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Achten und ehren

                                                                                                                                               

Das Crimson Circle Material

Meister Serie, Shoud 1
5. September 2009

“Jeder Schritt des Weges”

 

[…]

Achtung

Vier Punkte möchte ich für euch hervorheben. Ihr werdet sie immer und immer wieder hören, von mir und von meinen Kameraden, ihr werdet die Worte „achten“ und „Achtung“ hören.

Das ist sehr wichtig. Wir achten jeden und alle von euch, immer und in jedem Fall. Wir ehren alles, was ihr tut, alles, was ihr seid. Es werden keine Urteile gefällt.

Ich werde euch bitten, das gleiche zu tun, wenn ihr voranschreitet. Erweist jedem Anderen Achtung. Achtet Menschen, die ihr nicht mögt. Achtet Menschen, die euch ärgern. Achtet die Menschen, mit denen ihr arbeitet. Achtet die Menschen, mit denen ihr in diesem Forum kommuniziert, von dem ich übrigens hoffe, dass es gesäubert wird. Es gibt dort sehr wenig Achtung. Es gibt viel Drama, und nicht viel Achtung.

Jemanden achten heißt, ihn zu respektieren, ob ihr nun mit ihm übereinstimmt oder nicht. Es heißt, zu respektieren, dass dies genau das ist, wo er gerade steht. Das ist die Erfahrung, die er gewählt hat.

Wir werden Achtung bestärken. Achtung ist Mitgefühl. Tobias hat viel über Liebe gesprochen, und das war gut. Es war eine Zeit, wo ihr Liebe gebraucht habt; wir mussten über Liebe diskutieren. Aber jetzt geht es um Achtung, darum, jedem Anderen Achtung zu erweisen. Ich weiß, dass viele von euch gerne andere kritisieren. Beginnt jetzt damit, sie zu achten. Das bedeutet nicht, mit ihnen übereinzustimmen, sondern sie zu achten.

Indem ihr sie achtet, werdet ihr beginnen zu verstehen, wie sie dorthin gelangt sind, wo sie jetzt sind. Ihr werdet beginnen zu verstehen, dass die Welt absolut vollkommen ist. Ihr seht ihre Mängel oder das, was ihr als Mängel betrachtet, wenn ihr euch aus der Perspektive der Achtung entfernt habt, weil ihr dann mit den Augen des Urteilens schaut. Ihr schaut dann eigentlich mit Augen der Angst. Wenn ihr Dinge achtet, dann versteht ihr, dass sie genau dort sind, wo sie sein sollten.

Wenn ihr euch selbst achtet, braucht ihr nichts mehr zu bearbeiten. Ich unterstreiche das auf meiner Klassentafel: Wenn ihr euch selbst achtet, braucht ihr nichts mehr zu bearbeiten. Wenn ihr euch selbst achtet, dann seid ihr niemals ein Opfer. Wir wiederholen „achten“ wieder und wieder, bis der Groschen wirklich gefallen ist.

[…]

 

 

 

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