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The Crimson Circle

Embodiment Serie, Shoud 6
8. Januar 2005

"Die Freiheit der Seele" Teil 1


[…]

Nun – was hält Euch also zurück, Shaumbra?

Was hält Euch davon ab, der zu sein, der Ihr wirklich seid?!

Nun, an erster Stelle und vor allem anderen: die Vergangenheit. Die Vergangenheit. Die Zukunft kann Euch nicht zurückhalten, weil sie einfach noch nicht erschaffen ist. Nur die Angst vor der Zukunft – die kann Euch zurückhalten!

Doch es ist die Vergangenheit, die buchstäblich viele von Euch zurückhält. Ihr bedauert viele von den Dingen, die Ihr in Eurem Leben getan habt. Wir wollen Euch an dieser Stelle auffordern: überwindet das endlich! Hm. (gluckst, Publikum kichert) Weg mit dem Bedauern! Es war ein Teil dessen, der Ihr wart, eine Erfahrung, die Ihr haben wolltet, es hat Euch geholfen etwas Bestimmtes zu lernen und zu verstehen. Es war eine mächtige Herausforderung, die Ihr Euch selbst gestellt hattet, damit Ihr etwas Neues kennen lernen konntet!

Manche von Euch machen sich regelrecht nieder, weil sie etwa ein wenig zu viel getrunken haben. Ihr nennt Euch „Alkoholiker“. Kommt endlich los davon! Ihr seid kein Alkoholiker, sondern jemand, der trinkend in die Tiefen der Hölle getaucht ist, weil er herausfinden wollte, wie sich das anfühlte!
Aber die Energie braucht nun nicht mehr an Euch zu kleben! Das war die Vergangenheit!

Manche von Euch regen sich über ihr Gewicht auf. Ihr lasst Euch genau davon zurückhalten! Ihr sagt: „Wenn ich nur nicht aussehen würde, wie ich aussehe, dann könnte ich frei sein ... Ich höre zwar, was Du heute zu sagen hast, Tobias, aber ... wie sollte ein fetter Mensch wohl fliegen können?“ (viel Gelächter) Wie ich schon sagte, manchmal lese ich wirklich so einige Eurer Gedanken ... (mehr Gelächter, Tobias gluckst in sich hinein)

Es ist Zeit darüber hinweg zu kommen! Zeit das gehen zu lassen! Liebt Euch selbst – ganz gleich, wie Ihr ausseht! Liebt Euch! Hört auf dagegen anzukämpfen! Hört auf Euch selbst zu verleugnen! Seid, wer Ihr seid! Das Körperfett, das Übergewicht wird verschwinden, einfach verschwinden, wenn Ihr wollt, dass es das tut! Aber so mancher von Euch wird dabei herausfinden, dass Ihr ganz gerne dieses Extra an Gewicht, dieses Extra an Energie um Euch herum habt! Lasst es also nicht zu einer Blockade werden, sagt nicht so etwas wie: „Ich werde spirituell, wenn ich ein bestimmtes Gewicht habe.“
Liebt Euch selbst heute, seid heute spirituell!

Und hört auf, Euch wegen dieser Dinge niederzumachen. Ihr selbst habt Euch diese Erfahrung geschenkt, wie es sich anfühlt, alle möglichen Arten von Energie um Euch herum und körperlich in Euch drin zu haben, auch wenn sie sich als Gewicht manifestieren. Alles das dient einem guten Grund!

Die Vergangenheit hält Euch manchmal zurück, weil Ihr sie versteckt habt. Ihr habt sie weggedrängt, unter den Teppich gekehrt, ganz hinten in den Schrank gesperrt, in Euer Unterbewusstsein gedrückt oder wie immer Ihr es nennen wollt. Es sind Teile von Euch, für die Ihr Euch immer geschämt habt, Teile, mit denen Ihr nicht umgehen konntet – bis jetzt.

Ja natürlich gibt es da ein paar ausgesprochen lächerliche Dinge (some wildly ridiculous things), die Ihr in der Vergangenheit getan habt, hm! (lacht in sich hinein) Ein paar von Euch sind so bis obenhin angefüllt mit Schuldgefühlen deswegen. Wir werden mit Euch zusammen einige dieser Türen wieder öffnen, heute und im Laufe dieses Jahres. Wir werden Euch helfen, Euch einige dieser vergangenen Leben anzusehen, einige dieser Dinge, die Ihr Euch bisher absolut nicht wieder anschauen wolltet. Wir werden Euch ein paar flüchtige Blicke darauf erhaschen lassen, Euch die Energie dieser Leben fühlen lassen um sie dann durch Euch hindurch zu bewegen.

Aber Ihr erlaubt, dass Eure Vergangenheit Euch zurückhalten darf.
Die Vergangenheit – wie Ihr nun damit umgehen sollt? Wie das lösen? Nun, Ihr verkörpert einfach ganz und gar jeden Teil davon, alles und jedes, was Ihr je getan habt, und dann lasst Ihr es durchlaufen! Wir wissen, dass Ihr schon enorme Arbeit auf diesem Gebiet geleistet habt! Jetzt aber werden wir in die wirklichen Tiefen, in die tatsächlichen Verstecke dieser Energie vorstoßen. Ihr werdet anfangen diese ersten Blicke darauf zu erhaschen – und die ganzen Geschichten Eurer vergangenen Leben! Jetzt könnt Ihr damit umgehen.

Was sonst noch hält Euch zurück?

Die Opferrolle. Eine wundervolle Rolle zum Spielen! Manchmal ist es einfacher das Opfer zu sein als der Schöpfer, es ist leichter alles andere um Euch herum verantwortlich zu machen, und Ihr fangt Euch in der Falle des Opfers, des ewigen Opfers. Wollt Ihr wissen, was wir tun, wenn Ihr das macht? Nun, wir unterstützen Euch nach Kräften in Eurem Opferdasein! Ihr habt doch Spaß daran, also unterstützen wir das voll und ganz! Wir helfen Euch dabei zu erleben, wie es sich anfühlt das größte Opfer auf Erden zu sein! (Gelächter) Denn das ist es doch, was Ihr bis jetzt haben wolltet, wofür Ihr Euch entschieden habt – jedenfalls einige von Euch.

Jetzt aber ist es Zeit das gehen zu lassen – es hält Euch nur zurück. Ihr könnt nicht Euren Eltern die Schuld geben, Ihr könnt Eure vergangenen Leben nicht verantwortlich machen – nichts, aber auch gar nichts könnt Ihr verantwortlich machen. IHR SEID DER SCHÖPFER.

Wir sehen schon ... „ABER Tobias!“ Ja, wir sehen „ABER Tobias!!!“
Ahh ... haltet ruhig fest an diesen vielen „ABER“ ...! (kleine Reaktionspause, dann Gelächter im Publikum)
Ja, hm ... (Tobias gluckst amüsiert) ... wir meinen das auf ganz viele unterschiedliche Weisen ... (erneutes Gelächter)

Ihr erlaubt dem ein Hindernis oder eine Blockade zu sein, warum? Weil Ihr Euch gar nicht unbedingt damit auseinandersetzen wollt, wie es ist Schöpfer zu sein! Weil Ihr manchmal Angst davor habt, weil Ihr Euch fürchtet zurück zu gehen in den vollen und bewussten Zustand des Schöpferseins! Ihr bedauert eben manche Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, ganz besonders bevor Ihr zur Erde kamt.

Seht Ihr, ich erschuf dieses Cottage, in dem wir gerade sitzen. Ich machte es zur Realität, durch die Imagination. Auch Ihr wart gewohnt, das ebenso zu machen, ganz besonders in der Zeit, bevor Ihr auf die Erde kamt und einen menschlichen Körper annahmt! Als Ihr die Sterne im Universum erschaffen habt, als Ihr frei wart dort draußen, ohne Körper, da konntet Ihr sehr schnell erschaffen, sehr schnell imaginieren. Und es gab vieles, was Ihr nicht mochtet an dem, was Ihr erschaffen hattet.

Doch Shaumbra – in Eurem Kern seid Ihr Schöpfer! Es ist völlig unnötig sich darüber zu sorgen, was in der Vergangenheit getan wurde, weil es Euch hierher gebracht hat! Es hat Euch bis an diesen Punkt hier gebracht! Ganz egal, was Ihr glaubt, Ihr habt niemals je wirklich jemanden umgebracht – eine Seele kann nicht sterben. Sie kommt einfach in einer neuen Form wieder zurück. Ihr könnt niemals einem anderen wirklich die Energie fortnehmen, obwohl Ihr es versucht habt, ja. Früher oder später muss man es wieder hergeben, weil es eben nicht Euch gehört. Ihr müsst es wieder freilassen.

Also, Shaumbra, viele von Euch spielen Opfer und das hat Euch bisher zurückgehalten. Weist nie wieder die Schuld jemand anderem zu! Es sei denn, genau das wäre die Art und Weise, wie Ihr leben wollt. Übernehmt die volle Verantwortung für alles und wenn Ihr das erst tut, dann werdet Ihr begreifen, wie Schöpfer-Energien wahrhaftig funktionieren!

Was sonst noch hält Euch zurück?

Zu einem gewissen Grad das Massenbewusstsein.
Ihr seid hier auf der Erde, Ihr seid umgeben vom Massenbewusstsein, jenen Energien der Menschheit. Erinnert Euch zurück, es ist schon etwas länger her, als wir Euch fragten, ob Ihr bereit wäret aus dem Massenbewusstsein auszusteigen und alle, bis auf wenige, diese Frage mit Ja beantworteten. Ihr seid ausgestiegen! Ihr habt Euch selbst die Erlaubnis dazu gegeben – aber es ist immer noch vorhanden, es hat immer noch seine eigene Art Euch von Zeit zu Zeit zu beeinflussen. Dennoch müsst Ihr keineswegs darin stecken bleiben! Ganz besonders als Energie-Beweger könnt Ihr Euch gestatten, Euch über das Massenbewusstsein hinaus zu bewegen.

Ja, es wird sich melden! Und Ihr werdet es fühlen! So wie viele von Euch die Energien des Erdbebens fühlten, lange bevor es eintrat. Ihr fühltet, dass es da ein Potential gab, das sich anschickte sich zu manifestieren. Es war ein Teil des Massenbewusstseins, das sich auf Veränderung vorbereitete, und Ihr habt es gefühlt. Dennoch muss Euch dies nicht notwendigerweise zurückhalten oder gar unten halten.

Was gibt es ferner, das Euch zurückhält?

Das Gefühl von Machtlosigkeit (being disempowered), bei vielen von Euch. Das Gefühl, Ihr wäret schwach, unfähig Magie hervorzubringen, selbst wenn sie unmittelbar in Euch hineinspringen würde; das Gefühl, dass Ihr nichts wirklich beeinflussen könnt, vor allem außerhalb von Euch, geschweige denn in Eurem eigenen Leben; das Gefühl, die Energien um Euch herum seien so grob und so stark, dass es nichts gibt, was Ihr tun könntet – als könntet Ihr nur reagieren auf die Dinge, aber nicht sie erschaffen.

Dies ist eine Form von Opferrolle – eine Form von Verleugnung, wer Ihr wirklich seid und welche Kräfte Ihr habt. Ihr lasst zu, dass Ihr Euch machtlos, entmachtet fühlt. Ihr lasst Euch vom Strom des Lebens hinwegschwemmen, vom Strom des Bewusstseins, in dem Gefühl, alles, was Ihr tun könntet sei Euch festzuhalten und zu überleben versuchen, dass Ihr auf nichts einen Einfluss habt.

Shaumbra, wir teilen Euch in diesem Augenblick jetzt eines mit, nämlich dass Ihr Schöpfer seid! Woher wir das wissen? Weil Ihr einfach alles in Eurem Leben selbst erschafft – ob Ihr es nun erkennt oder nicht. Es wird nicht von uns erschaffen, auch nicht von irgendwo außerhalb von Euch – IHR ERSCHAFFT ES.
Und nun sagt Ihr wieder: „Aber Tobias, ich erschaffe mir ganz sicher nicht alle diese schlechten Dinge!“ Ah, wir fordern Euch noch einmal auf, seht genauer hin – Ihr TUT ES! Vielleicht nicht bewusst in Eurem Verstand, aber ausgehend von Euren Bedürfnissen und Euren Energien – ja!

Ihr seid wie ein Magnet. Allerdings ein Magnet, der anders funktioniert als Eure Magnete auf der Erde, denn bei den irdischen Magneten ziehen die Gegenteile einander an. Die Magnete, die Ihr seid, ziehen aber Gleiches an. Wenn Ihr Euch also ohnmächtig fühlt, werden genau solche Dinge auf Euch reagieren, die Hilflosigkeit und Machtlosigkeit mit sich bringen. Ihr werdet umgeben sein von entmachteten Menschen oder von solchen, welche ihre eigene Macht einsetzen um Euch die Eure zu nehmen. Ihr fordert das ein. Gleiches reagiert auf Gleiches.

Wenn es einen Mangel an Wohlstand und Fülle gibt in Eurem Leben, dann weil Ihr das Gefühl habt, Ihr seid es nicht wert. Mit diesem Gefühl energetisiert Ihr Euch sozusagen, stimuliert Euren spirituellen Magneten und bringt genau das in Euer Leben. Alles in Eurem Leben und alles in Eurem Umfeld ist eine direkte, unmittelbare und wörtliche Reaktion auf den, der Ihr seid! Nichts wird Euch einfach aufgedrückt – Ihr selbst bringt es hinein in Euer Leben, Ihr manifestiert es! Solch starke und machtvolle Schöpfer seid Ihr!

Wenn Ihr etwas nicht mögt, bestimmte Dinge oder sonst irgend etwas in Eurem Leben, dann könnt Ihr es ändern. Wie das geht? Nun, zunächst einmal, indem Ihr eingesteht und anerkennt, dass Ihr bereit seid für eine Veränderung und einverstanden, für eben diese Veränderung jede Konsequenz auf Euch zu nehmen, die dafür erforderlich sein mag. Das haben übrigens alle von Euch getan.

Und dann, Shaumbra, dann Shaumbra – fangt Ihr an zu ändern, wie Ihr Euch im Inneren gerade fühlt. Ihr beginnt Euch allmählich anzusehen, wie Ihr alle diese Dinge erschafft.
Ihr spielt die Opferrolle?
Falls es so ist, werdet Ihr Euch auch stets solche Opfererlebnisse ins Leben holen, um die gewählte Rolle spielen zu können.
Oder Ihr spielt die Rolle des Entmachteten, Ohnmächtigen?
Folglich sorgt Ihr dafür, dass immer Dinge in Euer Leben treten, die Euch Eure Macht auch tatsächlich wegnehmen.

In diesem Jahr 2005 ist es an der Zeit für Eure FREIHEIT von all solchen Dingen.
Zeit für Euch zu erkennen, dass Ihr nicht länger von ihnen gefesselt, nicht mehr an sie gebunden seid.
Ihr könnt sie ändern!

Genauso gut könnt Ihr uns aber auch sämtliche Gründe auf Erden und im Himmel geben, warum dies angeblich nicht klappen kann! Und dann müssen wir Euch auch darin unterstützen. (Publikum beginnt zu lachen) Wir sind verpflichtet Euch zu helfen, weiterhin Euer Gefühl der Machtlosigkeit zu erhalten. Wir müssen Euch nach Kräften dabei unterstützen, dass Ihr Euch als Opfer fühlen könnt. Wir müssen alles tun, was wir können um Euch dabei zu helfen, auch ganz sicher zu keinerlei Wohlstand zu gelangen – letzteres ist übrigens etwas, das wir überhaupt nicht mögen. Das alles müssen wir tun, denn es ist ja genau das, was Ihr für Euch wählt, was Ihr anziehen wollt.

Wir möchten Euch bitten, seht Euch während der nächsten 30 Tage genau an, was es ist, das Euch zurückhält. Die Energien von Metatron – Energien der Liebe und des Mitfühlens – werden direkt an Eurer Seite sein dabei, unmittelbar bei Euch, so dass es weder hart noch schwierig oder problematisch abzulaufen braucht. Dies sind die, wie Ihr es nennen würdet, die mehr femininen Aspekte Metatrons, die liebevollen und umsorgenden (nurturing) Aspekte.

Wir werden mit Euch zusammenarbeiten um Euch dabei zu helfen, einen wirklich tiefen, klaren, eingehenden Blick zu nehmen auf das, was Euch zurückhält. Wir wissen so gut, dass Ihr allmählich ungeduldig und genervt seid! Hm. Wir wissen, wie sehr Ihr wirklichen, realen Fortschritt in Eurem Leben sehen wollt, also werden wir Euch einen realen Blick darauf verschaffen, was Euch zurückhält.

Wir werden mit jedem Einzelnen von Euch zusammenarbeiten und Euch helfen, Euch über alle diese Barrieren und Blockaden hinaus zu bewegen. Wir werden Euch helfen zu begreifen, dass Ihr tatsächlich Schöpfer seid.

Und wir werden Euch helfen zu erkennen, Shaumbra, dass Eure Imagination eines der wundervollsten Werkzeuge ist, die Ihr habt! Einige von Euch neigen dazu dies abzutun und zu sagen „das ist doch nur meine Fantasie“. Es gibt sogar einen Song darüber, hm. (Publikum amüsiert) ... Cauldre sagt, nein, er wird nicht mit uns singen ... (Gelächter) ... wir summen ihn also für Euch, in meinem Haus, hm.

Shaumbra, eines der Dinge, die Euch zurückhalten, ist Euer Widerstand dagegen, Eure Imagination zu benutzen. Euer Mangel an Imagination. Eigentlich habt Ihr eine sehr machvolle Imagination, nicht wahr? Hm. Ihr habt sie zugemacht, für lange, lange Zeit heruntergefahren. Als Kind wurdet Ihr gescholten wegen Eurer Fantasie ... wir erinnern uns gut ... wir waren bei Euch damals. Ihr seid darauf trainiert worden sie nicht zu benutzen, sondern einzig den Verstand einzusetzen.

Eine der Ursachen für Depression liegt übrigens darin, dass die Imagination nicht benutzt wird. Für diejenigen unter Euch, die in letzter Zeit Depressionen, Angstzustände oder völliges Fehlen von Leidenschaft erlebt haben, es kommt daher, weil Ihr die Imagination auf Eis gelegt habt – Ihr habt sie versteckt, unterdrückt. Kein Wunder, dass Ihr depressiv seid! Die Imagination ist ein so wesentlicher Teil von Euch, und sie möchte diese Rolle auch in Eurem Leben haben! Und dennoch verdrängt Ihr sie, tut sie ab, behandelt sie wie ein unerwünschtes Kind, und manchmal missbraucht Ihr sie.

Ihr konzentriert Euch so intensiv auf Euren Verstand und der Verstand ist etwas Wundervolles! Doch es ist Zeit, dass die Imagination, die schöpferisch-göttliche Intelligenz unmittelbar mitspielen darf mit Euch! Für viele von Euch ist dies die größte Barriere überhaupt, nämlich die Imagination nicht zu benutzen. Die Imagination ist jener göttliche Teil, der sich ausdehnen will, der erschaffen will!

Ein paar von Euch haben große Probleme damit, jetzt gerade in meinem Cottage zu sitzen, denn Ihr sagt, „Das ist nicht real – was drückt uns Tobias da heute auf?“ Shaumbra, ich versuche Euch etwas zu beweisen, nämlich wie angenehm, wie wunderbar, wie freudvoll die Imagination ist! Die Imagination erlaubt Euren wahren Energien herauszukommen und zu spielen. Durch die Imagination könnt Ihr Euch selbst ausdehnen, könnt Euch den Zugang in die anderen Ebenen, die anderen Dimensionen gestatten, wo sich andere Energien befinden, und diese dann mit Euch zurückbringen und sie auf der Erde manifestieren.

Wie wir bereits sagten, Imagination ist keine mentale Konzentrationsübung, nicht der Versuch, etwas Bestimmtes zu visualisieren, zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Imagination heißt sich selbst fliegen zu lassen, in aller Freiheit zu gleiten, sich auf Bereiche tragen zu lassen, die Ihr lange, lange nicht aufgesucht habt.

Es ist dieses „Göttliche ICH“ (the Divine You), das jetzt, in diesem Augenblick hier auf diesen Plätzen sitzt, das die Freiheit will, das den Ausdruck will.

Und darum, Shaumbra, werden wir mit Euch zusammenarbeiten und einen Blick auf das werfen, was Euch zurückhält. Nichts davon kann Euch überwältigen, ganz egal, was Ihr auch glauben mögt. Nichts davon ist so groß, dass Ihr und wir zusammen es nicht weiterentwickeln, es nicht auf die nächste Ebene bringen könnten. Das ist wahrhaftig so!

Manche von Euch versuchen sich an die Story zu klammern, Eure Probleme seien so gewaltig groß, dass nicht einmal die großartigsten Menschen auf der Erde sie lösen können, auch nicht die größten aller Engel, Eure Probleme seien so monumental, dass nicht einmal Gott selbst sie lösen kann. (Publikum lacht) Ihr habt Spaß daran, dieses Spiel zu spielen, nicht wahr? Es macht Euch Vergnügen Euch an dieser Story festzuklammern. In der Tat seid Ihr geradezu stur darin, und das ist ein weiteres Ding, das Euch zurückhält, nämlich der Versuch unbeirrt an dieser Geschichte festzuhalten!

Diese Geschichte ist ja nun wirklich wundervoll – wir lieben sie! Aber Eure Geschichte will sich jetzt entwickeln, will weiterkommen. Eure Geschichte ist, was sie ist – nur eine Geschichte. Einige von Euch haben versucht Euer Neues Spirituelles Selbst auf dem Fundament ihrer alten Geschichte zu errichten. Wie Ihr entdeckt habt, wenn Ihr auf dieses Fundament baut, dann stürzen die Mauern ein. Dieses Fundament ist nicht geeignet, um das neue ICH darauf zu erbauen. Das wahre Fundament Eures Neuen Ich ist die Essenz, die Seele, das Göttliche dessen, der Ihr seid.

Es ist auch nicht einfach nur die Geschichte Eurer jetzigen Inkarnation, oder was Ihr das „Ego“ nennt. Es ist vielmehr das Kollektiv all dessen, was Ihr je gewesen seid, zusammen mit dem Gesamtpotential all dessen, der Ihr sein werdet, dazu kommt Eure Göttlichkeit und Eure Reinheit (purity). Das Fundament besteht aus allem, was Ihr je gewesen seid.

Versucht also nicht das Neue Ich auf der Identität aufzubauen, die Ihr in diesem Leben hattet. Manchmal sind es Eure Geschichten die Euch zurückhalten – Ihr versucht so sehr an ihnen festzuhalten, Ihr versucht auf ihnen aufzubauen. Es geht aber nicht darum, auf dieser einen Geschichte zu bauen, sondern darum, über die Imagination zu bauen, und zwar auf ganz neue Art und Weise.

Nehmt einen tiefen Atemzug und fühlt die Energie hier ... die Energie meines Hauses ... die Energie des Shaumbra-Raumes ... die Schwingungen, die jetzt gerade hereinkommen. Lasst diese Schwingungen einfach ein wenig schweben, gleiten, hier herumfliegen ... Fühlt und spürt die nicht-physischen Energien, die in meinem Cottage sind ... Energien, die aus den anderen Dimensionen hinzu strömen ...

Und ich möchte jetzt keinen von Euch sagen hören: „Aber Tobias, ich weiß nicht, wie man fühlt“, denn genau das sperrt Euch dann ein und blockiert Euch. Sagt lieber: „Tobias, ich erlaube mir endlich wieder zu fühlen! Ich schenke mir selbst die Freiheit zu fühlen, und dies gilt sogar für Dinge, die nicht aus der menschlichen Ebene stammen. Ich gebe mir die Erlaubnis dazu, alles aus den anderen Dimensionen zu fühlen. Ich erlaube mir selbst endlich wieder mit den Engeln zu sprechen.“

Wir hören viele von Euch sagen: „Oh – aber ich kann nicht channeln, ich kann nicht mit den Engeln sprechen!“ Dabei ist es das Natürlichste, was Ihr überhaupt je tut! Es ist leichter mit den Engeln zu reden als mit anderen Menschen!

Geht Euch also nicht in die eigene Falle, indem Ihr sagt „ich weiß nicht, wie man fühlt“. Sagt “Ich bin bereit wieder zu fühlen!“ Lauft nicht in die Falle Eurer eigenen Begrenzungen!

Ich habe im Gefängnis gesessen, ich saß hinter buchstäblich vier Mauern eines Gefängnisses! Es war die großartigste Erfahrung aller meiner Leben. Oh, wie war ich wütend! Ich habe die Geschichte zwar schon erzählt, aber ich will sie noch einmal erzählen, hm. (Publikum lacht – Tobias ist ein Geschichtenliebhaber)

Ich wurde zu Unrecht ins Gefängnis gesteckt – ah, seht Ihr diese wundervolle Opfer-Energie! Natürlich war ich nicht schuld, sondern alle anderen ... Shaumbra! Ich selbst habe mich ins Gefängnis verfrachtet! Ich war geradezu erpicht darauf, als Mensch war ich nicht mehr glücklich, ich wusste, etwas musste sich ändern. Ich musste in ein echtes Gefängnis gehen um zu fühlen, in welches innere Gefängnis ich mich in meinem Leben gesperrt hatte, meinem letzten Leben auf der Erde.

Und ich verwünschte es und machte jeden anderen dafür verantwortlich und nutzte sämtliche Ausreden, die es auf der Welt gab – bis ich eines Tages merkte, das Gefängnis war mein eigenes, von eigener Hand hatte ich es errichtet. Und nur ich allein konnte mich daraus befreien.

Jedes Gefängnis, das Euch zurückhält, jede Zelle, in der Ihr sitzt, habt Ihr von eigener Hand erschaffen – absolut ja! Und Ihr könnt Euch befreien daraus, aber weder durch schiere Kraftanstrengung noch durch Willenskraft oder mentale Konzentrationsübungen, sondern einfach nur indem Ihr Euch öffnet, indem Ihr Euch erlaubt offen zu sein.

Es ist Zeit die Identität zu entfalten. Eure Identität zu entfalten.
Das bedeutet Loslassen der Geschichte, jener Geschichte die das „Ich“ in diesem Leben ist. Sie hat Euch bis jetzt gute Dienste geleistet, doch hatte sie durchaus ihre Begrenzungen.

Es ist Zeit die Identität zu entfalten und mehr zu dem zu werden, der Ihr seid.
Ihr wisst, wie das geht, wir haben schon darüber gesprochen.
Und nun ist die Zeit da, es zu tun.
Es ist Zeit, dass Ihr Euch die Erlaubnis gebt wieder frei zu sein.

Es ist Zeit die Imagination wieder zu öffnen!
Hört auf sie zu verdrängen!

Ja, Ihr könnt hier in diesem Cottage sein, Ihr könnt in diesem Shaumbra-Raum sein, Ihr könnt Energien aus allen Ebenen und Dimensionen erleben, wenn Ihr Euch lasst!
Wenn Ihr Euch lasst!
Wir können es nicht für Euch tun, wir können es Euch nicht abnehmen. Ich kann nicht „machen“, dass Ihr Euch öffnet. Ich kann nicht „machen“, dass Ihr die Dinge loslasst, die Euch zurückhalten.
IHR KÖNNT ES!
Einfach indem Ihr diese Entscheidung trefft – und es dann tut.

Es geht einfach nur darum der Imagination zu erlauben genau so real und wirklich zu sein wie Eure menschliche Realität jetzt.

Wenn Ihr Euch erlaubt frei zu sein, wenn Ihr Euch diese Erlaubnis wieder erteilt, dann werdet Ihr Euch damit auf ganz neue Art und Weise energetisieren. Ihr werdet Euch auf eine Weise energetisieren, dass Ihr Euch tatsächlich neue Dinge in Euer Leben zieht, freudvolle Dinge, Wohlstand und Fülle.

Shaumbra, wir haben gerade ein kleines Problem hier auf der Neuen Erde.
Seht Ihr, viele Menschen verließen Eure alte Erde, also den physischen Planet Erde. Sie kehrten zurück auf unsere Seite, sie verließen ihre physischen Körper und vollzogen den Übergang zurück hierher. Und sie gingen weiter auf die Neue Erde, um dabei zu helfen diesen phänomenalen Ort zu bauen, diese Bibliothek menschlichen Bewusstseins, diesen Ort, wo alle anderen Engel, die noch niemals zuvor in physischer Form waren, hingehen um zu lernen und zu studieren, bevor sie sich auf der Erde inkarnieren. Es ist ein wundervoller Ort, ich selbst habe dort schon viel Zeit verbracht.

Und nun haben wir dort ein kleines Problem, denn viele der Wesen, die hierher gekommen sind um daran mitzuwirken, sehnen sich nun danach wieder auf die alte Erde zurückzukehren.
Es sind ausgerechnet diejenigen, die einst gesagt hatten, „Ich will nie wieder dorthin zurück! ... (Publikum lacht) ... Ich werde niemals wieder inkarnieren!“
Sie sehen gerade, welch ein wundervoller Ort die Erde ist, zu welch wundervollem Ort sie gerade wird.
Sie alle sehen, dass man frei sein kann – und Mensch!
Sie wollen sich wieder inkarnieren, sie wollen so schnell wie möglich hierher zurück um Teil dieses bevorstehenden Quantensprungs zu sein.

Lasst Euch etwas sagen.
Lasst Euch sagen, wie freudvoll Euer Leben sein kann, wenn Ihr Euch die Erlaubnis dazu gebt!
Was ist es, das Euch zurück hält?
Was ist es, das Euch jetzt zurück hält?

Während der nächsten 30 Tage werden wir mit Euch daran arbeiten um Euch zu helfen das zu überwinden, um Euch zu helfen das loszulassen. Manchmal werden wir Euch herausfordern und Ihr werdet ärgerlich auf uns sein, weil wir Euch direkt ansprechen werden. Und Ihr werdet unsere Worte hören, wenn wir Euch sagen „Aber Du bist es doch, der erschafft! Es ist doch genau die Realität, die Du einbringst! Also schieb keinem anderen die Verantwortung zu!“

Wir werden Euch herausfordern alte Ängste, die Ihr habt, zu verkörpern – Dinge, die Ihr abgeblockt habt, die Ihr Euch nicht anschauen wolltet. Wir werden sie herauszerren für Euch. Wir werden Euch helfen sie zu sehen. Wenn diese Angst so übermächtig ist, dass sie Euch auf Eurer Spur bremst, dann werden wir Euch auffordern sie ganz und gar in Euch hinein zu atmen! Wenn Ihr das Gefühl habt den Verstand zu verlieren, werden wir Euch auffordern auf die nächste Ebene zu gehen und dies zu verkörpern und in jede einzelne Zelle Eures Körpers hinein zu atmen!

Nur wenn dies alles verkörpert ist, kann es freigelassen werden!

Ihr versteht! Dinge, die Ihr verdrängt, Dinge, die Ihr hasst, werden Euch überall hin folgen. Nur Dinge, die Ihr verkörpert, die Ihr ganz und gar in Eure Realität bringt und sie liebt und sie bewundert, auch wenn es um „dunkle“ Seiten geht – erinnert Euch, was die Dunkelheit in Wahrheit ist! – nur wenn diese Dinge wirklich verinnerlicht und verkörpert sind, können sie entlassen werden. Und wenn sie entlassen sind, dann dient Euch die freigewordene Energie auf eine ganz neue Art und Weise.

[...]



The Crimson Circle

RÜCKKEHR-SERIE, Shoud 11
6. Juni 2009  

"Abschlussfeier - Tobias' letzter Shoud"

 

[…]


Das allerwichtigste Wort

Ich möchte euch nur vier Punkte aufzeigen. Natürlich. Nur vier Punkte in diesem letzten Shoud. 

Es ist ganz einfach - das wichtigste Wort auf der ganzen Welt und in der ganzen Schöpfung ist Du – Selbst. Das Selbst. Menschen, insbesondere – und das ist seltsam – hoch entwickelte Menschen, haben damit ihre Schwierigkeiten. Wenn ihr alle Shouds durchseht, all die Workshops in den zehn Jahren, werden die häufigsten Wörter darin "Du" und "Selbst" sein. Ich möchte, dass ihr selbst-erfüllt seid. Ich möchte, dass ihr euch selbst an die erste Stelle setzt. Ach, ihr wurdet dazu gebracht zu denken, das wäre falsch, aber, wisst ihr, diejenigen, die euch dazu gebracht haben, das für falsch zu halten, machen im Moment ihre ganz eigene Hölle durch! (Lachen im Publikum) 

Wenn du dich um dich selbst kümmerst und dich selbst liebst, wenn du dich vertrauensvoll und vollkommen in dich selbst verliebst, schamlos in dich selbst verliebst, ist das wie Magie, und es hat mehr Wirkung als... Cauldre ist nicht einverstanden mit dem, was ich gleich sagen werde, aber wisst ihr was? Dies ist mein letzter Shoud, also sage ich es auch! (Tobias kichert, Lachen und Applaus im Publikum)

Wenn du zu allererst an dich selbst denkst, hat das mehr Auswirkung auf diese Welt als tausend Mutter Teresas. Und das ist die Wahrheit. Oh, Mutter Teresa war eine wundervolle Ikone – für jene, die Gefallen an Leid finden (Lachen im Publikum) und jene, die – tut mir leid, Cauldre – die sich ihre würdige Eintrittskarte für den Himmel mit Leiden verdienen wollen.

Shaumbra, in dieser Neuen Energie geht es darum, dich selbst zu lieben, denn wie kannst du jemals einem Menschen etwas darüber erzählen, wie er gesund werden kann, wie er sich verwandeln kann, wie er seinen Spirit integrieren kann, wenn du es nicht zuvor selbst gelernt hast? Das allerwichtigste Wort ist Selbst.

Wenn du zu allererst an dich denkst, dann wirst du etwas verstehen, dem viele von euch bisher ausgewichen sind – die Bedeutung hinter "Ich bin, der ich bin". Manche von euch sprechen diese Worte, haben aber keine Ahnung, was sie bedeuten - das ist in Ordnung. Saint Germain wird mit euch arbeiten. Er entwirft einen speziellen Kurs namens "Ich-Bin-Sanierung" (Lachen im Publikum).

Das wichtigste Wort ist Selbst – Du. Du! Es geht darum, dich selbst anzunehmen. Es geht um Mitgefühl. Mitgefühl muss zu allererst für dich selbst entstehen, sonst ist es in dieser Welt völlig ohne Bedeutung. Die Liebe muss zu allererst für dich selbst sein, sonst ist sie ohne Bedeutung. Und eigentlich ist das Wort Liebe... wenn du dir seinen Bewusstseins-Quotient ansiehst, ist es eigentlich kein so gutes Wort mehr. In menschlichen Energiebegriffen bedeutet es immer öfter Täuschung und Energieraub und Falschheit.

Wenn du dich selbst wahrhaft liebst, wenn du alles an dir akzeptierst, dann gibt es diese Listen nicht mehr, auf denen steht, was du alles tun musst, um in Ordnung zu sein. Ich bin das so leid, Shaumbra. Ich möchte, dass du all deine Ziele rauswirfst, all die Dinge, an denen du arbeitest, alle Programme, alles andere - denn sie alle bedeuten nur eins: dass du deinen Kreis nicht vollenden kannst. Jedes Ziel, jedes Programm, alles, von dem du sagst, dass du es tun wirst – abnehmen, klüger werden, schöner werden, all das – lässt die Kluft zum Abschluss, zur Vollendung des Selbst, nur größer und größer werden. Du kannst keine Rückschritte machen, aber du kannst eine Kluft sehr viel größer werden lassen.

Und deshalb, liebe Shaumbra, lautet das allerwichtigste Wort: Selbst.

[…]

 

 


 

 

The Crimson Circle

Clarity Serie, Shoud 4
5. November 2005


„Was nährt Dich?“

[...]

Einige der Fragen, die ihr uns auf unserer Seite stellt, sind folgende: Welche Botschaft ist es, die Shaumbra hören möchte? Warum kommst du herein, Tobias? Was ist das Wichtigste, an das Shaumbra mehr als alles erinnert werden möchte, jetzt im Moment? Warum machen wir diese Shouds? Und, Shaumbra: Die Antwort ist schön und recht einfach. Es gibt soviel, was wir euch zu sagen haben, soviel, was ihr euch selbst in diesen Shouds zu sagen habt. Aber wenn ihr noch einmal darüber schaut, über diese Shouds der letzten Jahre, dann werdet ihr bemerken, dass wir Euch im Grunde immer gesagt haben, dass ihr die Erlaubnis habt, ihr selbst zu sein. Das ist wirklich die eigentliche Kernbotschaft von diesem allem hier. Du hast die Erlaubnis, zu sein, wer du bist. Du hast die Erlaubnis, Teile von dir selbst wieder zu entdecken, die für lange Zeit in Schlaf versunken waren. Du hast die Erlaubnis, ein göttlicher Mensch zu sein, der auf einer Erde lebt, die sehr dualistisch ist. Du hast die Erlaubnis, auf genau deine eigene Weise in die Neue Energie hineinzugehen. Du hast die Erlaubnis, dich auszudrücken 

Und ihr braucht keine Erlaubnis von uns. Es ist die Erlaubnis von dir selbst, zu sein, wer du bist. ALLES zu sein, was DU bist.

Nun, das sieht aus, als wäre es ziemlich einfach und geradezu offensichtlich. Aber es ist viel vielschichtiger. Seht ihr: Die meisten Menschen erteilen sich selbst keine Erlaubnis, zu sein, wer sie sind. Sie haben sich selbst definiert innerhalb einer bestimmten „Box“, innerhalb einer bestimmten Menge von Glaubenssystemen in ihrem Leben. Und dann folgen sie einfach diesen Glaubenssystemen. Sie sind nicht wirklich ALLES, was sie sind. Sie sehen sich selbst, wie sie sich in gewissem Sinne in einer sehr engen und eingeschränkten Art und Weise definieren. 

Nun, ihr Shaumbra möchtet die Erlaubnis, darüber hinaus zu gehen. Die meisten Menschen sind in erster Linie auf ihr jetziges Leben fokussiert, auf diese einzigartige Identität. Aber ihr habt gesagt: Wir möchten die Erlaubnis, darüber hinaus zu gehen, um nicht nur dieses Leben zu entdecken, sondern ALLE Leben. Ihr wolltet die Erlaubnis, euch selbst zwischen den einzelnen Leben entdecken zu können. Ihr wolltet die Erlaubnis, euch selbst zu entdecken - daß Ihr ein spirituelles Wesen und zugleich ein menschliches Wesen seid.

Ihr wolltet von euch selbst die Erlaubnis, über die Begrenzungen hinaus zu gehen, über all diese Regeln und Systeme hinaus. Über all die Kriterien hinaus, die von anderen für euch definiert wurden. Das ist es, um was ihr wirklich gebeten habt, um was ihr euch selbst gebeten habt, während dieser Shouds: Um die Erlaubnis, AUCH GOTT zu sein, in diesem Leben.

Das ist auch der Grund, warum es für alle von uns so wundervoll ist, herein zu kommen und diese Zeit mit euch zu teilen und euch in jeder Weise zu ermutigen, zu sein, wer ihr seid. Das ist manchmal etwas schwierig, denn manchmal ist die Welt noch nicht bereit für euch. Manchmal seid auch ihr noch nicht bereit für euch selbst! Manchmal ist die Menge der Veränderungen, durch die ihr gehen müsst, um euer SELBST zu entdecken, so groß, dass ihr Schwierigkeiten habt, mit ihnen auf dem Laufenden zu bleiben - sowohl im Körper als auch mit eurem Verstand und eurem Spirit.

Aber wisst ihr: Früher oder später muss jeder Mensch – jeder Mensch – das tun, was ihr getan habt. Sie werden sich selbst genauso die Erlaubnis geben müssen, ihr vollständiges Selbst zu sehen. Nichts kann im Verborgenen liegen bleiben. Nichts kann im Dunkeln liegen bleiben. Nichts kann jenseits der Mauern und Barrieren verbleiben, die errichtet wurden. Früher oder später muss jeder Mensch – und jeder Engel – sein vollständiges und komplettes Selbst entdecken. Sie müssen das tun, was auch ihr getan habt: Euch selbst die Erlaubnis geben, zu sein, wer ihr seid.

Es hört sich so einfach an, es hört sich so logisch an. Aber Shaumbra: Es ist eines der herausforderndsten und schwierigsten Dinge, die ihr jemals tun werdet. Es verlangt Vertrauen, es verlangt, wahrhaftig mit euch selbst zu sein. Es verlangt, dass ihr euch selbst anschaut, besonders jene Anteile von euch, die ihr euch bisher noch nicht anschauen wolltet. Wir ehren euch also, und wir drücken unsere Bewunderung aus, für das, was ihr tut: Dass ihr euch selbst die Erlaubnis gebt.

Manchmal, wisst ihr, rennt ihr mit dem Kopf gegen die Wand, manchmal fallt ihr in die Tiefe – und das fühlt sich wirklich nicht immer sehr angenehm an. Aber ihr macht es trotzdem. Ihr gebt euch selbst die Erlaubnis. Manchmal habt ihr vielleicht das Gefühl, dass dieses ganze Programm des „Euch selbst die Erlaubnis geben zu sein wer ihr seid“ nicht von Erfolg gekrönt ist. Aber schaut euch einmal an, nach welchen Maßstäben ihr „Erfolg“ bemesst. Von Zeit zu Zeit habt ihr vielleicht sogar das Gefühl, dass ihr dabei völlig versagt – aber da messt ihr euch selbst an einer Reihe von alten Maßstäben. Beurteilt euch selbst von eurer höchsten Ebene, von eurer göttlichen Ebene aus. Schaut euch selbst an, schaut Euch mit göttlichen Augen und nicht mit menschlichen Augen an, was ihr in diesem Leben alles getan habt. Dann werdet Ihr anfangen, das ganze Ausmaß dessen zu verstehen, was ihr tut.

[...]

 

 

The Crimson Circle

Clarity Serie, Shoud 5
17. Dezember 2005


„Schatten-Selbst und Potenziale 1“

[...]

Es gibt da etwas, das sich auf deine Energie katastrophal auswirkt und eine Art Reibung erzeugt, wie du es vielleicht ausdrücken würdest, eine Art Widerstand – und das geschieht, wenn du nicht bist, wer du bist. Das geschieht, wenn du dich selbst unterdrückst - obwohl du es eigentlich schon besser weißt und fühlst, und es dir trotzdem nicht erlaubst, diese Person zu sein“.

[…]

Im letzten Monat sprachen wir über die „Erlaubnis, du selbst zu sein“ und dass dies eine der Grundlagen sei, auf denen die Shaumbra-Energie basiert. Manchmal werden wir nach dem „Glaubensbekenntnis“ von Shaumbra gefragt, nach der Energie, die Shaumbra zugrunde liegt. Nun, da gibt es nichts, was irgendwo niedergeschrieben wäre. Doch antwortet denen, die euch fragen, „was es mit Shaumbra auf sich“ habe, sagt ihnen, dass ihr, Shaumbra, euch selbst die Erlaubnis erteilt, ALLES zu sein, was ihr seid“

Das löst bei vielen Menschen noch Angst aus. Es macht ihnen bereits Angst, wenn sie nur daran denken, sich zu öffnen und wirklich die zu sein, die sie sind. Erwähnt es doch einmal interessehalber jemand anderem gegenüber, und ihr werdet beobachten können, wie er sich verschliesst, sobald ihr ihm sagt, dass er die Erlaubnis hat sich zu öffnen. Hm. Sie haben Angst sich zu öffnen, genau so wie ihr sie hattet oder vielleicht noch immer ein wenig habt. Sie haben Angst, sie könnten irgendwelche Dummheiten machen. Sie haben Angst, dass sie etwas tun könnten, was für sie oder andere peinlich wäre. Sie haben Angst, womöglich irgendetwas zu tun, das „falsch“ oder grausam sein könnte. 

Das liegt daran, dass sie sich, was ihren Verstand betrifft, noch immer innerhalb eines dualistischen Rahmens befinden. Sie glauben immer noch an ein Richtig oder Falsch. Sie haben immer noch Angst, eventuell den falschen Weg einzuschlagen - wo es doch in Wirklichkeit so etwas wie einen „falschen Weg“ gar nicht gibt. Es sind einfach nur die Möglichkeiten verschiedener Erfahrungen.  

Sie befürchten noch immer, es könnte dann auf irgendeine dunkle Art und Weise eine andere Energie hereinkommen und sie überwältigen. Aber Shaumbra, ihr habt euch schon darüber hinausbewegt! Ihr versteht doch bereits, dass ihr sein könnt, wer ihr seid – der großartigste Ausdruck eures eigenen SPIRIT. Ihr braucht euch um das Richtig oder Falsch keine Sorgen zu machen. Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen, dass dann irgendetwas aus der Balance geraten könnte. Denn ihr seid nun im Fluss, ihr erfahrt die Dinge auf einer neuen Ebene. Wenn du dich selbst der oder die sein lässt, der oder die du bist, dann sind deine Erfahrungen nicht mehr länger in den Seinsweisen der Dualität begründet. Und deshalb gibt es dann auch kein Richtig und kein Falsch. Du könntest im „Neue-Energie-Modus“ noch nicht einmal dann etwas „falsch“ machen, wenn du es versuchen würdest. 

Es gibt kein Falsch und es gibt kein Richtig. Alles IST einfach nur. Es gibt keine Unbalanciertheiten in der Seinsweise der Neuen Energie, denn hier bringt alles seine eigene ihm innewohnende Balance bereits mit. Die alte, die dualistische Energie, hat in der Tat die Fähigkeit, unbalanciert zu sein. Wir haben vorhin schon darüber gesprochen. Diese Balance – von Licht zu Dunkelheit oder von positiv zu negativ – schwankt vor und zurück. In der Neuen Energie - wenn ihr über das Alte hinaus und in die Neue Energie hineingeht - gibt es nur die ihr innewohnende Balance - und sie ist immer vorhanden.  

Nebenbei gesagt bedeutet das nicht, dass es langweilig ist. Hm. Das bedeutet nicht, dass es irgendwie flach wäre. Oh, der Ausdruck der Neuen Energie ist soviel großartiger, als ihr euch das vorstellen könnt. Dabei bedeutet es einfach nur, dass sie die ganze Zeit in sich selbst ausgeglichen ist. Es gibt keine Energien von Licht oder Dunkelheit, die miteinander im Streit liegen. Habt also keine Angst, und erlaubt euch die zu sein, die ihr seid. Ihr werdet überrascht sein, wie viel von Euch selbst ihr zurückgehalten habt! Und Ihr werdet überrascht sein zu bemerken, wie sehr die alten Ängste und die alten Glaubenssysteme euch begrenzt und eingeschränkt haben.

Da gibt es noch einen wichtigen Punkt, den wir hinzufügen wollen: Dies sollte unbedingt im „Shaumbra-Glaubensbekenntnis“ enthalten sein: Gebt euch selbst nicht nur die Erlaubnis, zu sein, wer ihr seid – sondern habt außerdem auch Freude am Leben! Genießt das Leben in vollen Zügen!

Es gibt da nämlich eine ganz alte Bewusstseins-Überlagerung auf der Erde, die immer noch vorhanden und sehr stark ist. In einigen eurer radikaleren Religionen und politischen Systemen könnt ihr sie erkennen, und was sie zum Ausdruck bringen ist dies: „Ihr sollt das Leben nicht genießen!“ Das Leben sollte gerade mal eben so toleriert werden. Hm. Sie drückt weiter aus, dass das Leben nicht ge-lebt, sondern lediglich über-lebt werden sollte. Darin liegt der Unterschied, wisst ihr: Ihr könnt überleben, ihr könnt gerade mal eben genug zur Verfügung haben, um über die Runden zu kommen - oder ihr könnt wahrhaftig leben?

Regierungen und Religionen arbeiten im wahrsten Sinne des Wortes mit diesem „Gerade-mal eben-genug“, mit dieser hypnotischen Überlagerung. Ihr sollt nämlich gerade mal eben genug bekommen, damit keiner rebelliert oder eine Revolution anzettelt, um ihnen die Macht wegzunehmen, hm.  

Nun sie geben euch gerade genug Essen, gerade genug Geld, gerade genug Freiheit. Und die  Menschen denken wahrhaftig, sie würden in Freiheit leben. Doch die Wahrheit ist, sie haben gerade mal eben genug, hm, gerade genug Geld, damit sie glauben, dass es bereits erfüllend sei, ein Haus und drei Mahlzeiten am Tag zu haben.  

Shaumbra, das ist – das ist alles ein Haufen Unsinn. Hm. (Lachen im Publikum) Ihr seht, wie die Überlagerungen arbeiten und wie die Menschen auf sie hereinfallen und an sie glauben. Und die Regierungen spielen mit in diesem Spiel, denn die Regierungen sind Repräsentanten der Menschen. Gerade eben genug 

Und dann habt ihr einmal im Jahr diese Sache, die ihr Weihnachten nennt. Ihr habt ein paar zusätzliche Tage frei: „Meine Güte, das war soo nett von der Firma, uns ein paar zusätzliche freie Tage zu geben.“ Gerade eben genug, Shaumbra. Zwei Wochen Urlaub im Jahr (die Amerikaner haben nicht das Glück, 30 Tage Jahresurlaub zu haben wie wir. Zum Glück haben wir nun aber wirklich genug, oder? ;-))  – gerade mal eben genug, um nicht komplett verrückt zu werden und durchzudrehen, weil ihr die ganze Zeit über immer nur arbeiten müsst. Gerade genug. Seht ihr? Die meisten Menschen genießen das Leben nicht – sie haben gerade mal genug Leben. Hm. Gerade mal eben genug davon.  

Es ist gerade mal eben genug, um euch in eurem physischen Körper zu halten. Gerade genug, um euch in dieser netten kleinen Wohnung zu halten, die „hypnotische Überlagerung des Lebens“ genannt wird. Ja, einige von uns fragen – Adamus kommt ebenfalls hier durch, in der Tat, hm. Ihr könnt seine Energie wahrscheinlich fühlen. Wir singen heute zusammen während des Shouds gewissermaßen eine Art gemeinsame Melodie.  

So, Shaumbra. Das Leben möchte genossen werden. Leben bedeutet, euch selbst die Erlaubnis zu geben, zu sein wer ihr seid, und es dann zu genießen! Entledigt euch dieser alten Überlagerungen, die euch sagen: Gerade genug, gerade mal eben genug. Fürchtet euch nicht davor, euch am Leben zu erfreuen.  

Ja, ich weiß, wir benutzen diese Worte, wir sagen euch, dass ihr das Leben genießen sollt, und einige von euch ziehen sich zurück und fragen: „Was passiert, wenn ich es zu sehr genieße?“ Hm. Das ist Denken in der Alten Energie. Wir haben das zuvor schon in anderen Gruppen gesagt. Einige von euch hier sagen: „Wenn ich das Leben zu sehr genieße, dann werde ich vielleicht zum Alkoholiker! Ich werde zu dick werden! Ich werde schlechte Angewohnheiten und Abhängigkeiten entwickeln!“ Das alles ist Denken in der Alten Energie.  

Das genau ist die Überlagerung, jenes Denken, das dafür sorgte, dass ihr gerade mal eben genug hattet. Seht ihr. Da gibt es diese Angst bei euch, diese Dunkelheit, dieser „Schwarze Mann“ oder dieser Dämon, die euch sagen: „Wenn du das Leben zu sehr genießt, werden dir schlimme Dinge passieren!“ 

Nun, Shaumbra, das macht überhaupt keinen Sinn, oder? Das macht überhaupt keinen Sinn. Besonders dann nicht, wenn euch bewusst wird, dass es euch aus diesem schlaftrunkenen Zustand des Erwachens, aus dieser Benommenheit herausbringen wird - wenn ihr wirklich lebt und das Leben genießt! Das bringt euch sehr schnell in die Neue Energie hinein. Und in der Neuen Energie kommt alles ganz von selbst in die Balance.  

Ihr werdet zum Beispiel herausfinden – hm, wie sollen wir das hier am besten sagen – also, wenn ihr hinausgeht und versucht, dass Leben auf übertriebene Weise zu genießen, wenn ihr versucht, bestimmte Grenzen zu überschreiten, dann wird euer Körper euch das schon gleich am nächsten Tag mitteilen. 

Er ist selbst-regulierend. Nicht, dass ihr irgendetwas falsch gemacht hättet – aber euer Körper weiß, wie viel von den verschiedenen Dingen er aufnehmen kann. Er ist äußerst selbst-regulierend. Er ist sehr balanciert in sich selbst. 

Es kommt wirklich äußerst selten vor, dass ein Mensch, der gestorben und auf unsere Seite herüber gewechselt ist, mit uns hier zusammensitzt (falls wir in der Lage sind, mit ihm zu sprechen) und sagt: „Wisst ihr, ich habe das Leben einfach zu sehr genossen.“ Hm. (Lachen im Publikum)  

Wenn die Menschen auf unsere Seite kommen, sind sie voll von Leid, voll von Sorgen, Schuld und schlechtem Gewissen. Sie sprechen vielleicht darüber, dass sie zu viel gearbeitet hätten. Oder dass sie nicht genug geliebt hätten. Einige, die Erleuchteteren unter ihnen, sprechen darüber, wie sie vergessen hätten, sich selbst zu lieben. Und ausgesprochen selten gibt es einen Menschen, der hierher kommt und von sich sagt: „Ich habe das Leben wahrhaftig genossen!“  

Wenn ihr eines Tages zu uns herüberkommen und uns das sagen werdet, Shaumbra – hm, dann werden wir eine Party steigen lassen! Wir werden diesen Menschen feiern, der sagt: „Ich habe gelernt, das Leben zu genießen! Alles davon!“ Das Leben ist doch keine Strafe. Und du bist auch nicht hier, um die Welt zu retten. Wißt ihr, einige von euch tragen genau diese Verantwortung mit sich herum. Ihr nährt euch davon, dass hier wäret, um die Welt zu retten – das seid ihr nicht!  

Um es auf den Punkt zu bringen: Du bist hier, um zu entdecken wie es sich anfühlt, das Leben zu genießen!  

Was bedeutet das ganz speziell für dich? Was heißt es? Es bedeutet, dass dir höchstwahrscheinlich die Energie zur Verfügung steht, um alle Dinge zu tun, die du tun möchtest, alle Dinge, die du liebst. Es bedeutet sicher auch, nicht mehr innerhalb der alten Begrenzungen zu leben. Das Leben zu genießen bedeutet wahrscheinlich auch, einige der alten Glaubenssysteme loszulassen, die immer noch bei dir sind und dich verfolgen. Das Leben zu genießen bedeutet auch, einige der alten Überlagerungen loszulassen, insbesondere einige der Konzepte von „Haben“ und „Nicht-Haben“. 

Einige von euch haben immer noch Angst davor, „zuviel“ zu besitzen, weil das bedeuten könnte, dass andere dann leiden müssten. Shaumbra: Altes Zeug. Nachrichten von gestern. Das ist so sehr ein Spruch der, hm – alten Generation. Es gibt keine Begrenzung für die Menge von Energie, die hereingebracht werden kann. Ganz besonders jetzt, wo die Neue Energie begonnen hat eine so neue und besondere Rolle in eurer irdischen Zivilisation zu spielen. Es gibt keine Begrenzung. 

Wenn ihr also einige der alten Konzepte im Zusammenhang mit Begrenzungen loswerden könntet und das Leben wirklich genießt – was bedeutet das dann für euch? Wir bitten euch, das zu fühlen und außerdem noch ein wenig darüber nachzudenken. Was bedeutet es, Freude am Leben zu haben? Was wäre, wenn es da keine Begrenzungen gäbe? Was wäre, wenn es nichts gäbe, das euch im Wege steht – und so ist es in der Tat! Es ist nur eine Illusion. Alles, was euch den Weg zu versperren scheint, ist eine Illusion. Manchmal besteht ihr darauf, dass diese Illusion weiter an ihrem Ort bleibt, aus welchem Grund auch immer. Was bedeutet: „Das Leben genießen“?  

Wir möchten hier noch einen Vorbehalt anbringen. Wir sprechen darüber, dass ihr das Leben genießen sollt. Wir sprechen darüber, dass es dabei um euch geht, um dich selbst. Du denkst vielleicht, „Freude am Leben zu haben“ bedeutet hinaus zu gehen und zu versuchen, den Rest der Welt zu retten. Hm. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber dazu wirst du für für viele, viele Inkarnationen hierher zurück kommen müssen, denn es wird eine Weile dauern, die Welt zu retten! (Lachen)  

Was bedeutet es, Freude am Leben auf der Erde zu haben? Und wie würdet ihr mithelfen wollen, andere das zu lehren? Jene anderen, die zu dir kämen. Wir sprechen hier nicht darüber, andere zu bekehren, wir sprechen nicht davon, dass du dich aufs Fahrrad schwingen sollst, um in deiner Nachbarschaft an Türen zu klopfen. Wir sprechen über jene anderen, die zu dir kommen werden. Mit welchen Worten würdest du ihnen erklären, wie man das Leben genießen kann? Wie würdest du deine Erfahrungen mit ihnen teilen, deine Erfahrungen über das Genießen des Lebens? 

Wir sagen es noch einmal, denn wir haben bereits früher darüber gesprochen: Die meisten Dinge, die so viele von euch zurückhalten, sind euch noch nicht einmal bewusst. Es gibt immer noch einige Bewusstseinsebenen, die mit alten Eiden und Gelübden belegt sind, die ihr einst in der Vergangenheit abgelegt habt. Vergangenheit kann hier bedeuten: In diesem Leben, ja, einige von euch haben noch in der letzten Woche Eide und Schwüre abgelegt, hm. Und es gibt solche aus vergangenen Leben, die euch immer noch zurückhalten.  

Das waren Leben, in denen ihr erklärtet: „Ich werde niemals…“ - den Rest könnt ihr für euch selbst ergänzen. Leben, in denen ihr schwort – einige von euch zumindest –, niemals Freude an Sex zu haben. Du legtest einen Eid ab, einen heiligen Eid für einen religiösen Orden, dass du niemals mehr Freude an Sex haben wirst, hm.  

Einige von euch erklärten, dass sie keine Fülle in ihrem Leben mehr haben wollten. Es gibt eine alte Bewusstseins-Überlagerung, die besagt, dass du, um Gott erfahren zu können, arm sein müsstest, dass du ohne alles zurechtkommen müsstest. Und das erfüllte auch für eine Weile seinen Zweck. Aber das sind ebenfalls Nachrichten von gestern. Es ist Zeit, auch das loszulassen.  

Wenn du auf all diese Dinge blickst, die dich nähren, dann blicke jetzt einmal aus einer anderen Perspektive auf sie. Wie viele dieser Dinge, die dich nähren, befinden sich aufgrund eines alten Eides oder eines alten Gelübdes in deinem Leben? Wir erwähnten es bereits. Wir sprachen darüber, wie man ein Glaubenssystem mittels eines Eides oder Schwures erschaffen kann, ein Glaubenssystem, das – wie sagt man – sehr stark energetisiert und sehr kraftvoll ist. Eide und Schwüre haben die Tendenz, unsichtbar zu werden, und genau das verlangtet ihr von ihnen. Deshalb vergesst ihr, dass es sie jemals gebeben hat. Seht ihr. Ihr vergesst, dass ihr jemals irgendetwas „geschworen“ habt. Und deshalb werden eure Gelübde dann zu einem Teil eurer Nahrung, und ihr seht oder bemerkt es noch nicht einmal; vielleicht seht darin ja auch etwas ganz anderes.  

Und nun geht hin und schaut euch die Dinge an, von denen ihr euch nährt: Wie viele von ihnen basieren auf einem alten Eid oder einem Gelübde?  

Eide und Schwüre gibt es noch immer. Denn ihr macht weiter damit, hier und da neue Schwüre abzulegen. Wir hören, wie ihr sagt: „Ich habe mich entschieden und ich habe es mir geschworen, im nächsten Jahr abzunehmen!“ Oh, Shaumbra, bitte, bitte! Es hat im letzen Jahr und im Jahr zuvor auch schon nicht funktioniert! (Lachen im Publikum)  

Einige von euch tun dies in Bezug auf Dinge in eurem Leben. Es existiert in eurem Leben außerdem noch eine Überlagerung durch etwas, das wir „unbalancierte Disziplin“ nennen. Oh, es ist eine Bewusstseins-Überlagerung, die die ganze Menschheit betrifft, aber wir bitten euch, in eurem eigenen Leben einen Blick darauf zu werfen.  

So viele von euch halten noch einen alten Schwur - oder eine ganze Anzahl von Schwüren, die aus einer Reihe früherer Leben stammen – der dabei geholfen hat, dieses Glaubenssystem zu errichten. Das sind alte Schwüre, an denen ihr weiterhin festhaltet und die Eure Realität erschaffen, in der ihr jetzt lebt. Schaut euch einige dieser Dinge einmal genauer an. Schaut euch an, wie sie jetzt im Moment Teil eures Lebens sind, und wie sie beeinflussen, was ihr tut.  

Schaut euch ganz besonders jene Aspekte in eurem Leben an, die etwas mit „Disziplin“ zu tun haben. Du glaubst, dass du dich disziplinieren müsstest, um klarzukommen. Gerade mal eben so. Du musst dich disziplinieren, was deine Ernährung betrifft. Du musst dich in bezug auf dein Körpertraining disziplinieren. Du musst dich mental disziplinieren, und – was noch entscheidender ist: Spirituell. Es gibt dieses alte Sprichwort: Kein Schmerz, kein Gewinn. („no pain, no gain“) Keine Disziplin, keine Struktur – keine Evolution, seht ihr.  

Viele von euch haben „Disziplin“ geschworen. Vielleicht habt ihr nicht genau diese Worte benutzt, aber ihr habt geschworen, euch selbst so sehr im Fokus zu halten, dass ihr nicht mehr in der Lage wart, irgendetwas anderes wahrzunehmen. Seht ihr.  

Diese Überlagerung „Disziplin“ hat sich in der Gesellschaft weiter aufgebaut, in den Kulturen überall auf der Erde – sie ist immer noch vorherrschend. Und diese „Disziplin-Überlagerung“, ausgelöst durch alte Schwüre, ist eines der Dinge, die im wahrsten Sinne des Wortes  – wie sagt man – das gegenwärtige Bewusstsein auf der Erde aufrechterhalten, dieses Bewusstsein, das besagt: „Gerade genug“. Gerade mal eben genug. Es wird in den Schulen weiter aufrechterhalten, in den Kirchen und von den Regierungen: „Du musst hart arbeiten, du musst dich immer wieder disziplinieren.“ Deine Eltern haben es in dir weiter verfestigt, weil sie ein Teil dieses Bewusstseins waren. Disziplin! Diszipliniere dich selbst! Konzentriere dich! Fokussiere dich!  

Shaumbra, es ist Zeit, genau das nun gehen zu lassen! Höchste Zeit, hm. 

Es gehört zu einem alten Glaubenssystem, dass Disziplin mit Fortschritt gleichzusetzen sei. Dem ist nicht so. Disziplin ist wie dieser Hamster im Käfig, der in seinem Rad rennt und glaubt, dass er vorankommen und etwas erreichen würde. Aber er rennt einfach nur im Kreis. 

Diese Überlagerung ist sehr interessant. Es wäre auch interessant, einmal eine komplette Studie über die Disziplin-Überlagerung zu machen, insbesondere darüber, wie sie mit den alten Gelübden in Verbindung steht und wie sie dein Leben jetzt im Moment beeinflusst. Du glaubst, dass du dich selbst disziplinieren müsstest – damit du zum Beispiel dein Gewicht halten kannst. Das ist nicht so! Wenn du möchtest, dass sich dein Gewicht in einem ausbalancierten Zustand befinden soll, dann imaginierst Du einfach in Bezug auf dich selbst. 

Du glaubst, du müsstest dich disziplinieren, um geschäftlich erfolgreich zu sein. Ja, vielleicht dann, wenn du genauso sein möchtest, wie jeder andere, hm. Aber wenn du die „Überholspur“ entdecken willst, die „leichte“ Spur, die in Wirklichkeit das ist, was wir die „heilige“ Spur nennen – dann lasse diesen ganzen Aspekt der Disziplin los.  

Du glaubst, dass du Disziplin brauchst, um fokussiert zu bleiben. Doch es war vielmehr so, dass dich das eingeschränkt hat. Disziplin erschafft naturgemäss sicherlich eine Art Fokus. Doch dieser Fokus kann so einschränkend sein, dass er zum Beispiel Depressionen verursacht. Der menschliche SPIRIT war niemals dafür gedacht, in diesem Ausmaß und auf diese Weise fokussiert zu sein, Das war so einschränkend, dass er sich darin verloren hat. Und das ist der Grund, warum es soviel Depressionen gibt: Weil diese Wesen aus ihrem Inneren heraus aufschreien. Sie rufen danach, sein zu können, wer sie sind, sie rufen danach, das Leben zu genießen! Aber all diese Überlagerungen und Hypnosen – ihre eigenen und die der Gesellschaft – halten sie zurück. Und das ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine der entscheidendsten Ursachen für Depressionen. 

SPIRIT ist nicht dazu gedacht, begrenzt zu sein. DU bist nicht dafür gedacht, begrenzt zu sein. Gib dir selbst die Erlaubnis: Sei wer du bist, und genieße das Leben in vollen Zügen!  

Was für eine wundervolle Hausaufgabe, ganz besonders jetzt in dieser Vorweihnachtszeit. Kannst du Freude an deinem Leben haben?  

Kannst du über all die Schuld hinausgehen, die da sagt, dass du das Leben nicht genießen sollst, die da sagt, dass du weiterhin in dieser großen Gruppe von Gerade eben genug-Menschen verbleiben sollst, die jetzt gerade leben? Kannst du ausbrechen und das Leben vollständig genießen - ohne dich dafür schuldig zu fühlen? Hm. Was für eine wundervolle Herausforderung. 

[…]

 

 

New Energy Team

Serie Gottes Geschichte

 Atlantis 1


Fragen und Antworten, Frage 3

Fragestellerin
: Ja, hallo ihr Lieben.

NET: Hallo!

Fragestellerin: Hm, ich bin gespannt, was wir uns hier antworten, auf die Frage, die ich hier habe. Ich habe vor zwei Wochen begonnen, aufzuhören zu arbeiten. Und … mein Menschsein, das hat ein bisschen wackelige Knie bei der ganzen Sache. Mein Herz ist ganz klar, ich spüre die Kraft und die Energie, dass es alles so richtig ist und stimmt. Hm, gibt es noch irgendetwas, eine andere Perspektive, die mir da, ja, einen Hinweis geben kann?

NET: Hm, zunächst einmal hast du nicht aufgehört zu arbeiten. Das ist nicht wahr. Ganz im Gegenteil: Du hast erst richtig damit angefangen – jetzt, wo du dir die Zeit gibst, die du sonst für nutzlosere Dinge eingesetzt hast, nämlich einzig und allein zum Erhalt deines körperlichen Seins. Das ist die eine Seite. Nun, natürlich muss dein körperliches Sein auch weiterhin erhalten bleiben, damit du deine Arbeit verrichten kannst. Doch diese Art und Weise, die du bisher gewählt hast, war nun nicht gerade die Erfüllung, nicht war?! Ganz im Gegenteil. Viele von euch machen diese Erfahrung, dass sie, um körperlich zu existieren, etwas machen, was sie eigentlich ganz und gar nicht wollen, und was sie nicht gut heißen. Und sie nehmen sich damit Zeit, viel Zeit, die sie zum Schöpfen benutzen könnten.

Nun, nicht jedem von euch würden wir einen derart radikalen Weg empfehlen, aber in deinem Fall sind wir der gleichen Meinung wie du. Es ist durchaus so, dass du gerade damit angefangen hast, deine Entscheidung wirklich in die Tat umzusetzen und nicht nur davon zu reden. Du hast einen Schritt in dem Moment getan, in dem es wirklich darum geht, etwas zu erschaffen, und nicht mehr darum, einfach darüber nachzudenken. Wir haben euch oft gesagt, dass es wichtig ist, dass ihr auch mit etwas anfangt! – dass ihr nicht einfach nur dasitzt und euch Dinge erträumt, sondern dass ihr eure Schöpferkraft wirklich in die Hand nehmt und etwas entfaltet.

Nun, deine Entscheidung ist in diesem Moment getroffen. Und du hast dich in die Situation gebracht, eine Basis geschaffen zu haben, eine Basis, auf der du jetzt etwas aufbauen kannst. Aber das musst du noch tun! Du musst noch etwas auf dieser Basis aufbauen, obwohl die ersten … sagen wir … Schienen dafür längst gestellt sind. Hm .. was bedeutet das? Nun, das bedeutet, dass du erst einmal überhaupt so weit gegangen bist, dass die Möglichkeit überhaupt besteht, dass deine Göttlichkeit nun anfängt zu arbeiten, d.h. du hast sozusagen einen Nullpunkt provoziert. Und von diesem Nullpunkt aus kannst du jetzt deine Informationen, deinen Wunsch, etwas zu machen, was dich wirklich erfüllt, losschicken.

Das hast du noch nicht gemacht. Du hast noch keine klare Vorstellung von dem entwickelt, was du eigentlich machen möchtest, was denn eigentlich deine Schöpfung sein soll. Wir meinen damit nicht, dass du etwas visualisieren sollst. Wir meinen damit auch nicht, dass du dir etwas erträumen sollst, sondern dass du einfach mal in dich hineinfühlst, in dich gehst und dich fragst: Was will ich denn eigentlich wirklich tun? Was möchte ich denn eigentlich wirklich in diese Welt bringen? Was möchte ich sein?

Nun, wenn du dir diese Frage stellst, dann tu’ uns den Gefallen und versuche, sie nicht zu beantworten (Publikum und NET schmunzelt) … denn wenn du dir diese Frage bewusst beantworten möchtest, kommst du in die Versuchung, sie mit alten Methoden beantworten zu wollen. Lasse die Antwort auf dich zukommen! Wenn du dir nur diese Frage stellst und einfach weiter machst wie bisher, dann wird die Antwort ganz von alleine zu dir kommen, in Form von Gelegenheiten, Leuten, die du kennen lernst, auf verschiedensten Art und Weisen. Und wenn die Antwort zu dir kommt, dann ergreife sie, denn dann kommt sie aus deinem göttlichen Bewusstsein heraus!

Hm … diesen Rat können wir euch allen geben. Auf diese Art und Weise könnt ihr entwickeln und entdecken, was wirklich eure göttliche Passion ist. Beantwortet euch die Frage NICHT! Es geht nicht darum, die Frage zu beantworten, sondern es geht um den Prozess, den diese Frage auslöst. Hm …

[...]

 

 

 

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