hintergrund sehen, wie vor sich hin arbeitete.  Seine Freunde und die Dorfbewohner sagten. „Nun, Klaus, warum stellst du nicht jemanden ein, um dir zu helfen? Du wirst dann viel, viel mehr Puppen verkaufen. Du könntest ein sehr reicher Mann werden, deine Puppen sind für ihre Perfektion bekannt, und für eine Art von Energie, eine Art von Lebendigkeit, die in keinen anderen Puppen im ganzen Land zu finden ist.“

Klaus wollte gar nicht unbedingt mit jemand anderem zusammenarbeiten. Aber der wirkliche Beweggrund war, dass Klaus in Wirklichkeit seine Puppen gar nicht verkaufen wollte. Er hing so sehr an ihnen. Seine Hinterräume waren nun mit Tausenden der wundervollsten Spielzeugpuppen angefüllt, die man sich nur vorstellen kann. Einige Tiere, viele Engelwesen, Elfen aus den Wäldern, und viele verschiedene Arten von Menschen. All diese standen in seinen Regalen.

Als die Jahre vorübergingen, war Klaus nun ein älterer Mann geworden. Er war glücklich mit seinem Leben. Er hatte nie geheiratet, er hatte nie Kinder. Er hatte sehr, sehr wenige Dinge mit anderen Menschen unternommen, weil er seine Arbeit so liebte. Das war seine Familie.

Als die Jahre vorüberzogen, bemerkte Klaus, dass sein Sehvermögen sehr nachgelassen hatte. Es war nun schwierig für ihn, selbst wenn er eine Brille benutzte, sich auf die feinsten Einzelheiten zu konzentrieren, auf die Pupillen in den Augen, die aufgemalt wurden, auf die Nähte in den Mänteln und Umhängen seiner Schöpfungen. Er bemerkte, dass er Schmerzen in den Händen bekam, es war schwierig für ihn, seine Gelenke zu bewegen. Und wo er einst eine Puppe innerhalb von zwei oder drei Tagen herstellen konnte, brauchte er nun 2 oder 3mal so lange dafür.

Eines Tages entfuhr ihm ein tiefer Seufzer und ihm wurde bewusst, dass seine Tage als Puppenmacher ihrem Ende zugingen. Auch wenn da ein bisschen Traurigkeit vorhanden war, so blickte er dennoch auf all die Puppen, die die Regale seiner Werkstatt anfüllten, und ihm wurde klar, dass er wahrhaftig nicht alleine war. Eines Tages entschied sich Klaus also, dass es nun an der Zeit war, sich zur Ruhe zu setzen. Und er wusste nun: Um sich zur Ruhe setzen zu können, um es sich angenehm zu gestalten und sicherzustellen, dass er immer Essen und Kleidung zur Verfügung haben würde, und um nun vielleicht sogar in der Lage zu sein, ein bisschen herumzureisen – um das zu tun, würde er alle seine Puppen verkaufen müssen.

Das löste eine große Traurigkeit in ihm aus – aber auch ein Gefühl der Freiheit. Er hatte viele Jahre lang seine Freude an ihnen gehabt. Einige der Puppen auf seinen Regalen saßen da seit vierzig Jahren. Ihm wurde klar, dass es nun an der Zeit war, loszulassen. Er brachte also vorne in seinem Laden ein großes Schild an: „Alle Artikel zu verkaufen!“ Er stellte ein paar junge Freunde ein, damit sie ihm dabei halfen, seine gesamten Bestände zu verkaufen. Und er öffnete sein Geschäft für die Öffentlichkeit. Und innerhalb von Tagen war jede Puppe in seinem Laden verkauft. Oh – für einen außerordentlichen  Preis natürlich! Und das schenkte Klaus all die Annehmlichkeiten, die er in seinen Finanzen benötigte, in seinem Ruhestand.

Der Laden war nun leer. Die Kunden waren fort. Die Puppen waren fort. Und ja – Klaus fühlte Emotionen, hatte Stimmungsschwankungen. Er fühlte sich ein bisschen traurig. Und leer. Er wusste nun nicht genau, was er mit dem Rest seines Lebens anfangen sollte. - Eine kurze Geschichte! (Publikum amüsiert)

Klaus entschloss sich, einen Spaziergang durch den Ort zu machen. Er hatte während all der vergangenen Jahre so wenig davon gesehen. Nun war es für ihn an der Zeit, diese Dinge nachzuholen. Und während er so am Fluss entlanglief, nahe der Stadt, traf er auf ein junges Paar, das dort mit seinem Kind und seinem Hund entlangging. Und er erkannte den Hund sofort! Er sagte sich: „Genauso einen Hund habe ich geschnitzt! Dieselben Augen, dasselbe Fell! Nun, vielleicht sehen Hunde einfach wie Hunde aus, vielleicht ist das auch einfach nur ein Zufall.“

Und als Klaus der Stadt näherkam, kam er an einem sehr ungewöhnlich aussehenden Mann vorbei. Dieser sah recht exzentrisch aus, anders. Und Klaus erkannte ihn sofort als eine seiner Puppen! Er hielt ihn an und sagte zu ihm: „Verehrter Herr, was ist ihr Beruf?“ Und dieser Mann, etwas überrascht, sagte: „Ich bin ein Dichter. Ich bin ein Geschichtenerzähler und ein Wanderer. Und wer seid ihr?“ Klaus sagte: „Ich bin Klaus. Ich war ein Puppenmacher. Und es kommt mir so vor, als hätten wir uns schon einmal getroffen.“ Und der andere schüttelte seinen Kopf und sagte: „Nein.“ Und er setzte seinen Weg fort.

Klaus ging weiter. Er traf auf einen Jugendlichen. Und wieder erkannte er ihn sofort als eine seiner Puppen. Und nun begann er zu denken, dass da etwas sehr merkwürdiges vor sich ging! Er hielt den Jungen an und fragte ihn nach seiner Familie und seiner Herkunft, wo er herkam. Und der Junge schien erschrocken, er schien sich vor diesem alten Mann zu fürchten, der ihn da befragte, und rannte davon.

Den ganzen Rest des Tages traf Klaus auf Menschen und Tiere, und sogar auf ein paar Engelwesen, die genauso aussahen wie seine Puppen, und sich genauso anfühlten. Das verwirrte Klaus natürlich. Er war sich nicht sicher, was da vor sich ging. Er begab sich also zurück zu seiner Werkstatt, setzte sich hin und dachte lange nach. Warum traf er nun bloß seine Puppen in einer lebenden, sich bewegenden Form? Als biologische Wesen?

Er dachte darüber nach. Er sagte zu sich: „Ich muss herausfinden, was da los ist!“ Also plante er ein großes Bankett. Und er ging hinaus auf die Straße, und wieder traf er viele, die er zuvor bereits gesehen hatte, und auch ein paar Neue, die alle aussahen wie seine Puppen. Er lud sie ein zu einem großartigen Essen im allerbesten Restaurant der Stadt. Klaus war fest entschlossen herauszufinden, was hier vor sich ging. Und er dachte, indem er all jene zusammenbrachte – nun, vielleicht waren es Menschen, vielleicht waren es Puppen – konnte er entdecken, was hier wirklich los war.

Die Nacht des großen Festessens war nun gekommen und die feinsten Weine und Speisen wurden herbeigebracht. Und bevor das Mahl begann, ließ Klaus – der sich immer noch fragte, was hier vor sich ging, der immer noch davon überwältigt war, dass er all diese Puppen getroffen hatte, die nun scheinbar zum Leben erwacht waren – Klaus ließ die Kellner jedem am Tisch den feinsten Wein – den feinsten Weißwein einschenken. Und er erhob sein Glas und sagte: „Auf euch!“ Und in dem Moment, in dem das Glas ihre Lippen berührte – verschwand jedes einzelne der Wesen, die da im Restaurant am Tisch saßen.

Und in diesem Moment wurde Klaus klar: Sie alle waren von Anfang an einfach ein Teil von ihm selbst gewesen. Sie waren alle Ausdrucksformen seiner selbst. Und nun hatte er sie zurück nach Hause gebracht. Er hatte sie zurück in sich selbst hinein gebracht. In diesem Augenblick der Integration sagte Klaus zu sich selbst – er nahm einen tiefen Atemzug und einen Schluck Wein: „J‘encore.“ (entlehnt aus dem Franz. für: „Wieder ich “ Anm. d. Übers.)J’encore. Ich treffe mich selbst wieder. J’encore“, sagte er in gebrochenem Französisch – so ähnlich wie Cauldre‘s hier... (lacht, Publikum amüsiert) Erneut ich. Ich treffe mich selbst wieder.

Und in diesem Moment der Integration eines jeden Teils von ihm wurde Klaus klar, was er den Rest seines Lebens tun würde. Er würde der Meister-Lehrer sein. Er würde all die Jugendlichen und jungen Männer zusammenholen, die gerne Puppenmacher werden wollten. Und anstatt ihnen zu sagen, dass sie Spielzeugsoldaten machen müssen, oder Könige, oder einfach nur eine einzige Sache, lehrte er sie, ihre Imagination zu benutzen. Er lehrte, Teile ihrer selbst dafür zu nutzen, das Wundervollste von dem zu erschaffen, was auch immer sie erschaffen wollten.

Und er eröffnete „Klaus‘ Spiezeug- und Puppenmacherschule“. Und er wurde zu einem der erfolgreichsten Lehrer, die es jemals gab.

***

Nun. Warum erzählen wir hier diese lange Geschichte von Klaus? Es ist auch eure Geschichte. Es ist eine Möglichkeit, zu sagen: Liebe Shaumbra, ihr tragt soviele Teile in euch. Ihr tagträumt. Ihr träumt in der Nacht. Selbst gerade jetzt begebt ihr euch hinaus in die multidimensionalen Bereiche, ihr erschafft dort Teile euer selbst, ihr imaginiert Dinge, habt eure Ziele und Träume. Aber sie waren dort draußen. Sie existierten auf eurem multidimensionalen Spielzeug-Regal. In eurem eigenen Geschäft, wo ihr Teile euer selbst hergestellt habt.

Der königliche Teil von euch – der euch oft sehr nervende königliche Teil von euch, hm (Lachen) – der junge Teil von euch… wenn du ein kleines Mädchen warst, dann hat ein Teil von dir auch einen kleinen Jungen erschaffen, um dir zu helfen zu verstehen, wie das gewesen wäre, innerhalb dieses Aspekts zu leben. Du hast den Anteil deiner selbst erschaffen, der ein Soldat hätte sein können. Der einfach alles mögliche hätte sein können.

Es gibt überall Teile von euch, die ihr aus eurer Leidenschaft und Liebe heraus erschaffen habt. Ihr denkt über unterschiedliche Potenziale nach und stellt euch diese vor. Du wärst gerne ein großartiger Schriftsteller, ein Wissenschaftler, ein Koch, eine Geschäftsfrau, ein Engel, ein Vogel… Wisst ihr, jedesmal, wenn ihr einen Gedanken oder eine Vorstellung, eine Imagination habt, dann erschafft ihr das. Vielleicht nicht mit euren Händen, vielleicht nicht aus Holz und Farbe. Aber ihr erschafft es und es existiert dann irgendwo. Vielleicht nicht direkt hier.

Ihr probiert verschiedene Potenziale aus, indem ihr sie auf unterschiedliche Weisen ausspielt. Einige von euch fragen sich, wie es wohl sei, wenn ihr in diesem Leben unverheiratet geblieben und in der Welt herumgereist wärt. Und ihr erschafft das dann buchstäblich. Und es gibt da diese Puppe deiner selbst, die dort draußen existiert und das tut.

Ihr erkennt nicht alle diese Teile von euch, eure Schöpfungen. Aber sie sind da. Genauso, wie auch Klaus‘ Spielzeugpuppen wirklich da auf den Regalen standen. Zumindest solange, bis er sie dann freigab.

Ihr habt den Teil von euch, der sich vorstellt, wie es wohl wäre, reich zu sein. Machtvoll zu sein. Wie es gewesen wäre, wenn ihr eine Erfindung gemacht hättet, die zur Heilung von Krebs geführt hätte. Wie es gewesen wäre, Gruppen von Menschen zu beraten, deren Leben sich für immer verändert hätte.

Das sind eure Puppen, das sind eure Spielzeuge, die ihr erschaffen habt, und sie sind real. Sie sind real.

In dieser Zeit des Neuen Bewusstseins triffst du dich selbst wieder. J’encore. Erneut ich.

Etwas sehr Interessantes geht gerade vor sich. Ihr seid in diesem bestimmten Augenblick. Ihr hattet all diese Schöpfungen euer selbst, dort draußen. Und nun scheinen sich eure Pfade alle zur selben Zeit zu kreuzen. Synchronizität? Vielleicht. Eine Ausrichtung der Zahlen? Ein Teil des Planes. Euer sich entwickelndes Bewusstsein? Absolut, ja! Ihr werdet euch selbst treffen. Und manchmal werdet ihr euch selbst auch sehen, repräsentiert durch einen anderen Menschen. Durch ein Tier – einen Vogel, einen Hund. Durch eine Präsenz, die mit euch im selben Raum zu sein scheint, wie ein Hauch oder ein Schatten, der dann wieder verschwindet. Selbst in einem Baum – vielleicht sogar in den Regentropfen.

Ihr werdet euch selbst wiedertreffen, Potenziale eurer selbst, die für eine lange Zeit dort draußen waren, und die nun in diese gegenwärtige Realität hineinkommen. J’encore. Es ist wie ein persönliches Déjà-Vu. Ein Déjà-Vu ist die Erinnerung an eine Erfahrung, von der ihr geträumt habt, oder die ihr in einem anderen Seinsbereich erschaffen habt. Und ihr erlebt dann diese Erinnerung daran, hier in dieser Realität.

J’encore heißt: Wieder du. Du triffst dich selbst. Das ist ein sehr interessantes Phänomen, denn zunächst werdet ihr die Tendenz haben, das aus euch draußen halten zu wollen. Warum ruft diese bestimmte Person irgendetwas in euch wach? So wie die Person, die Klaus sah, als er die Straße entlangging, ihn an seine Spielzeugpuppe erinnerte.

J’encore. Es bist wieder du. Aber das Du, das dort draußen war und andere Bereiche erforscht hat. Und das nun hier in deine Realität hineinkommt.

Das wird für euch zunächst eine merkwürdige Erfahrung sein, so wie es das auch für Klaus war, als er auf Menschen traf, die wie seine Puppen aussahen. Ihr werdet euch am Kopf kratzen und euch fragen, was da vor sich geht. Aber vielleicht kannst du – wie auch Klaus – alle von ihnen zusammenkommen lassen, sie alle einladen, zu einem großartigen Bankett. Du zahlst die Rechnung. (Publikum amüsiert) Eine Feier, die du genießt, mit jedem Teil von dir.

Ja, auch der Teil, den du vielleicht nicht so gerne mochtest. Der Teil, der sich über andere Menschen aufregte und ärgerte, obwohl du versucht hast es zu unterdrücken und unten zu halten. Der Teil von dir, der das kleine Kind war, das verletzt wurde, das sich im Schrank versteckte oder unter dem Bett. Oder das hinter das Gebüsch lief, um sich vor Menschen zu verstecken. Der Teil von dir, der die großartigsten Ziele und Träume hatte, als ein junger Mensch, als ihr in der Schule oder in der Universität wart, als du solch ein Idealist warst, der die Welt verändern wollte, es aber niemals tat. Oder vielleicht habt ihr das auch getan – aber euch wurde nicht bewusst, auf welche Weise ihr sie verändert habt. Der Teil von dir, der die Delfine retten wollte, die Spinnen… der alles retten wollte.

Der Teil von dir, von dem du das Gefühl hast, dass du ihn aus den Augen verloren hast. Weißt du, dieser Teil von dir ist eine deiner Spielzeugpuppen. Er lebt nicht in der Gestalt von Holz oder Haut, aber er lebt in einer anderen Dimension. Er spielt es dort aus und erfährt, wie es ist, anderen zu helfen und sie zu unterstützen.

Es ist an der Zeit, diese wieder hereinzubringen. Es ist an der Zeit, dich selbst wieder zu treffen. J’encore. Wieder ich. Es bin einfach nur wieder ich.

Deine Pfade richten sich nun alle aus und führen zusammen. Seht ihr, zuvor war es so, dass die Pfade in alle möglichen unterschiedlichen Richtungen hinausgingen. Ihr wart so beschäftigt mit all den DUs eures Lebens. Aber seht ihr, nun finden die Pfade wieder zusammen. J’encore – wieder ich.

Egal, ob du es nun in deiner Imagination tust oder ganz real: Setz dich hin, lade die Imagination ein, dich selbst, dein eigenes DU – lade sie alle wieder zu dir ein. Trinke die goldene Ambrosia, das Elixier, das allem von dir erlaubt, wieder zusammenzufinden. Ich schlage hier nicht ausdrücklich Wein vor – was auch immer es ist, das du wählst. Eine Feier! Die Feier, wieder zusammenzutreffen.

Während du das tust, wirst du fasziniert sein von all dem Talent und der Kreativität und dem Atem der Erfahrung, die nicht nur du selbst hattest, sondern die das ganze Gefolge deiner Gesamtheit hatte. Du bringst all diese wieder zusammen. Du triffst dich selbst wieder.

[…]


Lehrer Serie Shoud 12, J'encore" - F&A

And so it is,

liebe Shaumbra, wir fahren mit den Energien unseres Treffens, unseres Shouds, fort, an denen wir alle teilhaben. Das J`Encore, das "Wieder ich".

Wisst ihr, es ist, als ob ihr an einer Kreuzung stehen würdet. Und da kreuzen sich nicht nur zwei Straßen, sondern viele, viele, viele Straßen. Und einen eurer Gedanken sendet ihr eine Straße entlang, einen eurer Träume eine andere, eines eurer Gefühle wieder eine andere Straße entlang, eines eurer schöpferischen Imaginationen eine andere. Jeder eurer Ideen, Gedanken, die sich als Teil von euch fühlen, sandtet ihr eine andere Straße entlang, damit ihr Teile von euch selbst erforschen konntet. Und ihr hieltet das Du, den menschlichen Aspekt, auf nur eine Straße fokussiert.

Ihr habt die Reise fortgesetzt, ein wenig alleine und einsam, aber dennoch war euch immer bewusst, dass jede Idee und jeder Gedanke von euch seine eigene Reise unternimmt, seine eigenen Dinge entdeckt, seine eigene Ausdrücke findet. Und eines Tages, welcher im Jetzt stattfindet, kommen die ganzen Gedanken und Träume und Bestrebungen und Potentiale wieder zusammen.

J´Encore. Wieder ich. "Das bin nur ich. Das ist einfach nur ein Gefühl, das ich hatte, das draußen beim Erforschen war. Das war ein Gedanke, den ich hatte, von dem ich dachte, ich hätte nie etwas damit angefangen, aber jetzt wird mir klar, dass ich doch etwas tat. Er war weg, auf Erforschungsreise." Vielleicht hat er sich nicht auf der Erde manifestiert, innerhalb der Dritten Dimension, aber er hat irgendwo irgendetwas getan. Jeder Traum, jede Imagination und jede Idee.

Nicht viele Menschen werden jemals in diesem Leben ihre Straßen zusammenlaufen lassen. Vielleicht in anderen Leben nach diesem, irgendwann in ferner Zukunft. Aber es ist euer Potential, dass das Zusammenfinden sich jetzt ereignet, dass diese Teile von euch, die scheinbar verschwommen waren oder sogar nicht zu existieren schienen, jetzt in euer Bewusstsein kommen. Es sind diese "aha"- Momente. Es ist das Gefühl, dass ihr euer Selbst wieder integriert. Es ist das Zusammenführen des J´Encore von dir.

Ich möchte euch keine Einzelheiten darüber geben, wie es euer Leben beeinflussen wird, wir möchten, dass ihr es für euch selbst herausfindet. Aber wir werden weiterhin in vielen, vielen zukünftigen Shouds darüber reden - das Wieder-Zusammenbringen deines Selbst. Du triffst dich selbst wieder. Anstatt dass dieser Traum, den ihr nachts habt, einfach nur scheinbar verrückte Fragmente enthält und ihr ihn nicht versteht – bringt ihn J´encore zurück. Dann werdet ihr den Traum verstehen, und für viele von euch wird er sich tatsächlich in dieser Realität ereignen. Ihr habt einige der Träume, die ihr nachts hattet, irgendwo anders ausgelebt. Aber jetzt, im Neuen Bewusstsein, bringt ihr sie herein, damit sie tatsächlich hier auf der Erde stattfinden. J`Encore.

Und damit beginnen wir mit den Fragen.

[...]

Frage 9:
(aus einer Email, vorgelesen von Linda)
Ich stehe an einem Kreuzungspunkt und brauche dringend einen Hinweis. Vor ein paar Monaten sagte Saint-Germain, wenn jemand immer noch Probleme mit der Fülle hat, sollte er darüber nachdenken, zurück zu gehen oder auszusteigen. Ich nahm mir die Worte zu Herzen und zeltete die letzten paar Monate draußen in der Natur. Ich las jeden Shoud seit 2003 noch einmal durch, einfach um zu sehen, was ich verfehlt hatte und weswegen mein Leben nicht wie bei anderen Shaumbra funktionierte. Ich gewann viele neue Einsichten und ließ vieles los, das mich, wie ich erkannte, zurückhielt. Ich verbrachte viele Tage mit Weinen, wütend und verwirrt, genauso auch Tage erfüllt mit Freude, Hoffnung und Glück. Nichtsdestotrotz kam keine Antwort, als ich mich fragte: Was möchte ich wirklich? Ich muss wissen, was die Ursache für meine Blockade ist. Bitte helft mir mit einem Hinweis, denn ich möchte nicht in Apathie sterben. Danke.

TOBIAS:
Ja. Du hast die Wahl getroffen, nicht in Apathie zu sterben - also verstehe als erstes, dass das sich auch realisieren wird. Du hast dich selbst durch gewaltige Ebenen der Klärung und Selbstentdeckung geführt, durch die die meisten Menschen nicht hindurchgehen. Ehre und würdige dich selbst dafür, dass du durch diesen Prozess gegangen bist. Du tatest es sehr sehr schnell, nicht einfach über mehrere Leben hinweg ausgedehnt. Aber du hast buchstäblich jeden Teil von dir selbst erforscht.

Jetzt bist du an einem Punkt der Analyse angelangt, wo du nicht mehr fähig bist zu analysieren - das ist eine gute Sache. Du kannst nun unmöglich weiterhin die einzelnen Teile mittels deines Verstandes herausfinden, und du weißt, dass das nicht funktioniert. In gewissem Sinne bist du nun zu einem leeren Gefäß geworden. Deine Frustration, deine Hoffnungslosigkeit wurde offensichtlich.

Aber schau dir nochmal an, was wir am Anfang des Shouds erzählten: Hinter jedem schlechten Tag ist ein guter Tag. Wenn du den schlechten und guten Tag zusammennimmst, bekommst du eine völlig andere Realität. Es ist nicht mehr länger nur ein Tag, es ist eine Erfahrung. Also spürst du eine enorme Enttäuschung. Aber im anderen Teil, im Gegenstück dazu ist es eine enorme Befriedigung und Vervollständigung. Das ist exakt der Punkt, an dem du dich befindest. In gewisser Weise bist du ein leerer Behälter, aufgrund der Erschöpfung, der Frustration und Hoffnungslosigkeit. Du erlaubst gerade, dass alles hereinkommt, um dich im Grunde genommen zu retten. Der einzige, der das tun kann, bist du selbst, aber zumindest bist du dafür offen.

Nun schau dir das noch einmal an, und höre - nicht lesen, sondern höre den Shoud noch einige Male an. Das J´Encore - dich dir selbst zurückbringen, dich selbst treffen. Während du mit deiner verzweifelten Suche beschäftigt warst, hast du versucht, dir die Dinge vorzustellen, und dich als Mensch und als Spirit zu reparieren - dabei hast du buchstäblich alle Arten von energetischen Aspekten von dir, Teile von dir, in alle möglichen dimensionalen Bereiche hinausgesandt, um zu erforschen. Du erinnerst dich daran, dass du das getan hast, nicht wahr? Du erinnerst dich, wie du sagtest, "ich muss diese Dimension untersuchen, ich muss jenes Potential untersuchen." Du tatest das in deiner Stille und Einsamkeit, und jetzt beginnen die Teile und Stücke wieder zusammenzukommen.

Zwing sie nicht. Versuche nicht, sie zu nötigen oder zu manipulieren. Lass sie einfach in Ruhe. In dem Moment, wo du fühlst, dass du in deinen Verstand gehst, und versuchst, sie zurückzudenken, lass das los, vergiss es, geh spazieren und nimm einen tiefen Atemzug. Sie werden zurückkommen. Du wirst zurückkommen. J´Encore. Natürlich und leicht.

Wenn du dies tust wirst du ein paar gewaltige AHA- Momente haben, wie du das ursprünglich geplant hast, wie du all das zusammengefügt hast, um dir selbst zu helfen, deine eigenen Tiefen zu verstehen. Die Thematik der Fülle und Gesundheit wird nicht mehr länger der Fokus oder die Ausrichtung sein. Sie werden das natürliche Ergebnis sein, davon, dass du dir erlaubst, einfach du selbst zu sein.

Es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden, da es die Tendenz gibt, zu versuchen die Wörter mit dem Verstand zu begreifen. Also bitten wir dich jetzt, ganz ins Fühlen dieser Botschaft hineinzugehen. Und wir fügen Bewusstsein hinzu. Wir fügen eine Art von Energie hinzu, ein Potential für dich. Lass es jetzt einfach ein. Sieh dir all die Teile an, wie sie zurückkommen - aber auf eine sehr neue Art und Weise. Das "Du" - dein altes Du - ist gewissermaßen gestorben, ist fortgegangen. Jetzt beginnt das neue "Du" in diese Realität zu treten. Danke.



 

Aufstieg


(Durchgabe von Jean Tinder)

12. Juli 2007

Übersetzung von Stefanie Spachtholz mit Erlaubnis von Jean Tinder.
Originaltext unter: http://www.youaregodalso.com/channels

Hinweis: Dies ist die Abschrift einer privaten Sitzung mit dem Einverständnis zur Veröffentlichung des Klienten. Sie wurde leicht editiert zum besseren Verständnis, enthält jedoch die vollständige Energie.

(Jean im amerikanischen CC- Forum, 20.08.2007)


[…]

F: Ja, das tut es, doch es führt mich sicherlich zu einer weiteren Frage: Wie kann einer mehr in das vollständige „ich bin, das ich bin“ treten? Welche Möglichkeit des Erfahrens gibt es?

A: Fantastische Frage. Es hat mit so Vielem zu tun, doch wir versuchen es kurz und bündig zu halten. Vorrangig wirkt die Atmung hier sicherlich unterstützend. Mitgefühl für Dich selbst ist die absolute Akzeptanz und die totale Wertschätzung von Allem – von Allem Dich betreffend, alles, was Du fühlst, von jedem Gedanken, der Deinen Kopf verlässt, all Deiner Taten, unabhängig davon, ob Du sie als richtig oder falsch erachtest, von Allem, was Dich betrifft.

Du könntest jetzt sagen „Ja, ich weiß das alles, ich tue es bereits“. Jedoch, wenn Du diese schnelle Spur des Aufstiegs betrittst oder Dich einfach weiter vorwärts bewegst, triffst Du diese Wahl. Du sendest den Ruf zu allen Deiner Anteile aus. Du sendest Deinen eigenen Ruf ähnlich der Trompete Gabriels aus: „Ich bin bereit. Es ist an der Zeit nach Hause zu kommen. Es ist Zeit, heim zu kommen.“

Viele Deiner Aspekte sind schon sehr lange nicht zu Hause gewesen. Viele Deine Aspekte sind verängstigt. Viele von ihnen verärgert. Viele von ihnen verloren, völlig verloren. Viele von ihnen werden sich zurückhalten. Sie fühlen die Veränderung, sie spüren eine Bewegung, sie spüren einen Zug, doch sie hatten sich so böse verbrannt. Sie sagen „ Nein, ich werde nicht dorthin zurück kehren, ich werde dem Ruf meines Herzens nicht folgen. Das hatte mich das letzte Mal übel in Schwierigkeiten gebracht.“. Verstehe, all diese Aspekte, die Du gelebt und erfahren hast, einige von ihnen werden schleunigst zu Dir zurück fliegen. „Ja, großartig, los geht’s!“ Doch viele von ihnen werden aus den unterschiedlichsten Gründen abwarten. Die, die verloren sind, die Bezwungenen, die Traurigen, die Verärgerten, die Ängstlichen, die in Panik sind – eben all diese.

Wenn ein Aspekt heim kommt, wirst Du es fühlen. Du wirst es auf die unterschiedlichsten Weisen fühlen. Du scheinst so durch Deinen Tag zu laufen und auf einmal, Du denkst noch nicht einmal darüber nach…., weil wenn Du daran denkst, wird es umso schwieriger….., wenn Du also nicht einmal daran denkst, sagt einer Deiner Aspekte zu Dir: „ Okay, ich komme. Ich komme zurück. Ich entscheide mich, Heim zu kommen. Hier bin ich.” In diesem Moment fühlst Du Dich plötzlich ganz traurig oder fühlst Dich ganz aufgebracht oder eine Kleinigkeit triggert Deine Wut an ohne jeden Bezug zu dem, was gerade geschieht. Du fragst Dich, was gerade vor sich geht, warum Du gerade überreagierst. Oder Du empfindest absolute Verzweiflung oder irgendetwas in dieser Art. Deine Reaktionen werden in Richtung „Was ist falsch mit mir? Ich habe etwas vergessen. Was passiert gerade? Ich muss mich wieder aus diesem Loch holen. Ich muss dieses Problem erkennen. Ich habe keine Ahnung, wo es her kommt, doch ich muss es überwinden.” Und so redest, denkst oder arbeitest Du Dich selbst dort wieder heraus.

Zu Dir heim zu kommen erfordert TOTALES MITGEFÜHL. Es erfordert Akzeptanz, nicht zu versuchen irgendetwas zu ändern. Wenn eine Welle der Verzweiflung, der Traurigkeit, der Wut oder der Trauer in Dir aufkommt oder über Dich hinweg schwemmt, scheinbar ohne jeden Bezug, sage: „Okay, ich werde lediglich damit atmen. Ich werde es nur fühlen. Es geht hier nicht um mich. Es ist ein Anteil.” Deine Aspekte sind nicht Du. Sie sind ein Teil von Dir. Wenn Du Dir den Finger in der Tür klemmst, oh ja, Dein Finger tut weh, aber Du bringst Dich nicht mit dieser Tür um. Du weißt, dass das nicht Du bist. Dein Finger tut weh und Du erfährst den Schmerz. Wenn also diese Aspekte heim kommen, bedarf es Deiner totalen Akzeptanz und umarme, was immer Du fühlst. Deshalb sagen wir Euch so oft, hört auf zu arbeiten, hört mit all den Prozessen auf. Wenn Du versuchst einen Aspekt aufzuarbeiten, wird er davon laufen und Dir sagen „Nein, ich will nicht aufgearbeitet werden, ich will akzeptiert werden.“ Also, mit dem Atmen und Deiner Liebe für Dich selbst, fühle lediglich alles, was hochkommt.

Du wirst Dinge fühlen, von denen Du glaubtest, sie vor Jahren schon gelöst zu haben – unbedeutende, kleine Dinge. Du wirst Dich klein fühlen, doch nun ist es anders. Du magst Dich wundern „was ist das? Ich bin schon darüber hinaus gewachsen.“ Es ist einer Deiner Aspekte, der zu Dir kommt um geliebt zu werden, akzeptiere sie und heiße sie Willkommen. Wenn Du dies fühlst, liegt der Unterschied nun darin, dass wenn Du sie voll und ganz akzeptierst, sie sich sehr schnell verändern werden. Sie machen Dich nicht mehr aus, weil sie nicht Du sind. DU bist nicht ängstlich oder wütend oder fürchtest Dich. Du fühlst lediglich einen Deiner Aspekte.

Also nochmals, die kurze Antwort lautet, das es um die absolute Akzeptanz von allem, was Du fühlst in jedem Moment und ohne den Versuch der Veränderung, der Bearbeitung, der Fixierung, der Heilung und der Diskussionen mit Dir selber zu unternehmen. Danke schön.
[…]

 

 

 

The Crimson Circle  

RÜCKKEHR-SERIE, Shoud 4, F&A
1. November 2008

"Zeitgemäße Tipps"

FRAGE VON SHAUMBRA 9 (aus einer Email, vorgelesen von Linda): Ich würde gerne ein paar Frage stellen in Bezug auf Aspekte. Wie funktioniert das mit den Aspekten zu Lebzeiten? Was passiert, wenn alle Aspekte integriert sind? Und könntest du deine Nachricht all denjenigen geben, die vorhaben, zukünftig an der Aspectology-Schule teilzunehmen? Wir freuen uns darauf, dich in Japan wieder zu sehen.

TOBIAS: Aspekte sind der kreative Ausdruck von euch selbst, sie wurden dafür erschaffen, verschiedene Dinge im Leben zu erfahren mit der Voraussetzung, dass die Seele immer rein und unverfälscht bleibt. Die Seele oder das Innerste Selbst ist nicht zerbrochen oder verzerrt. Es braucht nicht repariert zu werden - aber trotzdem erschafft die Seele Aspekte, die dann hinausgehen und die Erfahrungen machen.

Einige von diesen bleiben stecken. Einige hatten tatsächlich große Errungenschaften. Einige haben sich derart von euch losgelöst, dass ihr euch abgetrennt fühlt. Ihr fühlt euch fragmentiert und zerbrochen. Früher oder später müssen alle Aspekte, jeder Teil von euch, zurück nach Hause kommen, zurück zu euch. Und viele Shaumbra haben gewählt, und du hast es gewählt, dies in diesem Leben zu tun, Das ist eins der wesentlichen Dinge des Aufstiegs. Du kannst nicht aufsteigen, ohne alles von dir mitzunehmen.

So haben wir also diesen wunderbaren Kurs in Aspektologie, um zu wissen, wie die Aspekte dazu einladen werden können, zu euch zurückzukehren. Wir verbringen mehrere Tage damit, in die Psychologie von Aspekten einzusteigen - was sie nach Hause zurückbringen könnte, wie man mit den „Sturen“ unter ihnen umgeht, und sogar,wie man mit den dunklen Aspekten umgeht.

Die Stimmen, die so viele von euch in ihrem Kopf hören, kommen von diesen Aspekten. Sie spielen Spielchen. Sie sind Meister der Manipulation, und sie möchten etwas, was ihr habt - eure Seele. Sie selbst sind in keinster Weise beseelte Wesen. Aber sie glauben nicht, dass ihr ein effektiver Boss oder Manager seid, und sie wollen euren Job. Durch die Aspektologie helfen wir euch zu verstehen, wie sie wieder integriert werden, wie ihr euch im Grunde genommen selbst lieben könnt, so dass sie euch im Endeffekt auch lieben können. Danke.

SHAUMBRA 9: Danke.

[…]

 

The Crimson Circle

EMBODIMENT-SERIE, Shoud 10
07. Mai 2005

"Lasst die Kontrolle los"

 

[…]

Shaumbra, in dieser jetzigen Zeit Eures Vollständigwerdens, dieser Zeit, in der die Erde in Ihren letzten wirklichen Zyklus hineingeht - vor dem Quantensprung, vor einer völligen Art der Spaltung des Bewusstseins, damit dann später ein Wiederverschmelzen möglich sein kann, in dieser Zeit, gerade jetzt in diesem Moment, vor dem Quantensprung - es ist eine Zeit, in der so viele von Euch durch Ihre Prozesse gegangen sind. Ihr habt gelernt, freizugeben, Ihr habt gelernt, zu verkörpern. Was erstmal ein Widerspruch zu sein scheint, was aber einander vollkommen angemessen ist und zusammengehört. Ihr verkörpert, Ihr nehmt alles furchtlos an. Ihr liebt es. Alles, was mit Euch zu tun hat, alles an Euch.

Jeden Teil Eurer Vergangenheit. Alles aus den vergangenen Leben. Die vergangenen Leben in Bezug auf Eure Ahnen und Vorfahren. Eure vergangen Leben aus den Sternenzeiten. Ihr bringt all diese herein, Ihr heißt sie wieder zuhause willkommen – in diesem kostbaren, heiligen Moment des Jetzt.

Ihr habt diese unglaubliche Familien-Wiedervereinigung, diese Party im JETZT, einer nach dem anderen treffen sie ein. Sie kommen herein in Euer Jetzt. Aspekte Eurer selbst, aus Eurer Vergangenheit. Energien, die von Euch abgespalten waren, für einen langen Zeitraum, sie kommen wieder zurück, sie kommen wieder herein. Einer nach dem anderen, manchmal in Gruppen, alle kommen sie, um Eure Liebe, Eure Akzeptanz, Eure furchtlose Akzeptanz anzunehmen.

Kein Verändern, Shaumbra. Versucht nicht, irgendetwas zu verändern. Warum würdet Ihr irgendetwas in Bezug auf Eure Vergangenheit verändern wollen? hr habt sie erschaffen.

Die Aspekte kommen alle nach und nach herein, gehen durch Euch hindurch, sogar jetzt in diesem Moment. Nur, weil sie dieses Lächeln auf Eurem Gesicht sehen möchten. Weil sie wissen möchten, dass alles in Ordnung ist. Weil sie erfahren möchten, dass es keine Ablehnung in Eurem Herzen gibt, gegenüber Euch selbst, oder jedem Aspekt Eurer selbst. Weil sie sich gewiss sein möchten, dass Du segnest – genau wie Spirit segnen würde.

Dass Du entlässt und freigibst. Nicht ein Entlassen der Verneinung und Ablehnung, sondern ein Entlassen aus vollkommener Liebe. Du kannst nur dann etwas entlassen, wenn Du es vollständig liebst. Du kannst nur dann etwas entlassen, wenn Du es vollständig liebst. Seht Ihr.

All diese Aspekte von Euch aus der Vergangenheit, die gewartet haben, all diese Aspekte, die begraben waren, oder verwundet, oder in einer Art von tiefgefrorenem energetischen Zustand, all diese Aspekte, die zersplittert waren, zerbrochen, all diese Aspekte, die verneint wurden, nicht geliebt, sie kommen nacheinander zurück herein, jetzt, in dieser Zeit der Vervollständigung. Um Euren Segen zu empfangen. Das ist alles.

Du bist auch Gott. Dies sind Eure Schöpfungen. Sie möchten einfach Euren Segen, jetzt in diesem Moment.

[…] 

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