The Crimson Circle The Divine Human Serie, Shoud 5 8. Dezember 2002 “Die Neue Erde” […] An dieser Stelle möchten wir Euch gern eine kurze Geschichte erzählen, hm (gluckst), eine kurze Geschichte. Wir werden sie kurz halten. Hm ... (kichert), Cauldre glaubt uns kein Wort ... (viele Gluckser, Gelächter im Publikum, denn mittlerweile weiß man, wie sehr Tobias ausführliche Erzählungen liebt) Um Euch besser verstehen zu helfen, wo Ihr Euch gerade befindet, erzählen wir Euch jetzt die Geschichte von Joe. Wir haben sie vor ein paar Wochen zum ersten Mal in Korea erzählt, und nun werden wir sie wiederholen, damit alle Shaumbra sie hören können, denn es ist Eure Geschichte, sie handelt von Euch. Joe ist Shaumbra, genau wie Ihr, und so macht auch er viele Veränderungen in seinem Leben durch und lernt dabei, dass auch er Gott ist; er lernt sich von alten Dingen zu trennen, die ihm nicht mehr gut tun; er macht Veränderungen mit, die ihn manchmal ganz ordentlich verwirren, so dass er sich fragt, was er da eigentlich treibt. Immer aber weiß er dabei, dass es eine Führung gibt und dass er niemals allein ist. Genau wie Ihr ist auch Joe auf der Suche nach seiner spirituellen Erleuchtung. Joe ist bestrebt, seine Göttlichkeit und seine Verbindung mit Spirit zu begreifen. Eines Nachts fand sich Joe in einem klaren Traum wieder, wie er sich auf den Weg zum Tempel des Göttlichen machte, zum Tempel des Göttlichen in seinem Inneren. Er hatte das Gefühl, als reise er quer durch Raum und Zeit und Dimensionen, in Wahrheit aber machte er einfach nur eine Reise in das Innere seines eigenen Wesens. Im Traum gelangte Joe zum Tempel des Göttlichen, öffnete die Tür und siehe da, er sah vor sich eine riesige und wunderschöne Halle, die durchstrahlt war von Licht. Es war Licht, für das es keine Quelle zu geben schien, dennoch war alles hell erleuchtet, golden, funkelnd und schimmernd. Joe trat ein in den Tempel des Göttlichen und sah sich um. Er bemerkte, dass rings umher alles voller Engel war. Viele davon erkannte er gleich wieder, sie waren Aspekte von ihm selbst aus seinen vergangenen Leben. Und viele andere von den Engeln, welche die große Halle des Göttlichen bevölkerten, erkannte er als diejenigen, die Seite an Seite mit ihm gewandert waren, die ihn sowohl in vergangenen Inkarnationen begleitet hatten als auch in dieser. Die Engel waren Joe alle sehr vertraut, es waren Hunderte und Aberhunderte von ihnen anwesend – ganz genau wie in diesem Raum hier, den wir eute miteinander teilen. Sie alle hatten sich versammelt, weil sie wussten, Joe würde kommen. Und Joe entdeckte einen Sessel mitten im Zentrum der Halle, ein einzelner Sessel stand dort und Joe wusste, es war Zeit für ihn, dass er sich diesem „Sitz der Göttlichkeit“ nähern und ihn einnehmen musste. Während er langsam darauf zu ging, warf er noch einen schnellen Blick auf alle die anwesenden Engel. Er wusste, eine Art Zeremonie würde heute stattfinden. Als er den „Sitz der Göttlichkeit“ erreicht hatte, nahm er Platz und fragte: „Lieber Spirit, bin ich bereit für meine Erleuchtung? Bin ich bereit für meine Göttlichkeit?“ Tiefes Schweigen senkte sich über die ganze Halle. Einer der Engel trat hervor aus der Gruppe, es war ein großer, ein wunderschöner, leuchtender Engel, der da zu dem Sessel schritt, auf dem Joe saß, und er sagte: „Joe, es ist uns eine Ehre, Dich hier im Tempel des Göttlichen zu haben! Und, Joe – Du bist noch nicht bereit Deine Erleuchtung zu empfangen!“ Traurigkeit überfiel Joe bei diesen Worten, Verwirrung und auch Ärger. Dieser Ärger war es, der ihn aus seinem Klartraum riss. Er wachte auf und konnte sich an jedes Detail seines Traums genau erinnern. Er sah noch vor sich, wie er die Halle des Göttlichen durchschritt und erinnerte sich deutlich an das Gefühl der Enttäuschung, als der Engel ihm eröffnete, er sei noch nicht so weit. Den Rest der Nacht blieb er auf, ebenso wie am nächsten Tag und auch noch am folgenden Tag, und fragte sich ununterbrochen, was er wohl noch brauchen würde um seine Erleuchtung zu empfangen. Am Ende des zweiten Tages dämmerte es ihm – er hatte noch längst nicht genug gelernt und studiert! Und so begann Joe mit einem Offensivprogramm, er las ein Buch nach dem anderen und besuchte dazu Seminare und Workshops, er lernte alles, was ihm unter die Finger kam. Die folgenden sechs Monate lang tat Joe nichts anderes als lesen, studieren und zuhören. Jede wache Minute seines Lebens verbrachte er damit, alles verfügbare Material geradezu in sich aufzusaugen und die in seinem Lesestoff verborgenen Perlen der Weisheit aufzustöbern. Nach sechs schwierigen, zermürbenden und ermüdenden Monaten, in denen er seinen Verstand mit Informationen vollgestopft hatte, kehrte er eines Nachts in einem weiteren Klartraum zurück zum Tempel des Göttlichen. Wieder öffnete er die Tür des Tempels, wieder war der Tempel angefüllt mit Hunderten und Aberhunderten von Engeln, die Joe alle wiedererkannte. Wieder ging er zum „Sitz der Göttlichkeit“ im Zentrum der Halle und nahm dort Platz. Der eine große Engel trat schon hervor, denn er wusste bereits, was Joe als nächstes fragen würde. Und Joe, müde und erschöpft und mit vor Nervosität leicht zitternder Stimme, stellte die Frage: „Bin ich bereit für meine Erleuchtung?“ Und der große Engel antwortete auch diesmal wieder: „Joe – Du bist noch nicht so weit!“ Der Ärger und die aufwallenden Emotionen, die er bei der Antwort des Engels empfand, katapultierten Joe umgehend heraus aus seinem Traum und hinein in seine Alltagswelt. Schweißüberströmt setzte er sich im Bett auf, jedes Detail seines Traumes deutlich vor Augen. Und auch diesmal blieb Joe zwei Tage lang schlaflos und zerbrach sich den Kopf darüber, was es wohl sein könnte, das er wissen sollte. Was hielt ihn nur ab von seiner Erleuchtung? Schließlich bekam er es heraus. Er hatte viel zu viele irdische Besitztümer, die ihn allesamt zurückhielten! Alles seine materiellen Güter hielten ihn nur ab von der Erleuchtung! Er fühlte es genau, sie waren wie Ankerketten um seine Beine, sie zogen ihn herunter, sie hielten ihn fern von der Erleuchtung! Wie Ihr schon ahnt, ging Joe daraufhin natürlich sofort los und gab alles weg, was er besaß – sein Haus, sein Auto, seine Sparbücher, alles mit Ausnahme der Kleidung, die er am Leib trug. Er zog hinaus und führte fortan das Leben eines Bettlers auf der Straße, nur gerade eben genügend Nahrung zu sich nehmend, damit sein physischer Körper überleben konnte, nur gerade genügend Almosen annehmend von denen, die ihm etwas Geld oder zu essen gaben, so dass er knapp über die Runden kam. Sechs Monate seines Lebens verbrachte er auf diese Weise, führte ein Leben in Armut und Mangel, ließ alle materiellen Dinge um sich herum los, damit sie nicht wie Anker an ihm hingen. Nach diesen sechs Monaten fand sich Jo erneut in seinem Klartraum wieder, in dem er zum Tempel des Göttlichen reiste. Wiederum öffnete er die Tür und trat ein, diesmal sehr müde und ausgemergelt und hungrig, hm, aber ohne irgendwelche Besitztümer mit Ausnahme der Kleider auf seinem Leib. Und wieder einmal saß er auf dem Sessel, diesmal allerdings mit einem starken Gefühl von Beklemmung, als der Engel sich ihm näherte. Und wieder stellte Joe die Frage: „Bin ich bereit für meine Erleuchtung?“ Dieses Mal sagte der wundervolle Engel kein einziges Wort, sondern schüttelte nur bedauernd den Kopf – nein. (Tobias gluckst). Und genau wie zuvor schleuderte dies Joe auf der Stelle wieder zurück in seine menschliche Welt und riss ihn heraus aus seinem Traum. Er fand sich an einer Straßenecke liegend, denn er besaß ja kein Bett mehr, hm. Er lag also auf der Straße und grübelte, grübelte, grübelte verzweifelt darüber nach, was es denn nur sein könnte, das er wissen müsste. Lange Zeit lag er da auf der Straße, bis irgendjemand kam und ihn von dort entfernte, als sei er ein Stück Müll oder Straßenschmutz. Hm. Joe überdachte sein Leben und den bisherigen Verlauf seiner Reise, und plötzlich ging ihm ein Licht auf. Er hatte nicht genügend den anderen gedient! In seinem ganzen Leben war es nur um ihn selbst gegangen! Er wusste, er war selbstsüchtig gewesen, als er so viel Zeit auf seine eigene Reise und sein eigenes Erwachen verwendet hatte. Ja natürlich, das musste der Grund sein, warum er immer noch nicht bereit war für die Erleuchtung – er hatte nicht genug für andere getan! Und so verschrieb sich Joe einem völlig neuen Programm, das ihn voll und ganz in den Dienst an anderen stellte. Jede Gelegenheit nahm er wahr um irgend jemandem zu helfen. Alten Menschen half er mit ihren Einkäufen, Kindern im Park half er, wenn sie von der Schaukel gefallen waren und sich wehgetan hatten, bei streitenden Paaren half er zu vermitteln. Keine noch so winzige Gelegenheit ließ er sich entgehen um anderen zu dienen und auf diese Weise seine Erleuchtungspunkte zu verdienen. (gluckst amüsiert) Nach sechs Monaten, in denen er sich auf jede erdenkliche Weise jedem Menschen zur Verfügung gestellt hatte, der ihm dies auch nur im Entferntesten gestatten wollte, kehrte Joe eines Nachts zurück in den Tempel des Göttlichen. Er suchte ihn im Traum wieder auf, öffnete die Tür und sah wieder alle Engel versammelt. Dieses Mal nahm er sich gar nicht erst die Zeit um ihre Liebe und ihre Energie zu fühlen, denn offen gestanden war er mittlerweile nun doch etwas verärgert (Tobias kichert, das Publikum lacht mit). Er wollte nichts weiter als nur seine Erleuchtung! Und so marschierte er geradewegs auf den „Sitz der Erleuchtung“ zu, setzte sich hin und noch bevor der große Engel sich überhaupt aus der Gruppe lösen konnte, fragte er schon: „BIN ICH JETZT SO WEIT MEINE ERLEUCHTUNG ZU BEKOMMEN?!“ Stille senkte sich über die Menge ... (das Publikum beginnt bereits zu lachen) ... und wie im Chor antworteten Hunderte und Aberhunderte von Engeln: „Nein! Nein, Joe! Du bist noch immer nicht so weit!“ Und an diesem Punkt brach Joe in Tränen aus und weinte: „Ich gebe auf! Ich gebe auf! Ich habe alles versucht, wirklich alles was mir möglich war, um meine Erleuchtung zu verdienen. Ich habe alle meine Besitztümer aufgegeben! Ich habe anderen bis zum Umfallen gedient! Ich habe gelernt und studiert, was immer es zu studieren gab – alles und jedes über Spiritualität, über Religionen! Und ich komme hierher zurück und ihr sagt immer noch Nein??“ Und Joe brach zusammen, die Tränen strömten über sein Gesicht. In diesem Zusammenbruch entließ er gleichzeitig alle Energien, die er so lange in sich aufgestaut hatte. Und der große, schöne Engel trat wieder vor, legte seine Hand auf Joes Schulter und sah ihn mit dem Ausdruck tiefsten Mitgefühls an. Aber durch das Mitgefühl hindurch sah Joe noch etwas anderes hindurch blitzen – der Engel lächelte! Mehr noch, er lachte sogar in sich hinein! Das machte Joe nun aber wirklich wütend, man stelle sich vor – lachte ihn dieser Engel tatsächlich noch aus? Und Joe fragte: „Was ist es, das ich wissen sollte? Was brauche ich denn noch, um meine Erleuchtung zu bekommen?“ Und der Engel lachte wirklich und sagte: „Joe – es war so einfach! Die ganze Zeit über war es so einfach! Du hättest einfach nur fragen müssen, wir hätten Dir geantwortet. Jetzt, nachdem Du alles versucht und alle diese unterschiedlichen Dinge erlebt und erfahren hast, jetzt erst kommst Du und fragst! Nun werden wir Dir Deine eigene Reflektion im Spiegel zeigen und in dieser Reflektion Deiner selbst wirst Du die Antwort sehen!“ Joe starrte den Engel an und auf einmal konnte er sich selbst im Gesicht des Engels sehen, plötzlich sah er sein eigenes Wesen, reflektiert von dem wunderbaren Engel, der da vor ihm stand. Und die Antwort kam. Die Antwort erreichte ihn, und sie war tatsächlich so einfach! So einfach war sie, dass Joe sich erst ein bisschen schämte und dann in Lachen ausbrach. Die Antwort, liebe Freunde, die Antwort lautete: Joe besaß keinen Selbstwert! Joe schätzte weder sich selbst noch das, was er tat, wie konnte er da Erleuchtung besitzen? Joe fühlte sich weder perfekt noch wie Gott, und das zeigte sich jedes Mal, wenn er auf dem „Sessel der Erleuchtung“ saß. Immer wenn er da saß, in diesem „Sessel der Erleuchtung“, und die Frage stellte, ob er denn schon so weit sei, dann konnten die Engel gar nicht anders als zu antworten: „Nein, Du bist noch nicht so weit, Joe, denn Du hast keinen Selbstwert! Du siehst Dich doch geringer als Gott, geringer als perfekt!“ Joe sah ebenfalls in seiner Reflektion, dass alles, was er je im Laufe seiner Inkarnationen getan hatte, perfekt gewesen war. Es war Teil einer Erfahrung von Lernen und Wachstum gewesen. Was auch immer es gewesen sein mochte, es hatte ganz sicher beigetragen zur Bereicherung von Allem-Was- Ist, denn alle seine Taten hatten seiner Seele so mannigfaltige Erfahrungen verschafft. Alles war ausnahmslos perfekt gewesen! Niemals hatte es eine „falsche“ Abzweigung auf seinem Weg gegeben, es gab keine „minderwertigen“ Straßen. Und überhaupt war niemals je etwas verkehrt oder falsch gewesen, Fehler gab es nicht, nicht einmal in den Inkarnationen, die er als Dieb oder Bandit oder Mörder gelebt hatte – alles war stets absolut angemessen gewesen! Das galt ebenso für die Inkarnationen, in denen er Heiler, Arzt, Lehrer gewesen war, in denen er mit anderen Menschen gearbeitet hatte, auch diese waren angemessen. Liebe Freunde, während Joe in seinem Sessel saß, erkannte er plötzlich, dass er die Frage, ob er schon bereit sei für seine Erleuchtung, nie hätte zu stellen brauchen – die Antwort darauf war längst da! Er hätte die Engel gar nicht erst fragen müssen. Alles was er tun musste, war sich selbst anzunehmen in totalem Mitgefühl und in Liebe, gerade so wie auch die Engel ihn akzeptierten. Aber es musste von ihm selbst kommen, aus seinem Inneren. In diesem Augenblick wurde ihm Erleuchtung zuteil und das Göttliche in ihm strahlte hell auf. Und in diesem Moment des Jetzt sah er, dass alles perfekt und richtig war. Und so endet die Geschichte von Joe, der ebenso Shaumbra ist wie Ihr, die Ihr heute auf diesen Sesseln vor uns sitzt, und Ihr, die Ihr zu Hause auf Eurem Sessel sitzt und gerade zuhört, und Ihr, die Ihr diese Zeilen gerade lest. Ihr braucht jene Frage niemals zu stellen, ob Ihr schon bereit seid für Eure Erleuchtung oder für Eure Göttlichkeit! Eure Göttlichkeit ist hier, jetzt in diesem Moment, sie wartet nur darauf, dass Ihr die Vollkommenheit und Perfektion in allem seht, was Ihr je getan habt. Eure Göttlichkeit wartet auf Eure Einsicht und Bestätigung (waiting for you to acknowledge), dass Ihr dazu weder einen Job braucht, noch eine imposante Geschäftskarte mit eindrucksvollen Titeln darauf, noch müsst Ihr etwa vor Hunderten oder Tausenden von Leuten Reden halten. Ausschlaggebend ist allein die Arbeit, die Ihr in Eurem Inneren getan habt, die Arbeit an Euch selbst, mit deren Hilfe Ihr zu Erkenntnissen darüber gelangt seid, wer Ihr wirklich seid – DAS hat den Unterschied bewirkt und alles verändert! IHR SEID WÜRDIG! WIR WOLLEN EUCH DAS NICHT MEHR SAGEN MÜSSEN! Wir wollen, dass IHR das in Eurem Inneren einseht. Wir wollen, dass IHR akzeptiert, alles was Ihr je getan habt, diente einem Zweck und ist in Liebe und Vollkommenheit (perfection) getan worden! Ihr geht SO hart mit Euch ins Gericht! Gerade jetzt, in diesem Augenblick wieder unterzieht Ihr Euer Leben zahlreichen Veränderungen – und glaubt, Ihr macht etwas falsch! Ihr sorgt Euch um die Menschen, die von Euren Entscheidungen betroffen oder beeinflusst sein könnten. Liebe Freunde, Ihr könnt sie gar nicht beeinflussen! Ihr könnt es nicht! Einzig und allein auf Euch selbst habt Ihr Einfluss. Ihr glaubt, Ihr verletzt andere, wenn Ihr an diesem Punkt Eures spirituellen Wegen Dinge für Euch selbst tut. Begreift, dass das nicht der Fall ist - im Gegenteil, Ihr seid für sie die besten Lehrer, die sie haben könnten! Ihr sorgt Euch darüber, dass Ihr so viel Zeit für Euch selbst braucht – solltet Ihr doch eher im Dienst aller anderen Menschen stehen, so wie Joe. Ihr glaubt, dass ein Leben in Armut Euch zur Erleuchtung bringen wird, also entscheidet Ihr Euch auf inneren Ebenen auch für ein solches Leben. Liebe Freunde, für diese Arbeit im Dienst von Spirit in der Neuen Energie braucht Ihr den Wohlstand! Also erlaubt ihm in Euer Leben zu kommen! Ihr lebt schon viel zu lange in Armut, schon viel zu lange im Mangel. Hat es Euch Erleuchtung gebracht? Im Gegenteil, es brachte Euch nichts als Schmerz. Es hat nur Eure Kraft und Eure Energie erschöpft, die Ihr für Eure bevorstehende Arbeit dringend braucht. Ihr habt studiert und studiert und studiert, bis Euch die Augen tränten und Ihr kaum noch etwas sehen konntet, hm, immer in der Annahme, die Antwort sei in einem Buch zu finden oder käme von einem anderen. Und auch das hat nicht funktioniert. IHR seid die Lehrer! IHR seid diejenigen, welche die NEUEN Bücher schreiben sollen und nicht etwa die alten studieren, bis Ihr sie auswendig könnt! Alles was Euer Verstand je lernen konnte, hat er gelernt – jetzt setzt es in die Praxis um! Fangt an! Lehrt! Seid Führer (guides), seid göttlich-menschliche Führer! In gewisser Weise, liebe Freunde, versteckt Ihr Euch immer noch hinter den gleichen Dingen, hinter denen Ihr Euch immer schon versteckt habt, zum Beispiel hinter der Ausrede, dass Ihr noch längst nicht genügend gelernt hättet, also demzufolge auch nicht lehren könntet. Oder Ihr versteckt Euch hinter der Tatsache, dass Ihr geglaubt habt, Euch wegen irgend etwas mit Armut bestrafen zu müssen, also seid Ihr immer noch in Armut und benutzt sie als weitere Ausrede. Oder Ihr redet Euch heraus mit dem Argument, Ihr müsstet alle diese Dinge in erster Linie für andere Menschen tun und ihnen dienen. Liebe Freunde, dann konfrontieren wir Euch jetzt einmal mit einer höchst problematischen Frage: Wie sollen SIE denn jemals an IHRE Erleuchtung kommen, wenn IHR Ihnen nicht einmal IHRE EIGENE Reise zugestehen wollt? Zugegeben, ihre Reise mag ihnen Probleme und Herausforderungen bieten, aber wenn Ihr versucht, Euch da einzumischen und ständig an ihrer Stelle Pflaster auf IHR Leben kleben wollt – wie sollen sie dann je an ihre Erleuchtung kommen? Ihr seid nicht hier, um irgendjemanden zu heilen oder zu retten! Ihr seid hier, um ihren eigenen, persönlichen Heilungsprozess zu fördern! Ihr seid hier als mitfühlender und einfühlsamer Führer, keineswegs um es ihnen abzunehmen! Auf unserer Seite des Schleiers verteilen wir keine Sammelpunkte für „Dienst am anderen“, es gibt keinen Sonderbonus dafür. Ihr gelangt zur Erleuchtung, liebe Freunde, indem Ihr Euren eigenen Selbstwert ganz allein entdeckt! (sehr laut, betont und mit einiger Strenge weiter:) Wir wollen Euch das nicht noch einmal sagen müssen, Ihr müsst es ganz allein entdecken: DU – BIST – WÜRDIG! AUCH – DU – BIST – GOTT! ALLES WAS DU JE GETAN HAST, GESCHAH IM NAMEN DER LIEBE! ALLES! ALLES! ALLES! AUCH DU BIST GOTT! (wieder locker und humorvoll weiter) Ihr habt doch niemals jemanden umgebracht! Nun ja - Ihr habt zwar ihre physischen Körper zerstört und sie mussten wieder neu geboren werden ... (Publikum lacht) ... aber ihre Energie ist doch noch hier! Sie sitzen doch direkt neben Euch – wie könnt Ihr sie da je umgebracht haben? Gleich neben Euch sitzen sie jetzt! (Publikum ziemlich erheitert) Niemals habt Ihr Spirit oder der Liebe Gottes irgend einen Schaden zugefügt! Alles was Ihr getan habt, war Erfahrungen zu machen. […] |