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Kuthumi

                                                                                                                                                                   

The Crimson Circle

New Energy Series, Shoud 11
5. Juni 2004

“Energie strebt nach Erlösung”

[…]

So, liebe Shaumbra.

Wir haben einen wundervollen Gast heute bei uns, und ja, wir bitten Euch in der Tat wieder seine Energie zu erfühlen. Es ist jemand, der schon lange darauf gewartet hat und nun ist die Energie passend. Einige von Euch arbeiten bereits mit diesem geliebten Wesen, ein paar haben uns auch schon gefragt, wann wir ihn endlich mitbringen würden, damit er Teil Eurer Gruppe sein kann.

Ich bitte Euch also, erfühlt die Energie unseres Gastes, denn das Timing ist so überaus passend, nun, da alle die Elemente und Energien wieder zusammengeführt werden. Unser lieber Gast trägt den Namen Koot hoomi Lal Singh, hm – es ist in der Tat die Energie von Kuthumi, die zu Besuch kommt!

[Nähere Infos z. B. auf dieser Seite: http://www.andranleah.de/Kuthumi.htm]

Er kommt in dieser ganz speziellen Zeit herein, jetzt, da die Energien tanzen, sowohl auf der Erde als auch im Kosmos. Auf unserer Seite des Schleiers ist es so, das ... hm ... ein paar von uns in einem besonderen ... „Club“ zusammen hängen, hm, wir sind nämlich diejenigen, die schon auf der Erde gelebt haben, die schon als Mensch in Euren Schuhen gewandert sind sozusagen, und die hierher zurückkamen um Euch zu unterstützen und Euch anzuleiten. Die Energie von Kuthumi ist ein bedeutender Teil dieses Ordens von To-Bi-Wah.

Er stellt eine modernere, eine eher zeitgenössische Projektion der To-Bi-Wah-Energie auf der Erde dar, denn er lebte in Eurem 19. Jahrhundert. Er war Mensch, so wie ich es war und wie auch mein lieber Freund Saint Germain es war. Tatsächlich haben Kuthumi und Saint Germain auf der Erde viel Zeit miteinander verbracht, als sie beide physisch inkarniert waren.

Kuthumi wurde als einer der Meister bezeichnet, weil er in seiner letzten Inkarnation auf der Erde in der Lage war seine eigenen Energien zu balancieren. Er konnte etwas, über das wir heute mit Euch sprechen wollen. Allerdings war damals eine andere Ära, ein anderer Zeitgeist herrschte, und vieles von dem, was er andere lehrte, blieb unbeachtet. Aber die Zeit ist jetzt reif, so daß Kuthumi zurück und wieder mit ins Spiel kommen kann.

Er bringt die Energien der Liebe und der Weisheit (wisdom, auch: Wissen, Klugheit) mit, beide miteinander vereint und gleichzeitig. Bei unserem heutigen Shaumbra-Treffen erscheint er in seinem Gewand aus goldenem Kaschmir ... hm ... (gluckst erfreut) ... wandert hier umher, auch durch die Reihen derjenigen, die durch das Internet angeschlossen sind ... seine Liebe und sein Mitgefühl mit Euch teilend. Er wird mit jedem von Euch eine Zeit verbringen und Euch auf diesem ganzen Gebiet des Energie-Balancierens helfen, jetzt, in der Neuen Energie.

Er ist in der Tat ein Meister darin zwischen den Welten zu wandern, nämlich der Welt des Alten und der Welt des Neuen. Kuthumi ist weise und er ist jemand, mit dem wir hier auf unserer Seite ausgiebig zusammenarbeiten. Als er auf der Erde lebte, verband ihn eine innige Freundschaft mit einer Frau, die Ihr Madame Blavatsky nennt, und mit Saint Germain. Alle drei trieben ihre Späße miteinander, denn sie wußten, wie man zwischen den Welten wandert. Sie pflegten einander zu erscheinen, und zwar nicht in physischer Form; sie kommunizierten untereinander ohne Worte zu sprechen.

So viele Jahre ist es her, daß sie halfen diese besondere Energie hier auf der Erde anzulegen, nämlich die Fähigkeit des Zwischen-den-Welten-Wanderns, und genau das ist es, was Ihr momentan tut, liebe Freunde! Die Welten, zwischen denen Ihr hin und her wandert, sind sehr verschieden, es sind die Welten der Neuen Energie und der Alten Energie. Ebenso lernt Ihr gerade zwischen den Welten des Physischen und des Nicht-Physischen zu wandern, oder zwischen den Welten des Männlichen und des Weiblichen. Dies sind aus irdischer Sicht alles unterschiedliche, voneinander getrennte Welten. Ihr aber lernt gerade zwischen ihnen hin und her zu pendeln, um wahrhaftig die Energien aller Seiten einzubringen und zu vermischen.

Kuthumi kommt jetzt um Euch dabei zu helfen, zwischen all den verschiedenen Welten zu wandern, die überall um Euch herum existieren. Ihr seid bereit dafür, Ihr selbst habt darum gebeten, habt dieses weitere Öffnen nun eingefordert für Euch.

Manchmal werdet Ihr fühlen, daß Kuthumi Euch in Eurem normalen Wachbewußtsein besucht, denn auf diesem Gebiet ist er äußerst geschickt, so daß er sich nicht allein darauf beschränken muß, sich Euch nachts im Traum zu zeigen. Er ist überaus bewandert darin, dies am Tag zu tun.

Er hat seine Energie bislang zurückgehalten, wollte aber gern kommen. Manche von Euch haben Hinweise darauf erkennen lassen, daß es nun soweit ist. Er hat auf die passende Zeit gewartet, auf die passenden Energien auf der Erde und auf einige Geschehnisse, die sich zur Zeit oder in aller Kürze ereignen werden.

Kuthumis Energie kann jederzeit von Euch zu Hilfe gerufen werden, allerdings nicht so sehr um bestimmte Fragen zu beantworten, sondern eher als jemand, der Euren Arm nimmt und Euch führt, während Ihr lernt Euch zwischen den Welten zu bewegen.

[…]

  

The Crimson Circle

LEHRER-SERIE, Shoud 5
16. Dezember 2006

"Philosophie ist tot"

[…]

Ich komme heute hierher um ein paar Dinge mit euch zu teilen. Ein kleines bisschen davon über mich selbst, über meine Geschichte. Und über den Grund, weshalb ich heute hierhergekommen bin.

Weihnachten hat auch für mich eine besondere Bedeutung. Ich war bereits viele, viele Male auf der Erde inkarniert, ich bin in einer großen Bandbreite von Verkleidungen und Identitäten unterwegs gewesen. Und ich muss hier etwas anmerken, um auf einige der Fragen einzugehen, die aufkamen. Hier bin ich also, Kuthumi Lal-Singh. Und ich höre mich so in etwa wie ein Mann an und verhalte mich auch so, auch wenn ich sagte, dass ich kein Mann mehr bin. Ich bin Mann und Frau zusammen.

Aber in vielen, vielen Leben kam ich als Mann hier herein. Und in einem Leben ganz speziell, als Balthasar, einer der drei Weisen. In der Tat, in der Tat. Das war ich! (Publikum lacht) Ich habe geholfen, die Geschenke zu bringen. Ein bisschen Räucherwerk, ein bisschen Myrrhe hier und da… ihr wisst ja… mich mit Jeshua gut stellen, er wird ja schließlich eine Berühmtheit werden… (Lachen) Hm.

Ich habe viele, viele Leben verbracht, in denen ich als Mann inkarniert war. Meistens ist es so: Wenn ihr wählt, euch in physischer Form zu inkarnieren, dann inkarniert ihr euch gemäß eurer eigenen energetischen Ausrichtung. Mit anderen Worten: Wenn ihr in den Engel-Bereichen eine vorwiegend vom weiblichen geprägte Energie besessen habt, dann kommt ihr im Allgemeinen auch als ein weibliches Wesen zur Erde und inkarniert euch als solches. Und im Allgemeinen bleibt ihr dann auch innerhalb der weiblichen Form. Dann und wann einmal wechselt ihr auch über, aber ihr macht dann die Erfahrung, dass ihr es als sehr ungemütlich und unangenehm empfindet – natürlich, ihr Frauen wisst das – in einem männlichen Körper zu sein. Die Lebenseinstellung eines Mannes zu haben, und natürlich auch die Mentalität und das Temperament eines Mannes zu besitzen! (Publikum lacht)

Ich hingegen kam herein – nicht notwendigerweise aufgrund einer bewussten Wahl, sondern eher aufgrund einer Ausrichtung hin zur männlichen Energie, auch wenn man das heute kaum noch bemerkt… (schmunzelt) Ich verbrachte also viele, viele Leben in männlicher Gestalt. Teilweise tat ich das als eine Lektion für mich selbst, teilweise auch deshalb, um mir zu helfen, die Schönheit der anderen Seite meines Selbst zu verstehen. Indem ich diese Rolle in einem maskulinen Körper annahm. Wenn ich jetzt noch einmal zur Erde kommen müsste, dann wäre es sehr schwierig für mich, hier eine bewusste Wahl zu treffen – auf welche Weise ich wählen würde zurückzukommen.

Ich inkarnierte mich – in jenem Leben vor 2000 Jahren – als Balthasar. Ich half dabei, die Energie der Christus-Saat einzubringen. In dieser Zeit war ich ein babylonischer König. Und ich wusste, genauso wie ihr auch, dass da auf der Erde gerade etwas vor sich ging. Ich konnte es nicht genau definieren, ich konnte nicht unbedingt für mich klären, um was es sich dabei genau handelte – obwohl die Propheten in jener Zeit darüber sprachen, dass der „neue Messias“ kommen würde. Aber wer hätte gedacht, dass der Messias auf die Weise kommen würde, auf die er es dann letztendlich tat?

Was ich damit sagen will: Es war nicht einfach nur das Baby Jeshua, es ging nicht einfach nur um Maria und Joseph. Es ging um die Geburt der Christus-Saat auf der Erde, in jener Zeit. Es ging nicht einfach nur darum, dass nur Jeshua auf die Erde kam. Sondern es ging darum, dass ihr, dass DU auf die Erde kamst. Es ging darum, dass du dich inkarnierst.

Es gibt etwas, das uns allen gemeinsam ist, nebenbei bemerkt. Es ist nicht einfach nur unsere Geschichte in Atlantis. Es ist auch so, dass die meisten von uns in der Zeit von ungefähr 600 bis 500 vor Christus inkarniert waren. Wir waren in jenen Tagen hier anwesend, und wir haben geholfen, die Energien vorzubereiten, für die Christussaat, die dann hereinkam. Und später inkarnierten sich die meisten von uns erneut vor ungefähr 2000 Jahren.

Es war ein ganz besonderes Leben – für euch und für mich. Wir befanden uns mitten in einem Wandel der Energie und in einem Wandel der Ära, hier auf der Erde. Wir befanden uns mitten im Wandel unseres eigenen Selbst, wir konnten beobachten, wie es sich zu entfalten begann, wie es sich aus der Schwere der Dualität befreite, aus der Schwere, in einem menschlichen physischen Körper zu leben.

Wir begannen, aus dem Tiefpunkt dieses Zyklus wieder den Weg nach oben anzutreten, dieses Zyklus mit dem Namen: Das Leben auf der Erde. Inkarnationen. Und wir begannen damit, unsere Energie umzukehren und uns wieder in die andere Richtung zu bewegen. Wir kamen wieder heraus, so dass wir letztendlich diesen ganzen Kreislauf, dieses ganze Rad der Inkarnationen wieder verlassen konnten.

Ihr wart da, ich war da. Wir haben die Samen eingepflanzt. Und nun, mehr als 2000 Jahre später, sind wir hier um zu ernten. Das ist es, was ihr hier gerade tut: Ernten. Diese Energie der Christus-Saat ernten. Dieser Christus-Saat, die zu einem wunderschönen neuen Bewusstsein herangewachsen ist.

Dieses wunderschöne neue Bewusstsein, dem wir gemeinsam auf den Weg geholfen haben, ist gewachsen und wundervoll gediehen, es wurde kräftig und gesund. Und das auch trotz all der Bewusstseins-Unkräuter, die um es herum wachsen. Auch trotz der Dürren, der Bewusstseins-Dürren. Auch trotz der Bewusstseins-Stürme. Dieses neue Christusbewusstsein ist gewachsen, es hat sich weiterentwickelt. Und nun, mit dem Herannahen („advent“) der Neuen Energie, ist es bereit für die Ernte.

Wir werden auch hier und heute bereits ein bisschen ernten, wenn ihr das möchtet. Wir werden das gemeinsam tun. Wir werden ein Einströmen von Neuer Energie erlauben. Direkt hier in diesen wunderschönen Heiligen Raum.

Aber zurück zu mir. Hm. (Publikum amüsiert) Ich hatte viele, viele Inkarnationen auf der Erde, und eine der prägnantesten war ungefähr 600 bis 500 Jahre vor Christus. Ich lebte damals als der Philosoph Pythagoras. Ein griechischer Philosoph.

Das war ein sehr interessantes Leben, denn damals in Griechenland war das Bewusstsein ebenfalls gerade dabei, sich stark zu verändern. Eine neue Zivilisation erblickte das Licht der Welt. Und dies geschah in Vorbereitung für die Christos-Ära der Menschheit.

In Griechenland gab es Denker! In Griechenland gab es Schöpfer. Griechenland war gerade dabei, eine neue Zivilisation und eine neue Kultur zu entwickeln. Und ich – ich war dort mittendrin. Ich war ein Philosoph, ich war ein Mathematiker. Und ich fand das alles faszinierend, denn ich versuchte die Welt zu verstehen, die Natur zu verstehen, Spirit zu verstehen – durch die Mathematik. Und durch die Philosophie. Ich hatte eine große Liebe und Leidenschaft für diese Philosophie. Ich liebte es, zu versuchen die Funktionsweise und Zusammenhänge der Zahlen zu verstehen. Wie die Zahlen dem Blick auf das Universum, auf die Sterne, zu Logik und Sinn verhalfen.

Ich habe meine Tage, meine Jahre, damit verbracht, mit der Energie von Zahlen zu spielen.  Diese Energie der Zahlen ist nach wie vor da. Ihr könnt immer noch damit spielen, ihr könnt sie immer noch nutzen. Ihr könnt Zahlen aneinanderreihen, ihr könnt mit der Mathematik spielen, so dass sie euch beim Verstehen und beim Erschaffen unterstützen kann, beim Erschaffen von allem was ihr möchtet.

Aber ich verstand – nicht in jenem Leben, sondern erst viel später – ich verstand, dass die Zahlen die Realität nicht erschufen. Die Mathematik gestaltet das Universum nicht. Die Zahlen existieren einfach nur als eine Antwort auf eine sehr persönliche und intime Energie mit dem Namen „Seelen-Selbst“ – mit dem Namen DU. Der Schöpfer.

Wenn du erschaffst, wenn du reine und rohe Energie nimmst und beginnst, damit zu erschaffen, dann transformiert sich diese in mathematische Gleichungen. Und das bringt dann diese reine und rohe Energie in eine Art von Logik hinein. Aber die Logik selbst trägt nicht die Antwort in sich, die Logik selbst, die logische Mathematik, ist nicht die Quell-Energie. Die Logik und die Mathematik erschaffen das Universum nicht.

Ihr tatet das. Ihr Schöpfer. Ihr Imaginierer und Träumer! Ihr Engel-Wesen, die ihr zur Erde kamt, die ihr diese außerordentliche Arbeit gemacht habt, eure Energie verlangsamt habt. Ihr seid diejenigen, die die Potenziale und letztendlich auch die Realität erschaffen haben. Und dann könnt ihr diese später mittels der Zahlen und der Mathematik verstehen und interpretieren.

Jenem Leben von Pythagoras folgte dann das Leben als B… Balthasar. (Cauldre verhaspelt sich hier ein wenig bei der Aussprache des Namens) In jenem Leben war ich ein Adliger. Aber ich setzte meine philosophischen Studien fort. Ich führte auch meine mathematischen Studien fort. Aber nun kam noch etwas Neues hinzu. Und das war dieser ganze Bereich der Spiritualität.

Es war das erste Leben mit einem erneuerten Fokus auf den spirituellen Aspekt. Und das war auch der Grund, weshalb ich so höchst interessiert war, was diese Geburt von Jeshua betraf, was die Christus-Energie betraf, die gerade zur Erde kam. Ich studierte die Sterne um herauszufinden, wie und wann sich die Messias-Energie auf der Erde präsentieren würde. Ich studierte die Bücher, ich studierte andere Philosophen. Und ich studierte die Religion. All das tat ich um zu verstehen, wie wir damit begannen, etwas Neues und Anderes zu erschaffen, auf diesem unglaublichen Planeten Erde.

Aber ich muss sagen, dass ich selbst in jenem Leben in meinem eigenen Selbst steckengeblieben bin. Seht ihr, ich war ein Suchender, ich war ein Suchender solange ich mich erinnern kann. Und diese Energie, ein Suchender zu sein, wurde dann wiederum in weitere Leben hineingetragen. In weitere Leben, in denen ich meine Arbeit fortsetzte, als ein Philosoph, als ein Mathematiker.

In meinem jüngsten Leben auf der Erde trug ich den Namen Kuthumi Lal-Singh. Ich führte diese Leidenschaft weiter fort, seht ihr? Die Leidenschaften für das, was du studierst, was dein Herz zum Singen bringt und deinen Verstand „klick“ machen lässt – sie neigen dazu dir zu folgen, Leben für Leben. Ich kam also als Kuthumi zurück auf die Erde. Ich wurde im Lande Kaschmir in Indien geboren.

Es ist interessant, dass in genau derselben Zeit, in der ich der Philosoph Pythagoras war, auch Buddha auf der Erde verkörpert war, Buddha seine Energie initiiert hat. Und das war auch ungefähr die Zeit, in der Tobias auf der Erde war. Wir, als Menschen und Gruppen, entwickeln gewisse Muster, und dann folgen wir diesen Mustern. Und wir fahren damit fort mit ihnen zu arbeiten. Bis dann diese Muster bereit sind, sich weiterzuentwickeln und zu transformieren. Und dann bewegen wir uns durch die alte Energie hindurch und begeben uns in die neue hinein.

Ich kam also als Kuthumi Lal-Singh auf diese Erde, und ich begann schon sehr früh zu studieren und zu lernen. Meine Eltern waren Gelehrte, und insbesondere mein Vater ermutigte mich dazu, zu lesen und zu studieren. Aber alles was er im Grunde tat war eigentlich nur, mich weiter zu dem Pfad zu ermutigen, den ich bereits für mich gewählt hatte.

Meine Studien brachten mich nach London. Ich wurde nebenbei bemerkt im Jahre 1849 geboren – ähm, wir brauchen hier die richtige Angabe, Cauldre – im Jahre 1829. Und meine Studien führten mich dann in die Region von London, wo ich viel Zeit damit zubrachte, an der Universität von Cambridge zu studieren. Ich verbrachte viel Zeit damit, zu lernen, so viel ich nur konnte. Ich hatte wieder Geschmack daran gefunden, als Philosoph tätig zu sein, als ein Lernender, und als ein Suchender nach der Wahrheit.

Ich studierte sehr, sehr ernsthaft und gewissenhaft, Tag und Nacht, ich hatte überhaupt kein soziales Leben in dieser Zeit. Ich habe mich meistens nur in meinem Raum aufgehalten, und in den Klassenzimmern. Ich studierte vier Jahre lang sehr intensiv. Und am Ende dieses Zeitraumes von vier Jahren ging ich eines Tages einen Weg auf dem Gelände der Universität entlang, und ich nahm plötzlich endlich Dinge wahr, die die ganze Zeit über da gewesen waren – die Bäume, den Himmel, die Vögel. Und mir wurde auf einmal klar, dass ich überhaupt nichts wusste. Ich hatte studiert, ich hatte hart gearbeitet, aber ich hatte nicht das kleinste bisschen über das Leben gelernt.

Ich hatte alles mögliche über Philosophie gelernt, ich hatte die „Großen“ gelesen. Ich hatte so viel über Wissenschaft und Mathematik gelernt. Aber an diesem speziellen Tag gab es so etwas wie eine Öffnung für mich. Wie eine Tür, die sich in meine Seele hinein öffnete. Und ich blickte dort hinein, und mir wurde bewusst, dass ich nicht auch nur das kleinste bisschen gelernt hatte.

Oh, was meinen Verstand betraf war ich sehr gut, ich konnte sehr schnell denken. Ich konnte mir Dinge gut behalten, ich konnte Dinge auswendig aufsagen – und doch hatte ich überhaupt nichts erfahren. Und das verursachte ein Erdbeben in mir, das durch mein komplettes Wesen hindurchging. Ich hatte das Gefühl, als ob jeder Teil von mir aufgerissen würde. Und letztendlich führte das dazu, dass ich einen mentalen Zusammenbruch erlitt, wie ihr das heute nennen würdet. Direkt dort in jenem Moment. Direkt auf dem Rasen der Universität. Ich fiel zu Boden.

Natürlich kamen sie herbei und trugen mich weg. Und in gewissem Sinne könnte man sagen, dass sie mich sogar beinahe wegschlossen. Es war keine Anstalt, aber sie hielten mich sehr abgeschottet. Sie brachten mich in das Haus eines der Professoren, wo ich dann mehrere Jahre lebte. Ich konnte kaum selbstständig essen, ich konnte kaum einen Brief schreiben. Ich wollte nicht denken, ich wollte überhaupt nichts mehr tun. Einige von euch wissen genau, wie sich das anfühlt. Es ist eine Art von Depression, es ist eine Art von Leere. Nicht im Geringsten irgendeine Form von Leidenschaft. Überhaupt kein Fühlen. Ich war kaum mehr als eine leere Hülle. Ich war kaum mehr als eine leere Hülle.

Ich blieb für eine lange Zeit in diesem Zustand. Zu Anfang machten sie sich Sorgen um mich, aber sehr bald begannen sie mich einfach zu vergessen. Sie gaben mir zu essen, sie versuchten dann und wann mit mir zu sprechen, aber das war nur selten der Fall.

Ich verblieb mehrere Jahre in diesem Seinszustand – oder besser: Nicht-Seinszustand. Und eines Tages, eines Tages – genauso plötzlich wie ich einst auch diesen Zusammenbruch erlitten hatte – eines Tages stand ich auf einmal auf, packte meine paar Sachen zusammen und ging davon. Ich verließ die Welt, an diesem Punkt.

Ich ließ die Universität hinter mir, meine Abschlusszertifikate… ich ließ Freunde und Familie hinter mir. Und ich machte mich auf zu etwas Neuem und Anderen. Ich wollte nicht mehr denken, ich wollte kein Philosoph mehr sein. Ich wollte nicht mehr versuchen herauszufinden wie das Universum funktioniert – denn mir war letztendlich klargeworden: Man wird niemals herausfinden können, wie das Universum funktioniert.

Ich sagte zu mir selbst, dass ich einfach nur erfahren wollte – das Leben, Menschen, alles. Ich wollte Erfahrungen in mich hineintrinken, die ich mir nie zuvor erlaubt hatte. Ich hatte immer nur über Erfahrungen nachgedacht. Ich habe immer nur analysiert, ich analysierte alles in meinem Leben. Ich suchte immer nach der Logik in allem, in mir selbst und außerhalb von mir. Ich versuchte sogar, Logik und Philosophie auf Spirit anzuwenden. Ich habe herausgefunden, dass das nicht möglich ist. Diese beiden sind wie Öl und Wasser, sie können sich nicht vermischen.

Ich ging also davon – ich ließ noch nicht einmal eine Nachricht zurück – und begann den nächsten Teil meiner Reise. Dieser nächste Teil meiner Reise dauerte ungefähr vierzig Jahre. Und ich reiste durch ganz Europa. Ich reiste zurück in das Land meiner Heimat, nach Indien. Und ich kam schließlich nach Tibet, wo ich den Rest meines Lebens verbrachte. Ich studierte nicht länger, aber ich schrieb meine Erfahrungen nieder und teilte sie mit anderen.

Ich verbrachte einige Zeit mit jenen, die die „Theosophische Gesellschaft“ gründeten. Und ich verbrachte viel Zeit mit diesem lieben Wesen, mit jener Frau, die denken und fühlen konnte, beides zur selben Zeit. Sie war eine Inspiration für mich. Madame Blavatsky. Sie war eine Frau, die mit einer ungeheuer großen Leidenschaft für das Leben erfüllt war. In dem Moment in dem ich sie traf wusste ich, was auch ich in meinem eigenen Innern fühlen wollte.

Sie war eine intelligente, eine außerordentlich intelligente Frau. Sie war eine der wundervollsten Frauen, die ich je kennengelernt hatte. Aber diese Frau konnte fühlen. Sie konnte Energie fühlen. Sie konnte Leidenschaft fühlen. Sie konnte das Leben in einer Blume fühlen. Ah! Mehr als ich das Leben insgesamt überhaupt jemals gefühlt hatte.

Sie konnte die Energie eines jeden Menschen fühlen, und jenen Menschen dabei helfen sich wieder auszubalancieren. Nun, nicht dass sie unbedingt eine „Heilerin“ gewesen wäre. Aber sie war eine Fühlende.

Ich habe viel Zeit mit ihr verbracht, ich lernte, wie ich mich selbst dem Erfahren sogar noch weiter öffnen konnte. Dem Erfahren! Nicht dem Denken! Ich war des Denkens so müde. Und entlang meines Weges traf ich viele, viele wundervolle ganz gewöhnliche Menschen. Ich fühlte kein Bedürfnis, zu den großen Königen zu gehen um mit ihnen zu sprechen, zu den Adligen und den Königlichen, obwohl ich einige von ihnen kennengelernt habe. Ich war viel mehr interessiert daran, mit ganz alltäglichen Menschen zu arbeiten. Das Leben gemeinsam mit ihnen zu erfahren, die Schönheit des Lebens mit ihnen zu teilen. Manchmal vielleicht einen Tag, manchmal eine Woche, oder zwei… oder sogar noch mehr. Nur die Erfahrung war für mich von Bedeutung.

Ich habe außerdem während meiner Reisen in jenem Leben etwas sehr, sehr interessantes herausgefunden. Ich lernte, zu lachen. Als Kind lachte ich nicht. Lachen wurde als etwas Nicht-Intellektuelles angesehen. Und in meinem Haushalt – mein Vater und meine Mutter, sie beide: Sie waren sehr, sehr gelehrte Menschen, sehr intelligent. Aber – wie ich hier ebenso sagen muss – sie waren auch sehr unglücklich. Sehr unglücklich.

Ich habe von Menschen überall in all den Ländern gelernt, wie man lächelt, wie man lacht. Wie man Humor lebendig werden lässt. Humor besitzt seine eigene ganz spezielle Energie. Er transformiert feststeckende Energie, er erlaubt dir, einen Teil der Schwere von der Dualität wegzunehmen. Menschen – sie können lachen, sie können Humor viel besser erschaffen als Engel. Selbst auf unserer Seite des Schleiers, in den nicht-physischen Bereichen: Diejenigen, die niemals in einem physischen Körper waren, haben keine Vorstellung davon, was Humor ist. Nicht dass sie so extrem ernsthaft wären. Aber sie sind nicht durch all das gegangen, durch das wir hindurchgegangen sind. Du musst schon selbst hindurchgegangen sein, um leicht darüber hinweggehen zu können, um darüber lachen zu können. Um zu verstehen, dass es letztendlich gar nicht so ernsthaft ist. Um in der Lage zu sein, ein bisschen zu spielen. Um ein Lächeln auf das Gesicht eines anderen Menschen zaubern zu können.

In diesem Leben als Kuthumi Lal-Singh lernte ich also zu erfahren, ich lernte zu lachen. Und ich lernte, Dinge mit anderen zu teilen. Ich lernte zu teilen. Nun, das „mit anderen teilen“ ist eine interessante Energie. Es bedeutet nicht, sich selbst an andere wegzugeben und sie zu nähren. Es bedeutet, gemeinsam mit ihnen den Augenblick zu genießen. Es bedeutet nicht, zu versuchen sie zu „reparieren“, es bedeutet nicht, alles was du hast an sie abzugeben. Es bedeutet: Den Moment zu genießen. Zusammen zu sein. Eine Erfahrung miteinander zu teilen.

Wisst ihr, wenn ihr eine Erfahrung mit einem anderen Menschen teilt, ganz egal was es ist, dann geht das in die „Aufzeichnungen“ ein, ihr beide habt das nun gemeinsam, von jetzt an bis in alle Ewigkeit. Ihr habt nun ein wunderschönes und wundervolles Band zwischen euch, das niemals wieder weggenommen werden kann. Es kann niemals einfach begraben oder zerstört werden. Es ist ein Weg für dich, dich selbst zu verstehen – indem du mit den anderen teilst.

Das Wichtigste was ich in jenem Leben herausfand – was auch der Grund ist, warum ich hier und heute mit euch spreche – ist, dass Philosophie, wie vorhin hier bereits erwähnt wurde, wirklich einfach nur ein Haufen Müll ist. Hm. (Publikum amüsiert) Und ich komme heute hier zu euch, um die Ankündigung, die tief greifende Ankündigung zu machen, dass Philosophie tot ist. Philosophie ist tot – so sieht es aus.

[…]

 

The Crimson Circle

LEHRER-SERIE, Shoud 11
2. Juni 2007

"Künstler der Neuen Energie"

[…]

Wie ich beim letzten Mal bereits erwähnt habe, als ich hier bei Shaumbra war: In meinem letzten Leben als Kuthumi war es die Zielsetzung meiner Seele – ziemlich genauso, wie das nun bei euch ist – Erleuchtung zu finden. Ich wollte die Wahrheit finden und die Antwort. Ich wollte dieses Leben zu meinem letzten Leben auf der Erde werden lassen.

Ich kam herein als Kuthumi Lal-Singh, geboren in dem Land, welches nun Indien ist, Pakistan. Ich studierte in Europa. Und ich studierte und studierte und versuchte, die Antworten zu finden. Und das kann man nicht. Das funktioniert nicht. Lasst dieses Konzept los!

Denn es gibt nicht einfach nur eine Wahrheit, es gibt nicht einfach nur eine Antwort. Es gibt kein „Geheimnis“, das Gott oder die Engel vor euch verborgen halten. Das gibt es nicht.

Ich habe mich selbst bis an den Rand eines mentalen Zusammenbruchs getrieben. Denn ich hatte zuviel Energie in meinem Verstand, weil ich versucht habe, alles herauszufinden. Und ich sehe auch, wie einige von euch das tun. Im Grunde genommen sehe ich euch alle das tun, hm. (Lachen)

Ihr versucht, es über den Verstand herauszufinden. Und das kann man nicht. Das ist einer der Trugschlüsse des Lebens.

Nach meinem Zusammenbruch entschied ich, alles loszulassen. Der Stress, der Schmerz und die Angst waren viel zu groß. Ich habe es losgelassen: Ich habe die Philosophie losgelassen, ich habe das Suchen aufgegeben. Ich habe das ganze Konzept von Spiritualität losgelassen. Denn selbst damals in meiner Zeit war „Spiritualität“ so überladen, so belastet mit Konzepten der Alten Energie. Und so habe ich all das losgelassen.

Und dann wanderte ich umher. Ich wanderte nicht umher als jemand, der sich verlaufen hat. Nein, ich wanderte umher und machte Entdeckungen. Und ich lernte. Ich machte Erfahrungen.

Ich wanderte durch Europa, ich wanderte durch Teile von Nord-Afrika, ich wanderte bis zurück in mein Heimatland. Und ich habe jeden Moment bewusst erfahren, jeden Tropfen, den das Leben anzubieten hatte.

Und ich kam schließlich zu einer wunderschönen Erkenntnis. Eine wunderschöne Erkenntnis, nach der ich selbst jetzt noch nach wie vor lebe – auch wenn ich zurzeit nicht in einem Körper bin: Das Leben, insbesondere das Leben auf der Erde, ist eine interaktive Kunst-Galerie.

Das ist alles. Es ist eine interaktive Kunst-Galerie. Und du selbst bist mitten drin.

Seht ihr: Es gibt im Leben keine „Lektionen“. Das ist ein Trugschluss. Das ist eine unkorrekte Beobachtung, meiner Ansicht nach. Menschen denken – es wurde ihnen beigebracht, sie wurden dazu gebracht, es zu glauben – dass ihr hier auf der Erde seid, um einige Lektionen zu lernen. Ihr findet nie heraus, was genau diese Lektionen sind, und ihr wisst nie, ob ihr sie nun auch wirklich gelernt habt. (Publikum amüsiert) Ihr wisst nicht, ob ihr die Antwort richtig herausgefunden habt, selbst wenn ihr euch an die Lektion herangewagt habt.

Aber ihr glaubt, dass es sich um eine Art von Hindernis-Parcours handelt oder ein Labyrinth. Euch wurde beigebracht, dass das nun mal eben so ist. Dass es um Lektionen geht.

In meiner Erfahrung habe ich herausgefunden, dass das nicht im Geringsten so ist. Es gibt keine Lektionen.

Metaphysikern, wie ihr auch welche seid, wurde beigebracht, das es für das Leben ein bestimmtes Ziel gibt, ein metaphysisches Ziel. Ein Ziel, das Eins-Sein zu verstehen, Spirit oder Gott zu verstehen. Und so ein Ziel gibt es nicht. Das gibt es nicht.

Ihr werdet nie „verstehen“, wie das Eins-Sein ist.
Ihr könnt es einzig und allein erfahren.

Ihr werdet den „Geist“, den „Verstand Gottes“ niemals verstehen können. Denn Gott hat keinen Geist oder Verstand – überhaupt keinen! Ihr werdet niemals die Antwort besitzen oder finden können. Denn es gibt sie nicht.

Nun, ich weiß, dass das ein bisschen deprimierend ist. Und als mir selbst das klargeworden war, dann warf mich das erstmal zurück. Ich war in der Tat etwas deprimiert. Denn all meine Energie war darauf gerichtet gewesen, diese Dinge zu finden. Das Eine zu finden, meine Lektionen zu lernen. Ich wollte meinen Weg zurück in die Himmel und zu den Göttern scharren und kriechen.

Und eines Tages wurde mir klar: Damit ist es nun vorbei. Mir wurde klar, dass das Leben im Himmel, dort wo die Engel sind, dass das Leben hier auf der Erde EURE interaktive Kunst-Galerie ist. Seht ihr?

Ihr geht jeden Tag da hindurch, ihr genießt, ihr fühlt die Erfahrung und nehmt sie in euch auf.

Das hat überhaupt nichts mit irgendwelchen „Lektionen“ zu tun. Es ist eine Erfahrung.

[…]

 

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