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Die Zehn Zusagen

                                                                                                                                                                         

The Crimson Circle

QUANTENSPRUNG SERIE, Shoud 4
15. Dezember 2007

"Die Zehn Zusagen"

 

[…]

Lasst uns über – MOSES sprechen. Heiliger Moses! (Lachen im Publikum, im amerikanischen ein herzhafter Fluch, etwa wie „Heilige Scheiße!“) Wir wurden kürzlich von einer Gruppe von Shaumbra gefragt – Saint-Germain wurde gefragt – was es mit Moses und den zehn Geboten („ten commandments“) auf sich hat. Saint-Germain hat sich entschieden, mit der Antwort zu dieser Frage zu warten, damit er sie hier mit noch mehr Shaumbra teilen kann.

Wir werden nun also über den geschätzten Moses sprechen, den ich hier in den anderen Seinsbereichen kenne. Er war zuvor schon hier zu Gast gewesen. Moses inkarnierte ebenfalls als derjenige, den ihr als Mohammed kennt. Eine wundervolle Eigenschaft von Moses ist es, die Themen von Menschen auf sich zu nehmen, ob sie nun versklavt waren oder arm… er macht das ausgezeichnet. Sich in die Gruppen von einigen der am meisten bedürftigen Menschen zu begeben, und deren Themen auf sich zu nehmen.

Ich würde das auch zu Moses direkt sagen – und ich habe es Moses auch gesagt, in einigen unserer Diskussionen. Er war eigentlich gar nicht so sehr ein wirklicher Führer. Hm. Er trug zu viel auf seinen eigenen Schultern. Er regte sich so sehr über bestimmte Dinge auf. Moses war wirklich jähzornig. Wirklich. Aber er war auch ein Märtyrer… (lacht) Cauldre ist gerade endlich aufgewacht und hört seinem eigenen Channel zu! (Lachen und Applaus) Das ist die Strafe, Cauldre, für’s Einnicken! (lacht) Ja, Cauldre, wir sprechen über die zehn Gebote.

Um also fortzufahren – Moses, ungefähr im Jahre 1300 v. Chr., vor einer langen, langen Zeit also, Moses stieg auf den Gipfel des Berges, des Berges Sinai. Und er traf dort auf einen brennenden Busch. Nun, er glaubte, dass er das tat - es war eine Art Illusion. Aber es war sein eigener Ärger und seine eigene Wut auf seine eigenen Leute. Und auf sich selbst, auf seine Führungsrolle. Er dachte, was er wohl für eine Art von Führer sei, wenn er 40 Jahre damit zubrachte, in der Wüste umherzuwandern! (Lachen) Was war er wohl für eine Art von Führer, wenn er noch nicht einmal seinem eigenen Volk Antworten geben konnte? Was für eine Art von Führer bin ich wohl, dachte er, während er da auf den Gipfel des Berges stieg.

Aber er war außerdem auch wirklich sehr wütend auf seine Gruppe. Er hatte das Gefühl, dass sie unfähig seien, er hatte das Gefühl, dass sie… wenn sie dumm genug waren, einem erfolglosen Führer zu folgen – dann waren sie wirklich dumm. (Lachen) Er begab sich also auf den Gipfel des Berges und traf auf den brennenden Busch - der wirklich einfach ein Symbol für seinen eigenen Ärger und seine eigene Wut war. Und er war ebenso ein Symbol für Transformation. Denn er und sein Volk trafen nun die Wahl, dass es wahrhaftig an der Zeit war – höchste Zeit – für einige Veränderungen.

In diesem inspirierten Moment des Bewusstseins also hörte Moses die Stimme von Gott – aber es war eigentlich seine eigene Stimme, sein eigenes höheres Bewusstsein. Und es war die Stimme seines Volkes. Er hatte einen Shoud, direkt dort oben auf dem Gipfel jenes Berges mit dem brennenden Busch. Er hat dies natürlich Gott zugeschrieben, denn er wusste nicht, wem er es sonst zuschreiben sollte.

Aber in diesem inspirierten Augenblick empfing er die „Zehn Zusagen“ („ten commitments“) von Spirit. Die Zusagen, was Spirit – dein Spirit – für dich tun wird. Die Zusagen, die das, was ihr euer „Höheres Selbst“ nennen würdet, euer Göttliches Selbst, für euch bereithält, an jedem einzelnen Tag.

Und Moses empfing diese – er hat sie natürlich nicht wirklich in dem Moment auf eine Steintafel geschrieben, sie wären wohl zu schwer gewesen, um sie den Berg hinunterzutragen (Lachen) – aber er stieg den Berg wieder hinab, nach dieser unglaublichen transformierenden und heiligen Erfahrung. Und er war erfüllt von – wie ihr es nennen würdet – Licht, erfüllt von neuem Bewusstsein. Er konnte es kaum erwarten, seine Leute zusammenzurufen und zu ihnen über die „Zehn Zusagen von Spirit“ zu sprechen, oder von Gott. Und Gottes Bereitschaft mit ihnen zu teilen, gemeinsam mit ihnen an ihren Schöpfungen teilzuhaben. Die Tatsache mit ihnen zu teilen, dass Spirit bereits da ist, und dass Spirit bereits sie selbst war.

Aber während seines Rückweges den Berg hinunter, durch die Dörfer hindurch, sah er Menschen, die miteinander stritten. Und er sah Kaufleute, die ihre Kunden betrogen. Er sah Menschen, die einander Essen und Wertgegenstände stahlen. Er sah Menschen, die einander verfluchten. Er sah ein Paar, irgendwo in einer Hintergasse, die Liebe miteinander machten, obwohl sie nicht miteinander verheiratet waren. Ihr versteht was ich sagen will, nicht wahr?

Und er sagte: „Lieber Gott, wie soll es mir nur möglich sein, diese Zusagen, die du uns gegeben hast, mit diesen verdorbenen Menschen zu teilen, die mir immer noch überall hin folgen? Wie könnte ich ihnen diese Zusagen geben? Sie werden sie einfach nur in den Schmutz ziehen. Sie werden es einfach nur noch schlimmer machen. Lieber Gott – wir müssen noch einmal miteinander sprechen!“

Er drehte sich also um und ging zurück, wieder den Berg hinauf. Dieses Mal traf er keinen brennenden Busch. Und er fühlte viel Ärger und Wut auf sein Volk, und er sagte sich: „Sie brauchen nichts über die Zusagen („commitments“) von Spirit zu wissen. Sie brauchen Gebote („commandments“)! Sie brauchen Regeln und sie brauchen Gesetze!“ Er warf also die Inspiration, die er empfangen hatte, wieder hinaus, er stieg den Berg wieder hinab, und er fand jemanden, der alles aufschreiben konnte. Und er setzte sich mit ihm zusammen, während dieser seine Gedanken niederschrieb.

Und dann entwickelte er genau genommen zwölf Gebote, ursprünglich. Im Verlauf der Zeit wurden diese verändert und überarbeitet und in das übertragen, was ihr nun als die „Zehn Gebote“ kennt. Und letztendlich nun ungefähr 3300 Jahre lang waren diese eine Grundlage für das Bewusstsein in eurer Gesellschaft. Denn ein so großer Teil der heutigen Welt folgt dieser Art von Religion oder Philosophie.

Diese sind also ziemlich tief im Bewusstsein verwurzelt, und es ist unsere Absicht heute, mit Saint-Germain und Kuthumi und mir – und mit der Energie von Shaumbra – über die Zehn Zusagen in der Neuen Energie zu sprechen. Die Zehn Zusagen von Spirit.

Und ich werde nun jeweils das alte Gebot nennen - wir würden das hier gerne zu einer interaktiven Sache in unserer Gruppe machen - und ihr sagt dann: „Heilige Scheiße!“ („Holy Moses!“ . Viel Lachen im Publikum) Wie um eurem Schock Ausdruck zu verleihen, dass so etwas jemals auf die Steintafel geschrieben wurde! (Lachen) Und ich werde euch dann die jeweilige Zusage in der Neuen Energie erläutern, von Spirit.

Gebot Nummer 1: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!

Shaumbra (laut): Heilige Scheiße! (Tobias lacht, Lachen im Publikum)

Die Zusage in der Neuen Energie ist recht einfach: Auch Du bist Gott. Auch Du bist Gott. Du bist es. Es gibt da keinen „Vater im Himmel“ oder sonst irgendetwas. Du bist der Schöpfer! Du bist auch Gott. So einfach ist es. Und das ist die Zusage. Die Zusage, dass Spirit bereits hier ist, und bereits in dir.

Nun, das 2. Gebot: Du sollst dir kein Götzenbild machen und es anbeten.

Shaumbra: Heilige Scheiße! (Lachen)

Die Zusage der Neuen Energie ist die, dass ihr alle Werkzeuge bereits in euch tragt. Ihr braucht nirgendwo anders danach zu suchen. All die Werkzeuge! Ihr braucht keine Kristalle anzubeten, ihr braucht auch keine Götterstatuen zu schnitzen. Ihr könnt natürlich die Schönheit der Dinge auf der Erde bewundern, aber ihr tragt bereits alle Werkzeuge, die ihr brauchen könntet, in euch. Sucht nicht im Außen, denn sie befinden sich bereits in euch.

Gebot Nummer 3: Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen.

Shaumbra: Heilige Scheiße! (Lachen)

In der Neuen Energie: Liebe und respektiere dich selbst. Liebe dich selbst. Fühle dich nicht schuldig in Bezug darauf, wer du bist. Der Gedanke wurde in das Bewusstsein eingebracht, dass es nicht in Ordnung ist, dich selbst zu lieben. Menschen neigen also dazu, sich selbst zu verwünschen. Es geht darum, dich selbst zu lieben, ohne Verurteilung, offen und frei.

Gebot Nummer 4: Du sollst den Feiertag heiligen.

Shaumbra: Heilige Scheiße!

Das ist wie die Rocky-Horror-Picture-Show hier! (lacht) Nehmt euch Zeit für euch selbst. Nehmt euch Zeit, um zu atmen, nehmt euch Zeit, um euch wieder zu balancieren. Es gibt so viele Anforderungen an eure Zeit und an eure Energien, dass ihr in alle möglichen Richtungen gezogen werdet. Ihr fallt dann nachts erschöpft in euer Bett, aber dann könnt ihr nicht schlafen, weil ihr euch immer noch über alles und jeden Sorgen macht. Nehmt euch Zeit für euch selbst.

Das nächste Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren.

Shaumbra: Heilige Scheiße!

Wie wir bereits gesagt haben: Wenn Spirit wirklich eure Mutter und euren Vater gekannt hätte, dann hätte er niemals dieses Gebot geschrieben! (lacht, Lachen im Publikum) In der Neuen Energie geht es darum, das Maskuline und das Feminine zu ehren, das Kind und die Eltern zu ehren. Jeden einzelnen Teil eurer selbst zu ehren, jeden Aspekt, und ihm zu erlauben, zu dir nach Hause zurückzukehren. Im gegenwärtigen Moment des Jetzt, in dieser Realität hier – ehre alles an dir.

Das nächste Gebot: Du sollst nicht töten.

Shaumbra: Heilige Scheiße! (Lachen)

Nun, das ist ein ziemlich offensichtliches Gebot in der Alten Energie, glaube ich. Und in der Neuen Energie: Genieße das Leben. Erfreue dich am Leben. So einfach ist das. Ihr seid hier auf der Erde, ihr habt schwierige Aufgaben und Aufträge übernommen, indem ihr Anführer des Bewusstseins seid – genießt das Leben! Ihr habt so viele Regeln, die erschaffen wurden – durch Leute wie Moses zum Beispiel (Lachen) – in Bezug darauf, was ihr tun könnt und was ihr nicht tun könnt. Und ihr habt das Gefühl, dass es im Grunde genommen eine Sünde sei, das Leben wirklich zu genießen. Und dieses Konzept wurde immer weitergetragen, von fast allem und jedem. Aber welch eine größere Freude sollte es geben, als das Leben letztendlich wirklich zu genießen!

Genießt das Essen, das ihr esst – und es wird sich in eurem Körper dann nicht in Fett verwandeln. Er wird es auf ganz natürliche Weise verarbeiten, und das wieder ausscheiden, was ihr nicht braucht. Genießt es, euch Zeit für euch zu nehmen. Egal, ob ihr nun ein Buch lest oder Fernsehen schaut – genießt das Leben. Von dem  Moment an, in dem ihr aufsteht, bis zu dem Moment, in dem ihr schlafen geht. Und auch in euren Träumen – genießt das Leben.

Wie wir bereits sagten, es ist keine Strafe, hier zu sein. Es ist keine Gefängnisstrafe, es ist kein „schlechtes Karma“, durch das ihr euch hier durcharbeitet. Bitte genießt das Leben. Nehmt einen tiefen Atemzug hier bei diesem Thema.

(Stille)

In der Tat.

Nun. Das nächste Gebot: Du sollst nicht stehlen.

Shaumbra: Heilige Scheiße!

Liebe Shaumbra – ihr tragt alle Energie in euch. Ihr braucht sie niemandem wegzunehmen, und ihr braucht sie auch niemandem zu geben. Für so lange Zeit haben andere eure Energie gestohlen, und ihr habt deren Energie gestohlen. Aber ihr gelangt an einen Punkt der Souveränität und euch wird klar, dass ihr alles bereits in euch tragt. Ihr tragt sowieso alles in euch. Versteht, dass ihr es nicht zu stehlen braucht, und lasst andere nicht von euch stehlen. Geht nach innen, jedes Mal, für jede Antwort, für jede Lösung – für alles in eurem Leben. Ihr braucht es nicht zu stehlen – und lasst auch die anderen nichts von euch stehlen. Nehmt einen tiefen Atemzug hier.

Das nächste, ein interessantes: Du sollst nicht ehebrechen.

Shaumbra: Heilige Scheiße!

(lacht) Nun, ein paar von euch fühlten sich ziemlich schuldig, als ich das gerade gesagt habe! (Lachen) Bitte lasst das los, das ist… das ist eine ziemlich schwierige karmische Energie, ihr haltet euch daran fest. Worum es wirklich geht, ist noch einmal: Liebt euch selbst. Es geht darum, dir selbst treu zu sein – dem, der du bist. Ihr braucht nirgendwo anders hinzugehen, um nach den Antworten zu suchen – es geht darum, euch selbst treu zu sein. Ihr braucht euch nicht selbst zu betrügen. Ihr braucht nicht zu lügen, was euer Leben betrifft. Es geht darum, jeden Teil deiner selbst anzunehmen. Es geht, noch einmal, darum, dich selbst zu lieben. Und das ist der Weg der Neuen Energie.

Nehmt einen tiefen Atemzug… und fühlt, wie die Energien sich wandeln.

Das nächste Gebot. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Shaumbra: Heilige Scheiße!

(lacht) Shaumbra, in der Neuen Energie geht es, noch einmal gesagt, darum, dir selbst zu vertrauen. Vertraue allem, was mit dir zusammenhängt. Was für eine großartige Sache, dem zu vertrauen, der du bist. Dir selbst so sehr zu vertrauen, dass du – noch einmal – nicht zu lügen brauchst, du brauchst nicht zu betrügen, du brauchst nicht zu stehlen… du bist, wer du bist, und du bist stolz, dem auch Ausdruck zu verleihen! Du weißt, dass du Gott bist, der auf der Erde manifestiert ist. Du weißt, dass du zu jedem Zeitpunkt in der Lage bist, dich auszubalancieren. Du bist in der Lage, neues Bewusstsein zu erschaffen.

Und nun, das letzte Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Güter.

Shaumbra: Heilige Scheiße!

Und mit diesem werfen wir all die alten Gebote raus, mit diesem letzten hier – „deines Nächsten Güter begehren“. Es geht wieder darum, dir dein gegenwärtiges Leben anzuschauen. Ihr braucht nicht neidisch auf irgendjemand anderen zu sein. Ihr braucht euch nicht zu wünschen, es anders gemacht zu haben. Es geht darum, dich selbst zu ehren und zu respektieren für die Art und Weise, wie du es in der Vergangenheit zu tun gewählt hast.

Es geht darum, dir das anzuschauen, was du vielleicht einen Fehler in deinem Leben nennen würdest, in diese Energie hineinzugehen und zu erkennen: Es war einfach eine Erfahrung. Es war eine Wahl, die du getroffen hast, und die dich an diesen gegenwärtigen Punkt gebracht hat. Es war kein „Fehler“, es war genau genommen etwas, das eine größere Fülle von Erfahrung in den Spirit deines Lebens gebracht hat.

Die Zusage von Spirit in der Neuen Energie ist es, dich zu unterstützen, dich zu balancieren, in dir zu sein, dich zu verjüngen, dich zu kennen und dich zu lieben. Aber es ist nicht irgendein Spirit an irgendeinem weit entfernten Ort – es ist dein Spirit, jetzt in diesem Augenblick.

Und dies sind die Zusagen von Spirit in der Neuen Energie.

Und damit, Shaumbra, lasst uns einen tiefen, balancierenden Atemzug nehmen, heute an diesem Tag. Und lasst uns all die alten Gebote entlassen – ob sie nun von Moses stammen, oder ob es Gebote sind, die ihr für euch selbst erschaffen habt – lasst sie los. Ihr seid jetzt in diesem gegenwärtigen Moment, ihr seid in dieser Energie hier.

Mach dir selbst die Zusage, zu sein, zu lieben, zu erfahren und dir Ausdruck zu verleihen.

ICH BIN Namasté And so it is.

(Lachen und Applaus)

 

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