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Neues Denken

                                                                                                                                                                   

 

Das Crimson Circle Material 

Die e2012-Serie, Shoud 2 

 

„Neues Denken“  

vorgestellt von Adamus
gechannelt durch Geoffrey Hoppe
dem Crimson Circle präsentiert am
01. Oktober 2011

[…]

 

 

Neues Denken 

Weiter, nächstes Thema: Neues Denken. Kuthumi sprach bei der Veranstaltung in Santa Fe darüber, bei eurer Sommerkonferenz, die im September abgehalten wurde, was ich nicht ganz verstehe, aber… 

Kuthumi sprach also an diesem Punkt über Neues Denken. Viele von euch haben dem Neuen Denken erlaubt, sich langsam zu nähern, langsam Teil eurer Wirklichkeit zu werden, aber ihr denkt: "Ich weiß nicht, was Neues Denken ist. Ich weiß nicht recht, wie man es macht, daher warte ich noch, bis Adamus es mir erklärt." Also erkläre ich es euch: Es geht dabei nicht ums Denken. Das Neue Denken kann man nicht denken. Man kann es wählen, man kann es sein, man kann es erleben, aber man kann es nicht denken, denn sobald man beginnt, es zu denken, ist es altes Denken. Daher zählt es nicht. Doch die Folgen sind massiv, wenn ihr euch erlaubt, euch damit zu befassen.

 

Warnungen vor dem Neuen Denken 

Nun, für gewöhnlich spreche ich die Warnungen erst aus, nachdem ich euch gebeten habe, die Wahl zu treffen. Diesmal warne ich euch vorher. Wenn ihr Neues Denken wirklich wählt, dann (a) werdet ihr es auch bekommen; (b) es wird euch fertigmachen, aber auf gute Weise. Das wird es wirklich, denn Neues Denken ist intuitiv, ziemlich übersinnlich, wenn man dieses Wort benutzen will. Neues Denken ist nicht (Pause) - ich versuche, Cauldre das zu übermitteln - es ist kein assoziatives oder assoziiertes Denken. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist euer Denken immer mit irgendetwas assoziiert. Jedes Mal, wenn ihr denkt, ist das, was ihr im Moment denkt, mit etwas anderem assoziiert. 

Ihr verbindet den Punkt mit etwas anderem - mit irgendeiner anderen Erfahrung, die ihr gemacht habt, mit etwas, das ihr gelesen oder gelernt habt oder was auch immer − doch es ist ein assoziierender Vorgang. Es ist wie − Fred weiß darüber gut Bescheid − es ist wie ein mentales Netz, das ihr erschaffen habt, und dieses mentale Netz ist ständig am Werk. Es funktioniert immer in etwa auf dieselbe Weise. Es benutzt immer dieselben Muster, dieselbe Logik, dieselbe Technik, um Resultate zu erzielen. 

Neues Denken tut das nicht. Es ist kein assoziierendes Denken. Ihm steht nichts zur Verfügung, mit dem es assoziieren könnte, es hat überhaupt keine alten Daten. Letztlich wird es die zwar haben, aber auch wieder nicht. Euch wird klar werden, dass Neues Denken vielmehr Daten zerstört. Es mag keine Daten, es mag keine Muster, es mag im Grunde auch keine Strukturen, es duldet sie gerade so lange, wie es zum Erleben braucht, und dann bewegt es sich weiter. 

Es mag keine Geschichten, und es mag schon gar kein Drama. Manche von euch werden… Ich werde meinen Fuß hier abstützen. (Er legt Davids Hut woanders hin, sodass er seinen Fuß auf dem Stuhl abstützen kann.) Hübscher Hut. Manche von euch - nicht ihr persönlich, sondern das weite, umfassende Ihr - werden es schwer haben mit Neuem Denken, weil es darin kein Drama gibt. Es findet kein Nähren statt. 

Ich muss leider sagen, dass die meisten Menschen nach Drama süchtig sind. Wirklich, ihr habt es gesehen, alle, die die SES gemacht haben, die Schule der sexuellen Energien, haben es gesehen. Sie sind süchtig nach Drama. Sie können ohne es nicht leben. In dem Moment, in dem Drama ihr Leben verlässt, werden sie gelangweilt. Sie beginnen, sich unwohl zu fühlen und zu verzweifeln. Dann erschaffen sie etwas. Sie zerstören etwas, was ihnen gehört, oder, viel öfter, etwas, das jemand anderem gehört, damit sie sich von etwas nähren können. 

Sich nähren ist nur eine irgendwie in Bewegung gekommene Energie - in eine seltsame Bewegung - und dann beißen diese Menschen einen großen Bissen davon ab. Sie halten sich einfach gern in der Nähe dieser Energien auf. Es ist stimulierend. SO sieht ein Vampir aus. So sieht ein Vampir aus - jemand, der sich von anderen nährt. Ja. 

Und dann gibt es auch Eigenblut-Vampire, Menschen, die sich vom eigenen Drama nähren. Sie brauchen gar niemand anderen dafür. Ich sehe niemand Bestimmten an, (lachend) ich habe nur zufällig in diese Richtung geschaut. Sie… (Jemand sagt: "Du bist witzig.") Mitunter sogar wahnsinnig komisch. 

Doch es gibt sie, solche, die geschworen haben, sich nicht von anderen zu nähren, also werden sie die Vampire ihrer selbst, und sie erschaffen dieses Spiel, wie Aandrah weiß, mit ihren Aspekten, wo einer sich vom anderen nährt, und der sich vom nächsten. Das geht so weit − weil sie glauben müssen, sie bekämen es von irgendwo anders - dass sie Schranken oder Mauern innerhalb ihrer eigenen Identität erschaffen. Das nennt man multiple Persönlichkeitsstörung. Ein Aspekt nährt sich vom nächsten, und sie müssen so tun, als gäbe es die anderen nicht, sodass sie glauben können, genährt zu werden. Es ist irgendwie, als gäbe man vor, Luft zu essen oder zu trinken und täte dabei so, als bekäme man tatsächlich etwas. Man bekommt ein wenig, aber nicht viel. 

Das Neue Denken wird euren Verstand für eine Weile fertigmachen, und wenn es euren Verstand fertigmacht, wird es auch euren Körper fertigmachen. Es wird eure Glaubenssysteme zerpflücken. Das Neue Denken wird einen massiven Hautausschlag des Selbstzweifels auslösen… (Gelächter) Ausschlaggebender Ausschlag. Hat irgendjemand Ausschlag? Ich schaue nicht. Hat irgendjemand Ausschlag? Zweifel äußert sich oft als Ausschlag. Das ist eine gute Art des Ausgleichs, wenn es kein dauerhafter Ausschlag ist. Siehst du? Aber so ein Ausschlag, wenn jemand von euch Ausschlag hat, ein paar juckende Stellen irgendwo, dann ist das wahrscheinlich nur ein kleines Symbol, ein kleines Signal dafür, dass… oh mein Gott, du hast ja ein Messer! 

SHAUMBRA 2: In der Tat. 

ADAMUS: Wirst du es benutzen? 

SHAUMBRA 2: Das habe ich schon. (Sie sticht mit ihrem Trickmesser in ihr Handgelenk.) 

ADAMUS: Meine Güte! (Er lacht) Mach das nochmal für die Kamera, für die da hinten. Steh auf, wenn wir hier schon Halloween spielen. (Sie "sticht" sich noch einige Male ins Handgelenk, für die Kamera.) Warte kurz, sie müssen es auf die große Kamera bekommen. 

SHAUMBRA: Oh, man sieht es! (Nun wird es auf der Leinwand gezeigt.) 

LINDA: Iiih! 

ADAMUS: Genau. Oh, oh, oh.

Nun, wo waren wir? Sich nähren von sich selbst, da waren wir. Nun, Ausschlag, und – wie nennt man das, wenn man beginnt, sich selbst zu schneiden, Ritzer, solche Sachen –- bei alledem geht es um Zweifel. Zweifel. 

Lasst mich mit der Liste der Warnungen fortfahren, bevor wir uns mit Neuem Denken befassen. Es wird dafür sorgen, dass ihr euch sehr abgesondert fühlt. Das Neue Denken wird dafür sorgen, dass ihr zum Beispiel Vergangenes betrachtet und euch plötzlich fragt, was zum Geier euch daran angezogen haben mag - Familien und ähnliches (Gelächter); dass ihr euch fragt, warum ihr dort je gewesen seid. 

Das ist nicht so schlecht, aber dadurch spürt ihr auch, dass ihr die Basis, die Grundlage in eurem Leben verliert, eure Realitätsbasis. Die gesamte Realitätsbasis verändert sich, und wenn sie das tut, beginnen plötzlich Materie und Antimaterie, Glaube und Gegenglaube, Vertrauen und Zweifel und jede andere denkbare Art von Dualität, aufeinanderzuprallen. Ist das schlecht? 

SHAUMBRA 3 (eine Frau): Nein. 

ADAMUS: Doch, das ist es! Es tut weh! Es ist echt beschissen, viele werden euch das bestätigen. Absolut - aber nur für kurze Zeit. Nur für sehr kurze Zeit. 

PETE: Definiere "kurz"! (Viel Gelächter) 

ADAMUS: Ich bitte dich, sprich darüber doch mit dem Pater. Oh, es spielt doch keine Rolle, das wisst ihr, oder? Die Zeit gibt es gar nicht, bla bla bla bla. 

Nun, während einer relativ interessanten Periode dynamischer Erfahrung in eurem Leben trifft alles aufeinander. Aber denkt daran, wenn diese Teilchen - nicht nur die physischen Teilchen, sondern die Glaubensteilchen, die Aspektteilchen, allerlei Teilchen - auf diese Weise aufeinanderprallen, entsteht dadurch reine Energie. Es verwandelt alles zurück in seine ursprüngliche Form. 

Dadurch entsteht auch Neue Energie. Das geschieht in diesem Moment, während wir reden − Neue Energie entsteht. 

Diese Neue Energie geht nicht in irgendein großes Sammelbecken, in das Netz, das Feld oder wie immer man es nennen will; sie bleibt genau hier. 

Sie dient nicht einem größeren Ganzen, sie dient nicht dem Wohl aller Lebewesen, und das ist − ist das gut oder schlecht? 

TIM: Eigentlich ist das gut. 

ADAMUS: Wie auch immer, es spielt wirklich keine Rolle. Es spielt keine Rolle. Es spielt keine Rolle, aber es gibt viele, die immer noch glauben, dass alles, was sie tun, dem Wohl des großen Ganzen dienen muss. Woher kam das? 

LINDA: Von der Kirche! (Viel Gelächter, als "Pater" Sart seine Hand hebt und alle auf ihn zeigen.) 

ADAMUS: Es ist beinahe zu einfach hier heute. (Gelächter) Es kam aus dem Denken des Massenbewusstseins, dem Gruppendenken, Borg-Denken*. Es kam von jemandem, der sagte: "Wäre es nicht toll, wenn wir den Leuten erzählen würden, es wäre eine Sünde, sich selbst zu lieben? Wäre es nicht toll, wenn wir ihnen erzählen würden, sie müssten zuerst allen anderen geben", einschließlich ihrer eigenen Organisation, "denn Gott liebt das? Wäre es nicht gut, zu sagen: Konzentriere dich nicht auf dich selbst, sondern konzentriere dich auf alles andere! Den Himmel musst du dir auf diesem Weg verdienen!" Und ihr wisst jetzt, dass es nur einen einzigen Weg in den Himmel gibt, der eigentlich einfach aus Gewahrsein besteht - der einzige Weg, von dem ich weiß, von dem andere aufgestiegene Meister wissen, ist, dich selbst zu lieben. Das ist alles.
(* Eine Anspielung auf ein Kollektiv aus "Star Trek.") 

Das ist so einfach für mich: Wenn du dich selbst liebst, bedeutet das, dass du dich vollkommen akzeptiert hast. Du hast vollkommenes Mitgefühl mit dir selbst entwickelt, ohne zur Beichte gehen zu müssen, ohne jegliche Form der Reue, keinerlei Reue. Euch wurde beigebracht, dass es eine schwierige Sache sein muss, nichts von allem, was ihr je getan habt, zu bereuen. Und ich höre ein Aber nach dem anderen kommen: "Aber… ich habe diese eine wirklich schlimme Sache getan." "Aber… wenn ich mir selbst völlige Vergebung schenke, dann werde ich wahrscheinlich wieder irgendwas Schlimmes tun." Absolut nicht! Absolut nicht! 

Wenn ein Mensch sich selbst vollkommen liebt und vollkommenes Mitgefühl für sich selbst hat, dann hat das einen − für mich, für die anderen aufgestiegenen Meister – wunderschönen Nebeneffekt: Plötzlich lieben sie auch alle anderen Menschen. Plötzlich haben sie Mitgefühl für alle anderen. Plötzlich haben sie Verständnis für die jeweilige Reise des anderen. Plötzlich müssen sie nicht mehr zuerst alle anderen durch den Tunnel zum Himmel schubsen. Plötzlich gehen sie selbst zuerst, gehen zuerst direkt in ihr eigenes Zuhause, und werden zum Standard. 

Neues Denken wird wortwörtlich euer Leben verändern. Daher sagte ich, dass in den letzten paar Wochen eine Menge Zweifelenergie aufkam, seit Kuthumi über Neues Denken sprach. 

Die meisten von euch sagten: "Das klingt wunderbar!", und das ist es auch. Die meisten von euch haben in sich selbst den Prozess des Neuen Denkens begonnen. Und das ist der Grund, warum manche von euch... Wie viele von euch erinnern sich jetzt an ein paar Träume, sagen wir, öfter als vor zehn Jahren? Ihr erinnert euch an mehr. Wie viele erinnern sich gar nicht an irgendwelche Träume? Gut. Es gibt da kein Richtig oder Falsch, die Träume selbst hat man ja sowieso. Man hat sie, absolut. Ihr verschließt nur einen Korridor hinter euch; manchmal ist es einfach ein bisschen bequemer so. Aber es ist an der Zeit, diese Träume vermehrt hereinzulassen. 

Zu Beginn − für jene von euch, die zurzeit viele intensive Träume haben − zu Beginn ist das nicht wirklich angenehm, dieses pausenlose Träumen die ganze Nacht. Ihr sagt: "Ich möchte nachts einfach mal nur schlafen" und meint damit: "Ich möchte die Träume einfach vergessen", denn ihr nehmt diese Energie, dieses Bewusstsein, mit euch zurück. Aber ich schweife ab. 

In den letzten paar Wochen hattet ihr eine Menge Träume über Elektrizität, über eine Neuverkabelung eures Hauses, Elektrizitätsprobleme, kaputtgegangene Trafos, Stromausfälle und ähnliches − für all jene, die diese Träume hatten; es gibt einen Grund dafür, denn ihr verkabelt euch zur Zeit neu. 

Nun, eigentlich verkabelt ihr euch seit langer Zeit neu, aber bisher war das mehr auf physischer Ebene, eine Menge DNA-Kram und körperlicher Kram, viel Neuverkabelung auch in euren Aspekten. Nun erlebt ihr eine neue Art der Neuverkabelung, in das Denken hinein, in das, was bisher die mentalen Vorgänge waren. 

Das Interessante daran ist, wenn ich Neuverkabeln sage, dann meine ich nicht die althergebrachten Drahtkabel, so wie dieser Raum hier elektrisch verkabelt ist. Es gibt hier Kabel, die überall entlanglaufen, und dadurch kann man die Lichter einschalten. 

Nun stellt euch vor, dass dieses Gebäude neu verkabelt würde, aber ohne Kabel. Stellt euch vor, dass die Neuverkabelung derart stattfände, dass ihr die Hand direkt in den Energiefluss halten könntet, direkt in den Strom, ohne einen Schlag zu kriegen. So wie es im Moment ist, würdet ihr einen Schlag kriegen. Ihr kriegt einen Schlag - durch die äußerst dualistische Funktionsweise von Elektrizität. 

Also stellt euch eine Neuverkabelung vor, nach der ihr das könntet; dass ihr den Energiefluss, der dafür sorgt, dass die Lampen leuchten, berühren könntet, ohne davon beeinträchtigt zu werden. Ungefähr so geschieht es in eurem Inneren, der Übergang vom alten zum Neuen Denken. Es geschieht in diesem Moment. In diesem Moment. 

Es wird ein paar Unterbrechungen im alten System hervorrufen. Es könnte dazu führen – und ich sage euch das, weil ihr manchmal ausflippt - es könnte dazu führen, dass ihr körperlich krank werdet; aber vielleicht auch nicht. Es könnte dazu führen, dass ihr das Gefühl habt, verrückt zu werden, aber das werdet ihr nicht. 

 

Die Auswirkungen des Neuen Denkens 

Was im Besonderen hierbei geschieht, bei der Neuverkabelung, die in eurem Prozess des Gewahrseins stattfindet − und das ist auch schon alles, was da passiert, ihr bewegt euch weg vom eingeschränkten, mentalen Gewahrsein hinein in das Gewahrsein des Neuen Denkens, in etwas völlig anderes − während des Wegbewegens vom alten Denken beginnt sich alles aufzulösen oder zu verschwinden, und ihr erlebt eine Zeit des massiven Zweifels. Ihr erlebt eine Zeit, in der ihr euch sehr abgesondert fühlt von allem, besonders von solchen Dingen, die Teil eures Alltags waren, sie verändern sich und schwinden langsam. 

Was ist das erste, das die meisten Leute tun, das die meisten Shaumbra tun? Sie versuchen sich an dem, was sie bisher taten, festzuhalten. Sie versuchen, sich festzuklammern, so sehr sie auch ihre alten Gewohnheiten verflucht haben mögen. Sie versuchen dennoch, sich festzuhalten, denn das war immerhin bequem. Es war ihnen zumindest vertraut. 

Jetzt ist es irgendwie, wie vom Rand einer Klippe einen Schritt zu machen, in völliger Dunkelheit und ohne zu wissen, wie hoch die Klippe ist, ohne zu wissen, was am tiefsten Punkt des Abgrundes ist, ohne zu wissen, ob es oberhalb noch eine Klippe gibt. Das ist beängstigend. Und noch dazu, und das ist das Beste daran, ist es eine wundervolle Erfahrung. Was soll's? Wen kümmert's? Wen kümmert's, was da unten ist? 

Das ist das Interessante an der Wirklichkeit der Neuen Energie, die mehr und mehr in eure physische Wirklichkeit kommt. Denn der Verstand würde denken, wenn du über diese Klippe trittst, wird etwas Schlimmes passieren, denn so arbeitet der Verstand. Er versucht, dich zu beschützen und sagt: "Tritt nicht über diese Klippe!" Und er versucht zu kalkulieren. Vielleicht lässt er einen Stein nach unten in dieses dunkle Loch fallen, horcht, wie lange es bis zum Aufschlag dauert und schließt daraus: "Ooooh, es ist verdaaammt tief!" (Gelächter) Und dann hörst du erst recht das Knurren und Zischeln der Dämonen, "Ooh…", und du weichst zurück. 

Im Neuen Denken trittst du über den Rand der Klippe, und - ich muss das richtig formulieren - plötzlich verschiebt und verändert sich die Wirklichkeit. Da ist keine Klippe mehr. Da ist kein tiefes Loch mehr. Stattdessen ist das da, was du in diesem Moment zu erleben wählst. Plötzlich geht es um die Wahl, dazu komme ich in Kürze; eine Wahl, die so schnell, so blitzartig herbeikommt und sich so schnell manifestiert - mit Überlichtgeschwindigkeit – dass es plötzlich eine wahrhafte Erfahrung ist, eine wahre Freude. 

Was ich damit sagen will, liebe Shaumbra… Lasst uns dazu einen tiefen Atemzug nehmen. Ich spüre hier die mentale Anspannung. 

Mit dem Neuen Denken durchlebt ihr eine sehr interessante Transformation. Wie ich schon zu Beginn dieses Gespräches sagte, könnt ihr euch eures Gleichgewichts entsinnen? Könnt ihr euch entsinnen, dass ihr alle Werkzeuge bereits besitzt? 

Nun, hier kommt das Kleingedruckte: Das Gleichgewicht ist nicht dort, wo euer Verstand denkt, dass es ist. Die Werkzeuge sind nicht dort, wo ihr denkt, dass sie sind. Denn das ist altes Denken. Ihr müsst in der Lage sein, darüber hinaus zu greifen, vorbei, jenseits. Ihr müsst gewillt sein, so voller Vertrauen zu euch selbst zu sein oder so offen oder so verrückt, was auch immer es gerade sein mag, dass ihr außerhalb des alten Ortes suchen wollt, an dem ihr bisher fündig wurdet. 

Wir haben darüber schon früher ein wenig gesprochen, aber jetzt möchte ich es wirklich betonen. Besonders in den kommenden Wochen und Monaten, in eurem eigenen Leben und in den Ereignissen auf der Welt, die bekannt werden; der Ort, an dem ihr bisher Trost und Zusicherung fandet, befindet sich nun woanders, doch der neue Ort ist nicht linear zum alten. Anders gesagt, wenn ihr Trost bisher hier (er deutet nach oben) fandet, erwartet nicht, dass ihr ihn jetzt hier finden werdet (er deutet noch weiter nach oben). Wenn ihr Energie bisher hier fandet (er deutet zu einer Seite), erwartet nicht, dass ihr sie jetzt hier finden werdet (er deutet zur anderen Seite). Das wäre sehr linear. Wenn ihr bisher euren Werkzeugkasten hier unten fandet (auf dem Boden), erwartet nicht, dass er sich jetzt nur ein bisschen hierhin bewegt hätte (eine andere Stelle auf dem Boden). 

Der Trost wird von einem völlig anderen Ort kommen, die Antworten von einem völlig anderen Ort, und euer Verstand wird es analysieren und zu dem Schluss kommen, dass es ein bisschen beängstigend zu beobachten ist. Ihr werdet etwas Angst empfinden, wenn ihr wahrhaft im Außerhalb danach greift, wenn ihr euch ins Außerhalb erweitert, denn in einem Moment, in dem ihr Trost braucht, seid ihr ein wenig verzweifelt. Ihr wollt den Trost in unmittelbarer Nähe, und ihr wollt ihn auf vertraute Weise. Euer Verstand wird sich wehren und sagen: "Wir brauchen jetzt Trost, im Moment brauchen wir Stabilität. Tun wir doch wieder das, was wir immer taten", was in erster Linie darin besteht, den Kopf in den Sand zu stecken und so zu tun, als würde das Problem nicht existieren. (Er deutet nach oben.) Sie lachen! (Adamus lacht.) 

Er wird also reflexartig reagieren. Er wird auf vorprogrammierte Weise reagieren, indem er an den gewohnten Ort zurückkehren möchte, aber es ist woanders. Es ist da. Oh, es ist da, aber seht mal, ihr kehrt weiterhin an die alten Orte zurück, um Trost zu finden. Und ihr erzählt mir, das tätet ihr nicht. Ihr erzählt mir, ihr gingt an einen neuen Ort. Nein, ihr geht an einen linearen Ort. Ihr sagt: "Wenn mein Gleichgewicht nicht hier ist", oder die Antworten oder die Werkzeuge, was immer es gerade ist, "dann suche ich eben hier." Das ist derselbe verfluchte übliche Ort. 

LINDA: Geoffrey braucht Wasser. (Sie reicht ihm einen Becher.) 

ADAMUS: Ah. Ihm geht’s gut. (Er nimmt einen Schluck.) Ich bin ein bisschen aufgeregt. 

Nun die Frage, in Neuem Denken: Seid ihr wirklich gewillt, in diesem Moment, in dem ihr eine neue Erfahrung antretet - ja, das ist eine nette Art, etwas anderes zu sagen - in diesem Moment, in dem ihr eine neue Erfahrung antretet, seid ihr gewillt, einen tiefen Atemzug zu nehmen - und zu lachen? Und euch diesen neuen Ort auf intuitive Weise finden zu lassen, wo die Werkzeuge sind, wo das Gleichgewicht ist, wo der Trost ist? Seid ihr gewillt zu sagen: "Moment! Altes Denken! Das wird nicht mehr funktionieren. Ich werde dieses alte Spiel nicht mehr spielen"? Seid ihr gewillt, einen tiefen Atemzug zu nehmen und diesen neuen Ort auf intuitive Weise zu finden? 

Nun, ich kann euch nicht sagen, wo er ist, und er ist… Ist er im Weltraum? Wahrscheinlich nicht. Er ist in einer Dimension, so könnte man es wohl nennen, an einer Stelle, die nicht hier ist, aber auch nicht dort, falls das irgendeinen Sinn ergibt. Er ist nicht hier - also nicht in dieser physischen Wirklichkeit, auf diesem Längengrad, Breitengrad, in dieser Zeit, diesem Raum, in dem ihr existiert. Er ist nicht hier. Er könnte hier nicht bleiben. Er möchte hier nicht bleiben. Nicht im Moment, später vielleicht. Aber er ist auch nicht da draußen.  

Und die lineare Logik sagt: "Also wenn er nicht hier ist, muss er dort sein. Nicht wahr? Wenn er nicht hier ist, dann muss er dort drüben sein." Das ist er nicht. Und an diesem Punkt wird es mit Worten schwer zu beschreiben. Hier wird die Intuition wichtig, das Vertrauen − mit diesem Wort würde man das wohl beschreiben. Wo ist er? 

Wie in der Wissenschaft… Ich liebe die Wissenschaft. Ich liebe die Wissenschaft, weil es dabei wirklich um Entdeckungen geht, sofern man nicht in die Box, in die Beschränkung gerät. Die Wissenschaft bestätigt, was im Bewusstsein geschieht. Die Wissenschaft ist das wunderschöne Entdecken all dessen, was ihr bereits erschaffen habt. Ja! Ihr habt es bereits erschaffen, und jetzt entdeckt ihr es, interessant, nicht? Doch es ist sehr wahr. Es ist dasselbe Prinzip wie rückwärts durch die Zeit zu wandern und zu entdecken, wie es war, aufzusteigen. Es ist dasselbe mit der Frage, wo das Gleichgewicht ist, wo die Werkzeuge, wo die Antworten sind, wenn ihr der Intuition gestattet, sie euch finden zu lassen. 

Nun, das ist Neues Denken. Und das Interessante ist, mit Neuem Denken werdet ihr alle eine Menge Möglichkeiten für Erfahrungen haben. Ihr lasst also eure Intuition ans Werk gehen, ihr entdeckt Neues Denken, und plötzlich sagt ihr: "Ah, jetzt weiß ich, was Adamus meinte, als er sagte, es sei nicht hier, aber auch nicht hier." Es wird einen Sinn ergeben − an einem gewissen Punkt. 

 

Fluch und Segen des Neuen Denkens 

Das Interessante jetzt ist, dass ihr euch immer noch zum größten Teil im alten Denken befindet, und wenn ihr das nächste Mal eine Erfahrung macht, wenn euch ein Problem begegnet oder irgendwas passiert, sagt ihr: "Oh, ich bin wirklich gut in Neuem Denken. Ich habe es beim letzten Mal auch benutzt. Ich werde einfach einen tiefen Atemzug nehmen, die Absätze meiner Zauberschuhe dreimal aneinanderschlagen und zum Neuen Denken übergehen." Es wird nicht zur Verfügung stehen. Warum? Nun, es ist immer noch da, und doch ist es nicht da. 

Der Verstand - der alte Denkapparat - hat es jetzt kategorisiert und gesagt: "Oh, da gehen wir also hin." Er hat ihm eine lineare Definition aufgedrückt, eine Struktur aufgedrückt und sagt: "Oh, da befindet es sich." Selbst wenn es nur so eine Art Gefühl ist, selbst wenn es nur so eine Art intuitiver Pfad ist, wird der Verstand es lokalisieren und sagen: "Da ist es ja! Da gehen wir nächstes Mal auch hin." Gehst du nächstes Mal dorthin, ist es nicht da. 

Und was passiert dann? Du zweifelst an dir, denkst: "Ich hatte einfach nur Glück" oder: "Adamus hat es für mich gemacht" oder ähnliches. 

Es ist immer noch hier. Es hat nur die Art und Weise verändert, wie es sich mit dir verbindet oder die Verbindung trennt. Es ist immer noch verfügbar, aber es wird erforderlich sein, dass du die Intuition erneut benutzt. Dass du das Vertrauen benutzt. Dass du einen tiefen Atemzug nimmst und "Seid verdammt!" zu all den Hindernissen sagst, zu der ganzen Scheiße, die durch deinen Verstand läuft. (Gelächter) Und das ist es, es ist ein Strom aus Scheiße, der da durchläuft. (Gelächter) Wirklich. Zu 90 Prozent, wirklich. Es gibt kein besseres Wort, Fäkalienballung hätte ich vielleicht sagen können, aber… Das ist es wirklich, wir sprachen neulich mit der Keahak-Gruppe darüber. 

90 Prozent dessen, was da durchläuft, ist reine Kacke. Wirklich, das ist nichts gegen euch oder irgendjemanden hier. So ist der menschliche Verstand einfach programmiert, und so läuft das menschliche Bewusstsein. Und ihr habt noch Glück, dass es bei euch nur 90 Prozent sind! Bei den meisten Menschen sind es ungefähr 99 Prozent reine Kacke. Wirklich, wirklich! Es gibt ein Prozent, das die Ströme, die da durchfließen, für konstruktive Zwecke nutzt, aber das meiste davon ist einfach nur Geplapper. Ein Geplapper, das einen in den Wahnsinn treibt und dafür verantwortlich ist, dass man sich selbst nicht mag oder nicht gerne allein ist. 

Im Neuen Denken, das werdet ihr feststellen, geht ihr darüber hinaus. Das wird ein Jubel sein, das wird ein Grund zum Feiern sein. Das hört auf. 

Noch wichtiger, im Neuen Denken erkennt ihr, dass die Kacke-Gedanken, die ihr jetzt habt, die verstandeslimitierten Gedanken, die ihr habt, sehr langsam sind, sehr langsame Wellenlängen haben, einen sehr langsamen Fluss. 

Nun ja, langsam - Lichtgeschwindigkeit im Moment, oder vielleicht ein bisschen weniger als eure Gedanken im Moment, manche davon viel weniger - aber plötzlich wird alles sehr schnell gehen. 

Wenn euer Neues Denken dem Verstand gestattet, auf natürliche Weise zu wachsen, sich zu entwickeln zu dem, was er werden soll − ihr habt ja immer noch ein Gehirn, einen Verstand, aber der wird sich entwickeln − und wenn das Neue Denken klare Anzeichen dafür liefert, dass Gedanken schneller sein können als das Licht… denn die meisten Gedanken sind das zurzeit nicht; manche schon, aber die meisten nicht. Die meisten Gedanken, die mit Überlichtgeschwindigkeit unterwegs sind, registrieren sich nicht beim Gehirn und innerhalb dieses Raum-Zeit-Kontinuums, und damit werden sie zu unbekannten Gedanken. Ihr wisst, dass sie da sind, aber ihr kennt sie nicht. Ihr wisst, da ist etwas, aber wenn ihr versucht herauszufinden was, dann könnt ihr es nicht. 

Im Neuen Denken geschieht es so, es geht… Ich bin schon ein bisschen frustriert, weil Worte nicht immer… ich werde hier also sehr viel Gefühl übermitteln. Euer Denken beginnt, über die Lichtgeschwindigkeit hinauszugehen und auch noch über diese Geschwindigkeit hinaus, und es geht über die Notwendigkeit zu jeglicher Registrierung von Geschwindigkeit hinaus, über jegliche Art von Geschwindigkeit. Und wenn das geschieht, werdet ihr plötzlich entdecken, was wahre Einsicht bedeutet. Ihr werdet entdecken, wie stark ihr in einem Haufen unnötigen, alten, langsamen, schwerfälligen, langweiligen Denkens gefangen wart. Euch wird genau das klar werden, worüber wir seit Jahren sprechen, dass alles, was ihr braucht, im Hier und Jetzt ist. Das ist nicht nur eine nette kleine Worthülse, obwohl manche von euch es auf diese Weise verwendet haben. Ich sehe niemanden an. (Gelächter) "Alles, was ich brauche, ist im Hier und Jetzt." Schön und gut, dann fang endlich damit an, es zu erleben. Und hör auf… (Er macht eine Plapper-Geste mit den Fingern) − hör damit auf. 

Übrigens werdet ihr ebenfalls bemerken, dass das hier (Plapper-Geste) sich verändert – dieser Mund. Der Mund ist ein Sklave des Gehirns, und er quatscht und quatscht und quatscht, genau wie das Gehirn mitunter. Und er produziert eine Menge Worte, um damit eine Menge Raum zu füllen und eine Menge Leute zu langweilen; und um euch davon abzuhalten, wahrhaft gegenwärtig sein zu müssen. Der Mund verabschiedet sich also. 

 

Im Neuen Denken sein 

Was wird geschehen im Neuen Denken? Weniger Gerede. Weniger Gerede. Warum? Weil ihr ein Geräusch machen könnt - ööh! - ppbbtt - jegliches Geräusch kann eine riesige Menge Bewusstsein übermitteln, das eine riesige Menge Energie heranzieht, die wiederum Berge versetzen kann. Das kann sie tatsächlich, was immer ihr bewegen wollt. 

Dieses Neue Denken ist demnach phantastisch. Ihr habt euch freiwillig dafür gemeldet, ob ihr es wisst oder nicht, an der Entwicklung des Neuen Denkens teilzunehmen. Aber ihr könnt nicht darüber nachdenken. (Gelächter) Ihr könnt es erleben. Ihr könnt euch darin aufhalten. Deshalb sprach ich auch letzten Monat darüber, gegenwärtig zu sein. Spirit ist gegenwärtig. Das ist Voraussetzung, ihr müsst gegenwärtig sein. Nun ja, zumindest solltet ihr es sein, sonst geht es direkt vorbei. Es weht direkt vorbei, und in fünf Jahren sitzt ihr dann hier und sagt: "Ich hab's nicht mitbekommen." Nun, ihr habt es sehr wohl mitbekommen, es war euch nur nicht bewusst. 

Und das geschieht sehr oft im Moment. Etwas weht direkt vorbei. Auch in diesem Moment, es weht direkt vorbei; Gedanken, Ideen, Energien und alles Mögliche, und ihr sagt: "Ich bekomme es nicht mit." Doch, ihr bekommt es mit, aber ihr seid euch dessen nicht bewusst, weil ihr euch nur auf ein schmales Scheibchen der Wirklichkeit konzentriert. Neues Denken sorgt dafür, dass ihr euch öffnet, dass ihr es erlebt. 

Machen wir gleich eine Übung mit dem Neuen Denken. Übrigens, all die Beschwerden, die ich in den letzten zwei Wochen erhalten habe − Kuthumis Schuld, nicht meine. Er hat das Thema aufgebracht.* All die Beschwerden, all die Ängste, all die Sorgen und all das Drama, das aufgekommen ist - ich sehe niemand bestimmten an, wie Kuthumi das täte - sind Resultat des Neuen Denkens. Ihr lasst zu, euch damit zu befassen.
* (Kuthumi stellte während der Midsummer Conference in Santa Fe von 9.-11. September 2011 das Thema vor und führte durch eine Erfahrung in Neuem Denken. Aufnahmen davon sind auf der Crimson-Circle-Website erhältlich, voraussichtlich wird es davon auch Übersetzungen geben.) 

Ich muss ja lachen, aber dann weine ich auch ein wenig, weil ihr die Hand hebt und sagt: "Ah, ich will in diesem Team dabei sein. Ich möchte vorangehen. Ich möchte das in meine persönliche Erfahrung im Leben holen." Und wenn es dann tatsächlich passiert, dann sagt ihr: "Was stimmt nicht mit mir? Ich hätte das nicht tun sollen! Ich hätte mich nicht anmelden sollen zu dieser Shaumbra-Gruppe", zu diesem bestimmten Projekt oder diesem Workshop oder was immer es gerade war. Aber nein, das ist die Ironie an der Sache, ihr wolltet es so und nicht anders. 

Ihr wolltet nicht mit der zweiten oder dritten Welle hereinkommen, und ich habe versucht, es vielen von euch aufzuschwatzen. Ich sagte: "Warum wartest du nicht auf das nächste Schiff, das auslaufen wird? Fahr nicht mit dem ersten, das erste stellt fest, ob es in den Gewässern Drachen oder Dämonen gibt, die anderen fahren nur im Fahrwasser des ersten..." Du willst auf dem ersten sein, hier stehen wir also nun. (Gelächter) Ihr wolltet es so und nicht anders − und deswegen arbeite ich so gerne mit euch. 

 

Eine Erfahrung in Neuem Denken 

Lasst uns also etwas tun. Lasst uns eine Erfahrung im Neuen Denken machen, wenn ihr wollt. Ihr müsst nicht. Ihr könnt euch zurückziehen, oder ihr könnt einfach so tun, als würdet ihr mitmachen, viel grunzen und knurren und auch ein bisschen schwitzen; euer Sitznachbar wird denken, ihr wärt voll dabei, und wird sehr beeindruckt sein, und ihr werdet später hier rausgehen und denken: "Was bin ich froh, dass ich da nicht mitgemacht habe! Ich brauche nicht noch mehr Schwierigkeiten in meinem Leben. Ich will einfach ein bisschen Gold. Ich möchte einfach eine gute Beziehung in meinem Leben. Ich möchte nur ab und zu mal rauskommen, Herrgott, ich will dieses ganze verrückte Zeug nicht." Das ist in Ordnung. Ihr absorbiert die Energie von allen anderen, und es wird ohnehin passieren. (Gelächter) 

Lasst es uns tun, alle, die online zusehen, machen auch mit. 

Wenn - ein typischer Mensch, nicht unbedingt du, sondern ein typischer Mensch - wenn er sehr jung ist, dann ist er bis zu einem gewissen Grad einfach begeistert, wenn er morgens aufstehen und etwas erleben kann. Eigentlich hast du, als du noch sehr jung warst, im Grunde nicht beurteilt, ob es gut oder schlecht ist. Andere Leute taten das für dich. Wenn ihr weintet, dann urteilten sie, dass ihr wohl eine schlechte Erfahrung gemacht hättet. Nicht unbedingt − ihr weint nur! Das bedeutet nicht, dass sie schlecht war. Es bedeutet nur, dass etwas geschehen ist. 

Als ihr jung wart, hattet ihr nicht so viele Urteile für alles. Ihr hattet viele Träume − wortwörtlich. Ihr hattet damals viele Träume. Später verschlossen sie sich. Ihr hattet viele Visionen, als ihr jung wart. Ihr hattet... Jeder einzelne von euch, ohne Ausnahme, hatte imaginäre Freunde, aber sie waren nicht nur imaginär, sie waren echt. Ihr hattet kleine Aliens, kleine Gremlins, kleine Etwasse, die zu euch kamen. Kleine Naturdevas, oh, sie lieben Kinder. Ihr hattet sie. 

Manche von ihnen kamen aus dem Außen, andere aus dem Innen. Ihr wart kleine Fantasiefabriken. Ihr konntet nach Belieben Wesen erschaffen. Eure Wesen, die ihr erschuft, spielten dann mit den anderen, den Naturwesen, mit jenen, die sich ja auch hier gerade herumtreiben. Diese ganz frühen Jahre waren voller Fantasie und Erfahrung und ziemlich unbeschwert. 

Wisst ihr, wenn ich mir die heutigen Kulturen ansehe, liegt in den meisten davon der Schwerpunkt auf mentalen Strukturen, und zweijährige Kinder werden heute schon zum Lernen gezwungen. Nun ja, Lernen ist an sich nichts Schlechtes, aber jedes Mal − und das könnte weiter führen… Wir müssen ein Gespräch über neuenergetische Erziehung führen, aber viele Leute wird das ungemein aufregen. Jedes Mal, wenn Lernen in einer Wissenschaft, in Mathematik oder in einer Sprache stattfindet, muss in diesem Zuge auch ein Erlernen der anderen Potenziale stattfinden. Es sollte nie bei dem aufhören, was in den Büchern geschrieben steht, was auf einer Tafel steht oder in einen Taschenrechner eingetippt wird. Wenn Kinder also unterrichtet werden, sollten sie immer, immer auch in den anderen Potenzialen unterrichtet werden. All die "Was wenn" und "Warum nicht." Was, wenn… Ich möchte nicht abschweifen. 

Die Kinder werden so gelehrt, so kopflastig. Denkt an meine Worte, merkt euch, was ich sagte. Wenn etwas in eine Flasche gefüllt wird, wenn etwas in eine Kiste gepackt wird, wenn etwas strukturiert wird, wenn die Wissenschaft nicht außerhalb aller gegenwärtigen Theorien völlig neue Möglichkeiten erforscht, dann explodiert sie. Die heutige Erziehung wird auf weniges reduziert. All das Kreative, all die Künste werden herausgenommen, die Musik wird herausgenommen. Wie ich schon sagte, Kunst wird die Welt retten. Wirklich. Wenn eine Gesellschaft zu allererst und vor allem künstlerisch sein darf, dann bedeutet das, dass sie sich selbst befreit hat. Es ist nicht das Gemälde, das jemanden befreit, es ist das Bewusstsein: "Wir können unsere Zeit mit den schönen, sinnlichen Dingen in der Welt verbringen, statt mit dem Mentalen, statt mit den Regeln und Gesetzen." Das zeigt eine freie Gesellschaft an. 

Nun, so ist ein Kind. Leider nimmt man der Kindheit heute so viel Erfahrung weg. Ah, stellt euch vor, Shaumbra, jemand eröffnet eine Fantasieschule. Und Fantasie würde auch das Lernen von Mathematik einschließen. Wenn das keine Fantasie ist! Wirklich! Die moderne, gegenwärtige Mathematik, Geometrie - das ist alles Fantasie. Und Buchhaltung − die ist kreativ! (Gelächter) 

Nun kommt ihr in die späteren Jahre. Ihr kommt, sagen wir, ins frühe Erwachsenenalter, und da beginnt ihr, eure Träume und eure Ziele, das, wo ihr hinwollt, aufzuschieben. Ihr beginnt, eine Menge Ausreden zu finden - ihr habt gerade einen neuen Job oder gründet eine Familie. Was da tatsächlich geschieht, ist das Wirken von großem Massenbewusstseinsdruck und mentalem Druck. Er drängt viele dieser Träume und Hoffnungen beiseite und die ganze Leidenschaft, sich in etwas völlig Neues zu vertiefen. Er versucht, dich dazu zu bringen, dass du dich auf das konzentrierst, was bereits auf dem Tisch liegt, dass du das perfektionierst, was du bereits hast, denn es ist wie mit dem verdammten Spiegel, wenn ihr eine Wirklichkeit um euch herum habt, diese Wirklichkeit wird niemals perfekt sein, nebenbei bemerkt. Sie war nie so gedacht, niemals so gedacht. 

Daher ist… (Er macht eine Pause.) Ein kleines Nebengespräch. Wisst ihr, die auf der anderen Seite schimpfen manchmal. Ihr werdet daher gefesselt von dem Gedanken, ihr müsstet die Box, in der ihr lebt, perfektionieren, bevor ihr euch weiterbewegen könnt - zur nächsten Box. Zertrümmert diese Vorstellung hier und jetzt! Nehmt sie, zertrümmert sie und entlasst sie zurück in den Zustand reiner Energie. 

Was geschieht in euren frühen Zwanzigern, Dreißigern, Vierzigern? Ihr beginnt aufzuschieben. Du, du hast vieles aufgeschoben. Du hast Ausreden dafür - du bist mit diesem beschäftigt, mit jenem beschäftigt, du hast keine Zeit, diese oder jene Dinge zu tun, die hauptsächlich für dich selbst wären. Du bist damit beschäftigt, alles für alle anderen zu tun, und sehr wenig für dich selbst. Die meisten Menschen sind heutzutage furchtbar erschöpft. Furchtbar erschöpft. 

Dieser Weg, dieser Trend, setzt sich fort. Ihr werdet noch verstandesorientierter. Ihr geratet noch stärker in eure Muster, in eure Routinen. Darin fährt man sich wirklich fest. Darin fährt man sich wirklich fest, so lange, bis man in die reiferen Jahre kommt − und damit meine ich nicht nur das Alter, es ist eigentlich eine mentale Bremsung - ihr kommt in eure reiferen Jahre, und viele der hier Anwesenden und Zuhörer sagen trauriger Weise: "Viel weiter werde ich in diesem Leben nicht kommen. Das war's. Ich habe wohl alles erreicht, was für mich erreichbar ist." Ihr empfindet ein wenig Reue, und ihr belügt euch selbst. Ihr sagt: "Na gut, aber ich werde es später probieren, sobald ich diese Steuern bezahlt habe oder sobald dieses Beziehungsproblem gelöst ist", und so geht es immer weiter. Etwas in dir sagt: "Weiter als bis hier komme ich nicht. Ich habe meinen Gipfel bereits überschritten. Was kann ich jetzt noch tun? Ich werde einfach versuchen, die paar kostbaren Momente zu genießen, die mir noch bleiben." Das könnten 20, 30 oder 40 Jahre sein. 

Ein Teil von dir im alten Denken hat aufgegeben. Manche von euch sind traurig darüber. Es findet eine Täuschung statt. Ihr sagt: "Ja, aber vielleicht morgen. Wer weiß, vielleicht wird etwas geschehen. Vielleicht, wenn ich zehn Jahre lang die Crimson-Circle-Treffen besucht habe, wird es vielleicht einschlagen wie der Blitz, und ich gehe vollkommen erleuchtet dort raus. Vielleicht, nur vielleicht." Und Pater, würdest du jetzt das Körbchen nehmen und mal sehen… (Gelächter, Adamus kichert, denn Sart hatte vorhin schon ein Spendenkörbchen hervorgeholt.) 

Meine lieben Freunde, ich möchte euch nicht provozieren, aber das ist altes Denken, und es ist Unsinn. Es ist absoluter Unsinn. Ihr könnt es nicht durch noch mehr Unsinn loswerden, mit irgendeinem kleinen, griffigen Satz, irgendwelchen Worthülsen oder sowas. Könnt ihr nicht. Aber ihr könnt die Wahl treffen, aus diesem alten Denken auszusteigen. Ihr könnt die Wahl treffen, wirklich einen Neubeginn zu machen. 

Ich möchte, dass ihr euch das überlegt, bevor ich die eigentliche Frage stelle. Für die meisten von euch ist dies die letzte Lebenszeit auf diesem Planeten - für die meisten von euch die letzte Lebenszeit. Und nun überlegt euch, was ich gerade über eure Hoffnungen und Träume sagte, darüber, dass ihr denkt, ihr hättet euren Gipfel bereits überschritten, besser wird’s nicht, keine Projekte mehr, keine großen Schöpfungen mehr, keine Beziehungen mehr, eigentlich überhaupt nicht mehr viel. Das ist nicht die wahre Art, diesen Planeten zu verlassen. 

Wenn ich sage, es ist wahrscheinlich eure letzte Lebenszeit - und ich würde sagen, das gilt für fast alle von euch hier - werden manche von euch wählen, sich des Aufstiegs bewusst zu werden, der bereits stattgefunden hat. Manche von euch werden zu den Neuen Erden weiterziehen. Man ruft nach euch. Sie wollen euch dort haben. Sie wollen euch dort haben, und es wird ziemlich einfach sein. Ihr werdet die großen Zampanos sein. Ihr werdet davon erzählen können, wie ihr die Erde aufgebaut habt, wie man sie erschafft. Ihr werdet euch sehr wohl fühlen. Viele von euch werden dort hingehen. Ihr werdet wählen, euren Aufstieg noch nicht zu erkennen. Warum? Ihr wollt noch einen Versuch starten. Ihr wollt noch etwas tun, und es wird sehr, sehr verführerisch sein auf der neuen Erde. Sehr verführerisch. 

Ihr kennt das Spiel. Ihr wisst, wie es aufgebaut ist; ihr habt beim Bau geholfen. Ihr wisst, was ihr durchgemacht habt. Ihr werdet dort oben ankommen und als Experten sprechen, und sie werden in eurer Gegenwart dahin schmelzen. Ihr werdet ihr Guru sein, und… Oh, und wisst ihr, es sind Engel. Sie sind nicht besonders schlau. Sie sind überhaupt nicht schlau. Ihr seid schlau. Ihr habt das alles schon hinter euch. 

Denkt also jetzt darüber nach. Hier habt ihr diese beiden Kräfte - letztes Leben auf der Erde, und der Gipfel ist überschritten. Das ist altes Denken. Könnt ihr nun, in diesem Moment, das Neue Denken zulassen… aah - einen Moment. Seht ihr? Sobald ich das ausgesprochen hatte, begannen die ersten schon zu planen. Es gibt kein Planen im Neuen Denken. Es gibt keine Ziele. Es gibt keine Ziele. 

Ihr könnt nicht auf einem Blatt Papier niederschreiben, was ihr gerne manifestieren wollt. Das ist ein Trugschluss. Im Neuen Denken geht es nur darum, eine Wahl zu treffen, und dann die Winde herbeiwehen zu lassen, die Winde der Veränderung und der Entwicklung herbeiwehen zu lassen. 

Wenn ihr also sagt, dass ihr bereit seid, das im Neuen Denken zu behandeln, was in eurem Gehirn vorgeht − "Gipfel überschritten, besser wird's nicht" − dann könnt ihr nicht einfach ein weiteres Ziel ins Leben rufen. Ihr könnt nicht sagen: "Oh ja, aber jetzt möchte ich diese große Schule eröffnen. Ich möchte zehn Bücher schreiben. Ich möchte…" So funktioniert das nicht, wisst ihr? Das ist altes Denken. Das ist lineares Denken. Das ist das, was ich Belohnungsdenken nenne, aber es ist eine falsche Belohnung. Und es ist wirklich irrig, wenn du dich hinsetzt und versuchst, diese blöden Projekte zu machen, von denen du glaubst, dass du sie machen wirst, und sie funktionieren nicht. Und dann bist du frustriert und sagst: "Siehst du, ich habe ja doch den Gipfel überschritten. Ich wusste es die ganze Zeit." Und dann beginnst du, einen Ausschlag zu entwickeln, es juckt dich, und du sagst: "Ich weiß nicht, warum ich diesen Ausschlag gekriegt habe! Ich habe etwas draufgeschmiert, aber es juckt immer noch!" Es ist Zweifel. Es ist Zweifel. Absolut. 

Also, liebe Shaumbra, lasst uns Neues Denken praktizieren - wenn ihr wollt. Lasst uns diese ganze Reihe an Mustern neu-bedenken, die es über den Fortgang eures Lebens gibt, dass wenn ihr älter werdet, ein bisschen reifer werdet, keine tollen, großen und wunderbaren, inspirierenden Dinge mehr geschehen können. Dass euch, wenn ihr etwas älter werdet, der Treibstoff ausgeht, die Energie ausgeht, die Leidenschaft ausgeht. Wenden wir ein bisschen Neues Denken darauf an. 

Wie wendet man Neues Denken an? Wir rufen Aandrah hier herauf, um kurz mit uns zu atmen. Bitte, Aandrah, komm herauf. Denken ist während des Atmens nicht erlaubt. Das ist, was ich am Atmen so mag. 

AANDRAH (NORMA DELANEY): Was für ein schönes Paradoxon. 

Ich lade dich ein. Beobachte. Möchtest du zulassen, dass du etwas spürst? Spür diesen Atem. 

Er möchte zu dir kommen. Empfange ihn. Atme ihn ein. Atme ihn ganz tief ein. 

Spüre es. Es ist hier. Es ist hier. Es ist hier. Atme es ein. 

Atme ganz tief, während du ja sagst. Ja. Ja dazu, dich so lebendig zu fühlen. Spür es. Atme. 

Atme und empfange. Atme und empfange. 

Spüre dich mit jedem Atemzug tiefer in die Freude sinken und mit ihr verschmelzen. Die Freude, am Leben zu sein. 

Atme ganz tief. 

Atme jetzt. Atme. 

(Sie leitet weiter still zum Atmen an.) 

ADAMUS: Gut. Gut. Vielleicht hast du kurz gespürt, dass du gegenwärtig warst, wie wir es im letzten Shoud besprochen haben. Für kurze Zeit brauchtest du nicht zu denken. Du warst nur gegenwärtig. Dir war nur bewusst, was dich umgibt. 

Interessante Dinge geschehen im Neuen Denken. Dein Gewahrsein weitet sich. Die Rädchen des Verstandes halten an, das Gewahrsein dehnt sich einfach langsam aus. "Verdammt, ich bin gegenwärtig." Das ist alles, was du brauchst. 

In diesem Blitz, in diesem Moment, beginnt alles sich zu verändern. Man kann keine linearen Werte darauf anwenden. Alles ist plötzlich vorhanden. Du brauchst es nicht zu planen oder zu erzwingen. Es ist eine völlig andere Art des Agierens. Wir werden bei einigen unserer nächsten Zusammenkünfte weiter darüber sprechen. Ich freue mich darauf, auf eurer Reise darüber zu sprechen. Neues Denken. 

 

Leben im Neuen Denken 

Im Neuen Denken geht es um eine Wahl - wenn man wirklich zum Kern der Sache kommen will - um die Wahl, dass du es tun willst. Anders als bei den Wahlen, die du bisher getroffen hast, ist Neues Denken nicht die Wahl einer bestimmten Manifestation. Was meine ich damit? Nun, viele von euch benutzen immer noch Affirmationen oder Visualisierungen, oder ihr habt die Wahl sogar sehr stark mit dem Verstand benutzt, und ihr sagt: "Genau, ich wähle, dass ich zehntausend oder eine Million Dollar habe." Habt ihr bemerkt, dass sie nicht gekommen sind? Hat es jemand bemerkt? Hat sie jemand tatsächlich bekommen? In Ordnung. 

SHAUMBRA 4 (eine Frau): Keine Goldstücke wie aus Eimern. 

ADAMUS: Keine Goldstücke wie aus Eimern, und zu Recht. Es sollte nicht so sein. 

Eine wahrhafte Wahl besteht nicht darin, zu sagen: "Ich möchte einen Partner" oder vielmehr: "Ich möchte meinen Partner loswerden." (Gelächter) Das ist eine Manifestation. Eine wahrhafte Wahl besteht nicht darin, zu sagen: "Ich möchte die verschiedensten Gemälde erschaffen." Das ist eigentlich eine Manifestation, keine wahrhafte Wahl, und sie ist im Grunde sehr kopflastig. 

Ich möchte hier einen Moment abschweifen, um etwas zu erklären. Ihr werdet euch in den nächsten Wochen fragen: "Benutze ich Neues Denken?", und dann werdet ihr zweifeln. Ihr werdet sagen: "Nein, alle anderen tun es, aber ich nicht." 

Eine Art, wie ihr feststellen könnt, ob ihr in diesem Neuen Denken zu sein beginnt, ist, wenn Drama langsam aus eurem Leben verschwindet. Drama ist ein Nebenprodukt des Verstandes. Wenn du ins Neue Denken kommst, gibt es überhaupt keine Notwendigkeit mehr für Drama. Keine Notwendigkeit mehr für dieses große Scheppern der Dualität. Keine Notwendigkeit, in dein Drama zu geraten − dein eigenes, persönliches Drama. Ich sehe niemanden an (Adamus räuspert sich), aber es ist nicht mehr nötig, da hineinzugeraten. Drama verschwindet langsam. Ihr werdet euch eine Weile etwas nackt fühlen und von Zeit zu Zeit zum Drama zurückkehren wollen, aber dann werdet ihr plötzlich merken, dass es bitter schmeckt, irgendwie wie ein Gift. Warum seid ihr immer wieder zu ihm zurückgekehrt? Oh, ich meine nicht Sie, Pater. Warum seid ihr immer wieder ins Drama geraten? 

Wenn ihr im Neuen Denken ankommt, entweicht das Drama und mit ihm das Bedürfnis nach Höhen und Tiefen mentaler oder emotionaler Natur. Ihr werdet euch merkwürdig fühlen, weil selbst die Emotion langsam verschwindet, und ihr werdet sagen: "Mann, ich fühle mich einfach emotionslos, aber komischerweise viel glücklicher." Hmm. 

Oft wird die Wahl also in die Richtung des Nebenproduktes gelenkt, der Manifestation. Diese Wahl funktioniert nicht, weil nicht das richtige Gefühl darin ist, um es so zu sagen. Eine wahre Wahl ist etwa, wenn man Freude wählt, wenn man wählt, in der Erfahrung zu leben. Eine wahre Wahl ist es wirklich, wenn man einfach sagt: "Ich Bin, Der Ich Bin." Das ist wahrscheinlich die ultimative Wahl. "Ich Bin, Der Ich Bin. Ich bin gegenwärtig. Ich bin am Leben. Ich bin gewahr. Verdammt, Ich Bin, Der Ich Bin!" Das ist eine Wahl. 

Eine wahre Wahl, kann man sogar sagen, ist: "Ich wähle zu leben. Ich wähle, in wilder Fülle zu leben." Warum nicht? Denn du wählst zu leben - was wichtig ist; wild bedeutet, dass du bereit bist, ein paar Risiken einzugehen, in die Bereiche außerhalb der Box vorzudringen; Fülle bedeutet voll, reich. Es bedeutet nicht nur Scheine und Münzen. 

Von dort aus beginnen alle Manifestationen zu klappen. Konzentriert euch nicht auf den Versuch, hier einen Sack voll Gold zu manifestieren, damit begrenzt ihr euch nur. Das ist altes Denken. Die Wahl sollte ein Gefühl in sich tragen. Die Wahl sollte Tiefe haben. Sie sollte nicht nach dieser Kacke aus dem Verstand klingen. Sie sollte nicht nach Makyo klingen. Sie sollte wahrhaftig sein. Eine wahrhaftige Wahl ist, einfach zu leben. Zu leben. 

Witzig, wie viele Leute ein großes, schnittiges Auto wählen werden, eine Menge Gold oder Geld, ein großes Haus, einen wirklich anziehenden Partner, aber sie wählen nicht das Leben. Huch? Ist es nicht erstaunlich, selbst bei dem ganz geringen Prozentsatz der Leute, die im Lotto gewinnen, was sie daraus machen? Sie sind innerhalb von zwei oder drei Jahren ruiniert. Sie versauen es. Sie haben vergessen, das Leben zu wählen. Sie haben vergessen, die elementare Freude zu wählen, pures Sein, Ich-Bin-Sein. 

Wenn wir also in das Neue Denken eintreten, wird sich vieles verändern. Neues Denken ist eine Frage der Wahl. Neues Denken lässt einen ganzen Satz des Neuansatzes in dein Leben kommen, eine ganz neue Art von Bewusstheit deiner Präsenz und deren Ausdruck. Nun denn, ich ersuche darum, dass man mir meinen Umhang wieder anlegt… 

LINDA: Mit Vergnügen. (Sie hilft ihm, den Umhang wieder anzulegen.) 

ADAMUS: …vielleicht verwandle ich mich in eine Fledermaus und mache, dass ich hier rauskomme. (Gelächter) 

Lasst uns hiermit einen tiefen Atemzug nehmen, Shaumbra. Ich freue mich darauf, viele von euch auf unserer kommenden Reise zu sehen. Ich freue mich darauf, in ein paar Tagen wieder in Paris sein zu dürfen. 

Nun denn, wollt ihr, dass ich einfach meinen Umhang ausbreite und verschwinde? (Das Publikum johlt.) 

Nun denn, denkt daran, alles ist bestens in der gesamten Schöpfung, und deshalb ist das nur eine verdammte Illusion. (Gelächter) 

LINDA: And so it is.

(Applaus)

 

 

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