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 Über Glaubenssysteme - Fortsetzung

siehe auch Über Hypnose


                                                                                                                                                                        
    

The Crimson Circle

LEHRER-SERIE, Shoud 5
16. Dezember 2006

„Philosophie ist tot“ – F&A


Frage 10:
(ein Mann am Mikro)
Oh Tobias, Tobias, Tobias. (Tobias schmunzelt) Was soll ich nur bloß mit dir machen? Ich bin auf meinem geflügelten Pferd geflogen, wie du weißt, um als Helfer oder als ein Standard des Orden des Crimson Circle hier zu sein, um dich hier an dieser Tafel zu treffen für dieses prächtige Fest, und ich habe eigentlich keine Frage, aber sie formt sich jetzt gerade.

Tobias:
Das ist ja wie eine Epidemie heute. Viele Nicht-Fragen während unserer Fragerunde.

Fragesteller:
Eine ist jetzt gerade aufgetaucht, und du weißt, dass ich ein gewaltiges Jahr hatte, im Sinne von unglaublichen Erfahrungen – Glaubenssysteme, die sich verändert haben und einige, die...

Tobias:
…auseinander rissen?

Fragesteller:
…auseinander rissen und die ich habe gehen lassen, und als Ergebnis bin ich zum Beispiel im letzten Jahr nicht laufen gegangen. Ich war daran gewöhnt jede Woche 50km zu laufen, nur um mein Gewicht in Ordnung zu halten. Ich bin jetzt nicht mehr laufen gewesen. Und ich habe praktisch kein Gewicht zugelegt. Außerdem habe ich fast 20 Jahre lang keinen Alkohol getrunken, und ich habe dieses Glaubenssystem losgelassen, dass ich ein Alkoholiker wäre und ich habe kürzlich wieder damit angefangen, Alkohol zu trinken. Und obwohl ich für eine kleine Weile ein wenig Angst hatte, ob ich mir wirklich erlaubt hätte, dieses Glaubenssystem loszulassen oder nicht, weiß ich jetzt in der Tat, dass es jetzt sehr klar ist, dass es verschwunden ist. Und ich fand es nur interessant, das zu wissen… und nebenbei bemerkt, du weißt, dass du sehr wütend gewesen bist, als du im Gefängnis warst, wenn ich jetzt daran denke.

Tobias:
Sehr wütend.

Fragesteller:
Du warst sehr wütend und ich erinnere mich. Zurück zu meiner Frage... Ich dachte, ich frage das hier einfach mal... ich hab mich gefragt, ob du vielleicht einen Vorschlag hättest, welches Glaubenssystem ich jetzt einfach gehen lassen sollte? (Einige Lacher)

Tobias:
Glaubenssysteme sind wirklich eine sehr brillante Sache. Sie sind brillant. Sie werden nur unbrillant, wenn sie eingeschlossen oder gefangen werden. Das passiert natürlich viel zu oft. Ein Mensch entwickelt ein Glaubenssystem und erlaubt diesem System nicht sich zu entwickeln. Sie schließen es ein. Sie halten es gefangen, um deine Worte zu benutzen, und dann glauben sie, dass das der einzige Glaube ist.

Glaubenssysteme sind wirklich sehr kreativ. Sie inspirieren. Sie dehnen sich aus. Sie erlauben einem Menschen seine Träume zu verwirklichen und sie erlauben einem menschlichen Engel seine gesamte Reise zu erfüllen. Es gibt da nichts Falsches an Glaubenssystemen, so lange ihr ihnen erlaubt sich auszudehnen und sich zu verändern und zu fließen und sich immer wieder an neue Situationen anzupassen.

Du hattest ein sehr eingeschlossenes Glaubenssystem über das Thema ein Alkoholiker zu sein. Es wurde dir richtig eingeprügelt. Du warst hypnotisiert in dem Glauben, dass du ein Alkoholiker wärest. Die gute Nachricht war, dass es dich von der Selbst-Zerstörung in diesem Leben abgehalten hat, weil du diesen Weg gegangen bist. Die schlechte Nachricht war, dass du weiter an diesem Glaubenssystem auf sehr ängstliche Weise festgehalten hast, in der Art, dass wenn du es gehen lassen würdest, du wieder dein altes dämonisches betrunkenes Selbst werden würdest (einige Lachen). Aber das ist, wie du das gefühlt hast, und nicht unbedingt, wie ich es gefühlt habe, aber du hattest Angst davor zu deinem alten Ich zurückzukehren. Also hast du dieses Glaubenssystem sehr starr gehalten.

Offensichtlich ist es jetzt so, dass du erlaubt hast, dass sich dieses Glaubenssystem ändert und sich ausdehnt bis zu dem Punkt, dass du, wie du es nennen würdest, ein Alkoholiker warst. Du warst psychologisch süchtig nach Alkohol. Aber jetzt dehnt sich das aus und du sagst, dass es nicht länger eine Begrenzung ist, dass du dich nicht daran erinnern musst, aber dennoch hast du die wundervolle Erfahrung gemacht dich zu Übertrinken und dann herauszufinden wie es wäre, mit dem Trinken aufzuhören.

Das Glaubenssystem dehnt sich jetzt also aus und entwickelt sich, und das ist eine lustige Sache um damit zu spielen. Es ist dein Glaubenssystem. Du hast es erschaffen. Jetzt fühle es und sieh zu, wie es sich ausdehnt. Es ist du, aber es hat eine eigene Lebenskraftenergie, die es weiter bewegt. Wo wird es also als nächstes hingehen? Was wird es tun? Es ist nicht so, dass wir hier irgendetwas verneinen in Bezug auf den Glauben, dass du ein Alkoholiker warst und dann ein trockener Alkoholiker wurdest – das sind zwei verschiedene Glaubenssysteme, die aufeinander geprallt sind. Aber jetzt entwickelt es sich in ein viel größeres Glaubenssystem. Und welches ist das? Es liegt an dir das zu wählen.

Es liegt an dir damit zu spielen. Es liegt an dir deine Energie hinein zu geben und zu beobachten, wie es sich entwickelt. Wenn du vielleicht die Art, wie es läuft oder sich entwickelt und ändert nicht magst, dann kannst du es immer auf eine neue Weise erschaffen. Du musst das nicht strukturieren. Du musst hier keinen Hammer und Nägel und Bretter rausholen und versuchen dieses Glaubenssystem einzuschließen und zu formen. Es ist wie eine immer wiederkehrende Ebbe und Flut, aber du kannst ihm auch die Richtung weisen. Also, du Lieber des Lichts, was möchtest du heute glauben?

Fragesteller:
Ich glaube nicht, dass ich an irgendetwas glauben möchte. Ich möchte einfach nur völlig bewusst sein.

Tobias:
Das ist ein guter Glaube. Glaubst du, dass du völlig bewusst sein kannst? Und dann nimmt dich dieses Glaubenssystem zu diesem fließenden Bewusstsein mit. Aber tappe hier nicht in die Falle diesen Glauben zu begrenzen, denn du kannst über dieses Bewusstsein hinausgehen, und das ist dann eine andere Reihe von Diskussionen.

Fragesteller:
Okay. Ich danke dir wirklich sehr dafür - und ich werde darauf trinken! (Lachen und Applaus)





The Crimson Circle

CLARITY-SERIE, Shoud 2
3. September 2005
 


"Lebewohl, Shiva"


[…]

Nun. Lasst uns nun einen Moment lang klären. Es ist so einfach, so einfach wie einen tiefen Atemzug zu nehmen – zu klären, Energien hindurch bewegen lassen, die Dinge als das sehen, was sie wirklich sind. Und keine spezielle oder in sie eingeschlossene Illusion zu akzeptieren. Es geht darum zu klären, in die vielen, vielen Ebenen von dem hinein schauen, was vor sich geht. Und gerade jetzt geht in der Tat eine ganze Menge vor sich.

Es ist Zeit für eine Veränderung – überall auf der Welt. Und die Welt ruft danach. Sie ruft danach. Sie ruft danach, während wir nun auf diese Zeit des Quantensprungs zugehen, sie hat das Bedürfnis, sich selbst von alten Energien und altem Bewusstsein zu reinigen. Sie möchte sich selbst von den physischen Energien reinigen, die festgesteckt haben, und genauso auch von den Bewusstseinsenergien.

Es gibt auf der Erde ein altes Glaubenssystem, das bereit ist, sich zu wandeln. Und es ist teilweise eine Überlagerung, die viele von euch immer noch mit sich tragen. Und diese Überlagerung besagt, dass alles, was erschaffen wurde ebenso auch wieder zerstört werden muss. Alles, was aufgebaut wurde, muss wieder zusammenbrechen. Bei allem Guten, das geschieht, muss auch ein Teil der entgegengesetzten Energie ins Spiel kommen.

Um Fortschritt machen zu können, muss der Schöpfer immer gemeinsam mit dem Zerstörer daherkommen. Das YIN und das YANG, die Balance. Aber nun muss das nicht mehr so sein. Nun nicht mehr. Das ist altes dualistisches Denken, das besagt, dass der Schöpfer und der Zerstörer ein Teil ein und desselben sein müssen. Wir können uns heute darüber hinausbewegen, Shaumbra. Wir beginnen mit dieser Gruppe hier.

Lasst uns die Energie unseres zweiten Gastes hereinbringen – SHIVA, der Zerstörer. (Lachen) Die Zerstörer-Energie von SHIVA hat darauf gewartet, herein zu kommen. Oh, die Energie war auf der Erde sehr aktiv, während der letzten paar Wochen. Sie ist sehr verwurzelt in vielen Kulturen dieser Erde. Es ist Zeit, wisst ihr, Shiva mag seinen Job gar nicht mehr. (Lachen) Shiva wurde bereits vor langer Zeit dessen müde, der Zerstörer zu sein! Er wollte da heraus. Aber das hätte so viele auf der Welt so sehr aufgebracht, die das Gefühl hatten, dass der Schöpfer immer in der Begleitung des Zerstörers sein müsste. Aber Shiva findet nun hier diese wundervolle Möglichkeit, diesen magischen Moment mit Shaumbra hier und heute, zu gehen.

Nun, das wird eine ganze Menge Menschen schwer verärgern. (Gelächter) Es wird ihre Balance aushebeln, denn sie brauchen diese Zerstörer-Energie. Es war Teil ihres Lebens-Systems. Aber wir werden Shiva gehen lassen. Nun, wir müssen niemandem etwas davon sagen. (Gelächter) Wir lassen Shiva einfach heute gehen, und erlauben der anderen Energie, der Schöpfer-Energie, sich nun selbst auf eine neue Weise wieder zu finden. Bei der sie ihr Gegenteil nicht mehr benötigt, sie braucht diese „Antithese“ nicht mehr.

Shiva kommt ein bisschen müde herein – er hatte viel zu tun in der letzten Zeit. Er ist etwas ausgelaugt, er ist ein bisschen befremdet davon, warum die Menschheit so lange gebraucht hat, ihn aus seinen Aufgaben zu entlassen. Und „sie“. Es ist eine Energie beider Geschlechter. Sie arbeitet auf beide Weisen, je nachdem, um was ihr nachfragt.

Shiva wurde immer gerufen, um zu zerstören, um Strukturen zu herunter zu reißen. Und in gewissem Sinne war das auch angemessen. Struktur möchte sich immer wieder neu strukturieren – aber sie müssen nicht länger zerstört werden! Die Menschen haben Shiva zu wörtlich genommen. Sie haben Shiva zu dem Zerstörer gemacht, zu dem Vernichter von Energien. Ihr habt euch selbst also in einer Art Rhythmus wiedergefunden – die Menschheit hat sich selbst in einer Art Rhythmus wiedergefunden, ein Rhythmus von Aufbau und Zerstörung. Ihr habt es in euren eigenen Leben gesehen: An einem Tag habt ihr Geld – und am nächsten Tag zerstört ihr es wieder. An einem Tag habt ihr Gesundheit, und dann zerstört ihr sie. An einem Tag habt ihr einen Partner… oh, damit hat Shiva nichts zu tun, das ist eine andere Angelegenheit! (Lachen) - und dann geht ihr wieder eurer eigenen Wege.

An einem Tag fühlt ihr euch gut, und ganz und rein in eurem Sein, und dann ruft ihr Shiva herein, damit er zerstört, was ihr aufgebaut habt. Dies geschah, weil ihr euch gefühlt habt wie Götter, die sich noch im Training befinden, Junior-Götter, und dass ihr deshalb euren Schöpfungen nicht erlauben konntet, sich in ihre volle Realität hinein zu entwickeln. So brachtet ihr Shiva herein, und Shiva zerstörte, er riss alles wieder auseinander. Er sorgte für Veränderung, in der Tat, aber vielleicht ist es an der Zeit, sich aus diesem Bewusstsein herauszubewegen, dass ihr zerstören müsst – dass ihr das YIN und YANG braucht.

Nun, das wird einige von euch frustrieren. Ihr seid es so gewöhnt, Yin und Yang zu haben, die Gegensätze. Zwei verschiedene Wege, männlich und weiblich, all diese einander entgegengesetzten Kräfte. Ihr könnt euch noch nicht einmal vorstellen, wie es sein könnte, die entgegengesetzte Kraft nicht mehr zu haben! Ihr seid es so gewöhnt, dass Shiva vorbeikommt, um zu zerstören, was ihr aufgebaut habt, dass ihr es so akzeptiert habt. Soviele von euch sagen: „Ich habe eine Firma aufgebaut – aber ich weiß tief in mir, dass an irgendeinem Punkt irgendetwas schief laufen und alles wieder  zusammenfallen wird.“ So ist das Leben, so sagt ihr. Mit Shiva, der hereinkommt, um zu zerstören, was ihr aufgebaut habt. Junior-Schöpfer, die Angst hatten, ihre Schöpfungen freizugeben, in die vollständige Manifeststion hinein.

So. Lasst uns diese Energie von Shiva einatmen – sie kommt ohne das Schwert herein, hm. Ohne die dunklen Energien. Sie war überhaupt nicht das, was sie ursprünglich hätte sein sollen. Sie war dazu gedacht der Verwandler („transmutor“) zu sein. Die Menschen haben sie erst zum Zerstörer gemacht.

Lasst uns die Energien von Shiva einatmen. Und genauso auch die Energien von Shiva in jedem einzelnen von uns. In unserem Bewusstsein. In der Art und Weise, wie wir funktionieren und an was wir glauben. Wir glauben an Shiva. Wir glauben an den Zerstörer. Wir glauben an den Teufel, und an Luzifer, und an die Energien, die anderes auseinander reißen. Lasst uns diese alle in uns hineinatmen und fühlen, einen Moment lang. Lasst uns Shiva einatmen. Und sie ehren, für all die Arbeit, die sie getan hat.

Lasst uns Shiva einatmen, und Mitgefühl damit haben, warum dieses Glaubenssystem die Erlaubnis hatte, Teil unseres Lebens zu sein, und Teil unseres Bewusstseins. Und lasst uns dann Shiva aus ihren Aufgaben entlassen. Sie möchte zu ihren eigenen ursprünglichen und natürlichen Energien zurückkehren. Sie möchte nicht länger der „Zerstörer“ genannt werden. Nicht mehr länger derjenige sein, der Dinge kaputt macht, der auflöst.

Seht ihr, wir können Energie jetzt umstrukturieren auf eine Art, die nicht zerstörerisch ist. Es kann anmutig sein. Es kann fließen. Lasst uns Shiva mit diesen tiefen Atemzug einatmen - und dann entlassen wir sie. Entlasse Shiva, den Zerstörer aus deinem eigenen Inneren und aus dem menschlichen Bewusstsein heraus.

Andere werden noch immer mit Shiva in ihrem Leben spielen wollen. Durch das Freigeben dieser Energie am heutigen Tag - sie ist nicht mehr länger ein Gott, oder wird als Gott verehrt, keine Gottesenergie mehr, sie ist frei von all dieser Verantwortung, von diesem ganzen Arbeitsbereich. Durch das Gehenlassen dieser Energie besteht jetzt auch ein Potential für andere Menschen auf dieser Erde. Es besteht ein Potential für die Menschen, die bereit sind, die zerstörerische Energie in ihrem Leben hinaus gehen zu lassen, dass sie ebenfalls die Shiva - Energie entlassen können. Ihr braucht es nicht mehr in eurem Leben, ihr braucht keine Energien mehr, die zerstören. Transformation? Ja. Wandel und Ausdehnung? Ja. Aber es muss keine Zerstörung beteiligt sein, es muss nichts ausgelöscht werden. Dies ist Teil der Klarheit, Teil des Klärens. Wir klären die alte Überlagerung der Zerstörung. Der Schöpfer, der einzelne Schöpfer kann sich entwickeln, fließen und sich ausdehnen, doch er muss nichts mehr zerstören.

[...]


CLARITY-SERIE, Shoud 2 "Lebewohl, Shiva" – F&A

 

And so it is,

liebe Shaumbra und liebe Shaumbra-Gäste. Wir fahren fort mit der Energie dieses Tages. Es wird jetzt Zeit für unsere Diskussion, für die Fragen und Antworten. Tatsächlich habt ihr bereits in den vergangenen fünfzehn oder zwanzig Minuten die Veränderung, die Entwicklung von Energien gefühlt. Das alte Konzept von Shiva ist gegangen. Sogar wenn es euch nicht bewusst war, wer Shiva ist, war es doch ein Teil eurer Veranlagung. Da gab es immer diesen Teil von euch, der an einen Schöpfer glaubte, an einen Gott, der irgendwo dort draußen wäre - vielleicht sogar hier drinnen, aber das wusstet und fühltet ihr nicht so genau, und deshalb habt ihr euch auf die zweite Ebene von Energien verlassen. Ihr habt euch auf die Energie eines Schutzherrn oder eines Heilands verlassen. Genauso habt ihr euch auf die Energie des Zerstörers verlassen, darauf, dass diese Energien sich gegenseitig ausspielen würden.

Und ihr sagt nun, jetzt, wo die Energie des Zerstörers gegangen ist: „Was nimmt ihren Platz ein?“ Nichts muss ihren Platz einnehmen. Ihr seid ganz und vollständig in euch selbst, und um Schöpfung zu haben, braucht ihr keine Zerstörung. Das ist ein altes dualistisches Konzept. Schöpfung entsteht aus sich selbst heraus, sie entwickelt sich ständig weiter, sie ist wie eine Spirale, in ständiger Bewegung und Ausdehnung. Ausdehnung kann sich nach innen oder nach außen richten, alles zur selben Zeit. Ihr braucht den Zerstörer in eurem Leben nicht mehr.

Das menschliche Bewusstsein braucht diese Stürme nicht mehr, die in der letzten Zeit hereingekommen sind. Es braucht sie nicht. Es gibt andere Wege, aufgeklärtere, weisere Wege, wie ihr vielleicht sagen würdet, um Schöpfungen zu verwirklichen, um im Schöpfungsprozess zu sein. Es ist ein altes Konzept, dessen Zeit nun gekommen ist, und heute haben wir eine Tür geöffnet, um Shiva herauszulassen. Wir entlassen Shiva aus eurem Leben, aus dem endlosen Zyklus von guten Nachrichten, auf die wieder schlechte Nachrichten folgen müssen. Aufbau, auf den Zerstörung  folgt. Nehmt dies aus euren Glaubensmustern, aus euren Wahrnehmungen heraus. Es kann alles reine Schöpfung sein, reiner, vollständiger Ausdruck, die ganze Zeit über!

[…]

Frage 3:
(vorgelesen von Linda)
Hallo Tobias oder Adamus. Ich benutze alle Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen, aber scheinbar ist es mir nicht möglich einen Punkt zu erreichen, an dem das Leben beginnt, leichter und fließender zu werden. Spirituell und materiell gehe ich im Kreis herum. Ich lösche mich selbst finanziell aus, während ich doch spirituell das Glück meiner Seele fühlen kann. Ich habe vor langer Zeit gewählt, die Leidenschaft meiner Seele zu kennen und zu leben, und jetzt haben wir die Gabe der Klarheit hinzugefügt, aber mein eigenes Leben ist ein solches Durcheinander - genau wie vor zehn Jahren! Warum beschränke ich mich selbst auf dieses Maß? Ich möchte nicht mehr in der Tretmühle des Harten und Beschwerlichen sein. Bitte gib mir einige Einsichten und danke für deine Begleitung!

Tobias:
Deine Frage gehört sehr stark zu der Zusammensetzung unseres heutigen Shouds. In Wirklichkeit stellst du diese Frage nicht nur für dich selbst, sondern für alle Shaumbra, die sich das fragen. Sie fühlen, dass - trotz allem was sie gelernt haben - sich die Dinge noch immer nicht bewegen. Genau deshalb haben wir heute die Shaumbra-Energie hereingebracht und sozusagen geboren, damit sie auf neue Art eine direktere Unterstützung für alle sein kann. Genau deshalb haben wir heute auch die Energie der Zerstörung entlassen. Du sprichst über deinen eigenen Fortschritt, die Einsichten, die du hattest, aber dennoch sagst du, dass dein Leben ein finanzielles Desaster ist, es wurde dadurch zerstört oder ausgelöscht, wie du gesagt hast.

Menschen, sogar Shaumbra, fahren fort zu erbauen und zu zerstören, sie erbauen und zerstören, ihr baut euch spirituell auf aber ihr manifestiert dies nicht auf der  praktischen Ebene. Entlasse also Shiva aus deinem Leben, entlasse jegliche zerstörende Energie, lass die Fülle hereinfließen. Wenn ihr euch dabei ertappt, euch weiter anzustrengen und zu kämpfen, weiterhin in der Härte zu leben, bitten wir euch, einfach mit dem Atmen zu beginnen! Wegen der verschiedenen Ebenen auf denen ihr daran arbeitet euch selbst zu untergraben, seid ihr nicht in der Lage, alle eure Anteile zu integrieren - beginnt mit dem Atmen.

Manche sagen, wir nutzen dies als unsere Entschuldigung, als ein einfaches Allheilmittel, so wie ein Arzt, der Aspirin verschreibt, aber das Atmen bringt euch zurück zu einem Punkt der Integration. Ihr könnt nicht bewusst atmen, ohne dabei früher oder später an einen stillen Punkt zurückzukommen, zurück zu einem Punkt des Einsseins. Also werden wir euch bitten, euch auf das Atmen zu konzentrieren. Lasst die Energie der Zerstörung gehen - gebt euch die Erlaubnis das Leben zu genießen, was ihr noch immer nicht tut. Manchmal plappert ihr die Worte nach, weil ihr denkt, das würde das Problem lösen, aber könnt ihr euch wirklich erlauben, das Leben und eure Schöpfungen zu genießen? Danke schön.



The Crimson Circle

RÜCKKEHR-SERIE, Shoud 10
2. Mai 2009

 

“Benutzer übernimmt die volle Verantwortung” - F&A  

   

Frage von Shaumbra 5 (eingesandt per E-Mail, Linda liest vor):
Tobias, mir ist nicht ganz klar, welche Rolle unsere Glaubensmuster haben im Zusammenhang mit unserem Wohlbefinden. Angenommen, zwei Menschen, die Kopfschmerzen haben, bekommen vermeintlich gleiche Tabletten und beiden wird gesagt, dass die Tablette einen schmerzstillenden Wirkstoff enthält. In Wirklichkeit ist die eine Tablette ein Placebo, also eine Zuckerpille, und die andere enthält den Giftstoff Cyanid. Derjenige, der die Zuckerpille genommen hat, wird vielleicht seine Kopfschmerzen los, weil er geglaubt hat, ein Schmerzmittel genommen zu haben. Der andere wird höchstwahrscheinlich sterben, obwohl er geglaubt hatte, nur eine Schmerztablette zu nehmen...

Linda:
Also, wenn er stirbt, dann war das ja tatsächlich ein Anti-Schmerzmittel! (viel Gelächter im Publikum und von Tobias). Ich hab das drei Mal gelesen, bevor mir das aufgefallen ist.

Shaumbra 5 (Linda liest weiter):
In wieweit beeinflussen Glaubensvorstellungen die erschaffene Wirklichkeit in dieser Situation.

Tobias:
Super. Das kann ich kaum übertreffen. (Gelächter) Weil die Leute nicht glauben, was sie glauben, das ist der Grund. Wenn einer wirklich an sich selbst glauben würde und an seine eigenen Schöpfungen, dann wäre es egal, ob er Benzin oder Wasser trinken würde, wenn sie wirklich in sich selbst zentriert wären und ihr Körper vollkommen ausgerichtet und darauf abgestimmt wäre. Der Körper weiß ganz genau, wie er Dinge, die nicht angebracht sind für ihn, ausschalten kann, oder wie er sie loswerden kann. Er kann sich selbst reparieren und wieder herstellen, kann Glieder nachwachsen lassen und all solche Dinge.

Aber was hier geschehen ist, ist, dass Glaubensvorstellungen mittlerweile total verwässert sind und dass keiner mehr an sie glaubt. Sie werden irgendwie verallgemeinert und geschwächt, so dass Dinge wie das Cyanid dem Menschen schaden, denn er übernimmt grundsätzlich die Glaubensvorstellung, die in dieses Gemisch Cyanid mit eingefügt wurde.

Es ist also so, dass Glaubensvorstellungen sehr wichtig sind und als deren Besitzer, als souveräne, unabhängige Wesen, könnt ihr eure Glaubenssysteme für oder gegen euch arbeiten lassen. Die großartigsten Wesen, die aufgestiegenen Meister, entwickeln Glaubenssysteme und haben das schon immer getan, aber sie wissen, das ist nur ein Spiel. Sie wissen, sie können jederzeit Glaubenssysteme erschaffen und ent-schaffen. Sie benutzen Glaubenssysteme wie ihr 1-Dollar-Scheine. 

[...]
 

 

 

The Crimson Circle

CLARITY-SERIE, Shoud 5
17. Dezember 2005

 

"Schattenselbste und Potenziale"

 

[...]

So. Wir sprachen darüber, was euch nährt, wie dein Glaubenssystem erschaffen wird und wie du diese Energien von außen in dich hinein ziehst, damit sie dich dabei unterstützen, diese Realität aufrechtzuerhalten.  

Es ist sehr einfach. Um das herauszufinden braucht man keinen – wie sagt man – Atomphysiker oder Doktor der Philosophie. Denn all diese Dinge nähren dich in deinem Leben. Sie sind nicht gut und nicht schlecht – sie nähren dich einfach nur. Sie helfen mit, deine Realitäts-Plattform zu erschaffen. Das ist alles, was sie tun. Nun, es ist ein Segen. Und vollkommen gleichgültig worum es sich handelt, trägt es dazu bei, jene Realität zu erschaffen, um die du gebeten hast - auf irgend einer Ebene.  

Fahre damit fort, dir allem gewahr zu sein, was dich nährt. Und lasst uns noch einen Schritt weiter gehen: Wie nährst du andere Menschen? Wie nährst du alles um dich herum? Wie nährst du deine Haustiere? Wir sprechen hier nicht über das Hundefutter, wir sprechen über Energie-Futter. Wie nährst du Gaia um dich herum? Wie nährst du dein Fahrzeug, dein Auto? Du glaubst, es sei einfach nur ein Stück Metall? Überlege noch einmal! Es ist eine spirituelle Identität. Hm. Es hat keine Seele, es hat einen Motor. (Lachen im Publikum) Es wird nicht reinkarnieren, es landet auf dem Schrottplatz. Und dennoch besitzt es eine spirituelle Prägung, eine Identität. Es besitzt sein eigenes Bewusstsein – und du nährst es.

Du füllst nicht einfach nur Benzin in den Tank. Jedes Mal, wenn du dich hineinsetzt, wird es durch deine Einstellung, deine Präsenz, deine Glaubenssysteme genährt. Wenn du ein Auto hast, das die ganze Zeit irgendwelche Pannen hat: Hm, schau dir an, wie du es nährst. Wenn es immer wieder zusammenbricht, Shaumbra: Lasst es verschrotten, kauft euch ein neues, genießt das Leben. Es macht keinen Sinn, in einer alten Schrottkiste herumzufahren. Du wirst niemanden beeindrucken, wenn du ein Guru bist, der in einem alten Auto herumfährt. Glaubt uns, diese Zeiten sind vorbei. Hm. (Schmunzelnd:) In der Tat, Saint Germain ist hier. (Lachen im Publikum)

So, Shaumbra. Wie nährt ihr andere?

Wie nährt ihr die Energie eurer Kinder? Nochmal: Es gibt hier kein Gut oder Schlecht. Worin genau besteht eure Beziehung? Wie nährt ihr eure Geschwister? Manchmal recht dramatisch, in der Tat, hm. (viel Lachen im Publikum, Tobias bezieht sich auf die Geschichte, die Linda vor dem Shoud aus ihrem eigenen Leben erzählt hat.) Wie nährt ihr eure Mitarbeiter? Ermächtigt und bevollmächtigt ihr sie oder der haltet ihr sie klein? Gebt ihr ihnen das Gefühl, dass sie das Recht haben, sie selbst zu sein oder tragt ihr zu ihren Begrenzungen bei? Einige von ihnen, Shaumbra - und das wird euch bekannt vorkommen –, einige eurer Mitarbeiter möchten doch wahrhaftig mit „Begrenzung“ genährt werden!  

Sie verstehen nicht, dass sie ebenfalls Gott sind, sie sehen sich selbst als „einfache Sterbliche“. Einige eurer Mitarbeiter halten sich selbst – wie sagt man – für eher beschränkt, ohne irgendwelche Talente oder Fähigkeiten. Und sie möchten buchstäblich nur auf diese Weise genährt werden. Sie möchten, dass man auf sie herabblickt, sie möchten klein gemacht werden. Oh, sie beschweren sich natürlich von Zeit zu Zeit darüber, aber sie nähren sich davon. Welche Art von Beziehung habt ihr mit ihnen? Wann möchtest du mit dieser Art des Nährens aufhören, das du ihnen zukommen lässt – oder: Wann möchtest du das Potenzial ändern, das hinter diesem Nähren steckt?  

Wie ist eure Beziehung zum Kellner oder zur Kellnerin in einem Restaurant? Seht, da steckt viel mehr an Auswirkungen und Energie dahinter, als ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt.  

Sie sind diejenigen, die euch bedienen und sie sind es, die die Verbindung zur Küche herstellen und euer Essen von dort herausbringen. Hier findet ein kontinuierlicher Energieaustausch statt. Wie nährt ihr sie? Nun, das hat wohl eine ganze Menge damit zu tun, wie sie euch nähren, hm, mit diesem Essen, das sie an euren Tisch bringen! 

Wie nährst du Menschen im Straßenverkehr? In den Autos um dich herum? Wie nährst du denjenigen, der an dir vorbeizischt und dich fast zu Tode erschreckt, weil du dich irgendwo im Traumland herumtreibst, während du die Landstraße entlangfährst? (Lachen im Publikum) Du gabst deinem Auto die Erlaubnis, mal eben kurz auf „Autopilot“ umzuschalten, während du dir eine kleine Pause gegönnt hast. Wie nährst du also diesen Menschen? Und auch hier wieder: Kein Urteilen. Fühle einfach nur, was hereinkommt und hinausgeht die ganze Zeit über.  

Wie nährst du den Verkäufer im Laden, wenn du hereingestürmt kommst? Du bist in Eile, du kaufst etwas, du hast noch nicht einmal Zeit für ein Lächeln. Du wirfst das Geld auf die Theke, du bist ungeduldig, du wärst am liebsten schon wieder draußen. Du bist verärgert, weil er vielleicht nicht deine Sprache spricht. Wie nährst du diesen Menschen? Interessant ist auch, wie du wiederum von ihm genährt wirst. Diese Dynamiken sind erstaunlich – und sie sind im Grunde genommen recht einfach. Sei dir also sehr bewußt, wie all dieses Nähren die ganze Zeit vor sich geht.  

Lasst uns nun auf eine andere Ebene gehen. Wie nährt ihr über die physischen Bereiche hinaus? Seht, wie empfangt ihr aus den nicht-physischen Bereichen? Wie gestaltet sich eure Beziehung zu den Engeln und Erzengeln? Wie nährt ihr sie? Seht ihr, „Erzengel“ („arch-angel“) bedeutet „archetypische Energie“; diese Wesenheiten haben keine Seele.  

Ihr selbst bringt oder füttert eure Energie in diese archetypischen Wesen, in diese Erzengel hinein. Ihr helft, sie zu erschaffen. Erzengel Michael – er hat keine Seele. Er ist ein Teil von euch. Ihr helft dabei, diese „Gesamtenergie“ zu erschaffen. Engel Gabriel – genau dasselbe. Wie nährt ihr all dieses?  

Urteilt nicht über euch, fühlt euch nicht schuldig, denkt nicht: Oh, jetzt habe ich einen bösen Gedanken gedacht! Das ist nicht entscheidend, nicht im geringsten. Es geht hier nämlich nur um das Bewusstsein, es geht um eure inneren Wünsche und Leidenschaften. Und nur diese sind entscheidend. 

Einige von euch machen sich solche Sorgen über das was sie denken, dass sie sich total darin verfangen haben. Doch es geht hier um etwas sehr viel Tieferes. Es geht um die inneren Leidenschaften und Impulse. Es geht ganz besonders um die tieferen Glaubensvorstellungen. Ihr bemüht euch so sehr, darauf zu achten, was ihr denkt. Findet lieber heraus, welche Glaubenssätze eurem Denken zugrunde liegen und nicht was ihr denkt. Diese beiden sind völlig verschieden, Glaubenssätze und Gedanken sind zwei ganz unterschiedliche Dinge, Shaumbra. Beschäftigt euch einmal für eine Weile damit, hm.  

Nun. Wie nährt ihr die anderen Seins-Bereiche, und wie nähren diese euch? Oder verschließt ihr euch? Glaubt ihr, dass es keinen „Santa-Claus“ gibt, dass das einfach nur irgend so ein Charakter ist, der mal erfunden wurde und vielleicht mehr Schaden anrichtet hat als nutzt?  

Vielleicht sind einige von euch immer noch wütend auf Santa-Claus, weil er euch nie das gebracht hat, was ihr euch gewünscht habt, nicht wahr? Vielleicht habt ihr euch dann irgendwann – genau aus diesem Grund - den Bereichen der Imagination verschlossen? Denkt einen Moment darüber nach. Vielleicht wurde euch als Kinder die angemessene Erfahrung von „Santa“ vorenthalten? Vielleicht wart ihr auch so sehr enttäuscht, als man euch erzählte, dass er überhaupt nicht real sei, sondern nur ein Fantasie-Produkt, das eigens dazu geschaffen wurde, in der Weihnachtszeit kleine Kinder zu beruhigen.  

Vielleicht gab es irgendein negatives Erlebnis, das euch davon abgehalten hat, euch in die multidimensionalen, imaginativen Bereiche hinein auszudehnen, die genauso real, vielleicht sogar noch viel realer sind, als die menschliche Realität, in der ihr jetzt gerade sitzt - genauso real oder sogar noch mehr. 

Diese Bereiche der Imagination existierten bisher relativ getrennt von der „menschlichen Dimension“ – doch sie sind sehr, sehr real. Frag irgendeinen der Engel – er wird es dir gerne sagen. Sie sind genauso real. Vielleicht anders, doch real.  

Da gab es nun also bis heute diese Trennung zwischen der menschlichen Realität und den anderen Realitäten. Ihr habt eine Mauer, eine Barriere zwischen ihnen erschaffen. Ihr habt Glaubenssysteme erschaffen, die diese beiden Realitäten strikt voneinander getrennt haben. Doch jetzt kommen sie wieder zusammen, Shaumbra. Sie kommen zusammen und können jetzt Seite an Seite existieren, auf multidimensionale Weise - das Materielle und das Nicht-Materielle nebeneinander. Das ist äußerst real. Oder wie sagt  man: Ein äußerst direktes Potenzial. 

Wir werden in den nächsten Shouds darüber sprechen, wie diese Dinge funktionieren. Wir bitten euch jedoch, gerade weil dazu eine Tendenz besteht, bei all dem nicht zu kopflastig zu werden. Also bitten wir euch, es ebenso in eurem Herzen zu fühlen und auch in euch hineinzuatmen, wenn ihr spürt, dass ihr im Kopf seid. Es gibt da ein paar sehr grundlegende Prinzipien, ein paar Basiswerkzeuge.

[…]

 


 

The Crimson Circle

Clarity Serie, Shoud 7
4. Februar 2006


"Das Lösen der Verbindung"

[...]


Schaut euch alles in eurem Leben an! Macht sozusagen eine Inventur, und zwar nicht nur in Bezug auf die physischen Dinge. Macht eine Inventur in Bezug auf eure Familie, auf eure Freunde. Schaut euch auch all das genau an, was um euch herum vor sich geht.

Macht eine sehr tiefgehende Inventur eurer eigenen Glaubenssysteme. Wir haben bereits sehr ausführlich über Glaubenssysteme gesprochen. Glaubenssysteme sind das, was Realität erschafft.

Geht alles im Einzelnen durch und schaut euch jede eurer Glaubensvorstellungen genau an – so wie ihr euren Schrank durchschauen würdet, um alte Kleidung auszusortieren. Manchmal wird so ein Kleiderschrank ziemlich voller Müll sein, wisst ihr. Er ist mit viel zu vielen Dingen angefüllt, mit Dingen, die eigentlich überhaupt keinen Wert mehr besitzen, die aber immer noch Platz wegnehmen.

Nehmt euch den „Kleiderschrank eurer Glaubenssysteme“ vor, schaut euch jedes Teil darin eins nach dem anderen genau an. Ohne zu verurteilen. Brauchst du es noch? Passt es dir noch? Hm. Ist es bereits aus der Mode? Kannst du es weggeben?

Manchmal werden Glaubenssysteme zu etwas, das so tief vergraben und versteckt ist, dass ihr es noch nicht einmal mehr sehen können - wie es auch bei manchen Dingen in eurem normalen Schrank der Fall ist. Manchmal müsst ihr euren Schrank einfach komplett ausräumen. Nehmt alles heraus, lasst ein wenig frische Luft an alles kommen. Und legt nur die Dinge wieder zurück hinein, die ihr wirklich in eurem Leben haben möchtet.

Es gibt nichts, was an Glaubenssystemen an sich falsch wäre. Sie sind eine der grundlegenden Energien oder Werkzeuge, um Realität strukturieren zu können. Ihr braucht Glaubenssysteme. Aber was hier geschehen ist, ist dass ihr sie immer wieder über jeweils ältere Überlagerungen drübergelegt habt, immer und immer wieder. Einige von ihnen lagen dann im Wettstreit oder im Konflikt miteinander – und das zog euch dann sofort eure Energie ab.

Ihr verliert dadurch Energie. Die meisten der Glaubenssysteme, die ihr jetzt gerade habt – ich würde sagen 60 oder 70 % von ihnen – braucht ihr nicht mehr! Sie dienen euch nicht. Ihr haltet noch an ihnen fest, weil ihr glaubt, dass ihr vielleicht an dem einen oder anderen Punkt in eurem Leben wieder auf sie zurückgreifen müsst.

Ihr haltet an einigen dieser Glaubenssysteme auch deshalb nach wie vor fest, weil ihr einfach glaubt, dass das so sein muss. Ihr haltet an ihnen fest, weil ihr es einfach noch nicht besser wisst. Niemand hat euch je mitgeteilt, dass es möglich ist, ein Glaubenssystem loszuwerden!

Es gibt sehr viele unterschiedliche Glaubenssysteme. Du glaubst zum Beispiel an eine ganz bestimmte Art und Weise, auf die Fülle in dein Leben fließt. Das ist dir nun nicht mehr dienlich. Du glaubst, dass bestimmte Dinge auf eine bestimmte Weise getan werden sollten. Warum? Wenn sie zuvor auf diese Weise getan wurden dann bedeutet das noch lange nicht, dass sie auch weiterhin auf diese Weise getan werden müssen.

Es gibt Glaubenssysteme, die aus dem Massenbewusstsein stammen, und die ihr auf die eine oder andere Weise einfach in eurem eigenen Leben erlaubt habt. Ihr habt ihnen erlaubt, den Weg in euren Kleiderschrank zu finden. Aber sie gehören dort nicht mehr hin.

Glaubenssysteme – sie können sehr eigensinnig sein. Sie können sich verstecken. Sie können vortäuschen, dass sie immer noch einen Wert für euch haben. Aber gerade in dieser Zeit, Shaumbra, wenn ihr irgendetwas in eurem Leben tun möchtet, um eure Klarheit zu schärfen: Untersucht eure Glaubenssysteme, jedes einzelne von ihnen.

Schätzt alles neu ein! Eure Gefühle in Bezug auf Essen. Eure Einstellung gegenüber dem Leben, gegenüber der Religion, gegenüber Gott. „Gott“ ist auf einer sehr hohen Ebene die größte Glaubenssystem-Überlagerung, die es nur geben kann – die Glaubensvorstellungen darüber, was Gott ist und was Gott nicht ist.

Schaut euch die Auswirkungen davon in eurer Welt von heute an. Länder und Religionen, die miteinander im Kampf liegen, die töten – und all das im Namen Gottes. Warum begibt sich nicht einfach mal jemand in das Glaubenssystem „Gott“ hinein und fragt: „Und wo kommt das denn eigentlich her? Selbst wenn es im Heiligen Buch steht: Warum ist es vorhanden?“

Brauchen wir das überhaupt noch? Brauchen wir diesen Gott weiterhin? Einige von euch glauben weiterhin, dass ihr einen „Gott“ wirklich braucht. Interessant. Wir bewegen uns hier auf dünnem Eis. Ihr glaubt, dass ihr einen Gott braucht – dass da irgendwo eine Art allmächtiges Wesen existieren muss! Ist das so? Muss es diese „Eine Liebe“ geben, diese alles vereinende Kraft?

Das müsst ihr beantworten, nicht ich. Aber schaut es euch an: Dient es euch?

Einige von euch – und wir sprechen hier zu allen Shaumbra und in der Tat zu der gesamten Menschheit – einige von euch brauchen diese elternähnliche Gestalt, dieses Gottesbild. Eine Person, zu der ihr an einem bestimmten Punkt immer wieder zurückkehrt. Einige von euch glauben, dass ihr, wenn ihr diese Erde verlasst, in diesen ewigen Zustand von Perfektion und Glück zurückkehrt. Dient euch diese Vorstellung?

Das alles hat nichts mit „Wahrheit“ zu tun, wisst ihr. Es hat nichts mit Wahrheit zu tun. Ihr werdet entdecken – falls ihr das noch nicht getan habt – dass es so etwas wie „Wahrheit“ nicht gibt. Es gibt höhere Ebenen von Bewusstsein – und „Wahrheit“ wandelt sich ständig. Es gibt sie nicht, die eine Wahrheit.

Schau dir an, welches deine Wahrheiten sind. Schau dir an, an was du dich festhältst und was du glaubst. Räume diesen Kleiderschrank aus – und achte dabei die ganze Zeit auf die Einfachheit.

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The Crimson Circle


CLARITY-SERIE Shoud 5
17. Dezember 2005


"Schattenselbste und Potenziale" F&A

Frage 1:
(aus einer Email, vorgelesen von Linda)

Lieber Tobias. Vor zehn Jahren passierte mir ein Unfall, der meinem Leben eine andere Richtung gab. Seit dieser Zeit hatte ich immer wieder Schmerzen in meiner Hüfte, aber in der letzten Zeit schmerzt sie besonders häufig und intensiv. Könntest du da etwas dazu sagen? Vielen Dank.

Tobias:
In der Tat, ein körperlicher Unfall, wie der, in den du verwickelt warst, hat – wie sagt man – spätere Probleme zur Folge, im eigentlichen physischen Körper. Und das ist eine wundervolle Situation in deinem Leben und in deiner Realität, dafür, dieses ganze Konzept der Schattenbiologie einzubringen.

Du drückst das verletzte oder verwundete physische Selbst aus. Aber dahinter, im Schatten beziehungsweise im Hintergrund, ist das vollständig wiederhergestellte und geheilte physische Selbst. Lass diesen Aspekt nun nach vorne kommen, um die Stelle des Aspektes einzunehmen, der verwundet wurde.

Der Körper weiß, wie er sich selbst heilen kann. Er besitzt all die Potenziale, und du bringst das herein. Nun: Du kannst es nicht mit Gewalt hereinholen, oder darauf bestehen, oder so lange etwas darüber „lernen“, bis du es hereingebracht hast. Du bringst es herein, indem du deine Glaubenssysteme änderst in Bezug darauf, wie der Körper sich selbst wiederherstellt, deine Glaubenssysteme über das Altern. Indem du buchstäblich zu der Energie dieses Unfalls zurückgehst, in den du involviert warst und dir diesen anschaust, und ebenso die Dynamiken und Glaubenssysteme, die diesen überhaupt erst verursacht haben. Und dann atmest du ganz einfach eine angemessenere Energie herein. Zum Beispiel eine Hüfte, die ausgetauscht wurde.

Und schau dir ebenfalls deine Glaubenssysteme in Bezug auf Wissenschaft und Medizin an, in Bezug darauf, wie der Körper sich selbst heilt. Die Art und Weise, auf die die medizinische Wissenschaft im Moment „Heilung“ versteht, ist nur eine von so vielen.

Benutze also deinen Fall den du hier hast dazu, ein bisschen zu spielen, um dadurch Freiheit von der Erfahrung zu erlangen, welche dich bisher zurückgehalten hat. Danke.

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