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Lehrer sein

Siehe auch:

Die Geschichte von Jolie

Verwalter und Lehrer der Neuen Energie

Über das Abgeben von Macht

                                                                                                                                                 


The Crimson Circle 

RÜCKKEHR-SERIE, Shoud 11
6. Juni 2009

„Abschlussfeier – Tobias‘ letzter Shoud“

Fragen und Antworten

  

Auszug aus Frage 12

[…]
Shaumbra 12:
Aber, sieh mal, ich hatte immer ein Problem mit Lehrbegleitern und ich weiß, dass das schlecht fürs Geschäft ist (Gelächter), aber ich sage es trotzdem, weil ich nicht weiß – weißt du, Leute gehen dorthin, und vielleicht hilft es den Leuten, aber für mich ist es bloß Teil eines Zyklus, denn wenn du dort weg gehst, bleibst du dennoch weiter auf dich selbst gestellt. Wie kann man daher Leuten sagen, sie sollen sich darüber hinweg bewegen und den Mist loswerden? Das ist meine Frage.

Tobias:
In der Tat. Exzellente Frage, und was für eine wundervolle Erkenntnis für Shaumbra. Zuerst einmal sollte jeder Begleiter seinen Klienten am Anfang der Beziehung fragen, ob sie sich wirklich heilen wollen. Und sie dreimal fragen – wir haben darüber bereits gesprochen – weil ihr dann schnell diejenigen eliminieren werdet, die nur ein Fress-Fest suchen, wofür sie zahlen wollen. Sie kommen zu euch, um eure Energie zu stehlen. Sie sind in so einer Opferenergie, dass sie eigentlich nicht ganzwerden und heilen wollen. So fragst du sie dreimal, ob sie willig sind… sind sie wirklich bereit, heil zu werden, und einigen dieser Wunden zu erlauben, sich zu transformieren?

Das nächste ist, sie zu fragen, ob sie willig sind, persönliche Verantwortung für ihre Heilung und ihre Transformation zu übernehmen - und fragt sie wieder dreimal. Und dann fragt sie ganz simpel: „Was ist im Weg?“

Nun, hier wird es vielfältig, weil sie das Spiel spielen werden „Ich weiß es nicht, das ist es ja, warum ich gekommen bin und mit dir sprechen will.“ Aber der Lehrbegleiter, der weise Lehrbegleiter, weiß, dass sie es bereits wissen. Es ist der Job des Begleiters, sie an den Punkt zu bringen, wo sie sich bezüglich der Dinge klar werden, die ihnen selbst im Weg stehen.

Ihr müsst verstehen, dass einige Menschen so im Ungleichgewicht und verwirrt sind, dass sie nicht einmal wissen, wo sie anfangen sollen. Manche sind in einem so verzweifelten Zustand, dass sie eine führende Hand brauchen, aber die Minute, wo der Begleiter denkt, dass er selbst die Heilung bewirkt, dass er die Antworten hat, da hat er wirklich… nun, er hat eine ziemlich starke Energie-Saug-Dynamik, die sich da abspielt. Der Begleiter nährt sich am Klienten, um seine Existenz auf der Erde zu rechtfertigen und um sich sehr stolz zu fühlen, dass er so eine Art transzendierter Guru oder Heiler ist. Der Klient, der nicht wirklich die Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen will, der nur Energie stehlen will, ist dann ein Teil dieses Vorgangs. Und in der Tat ist das perfekt, aber es wird nicht wirklich die anstehende Situation lösen.

Und so bleibt der neuenergetische Lehrbegleiter immer auf dem Wissen fokussiert, dass der Klient bereits all die Antworten hat, und versteht, dass es eintausend und ein Spiel gibt, die sie spielen werden, indem sie so tun, als ob sie die Antwort nicht wüssten.

Shaumbra 12:
Okay.

Tobias:
Es hat ohnehin keine Bedeutung.

Shaumbra 12:
Hat es nicht. (Tobias schmunzelt, Publikum lacht) Danke.

 



The Crimson Circle

LEHRER SERIE, Shoud 1
5. August 2006

"Das Lehren beginnt..."  

[…]

Was ist ein Lehrer? Viele von euch – alle von euch – haben eine gewisse Vorstellung, ein gewisses vorgefasstes Bild darüber, was ein Lehrer ist. Ihr hattet Lehrer in euren jüngeren Jahren, in der Grundschule, in den späteren Schuljahren. Ihr hattet Lehrer während eures Studiums. Sie prägten euer Bild von einem Lehrer. Es gab ebenso auch spirituelle Lehrer in eurem Leben, ihr habt ihre Kurse und Seminare besucht.

Ihr habt also eine gewisse Vorstellung davon, was ein Lehrer ist. Ihr habt eine Basis, auf die sich euer Bild gründet. Der Lehrer der Neuen Energie ist aber auch anders, in bestimmten Punkten. Du brauchst nicht unbedingt vor einer Klasse zu stehen. Du brauchst nicht unbedingt mit einer Gruppe zusammen zu sein, um vor ihr zu lehren. Du bist in jedem einzelnen Moment eines jeden einzelnen Tages deines Lebens ein Lehrer.
Auch dann, wenn du weiterhin derselben Arbeit nachgehst, die du seit längerem getan hast. Auch dann, wenn du nicht hinausgehst, um vor einer Klasse von Schülern zu stehen.

Du lehrst die ganze Zeit. Du bist immer ein Beispiel. Oder, wie Saint-Germain es nennen würde: Ein Standard.

Du wirst die Erfahrung machen, dass Menschen auf ungewöhnliche Weisen ihren Weg zu dir finden werden. Vielleicht sprechen sie dich an, während du gerade in einem Laden einkaufst. Vielleicht kommt ein Arbeitskollege, mit dem du ansonsten kaum sprichst, eines Tages zu dir, und fängt an, dir Fragen zu stellen. Oder ein Mitglied deiner Familie. Insbesondere vielleicht sogar ein Familienmitglied, dem du dich vor einiger Zeit entfremdet hast. Ein Ex-Ehemann oder eine Ex-Ehefrau. Ein Nachbar, von dem du vielleicht noch nicht einmal seinen Vor- oder Nachnamen weißt.

Auf einmal beginnen sie, zu dir zu kommen. Manchmal fühlen sie sich unsicher, manchmal sind sie vielleicht etwas verwirrt, und handeln auch so, weil sie nicht wissen, warum sie eigentlich gekommen sind. Das ist der Punkt, an dem das Lehren beginnt.

Und beim Lehren geht es mehr als bei allem anderen nicht darum, Lektionen und Predigten zu halten. Es geht nicht darum, jemanden beim Kragen zu fassen, ihn dazu zu bringen, sich hinzusetzen und all die Lektionen durchzuarbeiten, die du während dieser letzten sieben Jahre mit geschaffen hast. Lehren beginnt mit Zuhören.

Lehren beginnt damit, einen vollständigen energetischen Überblick zu erhalten, einen, wie ich es nennen würde, vollständigen Energie-Scan durchzuführen. Ja, sie werden Worte zu dir sprechen – aber nimm wahr, dass es da soviel mehr gibt, was vor sich geht. Du wirst Ausdrücke in ihrem Gesicht wahrnehmen, ihre Körpersprache, die Bewegung ihrer Augen – und das sind nur die offensichtlichen Dinge. Beobachte alles, was vor sich geht. Es mag Dinge geben, die sie nicht sagen, die aber ganz genau so wichtig sind, wie die Dinge, die sie sagen. Nimm all das wahr und beobachte es.

Und dann: Beobachte ihre Energien. Nun, ich weiß, dass du nun einwenden wirst, dass du nicht in der Lage bist, Energien zu lesen, oder Farben zu sehen. Das ist genau genommen sogar eine gute Sache. Fühle einfach ihre Energien. Das ist eine wundervolle Situation für Gnost, dafür, Gnost hereinzubringen. Gnost ist das kreative Wissen. Gnost existiert jenseits des Verstandes. Das ist die Zeit, um mit Gnost zuzuhören: Was geht hier wirklich vor sich, mit diesem Menschen, der plötzlich an dich herantritt und mit dir spricht? Höre zu. Und fühle ihre Energien. Bevor du damit beginnst, Vorträge zu halten. Bevor du beginnst, mit ihnen zu sprechen.

Und dann stell ihnen ein paar Fragen. Du wirst wissen, welche Fragen du ihnen stellen möchtest. Frag sie, warum sie sich so fühlen wie sie sich fühlen. Frag sie, ob sie sich auch zuvor schon einmal so gefühlt haben. Frag sie, was wirklich in ihnen vor sich geht.
Das ist eine der wichtigsten Fragen. Was geht in ihnen wirklich vor sich?

Seht ihr: Menschen, die zu euch kommen werden, die Schüler, sie werden bestimmte Dinge sagen – aber zur gleichen Zeit wird es da viele, viele andere Dinge geben, die vor sich gehen. Die Menschen, die als Schüler zu euch kommen werden, haben ihren Fokus vielleicht auf ein Problem oder auf eine bestimmte Situation gerichtet, das für sie das offensichtlichste und nächstliegende ist. Sie suchen nach einer Möglichkeit, für eine gewisse Zeit einen Teil ihres Schmerzes entlassen zu können. Aber im Allgemeinen entspricht das, was sie sagen, nicht unbedingt dem, was wirklich in ihrem Inneren vor sich geht.

Einige von euch, die bereits Beratungs- und Heilarbeit machen, wissen das. Ihr versteht, dass der Grund, aus dem sie ursprünglich zu euch kamen, nichts mit der eigentlichen Realität der Situation zu tun hat. Geht also über das Offensichtliche hinaus, geht über die alleinigen Worte hinaus, die sie zu euch sprechen. Hört sorgfältig zu.

Das könnt ihr genauso tun, wenn ihr mit einer Gruppe arbeitet, oder wenn ihr euch in einer Seminarsituation befindet. Hört aufmerksam zu. Was hier geschieht ist folgendes: Ihr schafft eine Beziehung zu ihnen auf einer menschlichen Ebene. Ihr hört ihre Worte und ihr nehmt ihre Körperbewegungen und Handlungen wahr. Aber wenn ihr nun zusätzlich auch mit der Energie von Gnost arbeitet, dann hört ihr ihnen auf allen Ebenen zu. Ihr beginnt dann, sie auf allen Ebenen zu hören und wahrzunehmen. Es ist eine erstaunliche und interessante Erfahrung.

Ihr geht über ihren Verstand hinaus, und ihr werdet beginnen, ihr Herz zu fühlen. Ihr werdet beginnen, ihre Vergangenheit zu fühlen, sogar ihre vergangenen Leben. Ihr werdet buchstäblich dazu in der Lage sein und damit beginnen, Kontakt zu ihrem Gnost aufzunehmen – auch wenn es in ihnen noch nicht aktiviert ist, oder sie sich noch nicht einmal bewusst sind, um was es sich dabei handelt. Es ist vorhanden, es ist in ihrem Energiefeld. Es liegt schlafend, und es wartet.

Wenn du es anerkennst, wenn du ihre Göttlichkeit anerkennst, den Gott in ihrem Inneren – der sich ebenfalls einfach nur in einem schlafenden Zustand befindet, er schläft tief und fest, weil sie ihn schlafen gelegt haben – wenn ihr damit beginnt, das anzuerkennen und einen Kontakt dazu herzustellen, auf eine nicht-mentale Weise, durch euer Herz, oder wie auch immer ihr es nennen wollt, von Göttlichkeit zu Göttlichkeit, dann wird ihre vollständige Geschichte beginnen sich vor euch zu entfalten. Ihr werdet schneller Antworten erhalten, als ihr überhaupt die Fragen stellen könnt.

Ihr werdet Einblicke in ihre Vergangenheit erhalten, Einblicke in ihre Gefühle und Ängste. Ihr werdet in Bezug auf sie mehr verstehen, als ihr möglicherweise überhaupt über sie wissen möchtet. Hm.

Das ist einer der Gründe, weswegen wir immer und immer wieder sagten: Es geht nicht um euch. Es war die Vorbereitung dafür, ein Lehrer zu sein. Denn es wird sehr leicht geschehen können, dass ihr ihre Gedanken und Gefühle und Emotionen aufnehmt, und sie als eure eigenen anseht, wenn ihr nicht aufpasst. Das ist so, weil ihr in höchstem Grad die Gabe der Empathie besitzt, ihr seid in umfassendem Ausmaß fühlende Wesen. Versteht also, dass es nicht um euch geht, wenn ihr euch in Situationen dieser Art befindet. Ihr nehmt einfach nur etwas auf, was von ihnen kommt.

Der Lehrer versteht, dass er die Antwort nicht geben kann. Du kannst die Antwort nicht geben. Der Lehrer versteht, dass er als ein wissender Begleiter für sie da ist, als ein Leuchtfeuer. Er ist da als ein Standard, als eine beständige und balancierte Energie.

Du bist nicht dafür da, um ihre Probleme zu übernehmen, und noch nicht einmal dafür, ihre Probleme zu lösen. Das ist ein wichtiger Punkt in Bezug auf einen Lehrer der Neuen Energie: Du bist nicht dafür da, ihre Probleme für sie zu lösen. Du bist dafür da, um ihnen zu helfen, ihre eigenen Antworten zu entdecken. Du bist da, um ihnen zu helfen, für sich selbst die Lösung aufzudecken. Das ist die höchste Form von Ermächtigung, die höchste Form des Lehrens.

Wie ihr wahrscheinlich schon bemerkt habt: Die größten aller Lehrer sind nicht diejenigen, die Vorträge halten, es sind nicht diejenigen, die sich auf eine Kiste stellen und anderen mitteilen, was sie zu tun haben. Sie sind einfach nur eine Energie der Beständigkeit, ein Standard, eine Balance, so dass andere Menschen wiederum ihre eigene entdecken können.

Wir sprechen hier über den Begriff „Lehrer“, und wir wissen, dass einige von euch im Zusammenhang damit ihre Bedenken haben. Einige von euch stellen sich selbst die Frage, ob sie das haben, was man dafür braucht, ein Lehrer zu sein. Ihr stellt euch vor, wie ihr vor einer Gruppe steht – und dann blendet ihr das wieder aus, und ihr sagt euch, dass ihr unmöglich jemals vor einer Gruppe würdet stehen können.

Einige von euch denken bei dem Begriff Lehrer auch an einen Berater. Und ihr fragt euch, wie ihr wohl jemals andere beraten könnt, wenn ihr noch mit so vielen eurer eigenen Themen zu tun habt. Aber, Shaumbra: Ihr müsst die Probleme nicht lösen. Ihr braucht keine Vorträge zu halten. Es geht einfach nur darum, anderen zur Seite zu stehen. Es geht einfach darum, da zu sein, und beständig zu sein. Beständig zu sein für sie, wenn ihr Leben sich in Chaos und Aufruhr befindet, und wenn sie sich so sehr innerhalb ihrer eigenen Illusion verirrt haben, wenn sie in ihrem eigenen Verstand so verwirrt sind, dass sie nicht mehr wissen, wie sie da wieder herauskommen sollen.

Ihr werdet zu einem Beispiel, oder – wie Saint-Germain sagt – zum Standard. Es ist ganz egal, was du sagst – das ist überhaupt nicht so wichtig. Du wirst zu diesem Beispiel von balancierter Energie, und von integrierter Energie. Integriert auf jeder möglichen Ebene. Integriert in Bezug auf das Männliche und Weibliche. Integriert als Mensch und Engel. Integriert in Bezug auf die Alte und die Neue Energie. Integriert in allen Aspekten deines Seins.

Du wirst für sie also nun zum Beispiel. Nun, viele weitere Dinge gehen vor sich, während ihr euch mit eurer Lehrer-Arbeit befasst. Sie sprechen, sie weinen, vielleicht springen sie auch auf und ab und begeben sich in eine Art von Zusammenbruch hinein. Das alles hat sehr wenig mit alldem zu tun, was eigentlich vor sich geht. Man kann sich von diesen Dingen sehr leicht ablenken lassen, seht ihr.

Es kann sehr leicht passieren, dass ihr all eure Aufmerksamkeit auf ihren Zusammenbruch richtet – denn das ist es, was sie zu diesem Zeitpunkt brauchen. Sie brauchen jemanden wie euch – oder irgendjemand anderen, den sie finden können – um Aufmerksamkeit geschenkt zu bekommen. Und diese Aufmerksamkeit erlaubt ihnen, sich zu nähren. Habt ihr jemals bemerkt, wie ihr mit jemandem zusammensitzt, und derjenige durch – nun, nicht einfach nur durch ein paar erlösende Tränen, sondern durch einen intensiven Zusammenbruch geht? Er zieht euch Energie ab. Er nährt sich.

Habt ihr schon bemerkt, wie sie, wenn sie ihren Zusammenbruch beendet haben, euch eine dicke Umarmung geben und euch sagen, dass sie euch so sehr lieben, und dass ihr ihnen gerade so sehr geholfen habt? Und ihr sitzt da, ausgelaugt und im Schock, und ihr wundert euch, was da gerade geschehen ist? Sie fühlen sich besser, sie gehen zur Tür hinaus und sagen, dass du der beste Freund bist, den sie jemals hatten – aber natürlich sagen sie das nur, solange du weiterhin mitten in der Nacht ans Telefon gehst. Hm.

Das Lehren wird sich also ein bisschen anders gestalten. Wir wissen, dass ihr gewisse vorgefasste Vorstellungen in Bezug auf dieses ganze Konzept des Lehrens habt. Ja – für einige von euch wird es dazu gehören, vor einer Gruppe von Menschen zu stehen. Einige von euch werden eine große Freude darin finden, genau das zu tun. Eine Gruppe anzuleiten, einmal in der Woche oder einmal im Monat. Und für viele andere von euch wird es sich so gestalten, dass ihr mit eurem Leben fortfahrt, dass ihr euer Leben genießt, und dass ihr einfach für diejenigen da seid, die zu euch kommen – die dieses Beispiel benötigen. Dein Beispiel von balancierter Energie. Und ja: Du hast diese.

Dieses Beispiel von balancierter Energie wird für sie zu so etwas wie einer Vorlage. Sie können deine Balance buchstäblich fühlen, dein Licht und deine Integration. Und sie können sich dann sagen: Ich selbst kann das auch tun, in meinem Inneren. Sie nutzen dich als einen Bezugspunkt oder als ein Beispiel. Sie nehmen dir an diesem Punkt nicht deine Energie. Sie sagen sich einfach nur: Ja, es ist möglich.

Sie werden sich ein Abbild von dir in ihrem eigenen Inneren erschaffen. Und wenn sie das wirklich und grundlegend tun, dann werden sie ihre eigenen inneren Ressourcen benutzen, um für sich selbst dieselbe Art von Integration zu entwickeln, wie auch du sie in deinem Inneren hast.

Während wir nun fortfahren, während wir uns in die Lehrer-Serie hineinbewegen, und in die Zeit hinein, in der ihr im eigentlichen Sinne Lehrer seid, werdet ihr die Erfahrung machen, dass sich das recht anders gestaltet, als ihr es euch vielleicht manchmal vorgestellt habt.

Einige von euch werden auch auf eine andere Weise Lehrer sein. Ihr werdet vielleicht befördert, an eurer Arbeitsstelle. Ihr werdet befördert, so dass ihr nun Aufgaben habt, in denen ihr Verantwortung für andere übernehmt. Ihr werdet ihr Vorgesetzter sein – das ist ein Lehrer. Ihr werdet befördert, weil die Energien in der Firma, das Management inbegriffen, auf irgendeine Weise das Gefühl haben, dass es angemessen ist, dass ihr nun in diesem Aufgabenbereich tätig seid. Sie verstehen all diese Dinge nicht, durch die ihr in den letzten paar Jahren gegangen seid. Sie verstehen die Entwicklungen des Bewusstseins nicht. Aber sie wissen und fühlen, dass da etwas anders ist an dir. Sie wissen, dass du eine bestimmte Qualität ausstrahlst. Nun, sie werden Worte für euch gebrauchen, wie zum Beispiel „beständig“, „weise“, oder dass ihr immer die Antwort zu wissen scheint. Und einige von ihnen werden sich am Kopf kratzen, weil sie sich nicht sicher sind, um was es sich dabei genau handelt. Aber sie wissen, dass ihr etwas Bestimmtes an euch habt. Einige von euch werden also befördert werden.

Einige von euch werden sich in Situationen wieder finden, in denen sie Lehrer für Mitglieder ihrer Familie sind. Einige von euch kommen aus Familien – haben sich in Familien inkarniert – die mit ernsthaften emotionalen Themen zu tun haben, mit Themen von Missbrauch. Von Missbrauch, der immer wieder stattgefunden hat, in vielen, vielen Leben. Es sind Energien, die nun geklärt werden müssen. Und wenn ihr nun die Rolle annehmt, ein Lehrer zu sein, dann werdet ihr euch innerhalb eurer Familie an die vorderste Front begeben. Sie werden beginnen, zu euch zu kommen, auf eine etwas andere Weise als zuvor. Sie kommen zu euch als ihre Lehrer, als ein Beispiel für sie. Und als jemand, der ihnen helfen kann, einige dieser sehr alten Familienwunden zu balancieren und zu heilen – karmische Wunden, in gewissem Sinne.

Und sie werden zu dir kommen, weil du diese Wunden bereits in dir selbst geklärt hast. Du hast dein eigenes persönliches Karma geklärt. Du hast das Familienkarma geklärt, die Themen des Ahnenkarma. Und so nimmst du nun innerhalb deiner Familie eine neue Rolle als ein Lehrer an.

Lehren geschieht auf viele, viele verschiedene Weisen. Einige von euch werden selbstverständlich Bücher schreiben. Ich möchte hier noch eine spezielle Anmerkung in Bezug auf dieses Thema machen: Viele von euch fühlten sich frustriert, ich wolltet gerne Bücher schreiben, ihr hattet wundervolle Ideen. Da existieren ganze Lagerhallen von Ideen in den anderen Seinsbereichen, in den kristallinen und himmlischen Bereichen. Sie sind angefüllt mit euren Ideen – die bisher noch nicht auf der Erde manifestiert wurden.

Einige von euch hatten Ideen für neue Erfindungen, für Lieder, für so viele verschiedene Dinge. Und ihr wart so frustriert, dass sie keine Erfüllung gefunden haben. Ihr wart frustriert, dass sich immer wieder irgendetwas in den Weg zu stellen schien. Und dann gebt ihr euch selbst die Schuld dafür, ihr werdet ärgerlich und wütend – warum konntet ihr nicht die Zeit finden es zu tun? Warum war die Inspiration nicht da?

Ganz offen gesagt: Einfach deshalb, weil ihr beschäftigt wart. Ihr habt an so vielen anderen Dingen gearbeitet, ihr habt an der Evolution eures eigenen Bewusstseins weitergearbeitet. Und ihr habt die Erfahrung gemacht, dass es insbesondere in diesen letzten paar Monaten sehr schwierig war, mit neuen Projekten zu beginnen. Und bei denen, die ihr begonnen habt, war es wie ein ständiger Kampf. Denn ein so großer Teil eurer Energie war in Anspruch genommen, wurde in euch festgehalten, aufgrund dieses ganzen Bewusstseinswandels, den ihr für euch selbst vollzogen habt.

Das verändert sich nun. Das verändert sich. Nun, ich will damit nicht sagen, dass nun alles wie ein Windhauch für euch sein wird. Ihr seid immer noch in der Dualität. Immer noch befindet sich überall um euch herum Alte Energie. Aber ihr werdet über euren eigenen erneuerten Sinn für Klarheit verfügen, wie ihr all das tun könnt, wie ihr diese Energie „Gnost“ nutzen könnt – als Lösung und als Manifestation.

Für diejenigen von euch also, die frustriert waren, weil sie nicht in der Lage waren, dieses Buch zu schreiben oder dieses Lied zu verfassen, die sich gefragt haben, was in der letzten Zeit wohl los war, für diejenigen sei gesagt, dass ihr einfach von vielen verschiedenen Dingen sehr in Anspruch genommen wart. Das wandelt sich nun, wie ich bereits sagte. Nun beginnt die Zeit, in der ihr euch an den Computer setzen könnt, in der ihr eure Malerpinsel hervorholen könnt, die Notizbücher und die Skizzenbücher.

Wir schweifen hier ein bisschen vom Thema ab, aber es ist kein Zufall, dass all diese Arbeit mit eurer Organisation, dem Crimson Circle, gerade stattfindet – es ist kein Zufall, dass sie und ihr gerade daran arbeiten, eure Ideen und Konzepte zu unterstützen – sie vom Bewusstsein her zu unterstützen, auf finanzieller Ebene, oder bei dem Prozess, sich hier auf der Erde zu manifestieren. Der Crimson Circle ist euer Eigenes. Ihr erschafft euch eure eigene Art von Geburtshaus, eure eigene Form von Entwicklungsvorrichtung, um nun eure eigenen Ideen und Schöpfungen flügge werden zu lassen.

Ganz natürlicherweise werden wir in dieser Serie sehr viel über „Lehrer“ sprechen. Darüber, wie es ist, ein Lehrer zu sein. Über einige der Herausforderungen, die es mit sich bringt, ein Lehrer der Neuen Energie in einer Welt der Alten Energie zu sein.

Bleibt immer offen für verschiedene Konzepte in Bezug darauf, was „Lehrer“ alles bedeuten kann. Achtet von nun an ganz besonders auf die Dinge, die in euer Leben kommen: Auf Menschen, auf Situationen… nichts ist umsonst da. Alles kommt aus einem Grund heraus zu euch. Und wenn es das tut, dann höre sorgfältig zu, scanne und fühle all die Energien. Bring deine Energie „Gnost“ mit herein. Du wirst ein viel umfassenderes und weiteres Verständnis über das haben, was gerade vor sich geht.

Ich möchte hier ein paar Augenblicke darauf verwenden, dass wir uns noch einmal gemeinsam anschauen, was denn in diesen letzten paar Monaten alles im Einzelnen vor sich gegangen ist. In unserem letzten Shoud der Clarity-Serie sagten wir, dass es nun an der Zeit war. Es war an der Zeit, mit dem Lehren zu beginnen. Denn das ist der Grund, aus dem ihr hierher zur Erde gekommen seid. Ihr seid nicht hierhergekommen, um altes Karma zu klären. Ihr seid nicht hierhergekommen, um einfach nur im Schatten eines Baumes zu sitzen. Ihr seid nicht hierhergekommen, weil euch Spirit fälschlicherweise hierher geschickt hat.

Ihr kamt in dieses Leben, um Lehrer zu sein. Um bereit zu sein und zur Verfügung zu stehen, in einer Zeit eines nie dagewesenen Bewusstseinswandels. Niemals zuvor gab es für die Menschheit einen Wandel wie diesen – auch nicht in den Zeiten von Atlantis. Manchmal neigen wir und ihr dazu, über Atlantis – oder selbst Lemurien – auf eine romantisch verklärte Weise zu sprechen. Aber im Grunde genommen waren das ganz schwierige Zeiten.

Das Bewusstsein bewegte sich sehr viel langsamer, damals in jener Zeit – weil wir immer noch dabei waren, uns an alles zu gewöhnen. Wir waren immer noch dabei, uns daran zu gewöhnen, in einem physischen Körper zu leben. Wir waren immer noch – in gewissem Sinne – wütend, dass wir überhaupt jemals einen physischen Körper angenommen hatten, und dass wir dieser Reise hier auf der Erde zugestimmt haben.

Aber nun könnt ihr besser damit umgehen. Ihr seid euer physisches Sein mehr gewohnt. Ihr habt euch daran gewöhnt, innerhalb einer physischen, materiellen Welt zu agieren. Ihr habt es nun akzeptiert, als eure zweite Natur. Nun seid ihr bereit, euch in ein Bewusstsein hineinzubegeben, das sich mit höherer Geschwindigkeit bewegt.

Und wie ihr während dieser Jahre, die wir miteinander verbracht haben, entdeckt habt: Ein Bewusstseinswandel kann schwierig sein, er kann eine Herausforderung darstellen. Und ein Bewusstseinswandel ist nicht notwendigerweise immer genau das, was ihr erwartet habt. Ein Bewusstseinswandel fegt manchmal all die alten Konzepte und Ideen hinweg. Die Idee zum Beispiel, eine Art „Supermensch“ zu werden. Der Bewusstseinswandel hat nicht diesen Hintergrund. Er bedeutet nicht, dass du einfach ein „Supermensch“ wirst, mit irgendwelchen Superkräften. Das ist nicht wirklich das Verständnis davon. Der Bewusstseinswandel sieht dich als Spirit, und als ein göttliches Wesen.

In diesen letzten sieben Jahren habt ihr also eine unglaubliche Menge darüber herausgefunden, wie ein Bewusstseinswandel vor sich geht, und wie du dich an ihn anpassen kannst. Jetzt im Moment bewegt sich alles schneller als je zuvor. Und ja – einer der Gründe, weswegen ihr all diese Kriege beobachten könnt, und die potentiellen Kriege, die sich zeigen, ist es, dass das Bewusstsein sich so schnell weiterbewegt. Und das bringt diese Themen an die Oberfläche. (Jemand im Publikum niest. Tobias sagt auf deutsch: „Gesundheit“. Und dann: „Gnost!“ Viel Lachen im Publikum, Tobias amüsiert sich)

Ihr könnt das in der Welt beobachten, überall um euch herum. Es gibt hier keinen Unterschied zu den Dingen, durch die ihr selbst in all diesen Jahren gegangen seid. Erinnert euch an die Kriege und Auseinandersetzungen, die ihr mit euch selbst hattet. An die Themen, die an die Oberfläche kamen, aufgrund des sich verändernden Bewusstseins in eurem Inneren. Erinnert euch an die Schwierigkeiten, an all die Prüfungen und Herausforderungen, durch die ihr gegangen seid. Das waren eure eigenen inneren Kriege. Ihr seht das nun alles einfach in eurem Außen.

Ihr seht alte Themen – zum Beispiel die Themen von „Hapiru“. Die Familie von Hapiru, die beide beinhaltet: Die Juden und die Palästinenser, die jüdische Welt und die moslemische Welt. Es ist ein altes Familienproblem, das nun an die Oberfläche gedrückt wird. Und es verlangt nach Lösung, jetzt in dieser Zeit. Die Energien waren seit einer langen Zeit aus dem Gleichgewicht. Und sie verlangen nun nach Lösung.

Wie sie es letztendlich lösen werden – das hängt von ihnen ab. Sie können es mittels Zerstörung tun – was manchmal auch eine recht interessante Lösungsenergie darstellt, wie ihr auch in eurem eigenen Leben herausgefunden habt. Zerstörung ist sicherlich dazu in der Lage, alte Energien zu klären, sie wieder in Bewegung zu bringen. Oder sie können es auf andere Weisen tun, auf mehr friedvolle Weisen. Auf erleuchtetere Weisen.

In den letzten paar Monaten ging also alles sehr, sehr schnell. Wenn ihr euch in bestimmten Projekten blockiert gefühlt habt, und wenn sich Dinge auf einer materiellen Ebene einfach nicht voranbewegt haben, dann ist der Grund dafür der, dass ihr mit eurer eigenen Transformation beschäftigt wart.

[...]


Fragen und Antworten - Einleitung

And so it is,

liebe Lehrer – Shaumbra – dass wir mit der Energie unseres Treffens fortfahren. Bevor wir mit den Fragen und Antworten beginnen, möchte ich die Themen, über die wir gerade gesprochen haben, noch einmal vereinfachen. Ihr müsst verstehen, dass wir, wenn wir von unserer Seite zu euch hier hereinkommen um mit euch zu sprechen, manchmal einfach immer weiter und weiter und weiter sprechen möchten… (Lachen im Publikum) – weil wir es einfach so sehr genießen, in eurer Energie zu sein. (Linda: Ohh…)

Und bei anderen Gelegenheiten ist einfach eine bestimmte Menge von dem, was ihr mittels eures Zeitsystems messen würdet, notwendig, um euch die Energien hereinzubringen und mit den Energien zu arbeiten, die für jenen Tag vorgesehen sind.

Wenn man das, worüber wir in diesem Shoud gerade gemeinsam gesprochen haben, zusammenfassen möchte, dann geht es um die Tatsache, dass das „Lehren“ viel mehr umfasst, als ihr euch vielleicht vorgestellt habt. Viele von euch haben es von einem sehr oberflächlichen Blickwinkel aus betrachtet. Sie stellten sich vor, wie sie einfach vor Seminargruppen mit anderen Menschen stehen würden. Das ist nur ein kleiner, kleiner Teil von alldem.

Ihr lehrt außerdem, ihr arbeitet außerdem auch mit euren ursprünglichen Engelfamilien, mit jenen, die ihr vor Äonen verlassen habt. Ihr seid zu eurer eigenen Reise aufgebrochen. Ihr seid hinausgezogen, um zu lernen, und um dann irgendwann auch zu lehren. Ihr seid hier zur Erde gekommen, um sehr wertvolle Lektionen für euch zu lernen – die mit Energie zu tun haben, und mit dem gesamten Kosmos.

Ihr habt euch selbst hier in einen in gewisser Weise unterdrückten Seinszustand hineinbegeben – gefangen in einem physischen Körper, in einer sehr verlangsamten Energie – so dass ihr durch so viele der Dinge, die damals in den engelhaften Seinsbereichen geschahen, erneut hindurchgehen und sie dadurch verstehen konntet.

Ihr habt euch selbst hierher versetzt, damit ihr das Verständnis entwickeln konntet, damit ihr die Empathie und das Mitgefühl haben würdet, die es euch ermöglichen, mit den Problemen umzugehen, mit denen eure himmlische Familie zu tun hat – oder mit denen sie zu tun haben würden, insbesondere an dem Punkt, an dem sie beginnen, wieder aufzuwachen. Und das geschieht gerade jetzt im Moment, und dort war auch Kuthumi die ganze Zeit über. Er hat bereits im Voraus mit der Arbeit begonnen, die auch ihr dann mit euren himmlischen Familien durchführen werdet.

Es gibt also noch viel mehr, was mit dieser Arbeit, Lehrer zu sein, zusammenhängt, als nur die weiteren Menschen, mit denen ihr hier auf der Erde zusammenarbeitet. Ihr werdet genauso auch eure Himmels-Familien lehren und mit ihnen arbeiten.

Als Saint-Germain die Initiation des Ordens des Crimson Circle auf der Erde abgehalten hat, da hatte das auf viele von euch unterschiedliche Auswirkungen. Und einer der Gründe, weshalb es euch beeinflusste – bei einigen von euch ließ es auch Angst aufkommen – war der, dass euch bewusst geworden ist, dass ihr genau dafür überhaupt hierhergekommen seid. Es handelt sich um eine Kombination von hunderten und manchmal auch tausenden von Leben hier auf der Erde. Und ihr habt das getan, um all diese Dinge in Bezug auf Energie zu lernen, und in Bezug darauf, dich selbst als ein souveränes Wesen zu begreifen, als „Auch Gott“. So dass ihr dann als Lehrer würdet arbeiten können, mit jenen aus eurer Engel-Familie.

Und das brachte viele Themen nach oben, denn einige von euch fragen sich, ob sie wirklich bereit sind. Einige von euch haben so tief vergessen, wer ihr seid und warum ihr hierhergekommen seid, es ist schwierig für euch, die Tatsache anzunehmen, dass ihr, wie wir sagen, in eurer Engelfamilie das wart, was man als Könige und Königinnen bezeichnen kann. Manchmal wirft euch das aus der Balance. Ihr seid euch nicht sicher, was ihr damit machen oder wie ihr damit umgehen sollt. Deshalb haben wir uns heute etwas Zeit genommen, diese Energie zu entpacken und sich entfalten zu lassen – um euch noch einmal sanft an die ganzen Gründe zu erinnern, aufgrund derer ihr euer Engel-Zuhause verlassen habt, und euch bewusst zu machen, was ihr gerade hier auf der Erde tut.

So. Damit wird es uns nun eine Freude sein, eure Fragen zu beantworten. 

 



The Crimson Circle

Lehrer-Serie, Shoud 1
5. August 2006

„Das Lehren beginnt“ - F&A

Frage 2:
(ein Mann am Mikrofon) Hi Tobias. Die Idee, ein Lehrer zu sein, erzeugt wirklich eine Resonanz in mir. Und ich kann die freudige Aufregung und die Leidenschaft fühlen, die für mich darin liegt – unter der Oberfläche sozusagen. Aber diese Wahl, Lehrer zu sein, bringt ein paar menschliche Fragen und Themen nach oben…

Tobias:
In der Tat, und du sprichst hier nicht nur für dich selbst, sondern für fast alle Shaumbra.

Fragesteller:
Ja. (lacht) Nun, ich glaube ich frage mich ganz einfach, wo ich beginnen soll – wo geht es jetzt weiter? Weißt du, was ich meine?

Tobias:
Ausgezeichnete Frage. (Lachen im Publikum) Es ist eine Frage, die so viele Shaumbra in der letzten Zeit gestellt haben: Wo soll ich anfangen? Was soll ich tun?

Um genau zu sein beginnst du auf der Grundlage, die du bereits hast. Mit anderen Worten: Du hast in all deinen vielen Leben eine enorme Weisheit und ein enormes Wissen erlangt. Und du willst das ja nun nicht einfach hinauswerfen und noch einmal ganz von vorne beginnen.

Du nimmst deine gegenwärtige Erfahrungsgrundlage, und sobald du deine Intention formulierst, ein Lehrer zu sein, sobald du diese Wahl triffst, und insbesondere dann, wenn du dir die Initiation des Crimson Circle erlaubst, dann beginnt sich alles zu wandeln. All die Energien um dich herum beginnen sich zu wandeln. Du brauchst nicht mehr zu versuchen, das hier oben in deinem Verstand zu begreifen – es beginnt einfach zu geschehen.

Die Menschen kommen zu dir, die Ressourcen kommen in dein Leben – und wenn du im Moment als Teil dieses Prozesses etwas tun möchtest, so gibt es da viele wundervolle Schulen des Crimson Circle, die durch Saint-Germain gechannelt wurden, oder durch mich, Tobias. Diese könntest du besuchen und verinnerlichen, und dein Lehren mit ihnen beginnen.

Aber andere Dinge werden sich ebenfalls entwickeln. Wenn du diese Rolle und diesen Titel als Lehrer annimmst, dann beginnt alles zu dir zu kommen – gemeinsam mit dem Element der Neuen Energie und mit dem Element Gnost.

Du sitzt hier nun also gerade und fragst dich, was du tun sollst. Das Einzige, was es zu tun gibt, ist es, eine Wahl zu treffen – und dann wird alles beginnen, sich zu fügen.
Dann – wenn es beginnt sich zu fügen, wenn die Menschen und Gelegenheiten zu dir kommen – dann ist das Einzige, was du wirklich zu tun brauchst, deine sieben Sinne und deine Balance zusammenzuhalten. Hm.

Fragesteller:
In Ordnung. Danke.

Tobias:
Danke. Was ich dir hier im Grunde wirklich sagen möchte: Es ist sehr schwierig, zu versuchen, das alles genau zu planen. Es ist schwierig, sich zu sagen: „Genau das werde ich jetzt tun, und ich werde es genau auf diese Weise tun!“ Denn noch einmal: Du hast es hier mit einer sehr neuen Energie-Situation zu tun. Verstehe einfach, dass, sobald du die Wahl triffst, es zu geschehen beginnt. Danke.

Fragesteller:
Danke.

The Crimson Circle

LEHRER SERIE, Shoud 2
2. September 2006 

"Standard-Technik" 

[…]

Wir haben heute zwei Dinge, die wir mit euch besprechen möchten. Euer Shoud – eure zwei Punkte. Der eine bezieht sich auf eure Arbeit als Lehrer. Der andere Punkt ist für euch ganz persönlich.

Beide sind grundlegend – beide sind „gegnostet“, und sie sind einfach. Ich sage hier „einfach“, weil ihr, Shaumbra, es verstehen werdet. Aber versucht einmal, hinauszugehen zu jemandem, der nicht durch das gegangen ist, durch das ihr in all diesen Jahren gegangen seid! Sie werden euch eher misstrauisch oder verwundert anschauen.

Aber diese beiden Punkte sind sehr einfach. Beim ersten Punkt geht es um eure Arbeit als Lehrer, um die Arbeit mit anderen Menschen. Wir werden euch hier eine sehr „gnoste“ Lösung oder Antwort anbieten – die den Weltfrieden bringen wird, Harmonie, es ist das Einfachste, was man sich denken kann. Wir wissen nicht genau, warum es vorher noch nicht formuliert wurde – aber vielleicht waren die Menschen einfach noch nicht bereit dafür. Es ist erstaunlich einfach, und außerordentlich effizient.

Wenn ihr mit euren Schülern arbeitet, dann versteht, ganz egal, womit ihr es zu tun habt – ihr könnt all die alte Psychologie aus dem Fenster hinauswerfen, all die Philosophie, all den ganzen Kram, und alles andere… und versteht, dass es da EIN Problem gibt, das Menschen haben. Es gibt ein einziges Problem: Sie geben ihre Macht ab.

Nun, wenn Menschen das nicht tun würden, dann hättet ihr keine Kriege. Wenn Menschen das nicht tun würden, dann hättet ihr nicht all diese Konflikte. Ihr hättet dann nicht all das „dunkle Nähren“, das stattfindet. Es gäbe nicht all den Schmerz.

Menschen beten jeden Tag – wir hören sie alle … unglücklicherweise. (Lachen im Publikum) Sie beten für alle möglichen Arten von Dingen! Und manchmal müssen wir mit dem Kopf schütteln, manchmal müssen wir weinen … ab und zu lachen wir auch. Sie sind in tiefem Schmerz, und sie rufen zu Gott, sie sagen: „Lieber Gott, warum tust du das?“ Und der liebe Gott sagt zuallererst einmal: „Ich bin DU.“ Und als zweites: „Du hast mich fortgegeben. Du hast mich fortgegeben. Wie soll ich dir helfen können, wenn du mich fortgegeben hast?“

Menschen geben ihre – ich werde hier zunächst einmal das Wort „Macht“ verwenden – obwohl Macht eine Illusion ist, sie existiert nicht. Sie ist künstlich hergestellt.

Das Wort „Macht“ für sich genommen beinhaltet die Bedeutung von großer Stärke, es hat eine Bewegung und eine Richtung. Aber Macht ist eine Lüge. Sie existiert nicht. Sie wurde erschaffen, als ein Teil der Struktur im menschlichen Bewusstsein, sie wurde dort hineingegeben, dort eingebettet – dort hinein-hypnotisiert – so dass Menschen wirklich an diese Sache mit dem Namen „Macht“ glauben. Und weil sie an Macht glauben, können sie auch „macht-los“ werden.

So etwas gibt es gar nicht. Es gibt keine „Macht“. Es gibt keine Macht.

Aber Menschen glauben daran, also gebrauche ich den Begriff „Macht“. Was allerdings wirklich eine angemessenere Repräsentation darstellen würde, wären die Worte:
Energie-Balance.

Jeder, jede Wesenheit, jedes Wesen, ob Mensch oder nicht, besitzt eine sehr spezifische Energie-Balance. Wenn ihr euch alles an dieser Wesenheit einmal anschaut – zum Beispiel bei eurem Korrespondenten – wenn ihr euch all die Erfahrung dieser Wesenheit anschaut, selbst wenn sie niemals ein Mensch war, dann seht ihr, dass sie eine sehr spezifische Energie-Balance besitzt. Man könnte es durch Verhältnisse beschreiben, eine bestimmte Art von Mischung oder Vermengung. Diese ist sehr klar orchestriert, durch das Sein dieser Wesenheit.

Sie besitzt eine ganz bestimmte Resonanz, die einige von euch fühlen werden – vielleicht in Form von Musik, vielleicht in Form einer Schwingung, in einer Reihe verschiedener Dinge. Aber die Energie-Balance einer Wesenheit besitzt eine bestimmte Resonanz. Sie schwingt, sie steht zu sich selbst in Beziehung, auf eine sehr harmonische Weise.

Was aber tendenziell mit Wesenheiten geschehen kann, insbesondere mit menschlichen Wesenheiten, ist, dass sie beginnen, das fortzugeben. Sie beginnen, ihre Macht – wie sie es nennen würden – fortzugeben, aber sie haben einfach begonnen, sich selbst fortzugeben – an andere.

Nun, Menschen tun das jeden Tag. Sie geben ihre Energie-Balance ab, an ihre Ehepartner, an ihre Vorgesetzten… oh, sie schreien und schimpfen über sie, den ganzen Tag. Der Chef, der größte Idiot, den die Welt jemals gesehen hat. (Lachen) Aber sie geben kontinuierlich ihre Energie-Balance, ihre Energie-Essenz, an diesen Chef ab. Sie spielen nun das berühmte Spiel. Und wisst ihr was? Ihr Chef nährt sich von ihnen. Der Chef akzeptiert diese eher verzerrte und verdrehte Energie, die von dem armen Angestellten ausgeht, und nährt sich davon.

Menschen – Wesenheiten im Allgemeinen, aber insbesondere Menschen – sie geben die ganze Zeit über ihre Energie-Balance weg. Menschen geben sie fort an Politiker. Und an Regierungen. Nun, wir wollen hier keine Anarchie ausrufen. Aber wir fordern euch auf, dass ihr aufhört, eure Balance fortzugeben.

Ihr seid auf diese ganze Sache hereingefallen, dass ihr dem Gesetz folgen müsst. Ihr habt das „Gesetz“ noch nie gesehen, oder? Habt ihr diese Gesetze gelesen? Woher wisst ihr, dass sie überhaupt existieren? Die meisten von ihnen tun das gar nicht, nebenbei bemerkt.

Steuern … nun, Linda – beruhige dich wieder. (Lachen) Wir sagen nicht,  dass an Steuern irgendetwas falsch wäre, aber ihr gebt euch selbst fort, durch Steuern. Ihr habt das Gefühl, dass ihr das tun müsst, und ihr gebt einen Teil eurer Energie-Balance fort. Ihr hasst es, die Steuern zu machen, ihr verabscheut es – einige von euch betrügen dabei, das ist sogar noch schlimmer. Denn ihr hasst und verabscheut, und nun betrügt ihr auch noch – ihr gebt wahrhaftig eure Energie-Balance fort!

Ihr braucht eure Steuern nicht zu bezahlen – und wir werden uns damit in einer sehr speziellen Sitzung noch beschäftigen. (Lachen) Ich wurde darum gebeten, meinen Haftungsausschluss und meine Randbemerkung hier anzubringen: Das hier kommt von Saint-Germain! (Lachen im Publikum) Nicht von Cauldre!

Menschen geben täglich und regelmäßig ihre Energie-Balance fort. Sie geben sie ab an alles Mögliche. Wisst ihr, an wen sie sie wirklich abgeben? An ihre Berater, an ihre spirituellen Führer, und an ihre Kirchenführer. Sie geben sie fort.

Wenn ihr mit euren Schülern arbeitet – ganz egal, wie sie zu euch kommen oder weshalb sie da sind: Das erste, von dem wir möchten, dass ihr es erkennt, ist, dass sie Energie abgeben. Erinnert ihr euch an jemanden, der das ebenfalls tat? DU. Hm. (schmunzelt)

Du hast da ziemlich tief dringesteckt, und wir haben eine lange Zeit gebraucht, euch zu helfen zu verstehen, dass ihr das nicht zu tun braucht. Ihr möchtet das auch gar nicht tun. Und letztendlich hilft es auch überhaupt niemandem, wenn ihr eure Energie-Balance fortgebt. Denn das startet diese ganze Ereigniskette, die ihr „Nähren“ nennt.

Siehst du: Wenn du deine Energie weggibst, deine Energie-Balance, an irgendjemand anderen, dann wirst du mit einem Mal hungrig nach Energie. Du willst dann etwas Energie von irgendwoher bekommen, du fühlst dich nicht wirklich gut, in Bezug auf dich selbst. Du fühlst dich wertlos, du fühlst dich nicht geschätzt, oder mehr als alles andere: Du fühlst dich nicht balanciert in deiner Energie.

Du gehst dann also hinaus, um an ein bisschen Energie-Fast-Food zu kommen. Du wirst irgendwo anders ein bisschen Energie stehlen. Nun, du wirst so tun, als ob du „spirituell“ seist und das niemals tun würdest. Aber ich nehme mir heraus, das etwas anders zu sehen: Ihr tut es die ganze Zeit über. Ihr stehlt die ganze Zeit von anderen Menschen.

Ihr nennt das natürlich nicht „stehlen“. Ihr sagt einfach nur, dass ihr versucht, das „Richtige“ zu tun, dass ihr zum Beispiel versucht, jemandem zu helfen – ihr versucht, euch selbst zu übertreffen – ihr stehlt! (Lachen) Ein bisschen Saint-Germain, hier!

Nun, Shaumbra, versteht, dass eure Schüler, wenn sie zu euch kommen, durch denselben Prozess gehen. Und wenn ihr sie gleich zu Anfang damit konfrontiert, wenn ihr zu ihnen sagt: „Du gibst deine Energie fort! Du gibst deine Balance ab!“ Dann werden sie darauf bestehen, dass ihr da falsch liegt, dass ihr euch irrt.

Hört also sorgfältig zu, durch euer Gnost. Wie könnt ihr es ihnen gegenüber ausdrücken? Lasst sie damit beginnen, an einer einzigen kleinen Sache zu arbeiten. Nebenbei gesagt: So oft geschieht es, dass ein Klient oder Schüler mit seinen Problemen zu euch kommt, zum Beispiel im Zusammenhang mit Beziehungen. Und das hat dann sehr wenig mit dem Eigentlichen zu tun. Sie haben einfach ihren Fokus darauf gelegt. Vielleicht ist das das Thema, bei dem sie am meisten „Energie verlieren“. Aber es hat mit so vielen weiteren Themen zu tun.

Beginnt also im Kleinen mit ihnen. Um ihnen verstehen zu helfen, auf welche Weise sie ihre Energie fortgeben. Gebt ihnen ein kleines Beispiel, mit dem sie arbeiten können. Um ihnen zu helfen, zu erkennen.

Beginnt vielleicht mit ihrer Biologie. Damit, wie sie auf physische Art und Weise ihre Energie abgeben, wie auch immer. Benutzt ein sehr kleines Beispiel. Arbeitet gemeinsam mit ihnen an diesem kleinen, diesem sehr kleinen Beispiel, um dieses zu untermauern, um zu sagen: Kannst du zum Beispiel deine Augen vollkommen in deinen eigenen Besitz nehmen? Kannst du das ganz in Besitz nehmen? Etwas so Simples wie die Augen.

Lasst uns einmal sagen, dass euer Klient vielleicht wunderschöne Augen hat. Nun, mit dem Rest seines Lebens sieht es furchtbar aus, aber nichtsdestotrotz sind seine Augen wunderschön. „Kannst du diesen Besitz an deinen Augen bei dir behalten?“ Nun, das hört sich ein bisschen merkwürdig an. Aber es ist ein wundervoller Ausgangspunkt, für den Anfang.

Vielleicht hat er schöne Hände. Vielleicht hat er schönes Haar. Was auch immer es ist, findet etwas sehr einfaches. Selbst etwas Biologisches, denn sie können dazu einen Bezug herstellen. Sag ihnen, dass sie genau das für sich als Beispiel nutzen können, als ein Beispiel dafür, etwas in Besitz zu nehmen. Das wunderschöne Haar in Besitz nehmen, oder die wunderschönen Augen… was auch immer es ist. Euer Gnost wird schon wissen, was es euch sagen soll.

Ihr könnt euch auf dieses eine kleine und sehr persönliche Beispiel fokussieren, um ihnen dabei zu helfen, den Unterschied zu verstehen zwischen „etwas weggeben“ und „etwas mit anderen teilen“.

Seht ihr, so oft geben Menschen eine Energie ganz einfach weg. Aber sie können es mit anderen teilen, und es weiterhin in ihrem eigenen Besitz haben. Du kannst die Gesamtheit dessen wer du bist mit jedem anderen Wesen teilen. Aber du musst dich selbst nicht weggeben, siehst du?

Das ist ein feiner Unterschied. Aber er wird zu einem riesigen Unterschied, wenn es um das persönliche Balancieren der Energie geht.

Und dann könnt ihr beginnen, mit weiteren Beispielen fortzufahren. Wir möchten euch hier nicht zu viele spezielle Beispiele nennen, weil wir möchten, dass ihr mit eurem Gnost arbeitet, und mit ihrem Gnost. Aber arbeitet in einer sehr einfachen Form, um ihnen verstehen zu helfen, wie „sich selbst wieder in Besitz nehmen“. Das ist das, was ihr während der letzten sieben Jahre getan habt. Ihr seid in euer Sein als Besitzer zurückgekehrt. Ihr seid in den „Schöpfermodus“ zurückgekehrt, anstatt im „Opfermodus“ zu leben.

Ein „Opfer“ ist nichts weiter als jemand, der seine Energie an jemand anderen abgibt. Ganz egal wie extrem oder schwerwiegend das Opfersein ist – das ist das Einzige, was da geschieht: Ihr gebt euch selbst fort. Ihr ermächtigt jemand anderen. Ihr ermächtigt den Täter, den, der den Missbrauch ausübt.

Menschen geben ihre Macht weg, ihre Energie-Balance weg, und sie tun das auf so viele verschiedene Weisen. Wir haben die Kirchen erwähnt. Sie geben sie fort an einen Gott, den sie nicht kennen, einen Gott, der irgendeine künstliche, von Menschen gemachte Schöpfung des menschlichen Bewusstseins und der Religion ist. Und sie geben sie fort.
„Aber Gott ist vielleicht nicht glücklich mit dem, was ich tue…“ Sie haben gerade ihre Energie-Balance fortgegeben.

Denn sie SIND Gott. Wenn sie beginnen, es ins Außen zu projizieren, dann geben sie es fort.

Sie geben es ab an alberne Regeln, die vor zweitausend Jahren in ein Buch geschrieben wurden, und sie fahren immer weiter damit fort, daraus zu zitieren. Sie haben gerade ihre Energie-Balance weggeben. An etwas, das noch nicht einmal mehr anwendbar ist. Denn das ist es nicht mehr, es ist eine alte Geschichte. Und es ist auch eine langweilige Geschichte. (Lachen im Publikum)

Und sie kämpfen deswegen immer noch miteinander. Denn sie haben so viel Energie da hineingegeben, und sie tun es weiterhin. Überall auf der ganzen Welt: Der christliche Glaube, der hebräische Glaube, der jüdische Glaube – sie geben immer noch ihre Energie-Balance in dieses alte Buch hinein. Und das, für sich selbst genommen, erschafft eine weitere Art von Energie, die Länder und Menschen dazu bringt, deswegen in den Krieg zu ziehen. Es setzt sich selbst weiter fort, es pflanzt sich immer weiter fort. Dieses ganze „Weggeben“ erschafft ein ganz verrücktes Szenario des energetischen Nährens.

Wenn ihr also mit euren Schülern arbeitet, dann ist es das Wichtigste, was ihr verstehen solltet, dass der Kern aller Probleme, dass die Wurzel alles Bösen der ganzen Menschheit, dass der Grund für Dunkelheit auf der Erde darin besteht – dass Menschen ihre Energie-Balance weggeben.

Warum tun sie das? Nun, wir fragen uns das selbst sehr häufig (Lachen im Publikum) – aber wir waren bereits Menschen, deshalb verstehen wir es. Es ist ein interessantes Spiel. Du gibst all deine Energie-Balance oder deine Macht weg, damit du dich dann aufmachen musst, um sie zu suchen. Und wenn du hinaus ziehen musst, um nach ihr zu suchen, um sie zu finden, dann wirst du viele, viele Dinge auf deinem Weg lernen. Ein paar davon sehr schwierig, ein paar davon sehr herausfordernd.

Ihr werdet etwas lernen. Ihr habt es weggegeben, so dass ihr hinausgehen müsst, um es zu suchen. Und wenn ihr es gefunden habt, dann findet ihr heraus, dass es die ganze Zeit über da war – du hast es niemals wirklich weggegeben!

Aber wenn du es dann findest, dann entdeckst du, dass es mehr Bedeutung besitzt als jemals zuvor! Du wirst die vier einfachen Worte verstehen: Auch Du Bist Gott. Und zwar auf eine neue und grundlegende und nicht-intellektuelle Weise.

Die Probleme der Welt können morgen früh gelöst werden – wenn jeder Mensch dieses simple Konzept verstehen würde. Ich muss sagen, dass Kuthumi hier ein großer Teil der Ehre gebührt. Es ist eine Sache, die er entdeckt hat, auf seiner Suche nach sich selbst. Dass er sich selbst weggegeben hatte, so dass er es wieder würde finden müssen – aber es war die ganze Zeit über da. Es gab keinen Bedarf, es wegzugeben.

Achtet ganz besonders darauf, wenn ihr mit euren Schülern arbeitet. Lasst uns nun also einen tiefen Atemzug nehmen. Und ladet euer Gnost ein, hier zu euch hereinzukommen.

[...]

 

The Crimson Circle

LEHRER SERIE, Shoud 3
7. Oktober 2006

"Erweiterung des Bewusstseins"  

[...]
Alle müssen den Weg über die Erde nehmen, bevor sie weitergehen können, in den Dritten Schöpfungskreis hinein. Und was ihr hier tut, Shaumbra, ist in der Tat von großer Bedeutung. Und wahrhaftig: Ihr seid die Meister. Ihr seid die Ersten, die durch all das hindurchgehen.

Und ich, Tobias, bitte euch, das niemals zu vergessen. Niemals zu vergessen, wer ihr seid, was ihr hier auf der Erde macht. Warum ihr durch diese Zeit des Übergangs von Energie geht, aus dem Alten in das Neue hinein. Warum wir immer sagen: Ihr seid Lehrer! Selbst dann, wenn einige von euch noch immer keine Resonanz dazu fühlen.

Ihr versteht nicht, was wir eigentlich damit sagen, wenn wir sagen, dass ihr Lehrer seid. Ihr seid Shaumbra! Ihr seid Standards. Ihr ebnet den Weg für andere.

Einige von euch finden es beunruhigend, dass bisher noch niemand Anderes diesen Weg gegangen ist. Ihr geht gerne davon aus, dass es da jene Meister gäbe, die bereits vor euch diesen Weg gegangen sind, dass es da ein Beispiel gibt, das euch bereits vorausgegangen ist. Einige von euch denken gerne, dass es da einen Gott im Himmel gibt, der den Weg kennt, einen Gott, der alles versteht und der jede Frage beantworten kann. Es ist ein bisschen unangenehm für euch zu wissen, dass es so auf diese Weise nicht funktioniert. Es gibt da keinen Gott mit all den Antworten. Es gibt einen Gott, der wählt, sich weiterzuentwickeln und zu erweitern. Ein Gott, der wählt, auf jeder nur möglichen Ebene Erfahrungen zu machen.

Und DU bist dieser Gott. Du hast die Antworten. Sie kommen nicht vom Verstand, sie kommen aus einem erweiterten Bewusstsein. Aus einem neuen Bewusstsein, in das ihr euch gerade hineinentwickelt.

[...]

 

The Crimson Circle

Lehrer-Serie, Shoud 3
7. Oktober 2006

“Erweiterung des Bewusstseins“
Fragen und Antworten

Frage von Shaumbra 6:
(eine Frau am Mikrofon) Hallo Tobias. Ich stelle ein paar Fragen, vielleicht auch für mehr als nur für mich selbst. Ich würde gerne wissen ob wir unser Gnost aktivieren, und ob wir unsere Ausstrahlung einbringen, und ob wir mit unseren Korrespondenten kommunizieren?

Tobias:
Ihr beginnt gerade damit, es ist ein kleiner Anfang. Aber deshalb ermunterten wir euch auch, durch die letzten Shouds hindurch, diese Dinge anzuwenden - mit Gnost zu arbeiten. Und während ihr das tut, werden sich diese Dinge selbst aktivieren.

Erinnert euch daran als ihr damals ganz zu Anfang hier auf diesen Stühlen gesessen seid und wir über die Zeit des „Nichts-tun“ sprachen („do NO-thing“, Thema eines der ersten Shouds, Anm. d. Übers.) Nun, einige Shaumbra haben sich das wirklich sehr zu Herzen genommen! (Gelächter) Das war eine Zwischenzeit. Es war ein Teil des Aufstiegsprozesses. Und da gibt es eine Zeit für jedes Wesen, während sie durch den Prozess gehen, einfach einmal das „Tun“ zu stoppen. Die waren so sehr in diesem Trott, deswegen sagten wir damals: „Tut Nichts“.

Aber jetzt ist es an der Zeit, etwas zu tun, die Dinge zu aktivieren, mit den Energien zu arbeiten. Viele Shaumbras verwirrt das, weil sie sagen: „Ich warte darauf, dass es zu mir kommt.“ Und das tut es auch, aber wenn du nichts tust, wenn du nicht in der Bewegung der Energie bist, dann bewegen sich diese Dinge die auf dem Weg zu dir sind, auch nicht weiter, versteht ihr. Wir sagten bei einem Zusammentreffen von spirituellen Wesen: „Es beginnt, wenn du beginnst!“ Also, wenn ihr beginnt mit eurem Korrespondenten zu arbeiten, dann kann der Korrespondent auch mit euch arbeiten.
Wenn du beginnst mit der Energie von Gnost zu arbeiten, kann Gnost mit dir arbeiten.

Lasst es uns diesen „Beginn“ – die Inkraftsetzung dieser Energiebewegung - lasst es uns „das Aktivieren“ nennen. Du aktivierst es, indem du es erfährst und nutzt.

Fragestellerin:
Gut, aber es ist ein bisschen schwer, wenn sie nicht „australisch“ sprechen… Nun, wie auch immer… die andere Sache die ich noch fragen wollte und die du vermutlich schon 999 mal beantwortet hast...

Linda:
Fahre fort, und frage es noch mal!

Fragestellerin:
Danke! (Gelächter) Ich liebe dich! Wie sollen wir unser Lehrer-Unternehmen beginnen? Ich würde das gerne machen, und denke, dass ich auch einige sehr gute Dinge mitzugeben habe, aber ich weiß wirklich nicht wo ich anfangen soll.

Tobias:
Nun, wie fängst du an?

Fragestellerin:
Ich weiß es nicht. Ich würde nicht fragen wenn ich es wüsste.

Tobias:
Dann können wir es auch nicht wissen.

Fragestellerin:
Verdammt noch mal! (Gelächter)

Tobias:
Verdammt noch mal! (Tobias schmunzelt, und das Publikum lacht) Lass uns in der Zeit etwas zurückgehen. Lass uns um etwa 83 Sekunden zurückgehen. Es beginnt, wenn du beginnst. (Gelächter)

Verstehst du - ob es nun das Einschreiben für eine der Lehrer-Schulen ist (Tobias bezieht sich auf die Lehrer-Ausbildungen des Crimson Circle, z.B. im Bereich Dreamwalking, Anm. d. Übers.), oder ob du einfach den Entschluss gefasst hast, dass du es tun wirst.
Es gibt eine Unmenge an Informationen die in den letzten Jahren übermittelt wurden, die du in deine eigenen Worte fassen kannst und auf deine Art lehren kannst. Es beginnt, wenn du beginnst. Ich möchte dich bitten, in dein nichtphysisches Haus zu gehen. Reise dorthin. Sei sehr kreativ. Es ist ein sehr schönes Zuhause, sehr schön eingerichtet muss ich sagen.

Fragestellerin:
Danke.

Tobias:
Ja, und ein sehr schönes Anwesen, gut ausgewählt. (Gelächter, da die Fragestellerin Immobilienmaklerin ist)

Fragestellerin:
Ich liebe dich sowieso schon, du musst das nicht sagen!

Tobias:
 (amüsiert) Ich muss mich bei niemandem einschleimen!

Fragestellerin:
(lacht) Das weiß ich. (großes Gelächter im Publikum) Du hast ja so Recht, ich bitte um Entschuldigung!

Tobias:
…anders als St. Germain! (noch mehr Gelächter)

Fragestellerin:
Oh!!

Tobias:
Aber heute kann er es nicht hören. Er ist SO verliebt. Ich bin angewidert.

Fragestellerin:
Nun, das ist gut. Er verdient ein bisschen Spaß.

Tobias:
Hm, wir haben hier auf der Erde Arbeit zu erledigen, dies ist nicht die Zeit für frivole Liebesaffären. (Gelächter)  Ich werde hier eine Vorhersage über Saint-Germain treffen:
Er versucht sich einen Körper zu manifestieren, um „Ihr-wisst-schon-was“ mit „Ihr-wisst-schon-wem“ machen zu können. (das Publikum brüllt vor Lachen im Hintergrund)

Fragestellerin:
Das ist wahr. Ich weiß was er tun will, mit „Ich-weiß-nicht-wem“. (Gelächter)

Tobias:
Zurück zur Frage. Es beginnt wenn du beginnst. Wenn du den ersten Schritt machst.
Der erste Schritt könnte sein, eine Visitenkarte zu drucken, mit der Aufschrift: „ Ich bin ein Lehrer“. Es könnte auch einfach sein, ein Seminar anzusetzen. Nun, wir wissen dass das ein bisschen Furcht einflößend ist, denn du möchtest dir gerne sicher sein, dass du schon vorher die Teilnehmer hast.

Fragestellerin:
Mhm, ja... es ist Furcht einflößend.

Tobias:
Das ist Neue Energie und neues Bewusstsein. Setze zuerst das Seminar an und dann wirst du sehen wie sie zu dir kommen. Annonciere es überall, gib es der Welt bekannt. Jetzt und hier, wenn du es wirklich möchtest: Kündige es an, wo und wann dein Seminar stattfindet. Das ist ein Moment und eine Gelegenheit für Gratis-Werbung, die nicht viele haben.

Fragestellerin:
Soll ich es in der Zeitung annoncieren, oder nur bei Shaumbra?

Linda:
Jetzt hier, genau jetzt!

Fragestellerin:
O. k., in Ordnung….Ich könnte es am dritten Samstag nächsten Monats machen, ich weiß aber nicht, was ich lehre. (Jemand aus dem Publikum ruft: “Wo“?)  In meinem Haus. (Ein Mann aus dem Publikum sagt: „Ich komme!“ Tobias und das Publikum lachen.)

Tobias:
Du könntest unterrichten, wie man sofort ein Seminar manifestiert! (Gelächter) Aber wir werden hiermit alle Shaumbra ansprechen, und es ist eine wunderbare Frage, die so viele betrifft. Gerade jetzt als Lehrer geht es einfach darum, eine Wahl zu treffen. Diesen Schritt wagen und sagen: „Ich mache es jetzt einfach“, ohne Erwartung. Und wenn vielleicht auch nur einer kommt. Vielleicht auch zwei. Vielleicht ein ganzes Haus voll.
Sei ohne Erwartung. Das sind alles Teile des Prozesses.

Gerade jetzt sagst du, dass du nicht weißt was du unterrichten sollst – aber im Grunde genommen weißt du es bereits. Darum möchten wir dich bitten, diese kleine Erfahrung zu machen. Gehe in dein nichtphysisches Zuhause. Wandere dort herum. Es gibt dort einen Raum. Es gibt dort einen Raum, dessen du dir nicht bewusst warst. Gehe in diesen Raum hinein, und schau was du dort drin entdecken kannst. Er hat etwas mit deinem „Lehren“ zu tun. Und verbringe dort ein bisschen Zeit, nicht einfach nur reingehen und schnell wieder raus. Verweile ein bisschen darin.

Fragestellerin:
Alles klar. Besten Dank

Tobias:
Danke.


 


The Crimson Circle 

QUANTENSPRUNG SERIE, Shoud 9
3. Mai 2008  

"Bewusstsein des Verlangens"

[…]
So, Shaumbra, bevor es heute ans Eingemachte geht, möchte ich ein paar Dinge erwähnen. Eines betrifft Gurus. „Guru“ ist eigentlich ein Konzept der alten Energie, ein Wort der alten Energie, was wörtlich bedeutet „schwer in Spiritualität“, „überaus schwer in spirituellem Wissen.“ Nun, wir wissen, dass ihr nicht schwer sein wollt. Wir wissen, dass ihr nicht diese beschwerliche, erdrückende Kraft sein wollt.

Ich bringe die Gurus jetzt aus gutem Grund zur Sprache. In unserer Hausaufgabe letzten Monat habe ich euch gebeten, vier Menschen – und nicht eurem Hund oder eurer Katze – zu erzählen, dass ihr Lehrer des neuen Bewusstseins seid. Ich tat das aus gutem Grund, wie Cauldre zuvor erwähnt hat, damit ihr es 

hören könnt, denn allzu oft fragt ihr euch „Warum bin ich hier?!“ – Nicht ich, Tobias, aber ihr fragt euch das über euch selbst. Ihr fragt euch, warum ihr hier seid. Wenn ihr das laut aussprecht – und nicht nur in den Spiegel, sondern zu einem anderen Menschen – wird es real. Es bringt dies runter aus dem Äther, wo ihr es bislang verwahrt habt, und bringt es in diese Realität.

Ja, ich weiß, ihr seid spirituell und ihr wisst es auch, und ihr seid Lehrer und ihr seid in vielem erleuchtet. Aber ihr haltet das von euch fern, irgendwo anders, gut versteckt. Ihr habt euren menschlichen Teil hier unten und dieser verbindet sich mit eurem ätherischen Selbst, aber ihr bringt dieses nicht runter auf diese Ebene. Indem ihr sagt „Ich bin ein Lehrer des neuen Bewusstseins“, hört das der Teil außerhalb von euch. Er weiß, dass er sich nicht länger verstecken muss. Er weiß, dass er nun in diese Realität einfließen kann, nicht nur auf eine andere ätherische Ebene, sondern genau hierher auf die Erde.

Wir haben euch gebeten, diese Hausaufgabe zu machen und erwähnen dies – da wir uns bewusst waren, dass dies bei manchen einige Ängste hervorrufen würde – viele von euch haben ganz schlechte Guru-Erfahrungen gemacht, indem sie selbst einer waren oder einem folgten. Viele von euch haben in früheren Leben Schulen gegründet, genauer gesagt Schulen zur Erleuchtung. Viele von euch haben andere unterrichtet, als der Unterricht von Material dieser Art in den vergangen Leben nicht erlaubt war. Ihr wurdet für euren Glauben verfolgt. Um mit euren Schülern zu arbeiten, musstest ihr euch verstecken. Ihr musstet euch im Geheimen treffen. Viele eurer Schüler haben euch verraten, haben euch ausgeliefert. Ihr seid in Konflikt mit der Kirche und der Regierung geraten, die für gewöhnlich ein und dasselbe waren, mit der Territorialarmee – den Armeen, die das Land zu dieser Zeit besetzt hatten, da diese keine anderen Lehren wollten.

Als ihr in der Vergangenheit Gurus wart - und sehr viele von euch waren das - war dies für euch sehr schmerzhaft. Ihr habt festgestellt, als ihr Gurus wart, dass dies nicht mit dem Tod endete, sondern dass eure Schüler abhängig von euch waren, sie sind euch auch nach dem Tod gefolgt, selbst wenn sie noch immer auf der Erde waren. Oh, und ganz besonders, wenn sie auf die andere Seite gekommen sind. Sie haben nach euch gesucht. Sie haben nach euch gerufen – „Ich bin hier, komm und hol’ mich ab“. (Tobias und Linda kichern) Wir haben hier einen kleinen Insiderwitz gemacht.

Nun, Shaumbra, eure Erfahrungen waren nicht unbedingt gut, als ihr ein Guru wart. Ebenso sind viele von euch in den letzten beiden Leben oder sogar in diesem Leben einem Guru gefolgt.

Ihr habt euch selbst und eure Träume und eure Hoffnungen und eure Spiritualität und euer göttliches Selbst in ein Wesen projiziert. Ihr habt diesem erlaubt, für euch eine Art höher stehender Meister zu werden und dann in eurer Verzweiflung oftmals festgestellt, dass diese auch nicht anders waren als ihr. Ihr wart oftmals sogar bessere Gurus in früheren Leben, als diese es heute sind. Ihr kennt das Guru-Dasein in- und auswendig. Ihr kennt dessen wundervolle Augenblicke, aber ihr kennt auch die schwierigen und herausfordernden Momente.

Daher habt ihr dieses Dasein gemieden. Ihr habt euch im Besonderen die letzten Jahre davon ferngehalten. Wir horchen und beobachten manchmal euer Bewusstsein, wenn ihr im Fernsehen einen Guru seht oder etwas über einen lest, und wir können die sogenannten negativen Gedanken oder Gefühle, die aufsteigen, wahrnehmen. Wenn wir also zu euch sagen „Lasst andere Menschen wissen, wer ihr seid“, verursacht dies, dass alte Guru-Erinnerungen in euch hochkommen, entweder der Schmerz, der damit verbunden war, einer gewesen zu sein oder die Hoffnungslosigkeit, als ihr einem gefolgt seid.

Ihr habt euch davon ferngehalten und das können wir auch anerkennen. Jedoch ist dies jetzt anders. Dies ist ein neues Zeitalter. Es ist nicht mehr das Zeitalter von Gurus. Es ist nicht die Zeit, Anhänger zu haben oder anderen zu folgen. Ihr könntet es als Zeitalter des Wegweisens und des Mitgefühls bezeichnen. Es ist jetzt die Zeit der Lehrer, die ihre Schüler ermutigen, aber es nicht für sie tun; die sie auffordern, die Antworten zu finden, aber sie ihnen nicht geben; die ihnen das Verständnis vermitteln, was ein Standard ist, ein Standard als jemand, der dies erfahren hat – oder noch im Erfahrungsprozess ist – jedoch an seinem eigenen menschlichen Leben beispielhaft zeigen kann, dass es sich nicht wieder nur um eine Theorie, ein weiteres Dogma handelt, sondern, dass dies sehr, sehr real ist.

Ihr seid ganz weit entfernt von der Zeit, in der man Gurus braucht. Ihr könnt feststellen, dass es zurzeit nicht viele gibt. Ein paar gibt es noch, da es noch immer Menschen gibt, die sie brauchen, manche Menschen brauchen sie, um ihre vollständige spirituelle Schatzkiste in andere zu projizieren. Jedoch ihr, Shaumbra, wisst es besser, und deshalb war das Verkünden „Ich bin ein Lehrer der Neuen Energie“ für einige von euch im letzten Monat eine solche Herausforderung. Es hat in euch eure Guru-Erinnerungen hochgebracht.

Also lasst das alles gehen. Keiner von euch möchte ein Guru sein. Keiner von euch hat das Verlangen oder sehnt sich danach, ein Guru zu sein, und ihr werdet auch nicht aufgefordert, einer zu sein.

Einige von euch haben sogar Widerstände gegen dieses gesamte Konzept und wieder hängt das mit der Guru Anbetung zusammen, da diejenigen, die Gurus anbeten und ihnen folgen, unglaublich hohe Erwartungen an sie stellen. Ihr möchtet nicht, dass diese Erwartungen an euch gestellt werden und das ist so auch angemessen. Ihr möchtet nicht, dass jemand denkt, ihr wärt perfekt in eurem Menschsein, da dies niemals erreicht werden kann. Perfektion im menschlichen Dasein ist ein unerreichbares Ziel. Ihr könnt nie ein perfekter Mensch sein, das ist ein Widerspruch in sich! (Tobias schmunzelt) Ihr seid ein vollkommenes souveränes Wesen, aber, wie ihr wisst, lohnt sich weder Zeit noch Aufwand, das Menschsein bzw. den menschlichen Teil von euch, zu perfektionieren. Selbstverständlich entwickelt sich auch dieser.

Ihr möchtet nicht, dass die, die euch folgen, erwarten, dass ihr immer das Richtige sagt und das Richtige tut. Noch weniger wollt ihr, dass sie denken, dass ihr nicht mehr aufs Klo müsst, weil ihr so weit aufgestiegen seid (Lachen) oder all die anderen Dinge. Das ist eine viel zu große Bürde für euch.

Um was wir euch bitten – an was wir euch erinnern – ist etwas anderes: erinnern, dass ihr auf die Erde als Wegweiser des neuen Bewusstseins gekommen seid. Das bedeutet nicht, dass ihr bereits all die Antworten habt, ihr könntet das gar nicht zu diesem Zeitpunkt. Es bedeutet, dass ihr noch immer lernt, dass ihr noch immer Einsichten erhaltet, ihr noch immer erfahrt, wer ihr seid. Aber ihr führt sozusagen das Rudel an. Ihr seid die ersten Anwender. Ihr seid die Pioniere des Bewusstseins.

Damit, Shaumbra, nehmt einen tiefen Atemzug.

[…]

 



The Crimson Circle

RÜCKKEHR-SERIE, Shoud 1
2. August 2008

"JETZT − ist die Zeit!"

[…]

Das nächste auf der Liste und das letzte für jetzt – bist Du ein Lehrer? Ich meine nicht, dass du vor einer Klasse stehst. Es bedeutet nicht, ein Buch zu schreiben. Es heißt ganz sicher nicht, andere zu bekehren. Sondern: Bist Du ein Standard und ein Beispiel für andere Menschen?

Das ist die Sache, von der ihr gesagt habt, dass ihr es mehr als alles andere tun wolltet: zu dieser Zeit, während der Veränderungen, auf die Erde zurückkommen, um ein Beispiel darzustellen, einen Standard. Ihr könnt das sein, jeden Moment an jedem Tag, einfach indem ihr in eurem Körper seid, indem ihr eure Wahrheit lebt, indem ihr euch selbst liebt. Das ist ein Lehrer.

Ob sie euch auf die Bühne zum Reden rufen, ob ihr ein Blog im Internet kreiert, ob ihr bloß diese Standard-Energie in euch tragt, wenn ihr in einen Laden geht, wenn ihr es mit euren Familien zu tun habt - das ist es, warum ihr hierher gekommen seid. Nicht, um euch ins Drama zu verstricken, nicht um ein Leben zu verschwenden, nicht um in eurem Kopf stecken zu bleiben.

Ihr seid als Lehrer hergekommen, als Inspirierende, und JETZT ist die Zeit! Sie ist nicht in fünf Jahren, oder vier Jahren, oder drei Jahren von jetzt. Es geschieht jetzt gerade. Ihr werdet die Beispiele dafür in der Tat in diesem nächsten Monat sehen.

And so it is.

 

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