The Crimson Circle Divine Human Serie, Shoud 2 14. September 2002 „Tod existiert nicht“ […] Tobias/Cauldre tief atmend) Es ist voller Süße hier ... Es ist wundervoll bei Euch. Und es gibt viele andere, die jetzt als Gäste hereinströmen und sich hier versammeln – eine einmalige Gruppe ist es, eine einzigartige Gruppe von Menschen, hm (gluckst amüsiert), eigentlich sollten wir „ehemalige Menschen“ sagen. Diejenigen, welche sich heute hier versammeln, kommen zu Hunderten und Aberhunderten – wir haben sie noch gar nicht gezählt. Es sind Menschen aus allen Teilen Eurer Welt, aus verschiedensten Glaubenssystemen und Völkern, Männer wie Frauen. Zu Hunderten haben sie diesen Saal im Laufe der letzten paar Minuten gefüllt, während ich Euch mit meinem Reden beschäftigt habe. Sie alle sind Menschen, die innerhalb der letzten drei Tage Eurer Zeit verstorben sind, sie haben ihre Körper verlassen und sind auf die andere Seite gegangen. Sie sind nicht Shaumbra in dem Sinne, sie befinden sich nicht auf dem besonderen spirituellen Weg, auf dem Ihr seid. Wisst Ihr, die ersten drei Tage nachdem Ihr Euren physischen Körper verlassen habt, wenn Ihr zu uns auf unsere Seite hinüber wechselt, sind eine heikle Zeitspanne. Dies ist eine empfindliche Phase. Es gibt keinen vorgeschriebenen Ablauf über das, was dann stattzufinden hat, sondern es geschieht für jeden Menschen in einem Augenblick des Jetzt. Was sich dann ereignet, das gründet sich darauf, wo dieser Mensch im Leben stand und welche Umstände sein Leben und seinen Tod prägten. Wenn dann die Engel zu diesen Menschen gehen – und es sind hochspezialisierte Engel mit ganz besonderer Ausbildung, die diese Aufgabe wahrnehmen und sich mit den soeben Angekommenen treffen – dann werden sie manchmal mit offenen Armen und Freudentränen empfangen. Aber es kommt auch vor, dass sie zurückgewiesen und abgelehnt werden, weil der eben verstorbene Mensch einfach etwas anderes erwartet hatte. Es kann sogar sein, dass die Engel überhaupt nicht wahrgenommen werden von dem Menschen, der eben erst sein Leben beendet hat, dann nämlich, wenn dieser so sehr fixiert ist auf sein Menschsein, dass er nicht einmal die Engel vor sich erkennt. Die Gruppe, die wir heute bei uns haben, hat die Engel erkannt und willkommen geheißen und sie waren begierig zu erfahren, was da gerade mit ihnen passiert war, wo sie jetzt sind, wohin sie nun gehen, was als Nächstes kommt. In dieser Gruppe sind aber so viele, die irgendeine Form von „Gerichtsverfahren“ oder „Urteil“ (judgment) erwarten! Sie rechnen fest damit, dass sie von den Engeln nun an den Ort gebracht werden, wo dieses Gericht stattfindet. Einige von ihnen, die sich jetzt mit uns zusammen in diesem energetischen Feld hier aufhalten, in das man sie hineinbrachte, nahmen das warme, goldene Leuchten wahr, das von diesem Ort ausstrahlte – und nun glaubten sie, dass es sich um eben diesen Ort der Gerichtsbarkeit handelte. Stattdessen brachte man sie aber in einen Raum, in ein energetisches Feld, in eine Energie, die von EUCH erschaffen wurde, damit sie mit eigenen Augen sehen sollten, wie das Potential ihrer nächsten Inkarnation aussehen könnte. Hm. Sie kommen also heute und besuchen EUCH. Sie sind verwirrt. Viele fragen sich sogar, was sie eigentlich hier sollen und warum sie überhaupt hier sind. Und vor allem fragen sie sich, wieso hier eine Gruppe von Menschen sitzt, von denen dermaßen viel Liebe abstrahlt! Ihnen ist gar nicht klar, dass sie hier gerade an einem Ort auf der Erde sind! Oh, in der Tat handelt es sich um eine neue Erde, denn dies ist das Bewusstsein der Neuen Erde. Viele von denen, die von den Engeln so liebevoll hierher geleitet wurden, glauben, dass es sich um einen Platz im Himmel handeln muss, wenn sie sehen, wie offen diese Menschen sind, so voller Liebe und tiefer Hingabe an ihre Reise. Den Schmerz und das Leid, die Ihr in letzter Zeit auf Euch nehmen musstet, sehen sie nicht. Was sie sehen, das ist Euer Bewusstsein, und dieses Bewusstsein ist LIEBE – die Hingabe an Spirit, die Hingabe an das Göttliche. Sie wurden heute eingeladen, damit sie dieses großartige Potential sehen können, damit sie erkennen, wie diese Reise aussieht, damit sie sich davon überzeugen können, dass das Leben trotz aller Veränderungen und Transformationen weitergeht. Das Leben geht weiter. Die Hunderte frisch angekommener Wesen, die uns heute hier treffen, kratzen sich verwundert am Kopf – sie identifizieren sich nämlich noch stark mit ihrem physischen Körper, müsst Ihr wissen, hm (gluckst amüsiert) – und fragen sich, wie um alles in der Welt sie das einfach so verpasst haben können und warum sie niemals einem von Euch, einem Lehrer wie Euch, über den Weg gelaufen sind. Sie sind hier, um einer Gruppe von Menschen zuzuschauen, die alle schon viele, viele Inkarnationen hinter sich gebracht haben, die sich Spirit und dem Göttlichen verschrieben haben, die alle selbstsüchtigen Anteile der menschlichen Existenz losgelassen haben, um selbstlos zu sein und doch sich selbst nicht aufzugeben, sondern sich ganz zu gehören. Wenn Ihr also nichts dagegen habt, liebe Freunde, dann werden sie alle heute bei uns sitzen! Sie werden Eure Energie fühlen. Sie werden etwas von Euch lernen. Die Engel haben sie zuerst hierher geleitet, bevor sie sie in andere Bereiche (realms) bringen - noch bevor sie ihre früher verstorbenen Freunde und Verwandte und andere wiedertreffen! Sie brachten sie her, weil es ihnen dabei helfen kann, das Potential [ihrer nächsten Inkarnation] besser zu verstehen. Begrüßt sie also in unserer Mitte und versteht, dass Ihr möglicherweise etwas von ihrer eigenen Furcht und von ihrer eigenen Verwunderung mitfühlen könntet. Ihr spürt vielleicht die Fragen, die in ihnen hochkommen. Was ist dann zu tun, liebe Freunde? Erlaubt ihnen einfach, Euch zu berühren. Streckt ihnen Eure Hand entgegen. Lasst sie die Ermächtigung (empowerment) eines Göttlichen Menschen fühlen, der zwar noch auf der Erde lebt, dennoch aber bereits Zutritt zu anderen Bereichen (realms) hat – und das seid Ihr, Shaumbra! Außerdem sind sie gekommen, hm, um einmal ein SHOUD zu erleben, um Eure Göttlichkeit sprechen zu hören. Also nun. Viele von Euch haben mich in letzter Zeit gefragt, wie es denn auf unserer Seite des Schleiers sei. Womit beschäftigen wir uns eigentlich? Hm (gluckst amüsiert). Welche Art „Jobs“ haben wir hier? Wie fühlt es sich an, wenn Ihr hier herüberkommt? Wo geht Ihr dann hin? Nun, man kann das zwar nicht allgemeingültig beantworten, aber wir wollen dennoch versuchen, Euch heute einen kleinen Überblick zu geben. Typisch ist, wenn Ihr Euren physischen Körper verlasst – und wir sprechen hier von Shaumbra, wir sprechen nicht von Menschen im allgemeinen, sondern von Shaumbra – wenn Ihr also Euren Körper verlasst und auf unsere Seite wechselt, dann sind wir da! Wir Engel vom Crimson Council sind da,weil wir schon Äonen von Zeit miteinander verbracht haben. Der Anblick unserer Gesichter ist Euch sogar noch weit vertrauter als die Gesichter von Freunden und Verwandten, die Ihr in dieser Inkarnation hattet. Also sind wir es, die Euch als erste grüßen! Und wenn wir einander dann in die Augen sehen, ... (mit gerührter Stimme) ... dann ist da ein sofortiges Wissen und Erkennen, eine unmittelbare Verbundenheit zwischen uns! Es gibt einige vom Crimson Circle, aus dieser Gruppe Menschen hier, die kürzlich zu uns herüberkamen, und wir müssen Euch einfach sagen, welch ein kostbarer, wunderbarer Moment das ist, denn sie erkennen uns sofort! Es gibt keine Fragen, es gibt keine Ängste – sie erinnern sich an uns von diesen Treffen hier, sie kennen uns aus ihren Träumen und sie wissen einfach, sie sind am richtigen Ort angekommen! Trotzdem sind sie zu diesem Zeitpunkt noch schwer, schwer beladen mit der Schwingung ihres eben beendeten Menschseins, und wir ziehen uns erst einmal mit ihnen an einen ruhigen Ort zurück, wo wir einander viel zu erzählen haben. Das werden wir auch mit Euch eines Tages tun ... (einen Gedanken aus dem Publikum aufnehmend) ... ja, eines Tages kommt auch Ihr wieder hierher zurück, da sind wir absolut sicher! (lacht amüsiert, Publikum ebenso) Und dann sitzen wir mit Euch zusammen, dann unterhalten wir uns über Eure Reise! Wir sitzen da und lauschen Euren Geschichten, wir hören Euch zu, wenn Ihr die denkwürdigsten Abschnitte Eurer Inkarnation noch einmal an Euch vorbeiziehen lasst. Indem Ihr das tut, indem Ihr darüber redet, indem Ihr Euch Ausdruck verleiht, kommt Ihr auf unserer Seite wieder ins Gleichgewicht. Ihr stellt uns dann viele Fragen über Dinge, die Ihr glaubt richtig oder falsch gemacht zu haben. Ihr wollt von uns wissen, ob wir der Ansicht sind, dass Ihr vielleicht irgendwo eine falsche Abzweigung genommen haben könntet. Unsere Antworten sind immer dieselben: Es gibt keine „falschen“ Abzweigungen! Es gibt einzig und allein eine Erfahrung des Augenblicks und wie Ihr Euer neues Wissen darauf angewendet habt. Ihr überschüttet uns förmlich mit so vielen Fragen über Euer Leben. Ob Ihr irgend etwas hättet besser machen können, vielleicht bessere Entscheidungen treffen können? Wenn Ihr uns so etwas fragt, dann kommen uns oft die Tränen, denn, liebe Freunde, ALLES was Ihr tut ist angemessen! ALLES! Ihr habt noch nicht ganz begriffen, dass göttliche Führung Euer Leben leitet, dass sie längst da ist! Nach dieser Phase, die im Normalfall ein paar Tage dauert, treffen wir uns dann bei Eurer eigenen Beerdigung wieder, hm (lacht leise). Das ist dann immer äußerst unterhaltsam (lacht wieder), sowohl für Euch als auch in gewisser Weise für uns, hm. Aber es ist ganz und gar nicht dasselbe, wie wenn wir andere Menschen zu ihrer Beerdigung begleiten – oh, da gibt es oft so viel Trauer und Schmerz und reuevolle Gewissensbisse! Der typische Mensch, der typische Mensch ist beladen mit Scham und Schuld nach seinem physischen Tod. Er will dann unbedingt seine Familie erreichen, vor allem diejenigen, denen er Schmerz zugefügt oder die er ganz besonders geliebt hat. Zu diesen Menschen wollen sie dann mit aller Kraft zurück, sie halten, sie schütteln – aber der betreffende Mensch kann sie in der Regel nicht fühlen. Der „normale“ eben verstorbene Mensch hat das Gefühl, ganz real bei seiner eigenen Beerdigung dabei zu sein! Er ist noch so angefüllt mit menschlicher Schwingung, dass er förmlich fühlen kann, wie er dasitzt, genau so wie Ihr jetzt gerade fühlt, wie Ihr hier in diesem Saal auf Euren Plätzen sitzt! Und er begreift einfach nicht, warum ihn niemand hört. Er begreift es nicht. Und um die Sache weiter zu komplizieren fängt er zudem auch noch an, die Gedanken der anwesenden Trauergäste fühlen und hören zu können! Das nervt ihn aber nun wirklich, denn als er selbst noch „unter dem Schleier“ lebte, da konnte er die Gedanken anderer Menschen niemals hören. Nun aber ist es ihm möglich, wenn auch erst in ganz geringem Ausmaß. Und da hört der ehemalige Mensch dann etwa jemanden sagen: „Bin ich froh, dass sie endlich weg ist!“ (gluckst höchst belustigt, Publikum lacht schallend) – das denken sie natürlich nur insgeheim, versteht sich! Ein anderer sagt vielleicht: „Ich wünschte, ich wäre netter zu ihr gewesen ...“ Oder wieder ein anderer: „Ich wünschte, ich wäre ihr ein besserer Sohn gewesen (oder ein besserer Partner)!“ Oder: „Oh – ich hätte mich doch nicht von Ihr scheiden lassen sollen!“ (wieder Glucksen und viel Gelächter) Er fängt also an, alle diese Dinge zu hören, und das lässt die ganze Sache für ihn noch erschreckender und noch verwirrender erscheinen. Es sind viele, welche auf unserer Seite darauf warten, die menschliche Erfahrung machen zu können. Und es sind noch weitaus mehr, welche eben dieses Menschsein fürchten. Aufgrund dessen, was sie bei Euch beobachtet haben, wissen sie, dass die Erfahrung des Menschseins schwierig und schmerzhaft ist. Sie wissen, man kann sich durchaus darin verirren und sich so sehr darin versenken, dass es zu totalem Vergessen kommt. Selbst bei der Rückkehr auf die andere Seite herrscht dann noch völliges Vergessen! Es gibt Seelen, die sterben und dennoch nicht die Augen öffnen können, auch wenn sie schon wieder hier bei uns sind. Sie sind gewissermaßen „erdgebunden“, Ihr kennt sie als „Geister“. Sie wandern auf der Erde umher, haben sich verloren in ihrem Menschsein. Manchmal finden sie eine Möglichkeit erneut zu inkarnieren, manchmal setzen sie ihre ziellose Wanderung einfach fort und durchstreifen weiter die Erde, zornig auf sich selbst und wütend auf andere - aber sie wollen unbedingt in der Schwingung des Menschseins verharren. Es gibt bei uns auch solche, die noch keineswegs die Hand gehoben haben, um sich für diese Erfahrung zu melden – Engel, die sich sagen: „Nein, wir sind noch nicht so weit.“ Sie wissen durchaus, dass sie früher oder später den gleichen Weg nehmen werden wie Ihr, auch sie werden einmal einen menschlichen Körper annehmen. Sie wissen, dies wird der Weg sein, den sie für ihre eigene Entwicklung, ihrer eigenen Seele zuliebe einschlagen müssen. Im Augenblick aber stehen sie noch in den hinteren Reihen, in ihrem Inneren das Empfinden tiefster Ehrerbietung für ihre Freunde, nämlich EUCH, die es bereits gewagt haben, nicht nur den Weg des Menschseins zu gehen, sondern den Weg, der zum Göttlichen Menschen führt. Hm. Ihr geht hinein in die Neue Energie und helft damit zu erschaffen, was so viele nach Euch erfahren dürfen! […] Ihr habt uns danach gefragt, wie es auf unserer Seite des Schleiers aussieht und wir wollen Euch auch davon erzählen! Von Zeit zu Zeit wollen wir unsere Erfahrungswelt mit Euch teilen. Wenn Ihr hierher zurückkommt, dann werden wir Euch in Empfang nehmen und Euch begrüßen! Es wird in der Tat ein Fest geben! Und natürlich werden wir mit Euch zusammen eine Rückschau auf Euer Leben vornehmen, auf dieses letzte und auf viele andere! Wir werden das feiern! [...] Divine Human Serie, Shoud 2 „Tod existiert nicht“ – F&A And so it is... liebe Freunde, dass wir uns wieder hier versammeln in diesem energetischen Raum, der bereits seit Tagen und Wochen dafür vorbereitet wurde. Hm (gluckst liebevoll). Wir alle sind hier, um uns miteinander auszutauschen, zu lernen und zu fühlen. Was ist es nun, das Ihr Euch selbst heute mitgeteilt habt? Welches Stück Weisheit habt Ihr heute [im SHOUD] mit Allem-Was-Ihr-Seid geteilt? Es ist die Erkenntnis, dass es keinen Tod gibt, sondern nur das Leben (living, verbal, eigentlich „am leben sein“) – es geht darum, im Augenblick zu leben, in Eurer ganzen Fülle zu leben, mit Freude zu leben und bedingungslos zu leben! Es gibt kein Richtig und kein Falsch, Ihr braucht Euch nicht zu fragen,ob Ihr gerade eine gute oder eine schlechte Tat begeht, denn Ihr werdet es innerlich fühlen. Eure Essenz wird es Euch mitteilen. Eure Essenz wird Euch führen. Eure Essenz ist gegenwärtig, sie ist bei Euch. Eure Essenz, das seid Ihr selbst. Es gibt keinen Tod! Diejenigen, die sich heute hier als Gäste eingefunden haben, die erst vor ganz kurzer Zeit hinübergewechselt sind, sie glauben so intensiv an den Tod, glauben so fest daran, dass man über sie zu Gericht sitzen wird und dass die Dinge in Gut und Böse einzuteilen seien. Heute haben sie eine Gruppe Menschen gesehen, die ihnen mitteilte, dass es den Tod gar nicht gibt, einzig der physische Körper wird sich vielleicht irgendwann verabschieden. Nun aber, liebe Freunde, da Ihr Eurer Essenz wirklich erlaubt in Euch einzuziehen und sie dies auch tut, nun gibt es den Tod überhaupt nicht mehr in der Form, wie Ihr einst geglaubt habt. Seht Ihr, unsere heutigen Gäste, die sich hier in den hinteren Reihen versammelt haben, sind in Wahrheit besorgt, dass die Identität sterben könnte, die sie einst als Mensch besessen hatten. Oh, der physische Tod tritt für die meisten so schnell ein! Eben noch wart Ihr dort, im nächsten Augenblick schon seid Ihr hier. Es ist der Verlust Eurer Identität, der Euch zu schaffen macht, es sind alle die Dinge, an denen Ihr gehangen habt, der Name im Führerschein, die Person, für die Ihr Euch gehalten habt. Aber hier gibt es eine Gruppe Menschen, welche wir Shaumbra nennen, die gelernt haben, dass sie soviel mehr sind als nur die Person, die in den Spiegel schaut oder die gerade hier auf diesen Stühlen sitzt. Ihr habt bereits gelernt, Eure Identität oder doch zumindest deren Begrenztheit loszulassen, damit Ihr vollständig und ganz werdet. Indem Ihr Eure alte Identität loslasst, die alte menschliche Identität nämlich, fangt Ihr an, Euch als Ganzes zu akzeptieren. Und damit liegt er offen vor Euch, der Weg, der Euch die Gesamtheit Eures Seins erkennen lässt – Euren Spirit zusammen mit allen seinen/Euren Erfahrungen, die Ihr jemals gesammelt habt, einfach alles, was Ihr seid! Und dann geschieht es – die Furcht vor dem Tod verschwindet. Die Person, die in Eurem Führerschein genannt ist, hat keine Angst mehr davor. Dann fürchtet Ihr den Verlust ihrer Identität nicht mehr, denn Ihr habt sie ja längst freiwillig losgelassen. Ihr habt Euren Klammergriff längst aufgegeben, und jetzt könnt Ihr endlich wirklich leben! Nun könnt Ihr jeden Moment in seiner ganzen Fülle auskosten! Ihr könnt leben in jedem Atemzug, den Ihr tut! Augenblick für Augenblick könnt Ihr nun leben, ohne einen sorgenvollen Gedanken daran, was die Zukunft Euch wohl bringen könnte. Alle Dinge werden von selbst zu Euch kommen, Wohlstand und Überfluss werden einfach da sein, denn Wohlstand ist das RESULTAT gelebten Lebens! Wohlstand und Überfluss sind das Ergebnis, wenn Ihr Euch selbst in jedem Augenblick Ausdruck verleiht! Wenn Ihr Euch aber auf Wohlstand als anzustrebendes Endresultat konzentriert, dann wird er Euch immer wieder entgleiten. Ihr werdet immer nur versuchen ihn zu erlangen, versuchen glücklich zu sein, versuchen gesund zu sein. Ihr werdet versuchen und versuchen, aber niemals sein, niemals verwirklichen. Es gibt keinen Tod. Es gibt nur Übergang. Es gibt nur Loslassen und Erneuerung. Ihr, Shaumbra, habt das gelernt an all dem, was Ihr insbesondere während der letzten paar Jahre durchlebt habt! Es gibt keinen Tod. Es gibt nur Wandel, Veränderung, Erneuerung – es gibt nur aktives Leben (living). […] |