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Gnost

                                                                                                                                               

The Crimson Circle

Lehrer Serie, Shoud 6
6. Januar 2007

“Neue Ära, Neue Energie, Neuer Weg” – F&A


FRAGE VON SHAUMBRA 5 (Linda liest aus dem Internet vor): Unserer Erfahrung nach, erzeugen die Beschäftigung mit Neuer Energie und mit Gnost Frustration und Spannungen mit der Welt der Dualität, in der wir leben. Wie kann man denn in Verbindung mit den Dimensionen der Neuen Energie und ihren Realitäten stehen, wenn man zur gleichen Zeit mit einer Wirklichkeit konfrontiert ist, und mit Dualität und ihren einschränkenden Glaubensmustern, ohne dass man ein Gefühl von Trennung, Widerstand, Frustration erlebt, und so weiter... Gibt es eine Möglichkeit, beide Welten im Innern zu integrieren? Vielen Dank!

ADAMUS SAINT-GERMAIN: Allerdings, und das fasst auch schon den Ausmaß der Herausforderung für alle zusammen, die es sich ausgesucht haben, in dieser Zeit des Wandels auf der Erde zu weilen. Manche von euch fanden es unglaublich spannend, beim Übergang in eine neue Ära und eine neue Art, mit Dingen umzugehen, hier her zu kommen. Und vor lauter Aufregung habt ihr überhört, dass wir euch ins Ohr flüsterten, manchmal sogar laut brüllten, dass es auch Nebenwirkungen hat, wenn man ein Pionier und ein Standard ist. Man muss sich mit dem Kollektivbewusstsein (Massenbewusstsein) auseinander setzen. Zu Beginn unserer heutigen Diskussion habe ich euch gesagt, dass sogar die stärksten Engel sich manchmal aus dem starken energetischen Schwerkraftfeld der Erde zurückziehen müssen. Es ist sehr stark und es hält einen fest. Es saugt Dinge förmlich an.

Ihr lebt nun also in einem menschlichen Körper in einer Welt mit Massenbewusstsein – und wie haltet ihr das Gleichgewicht zwischen beiden? Zum Teil schafft man es dadurch, dass man sich darüber klar wird, wie man dazu steht, in einem dinglichen Körper auf der Erde zu leben. Indem man sich darüber klar wird und ehrlich zugibt, dass es sich manchmal beschissen anfühlt, ein Mensch zu sein. Zuzugeben, dass es manchmal schwierig ist, die Dinge weise und klar zu beurteilen, und sich gleichzeitig durch dieselbe zähe Energie durch zu kämpfen, wie andere Menschen auch. Wenn man erst einmal damit anfängt, sich selbst gegenüber absolut ehrlich zu sein, stellt man fest, dass man den Schmutz der anderen nicht mit sich herum tragen muss. Oder wie Kryon in der Parabel sagt, man kann sich in der Teergrube aufhalten, ohne sich von Kopf bis Fuß mit Teer zu beschmieren.

Manche von euch denken, dass es falsch ist, nicht mit den anderen Menschen im Schlamm zu waten. Ihr glaubt, dass ihr es auch tun solltet, wenn sie es schon tun. Doch ich sage euch jetzt und hier: es gibt einen neuen Weg. Ihr könnt durch den Schlamm gehen, ohne im Schlamm zu stecken, wenn ihr versteht, was ich meine. Ihr könnt durch den zähen Alltag hindurch gehen, ohne euch runter ziehen zu lassen. Ihr werdet fragen: „Wie soll mir das denn gelingen?“ Nun, ihr habt euch ausgesucht, auf der Erde zu leben. Ihr seid hier, um ein Standard der Neuen Energie zu sein, aber ihr übernehmt nicht die Probleme der anderen. Ihr werdet verstehen, dass diese Energien nicht die euren sind. Es ist ihr Schlamm. Sie können ihn behalten. Es besteht kein Grund, ihn über euren Körper oder über eure Schöpfungen zu schmieren.

So einfach ist das. Man hat die Wahl. Es gibt einen neuen Weg. Ihr braucht keine Märtyrer zu sein. Es besteht kein Anlass, sich auf ihre Ebene zu begeben, denn eigentlich seht ihr mit Schlamm beschmiert nicht sonderlich gut aus. Letztendlich schwächt er das Licht eines Standards ab. Und ganz offen gesagt: Sie wollen ihn auch nicht an euch sehen. Sie wollen ein Vorbild haben. Sie wollen sehen, dass es Menschen gibt, die nicht zulassen, dass der Schlamm an ihnen kleben bleibt. Sie wollen jemanden sehen, der sich sprichwörtlich an den eigenen Haaren aus dem Schlamm heraus ziehen kann. Vielen Dank!

  

 

The Crimson Circle

Midsummer New Energy Conference
in Breckenridge, Colorado

Channel 1 - TOBIAS
14. Juli 2006


[…]

Nun. Lasst uns einen tiefen Atemzug nehmen – wundervoll. Lasst uns über die einzelnen Komponenten sprechen, die Aspekte eures Seins hier auf der Erde. Wir beginnen mit dem Körper. Wir beginnen mit dem Körper. Er ist der rudimentärste Teil eurer Balance. Er ist ein physisches Gefäß. Körper, „body“, bedeutet wortwörtlich „Behälter“, oder „Kasten“. Euer Körper ermöglicht euch, innerhalb der Materie zu handeln, innerhalb von 3D. Euer Körper ist ebenso das Gefäß, das euch erlaubt, Dinge wie Emotionen zu fühlen, und Schmerz. Er erlaubt euch, eine Vorrichtung zur Sinneswahrnehmung zu besitzen, so dass ihr schmecken könnt, hören, so dass ihr innerhalb eurer Erfahrung leben könnt. So dass ihr innerhalb eurer Schöpfung leben könnt. Wenn ihr euch einfach nur in Engelsgestalt befinden würdet, wäre es sehr schwierig, eure eigene Schöpfung in dem Ausmaß zu erfahren, wie ihr es tun könnt, während ihr euch in einem Körper befindet.

Die brillianten Architekten der Menschheit also – ihr, und viele der anderen Engelswesen – entwarfen diese Sache, die „Körper“ genannt wird, so dass ihr innerhalb eurer Schöpfung leben könnt, und so dass ihr sie auf eine Weise erfahren könnt, auf die noch nicht einmal Engel sie erfahren können. Er ist ein wunderschönes Gefäß. Er ist ein wunderschöner Teil eurer Reise. Und wir haben das bereits in anderen Shouds gesagt: Lehnt niemals euren Körper ab, oder verneint ihn. Wenn ihr das tut, wird er darauf reagieren. Er wird beginnen, sich zu verschließen. Und das wird Krankheiten hervorrufen, es wird bestimmte Arten von Symptomen der Unbalance hervorrufen, die es schwieriger machen, hier auf diesem Planeten zu leben.

Euer Körper ist also die erste Komponente. Und dann ist da euer Verstand. Eine sehr interessante Sache. Engel haben so etwas wie den Verstand nicht. Sie benutzen keine Gehirne. Verstand, „mind“, stammt von einem alten griechischen Wort ab: Mynd. Mind. Das Wort „mynd“ bedeutet wörtlich: Sich nach etwas richten, organisiert halten, die Aufsicht zu haben. Das war die Funktion des Verstandes: Die Daten zu lagern und aufzubewahren – für den Körper, für eure Erfahrung auf der Erde. Er ist dafür gedacht, diese Informationen aufzubewahren, und sie dann bereitzuhalten, wenn sie benötigt werden. (Anm. d. Übers.: Das deutsche Wort „Verstand“ kommt von „verstehen“, was wohl ursprünglich „davor stehen“ bedeutete – althochdeutsch „farstan“. Man stellt sich also vor eine bestimmte Sache, um sie dadurch erkennen zu können – allerdings natürlich von außen. Das fand ich ganz interessant.)

Der Verstand hat im Moment eine sehr wichtige Funktion. Der Verstand bewahrt eure Informationen auf. Der Verstand hilft euch auch dabei, umsetzbare und weise Einschätzungen vorzunehmen. Aber noch einmal, wie wir es bereits viele Male gesagt haben: Der Verstand ist überarbeitet, er leidet unter Stress. Dem Verstand wurden zu viele Verantwortlichkeiten auferlegt, und er weiß im Augenblick nicht, was er tun soll.

In den Schulen wird gegenwärtig ein so starker Fokus auf den Verstand gelegt, auf das Gehirn, auf Dinge wie den IQ, den „Intelligenzquotienten“. Und das verursacht eine enorme Unbalance – auf einer sehr individuellen Ebene, aber ebenso auch auf einer Ebene des Bewusstseins allgemein. Der Verstand ist nichts „Schlimmes“, der Verstand ist nicht der Ort, an dem sich das „Ego“ befindet, der Verstand versucht einfach nur, das zu tun, was ihr ihn zu tun gebeten habt. Er ist überlastet, und er ist überarbeitet.

Und da ist die dritte Komponente: Der Spirit. Der Spirit. Es ist ein lateinisches Wort: „Spirare“. Cauldre spricht kein sehr gutes Latein, hm. (Lachen) Das sind die Herausforderungen des Channelns, wisst ihr. (Lachen) „Spirit“ ist ein lateinisches Wort, das buchstäblich „Atem“ bedeutet. Atem. Das bedeutet es. „Der Atem von Spirit“.

Und es ist interessant, denn „Spirit“ ist wahrscheinlich das am meisten missverstandene Wort von allen, die wir uns vorstellen können. Es gibt so viele verschiedene Konzepte, was Spirit betrifft, was er ist und was er tut, und Menschen tendieren dazu, Spirit menschliche Eigenschaften und Wertigkeiten beizumessen, durch ihre unterschiedlichen Götter und Gottheiten. Sie neigen dazu, ihm ein sehr menschliches Erscheinungsbild und Persönlichkeit aufzuerlegen. Und sie geben ihm all die Macht, sie weisen ihm die Oberherrschaft über sich selbst zu, und über die Menschheit. Menschen haben viele Götter hervorgebracht und aufgebaut, und viele verschiedene Untergötter. Es fand eine starke Verzerrung dieses ganzen Konzeptes von Spirit statt.

Spirit ist einfach nur die Kraft des Lebens. Der Atem. Das Ursprüngliche. Spirit und der Atem bedeuten: Geburt. Bewegung von Energie.

Der Spirit beinhaltet ebenso alle Aspekte deiner Selbst – er ist das vollkommene Sein. Der Verstand versucht das zu verstehen: Was bedeutet das nur, das vollkommene Sein? Er versucht es mittels Begriffen zu verstehen wie „Wahres Selbst“ oder „Höheres Selbst“. Dies sind alles Verzerrungen. Sie alle kommen von einem geringeren Ort her. Sie stammen von einem Verstand, der verzweifelt versucht, dieses Konzept „Spirit“ zu verstehen.

Irgendwo in eurem Inneren wisst ihr, dass es da so etwas gibt wie den Spirit. Ihr wisst, dass es da eine Kraft des Lebens in euch gibt, die eure ganz persönliche ist. Ihr wisst, dass in allem eine Kraft des Lebens, ein Spirit steckt. Einige von euch wissen sogar, dass die Lebenskraft in eurem Inneren einzigartig ist – es ist nur deine eigene. Einige von euch denken immer noch, dass es sich bei der Kraft des Lebens um eine einzige große homogene Energie handelt. Das ist sie nicht. Das ist sie nicht. Spirit ist sehr persönlich. Spirit ist wirklich in dir.

Aber im gegenwärtigen Bewusstsein der Menschheit wird Spirit so sehr missverstanden. Er ist so verzerrt worden. Es ist also an der Zeit, auch diese Mauer wirklich loszulassen. Es ist an der Zeit, zu verstehen, oder auch sogar zuzugeben, dass ihr nicht versteht, was Spirit ist. Zumindest nicht vollständig. Das vollkommene Verständnis würde euch eine völlig neue Sicht auf euch selbst erlauben. Es wäre ein neues Verständnis von Spirit, das euch erlauben würde, euch selbst und all die Aspekte eures Selbst zu erkennen, und wie sie zusammen arbeiten, zusammen spielen – und nun ist es an der Zeit, dass sie auch zusammenfinden.

Wir haben also den Körper, wir haben den Verstand und den Spirit. Aber etwas fehlt da noch. Es gibt da noch einen fehlenden Teil. Ihr kanntet ihn, und ihr habt nach ihm gesucht. Ihr habt geweint, weil er nicht da war. Und ihr habt versucht, ihn wieder neu zu erschaffen. Er war nicht dagewesen. Und in gewissem Sinne konnte er bis jetzt auch gar nicht da sein. Wir mussten erst durch sieben Jahre von Diskussionen und Shouds gehen. Wir mussten erst durch eine Reihe von Türen gehen, bevor wir an diesen Punkt gelangen konnten, an dem wir nun über diesen fehlenden Teil sprechen können.

Stellt euch einen Augenblick lang vor – die meisten von euch sitzen gerade auf Stühlen – stellt euch vor, wie es wäre, wenn euer Stuhl nur drei Beine hätte, anstelle von vier. Was geschieht dann? Nun, ihr lernt, euch daran zu gewöhnen und anzupassen. Ihr lernt, einfach auf eine solche Art zu sitzen, dass ihr nicht umkippt. Die Muskeln in eurem Körper gleichen es aus, und die Mechanismen eures Verstandes begeben sich in einen bestimmten Modus, um sicherzustellen, dass ihr genau die richtige Position einnehmt. Und nach gewisser Zeit vergesst ihr, dass es da jemals so etwas gab wie ein „viertes Stuhlbein“.

Ihr funktioniert nun innerhalb einer „dreibeinigen Realität“. Und dennoch gibt es da die ganze Zeit über dieses unterschwellige nagende Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Aber ihr habt diesen fehlenden Teil so gut ausgeglichen – ihr habt ihn ignoriert oder so getan, als ob er gar nicht da wäre – dass eure Realität seither dreibeinig ist. Das ist nicht an dich gerichtet, Fred, hm.

So. Das ist die Art und Weise, auf die Menschen für lange, lange Zeit funktioniert haben. Seht ihr, als die ursprünglichen Pläne im Orden der Erzengel erschaffen wurden – der Orden der Erzengel ist der „Rat der Erzengel“, es handelt sich dabei um die archetypischen Energien, die von Engeln genutzt wurden, um auf die Erde zu kommen. Der Orden der Erzengel. Es gab da eine wunderschöne Architektur oder einen wunderschönen Entwurf für das, was wir die „bio-psychische Natur“ nennen würden – die biologische und psychologische Natur von dem, was dann die Menschheit werden sollte.

Und dieser Entwurf beinhaltete vier Aspekte. Und hier haben wir sie wieder, die Zahl vier – denn vier bedeutet Balance. Vier ist Balance. Und „vier“ bedeutet ebenso die Dualität zum Quadrat. Und das bedeutet Neue Energie. In dem ursprünglichen Entwurf der bio-psychischen Natur der Menschheit also gab es die vier Aspekte: Es gab den Körper. Es gab da ebenso den Verstand. Es gab den Spirit oder die Lebensenergie. Und es gab eine weitere Komponente, mit dem Namen „Deh-un-gnost(Aussprache: Deh-un-nast, Anm. d. Übers.). Es hat sich über einen gewissen Zeitraum hinweg auf „gnost“ verkürzt (Aussprache: Nast).  Aber die ursprüngliche Aussprache war Deh-un-gnost.

Deh-un-gnost ist der fehlende Teil. Und es wird sehr schwierig zu erklären sein – denn erklären müssen wir es hier – in menschlichen Begriffen und in menschlicher Sprache. Wir müssen es auf eine Weise erklären, dass der Verstand es zumindest einigermaßen begreifen und annehmen kann. Aber sogar während ihr hier sitzt, sogar während ihr diesem Shoud zuhört, wisst ihr, dass es gefehlt hat.

Deh-un-gnost war der Teil, den ihr vermisst habt. Es war der Teil, der sooft einen Kampf in euch verursacht hat, wenn ihr mit einer schwierigen Situation konfrontiert wart. Dieser fehlende Teil war nicht da, und ihr habt versucht ihn zu finden. Es war das Fehlen dieses Teiles, das dazu geführt hat, dass ihr euch gefragt habt, warum die Dinge so rau sind, und schwierig. Warum es manchmal diesen andauernden Kampf in eurem Leben gab. Manchmal fühlt ihr euch so, als würdet ihr auf euren Knien durch das Leben krabbeln, über spitze Steine hinweg.

Deh-un-gnost ist ebenso das Herzstück der Leidenschaft, innerhalb der menschlichen Existenz. Es ist der vierte Anteil. Es ist nicht Spirit und es ist nicht der Verstand. Die beste Art, Deh-un-gnost zu erklären, ist mit dem Begriff „Wissen“ – aber nicht das Wissen vom Verstand her. Es ist Kreativität, aber keine Kreativität, die aus dem Verstand kommt.

Seht ihr, im Moment ist es selbst für jene unter euch, die ihr Künstler und Musiker seid, so, dass ihr Kreativität nutzt – aber sie ist dennoch ein bisschen wie Süßstoff. Sie ist künstlich. Sie wird aus dem Verstand heraus geschaffen. Es gibt da buchstäblich eine Art von Bereich im Verstand, durch den kreative Energien hereinfließen und manifestiert werden können. Aber das ist nicht Deh-un-gnost. Es ist nicht die wahrhaftige – wie ihr es nennen würdet – schöpferische Fähigkeit.

Dieser fehlende Teil also, Gnost, Gnost – dieser fehlende Teil ist der Teil, die Komponente, die kreativ ist, und die Wissen und Gewissheit bedeutet. Intuition ist es auch nicht. Es handelt sich vielmehr um die Fähigkeit, die Brücke durch die nicht-physischen Bereiche in die Kristallinen Bereiche hinein zu schlagen, und diese Energie und dieses Bewusstsein hier herunter in die irdischen Bereiche hinein zu bringen.

Es ist die Fähigkeit, Träume sehr schnell manifestieren zu können, indem du die Balance von Körper, Verstand, Gnost und Spirit dafür nutzt. Aber dieser Teil fehlt seit bereits langer, langer Zeit. Und es ist an der Zeit für ihn, zurückzukehren, aber: Auf eine neue Weise. Wir werden nicht zurückgehen, um das alte Gnost wieder zu aktivieren. Wir werden nicht hergehen und versuchen, es aus den Tiefen wieder hervor zu buddeln, wo auch immer es sich versteckt haben mag. Es hatte sich aus einem bestimmten Grund versteckt – und möchte nun auf eine neue Weise zurückkehren.

Man könnte also fragen: Was geschah mit Gnost? Wohin ging es? Warum wurde dieses Stuhlbein weggenommen? Um das zu verstehen, begeben wir uns zurück zu der Energie von Atlantis. Wir werden uns auf eine gemeinsame Reise begeben, mit eurer Zustimmung, zurück in die Zeiten von ALT. Alt, der ursprüngliche Name von Atlantis.

Alt war die zweite Ära der Menschheit. Wie die meisten von euch wissen war Lemuria die erste Ära. Lemuria war die Zeit, in der die Engel-Wesen begannen, in die Materie hinabzusteigen. Sie ließen ihre Engel-Energie hinabsinken und nahmen eine physische Gestalt an. Sie integrierten sich mit dem, was ihr nun die Dritte Dimension nennen würdet, oder die physische Realität.

Das war die erste Ära in der Geschichte der Menschheit. Und dann kam Alt – Atlantis. Und Alt war die Zeit – sie dauerte viele, viele hunderttausende von Jahren – in der wir wahrhaftig damit begannen, die eigentliche menschliche Identität zu entwickeln. Wir waren vertrauter damit geworden, innerhalb einer physischen Realität zu leben, und fühlten uns wohler darin. Aber trotzdem war es so, dass in Alt die Körper in ganz unterschiedlicher Größe, Gestalt und Form vorhanden waren. Einige Engel inkarnierten sich in winzig kleine Körper, von der Größe einer Fliege. Andere wiederum inkarnierten sich in physische Seinsformen von der Größe hoher Gebäude.

In Alt hatten wir also das Bestreben, Gemeinschaften zu errichten, uns zusammenzutun. Wir wollten allgemeine Standards schaffen. Es war uns ein Bedürfnis, es war eine Wahl. Die meisten von euch hier lebten viele, viele Leben in Alt. Alt war für uns so etwas wie ein wahrhaftiges Zuhause auf der Erde. In Alt begannen wir, mit dem Körper zu arbeiten, und mit dem Verstand. Wir versuchten, Standards und Konformitäten aufzubauen, um eine Einheit zu schaffen, eine Gemeinsamkeit, durch die wir unsere Energien zusammenbringen konnten.

Viel Arbeit wurde am physischen Körper vorgenommen. Wir benutzten Energien – keine elektrischen Energien – wir benutzten bestimmte Arten von Energien, die es gegenwärtig in unserer Welt nicht mehr gibt, Schwingungsenergien, um in die DNA hineinzugehen, und damit zu beginnen, den Körper zu verändern. Wenn ein Wesen sich dann also reinkarnieren würde, dann würde es eine bestimmte Art von Code oder Raster mit sich tragen, und auf längere Sicht würden dann alle Körper einem bestimmten Standard folgen.

Es gab Arbeit, die am physischen Körper vorgenommen wurde, die eine Art von chirurgischem Eingriff darstellte. Aber diese Eingriffe wurden nicht mit Messern vorgenommen, sondern mit einer Art von sehr präzisen „Lichtwerkzeugen“. Eure Laser, die ihr heute habt, sind sehr grobe Imitationen, sehr, sehr grobe Imitationen von diesen. Aber diese Lichtwerkzeuge wurden dafür benutzt, um zu schneiden, zu gestalten, um die Körper zu verändern und innerlich neu zu strukturieren, so dass ihr nicht auf die Zeit zwischen den Leben zu warten brauchtet, um ein mehr allgemeines Aussehen manifestieren zu können.

Eine Anmerkung zu dem Wort „allgemein“ und „Gemeinschaft“: Für viele von euch ist es wichtig, das zu verstehen. Ihr habt versucht, Gemeinschaften aufzubauen. Und im Allgemeinen funktioniert das nicht, zumindest nicht besonders gut. Und dafür gibt es einen Grund. Zunächst einmal bringt es zu viele Erinnerungen an Atlantis zurück, und an Dinge, die dort letztendlich ebenfalls nicht so besonders gut funktioniert haben. Aber es ist auch so, dass es in dieser gegenwärtigen Ära, der Vierten Ära der Menschheit, nicht vorgesehen ist, dass ihr Gemeinschaften bildet. Gemeinschaften haben die Tendenz, so etwas wie „große Büffets“ zu sein, von denen sich die nähren, die an den Gemeinschaften teilhaben (Lachen im Publikum). Die Gemeinschaften beginnen für gewöhnlich mit sehr hoch inspirierten Träumen und Idealen, aber dann ist es tendenziell so, dass die Menschen und die Gemeinschaft beginnen, sich voneinander zu nähren.

Und das oft auf sehr unangemessene Weise. Wenn wir uns die Energien von vielen der Gemeinschaften anschauen, dann sehen wir, dass viele von ihnen mit so wundervollen und klaren Ideen beginnen, dass dann aber eine Art von „sexueller Unbalance“ sich in den Gemeinschaften einzuschleichen beginnt. Und im Allgemeinen funktionieren sie einfach nicht. Insbesondere nicht für Shaumbra. (Anm. d. Übers.: Mit „sexuelle Energien“ bezeichnet Tobias im Allgemeinen nicht nur die Energien der physischen Sexualität, sondern in einem umfassenderen Sinne auch die starken Energien, die genutzt werden können, um andere Energien zu versklaven oder um sich gegenseitig Energie abzuziehen. In diesem Zusammenhang ist auch seine Anmerkung hier zu verstehen.)

Und warum nicht? Weil es darum geht, den „Gott im Inneren“ zu finden. Es geht darum, dass du dich erinnerst, wer du wirklich bist – und das zuerst für dich selbst. Für dich selbst. Es geht darum, dass ihr eure eigenen Fähigkeiten als Lehrer entwickelt. Es geht darum, dass du verstehst, dass DU mit DIR leben musst – ohne dich auf andere zu berufen. 

In den Tagen von Alt gab es also viel Arbeit, die an den Körpern vorgenommen wurde. Und diese ist ganz buchstäblich in die DNA eingewoben oder eincodiert. Und wir sagen euch hier, dass das eines der Dinge ist, die wir an diesem Wochenende tun werden: Wir werden ein paar dieser alten Codierungen loslassen, so dass euer Körper wirklich mehr zu seiner reinen Energie und reinen Essenz zurückkehren kann.

Einige von euch leiden seit langem unter verschiedenen Krankheiten, weil ihr die ganze Zeit über Codierungen aus Atlantis mit euch getragen habt. Und diese treten auf viele verschiedene Weisen in eure Realität, es sind Erinnerungen aus Atlantis, die euch begleiten. Manchmal fließen sie eure Erblinie entlang, oder euren Familienstammbaum. Aber sie finden ihren Weg zu euch.

Manchmal, Shaumbra, hat diese Codierung euren Körper dazu gebracht, auf eine Art zu leben, wie es ursprünglich gar nicht gedacht war. Diese Codierungen kommen manchmal sogar in karmischer Form in euer Leben, und sie verursachen Verzerrungen in eurem Körper, sie bringen ihn dazu, sich in bestimmten Bereichen zu verschließen. Sie verursachen ein bestimmtes Aussehen bei euch, in eurem Gesicht und in eurem physischen Erscheinungsbild, das euch wahrhaftig nicht repräsentiert.

Eines der Dinge also, die sich als Folge dieses grundlegenden Treffens der nächsten paar Tage ergeben werden, sind ein paar physische Veränderungen in eurem Körper. Es wird zuerst in euren Augen beginnen. Und es wird seinen Weg finden, über euer Gesicht hin zum Rest eures Körpers. Es wird nicht über Nacht geschehen. Wir möchten euch hier keinen Schrecken einjagen, wenn ihr morgens in den Spiegel schaut! (Lachen im Publikum) Es handelt sich um graduelle Veränderungen, die nun ihren Anfang nehmen werden. Denn wir brauchen diese alten Codierungen nicht mehr.

Aber worüber wir hier wirklich sprechen wollen, ist eine andere Art von Codierungen, die in Alt, in Atlantis, vorgenommen wurden – insbesondere in den letzten paar Inkarnationen, die ihr dort verbracht habt, vor dem Fall von Atlantis. Es gab Arbeiten, die vorgenommen wurden, um den Verstand zu standardisieren. Es wurden Arbeiten vorgenommen, die dafür sorgen sollten, dass alle Menschen über ungefähr dieselben Verstandeskapazitäten verfügen würden. Es wurden Arbeiten vorgenommen, um die Fähigkeiten des Verstandes zu erweitern, Informationen aufzubewahren. Und umfassende Arbeiten wurden vorgenommen, um die Fähigkeit des Verstandes zur Wahrnehmung auf einer dreidimensionalen oder materiellen Ebene zu erweitern. Das Hören wurde verbessert. Das Sehen wurde verbessert, all diese Dinge. Am Verstand wurde ebenfalls mittels Lichtwerkzeugen gearbeitet.

Die ursprüngliche, anfängliche Arbeit war wundervoll. Die Arbeiten wurden zu Beginn mit der Absicht vorgenommen, dass jene, die nicht über die gleichen mentalen Kapazitäten wie andere verfügten, sich auf ungefähr der gleichen Ebene mit ihnen austauschen konnten. Die Arbeiten wurden vorgenommen, um die Fähigkeiten des Verstandes zu erweitern. Denn als der Körper sich immer besser und besser an eine physische Realität anzupassen begann, fühlte man die Notwendigkeit, auch die Fähigkeiten des Verstandes zu verbessern, damit er sich genauso anpassen konnte. Es fanden also viele, viele Experimente statt, umfassende Forschungen wurden betrieben, um den Verstand angleichen zu können, um ihn zu standardisieren.

Ihr müsst verstehen, dass während all dieser Zeit das Element „Spirit“ nie wirklich verstanden wurde. Die Alchemie des damaligen Atlantis bestand in dem Bestreben, die „Quelle der Lebensenergie“ zu finden. Aber „Spirit“, wie es euch heute ein Begriff ist, und Religion, wie ihr sie heute kennt, waren nicht Teil des atlantischen Bewusstseins. Es gab kein Verständnis, kein Konzept von „Gott“. Es gab kein Wort, um „Gott“ beschreiben zu können.

Die Alchemie, die Suche bestand in dem Versuch, zu entdecken: Was verursacht Leben? Was trieb Leben an, was verlieh ihm Energie? Was war die Quelle? Ein Großteil der Forschungen in Atlantis wurde am Verstand durchgeführt. Viele hatten das Gefühl, dass die Quelle von Leben oder von Spirit auch im Verstand zuhause war. Es wurden also Forschungen durchgeführt, und Experimente. Und es gab ebenso sehr unangemessenen Missbrauch von Energien – in Bezug auf die Kontrolle des Verstandes.

Damals in Atlantis gaben viele einzelne Personen und viele von euch die Erlaubnis, dass diese Arbeiten an eurem Verstand durchgeführt wurden. Sie erlaubten, dass künstliche Mauern errichtet wurden. Sie erlaubten das Umleiten von Energien innerhalb des Verstandes, und das Abschalten von bestimmten Aspekten des Verstandes.

Es gab Programmierungen, die in den Verstand eingebracht wurden, die letztendlich von ihrer Essenz her ermöglichten, dass der Verstand hypnotisiert werden konnte. Bevor diese Arbeiten zur Verstandeskontrolle vorgenommen wurden, war Hypnose noch nicht einmal möglich. Es war nicht möglich, irgendeinen Menschen zu mesmerisieren oder zu hypnotisieren, bevor diese Verstandeskontrollen eingebracht wurden.

Und Implantate wurden eingesetzt, in die Gehirne von vielen Wesen. Und es gab jene, die an der Macht waren, die diese Idee wirklich liebten, denn sie sahen, dass man dadurch eine Konformität erzeugen konnte, und eine Form von Standardisierung. Und es hielt ebenso manche davon ab, sich zu schnell voranzubewegen, und andere wiederum davon, dies zu langsam zu tun. Aber es schuf auch die Möglichkeit, dass Gruppen – und letztendlich die gesamte Menschheit – plötzlich hypnotisierbar waren. Sie konnten nun kontrolliert werden, eingeschränkt.

Es gab da dieses atlantische Implantat, das in viele, viele Individuen eingebracht wurde, in viele – zu viele. Und letztendlich, aufgrund all dieser Arbeit, floss es auch in jene ein, die diese Implantate gar nicht besaßen. Dieses Implantat der Verstandeskontrolle war so stark, dass es letztendlich seinen Weg hinaus in das Bewusstsein von allen fand. Selbst wenn andere diese Art von Verstandeskontrolle oder Gehirneingriff gar nicht an sich hatten vornehmen lassen. Es fand seinen Weg in das Bewusstsein eines jeden Menschen hinein.

Und es existiert heute immer noch. Die Konformität des Verstandes, die Fähigkeit des Verstandes, in bestimmte Richtungen geleitet werden zu können, hypnotisiert, eingeschränkt und kontrolliert – sie ist heute immer noch gegenwärtig. Saint-Germain hat in „Synchrotize“ darüber gesprochen. Er spricht über die „Lügen des Verstandes“ – die Lügen, die ihr euch selbst erzählt, und die Lügen, die in die Landschaft eurer Realität eingebracht werden. Und der Grund dafür sind jene Experimente zur Verstandeskontrolle, die in Atlantis stattgefunden haben.

Letztendlich – letztendlich – waren diese der Hauptgrund für den Fall von Atlantis. Aber sie blieben in uns stecken, sie begleiteten uns weiter. Es gab einige, deren Verstandeskontrolle, deren chirurgische Eingriffe so umfassend waren, dass sie Leben um Leben in einem Zustand zurückkehren, den ihr als „geistig zurückgeblieben“ bezeichnen würdet. Sie sind niemals wieder aus diesem Zustand herausgekommen, aufgrund der Arbeiten, die vorgenommen worden waren.

Und zwischen ihren Leben verbleiben sie ebenfalls in ihrem Verstand – auch wenn sie keinen Körper haben. Sie finden sich in den erdnahen Bereichen wieder, in den grauen, astralen Bereichen. Sie nehmen immer wieder einen neuen Körper auf, jedes Mal, wenn sie die Chance haben, sich wieder zu inkarnieren – aber erneut mental zurückgeblieben, nicht in ihrem Verstand, aber auch nicht in ihrem Spirit.

Die Einflüsse dieser Erfahrungen in Atlantis sind also sehr stark. Und aus diesem Grund haben wir als „Crimson Council“ immer gesagt: Praktiziert keine Affirmationen. Das ist eine Form von Verstandeskontrolle. Es stammt aus dem Verstand, und es kontrolliert den Verstand. Und es nimmt euch die euch eigenen Schöpferfähigkeiten, die ihr besitzt. Und wir wissen, dass wir damit Aussagen getroffen haben, die vielen weiteren New-Age-Philosophien entgegenstehen, wenn wir sagen: Keine Affirmationen. Denn diese sind eure ganz eigene Verstandeskontrolle – und es funktioniert davon abgesehen auch nicht besonders gut.

Selbst Visualisierungen kommen tendenziell vom Verstand her. Und alles was ihr tut ist im Grunde nur, die alten Verstandes-Implantate aus Atlantis erneut zu aktivieren. Ihr visualisiert aus eurem Verstand heraus. Ihr begrenzt euch selbst, ihr hypnotisiert euch selbst, und ihr belügt euch selbst, wenn ihr diese Dinge tut.

Wir haben bereits oft erwähnt, dass es dann, wenn ihr mit jemandem arbeitet, nicht darum geht, den Verstand zu kontrollieren. Es geht nicht darum, Einschränkungen einzupflanzen. Es geht darum, immer offen zu sein.

Aufgrund der Arbeiten, die im Bereich der Verstandeskontrolle und der Körperkontrolle vorgenommen wurden, damals in den Tagen von Alt, wurden so viele von euch beeinflusst, Shaumbra. Ihr habt die Gemeinschaften und Kommunen verlassen. Ihr habt eure Familien verlassen, die Menschen, die ihr geliebt habt, eure Partner, eure Kinder.

Und irgendwie habt ihr an dem Ort zusammengefunden, den wir heute die „Tempel von Ti-En“ nennen. Ihr wusstet, dass das alles nicht in Ordnung war. Ihr wusstet, dass diese Kontrollen und Standardisierungen nicht länger angemessen waren. Sie waren zu weit gegangen, sie haben zuviel Schaden verursacht. Das, was einst das wunderschöne und liebevolle Land von Atlantis war, Alt, wandelte sich nun zu einem Ort der Kontrolle, und des Missbrauchs von Macht.

Ihr habt also all die „sicheren Orte“ verlassen, eure Gemeinschaften. Und auf irgendeine Weise habt ihr euren Weg zu den Tempeln von Ti-En gefunden. Und in den Tempeln von Ti-En arbeiteten wir zusammen. Wir versuchten, einen Großteil der Arbeiten zur Verstandes- und Körperkontrolle wieder rückgängig zu machen. In den Tempeln von Ti-En arbeiteten wir mit Energien, die uns erlaubten, in andere Dimensionen hineinzugleiten, und in diesen anderen Dimensionen einige der Kontrollen zu entlassen, die euch, die uns allen auferlegt worden waren.

Und zu einem gewissen Grad war dies auch sehr erfolgreich. Wir entdeckten etwas, in diesen multidimensionalen Seinszuständen. Wir entdeckten, dass wir, wenn wir uns aus der normalen Realität des 3D herausbewegten, beginnen konnten, diese Körperkontrolle und Verstandeskontrolle zu entlassen. Und dass wir damit fortfahren konnten, weiter voranzugehen und uns weiterzuentwickeln, als individuelle Engel-Gott-Wesen.

Aber es war für uns sehr schwierig, diese Energie aus den anderen Bereichen, diese Freiheit aus den anderen Bereichen, zurück ins Physische zu bringen, zurück in die dreidimensionale Welt. Denn das Bewusstsein dort war so stark, das Bewusstsein von Atlantis stellte beinahe so etwas wie eine Mauer oder eine Blockade dar, die uns davon abhielt, diese Form von physischer und geistiger Freiheit zurück in unsere Realität zu bringen.

Wir haben also dort zusammengelebt, für lange, lange Zeit. Wir lebten in einem veränderten Bewusstseinszustand. Wir waren nicht in der Welt des 3D, und wir waren auch nicht vollkommen in der vierdimensionalen Welt. Wir erschufen unsere eigene Dimension.

Was sich zu jener Zeit im allgemeinen Bewusstsein der Menschen entwickelte, war jene Unbalance dieser „vier Stuhlbeine“, die Unbalance zwischen den vier Aspekten des Selbst, die auf einer Engel-Ebene entworfen worden waren. Sie verzerrten sich nun. Aufgrund der Konformität des Körpers und der Kontrolle und der Experimente des Verstandes begann dieses „vierte Bein“ – Gnost – einfach zu schwinden. Denn es wurde nicht mehr länger genutzt. Es wurde weggeblockt. Deh-un-gnost verschwand.

Es begab sich aus der Realität heraus, es wurde nicht mehr länger genutzt, denn alles wurde auf den Verstand gelegt. Und außerdem war da der Fokus auf den Körper. Es gab ein ganz enormes Ausmaß an Arbeit, die in Atlantis an dem ausgeführt wurde, was man den „schönen Körper“ nennen könnte. Es ging darum, den physischen Körper zu perfektionieren. Es war narzisstisch – aber in gewissem Sinne war es auch so etwas wie ein Spaß, zu versuchen, den physischen Körper absolut perfekt zu machen.

Aber während all das vor sich ging, brachte diese Unbalance Gnost dazu, zu verschwinden. Und es gab viele – wie sagt man – Führer von nicht wirklich angemessener Qualität in Atlantis, die es gerne sahen, dass es verschwand. Denn sobald Gnost verschwand, tat es auch die Individualität der Menschen. Als Gnost begann, dahinzuschwinden, als der Verstand damit begann, mehr und mehr die Kontrolle zu übernehmen, verringerte das auch die Fähigkeit, zu erschaffen, zu manifestieren. Es machte Schöpfung sehr schwierig, es machte sie zu einem Kampf. Und ziemlich bald hörten die Leute, die Menschen in Atlantis damit auf, zu versuchen zu erschaffen. Sie folgten einfach nur noch.

Sie folgten einfach dem, was ihnen gesagt wurde, das sie tun sollten, oder worum sie gebeten wurden. Sie gingen nicht selbst hinaus, sie erforschten nicht und erschufen nicht. Sie folgten einfach nur. Sie begaben sich eine Art von langem Schlaf hinein, in einen langen Traumzustand, in dem sie einfach nur noch Energien folgten. Und das hat sich seitdem immer weiter fortgesetzt.

Seht ihr, ohne dieses vierte Bein, ohne Gnost an seiner angemessenen Stelle, ist es sehr schwierig, zu erschaffen. Alles wird zu einem Kampf. Ein Teil fehlt euch. Es ist an der Zeit, Gnost zurückzubringen. Aber das bringt ein paar interessante Dilemmas an die Oberfläche. Es ruft ein Paradox hervor. Denn „Gnost“ ist ebenso auch ein großes Stoppschild für euch, eine deutliche Warnung. Ihr seid in gewisser Weise dazu programmiert worden, es nicht mehr zu haben.

Es wurde zu einem „Nein!“, es wurde zu etwas, dass ihr nicht haben solltet. Selbst bereits damals in Atlantis: Jene, die begannen, Macht anzusammeln und die Führung zu übernehmen, sie begannen, Gnost zu etwas „Bösem“ zu machen und es „Dunkelheit“ zu nennen. Ja, und selbst heutzutage führen eure Kirchen das weiter. Sie wissen nicht wirklich und wahrhaftig, was Gnost ist, aber sie wissen, dass sie es nicht wollen. Sie möchten nicht, dass Menschen es haben, denn es schenkt Menschen die Fähigkeit, Schöpfer zu sein, und es schenkt ihnen Freiheit. Und es erlaubt ihnen wieder die Brücke zwischen dem Menschlichen und Spirit. Es gibt ihnen ihre eigene Schöpferfähigkeit zurück.

Es gibt viele, die heute an der Macht sind, in Kirchen und in Regierungen, die die Rückkehr von Gnost fürchten würden. Denn das Individuum würde seine vollkommene Balance zurückerlangen: Körper, Geist, Gnost und Spirit.

Es wurde also zu einem Nein, es wurde zu etwas Negativem. Schaut euch das Wort „Gnost“ selbst einmal genauer an – wenn man annimmt, dass es im Englischen G-N-O-S-T buchstabiert werden würde. Es bedeutet „Wissen“ und „Weisheit“, in einigen philosophischen Schulen. „Gnost“ wurde ebenso zu „No“ verkürzt, zu „Nein“. Nicht unbedingt zu „know“ im Englischen, was „etwas wissen“ bedeutet, sondern zu „Oh! Nein! Stopp! Begib dich dort nicht hin!“ 

Gnost wurde also eine enorme Mauer auferlegt, eine Barriere, eine Angst davor, dorthin zurückzukehren. Ihr habt versucht, dorthin zurückzukehren, immer und immer wieder. Und in der letzten Woche – weil ihr als Shaumbra gewusst habt, worüber wir heute hier sprechen würden – habt ihr versucht, Gnost zurückzubringen. Einige von euch hatten ein paar sehr unruhige Nächte, hm. Einige von euch hatten Schwierigkeiten auf der Reise hierher. Einige von euch gingen durch starke Ängste hindurch. Einige von euch fühlten Übelkeit, oder es war sogar so, dass euer Körper alles zurückzuweisen schien. Denn ihr seht das große Stoppschild: Nein! Ihr seid dazu programmiert worden, in eurem Verstand, ihr seid dazu programmiert worden, Gnost nicht mehr zu benutzen.

Seht ihr, es gibt da komplette Gegensätze in diesen Begriffen, ein vollständiges Paradox in allem, was mit Gnost zusammenhängt. Nehmt euch einen Moment Zeit. Wir bitten euch, nichts erzwingen zu wollen, nehmt euch einfach einmal einen Moment, um dieses „vierte Stuhlbein“ zu fühlen. Seine Energien waren die ganze Zeit über da, aber sie waren sehr dünn und flüchtig.

Immer, wenn ihr versucht habt, ein neues Projekt zu starten, eine neue Unternehmung, dann versuchtet ihr, eure Hand auszustrecken: Wo ist diese fehlende Energie? Wo ist dieses Bindeglied? Wieso scheine ich es einfach nicht manifestieren zu können? Wieso ist es immer ein fortwährender Kampf? Ihr geht in gewissem Sinne hinaus, um nach Gnost zu suchen. Aber euer Verstand sagt euch, dass es nicht da ist, dass es nicht existiert, dass ihr euch selbst zum Narren haltet. Aber dennoch war da etwas tief in eurem Inneren, das fortwährend sagte: Aber ich weiß, dass es da einen fehlenden Teil gibt. Was ist es? Was ist es? Was ist der Heilige Gral meines Selbst?

Oft würdet ihr euch dann wiederum auf Spirit berufen – auf eure Version von Spirit, nicht die Wahrheit von Spirit. Ihr habt auf uns verwiesen: „Tobias, Saint-Germain, Kuthumi, helft uns, das hereinzubringen! Spirit, hilf, das hereinzubringen! Hilf mir, es zu manifestieren!“ Wir können es nicht. Manchmal übergebt ihr es dann wieder zurück an euren Verstand, ihr kämpft herum, ihr versucht es herauszufinden und all die Winkel und Aspekte zu beleuchten. Und im Allgemeinen erschöpft ihr euch selbst daran. Und dann gebt ihr auf, ihr schmeißt es hin. Ihr werdet frustriert und begebt euch in euer altes Bewusstsein zurück. Ihr folgt wieder einfach nur noch.

Diese drei Tage wurden dafür ausgewählt, von euch und von uns, um Gnost zu erlauben, wieder in euer Leben zurückzukehren. Um diesem „vierten Bein des Hockers“ zu erlauben, zurückzukehren. Aber es wird auf eine neue Weise zurückkehren, geht also nicht hinaus und sucht nach eurem alten Gnost. Es wird auf eine neue Weise zurückkehren. Ihr werdet euch der Herausforderung ausgesetzt sehen, und ihr werdet vielleicht auch andere herausfordern, zu versuchen, es zu definieren. Ein paar von euch werden sagen, dass sie es bereits besitzen, und ich kann euch versichern, dass dem nicht so ist. (Lachen im Publikum) Euer Verstand spielt Spiele mit euch.

Denn wenn ihr Gnost erhaltet, wenn ihr diese Balance wieder zurück in euer Leben bringt, dann erschafft das zuallererst einmal einen Glanz, ein Strahlen. Es erschafft eine Leichtigkeit und eine Anmut, die ihr seit den Tagen von Atlantis nicht mehr gekannt habt. Es erschafft eine Einfachheit und eine Klarheit, die jeglicher Beschreibung spottet, die ich hier geben könnte.

Es ist kosmisch und es ist menschlich, beides zur gleichen Zeit. Es ist die Brücke zwischen deinen inneren Kristallinen Bereichen, deinem kreativen Selbst und deinem menschlichen Selbst. Es ist der fehlende Trittstein, der herausgenommen wurde und euch davon abgehalten hat, auf eine mühelose Weise Energien zwischen den verschiedenen Seinsbereichen hin- und herfließen zu lassen.

Nun. Als Gruppe können wir es nicht tun. Wir können hier keine „Gruppenaktivierung“ durchführen. Wir können keine „geführte Meditation“ ins Gnost hinein mit euch abhalten. Denn was passieren wird ist, dass euer Verstand sofort versuchen wird, es selbst zu erschaffen. Und wenn wir eine gruppengeführte Meditation abhalten würden, dann würdet ihr euch ebenso wiederum auf andere verlassen, für euch sozusagen die Arbeit zu machen, hm. 

Es ist eine sehr individuelle und eine sehr persönliche Sache. Wir können euch sagen, durch das, was wir in euren Energien sehen können, dass Gnost, dass das kreative Wissen, die kreative Gewissheit – noch nicht einmal Intuition – dass das kreative Wissen bereit ist, zurückzukehren. Es ist an der Zeit, in eurem Leben. Ihr seid durch all die anderen Dinge hindurchgegangen. Es ist an der Zeit für diese fehlende Komponente, für diesen Teil, zurückzukehren.

Wenn ihr hinausgeht, um danach zu suchen, dann werdet ihr es nicht finden. Das ist ein Paradox. Und wenn ihr nichts tut, wird es nicht kommen. (Lachen) Für die nächsten drei Tage also, insbesondere – und es kann sich auch länger als das fortsetzen – werden wir eine, werdet ihr eine persönliche Energie erschaffen, wenn ihr das wählt, die dem kreativen Wissen erlauben wird, wieder hereinzukommen und euer Leben wieder zu balancieren. Ihr werdet mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit eine Auswirkung in eurem Verstand fühlen, und in eurem physischen Körper. Sie sind es nicht gewöhnt. Sie sind sich nicht sicher, um was es sich bei dieser Energie handelt.

Wir bitten euch, nicht in Panik zu verfallen, und nicht anderen Dingen die Schuld zu geben, wie zum Beispiel etwas, das ihr gegessen habt oder etwas, das ihr getan habt, oder sonst irgendetwas. Versteht einfach, dass ihr mit Shaumbra hier seid – und du bist hier, du bist hier – und diesen fehlenden Teil zu euch zurückkehren lasst. Ihr lasst ihn auf eine neue Weise zurückkehren. 

Wir bitten euch, euch nicht auf irgendeine Art von innerer Reise zurück nach Atlantis zu begeben, um Gnost wieder für euch zu beanspruchen. Wir bitten euch, nicht zurückzugehen und zu versuchen, irgendwelche dieser manchmal brutalen chirurgischen Eingriffe, die in euren Körpern und in eurem Verstand vorgenommen wurden, wieder ungeschehen zu machen. Ihr könnt das nicht – das war einmal.

Wir bitten euch, euch euren eigenen Heiligen Raum zu schaffen, euren eigenen Weg, die Brücke zu schlagen, so dass Gnost zu euch zurückkehren kann. Es wird anders sein, es wird ungewöhnlich sein. Und noch einmal: Es kann sein, dass ihr euch möglicherweise in diesem mentalen Kampf wiederfindet, in diesem mentalen Dilemma, in dem ihr versucht, es wieder zurückzubringen. Und wenn ihr an diesen Punkt gelangt, wenn ihr in all diese inneren Kämpfe hineingeratet, in denen ihr versucht, Gnost zu definieren und danach zu suchen – dann nehmt einfach einen tiefen Atemzug. Nehmt einen tiefen Atemzug.

Ich kann euch nicht erklären, wie ihr es tun könnt. Und das ist der frustrierende Teil. Denn in dem Moment, in dem ich das tun würde, würde es wieder verschwinden. Es wird sich wieder verstecken. Ich kann euch keine bestimmte Formel dafür geben, weil es keine gibt. Es ist sehr persönlicher Natur. Es gibt keine „Methoden“ dafür, das zu tun. Es gibt auch keine „Gesänge“ dafür. Es liegt bei dir. Es liegt bei dir.

Aber was für ein perfekter Ort, was für eine perfekte Gelegenheit, hier, irgendwo zwischen der Clarity-Serie und der Lehrer-Serie, Gnost zu entdecken – und wiederzuentdecken. Fahrt während dieser nächsten paar Tage damit fort, zu leben und das Leben zu genießen. Macht euch nicht zu viele Gedanken darum. Und wir bitten euch ganz besonders, das alles nicht zu ernst anzugehen. Ernst führt dazu, dass Gnost verschwindet. Denn Ernst kommt vom Verstand her.

Wir bitten euch, wenn ihr miteinander sprecht, bitte: Versucht nicht, anderen mitzuteilen, was Gnost ist. (Lautes Lachen im Publikum) Denn es ist eure Erfahrung. Und für die anderen ist es im Moment wichtig, ihre eigene Erfahrung damit zu machen. Ihr könnt es nicht erzwingen, ihr könnt es nicht künstlich herstellen, und es gibt hier keine Worte, die ich noch sagen könnte um zu versuchen euch zu helfen, außer dass Gnost, dieses brilliante kreative Wissen – es ist noch nicht einmal angemessen, dieses Wort zu gebrauchen, denn es ist soviel mehr – Gnost ist der fehlende Teil, der die Anmut und Leichtigkeit der Manifestation erlaubt, die Realisierung von Träumen. Anstatt dass Träume draußen in den astralen Bereichen gehalten werden, bringt Gnost sie herein.

Es ist eine wunderschöne Sache, und es ist etwas, bei dem ich mich ganz besonders darauf freue, dass es jeder von euch auf seine eigene Weise erfährt. Und noch einmal: Wenn ihr Erwartungen habt, dass es zum Beispiel dieser enorme Blitz sein soll, oder diese überwältigende Art von spirituellem Orgasmus, die da stattfinden soll (Lachen), dann wird es euch wahrscheinlich entschwinden. 

Ihr habt es hier nun also mit einer der paradoxesten und interessantesten Herausforderungen seit langer Zeit zu tun. Aber die Schönheit davon ist, dass es euer Leben verändern wird. Es wird die Art und Weise verändern, auf die ihr lebt. Es wird verändern, wie ihr erschafft. Und anstatt all dieser Kämpfe – ich benutze hier das Beispiel dieses ganzen Kampfes, der für die Crimson-Circle-Energy-Company stattgefunden hat – um die richtige Herangehensweise zu finden, das richtige Gebäude, die richtigen Menschen und Ressourcen und Werkzeuge. Das war ein wundervolles Beispiel für jene, die daran gearbeitet haben, wie es „vor Gnost“ war. Wenn Gnost nun sogar seinen Platz in der neuen Crimson-Circle-Company einnimmt, fließt alles auf eine neue Weise.

Wir möchten hier im Moment nicht noch mehr sagen, denn euer Verstand beginnt bereits zu arbeiten. (Lachen) Ihr versucht, Gnost zu intellektualisieren, und das ist nicht möglich. Ich gebe euch ein paar mehr Hinweise. Einige von euch haben sich gefragt oder daran gedacht, was es wohl mit diesem Anteil auf sich hat, der das Innere Kind genannt wird. Es ist ein Aspekt von Gnost. Einige von euch haben sich gefragt, was es wohl mit dieser Sache auf sich hat, die ihr eure Kreativität nennt. Es ist ein Aspekt von Gnost.

Es ist sehr persönlich. Es ist nicht eure Herz-Energie, es ist etwas anderes. Es existiert nicht in eurem Körper, aber es ist überall um euch herum. Es ist ein Teil von euch. Nur du – nur du kannst es zurück in deine Realität hinein integrieren. Nur du. Aus diesem Grunde habe ich alle die Heilbegleiter gebeten: Lasst eure alten Methoden los. Lasst eure alten Praktiken los. Denn die Menschen dieser Konferenz, die Menschen dieser Gruppe, werden eine sehr interessante Evolution durchmachen. Und wenn ihr sie unterstützen möchtet, dann atmet einfach nur mit ihnen. Hm. Einige von euch tun das bereits, nicht wahr?

Seid einfach nur mit ihnen zusammen. Schenkt ihnen eure Liebe, schenkt ihnen eure Compassion, euer Mitfühlen.

Eine weitere Sache, die ich über Gnost sagen kann, ist die, dass es das Herzstück der Leidenschaft ist. Es ist die „Frucht der Rose“. Es ist der Ausdruck von Leidenschaft auf den irdischen Ebenen.

Nun. Damit Shaumbra, ist es an der Zeit, diese Energie zurück in euer Leben fließen zu lassen. Aber nur du kannst es tun. Wir werden morgen weitermachen mit Kuthumi, und am Tag danach mit Saint-Germain. Es wird viele weitere Präsentationen geben, und die wundervolle Energie von Shaumbra, hier während dieses Treffens.

And so it is.

 

 

The Crimson Circle

Midsummer New Energy Conference
in Breckenridge, Colorado

Channel 2 - KUTHUMI
15. Juli 2006


[…]

Und mein viertes Buch. Mein viertes Buch. Es ist ein einfaches Buch. Es ist nicht sehr lang, es ist eine leichte Lektüre, sozusagen. Und ich werde heute darüber sprechen. Es trägt einen einfachen Titel: „Ihr habt keine Probleme – ihr langweilt euch einfach nur!“ (Lachen und Applaus im Publikum) Und ich wage kaum, noch weitere Worte darüber zu verlieren, denn der Titel ist so selbst-erklärend.

Wisst ihr, was immer wieder geschieht? Die Menschen verfangen sich in diesem ganzen Syndrom der „Probleme“. Es ist eine abhängig machende Energie. Es ist eine abhängig machende Energie.

Sie mögen es im Grunde genommen sehr gerne, Probleme zu haben. Wisst ihr, wie man einen ganzen Raum voller Menschen zum Verstummen bringen kann? In einer Sekunde? Teile ihnen mit, dass es hier nicht erlaubt ist, über Probleme zu sprechen! (Lachen im Publikum) Das ist es, was Menschen tun. Sie sprechen über Probleme. Sie sprechen über ein Problem, und dann sprechen sie über das nächste Problem, und dann sprechen sie wieder über das nächste Problem. Und wenn die Probleme dann die Tendenz haben, einfach auf natürliche Weise zu verschwinden – dann erschaffen sie neue Probleme! Weil sie gelangweilt sind! (Lachen im Publikum)

Der Verstand ist so sehr darauf programmiert, an irgendwelchen Problemen zu arbeiten – sich selbst beschäftigt zu halten. Das ist eine künstliche Version davon, schöpferisch zu sein. Der Verstand nimmt sich ein Problem und beginnt damit, es auseinanderzunehmen, es aus einem sehr analytischen Blickwinkel heraus zu betrachten. Er betrachtet es von jeder möglichen Seite, er analysiert all die unterschiedlichen Potenziale und all die wahrscheinlichen Endresultate.

Aber dann beginnt der Verstand damit, in diese Endresultate wiederum neue Probleme einzuspeisen, Dinge, die vielleicht auf dem Weg hin zur Lösung geschehen könnten. Die Probleme setzen sich also immer weiter und weiter fort – sie pflanzen sich selbst weiter fort. Es ist eine Energie, die abhängig macht.

Shaumbra – welche Probleme habt ihr? Keine. Ihr denkt einfach nur, ihr hättet Probleme, weil euer Verstand sich selbst beschäftigt halten muss. Ihr müsst ihn immerzu mit irgendetwas beschäftigen. Und wisst ihr: Probleme sind ein tolles Spiel, für den Verstand. Euer Verstand ist dazu geschaffen, um an Dingen zu arbeiten, Dinge einzuschätzen. Euer Verstand wurde dafür entworfen, die ganze Zeit über mit irgendetwas beschäftigt zu sein. Er wird Probleme also hungrig verschlingen, er wird auf ihnen immer und immer wieder herumkauen – genauso, wie ein Hund auf einem Knochen herumkaut. Er möchte sie niemals loslassen.

Aber die wirkliche Situation – das wirkliche und wahrhaftige Problem hier ist: Ihr habt keine Lösungen! Ihr habt Probleme – aber keine Lösungen. Weil Lösungen keinen Spaß machen! Sie sind das „Ende der Straße“! (Lachen) Denn sie bedeuten, dass der Verstand damit aufhören muss, so intensiv herumzuwühlen und herumzuarbeiten. Sie tragen keine „Spiele“ in sich, mit denen der Verstand gefüttert werden könnte. Der Verstand wird also auf ganz natürliche Weise damit fortfahren, ein Problem immer weiter zu führen – einfach sich selbst zuliebe.

Er möchte nicht gelangweilt sein. Er möchte nicht irgendwo ins Nichts hinausgeworfen werden. Er wird also damit fortfahren: Problem nach Problem nach Problem. Es ist ein Teufelskreis. Es ist ein sehr ermüdender Kreislauf. Und es ist ein Kreislauf, den wir beenden können – den du beenden kannst.

Probleme verhindern ebenso, dass diese Sache „Deh-un-gnost“ – oder Gnost – an die Arbeit gehen kann. Denn weil der Verstand die ganze Zeit über mit den Problemen hochbeschäftigt ist, wird dieses „vierte Stuhlbein“ – Gnost – sich einfach in den Hintergrund begeben. Es wird die Tatsache ehren und respektieren, dass ihr Probleme wählt, und dass ihr eine sehr grobe und rudimentäre Weise wählt, mit ihnen mittels eures Verstandes umzugehen.

Menschliche Probleme halten Gnost buchstäblich fern. Es geht also darum, all diese Probleme loszulassen, die Glaubensvorstellung loszulassen, dass du überhaupt Probleme hast. Und einige von euch – ihr besteht geradezu darauf, dass ihr Probleme habt, ihr glaubt, dass ich hier nur zu eurem Sitznachbarn sprechen würde – nicht zu euch. (Lachen) Aber ich spreche wirklich mit dir.

Und ihr sagt: „Aber, aber… Kuthumi, du verstehst nicht…“ Nun, ich verstehe es. Ich habe euch studiert. Ich habe euch zugehört… und manchmal habe ich euch gerochen (atmet ein, Publikum lacht) – in diesem vergangenen Jahr.

Und ihr wählt diese Probleme. Ihr wählt Probleme in einer Beziehung. Wählst du eine Lösung? Oder hast du Angst vor der Lösung? Und was eure Gesundheit betrifft: Wählst du eine Lösung? Oder lässt du jemand anderen für dich wählen? Wählst du? Wählst du wirklich eine Lösung in Bezug auf deine Gesundheit? Oder lässt du dieses Problem damit fortfahren, dich beschäftigt zu halten?

Nun, es kann sein, dass es euch ein bisschen herausfordert, was ich hier sage. Ich tue es auf eine liebevolle und sehr wahrhaftige Weise. Schaut euch an, wie ihr Probleme immer weiter fortführt.

Einige von euch haben finanzielle Probleme, immer und immer wieder. Weil ihr nicht wahrhaftig erlaubt, dass eine Lösung hereinkommen kann. Ihr wiederholt also immer wieder diese Zyklen – kein Geld – kein Geld – kein Geld. Denn es ist euch noch nie aufgefallen, dass ihr zu jeder Zeit einfach dieses kleine Bisschen besitzt! Wo kommt dieses kleine Bisschen her? Ihr erlaubt einfach gerade genug zu euch herein, um das Problem weiter zu nähren. Es ist eine erstaunliche Sache. „Gerade genug“ könnt ihr euch sofort erschaffen! Einfach gerade mal eben genug. Denn dann könnt ihr euer Problem weiter am Laufen halten. Denn wenn ihr kein Geld mehr hereinbekommen würdet, und wenn ihr dann sterben würdet – dann hättet ihr kein Problem mehr! (Lachen im Publikum) Ihr bleibt also beim „gerade genug“.

Einige von euch haben Probleme auf der Arbeit. Einige von euch arbeiten entweder zu hart, oder ihr kommt mit den Anderen dort nicht klar… aber wo ist die Lösung? Warum bist du immer noch dort? Du denkst vielleicht: „Nun, Kuthumi, du verstehst nicht, ich brauche diesen Job – um gerade mal eben genug Geld zu verdienen. Damit ich dieses Problem weiter am Laufen halten kann.“ (Lachen) Und du bleibst in diesem Job, weil du glaubst, du bräuchtest ihn wegen des Geldes. Es geht nicht ums Geld. Es geht um das Problem! Du magst das Problem.

Wo kommt die Lösung also her? Sie kommt nicht aus eurem Verstand. Der Verstand ist ein fürchterlicher Apparat, was Lösungen betrifft. Der Verstand ist etwas Großartiges, wenn es ums Analysieren geht, ums Beurteilen, zum Einschätzen von Werten, wie zum Beispiel die Menge von etwas, das Volumen, Dinge dieser Art. Aber wahrhaftige Lösungen kommen nicht vom Verstand. Sie kommen von Gnost. Gnost – Deh-un-gnost – ist die Lösung. In Gnost liegt die Antwort. Ihr könnt sie nicht hereinzwingen. Der Verstand wird versuchen wollen, Gnost hereinzubringen, und es dann zu kontrollieren – aber das kann er nicht.

Und da ist eine Lösung, für deine – sagen wir mal für deine finanzielle Situation. Wisst ihr, ihr habt euren Verstand auf Hochtouren laufen lassen, um zu versuchen, die Lösung zu finden. Hat es euch niemals gewundert oder erstaunt, dass die Lösung einfach nicht da war? Ihr versucht, Lösungen in Bezug auf eure Beziehungen zu finden, und euer Verstand rast. Und ihr versucht, herauszufinden was ihr tun sollt – mit diesem Halodri von Ehemann, mit dem ihr zusammenlebt. (Lachen) Aber ihr könnt es nicht loslassen, die Lösung ist nie da, ihr macht also immer weiter, innerhalb des Problems.

Es gibt eine Lösung. Es gibt eine Lösung. Es ist Zeit, den Knopf zu drücken, der die Aufschrift trägt: „Es darf leicht gehen“. (Linda drückt auf einen Knopf, den sie in der Hand hält, und eine mechanische Stimme ertönt: „Das war leicht!“ – Lachen im Publikum) Seht ihr? Gnost ist wie ein großer Knopf mit der Aufschrift: „Es darf leicht gehen“! Aber ihr müsst zuerst das Problem loslassen. Ihr müsst das Problem loslassen. Ihr müsst euch einfach selbst eingestehen, dass es wirklich kein Problem gibt – es gibt da einfach bis jetzt noch keine Lösung! Seht ihr, wie das funktioniert?

Es gibt da wirklich kein Problem. Ihr habt kein Problem mit eurer Gesundheit. Ihr habt einfach bisher noch nicht die Lösung! (Lachen) Es ist eine Situation, eine Erfahrung, durch die ihr geht – ihr habt einfach die Lösung noch nicht hereinkommen lassen. Sie kommt durch Gnost herein. Das ist nichts Mentales, und das ist kein Kämpfen.

Nun – das ist der Unterschied, zwischen dem, was ihr eine „mentale Weise“ nennen würdet, etwas herauszufinden, und einer wahrhaftigen Gnost-Lösung: Wenn es mental ist, dann fühlt ihr das Kämpfen. Ihr fühlt, wie euer Verstand rast, ihr fühlt, wie ihr viele verschiedene Potenziale und Szenarien betrachtet, ihr fühlt Angst und Unsicherheit. Und ihr habt das Gefühl, dass ihr sozusagen blind im Dunkeln herumstolpert, und ihr hofft und betet zu Gott, dass euch irgendetwas einfällt, das euch keinen Schmerz zufügt.

Das ist mental. Das ist die mentale Art und Weise, der Versuch, etwas mit dem Verstand herauszufinden. Und wisst ihr, wie ich zuvor bereits gesagt habe: Der Verstand möchte es letztendlich gar nicht wirklich herausfinden. Denn dann hätte er nichts mehr zu tun! Er wäre gelangweilt. Nun: Das glaubt er zumindest. Das glaubt er zumindest.

Ihr lasst also das Problem los. Ihr sagt euch selbst, dass ihr wahrhaftig kein Problem mit eurer Gesundheit habt. Ihr geht einfach durch eine Erfahrung. Ihr nehmt einen tiefen Atemzug – und ihr öffnet den Weg für Gnost – die Lösung. Ihr öffnet den Weg dafür. Ihr macht euch selbst leer, in gewisser Weise. Ihr erschafft euren eigenen sicheren und heiligen Ort. Ihr putzt euer Haus, ihr bereitet euch auf euren Gast vor – Gnost. Und dann lasst ihr los.

Gnost ist eine wunderschöne Energie, die die deine ist – und nur die deine. Sie kommt nicht von uns. Sie kommt nicht von Spirit. Es ist deine. Gnost kommt auf eine sanfte und elegante Weise herein. Es kommt leicht herein. Vielleicht kommt es zu der Zeit herein, die genau die angemessene ist. Vielleicht nicht unbedingt im selben Moment, in genau der Sekunde, in der du dich gerade befindest. Denn manchmal versammelt Gnost Energien aus anderen Seinsbereichen um sich. Und manchmal wartet Gnost auf genau den richtigen Grad von Energien und Schwingung, und auf genau die richtigen Umstände, um hereinzukommen.

Aber wenn Gnost hereinkommt, dann kommt die Lösung herein. Ihr werdet dieses unglaubliche kreative Wissen haben – ihr wisst es dann einfach. Wenn ihr versuchen würdet, es anderen zu erklären, direkt in diesem Augenblick, dann wäre das sehr schwierig. Denn es ist ein kreatives Wissen. Es ist ein A-ha! Es ist warm und golden. Es ist die Antwort vor der Frage.

Es kommt in dein Leben, und ja – der Verstand springt vielleicht anfänglich dazwischen und beginnt mit dem Versuch, es auseinanderzunehmen, es zu sezieren und zu testen. Aber nimm einfach einen tiefen Atemzug.

Seht ihr, euer Verstand wird sich an Gnost gewöhnen. Er wird Gnosts bester Freund werden. Er wird Gnost lieben. Denn es wird dem Verstand einen so großen Teil der alten Lasten und Verantwortlichkeiten abnehmen. Und nebenbei: Der Verstand wird sich nicht langweilen. Denn eine neue Ebene, eine völlig neue Ebene von Lebenserfahrungen wird in eurem Leben Einzug halten. Und der Verstand wird dann viel haben, mit dem er sich beschäftigen kann, und zwar genau auf die Weise, die er am besten beherrscht, wofür er gemacht wurde: Informationen aufzubewahren, euch zu helfen, in der physischen Welt des 3D zurechtzukommen, zu helfen, Informationen zu speichern, und sie zur richtigen Zeit parat zu haben.

Gnost ist die Lösung – und sie wird hereinkommen. Und du wirst einfach wissen, was zu tun ist.  Und du wirst einfach wissen, wie du es tun kannst. Du wirst noch nicht einmal wissen, warum du es weißt. Du wirst all die Details nicht kennen. Du wirst noch nicht einmal das Endergebnis wissen. Aber du wirst wissen, dass du all diese Dinge überhaupt nicht zu wissen brauchst. Es IST einfach nur.

Ihr werdet die Erfahrung machen, dass es euch euer Verstand wirklich danken wird. Euer Verstand wird euch lieben, auf eine ganz neue Weise. Und ihr werdet beginnen, einen Teil jener Erinnerungen zurückzubekommen, die ihr verloren habt. Euer Verstand wird so dankbar sein, dass er einen neuen Freund und Kameraden gefunden hat! Jemanden, mit dem er spielen kann. Der Verstand war doch ziemlich alleine gewesen, die ganze Zeit über, oder? Dort drinnen, ganz für sich alleine, wo er sich seine eigene eingeschränkte Realität erschaffen hat. Er würde es lieben, einen Freund zu haben. Deshalb hat Tobias auch gestern gesagt: „Gnost ist wie das Innere Kind.“ Es ist der Spielkamerad für den Verstand.

Wir wissen, dass viele von euch denken, sie hätten Probleme. Wir haben heute eine spezielle Hilfe für uns hereingerufen. Wir packen diese Probleme einfach zusammen, und werfen sie raus. Ich habe, um genau zu sein, eine Art von himmlischem Müll-Laster bestellt, der zu uns hereinkommen wird. (Lachen) Er stößt gerade zurück, direkt hier herein, und ja in der Tat, er riecht ein bisschen, denn er hat einen Teil von eurem Zeugs bereits eine Weile lang herumgefahren. Und ich habe – was äußerst angemessen ist – Saint-Germain gebeten, der Lastwagenfahrer zu sein! (Lautes Lachen im Publikum)

Das ist ein Job, der sehr gut zu ihm passt, würde ich nun sagen – nachdem ich in der letzten Zeit etwas respektlos behandelt worden bin. (Lachen) Wir bitten hier nun um ein bisschen himmlische Harfenmusik zur Begleitung. Dies ist keine „Aktivierung“. (Lachen) Dies ist keine geführte Meditation. (Lachen) Dies ist eine individuelle Erfahrung, die du hier gemeinsam mit vielen, vielen anderen machst – mit Shaumbra überall auf der Welt.

Sucht euch also jetzt ein Problem aus. Irgendein Problem. Und macht nun kein Problem daraus, ein Problem auswählen zu müssen! (Lachen im Publikum) Es ist völlig egal. Wählt also ein Problem. Welches auch immer ihr auswählen wollt, es kann jedes sein. Es muss nicht das allergrößte sein, es muss nicht das tiefgründigste sein. Such dir also ein Problem aus.

Lasst nun die Lastwagen hier hereinfahren, lasst sie hier herein zurückstoßen…

Nimm einen tiefen Atemzug…

Halte das Problem in deinen Händen – forme deine Hände zu einer Schale…

Schau dir das Problem mit deinem Dritten Auge an. Oh, hört auf damit, es zu analysieren! Schaut einfach nur…

Nimm nun einen tiefen Schnaufer… dieser Geruch… und wirf es geradewegs hinten auf den Laster!

Du kannst es loslassen. Du konntest es nicht loslassen? Lass es los – oder ich werde es dir wegnehmen! (Lachen) Lass es los!

Ah, es geht doch. Viel besser. Meine Güte, wie sehr dumme, törichte Menschen an ihren Problemen hängen. Sie denken: „Was wäre ich nur, wenn ich kein Problem hätte.“

Nimm einen tiefen Atemzug.

Schau wieder nach und finde ein weiteres Problem. Irgendetwas. Irgendetwas, es ist vollkommen egal. Leg es diesmal in deine rechte Hand, halte deine rechte Hand mit der Handfläche nach oben.  Jedes beliebige Problem.

Beobachte dieses Problem einfach nur. Hat es dir wirklich gedient?

War es wirklich so wichtig?

Bist du bereit, es gehen zu lassen?

Nimm einen guten tiefen Atemzug… und puste es geradewegs hinten auf den Müll-Laster: Pfffff…. (Kuthumi bläst und schmunzelt dann, weil die Harfenmusik das Pusten untermalte) Was war das, die Harfe? Versucht es noch einmal, blast es noch einmal… pffff! (Kuthumi pustet, wird wieder von der Harfe begleitet) Wundervoll! (Lachen im Publikum)

Nun, Shaumbra – wenn ihr diese Probleme loslasst – ja, und ihr könnt es einfach auf diese ein bisschen alberne Weise machen, wenn ihr es möchtet – wenn ihr diese Probleme gehen lasst, dann erschafft das eine Art von göttlichem Raum oder ein Vakuum, in das Gnost Einzug halten kann. Die Lösung.

Und hier ist etwas Interessantes, das ihr mit Gnost entdecken werdet: Ich sage, dass es sich um eine kreative Lösung handelt. Ihr werdet entdecken, dass sie nichts mit dem Problem zu tun haben wird, das ihr gerade freigegeben habt!

Seht ihr, ihr sucht hier nach einer Beziehung eins zu eins: Ihr habt ein Problem, ihr lasst es los – und ihr denkt, Gnost gibt euch dann die Lösung zu genau diesem Problem. Aber in der Neuen Energie ist Gnost anders. Wir bewegen uns auf eine andere Ebene. Wenn Gnost zu euch hereinkommt, dann wird euch klar, dass – zunächst einmal das Problem in Wirklichkeit gar kein Problem war. Es benötigte niemals eine lineare Lösung. Es benötigte einfach eine andere, neue Energie, die den entsprechenden Raum einnehmen konnte.

Das ist die Physik der Neuen Energie, Shaumbra. Und es ist so wunderschön. So einfach. Das Problem hat nie existiert. Es hat einfach nur einen energetischen Raum eingenommen. Und wenn Gnost – die kreative Lösung – hereinkommt, dann wird euch klar, dass das Problem niemals auf die Weise existiert hat, die ihr glaubtet.

Ich weiß, dass das den Verstand ein bisschen herausfordert. Es strapaziert ihn ein bisschen. Aber wie Tobias gestern sagte, ist Gnost ein Paradox, in gewisser Weise. Denn das, von dem ihr dachtet, dass es real sei, wird zu Nichts. Das, von dem ihr dachtet, dass es ein Problem sei, hat niemals eine Lösung benötigt. Und was scheinbar unbedingt einen energetischen Raum in eurem Inneren in Anspruch nehmen musste, kann nun einer anderen, viel schöneren Entfaltungs-Energie erlauben, hereinzukommen.

Sucht euch also noch ein weiteres Problem aus… sucht euch ein weiteres Problem aus.

Nimm einen tiefen Atemzug. Einige von euch wählen hier gerade viele Probleme aus – aber das ist in Ordnung, hm.

Leg es nun auf den Boden, vor deinen rechten Fuß.

Nimm einen tiefen Atemzug, sei der Fußballspieler….

…und kicke es geradewegs hinten auf den Laster! (Lachen) Keine Fouls bitte hier! (Lachen)

Shaumbra – es ist sehr einfach. Ihr müsst einfach nur Raum schaffen für Deh-un-gnost, damit es hereinkommen kann. Und euch wird klar sein, dass ihr nie wahrhaftig irgendwelche Probleme gehabt habt. Ihr habt euch einfach nur zu Tode gelangweilt. Hm.

[…]

 

The Crimson Circle

LEHRER-SERIE, Shoud 1
5. August 2006

"Das Lehren beginnt..."

[...]

Nun – wir sprachen auf unserem Jahrestreffen (im vorhergehenden Monat, Anm. d. Übers.) über die Energie „Gnost“. Es ist eine Energie, die die eure ist. Sie kommt nicht von uns. Sie ist eure. Sie war die ganze Zeit über da gewesen – sie war nur einfach inaktiv. Sie lag still.

Und das aus einer Reihe von Gründen. Es geht zurück bis in die Zeiten von Atlantis, in denen wir sie im Grunde genommen aus dem Bewusstsein ausgeschlossen haben. Es geht ebenso zurück zu den Zeiten, in denen ihr diese Energie ganz einfach nicht wolltet. Ihr wolltet eine andere Art von Erfahrung machen. Ohne Gnost. Wie ist es, wenn man einfach nur Körper, Verstand und Spirit für sich nutzt?

Und ich definiere den Begriff „Spirit“ hier einfach als „die Kraft und Energie des Lebens“. Manchmal kommt die Frage: Was genau meinst du mit „Spirit“? Ich spreche hier nicht über einen Gott, ich spreche nicht über eine bestimmte Wesenheit oder Gottheit. Ich spreche über Spirit als die Energie des Lebens. Ihr wolltet herausfinden, wie es ist, einfach nur über Körper, Verstand und Spirit zu verfügen – und wie diese ohne das Element „Gnost“ funktionieren würden. Aber während unseres jüngsten Treffens brachten wir „Deh-un-gnost“ wieder herein. Wir brachten es wieder herein, für diejenigen, die wählten, es zu benutzen.

Gnost ist eine brilliante Energie. Gnost bedeutet „kreatives Wissen“. Gnost ist die Energie – ein Teil von dir, ein Aspekt von dir – die eine Idee oder ein Konzept hernehmen kann, etwas, das sehr kreativer Natur ist, eine Inspiration, und die dann diese Energien sozusagen durch eure interdimensionalen Bereiche herunterchanneln kann, und die ihnen dann hilft, manifest zu werden, hier in diesem Seinsbereich solide und stabil zu werden.

Ihr seid aus euch selbst heraus äußerst interdimensionale Wesen. Ihr besitzt viele, viele Ebenen in eurem Inneren. Und im Augenblick agiert ihr einfach nur innerhalb eines kleinen Spektrums all dieser Ebenen – als der Mensch, der ihr seid. Gnost öffnet die Tür für die Integration von vielen dieser interdimensionalen Ebenen in eurem Inneren. Ihr werdet die Erfahrung machen, dass der Wert dieser Energie Gnost nicht abzuschätzen ist. Es ist ein unglaubliches Werkzeug dafür, euch zu helfen, in dieser Realität hier Ideen und Träume zu manifestieren.  

Und noch einmal: Es ist sehr schwierig über Gnost zu sprechen, denn es handelt sich dabei nicht um eine Energie, die ihren Ursprung im Verstand hat. Sie kann nicht vom Verstand manipuliert werden. Sie wird sich dem absolut widersetzen. Sie kann auch nicht vom Verstand eingeschränkt werden. Die Gnost-Energie befindet sich innerhalb ihres eigenen Bereiches.

Nun, das Interessante hierbei ist, dass ihr die Erfahrung machen werdet, dass euer Verstand mehr als glücklich sein wird, mit Gnost zusammenzuarbeiten. Euer Verstand wird damit gut zurechtkommen, während ihr beginnt, es zu nutzen. Der Verstand wird begreifen, dass er einen neuen Freund gefunden hat, dass er einen Kameraden gefunden hat – der einen Großteil der bisherigen Last von ihm fortnehmen wird.

Der Verstand wird anfänglich versuchen, es zu kontrollieren, denn das ist die Art und Weise, wie der Verstand bisher programmiert war. Aber während ihr beginnt, Gnost zu gebrauchen, wird der Verstand loslassen, der Verstand wird mit dem Versuch aufhören, zu kontrollieren, und er wird dieser Lösung mit dem Namen Gnost einfach erlauben, hereinzukommen. Und dann wird der Verstand das tun, was er am besten kann. Er wird dabei helfen, alles organisiert zu halten, er wird seine Datenbanken für all die Informationen weiterführen. Und er wird dabei helfen, ein paar der feineren Abläufe zu materialisieren, einige der Dinge zu erledigen, die ihr als ein Schöpfer tun müsst – als Schöpfer, die zur gleichen Zeit auch gerade hier auf der Erde leben. 

Der Verstand weiß zum Beispiel, wie Autofahren funktioniert. Gnost weiß das nicht unbedingt. Der Verstand weiß, wie ihr eure Computer nutzen könnt. Gnost wird es zu einer mehr erfüllenden und kreativen Erfahrung machen, aber es ist der Verstand, der die Hände und die Finger steuert und für einen Teil der aufbewahrten Informationen zuständig ist, zum Beispiel für die Sprache, die ihr gebraucht. Der Verstand ist ein ganz wundervolles Werkzeug für all diese Dinge.

Gnost wird dir erlauben, ohne all den Kampf zu manifestieren und zu erschaffen. Und noch einmal, es kommt mehr als alles andere darauf an, dass ihr es nutzt. Es kommt darauf an, dass ihr ihm erlaubt, in euer Leben einzutreten. Und wir wissen, dass das ein kleines Paradox ist, denn ihr fragt: „Aber wie soll ich es benutzen? Definiere Gnost! Hilf mir, ein Bild davon zu bekommen.“ Aber das können wir nicht. Es gibt keines. Ihr könnt es einfach nur hereinbringen und in eurem Leben nutzen.

Nun – während immer mehr Shaumbra mit der Energie von Gnost arbeiten, werdet ihr in der Lage sein, es besser und genauer zu definieren. Ihr werdet mehr Daten zur Verfügung haben, einen größeren Erfahrungshintergrund, von dem aus ihr dann darüber sprechen könnt. Aber jetzt im Augenblick ist Gnost eine einfache, wunderschöne Energie. Und noch einmal: Sie kommt nicht von uns, sie kommt auch nicht von irgendeinem weit entfernten Gott-Wesen. Sie kommt nicht von der Erde. Sie kommt von dir.

Wir erwähnten, dass Gnost im Grunde genommen über eine lange Zeit hinweg verloren gegangen oder deaktiviert war. Es ist nun an der Zeit für Gnost, zurückzukehren. Aber ihr habt bemerkt, dass wir nicht so etwas wie eine „Gnost-Aktivierung“ durchgeführt haben. Denn wir versuchen ganz bestimmt nicht, etwas aus einer früheren Zeit wieder zu aktivieren. Wir versuchen nicht, das Gnost zurückzubringen, das ihr in den frühen Tagen von Atlantis gekannt habt.

Es ist nun etwas anderes geworden. Es ist eine vollkommen andere Energie. Und es dient dir auch auf eine andere Weise. Es ist der „fehlende Teil“, über den ich vor kurzem gesprochen habe. Wir bitten euch – und wir werden damit fortfahren, euch darum zu bitten – es immer und immer wieder zu nutzen! Manchmal werdet ihr vielleicht frustriert sein, weil ihr nicht wisst, wie ihr es nutzen sollt. Es scheint manchmal so zu sein, als ob es euch entgleiten würde. Es dauert im Moment eine Weile, bis ihr diese Energie wieder in euer materielles Leben integriert habt.

Fahrt fort, damit zu arbeiten, fahrt fort, damit zu atmen. Und denkt immer daran: Es kommt nicht aus eurem Außen. Es ist bereits in eurem Inneren.

Es ist eine der Komponenten, die in den Entwurf des menschlichen Wesens eingebaut wurden – lange bevor ihr jemals zur Erde kamt. Der physische Körper, der Verstand, der Spirit als deine Lebensenergie – und Gnost, das kreative Wissen. Haltet Gnost nicht für dasselbe wie „Göttlichkeit“. Das ist ein vollständig anderes Thema.

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The Crimson Circle

LEHRER-SERIE, Shoud 2
2. September 2006
 

"Standard-Technik"


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Nun, Shaumbra, während wir nun zu den Details des heutigen Shoud übergehen – ich habe versprochen, heute keine „kurzen“ Geschichten zu erzählen (Lachen), und auch keine langen Geschichten – lasst uns hier nun einen Moment über das „Beschäftigtsein“ sprechen. Darüber, immer beschäftigt zu sein.

Saint-Germain, Kuthumi und ich – wir sitzen alle hier und lachen. (Lachen im Publikum) Wir müssen sagen: Eines der Dinge, die für uns am ulkigsten anzuschauen sind, ist euer kontinuierliches Beschäftigtsein. Ihr rennt hin und her, ihr versucht, jede Minute eures Tages mit irgendetwas auszufüllen, weil ihr denkt, dass ihr, wenn ihr nicht beschäftigt seid, nicht in der Lage seid, das zu tun, was ihr tun solltet. Ihr denkt, dass ihr immer mehr als genug Aktivitäten auf eurem Tablett haben solltet, um eure Existenz zu rechtfertigen.

Das Beschäftigtsein wurde zum neuen – wie sagt man – zu eurem neuen Maßstab in Bezug auf andere Menschen: Ich bin noch viel beschäftigter als du! Und deshalb bin ich auch wichtiger. Ich bin viel beschäftigter als jeder andere – und deshalb muss jeder andere sofort aufhören, mit dem was er tut, und mir Aufmerksamkeit schenken!

Aber das muss aufhören, Shaumbra. Das muss aufhören. Denn es ist im Grunde genommen nichts weiter als „geschäftige Arbeit“. Ihr lasst eure Energie einfach nur von Wänden zurückprallen – und ja, ich weiß, ihr sagt es mir jetzt in diesem Augenblick: Es gibt soo viel, das ihr tun müsst! Wer sagt das? (Publikum amüsiert) Wer sagt das?

„Aber was ist los, Tobias, du hast uns doch gesagt, dass es all diese Arbeit für uns zu tun gibt!“ Aber ich habe nicht gesagt, dass ihr die ganze Zeit über beschäftigt sein sollt! Ich habe nicht gesagt, dass ihr schwer arbeiten sollt. Ich habe nicht gesagt, dass ihr eure Energie-Ressourcen in Körper, Geist und Spirit auslaugen sollt.

Nun, das ist eine sehr weit verbreitete menschliche Tätigkeit, und sie wird sich in eurer Gesellschaft auch immer weiter verbreiten. Während die Dinge gerade dabei sind, sich zu beschleunigen, während sich die Geschwindigkeit erhöht, werden Menschen ebenfalls ihre Geschwindigkeit erhöhen. Habt ihr schon mal einen Hamster in seinem Rad beobachtet? (Lachen im Publikum) Es ist eine Art von Energie, in der das eine immer zum anderen passt: Je schneller der Hamster rennt, desto schneller dreht sich auch das Rad. Genauso ist es mit der Neuen Energie: Je schneller das Rad sich dreht, desto schneller versuchen auch die Menschen sich zu bewegen.

Bis zu dem Punkt, an dem ihr euch dann völlig erschöpft habt, oder euch selbst krank gemacht habt. Und dann haltet ihr einen Moment inne, und es wird euch klar, was da die ganze Zeit überhaupt los war. „Was war denn das nun alles? Warum habe ich nicht einfach Gnost benutzt?“ Hm.

Seht ihr: „Gnost“ ist die Antithese zum immer Beschäftigtsein. Ihr könnt entweder Gnost sein – oder ihr könnt im Stress sein. (Lachen, Tobias amüsiert)

Gnost übernimmt so viel von alldem für euch! Es kümmert sich um all den Stress und all das Hin- und Hergerenne. Gnost bringt die Energien zu dir. Gnost vereinfacht auch die komplexesten Situationen.

Gebraucht Gnost. Wie die liebe Jean es auf ihrem T-Shirt stehen hat: „Got Gnost?“ („Hast du Gnost?“ Anspielung auf einen in den USA beliebten Werbespruch der Milchindustrie: „Got milk?“ Anm. d. Übers.) Nun, du solltest es dir zulegen. Es ist eine gute Sache.

Menschen sind aus vielen verschiedenen Gründen immer beschäftigt und geraten in Stress. Sie gehen davon aus, dass das so sein muss. Es wird ihnen von ihren Eltern, ihren Lehrern, ihren Vorgesetzten gesagt, dass sie die ganze Zeit über beschäftigt sein müssen. Aber der wirkliche Grund ist, dass Menschen die ganze Zeit über beschäftigt sind, weil sie sich die Realität ihres Lebens nicht anschauen möchten. Und so bleiben sie beschäftigt – es hält sie davon ab, sich Dinge anschauen zu müssen. Sie rechtfertigen es vor sich selbst, sie sagen: „Ich bin beschäftigt, das bedeutet, dass ich meinen Pflichten nachkomme, dass ich es wert bin, hier auf der Erde zu sein.“

Menschen benutzen das Beschäftigtsein als eine Entschuldigung dafür, nicht in ihr eigenes Herz zu schauen. Und sich ihre Wünsche nicht anzuschauen, ihre Bedürfnisse. Sie benutzen das Beschäftigtsein als einen Grund, sich die Schönheit des Lebens nicht anzuschauen. Sie benutzen das Beschäftigtsein dafür, nicht in die Schönheit ihres eigenen Spirit zu blicken.

Sie sind also die ganze Zeit über beschäftigt und rennen umher. Sie gehen hierhin und dorthin. Und die einzige Gelegenheit, bei der sie sich einmal einen Moment Zeit nehmen, ist der Punkt, an dem sie völlig erschöpft sind, am Ende des Tages.

Shaumbra, ihr braucht nicht mehr „beschäftigt“ zu sein, und ihr braucht nicht schwer zu arbeiten. Arbeitet Gnost. Seid Gnost.

Gnost ist eine wunderschöne Energie – es ist eure eigene. Sie kommt nicht von eurem Korrespondenten, sie kommt auch nicht von irgendjemand anderem. Es ist immer eure eigene gewesen. Es ist die Antwort, es ist die Vereinfachung einer jeden Situation.

Wenn ihr Gnost gebraucht, anstelle des Geschäftigseins, dann werdet ihr viel effizienter sein. Saint-Germain würde sogar sagen – ich muss hier kurz Rücksprache mit ihm halten – dass 92,5 % eurer Energie ineffizient ist, absolut vergeudete Energie. Indem ihr Gnost benutzt, werdet ihr viel effizienter werden – und wie Kuthumi: Ihr werdet viel einfacher werden.

Das Leben wird viel einfacher werden. Nun, ihr seht euch hier vor ein kleines Dilemma gestellt, während das geschieht. Ihr werdet zu euch selbst sagen: „Aber was soll ich nun tun? Ich habe all diese zusätzliche Zeit, alles in meinem Leben hat sich vereinfacht – was soll ich nun tun?“ Wir geben diese Frage zurück an euch.

Lieber Schöpfer, und lieber Lehrer: Was möchtest du gerne tun? Jetzt, wo dir das Geschäftigsein nicht mehr im Weg ist?

Was ist mit der Leidenschaft? Was ist mit dem wirklichen Grund, zu leben? Was ist mit der Freude, mit anderen Menschen zu arbeiten, deren Leben immer noch chaotisch ist, und voller Stress und verwirrend? Ein bisschen so, wie es auch eures war? Was ist damit, mit ihnen zu arbeiten, um ihnen bei der Vereinfachung zu helfen, ihnen verstehen zu helfen?

Mit all dieser zusätzlichen Energie-Effizienz, die ihr habt, werdet ihr in der Lage sein, zu erschaffen. Manchmal, wie wir wissen, beklagt ihr euch bei uns über das Erschaffen, ihr sagt: „Aber Tobias, du sprichst zu uns über das Erschaffen. Du sprichst zu uns darüber, dass wir diese großzügigen Schöpfer seien, und dennoch geschieht nichts!“ Ihr seid zu beschäftigt. Die Energien haben keine Möglichkeit, euch zu erreichen. Und ihr habt keine Möglichkeit, effizient mit eurer Schöpfer-Energie umzugehen.

Ihr solltet Gnost jeden Tag gebrauchen, auf bewusste Weise. Ich werde bald eine spezielle Sitzung nur über Gnost abhalten, aber ich habe damit etwas gewartet, weil ich wollte, dass ihr bereits damit arbeitet. Ihr sagt: „Aber wo ist es? Was ist es? Wie kann ich es finden?“ Das könnt ihr nicht. Ihr könnt es einfach nur benutzen.

Ihr könnt Gnost in jede beliebige Situation in eurem Leben einbringen. Es ist ein Teil von dir. Es ist beinahe schon komisch, es ist ein bisschen so, als wenn man sagen würde: Wie kann ich meinen Körper in eine physische Situation hineinbringen? Nun, er ist einfach da. Du erlaubst deinem Körper einfach, an allem teilzuhaben, was du tust.

Dasselbe ist es mit Gnost. Gnost war für eine lange Zeit verborgen gewesen. Aus vielen Gründen. Gnost ist die kreative Energie und die Lösung. Und es ist euer eigenes. Es ist euer eigenes, ihr seid die Besitzer.

Fangt also einfach an, es für euch in Anspruch zu nehmen. Es ist ein bisschen so wie mit eurem Korrespondenten: Wenn ihr es nicht in Anspruch nehmt und gebraucht, dann wird es sich eben wieder zurück in sein Versteck begeben.

Habt keine Angst, mit Gnost zu arbeiten, ihr könnt dabei nichts falsch machen. Gnost ist in keiner Weise so etwas wie eine „Energie der Macht“, mit der ihr gewohnt seid, umzugehen. Manchmal habt ihr Angst vor Macht-Energien, weil sie auf euch selbst zurückschlagen können. Ihr neigt dazu, euch von ihnen fernzuhalten.

Gnost ist in keiner Weise so etwas, es stammt nicht aus irgendeiner Quelle von Macht. Es besitzt keine negativen und positiven Attribute. Es ist noch nicht einmal ein Teil der Dualität, aber Gnost ist – DU bist – so intelligent: Obwohl Gnost kein Teil der Dualität ist, weiß es, wie es innerhalb der Dualität arbeiten kann. Es ist der Vereinfacher. Der Problemlöser.

Haltet euer Gnost sehr offen und frei. Versucht nicht, zu spezifisch zu sein, und zu sagen – wie in dem Beispiel, das vorhin von Cauldre genannt wurde: „Ich brauche 100 Dollar, also gnoste sie für mich.“ Nun begrenzt ihr eine an sich unbegrenzte Kraft. Ihr definiert sie auf übermäßige Weise – warum würdet ihr das tun wollen?

Gnost geht alles an und löst es – auch ein Thema mit der Fülle. Und noch einmal: Hegt keine Erwartungen, wie es das tun soll. Es kann es auf ein paar sehr interessante Weisen tun. Vielleicht liegt irgendwann ein Umschlag vor eurer Tür. Das wäre das offensichtlichste. Aber vielleicht kommt Gnost auch herein und hilft dir, die Themen loszuwerden, die bisher die Fülle wirklich zurückgehalten haben – der Selbstwert. Der Selbstwert.

Gnost – die Lösung – kommt also vielleicht herein und klopft dir auf den Kopf, in Bezug auf deinen Selbstwert. Damit du über einige dieser Hürden hinwegkommst, so dass der natürliche Fluss von Fülle ein Teil deines Lebens sein kann. Es ist so einfach.

Shaumbra – lasst das Beschäftigtsein los. Wir werden euch daran erinnern – und euer Korrespondent wird euch daran erinnern – wenn ihr zu sehr in das Beschäftigtsein hinein abdriftet. Wenn ihr nicht effizient seid. Und dann ist es an der Zeit, diesen tiefen Atemzug zu nehmen, Gnost hereinzubringen – dein Gnost, nicht das von irgendwelchen anderen – Gnost für dich arbeiten zu lassen, um alles zu „rationalisieren“, und eure Situation viel effizienter zu gestalten, viel effizienter.

Fahrt damit fort, es auf einer täglichen Basis zu benutzen. In 30 Tagen, Shaumbra, wird eure Energie von 92,5 % Ineffizienz auf eine Ebene von 73,1 % Ineffizienz fallen! Laut Saint-Germain, natürlich! (Lachen im Publikum) Das sind seine Zahlen, nicht meine. Saint-Germain liebt es, diese spezifischen Daten zu nennen.

Wenn ihr es jeden Tag nutzt, dann werdet ihr die Erfahrung machen, dass ihr energetisch effizient lebt. Und Menschen werden das bemerken. Ihnen wird euer „Glanz“ auffallen. Sie werden eine Vereinfachung bemerken. Sie werden bemerken, dass du nicht mehr so wahnsinnig komplex bist. Sie werden dein entspanntes Auftreten bemerken.

Wir werden immer wieder darauf zurückkommen und darüber sprechen, Monat für Monat. Über dein Beschäftigtsein, darüber, Gnost zu nutzen. Denkt daran: Diese beiden sind Gegensätze. Das Beschäftigtsein ist komplex, im Allgemeinen ist es chaotisch – und im Allgemeinen geht es dabei darum, etwas zu vermeiden. Gnost ist eine Lösung.

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