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[Anmerkung: Diesen Text habe ich vor einigen Jahren für mich selbst aus den Channelings 5-10 der Creator Serie zusammen gestellt. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei Interesse bitte die kompletten Channels nachlesen. -->  http://www.greatest-vision.com/shaumbra/texte.html ]

 

Die Reise des Prinzen Jack

[…]

Nun, bevor wir weitermachen, würden wir gern eine kurze Geschichte erzählen. Wir lieben nämlich kurze Geschichten! (gluckst amüsiert). Unsere Geschichte heute Abend handelt von einem jungen Prinzen namens Jack. Nun, wisst Ihr, Jack lebte in einem wunderbaren Königreich, und er war Prinz. Seine Mutter war die Königin und sein Vater war der König -- und dies ist ein wichtiger Punkt. Nun, dieser junge Prinz Jack war noch ein Junge, und er liebte es im Königreich zu spielen. Er hatte viele Freunde und Spielkameraden, und alle, die mit ihm zu tun hatten, ehrten und liebten ihn. Er führte ein wunderbares Leben als Prinz im Königreich von S’IAM. (Doppeldeutigkeit im Englischen: I AM = Ich Bin, im Deutschen etwa "S-ICH-BIN" Tobias betont jedes Mal das I AM = ICH BIN)

Während seiner Kindheit war Jack geradezu versessen auf alles Neue. Er spielte für sein Leben gern. Er liebte es zu lernen, und wer den jungen Prinzen sah, der schüttelte den Kopf und sagte sich: "Er ist ganz der Schöpfer, ganz der großartige Schöpfer! Wie er doch das Reisen liebt und die Erlebnisse dabei! Seine Seele ist immer so spielerisch! Immer frisch vorneweg..."

Oh, dieser junge Prinz Jack konnte einfach nicht stillsitzen! Als er heranwuchs, führten ihn seine Reisen weiter und weiter durch die Länder des Königreichs, in die äußersten Winkel, in Dörfer, die vom Zentrum des Königreichs ganz weit entfernt waren. Und dort traf er Völker, die zwar zum Königreich gehörten, trotzdem aber unbekannt und irgendwie anders waren.

Jack unternahm immer längere Reisen, manchmal war er tage- oder gar wochenlang unterwegs. Er liebte jede neue Erfahrung, die er machte. Er liebte die neuen Tier- und Baumspezies, die er in den äußersten Winkeln des Königreichs entdeckte. Er liebte all die neuen Länder und deren andere Himmel. Er war vernarrt in seine Reise. Der junge Prinz Jack ruhte niemals, eine Reise folgte auf die nächste, immer fand er einen Ort, an dem er nie zuvor gewesen war, und immer gewann er Freunde auf dem Weg.

Als der junge Prinz Jack ein junger Mann wurde, erkannte er, dass er noch früh genug das Königreich regieren würde. Er wusste, dass er auf dem Thron sitzen würde. Schon bald würde er der König sein. Und so traf er eine Entscheidung. Er sagte: "Bevor ich König werden und im Schloss bleiben muss, den ganzen Tag auf dem Thron sitzen und das Königreich regieren muss, werde ich eine letzte Erfahrung machen, eine lange Reise an einen Ort, an dem ich noch nie gewesen bin, an einen spannenden und aufregenden Ort!"

Der junge Prinz beschloss auf das königliche Gefolge zu verzichten, das ihn normalerweise auf seinen Reisen begleitete. Er wollte lieber mitten in der Nacht heimlich hinaus schleichen, nur mit einer kleinen Tasche als Gepäck für seine lange Reise. So schlich er sich also fort und durchreiste all die Gebiete, in denen er früher schon gewesen war. Er kam durch Dörfer, die er früher schon gesehen hatte. Er reiste weiter und weiter, bis er Territorien erreichte, die er noch nie zuvor betreten hatte. Und das Land war neu und anders und aufregend, aber es lag immer noch innerhalb der Grenzen des Königreichs von S’IAM.

Es trieb ihn immer weiter und weiter auf seiner Reise, die jetzt schon viele Monate dauerte, bis er schließlich an die Landesgrenze kam. Vor ihm lag nur Wasser, ein Ozean, wie er ihn noch nie zuvor gesehen hatte. Er hatte Seen gesehen, und er hatte Flüsse gesehen, aber so etwas hatte er niemals zuvor gesehen. Aus den Überlieferungen seines Königreichs wusste er, dass es riesige Ozeane gab. Er hatte von der Stelle gehört, wo das Land aufhört. Er hatte gehört, dass man nicht darüber hinaus reisen durfte. Er hatte gehört, dass hier das Königreich endete, und dass es nicht angemessen war noch weiter zu gehen. Der junge Prinz Jack saß die ganze Nacht hellwach und überlegte, ob er den nächsten Schritt tun sollte. Er diskutierte mit sich selbst, ob er Segel setzen sollte... oder besser nach Hause zurückkehren.

Und wie Ihr ja wisst, war er zum Umkehren viel zu rastlos! So begann er am nächsten Tag sich ein Schiff zu bauen, ein kleines Boot, das ihn auf seiner Reise tragen würde. Jack arbeitete Tag um Tag um Tag, bis er endlich mit dem Boot zufrieden war. Und dann, mit einem Kloß im Hals und einem flauen Gefühl in der Magengrube, so als ob er dabei sei irgendeine heilige Regel zu brechen - vielleicht war er im Begriff irgendwohin aufzubrechen wo man sich eigentlich nicht hinwagen sollte - setzte er Segel.

Die Strömung trug ihn schnell hinaus auf diesen Ozean. Er segelte eine beträchtliche Anzahl von Tagen. Das Wasser war ruhig. Der Wind war sanft. Die Sonne schien strahlend, und alles fühlte sich gut an. Aber da war ein Unbehagen. Da war ein Unbehagen tief in Jacks Innerem. Der Klumpen in seiner Kehle wurde größer. Das flaue Gefühl im Magen näherte sich der Übelkeit. Er wusste, es kam etwas auf ihn zu.

Eines ruhigen Nachmittags – es war sogar etwas langweilig nach Jacks Maßstäben -- sah er eine große Feuerwand, die sich vor ihm aus dem Ozean erhob. Er fing an rückwärts zu rudern in dem Versuch dieser großen Feuerwand zu entgehen. Aber so sehr er sich auch bemühte, er konnte die Kräfte dieser großen Feuerwand nicht überwinden. Sie sog ihn an, zog ihn näher und näher. Er konnte ihre Hitze fühlen, und er konnte ihren Aufruhr fühlen. Er konnte den Aufruhr im Inneren dieser Feuerwand fühlen. Jack fing an zu schreien, während er aus Leibeskräften ruderte und versuchte zurück ins Königreich von S’IAM zu gelangen. Aber es zog ihn hinein. Es zog ihn in diese Feuerwand hinein.

Von diesem Moment an konnte sich Jack an nichts mehr erinnern. Er wusste nur, dass er wieder aufwachte, erschöpft und leer und ohne Erinnerung. Er erwachte an der Küste eines seltsamen Landes. Er wusste weder wie er hieß noch woher er gekommen war. Dennoch spürte er irgendwie in seinem Inneren, dass er jemand Bestimmtes war, aber er konnte sich einfach nicht erinnern. Es war, als hätte er sein Gedächtnis verloren.

Als Jack seine Augen öffnete, sah er ein neues Land, anders als alles, was er je zuvor gesehen hatte. Er wusste, es war Zeit, aufzustehen und mit der Erkundung anzufangen. Er erkundete dieses neue Land tagein und tagaus, und entdeckte dabei Dinge, die ihm neu waren, und auch neu für seine Seele. Die ganze Zeit über, während er suchte und dieses neue Land erforschte... die ganze Zeit fühlte er wieder dieses Unbehagen. Er spürte, da war etwas, was er wissen oder woran er sich erinnern sollte, aber er konnte es einfach nicht, es ließ sich nicht richtig fassen. Er versuchte sich an seine Vergangenheit zu erinnern.

Nachdem er lange Zeit dieses neue Land durchstreift und erkundet hatte, traf er eines Tages auf eine Frau. Sie sprachen miteinander und sie freuten sich, dass sie sich sahen. Es schien eine vertraute Verbindung zwischen ihnen zu geben, aber sie wussten nicht, woher dieses Gefühl kam. Sie nahm ihn mit in ein Dorf, wo noch andere lebten. In diesem Dorf war man dabei verschiedene Gebäude zu errichten. Man bekam Kinder. Man erschuf eine neue Zivilisation, aber keiner aus diesem Dorf konnte sich erinnern, woher er gekommen war. Niemand erinnerte sich daran, wer er war. Man wusste nur, es war Zeit sich vorwärts zu bewegen. Es war Zeit für sie, mit ihrem Leben weiterzumachen.

Nun, liebe Freunde, es gibt kein Ende in dieser Geschichte, denn es wurde noch nicht geschrieben. Und wie Ihr wahrscheinlich schon wisst, handelt diese Geschichte von Jack und den anderen, die sich in diesem anderen Land getroffen haben, in Wahrheit von Euch! Ihr wart die Erkundungs-Engel und Abenteurer! Ihr wart diejenigen, die auszogen um das gesamte Königreich Gottes im ersten Schöpfungskreis zu erkunden. Ihr wart die Prinzen und Prinzessinnen, die den Thron erben würden.

Ihr wart diejenigen, die so rastlos waren und alles erforschen wollten. Ihr gingt bis an die äußersten Bereiche und an die Grenzen des Königreichs. Ihr wart diejenigen, die in See stachen und über den ersten Kreis hinaus gelangten. Ihr seid gelandet an einem Ort, den Ihr jetzt Erde nennt, umgeben von einem Universum, bei dessen Erschaffung Ihr ohne Unterlass mithelft - selbst jetzt, in diesem Augenblick, während wir heute Abend hier sitzen. Ihr seid diejenigen, die das neue Dorf bauen, die neuen Wege anlegen, die neuen Verfahren entwickeln, die Ihr in Eurem alten Königreich nicht hättet entdecken können. Ihr seid diejenigen, welche die Schablonen für die zweite Schöpfung erschaffen. Ihr seid diejenigen, die versuchen sich daran zu erinnern, woher Ihr kommt, wo Eure Wurzeln sind, welcher Abstammung Ihr seid.

Die Engel auf der anderen Seite des Schleiers sind diejenigen, die auszogen um Euch zu suchen, nachdem Ihr in jener Nacht Eure lange Reise angetreten hattet. Wir sind diejenigen, die vom König und der Königin gebeten wurden uns auf die Suche nach Euch zu machen. Wir sind diejenigen, die Euren Fußspuren gefolgt sind durch das Königreich von S’IAM, bis zum Strand des Ozeans.

Als wir dort ankamen, liebe Freunde, da wussten wir, Ihr wart hinausgefahren auf die legendären Gewässer, Ihr hattet Alles-Was-Ist hinter Euch gelassen. Und wir brachen in Jubel aus dort, denn wir kannten niemanden sonst, der das bis dahin je gewagt hatte. Wir waren hocherfreut, als wir merkten, Ihr liebtet die Schöpfung so tief und sorgtet Euch so sehr um Spirit, dass Ihr diese lange Reise zu unser aller Wohl auf Euch nehmen wolltet.

Die Engel stehen an der Feuerwand und können nicht hindurch. Sie können in die Feuerwand hineinschauen. Sie können die Bilder Eures Erdenlebens auf die Feuerwand projiziert sehen. Auf dieser Leinwand können sie sehen, was Ihr tut. Sie können Euch fühlen, aber zur Zeit können sie noch nicht hindurchgehen.

Im gleichen Maße wie Ihr Euch verändert, so verändert sich auch die Feuerwand. In relativ kurzer Zeit werden auch die anderen aus dem Königreich kommen können.. Und an diesem Punkt, liebe Freunde, werden sich die Grenzen des Königreichs von S’IAM ausdehnen. Das Königreich wird sich ausdehnen in die Bereiche jenseits der großen Feuerwand. Es wird sich ausdehnen in diesen neuen Ort hinein, den Ihr geschaffen habt. Es wird ein Tag kommen - und die meisten von Euch werden ihn erleben! - an dem der Rest des Königreichs zu Euch durchdringt. Ihr werdet die Engel wiedererkennen, und dann werdet Ihr Euch an zu Hause erinnern. Und dann werden wir Seite an Seite mit Euch existieren. Das Königreich von S’IAM wird dann noch großartiger sein aufgrund der Arbeit, die Ihr auf der Erde geleistet habt.

Dies ist zwar nur eine Geschichte, aber sie schildert Eure Reise. Auf unserer Seite reden wir ohne Unterlass davon – von Euren Reisen, Euren Erfahrungen und Euren Entdeckungen. Liebe Freunde, es gibt hier so viel Ehre für das, was Ihr tut! Da ist so viel Hochachtung für das, was Ihr auf Euch genommen habt. Das ist vor allem der Grund, warum derjenige aus der Familie von Sananda heute Abend hierher kommt um Euch zu danken und Euch an die Familie zu erinnern.

[…]

Hm, das führt uns in die Fortsetzung der Geschichte von Jack, dem Prinzen von S’IAM.

Liebe Freunde, als wir in unserem letzten Treffen mit Euch sprachen, erzählten wir von Jack, der Prinz im Königreich war, der ausgedehnte Reisen in die entferntesten Teile des Königreichs liebte, wo er vielen begegnete, wo er viel lernte, wo er viel erlebte. Er besuchte neue Dörfer innerhalb des Königreiches. Er teilte (seine Erfahrungen) mit den anderen im Königreich, und er half viele neue Dinge zu erschaffen.

All das ist nur eine Geschichte, eine Parabel, die wir mit Euch teilen, damit sie Euch hilft Eure Erfahrungen hier besser zu verstehen. Denn in Wirklichkeit ist jeder von Euch Jack. Nun, worüber wir in unserem letzten Treffen nicht mit Euch gesprochen haben ist, was in Wahrheit dort passierte, als Jack sein Boot betrat, dort wo das Land aufhörte, als er sein Boot ins Wasser schob, wo es einige Tage ruhig zuging, so dass er schließlich anfing sich zu langweilen. Wir sprechen hier absichtlich langsam und wir betonen diese Metaphern, weil sie ein Schlüssel sein werden für das, was Ihr einmal lehren werdet. Und wir ehren jeden von Euch, die Ihr hier die Lehrer heute Abend seid.

Eines Tages, während Jack auf dem Wasser dahin trieb und Ausschau hielt nach einem neuen Abenteuer, sah er eine riesige Feuerwand. Und die jagte ihm Angst ein. Er fing an zurück zu paddeln, zurück in Richtung Land, von dem er aufgebrochen war, zurück in das Königreich, das seine Heimat gewesen war. Diese Feuerwand sog ihn jedoch in sich hinein. Und er hatte Angst. Er fürchtete sich bis ins Mark. Und doch wurde er einfach weiter hineingezogen, ohne dass er es damals hätte verhindern können.

Wir haben dann mit der Geschichte weitergemacht an der Stelle, wo Jack am Ufer eines neuen Landes erwachte, an einem Ort namens Erde, und wo er andere traf, die so waren wie er. Und gemeinsam fingen sie an die neuen Dörfer zu bauen. Sie erschufen die Architektur und die Energiemuster für das neue Land.

Lasst uns nun ein wenig zurückgehen zu dem, was passierte, als Jack durch die Feuerwand hindurch ging. Wir haben uns in unserem letzten Treffen darauf nicht so sehr eingelassen, weil wir speziell darüber erst heute Abend reden wollten.

Dies war eine traumatische Erfahrung für Jack. Und für Euch. Denn zum ersten Mal fühlte er, dass er keine Kontrolle mehr hatte, als die Feuerwand ihn anzuziehen begann. Er schrie, und dies war das allererste Mal, dass er schieren Terror verspürte. Dies war das allererste Mal, dass er fühlte, wie sein eigenes inneres Wesen in Teile gerissen wurde. Denn er war immer der Prinz gewesen, der Thronfolger, er hatte immer die Freiheit besessen zu erschaffen was er wollte. Aber die Feuerwand änderte jetzt alles für ihn.

Und während er sich durch die Feuerwand hindurch bewegte, brannte diese im tiefsten Inneren seines Wesens (at the core of his very being) und erweckte so in ihm – Widerspruch (conflict). Und Schmerz. Und Kummer. Und Leid. Alles Dinge, die er nie zuvor erlebt hatte, als er noch im Königreich gewesen war. Und sie erweckte auch etwas in ihm, was man Schuldgefühl nennt. Noch während er durch die gefürchtete Wand stürzte, während er sich verzweifelt fragte, was er da wohl angerichtet hatte, da hatte er das Gefühl von Schuld: Er war zu weit gegangen! Er hätte zu Hause bleiben sollen, im Königreich, wo alles gut und richtig gewesen war! Während er sich in der Feuerwand befand, wurde er von ihr zerschmettert.
(sehr eindringliche Stimme, im Publikum ist es sehr still geworden)

Liebe Freunde, sie zerschmetterte die Einheit, die er einmal gewesen war. Und in gewisser Weise könnte man sagen, dass dies eine Mauer in seinem Inneren erschuf. In diesem einen kurzen Moment des Durchschreitens der Feuerwand machte er Erfahrungen, die ihm wie eine Ewigkeit vorkamen. Prinz Jack, der in seinem Königreich Schöpfer war, erschuf nun - während er die Feuerwand durchschritt -- in seiner Verwirrung Szenarien, die angefüllt waren mit abgrundtiefem Kummer, angefüllt mit Wut und Hass.
(mit mitfühlender Stimme:) Oh und wir wissen, dass es einigen von Euch sehr schwer fällt sich das anzuhören. Und doch war all das angemessen. Alles sollte genauso sein. Und Ihr werdet sehen, in dieser Endgültigkeit liegt die allertiefste Liebe.

Prinz Jack verbrachte eine Ewigkeit mitten in der Feuerwand. Und sie zerschlug ihn in Stücke.

Und von diesen Bruchstücken ordnete sich ein kleiner Teil gewissermaßen von selbst neu an, sammelte sich sozusagen, stürzte durch das Universum hindurch an einen Ort namens Erde und erweckte sich selbst zu neuem Leben, in einem menschlichen Körper. Und die schicksalhafte Bestimmung dieses Teils des Gesamtbewusstseins -- das einmal Jack gewesen war -- bestand darin, diese Erde wieder und wieder zu durchwandern, den Zyklus der Inkarnationen ständig zu wiederholen und Erfahrungen zu sammeln für irgendetwas von unvorstellbarer Größenordnung.

Ein Teil von Jack – der größere Anteil, der von ihm abgesprengt worden war, brachte einige Zeit, zusätzliche Zeit, in der Zone der Feuerwand zu. Und wir geben Euch heute Abend sehr viele Metaphern! Sehr viele Metaphern.

Diese Bruchstücke von Jack verbrachten eine Zeit der Verwirrung und der Schwierigkeiten. Aber dann wandten sie sich wieder einander zu, sie – wie soll man das beschreiben – sie fanden einander, sie fanden ihre Schwingungen, und sie kamen wieder zusammen. Sie vereinigten sich bis zu einem bestimmten Grad. Und dann wickelten sie sich in ein großes Stück Energie-Gewebe ein um sich zu schützen. Man könnte es als Kokon bezeichnen. Und im Inneren dieses Kokons, wo sich die Teile wieder versammelt hatten, fielen sie in einen Schlaf – geschützt durch einen energetischen Kokon, beschützt von vielen unsichtbaren, aber liebenden Kräften.

Und während diese Bruchstücke von Jack im Inneren des Kokons schliefen, schauten sie nach innen. Denn Jack war immer der nach außen gerichtete Schöpfer gewesen, der Abenteurer auf der Suche nach neuen Ländern. Jack war immer ein äußerer Ausdruck gewesen (Jack had been an outer expression). Und nun lag der größte Teil von ihm in einem Kokon, in tiefem Schlaf, und schaute dabei nach innen. Dies war nie zuvor getan worden. (letzter Satz betont)

Ein Teil der geistigen Welt verspürte die Notwendigkeit nach innen zu schauen, eine andere Perspektive einzunehmen, als immerwährend nach außen gerichtet zu erschaffen.

Nun -- zurück zu Jack als Mensch, hm, der viele Inkarnationen hinter sich brachte und vergessen hatte, wer er eigentlich war, der nichts mehr von seiner Engelnatur wusste. Er kam zu der Überzeugung, dass er nichts weiter als ein Mensch war. Er vergaß sogar immer wieder, dass er ein Leben vor diesem Leben gehabt hatte (a pastlifetime) und er glaubte schließlich, dass seine Existenz einzig den Zweck hatte geboren zu werden, zu leben und dann zu sterben. Und von einer Inkarnation zur nächsten und wieder zur nächsten vergaß er immer wieder, wer er gewesen war. Sein Name änderte sich mit jedem neuen Leben, und gelegentlich wechselte er auch einmal sein Geschlecht. Und er machte viele Erfahrungen.

Eines Tages, während einer erneuten Inkarnation, fing er an sich zu fragen: „Warum schon wieder?“ Er begann Fragen zu stellen darüber, wer er eigentlich wirklich war, wer sein Vater in Wahrheit war. Und die Worte, die man ihm zur Antwort gab, fanden keinen rechten Widerhall in seinem Herzen. Denn die Worte, die er von anderen erhielt – von den Kirchen, von denjenigen, die im Augenblick die spirituellen Lehren kontrollieren -- lösten kein Echo in ihm aus. Er wusste, da gab es noch mehr, und er machte sich auf die Suche danach. Er machte sich auf die Suche nach der Wiedervereinigung mit etwas, von dem er wusste, dass es existierte, aber er konnte nicht hingelangen, er konnte es nicht definieren.

Jack verbrachte zahlreiche Inkarnationen auf der Suche nach sich selbst. Er verbrachte diese Leben in Einsamkeit und Abgeschiedenheit, beständig suchend und sich bemühend, buchstäblich seinen Kopf gegen die Wand schlagend. Und nach tiefer Frustration, nach vielen Versuchen und Nöten, nach körperlichen, seelischen und geistigen Schmerzen gab er endlich auf. Es war ihm egal, ob er wieder einmal als Mensch lebte oder starb.

Er liebte seine Familie, er liebte all jene, die er auf seinem Weg getroffen hatte, aber ihm war alles egal geworden. Er besaß nicht mehr die Leidenschaft um Mensch sein zu wollen. Und das war durchaus nicht bedauerlich, liebe Freunde! Es war absolut nicht bedauerlich. Es war Zeit. Es war Zeit loszulassen, das Menschsein ebenso wie menschliche Religionen oder die Aufrechterhaltung menschlicher Umstände. Andere, mit denen Jack zusammentraf, waren überzeugt davon, er hätte seinen Verstand verloren. Sie machten sich Sorgen um ihn, und wenn sie unter sich waren, sprachen sie darüber, dass Jack möglicherweise lebensmüde sein könnte, dass er auf der falschen Spur war. Sie fanden, er sollte besser einen einfachen Job annehmen und einfache Arbeit verrichten anstatt sich über so gewaltige Dinge den Kopf zu zerbrechen wie sich selbst wiederzufinden.

Hm, liebe Freunde, als Jack endlich seine Suche im Außen eingestellt hatte, was er aufgrund seiner Frustration tat (gluckst amüsiert), und als er sich hinsetzte und anfing zu akzeptieren, als er anfing wirklich zu leben, da hörte er auf keine andere Stimme mehr als nur auf seine eigene. Er legte seine Bücher beiseite, er wandte sich von allem ab, was andere ihm erzählen wollten, und er beendete den Kampf, der in seinem Herzen und in seinem Verstand getobt hatte. Und erst dann fing er an zu begreifen, was in Wahrheit passierte.

Der größere Teil von ihm, der die ganze Zeit über in seinem Kokon gelegen und nach innen geschaut hatte, hatte jetzt seinen Schlaf beendet - hatte seine Innenschau beendet – und war bereit aufzuwachen.

Aber, liebe Freunde, als der größere Teil von Jack dort in seinem Kokon beschloss aufzuwachen, da war er wie ein kleines Kind. (sehr sanfte Stimme) Oh, Ihr denkt, Euer Wahres Selbst sei wie ein Vater? Es ist wie ein Kind. Wenn es aufwacht, ist das erste, wonach es verlangt, sich wieder mit Euch zu vereinigen. Es erwacht nun und kommt aus dem Kokon heraus um Euch wiederzufinden, und wenn es das geschafft hat, dann nennen wir das “das Erwachen des Christus-Bewusstseins” in Eurem Inneren. (sehr still im Publikum)

Jack saß also nun ganz still da und lauschte, und zunächst lauschte er auf die Art, die man ihm beigebracht hatte. Aber das funktionierte nicht. Er merkte nämlich, dass er wieder dabei war im Außen zu suchen. Sogar wenn er ganz still dasaß, suchte er außen in seinem Verstand, bemüht sich die „richtige“ Technik anzuwenden, den „richtigen“ Prozess zu durchlaufen. Und als er schließlich all das aufgab, als er schließlich anfing einfach alles geschehen zu lassen und nur noch auf seine eigene Art und Weise zu lauschen statt auf die der anderen – da begann er zu hören. (Er hörte) die Energie, die Liebe, die Sehnsucht und die Leidenschaft des Teils, der zurückgelassen worden war.

Und da verstand Jack etwas, das nicht einmal wir Euch hier erklären könnten, und was wir auch nicht erklären möchten, denn es wird einzigartig für jeden Einzelnen von Euch sein. Von diesem Punkt an gab es keinen Prozess mehr, über den Jack in einem Buch hätte nachlesen können. (wieder sehr sanfte Stimme, fast ein Flüstern) Es ist so einzigartig und persönlich für Euch – nichts was man irgendwie skizzieren könnte.

(temperamentvoll jetzt) Oh, natürlich können wir mit Euch darüber reden, wie man zum Schöpfer wird, wir können Euch erzählen, wie Ihr hierher kamt, wir können Euch berichten, was Ihr und andere im Augenblick erlebt – (wieder sehr leise) aber der Prozess Eurer erwachenden Göttlichkeit in Eurem Inneren ist so zutiefst persönlich, dass wir ihn nicht einmal ansatzweise beschreiben können. Ihr werdet es (bald) verstehen, hm.

Liebe Freunde (flüstert wieder), Jack saß ganz ruhig und lauschte in sein Wesen hinein und ließ auf allertiefster Ebene geschehen, auf einer Ebene totalen Loslassens. Jack fing endlich an zu hören, endlich an zu begreifen. Endlich fing er an alles was er war zu integrieren – das was Ihr immer Euer Höheres Selbst, Euer Wahres Selbst genannt habt, was einige von Euch mit ihren geistigen Führern verwechseln, was einige von Euch für eine äußere Energie – sogar für Sananda – halten, für Jesus. Sie alle führen Euch und arbeiten Euch und geben Euch ihre Liebe, aber liebe Freunde, die Integration, diese innere Entdeckung – das ist etwas VIEL GROSSARTIGERES!

Wir werden künftig noch mehr darüber sprechen. Aber wir möchten noch ein wenig weitermachen mit Jacks Geschichte. Es ist Eure Geschichte. Als Ihr das Königreich verlassen habt, als Ihr durch die riesige Feuerwand gegangen seid, da wurde viel von Euch zurückgelassen. Ein großer Teil von Euch ging durch ein Chaos (a turmoil) das schwierig zu beschreiben ist, das sogar für Euer inneres Wesen schwer verständlich ist. Ein kleiner Teil von Euch, ein kleiner Teil Eurer Gesamtenergie kam an diesen Ort namens Erde und hat hier seitdem viele, viele Leben mit unzähligen Erfahrungen verbracht.

(wieder sehr sanft) Aber der Teil von Euch, der zurückgelassen wurde, den Ihr Euer Wahres Selbst nennt, er wacht nun auf. Das ist es, was in diesem Augenblick in Euch stattfindet. Das ist der Grund, warum Ihr jetzt all diese seltsamen Dinge in Eurem Körper und Eurem Verstand spürt. Das ist der Grund, warum wir uns hier treffen. Das ist der Grund, warum wir Euch ehren. Und vergesst nicht, liebe Freunde – dies ist nicht irgendeine äußere Wesenheit! Euer wahres Selbst ist kein engelähnliches Wesen mit Flügeln. Ihr seid es! Ihr seid es. Und es kommt von innen.

Wenn Ihr Euch noch einmal einige der Metaphern anseht, die wir in dieser Parabel verwendet haben, werdet Ihr vieles besser verstehen. Es kommt aus Eurem Inneren.

[…]

Wir werden jetzt ein wenig weitererzählen von Euren Erfahrungen, von Jacks Erfahrungen während der Reise, die ihn letztendlich auf die Erde brachte. (zögerlich) Hm, wir geben Euch immer nur ein Stück auf einmal, damit Ihr es besser aufnehmen und verstehen könnt, und damit Ihr begreift, wer Ihr wirklich seid. Und die Geschichte geht sogar noch weit über das hinaus, was wir Euch heute Abend erzählen werden. Wir werden also noch eine Weile damit weitermachen.

Dieser Teil heute ist ein wenig schwierig in Worte zu fassen. Wir warnen Euch vorab, und wir warnen auch andere schon jetzt, dass Ihr vielleicht nicht so begeistert davon sein werdet. Und sicherlich wird dieser Teil dazu führen, dass es in Euren eigenen Reihen der „Lichtarbeiter“ Stirnrunzeln geben wird, vielleicht werden einige gar ihre Fäuste erheben. Und Cauldre bitten wir an dieser Stelle ... (zögernd) ... einfach aus dem Weg zu gehen, während wir Euch diese Informationen übermitteln. Er weiß nämlich bereits, was nun kommt, und es gefällt ihm überhaupt nicht, dass wir diese „Büchse der Pandora“ hier öffnen. (wörtlich: open this can of worms = eine verzwickte Angelegenheit ansprechen)

(Deutlich zu spüren, dass die Spannung im Publikum steigt.)

Also, wie Ihr wisst, war Jack einmal Prinz im Königreich von S’IAM. Er war hervorragend im Reisen und im Sammeln von Erfahrungen und ein erstklassiger Schöpfer. Und außerdem langweilte er sich ziemlich schnell, hm. Er reiste bis ans Ende des Königreiches, und dort setzte er Segel und stach in See. Schließlich gelangte er an die Feuerwand, welche die Grenze der bekannten Schöpfung darstellte. Dies machte ihm große Angst und er versuchte verzweifelt zurückzukehren ins Königreich, aber die Energie, dieses Vakuum, der Sog, der von der Feuerwand ausging – all das zog ihn einfach mitten hindurch.

Bei unserem letzten Treffen sagten wir bereits, dass ihm die Zeit in der Feuerwand wie eine Ewigkeit vorkam. Sein Wesen wurde zerschmettert und er zerbrach in viele, viele, viele Stücke. Einige dieser Stücke zogen sich in eine Art Energie-Kokon zurück, fielen dort in einen langen Schlaf und unternahmen eine Innenschau, denn Jack war bis dahin immer nach außen orientiert gewesen.

Ein Teil von Jack – eine Teil von Euch! – begab sich jedoch nicht in diesen Kokon, in diese energetische Innenbetrachtung. Ein Teil von Euch setzte die Reise fort. Nun, und die führte nicht geradewegs auf die Erde. Es gab vielmehr eine Zwischenperiode, die recht schwierig darzustellen ist. Wir versuchen es trotzdem heute Abend.

(ab hier sehr eindringliche Stimme, tiefe Stille im Publikum)

Jenseits der Feuerwand – war das Nichts. Völlige Leere. Absolute Dunkelheit.
Zum besseren Begreifen stellt Euch Euer physisches Universum vor, in dem Ihr gerade lebt, mit all seinen Energien, seinen Galaxien und all seinen Sternen.
Aber als ihr zum erstenmal auf diese Seite kamt - als Jack zum erstenmal dorthin gelangte -, da gab es keine Sterne, keine Galaxien, keinerlei Energien. Es gab nur schwarze Leere.(NO stars. NO galaxies. NO energies present. There was simply a dark void.)

Als Jack durch die Feuerwand hindurch schoss– dieser Teil von ihm, der sich nicht in den Kokon zurückgezogen hatte – da sah er seinen eigenen Gegensatz (his opposite), seinen Spiegel. Und es gab unzählige dieser „Jacks“, denn viele, viele Wesenheiten machten die gleiche Erfahrung. Ihr alle habt es getan.

Dies war nun energetisch gesehen kein solider Raum, in dem Ihr Euch befandet, aber Ihr hattet auch nicht mehr die Lichtgestalt, die Ihr aus dem Königreich kanntet. Eure energetische Schwingung war immer noch um einiges schneller als jetzt, aber wir meinen hier nicht unbedingt die Art Schwingung oder Schwingungsrate, die von der „Liebe“ ausgeht. Um es so gut wie möglich zu beschreiben könnte man sagen, Eure Schwingung entsprach etwa einem gasförmigen Aggregatzustand. Ihr wart weder Materie noch Licht, Ihr wart in einem Zwischenbereich.

Ihr fingt an Erfahrungen zu sammeln, zunächst mit Euch selbst, dann mit anderen Energien und Wesenheiten. Und diese allerfrühesten Erfahrungen erschufen in Euch eine Energie, die alsbald von Euch ausstrahlte und sodann in der einstigen Leere erste Strukturen und Muster bildete. Da wart Ihr also, und Eure eigenen Erfahrungen erschufen energetische Gewebe, Teppiche, Grundlagen. Später entstanden daraus Eure Sterne, Eure Galaxien, Eure Sonnensysteme.

Dies war eine hochinteressante Zeitspanne für Euch. Wir bitten Euch an dieser Stelle, lasst Euer Wesen sich einfach zurückerinnern an das Gefühl jener Zeit. Wir werden uns an dieser Stelle nicht über die zeitliche Dauer dieser Periode äußern, den Grund dafür erklären wir später.

Ihr machtet zahlreiche Erfahrungen, und gleichzeitig nahmt Ihr eine neue und völlig andersartige Identität an als die, welche Ihr zuvor besessen hattet. Und in dieser Übergangsphase, liebe Freunde, fingt Ihr an Euch mit ähnlich gearteten Energien zu Gruppen zusammenzuschließen. Ihr knüpftet Verbindungen untereinander. Es kam zu Gruppenbildungen, und diese Gruppen reisten in bestimmten Bereichen Eures Universums umher oder ließen sich in gewissem Sinne dort nieder.

Wie Euch ja aus den meisten Familien bekannt ist, so entstanden auch hier interne Kriege, Ihr fingt an zu kämpfen. Gewaltige Schlachten führten dazu, dass ganze Gruppen zerschlagen und zersprengt wurden und ihre ursprüngliche Form verloren. Und so zogt Ihr weiter und gingt neue Verbindungen mit anderen Gruppen ein.

Es war eine Zeit, die geprägt war von extremem Chaos. Ihr wart immer noch dabei zu lernen, wie Ihr Euch am besten anpassen konntet nach dem Sprung durch die Feuerwand. Niemals zuvor hattet Ihr Ähnliches erlebt, Ihr versuchtet Euch zu erinnern und herauszubekommen, wer Ihr wart. Aber Ihr nahmt allmählich Eigenschaften an, die Ihr in keinerlei Beziehung setzen konntet. Ihr nahmt auf einmal seltsam fremdartige Gefühle und Schwingungen aus Eurer eigenen Energie an. Während Ihr einst pures Licht gewesen wart, übernahm Euer Wesen immer mehr Dichte und Schwere, und letztendlich würde sich daraus ein Körper formen.

Aber Ihr mochtet das alles überhaupt nicht. Ihr mochtet diesen Energieabfall nicht, diesen Abstieg von Licht zum Elektron. Ihr mochtet das nicht und Ihr versuchtet alles, um dort wieder herauszukommen – aber Ihr wusstet nicht wie. Von Mal zu Mal wurdet Ihr dichter. Und dasselbe passierte mit Eurem Universum. Planeten bildeten sich heraus, nahmen Form und Masse an.

Oh, liebe Freunde – nichts davon wolltet Ihr! Ihr hattet das Gefühl zu fallen und zu fallen und zu fallen. Eure Schwingung verlangsamte sich immer weiter, und Ihr kämpftet dagegen an. Ihr hattet das deutliche Gefühl, wenn einmal ein ganz bestimmter Tiefpunkt in Eurer Schwingungsrate erreicht wäre, dann würdet Ihr Euch niemals wieder daran erinnern können, wer Ihr ursprünglich wart oder woher Ihr gekommen wart. Verzweifelt versuchtet Ihr Euch die Schwingung des Königreichs zu bewahren. Ihr verfluchtet Euren Sprung durch die Feuerwand. Ihr wart mitten im Chaos gelandet.

In Eurem Universum kam es zu entsetzlichen Kriegen. Zum erstenmal entstand die Konzepte vom „Töten“ und vom „Tod“. Es gab Wut gegenüber Euch selbst und anderen. Es gab alles verschlingende Gruppen im immer dichter werdenden Universum, die nur darauf aus waren andere Gruppen ihrer Macht zu berauben. Sie glaubten, wenn sie anderen nur genügend Macht und Energie wegnehmen könnten, dann könnten sie ihre eigene Schwingung damit wieder erhöhen und es würde sie endlich wieder zurück nach Hause bringen, heim ins Königreich...

Ihr fingt an in Gruppen zu reisen – manche Gruppen waren größer, andere kleiner – und während Ihr das tatet, während Ihr Euch gewissermaßen an den Händen fasstet und Eure Energien miteinander verknüpftet, da bildete sich so etwas wie eine Energiehülle um Eure Gruppe herum, eine Art Energie-„Schiff“. Und darin lebtet Ihr, damit konntet Ihr überall herumreisen und viele, viele, viele Erfahrungen sammeln. Und es war spannend, denn Ihr konntet richtig gut reisen in diesen neu entstehenden energetischen Korridoren Eures Universums. Ihr wusstet, wie Ihr mit Hilfe Eures energetischen Antriebssystems Entfernungen von Millionen und Milliarden Lichtjahren in Sekundenschnelle überwinden konntet. Und Ihr wart überaus geschickt darin.

Und die ganze Zeit über leistete jeder von Euch erbitterten Widerstand gegen die weitere Verlangsamung, gegen die Materialisierung, die sowohl in Eurem Inneren stattfand als auch gleichzeitig in Eurem gesamten Universum.

Dann auf einmal machtet Ihr weitere höchst eigenartige Erfahrungen. Ihr fingt an mit anderen Dingen zusammenzustoßen. Ihr konntet nicht mehr einfach hindurchgehen. Energie konnte nicht mehr durch Energie hindurch. Die Dinge wurden so dicht, so massiv, so langsam, dass Ihr tatsächlich mit Sternen und Planeten, mit Meteoren und Asteroiden kollidiertet. Dies überraschte und deprimierte Euch. Und es gab immer mehr Kriege. Die Schlachten wurden immer intensiver. Es war keine gute Zeit.

Tatsächlich gab es unter all diesen Gruppen, die versuchten den Weg nach Hause zu finden, auch solche, die etwas über die Energien von Licht und Liebe herausfanden, aber für die weitaus meisten ging die Schwingung weiter abwärts.

Und dann kam irgendwann – wir sprachen schon darüber – der Punkt, an dem nichts mehr ging. Nichts ging mehr weiter. Kriegerische Auseinandersetzungen zwischen dem, was Ihr „Licht“ und „Dunkelheit“ nennen würdet, gerieten in einen Patt-Zustand. Sogar das Universum, wie Ihr es kanntet, hörte auf sich auszudehnen.

An diesem Punkt entstand der Entschluss, eine gemeinsame Übereinstimmung, eine Absprache darüber auf die Erde zu gehen und ein für allemal diesen letzten Schleier, die endgültige Grenze zu überschreiten und eine extrem dichte menschliche Form anzunehmen, um sodann Euer Wesen  in diese Form einziehen zu lassen, die Ihr als Euren Körper kennt und in komplettem Vergessen Eurer Herkunft zu leben. Die Zyklen von Leben und Tod zu durchlaufen und das, was Ihr als „Karma“ bezeichnet habt. Einen vollen Kreis zurückzuschlagen um letztendlich wieder an den Punkt zu gelangen, an dem Ihr Euch erinnern würdet, wer Ihr wirklich wart, bevor Ihr durch die Feuerwand gingt.

Und genau das ist es, was Ihr hier tut. Das ist es, was Ihr seit Hunderten und Aberhunderten von Inkarnationen tut – diesen Kreis zu beschreiten, aufgrund gemeinsamer Absprache, um ihn letztendlich wieder zu schließen. Die Absprache beinhaltet auch, dass Ihr auf diesem Weg die gesamte Vergangenheit heilt, Heilung für die Zeit der Feuerwand ebenso wie für die Zeit der Leere danach, Heilung für die gesamte Schöpfung des Universums, so wie Ihr es kennt.  All diese Inkarnationen habt Ihr durchlaufen – um alles zu heilen und alles wiederzufinden.

[…]

Wir machen jetzt ein wenig weiter mit Jacks Reise, die ja auch Eure Reise ist. Natürlich seid Ihr Jack, aber wir nutzen diese Parabel um Eure lange Reise besser erklären zu können. Wie Ihr wisst, war Jack der Prinz des Königreiches. Er unternahm ausgedehnte Reisen aus seinem Bedürfnis heraus zu erschaffen, sich auszudehnen, noch mehr zu lernen, seine Liebe aus sich herausströmen zu lassen. Und wie wir bereits erzählten, gelangte Jack eines Tages an das Ende der Welt, wo alles Land aufhörte. Er gelangte an das gewaltige Meer, diesen riesigen Ozean, und er sah sich mit der Entscheidung konfrontiert, ob er weitergehen oder umkehren sollte. Und wie Ihr wisst, konnte Jack der Versuchung nicht widerstehen einen völlig neuen Ort zu entdecken. Also setzte er Segel und stach in See, mitten hinein in diese neuartige Energie, die er nie zuvor kennengelernt hatte und die wir hier metaphorisch als „das Wasser“ bezeichnen. Und er segelte und segelte, bis er zu der Feuerwand gelangte, dieser Metapher für das Ende des ersten Schöpfungskreises, für das Ende der gesamten bekannten Schöpfung.

Er versuchte rückwärts zu paddeln, dem Sog der Feuerwand zu entkommen, aber es zog ihn einfach hinein. Und tatsächlich zerschlug die Feuerwand sein wahres Wesen in viele, viele Bruchstücke, in viele, viele Einzelteile. Und dies war ein höchst traumatisches Geschehen für ihn. Als er die Feuerwand wieder verließ, war er anders. Der größere Teil von ihm, der Hauptteil seiner Energie und seines Bewusstseins, hatte sich zurückgezogen, das alles befand sich nun in einem Kokon. Es hatte sich zu einem langen, langen Schlaf in diesen energetischen Kokon eingewickelt, diesen Schlaf wollte es nutzen um eine Reise nach innen zu unternehmen und zu verstehen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Jack niemals in sich hinein geschaut, er war immer ein äußerer Ausdruck gewesen (he had always been an outward expression). Und nun, nach diesem Durchtritt durch die Feuerwand, kam es allmählich innerhalb des Kokons zu einer Innenschau, einer Reise nach innen.

Ein Teil von Jack zog sich nicht in den Kokon zurück. Ein Teil seiner Energie, ein Teil seines Wesens setzte seinen Weg durch die Feuerwand fort und überwand sie. Und als er auf die andere Seite kam, da wurde er von der Leere, vom Nichts, von absoluter Dunkelheit empfangen. Und als er seine Augen öffnete, hier auf der anderen Seite der Feuerwand, da erblickte Jack zum allerersten Mal sein Spiegelbild, sein eigenes Gegenteil, er sah die Dualität. Zum allerersten Mal war Jack nicht mehr Ausdruck von Einheit. Nun war er „Zwei“, und dies war der Anfang der Dualität, wie Ihr sie kennt, wie Jack sie kannte.

Wie wir letztens erzählten, kam es in dieser Leere zu Kriegen und gewaltigen Schlachten, zum Kampf um die Rückkehr nach Hause. Es gab eine große Zahl dieser Bruchstücke, denn viele Wesenheiten waren durch die Feuerwand gegangen, und so war Jack einer unter vielen anderen. In dem verzweifelten Bemühen wieder nach Hause zurückzukehren, nahmen sie sich gegenseitig etwas weg. Kriege wurden ausgelöst, als einer dem anderen seine Energie zu entreißen versuchte in der Annahme, dies sei ein möglicher Weg nach Hause, dies sei eine Art Kraftstoff... (fuel).

Die Schlachten verhalfen aber auch diesem Ding namens Dualität zu noch mehr Macht. Die Kämpfe wurden immer heftiger und machten die Dualität gleichzeitig größer und stärker. Und über diesen gesamten Zeitraum hinweg, auf der Basis all dieser Geschehnisse, wurden die Sterne und die Strukturen Eures physischen Universums erschaffen – während der Zeit der großen Kämpfe. Die Leere wurde in eine neue Wirklichkeit transformiert.

An einem Punkt wurden die Schlachten übermächtig, in Euren Begriffen ausgedrückt konnte weder die eine Seite noch die andere die Vormacht erlangen oder gar den Sieg erringen. Und so, liebe Freunde, kam es zu einer Pattsituation, zu einem Unentschieden, die Kämpfe konnten nicht so weitergehen. Und hier greifen wir die Geschichte von Jack wieder auf.

Zu jener Zeit wimmelte Euer neues und größer werdendes Universum von Wesenheiten, und das Unentschieden hatte dazu geführt, dass weder die eine noch die andere Seite, weder die eine noch die andere Energie der Dualität noch funktionierte, nichts bewegte sich mehr. Es gab keine Möglichkeit mehr für die Energie sich irgendwohin auszudehnen. Und dies ist das Herzstück aller Dinge, auch das Herzstück von Jacks Energie – dieses ständige Bestreben sich immer weiter auszudehnen. Dies hier stand nun in völligem Gegensatz zu allem, was Spirit und Jack je gekannt hatten. Wir sprechen hier wiederum in Metaphern.

Viele Wesen trafen sich in Versammlungen in jener Zeit, während dieses Zeitraums kam es zu der Bildung der Euch bekannten „councils“ (council = Rat) oder „energetischen Familien“ oder „himmlischen Familien“. Und in den allerhöchsten Entscheidungsgremien dieser Familien wurde eine Übereinkunft erzielt dahingehend, dass bestimmte Wesenheiten, ganz besondere Engel, welche die beiden Seiten der Dualität repräsentieren sollten, ihre Schwingung stark reduzieren würden. Diese Wesenheiten in ihrer verdichteten Schwingung sollten dann das annehmen, was Ihr als Körper und Masse kennt. Ein wesentlicher Grund für diesen Entschluss war, dass Schöpfung nicht mehr in dieser rasenden Geschwindigkeit stattfinden sollte wie bisher. Alles würde verlangsamt und somit entstünde die Gelegenheit bestimmte Erfahrungen durchleben zu können. Damit würde die Möglichkeit erschaffen etwas einzuschätzen, auszuwerten und dann wieder ins Gleichgewicht bringen zu helfen.

Als Ihr Engel wart in Eurem neu entstehenden Universum konntet Ihr Dinge in Gedankenschnelle erschaffen, und dies hatte manchmal die Tendenz außer Kontrolle zu geraten. Manchmal, liebe Freunde, wusstet Ihr nicht einmal, auf welcher Seite Ihr standet, Ihr wusstet Eure eigenen Energien nicht mehr richtig einzuschätzen, und in gewisser Weise schien es so, als seien die Dinge außer Kontrolle geraten.

Und so wurde beschlossen, dass es eine Schwingungsverlangsamung für den Ort namens Erde geben sollte, für diese Bibliothek von Spirit, und dazu müsste Euer Geist (spirit) in physikalische Masse, in einen Körper platziert werden. Entschieden wurde auch, dass Ihr Euch keinesfalls an Eure Reise erinnern solltet, die Euch bis an jenen Punkt gebracht hatte. Die Schlachten, der Durchtritt durch die Feuerwand, sogar das Königreich – all das würde ebenso aus Eurer Erinnerung gelöscht werden.

Es wäre ein völliger Neuanfang. Und er würde es Euch, allen anderen und Spirit erlauben die Natur der Dualität sowie die Natur der „Zwei“ wahrhaftig zu begreifen, denn bis zu dieser Feuerwand war Spirit immer nur „Eins“ (expression of one = Ausdruck des Einen) gewesen. Der Sprung auf die Erde, ohne jede Erinnerung, in körperlicher Form, würde dann endlich das wahre Verständnis der Dualität gewährleisten.

Es gab ungeheuer viele Engelwesen in Eurem heranwachsenden Universum damals, und natürlich wollten die meisten von ihnen teilnehmen an diesem neuen „Projekt Erde“, wollten diejenigen sein, die hierher kamen. Metaphorisch ausgedrückt – als die Frage nach Freiwilligen gestellt wurde, liebe Freunde, IHR wart unter den ersten, deren Hände in die Luft flogen! Hm, Ihr wart mit die ersten.

Als Ihr auf die Erde kamt, hattet Ihr zunächst noch keine physische Form. Viele, viele Wesen der anderen Seite haben Euch dabei geholfen Eure Energie zu verändern, dergestalt zu verändern, dass Ihr letztlich die energetische Dimension der Erde betreten konntet. Ihr habt die Erde in Eurem Engelskörper bereits besucht lange, lange bevor Ihr hier physisch inkarniertet. Ihr und alle anderen, die im Augenblick Menschen auf der Erde sind oder in der Vergangenheit einmal waren, Ihr wart alle vorher hier und habt die energetischen Schablonen und Gitter verankert. Ihr kamt um die energetischen Gewebe und Grundlagen einzurichten. Ihr wart zu Besuch hier sowohl um Euch daran zu gewöhnen als auch um die Grundlagen der Energie zu erstellen. Und dabei es gab eine Menge Unterstützung und Hilfe von den Engeln, die nicht auf diese Reise gehen würden. Hm, von diesen werden wir in künftigen Treffen noch näher berichten.

Und dann irgendwann, liebe Freunde, kam jeder von Euch hier an. Jeder von Euch stieg zur Erde herab, nahm schließlich diesen menschlichen Körper an und ihr begannt Eure Inkarnationszyklen. In vielen unterschiedlichen Formen fingt Ihr an die Erde zu durchwandern, in einem Leben wart Ihr männlich, in einem anderen weiblich, auf viele verschiedene Arten wart Ihr unterwegs um dieses Ding namens Dualität zu erfahren.

Nun also, Ihr, die Ihr hier anwesend seid, und Ihr, die Ihr Euch über die Dimensionen hinweg mit uns verbunden fühlt, Ihr alle seid im Begriff Eure Lebenszyklen auf der Erde zu vollenden. Ihr habt den ganzen langen Weg hinter Euch gebracht. Ihr seid diejenigen, die sich nun auf die Wiedervereinigung vorbereiten mit allem Was-Ihr-Wirklich-Seid. Ihr seid diejenigen, die dann noch auf der Erde bleiben als Lehrer für die anderen, die noch durchstoßen werden.

Wir möchten an dieser Stelle kurz Eure Träume erörtern, denn diese werden immer deutlicher, immer realer für Euch. Wir wollen Euch helfen zu verstehen, was da passiert.

Eure nächtlichen Träume gehören zu den Grundmustern, zu den energetischen Bedingungen, die Ihr selbst mit erschaffen habt, als die Erde vorbereitet wurde. Man war sich bewusst, dass Ihr täglich eine bestimmte Zeit benötigen würdet, damit Ihr Eure Rückverbindung aufnehmen konntet, während dieser Zeit musstet Ihr Eure Dualität aus dem Weg räumen und wieder Verbindung aufnehmen – es ist ein höchst faszinierendes Wechselspiel, dass Ihr da erfunden habt! Ihr wusstet, Ihr würdet diese Zeitspanne dringend brauchen! Ihr wisst, im Traum könnt Ihr an die verschiedensten Orte reisen, Euch mit vielen anderen in Verbindung setzen. Viele Eurer augenblicklichen Träume führen Euch direkt zurück in die Zeit, bevor Ihr jemals auf die Erde kamt, als Ihr noch dabei wart aus der Leere eine neue Wirklichkeit zu erschaffen, in die Zeit der Kriege und der Schlachten.

Im Augenblick reist Ihr also nachts dahin zurück um viele der dort gerade stattfindenden Ereignisse zu lösen! Das ist ein wenig schwer zu beschreiben, liebe Freunde, aber sogar während Ihr jetzt hier sitzt, während Ihr Euer menschliches Leben lebt, während Ihr im Begriff seid Euren Zyklus gerade zu vervollständigen, so seid Ihr doch auch gleichzeitig an all diesen anderen Orten anwesend! Ihr haltet Euch auch gleichzeitig in der Zeit vor Eurer Ankunft auf der Erde auf! Ihr seid genauso in der Zeit, als das Universum erschaffen wurde und als man versuchte die Dualität zu begreifen.

Wenn Ihr die Augen schließt und in Euren Traumzustand gleitet, dann reist Ihr zurück. Ihr reist durch Zeit und Raum um Euch selbst zu besuchen, um Lösungen zu versuchen, um Eurer Seele dort an diesem anderen Ort mitzuteilen, dass hier eine Wiedervereinigung stattfindet, dass es vorwärts geht, dass es keinen Grund mehr für weitere Kämpfe gibt, weil Ihr den Durchgang zum nächsten Raum sozusagen gefunden habt. Ihr reist zurück um Eurem eigenen Selbst, Eurem eigenen Wesen zu berichten, dass es Zeit ist die Konflikte und das Chaos zu beenden.

Etwas ganz Faszinierendes findet hier statt, liebe Freunde, liebe Shaumbra, Hochinteressantes! In Euren Träumen reist Ihr nachts zurück in die Zeit kurz nach der Feuerwand, bevor Ihr zur Erde kamt, in die Zeit, als die Leere Struktur bekam, in die Zeit der großen Kriege, und Ihr reist zu genau der gleichen Zeit dorthin, während Euer „damaliges“ Bewusstsein gleichzeitig versucht hierher zu reisen, in Euer Jetzt! Und manchmal trefft Ihr Euch tatsächlich genau in der Mitte! (gluckst vergnügt)

In unserem letzten Treffen haben wir über die Existenz Eurer sogenannten „Aliens“ gesprochen, die ja eigentlich Aspekte Eurer eigenen Vergangenheit sind. Genau das sind diejenigen, mit denen Ihr manchmal nachts zusammenstoßt, weil Ihr gerade rückwärts reist um alte Probleme zu lösen und sie dasselbe in umgekehrte Richtung tun, um Lösungen für das Chaos zu finden, in dem sie gerade leben. Kein Wunder, dass Eure Träume so anstrengend sind!

Nun, wenn Ihr dann im menschlichen Zustand wieder aufwacht, dann findet eine Reihe von Interpretationen statt. Ihr bringt nicht das Gesamtbild dessen mit, was Ihr erlebt habt, sondern eine Vielzahl von Einzelsymbolen – und die haben im allgemeinen alle etwas mit Eurem augenblicklichen Leben zu tun. Üblicherweise bezieht Ihr sie dann auf die Menschen in Eurer Umgebung, auf Familie und Kollegen.

Wie kommt das, liebe Freunde?
Ganz einfach – weil alle diejenigen, die sich in Eurem jetzigen Leben befinden – die heute Abend hier in der äußeren Runde versammelt sind – ganz genau dieselben sind, die Ihr in jener Vergangenheit so erbittert bekämpft. Darum ist es so wichtig für sie heute Abend hier zu sein! Soviel Perfektion liegt in allem, was hier passiert... Während Ihr in der Vergangenheit gegen sie kämpft, gibt es diese Konflikte ebenso im Jetzt. Während Ihr versucht, Eure Schwierigkeiten mit ihnen zu lösen – und zwar in der Vergangenheit -, versucht Ihr gleichzeitig auch den Konflikt hier zu beenden. Alles ist äußerst kompliziert miteinander verwoben und begegnet Euch auf vielfältigste Art und Weise nachts im Traum.

Es sind gerade diejenigen, die hier heute Abend in der äußeren Runde sitzen, die Euch seltsame Blicke zuwerfen werden, wenn Ihr sie das nächste Mal trefft ... (Publikum lacht) ... denn sie werden wissen, dass Ihr wisst, aber sie werden nicht wissen, woher sie das wissen. (schallendes Gelächter, Wortspiel: ... for they will know that you know but they will not know how they know)

Auf den allertiefsten Ebenen Eures Inneren gibt es dieses tiefe Verlangen danach all diese Dinge zu lösen, alles zurück in die Einheit zu bringen, sich endlich wieder ausdehnen zu können, sich in der Energie der neuen Erde vorwärts zu bewegen. Im Augenblick werden ungeheuer große Mengen an Energie hier hineingegeben. Es gibt zahllose Wesen in nicht-menschlicher Form, die bei diesem Prozess behilflich sind.

Und hier seid Ihr nun, viele von Euch, und weder versteht Ihr, wer Ihr wirklich seid, noch könnt Ihr begreifen, was in Wahrheit vor sich geht! Es gibt sowohl einige unter den hier Anwesenden als auch unter den Lesern die tatsächlich GLAUBEN, ihr Leben sei nichts wert! Die tatsächlich GLAUBEN, in diesem Leben nichts Besonderes geleistet zu haben! Die GLAUBEN, dass sie Versager sind! - (bekümmerte Stimme) Liebe Freunde, wir weinen angesichts dieser Wahrnehmung von Euch selbst, während WIR doch wissen, dass Ihr die allerersten in der neuen Energie seid, und dass Ihr gleichzeitig damit auch noch die Vergangenheit heilt! Ihr tut alles gleichzeitig, Ihr löst die gewaltigen Konflikte in Eurem „damaligen“ Universum, in Euren Galaxien, in ganz anderen Dimensionen als Ihr Euch vorstellen könnt. Aber Ihr arbeitet an ihrer Lösung, damit wieder alles zusammenkommt, damit sich alles in diese neue balancierte „Quad“-Energie hineinbewegen kann, in diese Schöpfungskraft Eurer materiellen Welt.
Und genau deswegen ehren wir Euch so! Genau deswegen wissen wir, dass Ihr weise und mitfühlende Lehrer sein werdet!

[…]

Nun also. Als Ihr Euch entschlossen hattet, dass Ihr zur Erde gehen würdet, da standen eine Menge Vorbereitungen an um das überhaupt möglich zu machen, um zum allerersten Mal eine physische Form annehmen zu können. Das erforderte Äonen an Vorbereitungszeit. Bevor Ihr überhaupt in physischer Form hier auftratet, und wir erwähnten das schon bei unserem letzten Treffen, kamt Ihr in Eurer Geistform zu Besuch, in der Lichtform jener Zeit, als die Erde und dieses Universum allmählich begannen Struktur anzunehmen. Ihr habt diese Reisen als „Schwingung“, als Lichtkörper gemacht, damit Ihr Euch an die Eigenschaften dieses Planeten gewöhnen konntet, an die Dimension der „Zwei“, ausgedrückt durch Materie.

Diese Besuche hier waren notwendig für Euch, sie erfolgten über einen langen Zeitraum hinweg. Aber Ihr wart nicht im physischen Körper hier, sondern im Lichtkörper, denn Ihr musstet Euch erste einmal an diese so außerordentlich verlangsamte Schwingung anpassen. Ihr wart nämlich an eine sehr schnelle Schwingung gewöhnt. Ihr musstet Euch also an den Aufenthalt hier und an diese niedrige Schwingungsrate erst ganz allmählich gewöhnen, damit Ihr Euch letztendlich an einen physischen Körper anpassen konntet.

Als Ihr zum ersten Mal hier wart, da war die Erde ein unfruchtbarer Ort. Ihr kamt hierher, weil Ihr sowohl Eure eigene Energie hier platzieren wolltet (seed) als auch um Euch an die Dualität und an die verlangsamte Schwingung zu gewöhnen. Ihr kamt regelmäßig und pflanztet jedes Mal Euer Bewusstsein und Eure Energie mitten in die Erde selbst. Ihr wart sogar sozusagen „versteinert“ (gluckst amüsiert), denn auch in Fels und Stein habt Ihr Euer Bewusstsein verankert. Auch in den Boden, in den Staub der Erde habt Ihr Euer Bewusstsein und Eure Energie hineinversetzt. Und als sich daraufhin erstes Leben auf der Erde entwickelte, da habt Ihr Eure Schwingung in die allerwinzigsten Lebensformen hinein platziert um herauszufinden, wie es sich wohl anfühlen würde in einen lebenden Organismus hineingeboren zu werden. Und für eine ganze Ewigkeit, Zeitalter um Zeitalter, versetztet Ihr Euer Bewusstsein in immer höher entwickelte Lebensformen, die nach und nach auf der Erde auftauchten. All das erstreckte sich (aus menschlicher Wahrnehmung) über einen unvorstellbar langen Zeitraum, aber aus der Dimension gesehen, aus der heraus Ihr das alles damals unternahmt, war es eigentlich überhaupt nicht lange, hm.

Als Ihr die ersten Male in Eurem Lichtkörper zu Besuch auf die Erde kamt, empfandet Ihr eine Existenz im Wasser als ganz besonders angenehm, es passte am besten zu Eurem, denn es fühlte sich nicht ganz so grausam an wie das Leben an Land. Ihr habt viel Zeit damit verbracht Eure Energie in jene archaischen Lebensformen zu pflanzen, die sich allmählich auf Eurem Planeten zu entwickeln begannen. Liebe Freunde, zu Euren Lieblingswesen unter den komplexen Formen, in denen Ihr lange Zeit verbracht habt, zählen die Wale und Schweinswale. Und Ihr habt sehr viel Zeit dort verbracht, denn Ihr liebtet diese Energie, Ihr liebtet diese spielerische Heiterkeit, Ihr liebtet es Eure spirituelle Weisheit in einem solchen Körper ausleben zu können. Hm ... Ihr fühlt Euch noch heute zu diesen Wesen hingezogen, denn in Ihnen habt Ihr Euch am wohlsten gefühlt, sie reizten Euch am meisten.

Vertut Euch also nicht – Ihr wart es, zusammen mit all den anderen Engeln, die ebenfalls hierher kamen, die diesen Planeten zuerst belebt haben und ihn dann von einem Felsen im All zu einem lebenden Wesen transformierten – zu Gaia. Er wurde zu einem Ort blühenden Lebens! Ihr kamt in Eurem Lichtkörper hierher und legtet die energetischen Grundlagen für diesen Ort – was für dynamische, lebendige und ständig wachsende Kräfte!

Gaia, das seid IHR – denn Ihr wart hier und habt diesen Ort gegründet. Die Ozeane und Seen, das seid IHR, denn Ihr seid schon darin geschwommen, lange bevor Ihr einen physischen Körper hattet. Die Bäume, die Blumen, die Pflanzen, die pflanzliche Nahrung – all das seid IHR. Denn Ihr wart zuerst hier, Ihr habt all diese Strukturen und Muster und die Architektur erschaffen, Ihr habt den Keim dieses Planeten gelegt. Gaia ist ein lebender Organismus. Sie ist IHR. (She is you.) Hm ...

Wenn Ihr in Euren Weltraum blickt und in Eure Sterne – nichts was Ihr entdeckt habt, besitzt die Eigenschaften wie Gaia, WEIL IHR ALS ENGEL NICHT DORTHIN GEGANGEN SEID, UM ES SEHEN ZU KÖNNEN. IHR KAMT HIERHER.

(Anm.: Ein Hinweis auf die Quantentheorie, die der Realität als viertes Element den Faktor des wahrnehmenden Betrachters hinzufügt...?)

Ja, es gab wirklich noch einige Reisen zu anderen Planeten, wie Ihr das ausdrücken würdet, bevor Ihr Euch dann endgültig für die Erde entschiedet. Es gab Lichtkörper-Erkundungsreisen zu anderen Sternen und anderen Planeten. Aber, liebe Freunde, die ERDE war der Planet der Wahl – der Ort, an den Ihr schließlich gingt, der Ort, den Ihr für Eure physische Existenz ausgewählt habt.

Wir erwähnen das heute, weil wir Euch einen Teil Eurer Reise erklären möchten, die Ihr unternommen habt. Wie wir schon sagten – eine Menge Vorbereitungen waren erforderlich, bevor Ihr überhaupt hierher kommen konntet. Und man war sich allgemein bewusst, wenn Ihr Eure Energie in Materie hineinversetzen würdet und letztlich sogar in einen physischen Körper, dann würdet Ihr ein „Team“ an Eurer Seite brauchen. Dies waren Eure „geistigen Führer“. Sie waren immer zu zweit, und sie haben Euch auf allen Reisen begleitet. Sie nahmen keinen physischen Körper an wie Ihr, sie behielten ihren Lichtkörper bei. Aber sie blieben ständig an Eurer Seite, während all Eurer Reisen, während Eurer Verkörperung, während all Eurer vielen irdischen Inkarnationen. Sie waren immer bei Euch. Ihre Rolle war einfach, sie sollten die energetische Balance aufrechterhalten, einen spirituellen Faktor hüten, damit Euer Gleichgewicht sichergestellt wäre. Sie waren wie Boten von der anderen Seite des Schleiers, die Euch ständig begleiteten.

Wenn sie das nicht getan hätten, liebe Freunde, wenn Ihr ohne die Begleitung von „Guides“ (geistigen Führern) gekommen wärt – und über diese Möglichkeit sorgte man sich tatsächlich – dann hättet Ihr möglicherweise so tief in der Dualität versinken können, dass Ihr nie wieder hinaus gefunden hättet. Eure „Guides“ hielten die Verbindung zur anderen Seite des Schleiers aufrecht, die Rückbindung an uns.

Sie blieben sehr lange bei Euch. Und wie Ihr wisst, haben sie sich nun entweder schon verabschiedet oder sie sind dabei Ihre Energien zurückzuziehen, damit Ihr nun Alles-Was-Ihr-Seid selbst übernehmen könnt – Eure eigene Göttlichkeit. Es ist eines der allerhöchsten Komplimente an Euch, dass Ihr nun in der Lage seid Euer eigenes Gleichgewicht selbst aufrecht zu halten!

In genau diesem Raum hier, in dem wir uns jetzt gerade versammeln, erklärte Kryon vor einigen Jahren noch andere Eigenschaften der „Guides“. Er beschrieb, dass sie große Gefäße mit sich führten, und während Ihr eine Erfahrung nach der anderen durchlebtet und als menschliche Engel immer wieder neue Erkenntnisse, neue Ebenen der Erleuchtung erlangtet, da sammelten sie all diese Energie in diesen riesigen Gefäßen. Ihr könnt Euch das vorstellen wie ein flüssiges, goldenes Licht, das diese großen Behälter füllte. Eure geistigen Führer haben die Gefäße die ganze Zeit über mitgeschleppt und sie mit Euren Erkenntnissen und Euren neuen Einsichten gefüllt.

Die „Guides“ haben alles eingesammelt was an wundervoller Energie goldenen Wissens und goldener Weisheit auch immer von Euch ausströmte. (wieder Gedanken lesend) Aber ja – an denjenigen, der hier fragt – natürlich wart Ihr einverstanden damit Ihnen das alles zu überlassen! Sie haben es Euch nicht einfach weggenommen. Aber es hätte Euch zu bestimmten Zeiten nicht sonderlich gut getan auf dieser Erde, und so haben die Guides es für Euch gesammelt.

Als die großen Kessel voll waren, da erschien eine andere Gruppe. Sie nahmen die gefüllten Gefäße mit und ersetzten sie durch neue leere Behälter. Und diesen unbeschreiblichen Honig – golden und süß und nahrhaft – den brachten sie zurück auf die andere Seite des Schleiers. Dort wurde diese Energie dazu benutzt um Euer Universum weiter zu erschaffen. Diese Eure Energie fand also ihren Weg zurück bis in das Königreich, aus dem Ihr einst aufgebrochen wart. Diese Energie aus goldenem Honig, die Ihr hier auf der Erde selbst hergestellt habt durch Eure Erleuchtungsschritte und durch Eure Erkenntnisse – sie fand den Rückweg ins Königreich, damit sich die ursprüngliche Natur von Zuhause ganz und gar verändern konnte, damit Alles-Was-Ist sich weiter ausdehnen konnte. Dies war das größte Geschenk der Liebe, das je von einer Wesenheit gegeben wurde!

Und da fragt Ihr Euch, wieso wir Euch ehren, und warum wir vor Euch sitzen und weinen in dem Wissen, dass Ihr immer noch nicht erkannt habt, wer Ihr eigentlich seid!

Es hat immer schon eine bestimmte Gruppe gegeben, die wir die „Runners“ nennen. Diese Gruppe wird es auch weiterhin geben! Das sind die „Springer“, das heißt, sie können zwischen beiden Seiten des Schleiers hin und her wechseln. Sie sind diejenigen, die auch künftig als Boten dienen und Energien regulieren. Sie nehmen all die Dinge, die Ihren Ursprung in Eurem menschlichen Bewusstsein, Eurer dualen Dimension haben und bringen sie durch den Schleier zurück auf die andere Seite. Wir nennen sie „Runners“, weil sie den Energiefluss zwischen Euch und unserer Seite gewährleisten (they run the energy), und im Gegenzug bringen sie dann die neuen Werkzeuge, die neuen Gefäße und die neue Energie zu Euch zurück.

Oh, sie haben in diesen Tagen viel zu tun, diese Runners! Ihr arbeitet nämlich augenblicklich auf Hochtouren. Normalerweise haben sie immer unmittelbar mit Euren Guides zusammengearbeitet, aber Eure Guides sind jetzt nicht mehr zwischengeschaltet. Früher waren sie als „Boten der Liebe“ ständig an Eurer Seite gewesen. Nun suchen die Runners den direkten Kontakt mit Euch. Wir möchten Euch jetzt näher erklären, wie das vor sich geht, hm.

Erst einmal bitten wir Euch an dieser Stelle, macht es Euch ein wenig gemütlich auf Eurem Stuhl, dann werden wir zu Lektion 9 kommen. Versetzt nun Euch und Eure Energie in Euer neues Haus. Liebe Shaumbra, erlaubt Euch in Eurem neuen Haus zu sein – an diesem Ort Eurer Göttlichkeit, dort wo Ihr dabei seid zu lernen, wie Ihr zum Schöpfer werdet. Während Ihr Eure Energien so anpasst, teilen wir Euch etwas Interessantes mit.

Von Anfang an – als Ihr zum allerersten Mal auf die Erde kamt und einen physischen Körper annahmt – bis zu diesem Augenblick, in dem wir hier gemeinsam sitzen, konntet Ihr niemals wirkliche Schöpfer im wahren Sinne des Wortes sein. Es war Euch nämlich einfach nicht möglich, wir erläutern das jetzt. Ihr habt Eure einzelnen Inkarnationen immer im Voraus geplant, in enger Zusammenarbeit mit Eurem Planungsstab, also Euren Engeln. Ihr habt bestimmte Ziele und Lektionen festgelegt. Ihr habt eine Art „spirituellen Geschäftsablauf“ entworfen sozusagen, hm. Und erst dann seid Ihr auf die Erde zurückgegangen, in einen menschlichen Körper, und habt Euch an all die Parameter gehalten, die Ihr selbst aufgestellt hattet. Sobald Ihr ein Ziel erreicht hattet, habt Ihr Euch dem nächsten „auf Eurer Liste“ zugewandt.

Und wenn man sich in diesem Modus befindet, liebe Freunde, dann ist es schwierig Schöpfer im wahren Sinne des Wortes zu sein! Denn in diesem Modus wart Ihr jemand, der Erfahrungen sammeln und der lernen wollte. Aber Schöpfer konntet Ihr kaum sein, weil Ihr eben alle Parameter bereits im Voraus entschieden hattet. Tief in Eurem Wesenskern aber habt Ihr Euch immer so sehr frustriert gefühlt – wart Ihr doch vor Eurer Ankunft auf der Erde wirkliche Schöpfer gewesen! Immer hattet Ihr Dinge bewegt!

In Euren vielen Inkarnationen wart Ihr immer frustriert darüber, dass Ihr nicht aus Euren „Schubladen“ ausbrechen konntet, dass Ihr nicht über den gleichen offenen und leichtfließenden schöpferischen Ausdruck verfügtet wie vorher. Wie wir schon sagten – das ist jetzt anders! Alle Kapitel jenes Buches sind fertig. Und in Eurem neuen Buch gibt es nur noch leere Seiten, die darauf warten mit Euren Schöpfungen gefüllt zu werden!

[…]

 

Aber zurück zu Jack für einen Moment.

Als Jack die Feuerwand durchquert hatte, wie wir so oft beschrieben haben, da war dies eine hochtraumatische Erfahrung für ihn. Die Schwierigkeiten, die Ihr im Augenblick durchmacht, lassen sich direkt zurückführen auf die ursprüngliche Durchquerung der Feuerwand. Dort gab es allertiefstes Trauma. All Eure Vorstellungen von Euch selbst wurden zutiefst in ihren Grundfesten erschüttert. Als Jack die Feuerwand durchquerte, so wie Ihr sie durchquert habt, das wurde alles anders. Alles wurde anders.

Als Jack noch im Königreich war, da waren alle Dinge eins. Alles war eins. Es gab ein einziges Ziel (a singular purpose), eine einzige Richtung, einen einzigen Willen. Alles strömte vom Zentrum des Königreichs nach außen. Das war wundervoll, und es war voller Frieden und voller Liebe. So waren die Dinge eben im Ersten Kreis, in der Ersten Schöpfung. Alles war wie eins, wie ein Wille.

Als Jack jedoch die Feuerwand durchquert hatte und mitten in der Leere landete, da besaß er plötzlich eine neue Eigenschaft. Und man nannte sie den „freien Willen". Das ist in menschlichen Worten gar nicht so einfach zu beschreiben, aber wir werden uns Mühe geben, hm. (gluckst amüsiert). Als Jack also auf der anderen Seite war, da besaß er das Merkmal des freien Willens. Dies war nicht länger eine singuläre Ausdehnung von Allem-Was-Ist. Es war der Eintritt in eine neue Dimension.

Jack war immer Prinz gewesen, der Sohn des Königs und der Königin, derjenige, der eines Tages den Thron annehmen (accept) würde. Und nun erlebte er etwas total anderes, er bekam einen freien Willen. Er wusste gar nicht so recht, wie er damit umgehen sollte, weil er in der Singularität des Königreiches immer davon ausgegangen war, dass er seine Mission und sein Ziel und seinen Vertrag kannte. Und nun stand ihm einfach alles zur Verfügung, alle Dinge waren möglich! Es gab weder einen bestimmten Weg noch irgendein Muster. Und genau dasselbe habt Ihr alle gespürt, Ihr habt gemerkt, wie es sich anfühlte vom „einen Willen" zum „freien Willen" überzugehen.

Das hat Euch viele faszinierende Erfahrungen beschert. In vielerlei Hinsicht wurdet Ihr zu „freien" Schöpfern, und all das war absolut angemessen und wurde von Spirit begrüßt und gesegnet. Denn indem Ihr und Jack und all die anderen menschlichen Engel den freien Willen erhieltet, versetzte Euch das in die Lage die Schöpfung auf eine Art und Weise zu bereichern, wie es nie zuvor möglich gewesen war! Begreift Ihr, welchen Einfluss das hatte? Und wie es sich anfühlte „einen singulären Willen" zu haben - wahrhaftig voller Liebe, wahrhaftig segensreich, aber in der ursprünglichen Schöpfung eben „singulär".

Als Ihr die Feuerwand durchquertet, da hattet Ihr den freien Willen. Als Jack auf die Erde kam und einen biologischen Körper annahm, da hatte er immer noch freien Willen. Aber nun hatte er zusätzlich etwas, was man „den Schleier" nennt. Der Schleier verhinderte, dass irgendetwas aus seinen anderen Inkarnationen zu Jack durchsickerte. Er verhinderte, dass Jack sich zurückerinnern konnte an seine Reise, die ihn vom Königreich in die Leere geführt hatte, die ihn die Energie und die Grundlagen zur Erschaffung Eures Universums beitragen ließ und die ihn letztlich auf die Erde brachte. 

Kombiniert man diese beiden machtvollen Elemente miteinander, also den Schleier - die verschlossene Tür - mit dem „freien Willen", dann ergibt sich daraus ein hochwirksames Energiepotential. Ihr alle habt die ganze Zeit damit gelebt. Ihr hattet immer den freien Willen das zu tun, was Euch beliebte. Aber Ihr hattet auch immer den Schleier, der es nicht zuließ, dass Ihr Euch an Eure eigenen Entscheidungen und Erfahrungen erinnern konntet. 

Und da seid Ihr nun, Shaumbra, hier sitzt Ihr, unmittelbar vor der Vollendung des Kreislaufs Eurer irdischen Inkarnationen! Unmittelbar vor der Vollendung Eurer Reise, beschäftigt mit den abschließenden Klärungen und den letzten Prozessen des Zulassens (the final allowings), was Euch dann zu ganzen neuen Erkenntnissen gelangen lässt! Wie wir Euch bereits sagten - Ihr kehrt nicht mehr zurück nach Hause von hier aus. Ihr geht weiter vorwärts. Ihr dehnt Euch immer weiter aus. Aber der Punkt wird kommen, an dem der Schleier freigegeben wird (released), und dann werdet Ihr Eure Reise voll und ganz verstehen und viel besser begreifen, wer Ihr seid und warum Ihr hier seid.

[…]

 

                                                                                                                                              

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