Home
Willkommen
Wie alles begann
Danke
Neues
BLOG
Bücher/Musik/Filme
Das Buch
Tagebuch 2004/2005
Dies und Das
Textsammlung I
Textsammlung II
Textsammlung III
Links
Gästebuch
Impressum/Kontakt
Meine Malstube
Inhaltsverzeichnis

 Erkenntnis des Seins statt Zuversicht

                                                                                                                                                                       

The Crimson Circle

MIDSUMMER NEW ENERGY CONFERENCE 2009

Channel 2 - Saint Germain

Freitag, 17. Juli 2009

[…]

Zuversicht

Eine Sache, die ich über jeden hier weiß - ohne Ausnahme - ist, dass ihr Lebzeiten hattet, wo ihr sehr, sehr zuversichtlich wart, wo ihr arrogant wart. Ihr hattet Lebzeiten, in denen ihr machtvoll gewesen seid, als ihr andere Menschen kontrolliert habt, als ihr unglaublichen Wohlstand hattet, als ihr berühmt wart. Ja, jeder einzelne von euch. Einige von euch benehmen sich momentan ein wenig schüchtern, aber ich kenne euch. Ich habe diese Lebzeiten von euch gesehen.

Oh, diese Lebenszeiten waren wunderbar, in der Tat. Sie waren eine Art klassische oder charakteristische Lebenszeit, als ihr diese Macht und diese Hochachtung hattet, diese Zuversicht in euch. Oh, ich verstehe, wie das ist, ich habe das auch gehabt. Aber ich bin darüber hinweg gekommen. (Lachen, Adamus kichert) Oh liebe Shaumbra, ich liebe es mit euch zu scherzen.

Ich habe diese Zuversicht gesehen, die ihr in der Vergangenheit hattet. Nun kommt ihr in dieses Leben, und einige von euch, ja, ihr habt diese Zuversicht mit euch mitgenommen. Einige von euch haben sie vollkommen zurückgelassen, mit der Äußerung, dass ihr nicht noch einmal so ein Leben wie das damalige führen wollt - nicht, wo ihr diese menschliche Arroganz hattet, nicht, als ihr diese Zuversicht hattet. Aber gerade jetzt sitzen wir hier und ich schaue auf das, was vor sich geht, was in euch stattfindet; eines der Probleme ist Zuversicht. Sie wurde euch entrissen. Sie ist euch weggerissen worden, und was davon noch übrig ist, wird wieder niedergerissen.

Zuversicht ist eine interessante Sache. Sie ist meistens künstlich. Zuversicht ist ein Weg, dass ihr ein Verständnis von euch selbst als Mensch bekommt. Ihr baut eure Zuversicht auf, ihr erbaut diese Plattform oder diese Basis von eurer Illusion als Mensch. Zuversicht kann manchmal ein Weg der Verherrlichung eures Menschseins sein. Ja, manchmal ist es aufrichtiger Stolz auf eure Errungenschaften, aufrichtiger Stolz für das Erreichen eurer Ziele und Erlangen großer Maßstäbe, aber es ist generell eine künstliche Basis. Was momentan passiert, während ihr in diesem großen Übergang vom gewöhnlichen Menschsein hinein in das Entstehen zum wahren göttlichen Selbst seid - diese Zuversicht wird von euch weggerissen, und das tut weh.

Ihr versucht, dorthin zurückzugehen. Ihr versucht, eure Zuversicht wieder aufzubauen. Ihr versucht, vielleicht etwas Geld anzuhäufen oder ein Buch zu schreiben oder etwas Musik zu schreiben, und dann, wenn ihr nicht die Rückmeldung bekommt, nach der ihr gesucht habt, sinkt eure Zuversicht immer mehr nach unten. Sie wird weggerissen. Ihr fühlt Verzweiflung - „Wie kann ich mich wieder zurück identifizieren? Wie kann ich meinen Wert feststellen? Wie komme ich zu irgendeiner Form von Identifizierung zurück?“ Und ihr versucht zurückzugehen, indem ihr eure Zuversicht aufbaut, indem ihr versucht, diese alte Illusion von euch selbst wieder zu erschaffen oder aufzubauen. Und ihr wisst, dass es nicht funktionieren wird.

Zuversicht ist künstlich. Zuversicht ist ein Weg, euch selbst als Mensch zu erfahren, aber letztendlich nicht als ein göttliches Wesen. Die Zuversicht, die ihr einst hattet, die Zuversicht, die gerade von euch weggerissen wird, wird durch etwas anderes ersetzt - sehr, sehr verschiedenartig, aber so viel schöner, viel weitreichender. Sie wird ersetzt durch die Erkenntnis des Seins - von eurem Sein. 

 

Erkenntnis des Seins

Wahre Erkenntnis des Seins braucht keine Zuversicht. Sie braucht sich nicht mit bestimmten Errungenschaften in Verbindung zu bringen - Geld auf der Bank, gutes Aussehen, anderen Leute gefallen, Macht, Titel, Positionen - das alles ist falsche Zuversicht.

Worauf ihr euch momentan hinbewegt, ist die absolute Erkenntnis von eurem Sein. Sie braucht sich selbst nicht zu verherrlichen. Sie ist einfach. Sie muss nicht ihre Errungenschaften verehren, sie braucht sie nicht, um sich selbst zu beweisen. Die aufrichtige Erkenntnis von eurem Sein braucht nicht dem auf der Spur zu bleiben oder Aufzeichnungen darüber zu führen, was ihr getan habt, wo ihr gewesen seid, die Arbeitsplätze, die Titel oder irgendetwas anderes. Sie ist mit sich selbst zufrieden. Die Erkenntnis des Seins ist die Zuversicht der Neuen Energie. Sie braucht nichts anderes. Sie braucht sich nicht zu nähren, sie braucht sich nicht aufzubauen, sie braucht keine neuen Wege zu finden, um sich selbst zu identifizieren. Sie ist, das sie ist.

Und seltsam genug, in diesem Zustand von Ist-sein, in den jeder einzelne von euch hineinkommt, wird plötzlich das, was ihr als eure Errungenschaften oder eure Fähigkeiten bezeichnen würdet, sehr natürlich. Ihr müsst nicht an der Verwirklichung für etwas arbeiten. Es ist einfach. Es ist ein natürliches Ergebnis der Erkenntnis von eurem Sein.

Ihr müsst kein Geld ansammeln. Ihr müsst nicht irgendwelche neuen Wege finden, um euch selbst zu verherrlichen. Es wird einfach. Ihr werdet verherrlicht durch den Akt des Gewahrseins von eurem  Sein.   

Etwas Seltsames passiert. Ihr kratzt euch am Kopf und sagt, „Also für all diese Lebzeiten, in denen ich mich abmühte, die ich in Frage stellte, ich durch Schwierigkeiten gegangen bin, ich durch Schmerz und Stress gegangen bin - alles, um die Dinge zu erlangen, die unumschränkt das natürliche Resultat von der Erkenntnis des eigenen Seins sind.“ Ja, durchaus.

Es scheint wie ein Widerspruch zu sein, doch eigentlich ist es keiner, denn in dieser neuen Erkenntnis vom Dasein bringt ihr auch all die Alten Energien von der alten Zuversicht mit herein. Und sie kommen jetzt herein um zu erschaffen, was ihr schon immer vorher versucht habt zu erschaffen, und sie tun es selbstverständlich. Sie tun es ohne jeglichen Druck. Sie tun es ohne irgendeine Art von Herausforderung. Es passiert einfach.

Nun geschieht noch eine andere lustige Sache. Wenn es an diesem Punkt irgendwelche Überbleibsel von dem alten menschlichen Selbst gibt, vermisst es sogar die Herausforderung. Es vermisst das Spiel. Es vermisst das Gefühl, wie es ist, wenn man sich anstrengen muss und sich bemühen muss, um zu manifestieren. Zeitweise gibt es die Tendenz, zurückgehen zu wollen und zu sagen: „Ich möchte es auf die alte Weise tun, denn es hat irgendwie Spaß gemacht.“

Ihr lacht gar nicht. (einiges Lachen, Adamus kichert)

Aber auch das vergeht schnell, und ihr werdet euch des natürlichen Flusses bewusst. Ihr werdet erkennen, dass alles einfach zu euch kommt. Es wird einfach angezogen. Es ist einfach da. Es gibt keinen Grund, es schwierig zu machen. Spirit bestand niemals darauf, dass es schwer sei - ihr tatet es. Spirit wollte niemals, dass es zu einer Herausforderung für euch wird, aber ihr wart fasziniert von dieser Aufgabe. Ihr wart fasziniert von diesem ganzen Spiel. Aber jetzt, so wie ich es in jedem einzelnen von euch sehe, seid ihr fertig damit. Ihr seid bereit weiterzugehen.

 

Energie bewegen

Was ich an diesem Nachmittag in unserer Sitzung gerne tun würde, anstelle einer Menge Vorträge zu halten, ist  etwas Bewegung hereinbringen, ein wenig Fühlen. Seht ihr, diese Zuversicht, diese altenergetische menschliche Zuversicht, die ihr hattet, wird fortgehen. Sie wird sich entweder auflösen oder sie wird entrissen werden, weil ihr eine Wahl getroffen habt. Ihr habt die Wahl getroffen, gerade jetzt durch diesen Prozess des Aufstiegs zu gehen. Ihr habt die Wahl getroffen, diese alten Rahmenbedingungen des alten menschlichen Selbst abzulegen, und ein Teil der Rahmenbedingungen ist die alte Zuversicht.

Was ich gerne für den Rest dieser Sitzung tun würde, während wir uns hier auf ein wenig Energiebewegung einlassen, ist, dass ihr diese Zuversicht ganz natürlich abfallen lasst. Hört auf, daran festzuhalten. Hört auf, euch selbst über eure Errungenschaften zu behaupten. Hört auf zu versuchen, weiterhin eine Zuversicht in euch selbst wieder zu erschaffen, die wahrlich unecht ist. Lasst es los. Lasst es los.

Das ist eine wichtige, große Anordnung, denn ein Teil von diesem alten menschlichen Selbst, das ihr immer noch mit euch führt, möchte immer noch daran festhalten, fürchtet sich immer noch davor, was passiert, wenn ihr keinerlei Zuversicht in euch habt. Aber liebe, liebe Shaumbra, lasst diese alte Zuversicht los. Lasst sie durch die Erkenntnis eures Seins ersetzen.

Somit lasst euch also, während wir an diesem Nachmittag durch die Energiebewegungen hindurchgehen, auf die Bewegung ein. Ich wage zu sagen, nennt es Tanz, obgleich einige von euch es fürchten mögen und aus dem Raum rennen - schließt die Türen, sofort. (Lachen) Lasst euch auf die Bewegung ein, was auch immer das bedeutet. Auf eurem Stuhl sitzend, lasst euch ein wenig bewegen. Steht auf, lasst euch bewegen. Lasst eure Füße bewegen, lasst eure Arme bewegen - was auch immer. Und wenn es nur euer Kopf ist, der sich bewegt, wenn das alles ist, was ihr tun könnt, lasst es sich bewegen.

Lasst diese alte Zuversicht sich auf natürliche Weise auflösen - sie geht sowieso fort. Sie muss nicht mehr unbedingt fortgerissen werden. Ich sehe euch durch unglaublichen Kummer und Besorgnis gehen, wenn ihr diese alte Zuversicht heruntergerissen bekommt. Lasst sie auf natürliche Weise verschwinden. Lasst sie sich auf natürliche Weise wegbewegen, und während ihr dies tut, erlaubt der Erkenntnis des Seins - von eurem Sein - hereinzukommen.

Was bedeutet das? Dies sind ein paar ausgefallene Worte. Was ist diese Erkenntnis des Seins? Es ist das Ich Bin. Es ist die Akzeptanz von euch selbst, ohne dass ihr Zuversicht aufbauen müsst oder unechte Plattformen. Es ist das Verständnis, wie Tobias heute bereits erwähnte, dass ihr nichts falsch gemacht habt, nicht im Geringsten. Manchmal ist eure Perspektive dessen, was ihr tut, ein wenig interessant. Ich schaut von der Rückseite darauf anstatt von oben.

Ich werde meine lieben Freunde Yoham (Musikgruppe) bitten, gleich heraufzukommen. Ich werde sie darum bitten - wie sagt ihr - es krachen zu lassen, sich zu öffnen, loszulegen. (Publikum applaudiert und jubelt) Wir werden hier keine Zwinkermusik spielen, wir werden in sie eintauchen! (Lachen)

Ich möchte hier außerdem erklären, bevor Yoham auf diese Reise mit euch geht, dass ich Gerhard bereits vor langer Zeit gekannt habe. In einer meiner Mysterienschulen war er der Musikmeister. Er verstand die vollkommene spirituelle Essenz der Musik. Und Musik war eine der wichtigsten Dinge, die wir in den Mysterienschulen gemacht haben. Jeder musste ein Instrument spielen lernen oder musste singen lernen, denn es kommt der Punkt, an dem Worte nicht länger ausreichend sind, wo das Reden nichts weiter bringt, außer direkt in das Gehirn zu gehen. So hatte jede Mysterienschule, die wir hatten, den Fokus auf der Musik.

Und mein lieber Freund Gerhard, der über die Jahre vieles von mir hatte erdulden müssen - oh, einiges davon berührt bei ihm immer noch einen wunden Punkt (Lachen), und tatsächlich schrieb er einmal ein Lied, das eher ein Fluch als ein Segen für mich war, so wie Anders - aber seine Musik war schon immer magisch, immer spirituell. Aus dieser Tatsache heraus verstehe ich, dass er nun ein Buch geschrieben hat, das genau hier vorgestellt wird - eine kleine, kurze Werbung für dich, um dir dabei zu helfen, über dieses alte Thema hinwegzukommen, das wir hatten (Lachen) - aber es ist nun erhältlich, und es ist die Essenz von heiliger Musik.

Somit bitte ich nun Yoham, jetzt hier herauf zu kommen und ich werde dort draußen sein und mitten unter euch tanzen - natürlich nicht durch Cauldre, ich werde andere Füße zum Tanzen ausfindig machen. (Lachen; Linda sagt, „Sei nett.“)

Also, dreißig Minuten, um sich gehen zu lassen. Dreißig Minuten, um die alte Zuversicht aufzulösen und um diese Neue Energie von der Erkenntnis des Seins reinkommen zu lassen.

Lasst es geschehen, liebe Shaumbra. Welch ein perfekter Ort auf der Höhe dieses Berges, mit Shaumbra, in diesem sicheren und heiligen Raum, und der Musik von Yoham.

Somit war es eine Freude gewesen. Ich brauche keine Vorträge mehr halten. Lasst euch selbst sein.

Ich Bin der Ich Bin, Adamus Saint-Germain.

(Applaus, als Yoham mit der Musik beginnt)

 

 

ZurückWeiter
Top
menschenengel@aol.com