The Crimson Circle THE CREATOR SERIES, Lektion 2 10.September 2000 “Akzeptiert Euer menschliches Selbst“ […] Nun, kommen wir zur zweiten Lektion heute. Und das tun wir, indem wir Euch zuerst eine kurze Geschichte erzählen. Wir werden Euch die Geschichte einer Lichtarbeiterin namens Susan erzählen. Nun, Susan hat sehr viel Ähnlichkeit mit jedem von Euch hier, ganz gleich ob Ihr männlich oder weiblich seid. Susan hatte zahlreiche Inkarnationen, wie Ihr alle. Sie reichten von den machtvollen und hochenergetischen Zeiten in Atlantis bis zu den provozierenden (provocative = aufreizend) Zeiten im alten Ägypten, und über die vielen Inkarnationen in allen möglichen Ländern Eurer Welt, inklusive ein Leben (wie bei vielen von Euch), das vom Meister der Liebe, Jesus, berührt wurde. Während all dieser Leben gab es viele Dinge, die Susan gelernt und erfahren hatte. Und all dies hatte viele Spuren, viele energetische Erinnerungen in ihrem Wesen hinterlassen. So wie alle hier in diesem Raum und alle, die dies jetzt lesen, hatte sie sehr gewissenhaft gearbeitet, vor allem in der letzten Inkarnationsreihe, nachdem der Meister der Liebe auf der Erde gewesen war. Wie bei so vielen von Euch hier gab es auch bei ihr eine Art Gelübde auf der Herzensebene, welches besagte: „Ich werde die Arbeit weiterführen, so wie Er es mir gezeigt hat." Sie durchlebte eine Reihe von schwierigen Inkarnationen, so wie die meisten von Euch auch. Viele von Euch kennen sie aus den Klöstern und aus den Kirchen, die ihr gegründet habt, denn sie war auch dabei. Susan kämpfte viele Kämpfe. Der Kreis ihres Karmas würde sich in diesem Leben schließen, denn dieses gegenwärtige Leben war die Zeit des endgültigen Loslassens. Nun, sie wurde in eine Familie hineingeboren, die, um es vorsichtig auszudrücken, nicht gerade sehr einfach war - wie es so vielen von Euch hier ebenfalls ging. Susans Mutter war sehr dominant, fordernd und egoistisch. Ihr Vater ordnete sich immer unter, und er war bekannt dafür, dass er den Rest seiner Macht oft im Alkohol ertränkte. Er ließ es zu, dass seine herrschsüchtige Frau sein Leben bestimmte. Er glich in keiner Weise der starken Vaterfigur, wie sie eigentlich sein sollte. Susan wuchs damit auf, und als Kind war sie sehr schüchtern. Oh, in der Schule war sie gut! Sie hatte die besten Noten, aber niemand wusste davon. Sie war zu schüchtern. Susan fühlte sich wie das sprichwörtliche "Schwarze Schaf". Obwohl sie wusste, dass sie etwas Besonderes an sich hatte, brachte sie es nicht fertig, ihr Licht durchscheinen zu lassen. Sie hatte schwere Lasten aus ihren vergangenen Leben mitgebracht. Und ihre persönliche Familiensituation machte alles nur noch schwieriger. Nun, die meiste Zeit war Susan eine Einzelgängerin (a loner). Zwar hatte sie einige engere Freundinnen, aber weder nahm sie gern an irgendwelchen Schulveranstaltungen teil, noch war sie sehr beliebt bei ihren Mitschülern. Einerseits gab es da etwas sehr Machtvolles und Besonderes in ihrem Inneren, was verzweifelt heraus wollte, aber andererseits hielt irgendetwas sie davon ab. Susan verließ ihr Elternhaus so früh wie irgend möglich, um sich aus dieser höchst problematischen Familiensituation zu befreien, um sich selbst zu entdecken. Gleich zu Beginn ihrer College-Laufbahn verliebte sie sich in einen Jungen - zumindest dachte sie das. Sie wurde schwanger. Aufgrund Ihrer Jugend und ihrer Angst ließ sie die Schwangerschaft abbrechen. Dies lastete schwer auf ihrer Seele. Trotz allem war sie gut in der Schule. Sie konzentrierte all ihre Energien auf das Lernen und bekam hervorragende Abschlüsse. Nach dem College traf sie jemanden, den sie wirklich liebte, einen Mann, mit dem sie sich für dieses Leben verabredet hatte. Susan heiratete ihren neuen Partner und sie zogen einige Kinder auf. Sie hatten die typischen Probleme, die alle anderen auch hatten. Es gab finanzielle Schwierigkeiten. Es gab Untreue. Es gab Schulprobleme bei den Kindern. Aber es gab auch viel Liebe. Sie liebte ihre Kinder über alles, und sie liebte ihren Mann über alles. Und doch gab es tatsächlich Probleme. Und sie legte alles sich selbst schwer zur Last. Eines Tages, als sie ein neues Licht am Horizont brauchte, etwas, was ihr die Richtung weisen konnte, trat sie einer Kirche bei. Sie blieb einige Jahre lang Mitglied dieser konventionellen Kirche. Sie versuchte, etwas über Gott zu lernen und zu verstehen. Sie besuchte die Schulen, die man ihr dort empfahl, und jeden Sonntag ging sie zum Beten in die Andacht. Sie studierte die Bibel, die sie noch nie gelesen hatte. Dennoch, meine lieben Freunde, Susan - die Susan, der jeder von Euch eines Tages begegnen wird, wenn Ihr Lehrer seid - konnte in ihrem Herzen keinen Widerhall der Worte fühlen, die von der Kirche kamen. Sie spürte, sie war eine Sünderin, und daher konnte Jesus oder Gott sie wohl auch nicht lieben. Allmählich zog sie sich von der Kirche zurück in ihr altes Leben und fragte sich, was eigentlich mit ihr los sei. Eines Tages war Susan in einer Buchhandlung. Während sie durch die Reihen wanderte und nach irgendeinem Lesestoff suchte, schien eines der Bücher sie förmlich aus dem Regal heraus anzuspringen. Es war ein Buch mit einem faszinierenden Umschlag. Es handelte von einem neuen Licht und einem neuen Weg. Sie fühlte sich davon angezogen, aber es war ihr auch irgendwie peinlich. Sie versteckte es zwischen den anderen Büchern, die sie kaufen wollte, und ging so schnell wie möglich zur Kasse in der Hoffnung, niemand würde sehen, was für ein seltsames Buch über Licht und Liebe und New Age sie da im Begriff war zu lesen. Sie ging nach Hause und fühlte sich unwiderstehlich angezogen. Sie verschlang es buchstäblich in einem Tag, Wort für Wort. Tief in ihr fühlte es sich so wahr an. Sie weinte, weinte, weinte, denn sie hatte eine Nachricht von zu Hause erhalten. Nun, viele von Euch wissen bereits, wie Susans Geschichte weitergeht, nicht wahr? Susan setzte sich mit dem New Age auseinander, besuchte Workshops, traf andere von Shaumbra. Sie war hingerissen von ihrer Entdeckung. Zum ersten Mal fing sie an wirklich zu begreifen, wer sie war. Allmählich gelangte sie zu Erkenntnissen einer neuen Ordnung. Aber irgendwo in Susan war immer noch etwas in Aufruhr - etwas, was sie einfach nicht loslassen konnte und was sie vom Durchbruch in die Freiheit abhielt. Und obwohl sie die neue Arbeit im New Age liebte, gab es Tage voller Depression, an denen ihr ganzer Körper schmerzte. Es gab Tage, an denen sie sich frustriert fühlte, weil sie nicht zu erschaffen vermochte, wonach ihr ganzes Herz verlangte. Sie begann die Geistige Welt zu fragen: „Was ist es, das ich wissen sollte?" Sie fragte die Geistige Welt, wann all die problematischen Erfahrungen endlich aus ihrem Leben verschwinden würden. Sie fragte die Geistige Welt, wann sie endlich ins Nirwana gelangen würde, jenen Ort des Friedens. Sie liebte ihr Leben und ihre Familie und alles, was sie war - und doch war da ein Teil von Susan, der sich wünschte zu gehen, der müde war, der zurück nach Hause wollte. Aber intuitiv wusste Susan auch, dass Zuhause nicht mehr dasselbe Zuhause war. Intuitiv wusste sie, es war Zeit für sie, ihre Arbeit weiterzuführen. Letzte Nacht lag Susan auf ihrem Bett, glücklich mit ihrem Leben und in sich hinein lächelnd, aber sie fragte sich wieder und wieder und wieder, was es denn eigentlich sei, das sie wissen sollte. Sie hatte das Crimson Circle Material gelesen. Sie hatte darüber gelesen, wie man erlaubt und alle Dinge so akzeptiert, wie sie sind. Sie hatte geübt, wie man hinter der kleinen Mauer stehen kann. Sie kam zu neuen Verwirklichungen, und doch gab es da immer noch eine heftige Blockade. Also gut, Susan, heute sagen wir es dir und allen anderen hier! Lektion Nummer Zwei lautet: Akzeptiert Euer Menschsein und Ihr werdet Euer Göttliches Selbst kennen lernen. Dies ist eine einfache Lektion, aber auch eine der machtvollsten und herausforderndsten, die Ihr überhaupt bekommen könnt. Nun lasst uns erklären, worum es in dieser Lektion Zwei „Akzeptiert Euer Menschsein und Ihr werdet Euer Göttliches Selbst kennen lernen" überhaupt geht. Susan also brachte viele ihrer Erfahrungen mit hinein in dieses Leben. Tief in sich trug sie das Kernwissen darüber, wie es sich am äußersten Rand der Ersten Schöpfung angefühlt hatte. Tief in sich trug sie das Gefühl, dass nicht mehr alles Eins war. Sie kannte das Gefühl des inneren Aufruhrs von allen Seiten. Sie kannte das Gefühl des Abgetrenntseins von der Geistigen Welt. Susan hatte das alles mitgebracht. Sie trug die Schuld und die Erfahrungen, die Schmerzen, die Probleme und Schwierigkeiten Tausender vergangener Inkarnationen auf dieser Erde mit sich herum. Sie gab sich die Schuld dafür, dass ihr Vater trank, für seinen Mangel an Stärke. Sie machte sich Vorwürfe ihm nicht öfter gesagt zu haben, dass sie ihn liebte, weil sie ihn eigentlich verachtete für das, was er war - und das warf sie sich vor. Sie fühlte sich schuldig wegen der hartherzigen Gedanken über ihre eigene Mutter. Oh, als Kind hatte sie nachts oft wachgelegen und sich vorgestellt, ihre Mutter zu erwürgen. Das hatte ihr gut getan - aber sie fühlte sich auch schuldig deswegen. Sie trug schwer daran, keine bessere Freundin gewesen zu sein für diejenigen, die in ihrer Jugend zu ihr gekommen waren. Sie hatten sich von ihr angezogen gefühlt, weil sie das Licht in ihr wahrnahmen, welches sie selbst nicht sehen konnte. Ihre Schulfreunde waren zu ihr gekommen, damit sie sie heilte, aber sie war zu schüchtern und zu gehemmt gewesen um eine Arbeit zu tun, von der sie intuitiv wusste, wie sie es anstellen musste. Sie fühlte sich schuldig, weil sie sich versteckt hatte und nicht stark genug gewesen war um der Heiler zu sein, zu dem die anderen eigentlich gekommen waren. Stattdessen hatte sie sich mehr und mehr zurückgezogen und nur noch einige wenige Freundschaften unterhalten, weil es so für sie einfacher und sicherer war. Sie fühlte sich zutiefst schuldig, ein Kind empfangen und dann wieder zurückgeschickt zu haben. Sie hatte gehört, dass Gott Menschen hasste, die so etwas taten. Sie hatte gehört, dass man eine Seele tötet, wenn man abtreibt. Das lastete schwer auf ihr. Dies war einer ihrer schlimmsten und dunkelsten Alpträume. Sie fühlte sich schuldig. In ihrer Ehe fühlte sie sich schuldig, weil sie ihren Mann nicht besser unterstützt hatte bei seinen eigenen Erfahrungen mit dem Thema Geld (abundance, eigentlich Überfluss allgemein). Jedes Mal wenn er beruflich vorwärts gekommen war, traten Probleme auf. Jedes Mal wenn er ein gewisses Maß an finanzieller Freiheit erreicht hatte, passierte etwas und alles brach wieder zusammen. Immer wieder verlor er seine Arbeit. Sie fühlte sich schuldig, weil sie ihm nicht hatte helfen können, sein Gefühl der Wertlosigkeit zu überwinden. Sie wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte. Sie fühlte sich schuldig, weil sie ihren Kindern keine bessere Mutter war. Sie wünschte, sie hätte mehr getan um ihre Probleme zu lösen, sie zu schützen, vor Verletzungen zu bewahren. Sie fühlte sich schuldig, weil sie sie manchmal beschimpft hatte. Oft war sie in ihr Zimmer gegangen, hatte die Tür zugemacht und gesagt „Ich will nichts mehr von Euch hören." Sie fühlte sich schuldig deswegen. Extrem schuldig. Als sie zur Kirche Zuflucht nahm und versuchte in sich selbst etwas zu finden, fühlte sie sich unwürdig, weil Gott und Jesus niemals zu ihr sprachen. Sie fühlte sich nicht wie "neugeboren" oder "verjüngt". Sie besaß nicht die gleiche Leidenschaft wie die anderen Kirchgänger. Sie konnte nicht wie die anderen ihre Hände einfach hochrecken und „Hallelujah" singen, mit der gleichen Hingabe. Sie fühlte sich schmutzig und schuldig. Durch ihre Kirchenbesuche wusste sie, sie war eine Sünderin, denn nicht einmal Jesus wollte etwas mit ihr zu tun haben. Liebe Lehrer, die Susan, von der wir hier sprechen, ist ein Teil von jedem von Euch. Die Susan, von der wir reden, ist diejenige, die zu Euch kommen wird, damit sie geheilt wird und damit sie etwas erfährt über die neue Energie. Lasst uns erzählen, was Susan tat, nachdem sie von Lektion Zwei erfahren hatte. Sie ging nach Hause, schloss ihre Haustür und fühlte sich überhaupt nicht schuldig. Sie lernte ihr menschliches Selbst anzunehmen, dieses Ding, das sie Inkarnation für Inkarnation verleugnet hatte. Sie hatte ihr Menschsein über Hunderte von Leben verleugnet. Sie hatte sogar geleugnet, ein Mensch zu sein, stattdessen wollte sie mit aller Macht diesen Aufstieg (this ascension thing), damit sie sich nie wieder mit ihrem Menschsein, ihrem niederen Menschsein, befassen müsste. Wisst Ihr eigentlich, meine Freunde, als Ihr den Ersten Schöpfungskreis verlassen habt und einen physischen Körper annahmt, wisst Ihr, wie groß der Schock war, als Ihr plötzlich etwas so Grobes und Niedriges in Besitz nehmen musstet? Euch war bewusst, dass Ihr diesen Körper von nun an Leben für Leben mit Euch schleppen musstet. Ihr saht diesen Körper als Strafe an dafür, dass Ihr Euch zu weit von der Ersten Schöpfung entfernt hattet. Das entspricht nicht der Wahrheit, und wir bitten Euch nun, all diese Gedanken und Überzeugungen jetzt loszulassen. Zurück zu Susan. Susan ging also nach Hause, schloss die Tür hinter sich und ihr wurde klar, dass sie die ganze Zeit über all die menschlichen Dinge, die sie jemals getan hatte, verleugnet und sogar gehasst hatte. Sie hatte versucht, irgendeine aufgestiegene Position zu erreichen, um sich endlich nicht mehr befassen zu müssen mit den menschlichen Dingen, die sie getan hatte und mit dem menschlichen Körper, den sie mit sich herumtrug. Im Crimson Circle hatte sie gelernt, ihr eigenes Inneres zu befragen. „Ich weiß nicht so ganz, wie man das anstellt, sein menschliches Selbst zu akzeptieren. Muss ich jetzt meine ganzen vergangenen Leben durchkämmen? Muss ich mehr Zeit auf die Verarbeitung verwenden?" Und die Antwort, die sie in sich vernahm, war „Nein." Als sie auf ihrem Bett lag und fragte, wie sie sich selbst akzeptieren könnte und ihr ganzes Menschsein, damit sie ihr göttliches Selbst kennenlernen würde, konnte sie es plötzlich laut und deutlich hören. Es war so einfach. Die Worte aus ihrem Inneren, nicht von irgendwo außerhalb, sondern aus ihrem eigenen Inneren lauteten: „Lockere Deinen Griff, mach einfach die Hand auf." Als sie das tat, fühlte sie dasselbe, was Ihr fühlen werdet, wenn Ihr den Griff EURER Hand lockert. Ihre Hände hielten etwas umklammert. EURE Hände halten etwas umklammert. Lasst es los. Öffnet Eure Hände, jetzt! Wir bitten jeden Einzelnen von Euch - tut es jetzt! Lockert den Griff, lasst los, lasst frei was immer Ihr da festhaltet! Susan erkannte, wie fest sie sich an etwas geklammert hatte. Als sie aufmachte, fiel ihr die Parabel von Oryan ein, wie er in seinem Kanu über den Wasserfall hinausschoss. Es war ihr egal. Sie machte auf. Sie sagte: „Zeit für mich alle Vorstellungen über das loszulassen, wovon ich glaubte, dass ich es einmal war. Zeit für mich alle Überzeugungen loszulassen, die ich so lange mitgeschleppt habe. Zeit für mich alle Schuld und allen Schmerz loszulassen. Zeit für mich, wenn ich jetzt meine Hände öffne, mein Menschsein zu akzeptieren. Indem ich das tue, werde ich mit absoluter Gewissheit mein göttliches Selbst kennenlernen." Ihr kennt jetzt Eure Hausaufgabe für diesen Monat! Sie lautet: Lasst los und akzeptiert Euer Menschsein und alles was Ihr einmal wart, damit Ihr Euer göttliches Selbst versteht. Und ganz sicher werdet Ihr bereits in den nächsten Tagen Gelegenheit zu dieser Erfahrung bekommen! So wie Ihr auch beim letzten Mal prompt die Gelegenheit geboten bekamt, so werdet Ihr Euch auch jetzt in Situationen finden, in denen Ihr Euch nicht verurteilen solltet und Schuldgefühle weder empfinden noch mit Euch herumtragen solltet - in denen Ihr Euch einfach so akzeptiert, wie Ihr seid. Liebe Lehrer, wir, die wir heute an Eurer Seite sind, alle diejenigen, welche Ihr Engel und Erzengel nennt, die ganze Geistige Welt, wir AKZEPTIEREN Euch und LIEBEN Euch als Mensch! Wir akzeptieren jeden Gedanken, jede Tat, jede Aktion - einfach alles! - mit der Leidenschaft, der Liebe und der Weisheit des Geistes. Der Ewige Eine liebt Euch grenzenlos, unaufhörlich und bedingungslos! Wie wir bereits früher sagten, der Geist kennt keine Wertungen, stellt keine Vergleiche an. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg. Es gibt nur den neuen Weg, und den erschafft Ihr gerade. Wenn die Geistige Welt Euch so sehr liebt und keine Unterschiede macht, dann, liebe Lehrer, solltet auch Ihr in der Lage sein, Euer Menschsein zu akzeptieren und alles loszulassen - so wie Susan. Als Susan sich aus dem Griff ihrer Überzeugungen, ihrer Schuldgefühle und ihrer Schmerzen befreite, als sie alles akzeptierte, was sie jemals getan hatte, und zwar bedingungslos durch vollständige Vergebung sich selbst gegenüber, da begann sie ihre eigene Göttlichkeit zu verstehen. Als sie dann nachts wach lag und fühlte, wie dieses überwältigende Gefühl des Loslassens wie eine Welle durch sie hindurchfloss, gelangte sie zu einer weiteren Einsicht. Ihr wurde klar, dass sie die ganze Zeit in der Zukunft gelebt hatte, und sie hatte sich ein Bild der Angst erschaffen vor dem, was diese Zukunft ihr wohl bringen würde. Plötzlich wurde ihr klar, dass sie sich Sorgen um zukünftige unbezahlte Rechnungen gemacht hatte, die niemals existiert hatten. Sie war besorgt wegen möglicher Krankheiten, die ihr zustoßen könnten. Nichts davon war real, aber sie hatte ihr eigenes Gefühl des Unwertseins in die Zukunft projiziert. Die Zukunft repräsentierte ihren Mangel an Vertrauen in die eigene Göttlichkeit. Sie fand heraus, dass sie einen Großteil ihrer Zeit und ihrer Energie in ihre Zukunftsängste investierte. Sie lachte über sich selbst und fragte sich, wieso sie das eigentlich tat. Als sie den Griff langsam lockerte und ihre Hände öffnete, sagte sie: „Von nun an will ich in der Gegenwart leben. Ich werde mich nicht länger vor einer Zukunft fürchten, die es gar nicht gibt. Ich will im Jetzt leben." Sie fing bereits damit an, indem sie weiterübte sich hinter die kleine Mauer zu stellen, in voller Akzeptanz all dessen was geschah. Als sie bewusst damit anfing, das Klammern an ihre eigenen Schuldgefühle, ihre Schmerzen und ihre Vergangenheit zu lösen, merkte sie, dass sie einen Augenblick erschuf, einen göttlichen Augenblick, inmitten des „Jetzt", in dem sie lebte. Sie lernte wieder, sich selbst zu vertrauen. Sie war dabei zu lernen, dass es keinen Grund für die Projektion eines Schreckens-Szenarios in die Zukunft gibt, sondern dass einfach das Leben im „Jetzt" zählt. Während sie das tat, gab es eine einzigartige Verschmelzung ihres Menschseins mit ihrer Göttlichkeit. Sie fing an zu begreifen, dass sie auf sich selbst vertrauen konnte, sie selbst konnte sich diesen „göttlichen Augenblick" besorgen. Sie konnte sich darauf verlassen, dass sie selbst diesen „göttlichen Augenblick" herbeischaffen würde. Sie musste nicht länger außerhalb suchen, nicht länger die Geistige Welt um diesen Augenblick bitten. Sie ging einfach in sich selbst. Ihr wurde klar, dass der Geist in ihrem Inneren diesen Augenblick stets zur Verfügung gehalten hatte, aber sie hatte ihn abgeblockt. Ähnlich wie sie das als Kind getan hatte, hatte sie ihr eigenes Licht blockiert und hatte nicht dabei geholfen andere zu heilen und zu lehren, obwohl sie wusste, dass sie es konnte. Sie hatte eine Mauer um sich errichtet, die Mauer des Unwertseins. Aber als sie diese nun niederriss in ihrem Leben als erwachsener Lichtarbeiter, als Lehrer des Crimson Circle, da erkannte sie, sie konnte auf sich selbst vertrauen, sie selbst war es, die für den göttlichen Augenblick sorgte. Dies war der Anfang einer ganzen Serie von Erkenntnissen und Einsichten, basierend auf den beiden simplen Lektionen, die sie gelernt hatte. Erstens, hinter der kleinen Mauer zu stehen und alles zu akzeptieren wie es ist. Und zweitens, den Klammergriff zu lösen und ihr menschliches Selbst zu akzeptieren, damit sie ihr göttliches Selbst kennenlernen konnte. Ihr Leben begann sich vollständig zu verändern (transform). Oh, eigentlich blieben die Dinge um sie herum mit ihrer Familie und mit anderen genauso wie vorher - aber SIE veränderte sich! Sie kam zu neuen Erkenntnissen. Die Menschen fingen an, sie in einem nie gekannten Ausmaß aufzusuchen, um Heilung und Weisheit von ihr zu bekommen. Sie baten sie nicht etwa, irgendeine andere Wesenheit zu channeln! (gluckst amüsiert) Sie fragten sie als Susan, den menschlich-göttlichen Lichtarbeiter. Ihre Arbeit war gut. Sie brachte anderen bei, wie man sich selbst heilt. Liebe Freunde, Susans Erfahrung ist Eure kollektive Erfahrung, für jeden von Euch in einer einzigen Geschichte zusammengefasst. Es gibt da Teile, die Ihr ganz persönlich bei Euch wiedererkennt. Die Aufforderung hier lautet: AKZEPTIERT EUER MENSCHLICHES SELBST! Es ist dicht (von der Schwingung her), und es steckt tief in Euch. Ihr seid gut geübt in Schuldgefühlen, Schmerzen und Problemen. Mit der einfachen Übung, die wir Euch gaben - dem Öffnen der Hände - werdet Ihr merken, wie oft Ihr Euch an Dinge aus der Vergangenheit klammert, die Euch nicht mehr dienen. Das schließt alte Überzeugungen mit ein, die jetzt reif sind zum Loslassen. Ein großer Teil der Schmerzen, die Ihr in Eurem physischen Körper fühlt, ist unmittelbar zurückzuführen auf das Festhalten an Dingen aus der Vergangenheit, die Euch nicht mehr gut tun. Ihr fühlt die Schmerzen in Eurem physischen Körper nur deswegen, damit Ihr daran erinnert werdet loszulassen, den Griff zu lösen. Dies sind die Schmerzen der alten Überzeugungen, der Schuldgefühle, der Art und Weise in der Ihr dachtet, dass die Dinge zu sein hätten. Loslassen erlaubt der Göttlichkeit hervorzutreten und jenen Augenblick zur Verfügung zu stellen, den Ihr erschaffen wolltet. Das größte Problem wird die Erinnerung an die Zeit sein, die Ihr an der äußeren Grenze der Schöpfung verbracht habt. Hier war es, wo Ihr das ursprüngliche Chaos von Dualität und Trennung erfahren habt, und so habt Ihr das Vertrauen in die geistige Welt verloren. Genau dies wird zurückkehren und Euch gerade jetzt herausfordern. Es geht nicht um vergangene Leben! Es geht nicht einmal mehr um dieses Leben! Die Alpträume, die Ihr habt, handeln von einer anderen Zeit und einem anderen Ort und dem ursprünglichen Gefühl, der Boden würde Euch unter den Füßen weggezogen. Wir erinnern Euch daran und bitten Euch gleichzeitig, vertraut auf Euer Selbst! Darin besteht die Herausforderung. Die Auflösung (solution = endgültige Lösung) erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen. Aber auf Eurer Ebene erwachenden Bewusstseins geht es einfach um Öffnen des Klammergriffs und Loslassen all dessen, was Ihr festgehalten habt, Euch anzunehmen so wie Ihr seid, zu akzeptieren, dass der göttliche Schöpfungsmoment aus Euch selbst heraus entsteht. Es gibt viel zu tun in den nächsten paar Wochen! Ihr seid der Kurs der neuen Energie. Ihr seid diejenigen, die Erfahrungen in der äußersten Ecke sammeln sozusagen. Und wieder erzeugt das Gefühle von Angst und Unsicherheit, weil Ihr Euch so gut daran erinnert, wie es sich damals in äußersten Ecke angefühlt hat. Und nun seid Ihr schon wieder da! Aber wir wissen auch, wenn wir hier als Familie zusammen sind, dass Euch dadurch große Freude und Belohnung zuteil wird. Jede Lektion, die wir hier durchnehmen in diesem Kurs wird Euch eine wichtige Erfahrung, eine wichtige Einsicht auf der innersten Ebene Eures Wesens vermitteln. Und wenn Ihr das alles miteinander kombiniert, dann wird es Euch helfen zu verstehen, wie Ihr sein könnt, wie Ihr erschaffen könnt auf eine Weise, wie Ihr es nie zuvor auf dieser Erde konntet. Jeder Entwicklungsschritt, den wir mit Euch durchlaufen, wird Euch einen Schritt näher an die neuen Schöpfer bringen, die das Universum, die Alles-Was-Ist nie zuvor gesehen hat! Das mag sich großartig anhören, und darum kommen uns auch die Tränen, wenn wir Euch Susans Geschichte erzählen, denn dies ist die Geschichte jedes Einzelnen von Euch. Vielleicht hört sich das grandios an, aber darum strahlen wir jetzt gerade so, wenn wir Euch ansehen und wissen, welche Arbeit Ihr hinter Euch bringen werdet. Liebe Freunde, wir lieben Euch so unermesslich! Wir erinnern Euch, wie immer: Ihr seid auf Eurer Reise niemals allein. Ihr seid inmitten Eurer Familie, und wir sind ein Teil davon. And so it is... |