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Aaron

                                                                                                                                              

The Crimson Circle

THE CREATOR SERIES, Lektion 3
14. Oktober 2000

„Im Göttlichen Augenblick leben“

[…]

Nun zu Lektion 3 des heutigen Tages.

Wir sind langsam mit Euch vorgegangen. Wir haben Euch in Lektion 1 und in Lektion 2 und heute in Lektion 3 bekannt gemacht mit den grundlegenden Energien der „Creator Series" (Schöpferserie).

Dies, meine Freunde, sind alles Dinge, die Ihr intuitiv bereits wisst.

Intuitiv wart Ihr Euch zwar all dieser Dinge bereits bewusst, aber es war notwendig, diese Konzepte noch einmal als Grundlagen darzustellen. Vielleicht sind dies keine sonderlich spannenden Lektionen gewesen (gluckst), aber sie bilden die Grundlage für das, was folgt. Wir werden dem Crimson Circle vier verschiedene Unterrichtsreihen vorstellen, wobei jede Reihe aus drei Einheiten besteht. Heute werden wir die dritte Lektion anbieten, somit ist das erste Viertel beendet.

(ANM: Die folgenden Erörterungen werden sehr langsam, fast zögerlich gegeben. Der Zuhörer hat fast den Eindruck, hier werde um Worte gerungen. Mein persönliches Gefühl beim Abhören des Mitschnitts war, dass es sich um einen sehr komplexen Sachverhalt handelt, der möglichst einfach dargestellt werden soll.)

Um Euch dabei zu helfen, ein wenig mehr von Eurer Schöpfernatur begreifen zu können, gehen wir einmal zurück in eine Zeit, als Ihr Euch noch im ersten Schöpfungskreis befandet. Ihr hattet da bestimmte schöpferische Kräfte und Fähigkeiten. Wir sagen absichtlich „bestimmte", weil sie irgendwie, hm, begrenzt waren –schwierig zu beschreiben, hm –aber es gab Parameter, die bestimmten, in welcher Form Schöpfung im ersten Kreis überhaupt möglich war. Als Ihr an die Grenzen dieses ersten Kreises kamt, den Rand der Schöpfung, und diese überschrittet, da gelangtet Ihr an diesen Ort Erde, der sich außerhalb der ersten Schöpfung befand. Ihr fingt an auf der Erde zu leben. Das war der Beginn Eurer Wanderung auf der Erde.

Eure wahre schöpferische Gabe, Eure wahre Schöpferkraft, war ausgerechnet im Wesen der Dualität vor Euch verborgen. Dafür gab es einen Grund. Ein Teil dieses Grundes ist, wie wir bereits erwähnten, dass der zweite Schöpfungskreis, der Kreis der Energien der Erde und Eures physischen Universums, außerhalb von Allem-Was-Ist existiert. Ihr geht mit einer Energie namens „Dualität" um, hier geht es um die beiden unterschiedlichen Seiten, das was Ihr „Hell" und „Dunkel" nennt, „Gut" und „Böse", das Gegensätzliche (,the opposite face") das Spiegelbild.

Weil Ihr Euch gewissermaßen außerhalb von Allem-Was-Ist befandet, führtet Ihr eine Existenz in der Leere, und die Leere habt Ihr in Realität umgewandelt. Um in Eurer irdischen Umgebung erschaffen zu können, musstet Ihr notwendigerweise in die Zukunft gehen. Ihr musstet in die Leere hineingehen und auf der Basis des Gedankens, was einmal sein würde, Eure Schöpfung tätigen.

Anders ausgedrückt, Ihr habt Euch selbst immer in die Zukunft projiziert. Diese Schwingung erschuf den Weg in Euer „Morgen". Auf diese Art habt Ihr die Dinge in Gang gesetzt, vom ersten Tag Eurer Ankunft auf der Erde an bis jetzt. Ihr wart gebunden durch die Erinnerungen der Vergangenheit, und Ihr habt Dinge erschaffen, indem Ihr Euch in Eure Zukunft hinein versetztet. Genau so verläuft der Prozess der Schöpfung bei den meisten Menschen auf der Erde. So wird die Zukunft erschaffen. Die tatsächlich eintretende Zukunft (the future reality) ist dann eine Anpassung an die Schwingungsfrequenzen aller Menschen auf der Erde.

Wir sagten bereits, dass die Geistige Welt die Ergebnisse nicht kennt. Und zwar, weil sie nicht existieren! Dies ist kein vorausgeplantes Labyrinth oder ein Hindernislauf, den Ihr hinter Euch bringen müsst in der Hoffnung, die Ziellinie zu finden. Nein, tatsächlich benutzt jeder von Euch hier, jeder im zweiten Schöpfungskreis, die Leere und das Nichts und transformiert dies dann in eine neue Realität, die basiert auf der Schwingungsfrequenz Eurer in die Zukunft gerichteten Gedanken.

 

Um Euch zu helfen, damit Ihr ein wenig mehr davon begreifen könnt, erzählen wir Euch jetzt die Geschichte von Aaron, dem Seemann.

Es war einmal ein Seemann namens Aaron, der von seiner Regierung beauftragt wurde hinauszufahren und neue Orte und Länder für das Königreich ausfindig zu machen. Man gab ihm eine Mannschaft und ein Schiff. Man versorgte ihn mit Vorräten. Man befahl ihm, nach Entdeckung der neuen Länder innerhalb eines Jahres zurückzukehren.

Und so stach Aaron in See. Er sprach mit seiner Mannschaft, erteilte Befehle und ließ sie Einzelheiten wissen über seine Pläne. Er teilte ihnen mit, wie er den Mast gerichtet und die Segel gesetzt haben wollte. Er erklärte ihnen, wie das Schiff zu funktionieren hatte. Als sie zum ersten Mal auf See waren, kam ihnen zunächst alles noch bekannt vor. Aber als sie immer weiter über das offene Meer gelangten, segelten sie schließlich durch völlig neues, unbekanntes Territorium. Nun arbeiteten Aaron und seine Mannschaft mit den Naturgewalten zusammen –und manchmal auch gegen sie an. Sie arbeiteten mit dem Wind, den Strömungen und den Wellen. Gelegentlich zogen Stürme auf, und sie kämpften sich durch.

Nacht für Nacht arbeitete Aaron mit seinem Kompass, um ihre Fahrtrichtung festzulegen, ganz gleich ob sie nach Westen, Osten, Norden oder in südliche Richtung segelten. Sie gingen durch Versuchungen und Mühsal auf ihrer Reise in diese neuen Territorien. Aaron führte Buch über all ihre Fortschritte. Er schmiedete Pläne für den nächsten Tag. Ohne Unterlass hielt er sein Teleskop auf den fernen Horizont gerichtet und suchte nach hilfreichen Punkten. Sie legten an neuen Inseln an und prüften die Umgebung und die vorhandenen Energien. Sie sammelten neue Vorräte und Nahrungsmittel und sie trafen neue Menschenrassen.

Sie waren ständig unterwegs. Aaron hatte das unbehagliche Gefühl, dass er nicht wirklich neue Länder entdeckte. Er fühlte, sein Schiff wagte sich nicht wirklich hinaus in die Ferne und in exotische Länder. Er spürte, dass jeder erforschte Ort sich immer nur in einzelnen Nuancen vom vorangegangenen unterschied. Dennoch setzte er seine Reise fort. Weiterhin nutzte er den Wind um sein Schiff bewegen. Er fuhr fort, seine Mannschaft zu immer härterer Arbeit anzutreiben. Die Tage und Nächte waren endlos und schwierig, voller Anstrengungen. Viele aus seiner Mannschaft wurden krank. Einige starben während der Reise. Es gab Kämpfe mit Inselstämmen, die ihnen nicht so freundlich gesonnen waren. Die Reise war schwierig, und sie forderte ihren Tribut.

Als sie nach Ablauf des Jahres nach Hause segelten, sichtete Aaron ihre mitgebrachten Schätze. Er betrachtete die neuartigen Nahrungsmittel, die neuen Waren, und er dachte bei sich: „Ich habe das Ziel erreicht, aber wirklich erfüllt bin ich nicht, wirklich befriedigt bin ich nicht, denn wir haben teuer bezahlt dafür." Viele seiner Männer kehrten nicht mehr mit zurück. Viele waren immer noch krank. Viele waren verbittert und mit Narben übersät. Und damit endete Aarons Reise. Und damit war auch sein Leben auf der Erde beendet.

Im darauffolgenden Leben kehrte er zurück, wieder einmal als Seemann. Er kam zurück und durchlief während seiner Kindheit all die Dinge, die ihn zu einem neuartigen Seemann in einer neuartigen Energie machen würden. Als er in das entsprechende Alter kam, war er bereit erneut loszusegeln. Aber dieses Mal hatte er keine komplette Mannschaft. Diesmal entschied er sich allein in See zu stechen. Er beschloss, diesmal nicht im Auftrag des Königreichs oder für irgendeine Regierung zu arbeiten, sondern nur für sich allein zu reisen. Er baute sich ein Schiff, das gerade richtig für die Reise war, für die er sich einschiffen wollte.

Auf der Ebene seiner Körperzellen waren zahlreiche Erinnerungen verborgen an das, was er im vorangegangenen Leben als Seemann und Erforscher gelernt hatte. Als Aaron in See stach, ließ er seinen Kompass zu Hause. Er ließ auch seine Vorräte zu Hause. Er ließ all seine Karten und Unterlagen zu Hause. Und als er auf offener See war, kämpfte er nicht wieder gegen die Strömung, gegen den Wind an, sondern hisste einfach seine Segel und ließ es zu, auf einen neuen Kurs getragen zu werden.

Während der ersten Tage seiner Reise war Aaron nervös und ängstlich, denn er dachte, das bloße „Zulassen" (allowing) seiner Reise könnte ihn vielleicht in eine Katastrophe führen. Alles nur geschehen zu lassen könnte vielleicht bedeuten, dass sein Schiff auf einem Riff zerschellte. Aber er ließ das los. Er vertraute. Und natürlich führten ihn Wind und Strömung allmählich auf eine andere Route und in eine andere Richtung. Aaron lebte von einem Tag auf den anderen, er machte sich keine Gedanken darüber, Buch zu führen über seine Fortschritte von gestern oder seinen Kompass zu benutzen, damit er ihn in die Zukunft geleite.

So lebte er Tag für Tag, indem er so gut es eben ging zuließ, dass sein Schiff genau dorthin geführt wurde, wohin es gelangen sollte. Es gab Zeiten, in denen sein Verstand ihm sagte, dieser Weg scheine nun doch nicht so ganz richtig, aber Aaron wusste, dass er alles so lassen sollte, wie es war.

Aaron lernte in der Gegenwart zu leben. Und als die Zeit reif war, gelangte er natürlich an die Ufer gewaltiger neuer Länder, wunderschöner Länder, angefüllt mit Dingen, die er sich zuvor nicht einmal hatte vorstellen können. Oh, das waren nicht die winzigen Inseln, die er in seinem Vorleben entdeckt hatte! Diese hier waren riesige neue Länder mit neuen Energien, neuen Möglichkeiten, neuen Kräften (powers). Er ließ es einfach zu, dass sein Schiff in neue Gebiete, in neue Länder, zu neuen Entdeckungen geführt wurde, die jenseits all seiner Vorstellungskraft lagen!

Indem er seine alten Werkzeuge (energy tools) beiseitelegte, wurde er von Strömung und Wind an diese neuen Orte gebracht. In diesen neuen Ländern empfing er viele Gaben (gifts, auch: Geschenke), das Geschenk der Einsicht und Weisheit, das Geschenk der Selbst-Ermächtigung, das Geschenk des Mitschöpfertums, Geschenke des Friedens und der Freude. Diese Geschenke brachte er mit, als er in sein Heimatland zurückkehrte. Wann immer ihm Menschen begegneten und nach diesen Geschenken fragten, woher er sie denn hätte, erklärte er ganz einfach, er sei an neuen und wundervollen Orten gewesen. Er erklärte, dass er durch eine göttliche Hand geführt worden war, und er wusste, es war seine eigene göttliche Hand gewesen! Er brachte all diese Geschenke mit zurück und teilte sie mit den Menschen in seinem Heimatland. Und dies war die Geschichte von Aaron.

Es ist leicht, liebe Freunde. Es ist leicht! Versucht nicht, es so kompliziert zu machen. Lektion 3 –die Aaron auf seiner Reise lernte –lautet: „LEBT IM GÖTTLICHEN AUGENBLICK".

Oh, es ist so einfach! Es ist so einfach, und es liegt so viel Macht (power) darin! Ihr verbrachtet viele Leben damit, etwas in eine Zukunft hinein zu erschaffen, eine Zukunft zu erschaffen aus Leere. Nehmt Euch einen Moment Zeit und denkt über das nach, was wir Euch sagen.

Ihr lebtet immer mit dem Gedanken daran, wie Eure Zukunft wohl aussehen würde. Und das war auch gut so (appropriate = angemessen). Und für viele, die im Augenblick auf der Erde wandern, ist es immer noch angebracht. Aber weil Ihr zu Schöpfern in der neuen Energie werdet, werdet Ihr lernen, wie wichtig es ist im göttlichen Augenblick zu leben –jetzt, in diesem Augenblick. Ganz oft werdet Ihr in Versuchung geraten, in der Zukunft leben zu wollen, auf Euer „Morgen" zu projizieren.

Aber als neue Schöpfer in dieser neuen Energie werdet Ihr viel Kraft finden, wenn Ihr in diesem „göttlichen Augenblick" lebt, im Jetzt.

Es mag schwer verständlich sein –wie könnt Ihr Schöpfer sein ohne Gedanken und Energien in die Zukunft zu schicken? Dennoch, liebe Freunde, sowie Ihr lernt, alle Dinge zu akzeptieren wie sie sind (Lektion 1), sowie Ihr lernt, Euer menschliches Selbst zu akzeptieren (Lektion 2) und auch lernt, „im göttlichen Augenblick zu leben" (Lektion 3), so schnell werdet Ihr in der Lage sein, wie Aaron an Orte zu gelangen, die Ihr Euch niemals vorher hättet vorstellen können. Dies sind Orte, die Ihr nie hättet zeichnen oder entwerfen können, und Ihr hättet Euch auch niemals rein „verstandesmäßig" dorthin versetzen können. Wenn Ihr diese neuen Orte aufsucht, dann werdet Ihr allmählich eine ganz neue Macht in Eurem Inneren verstehen lernen. Ihr werdet anfangen, einen völlig neuen Schöpfungsweg zu begreifen. Oh, wir wissen sehr gut, dass diese Herausforderung noch viel intensiver ist als die beiden ersten Lektionen! (gluckst amüsiert)

Ihr liegt nachts wach und projiziert in die Zukunft. Ihr liegt nachts wach und macht Euch Sorgen darüber, was sein wird. Ihr liegt nachts wach und schmiedet Pläne darüber, wie Ihr Eure Zukunft denn eigentlich gerne haben würdet. „Im göttlichen Augenblick zu leben" wird durchaus eine Herausforderung für Euch sein, um es einmal ganz vorsichtig auszudrücken!

Nehmt Euch jetzt einmal einen Moment Zeit um zu erfahren, wie sich ein göttlicher Augenblick denn nun wirklich anfühlt –denn jetzt gerade seid Ihr mitten drin. Der göttliche Augenblick findet jetzt gerade statt. Der göttliche Augenblick verzichtet auf jegliche Beurteilung. Der göttliche Augenblick ist in sich selbst vollständig (complete in itself). Nichts anderes ist nötig als nur –zu sein. Das ist ein stiller Ort. Der göttliche Augenblick ist ein Raum (space), in dem Ihr die Liebe spüren könnt, in dem Ihr fühlen könnt, wie die Liebe Euer ganzes Wesen durchflutet. Der göttliche Augenblick wird nicht von der Vergangenheit beeinflusst. Er ist auch kein Entwurf für die Zukunft. Er ist einfach im Jetzt.

Und er ist durch und durch perfekt. Der göttliche Moment kann einen Sekundenbruchteil lang anhalten. Er kann stundenlang dauern. In diesem Fall hier, liebe Freunde, hält unser göttlicher Augenblick mindestens bis zum Ende unseres Treffens an. Er ist hier, und jeder von Euch befindet sich darin. Dies ist tatsächlich ein göttlicher Augenblick, in dem es keine Wünsche und Bedürfnisse gibt. Ihr seid Alles-Was-Ihr-Seid.

Lektion 3: „Lebt im göttlichen Augenblick."

Wie schon in Lektion 1 und 2, so werdet Ihr wahrscheinlich auch hier wieder eine Neigung zu „Rückfällen" (Anm.: frei übersetzt) verspüren. Ihr habt vielleicht ab und zu die Tendenz, Euch wieder Sorgen um die Zukunft zu machen, oder Ihr möchtet Eure Aufmerksamkeit auf die Probleme Eurer Vergangenheit richten. Kommt, stellt Euch auf die andere Seite der kleinen Mauer Eures neuen Hauses, akzeptiert alles wie es ist, akzeptiert Euer menschliches Selbst als perfekt und lebt einfach im göttlichen Augenblick! Oh, ich höre schon Eure Einwände: „Tobias, und was ist hiermit? Was damit? Und wenn dies oder jedes passiert, was dann?" Liebe Freunde, verbringt etwas Zeit im göttlichen Augenblick und Ihr werdet schon sehen, was passiert!

Wir werden Euch jetzt zum besseren Verständnis ein wenig mehr über die physikalischen Grundlagen mitteilen. Wenn Ihr Euch im göttlichen Augenblick aufhaltet, dann geht eine andere Schwingung von Euch aus. Diese zieht alles an, was für Euch wünschenswert (angemessen) ist. In der Vergangenheit musstet Ihr nach all diesen Dingen suchen, nach Reichtum und Überfluss suchen, nach Glück streben, nach einem Partner Ausschau halten. Ihr musstet hinaus in die Leere einer Zukunft, die es nicht gibt, um darin eine Wirklichkeit zu erschaffen. Auf diese Weise wurde bisher auf der Erde Realität erschaffen, aber Ihr als die neuen Schöpfer werdet jetzt einen anderen Weg entdecken.

Wir verwenden nun eine Metapher (bildliche Darstellung), damit Ihr das besser versteht. Stellt Euch vor, dass es in Eurem Inneren eine Stimmgabel gibt, der Griff wird von oben gehalten, die beiden Zinken zeigen nach unten. Eine Stimmgabel eben. Nun, in der Realität der alten Energie schwangen beide Zinken der Gabel. Sie repräsentieren die eine und die andere Seite der Dualität. Darum gibt es zwei. Sie schwangen nicht im Gleichtakt. Sie schwangen in unterschiedlichen Frequenzen. Das war auch so beabsichtigt, damit Ihr die Dualität erfahren konntet, damit Ihr die unterschiedlichen Auswirkungen von Hell und Dunkel erleben konntet.

Wenn man die Energie messen würde, die von diesen beiden Zinken ausgeht, dann ergibt sich ein Verhältnis von ungefähr einem Drittel zu zwei Dritteln. Der eine Zinken würde also etwa ein Drittel des ganzen Tones wiedergeben, der andere zwei Drittel vom Ganzen. Diese Schwingungsfrequenzen wurden manchmal höher, und manchmal veränderten sie sich auch, aber im Durchschnitt betrug das Verhältnis der Energien in der Dualität 1/3 und 2/3. Es gab Inkarnationen, die von 2/3 Dunkelheit und 1/3 Licht bestimmt waren.

(Anm: Vortrag wird nun wieder sehr zögerlich, es scheint sehr schwierig zu sein, dieses Konzept verständlich darzustellen.)

Wir warnen Euch ausdrücklich, geht mit diesen Begriffen (Anm.: Licht und Dunkelheit) vorsichtig um, denn sie sind nicht das, wofür Ihr sie haltet. Die beiden Zinken der Gabel erzeugten ihren Ton mit Absicht, sie hatten absichtlich diese unterschiedlichen Schwingungsfrequenzen, und diese sollten ebenfalls mit voller Absicht Reibung untereinander verursachen.

Oh, und da wundert Ihr Euch, warum Euer Leben in jenen Zeiten so schwer war! Diese Reibung, dieses Nicht-im-Gleichklang-Schwingen, wurde eigens zum Zweck der Erfahrung entworfen, zum besseren Begreifen, und damit Ihr es überhaupt erst spielen konntet, dieses Dualitäts-Spiel – ein Spiel, das Ihr jetzt nicht mehr nötig habt.

Wenn Ihr im göttlichen Augenblick lebt, dann gibt es keinen Bedarf mehr für die zwei unterschiedlichen Seiten der Dualität oder dafür, dass die beiden verschiedenen Zinken Eurer Stimmgabel unterschiedlich schwingen. Wenn Ihr im göttlichen Augenblick lebt, dann können beide Seiten wieder in einer gemeinsamen Phase schwingen. Sie können miteinander klingen, und zwar in der jeweils angemessenen aber gleichen Frequenz. Es gibt keine Notwendigkeit mehr dafür, das Gleichgewicht aus 1/3 und 2/3 herzustellen. Das Gleichgewicht (balance) wurde wieder auf das Verhältnis 1:1 zurückgeführt.

Stellt Euch vor, in Eurem Inneren befindet sich diese Stimmgabel. Stellt sie Euch vor als einen Teil von Euch. Sie war absichtlich aus dem Gleichklang geraten. Bis heute gab es diese „Schwingungs–Reibung". Und nun stellt Euch vor, wie Euer inneres Wesen – jetzt im Gleichklang mit sich selbst – harmonische Töne erzeugt. Jetzt, in diesem Augenblick, liebe Freunde, erlaubt dieser Schwingungs-Dualität in Euch die Rückkehr zur Harmonie, lasst diese wundervollen Töne erklingen und nicht mehr jene Töne, die in sich Reibung und Dualität beinhalten. Wenn Ihr im göttlichen Augenblick lebt und der Dualität erlaubt, in Harmonie, Schönheit und Freude zusammenzuklingen, dann werden ihre Teile ins Gleichgewicht zurückkommen.

Die Zinken Eurer Stimmgabel werden auch weiterhin dualen Charakter haben, aber sie werden miteinander erklingen. Wenn Ihr im göttlichen Augenblick lebt, dann wird alles, was nötig und wünschenswert ist, ganz von selbst zu Euch kommen. Es wird zu Euch kommen! Ihr braucht nicht mehr hinaus zu gehen und nach diesen Dingen zu suchen. Ihr müsst sie nicht mehr dazu zwingen, in Eurer Wirklichkeit zu erscheinen. Ihr werdet auf ganz neue Art und Weise erschaffen. Ihr werdet auch weiterhin aus Leere Wirklichkeit schaffen, aber völlig neuartig, und sehr machtvoll.

Die beiden Zinken Eurer Stimmgabel repräsentieren die DNA, die beiden bekannten DNA-Stränge, welche die Doppelhelix bilden. Es gibt da einen „hellen" und einen „dunklen", oder einen „positiven" und einen „negativen". In voller Absicht haben diese beiden Stränge bisher nicht im Gleichklang geschwungen. Sie arbeiteten auf Frequenzen, die untereinander Reibung verursachen. Das diente nur einem Zweck, es sollte Euch helfen die Dualität zu begreifen. Wenn Ihr nun im göttlichen Augenblick lebt, liebe Freunde, wenn Ihr dieser Stimmgabel die Rückkehr in die harmonische Schwingung erlaubt, dann geschieht dies auf tiefster Zellenebene. Im Kern der DNA werden die beiden Stränge anfangen wieder gemeinsam – miteinander –zu arbeiten. Und wenn sie das tun, dann wird das alle Dinge anziehen, die Eurem Leben angemessen sind. Wenn sie das tun, dann werden auch alle Narben der Vergangenheit in Eurem Körper geheilt. Der physische Alterungsprozess wird umgedreht. Körperliche und emotionale Wunden werden heilen, aber das erfordert von Euch, dass Ihr im göttlichen Augenblick lebt.

In Ergänzung zu den beiden bekannten DNA-Strängen gibt es mindestens zehn Sekundär-Stränge. Um jeden Primär-Strang herum gibt es zwei Sekundär-Stränge, von denen er sozusagen umarmt wird. Und um dieses Bündel herum gibt es weitere magnetische DNA-Stränge, die ihn ebenfalls umarmen und umhüllen.

Wenn Ihr den beiden Primär-Strängen erlaubt, wieder in harmonischer Schwingung zueinander zu finden, dann wird das auch die Interaktion der anderen magnetischen Stränge verändern. Es wird den gesamten Aufbau aller Stränge verändern. Wenn Ihr im göttlichen Augenblick lebt –wenn Ihr also Eure innere Schwingung ändert – versteht bitte, dass Euch alles zur Verfügung gestellt wird, was Ihr braucht. Ihr werdet sein wie ein Magnet mit einer besonderen Ladung, der diese Dinge alle anzieht. Ihr werdet diese Dinge so schnell und so kraftvoll anziehen, dass Ihr eines Tages sagen werdet: „Tobias, das alles hier gelangt in mein Leben. Ich kann doch nicht alles auf einmal verwenden!" Und dann, hm, werden wir Euch beibringen, wie man diesen Prozess regulieren kann. (Publikum erheitert)

Aber im Moment macht Ihr viele Veränderungen durch, indem Ihr Dinge aus dieser Inkarnation gehen lasst. Dies ermöglicht der göttlichen Energie, die immer schon in Euch war, nun wahrhaftig allmählich hervorzukommen. Wenn Ihr im göttlichen Augenblick lebt, dann erlaubt Ihr Eurer Göttlichkeit herauszukommen. Wenn Ihr Euch erlaubt im göttlichen Augenblick zu leben, dann verändert Ihr damit das Wesen der Dualität, die von jeher ein Teil von Euch ist. Das verändert die Schwingung der beiden Seiten, die Ihr bis jetzt wart. Es verändert Euer Schöpfertum auf der Erde (It changes the way you create on Earth.).

Wenn Ihr Euch in dieses Konzept des göttlichen Augenblicks eingearbeitet habt, dann geht doch mal hin zu denen, die Energien lesen können, zu den Medien, zu den Aurasehern! Geht hin! Ihr werdet ihnen Angst einjagen. (gluckst amüsiert)

Sie werden Euch mitteilen, dass es Euch gar nicht mehr gibt. Sie werden keine Aura um Euch herum erkennen können, weil sie sich verändert hat. Sie werden Eure Chakren nicht mehr sehen können, weil Ihr nur noch ein Chakra habt. Sie könnten sich vor Euch fürchten! (gluckst wieder) Sie werden sich fragen, was da los ist. Setzt Euch mit ihnen zusammen, in Eurem göttlichen Augenblick. Setzt Euch mit ihnen an diesen Ort der Liebe. Prahlt nicht mit dem, was Ihr getan habt oder was aus Euch geworden ist. Aber lasst sie auf energetischem Weg wissen, dass auch sie diese neuen Ebenen erreichen können.

Liebe Freunde, lebt im göttlichen Augenblick. Ändert Eure Schwingungsfrequenz auf der innersten Ebene. Beobachtet, wie Ihr Euch im Spiegel nicht mehr wiedererkennt. Beobachtet, wie andere Euch nicht mehr erkennen. Beobachtet sie dabei, wie sie denken, Ihr wäret verschwunden.

Nun, all das, liebe Freunde, ist Arbeit. Wir bitten Euch, arbeitet ganz bewusst daran, arbeitet ganz bewusst daran, alle Dinge zu akzeptieren, wie sie sind. Steht hinter der kleinen Mauer, sogar wenn um Euch herum Chaos herrscht. Akzeptiert Euch selbst in Eurem Menschsein. Versucht nicht davor wegzulaufen. Wirklich, seid stolz darauf menschlich zu sein. Und seid jetzt auch stolz darauf, ein göttlicher Mensch zu sein. Und nun lebt im göttlichen Augenblick. Macht Euch keine Gedanken über die Zukunft.

Auf den Reisen seines zweiten Lebens lernte Aaron, sich weder um Wind und Regen Sorgen zu machen noch um die Strömung oder die Länder, die er vielleicht erreichen würde. Er lebte im göttlichen Augenblick. Er begrüßte jeden Tag, und jeder Tag brachte ihm ein neues Geschenk. Jeden Tag verstand er, dass er selbst das alles (magnetisch) anzog, einfach indem er auf seine eigene Göttlichkeit vertraute.

Während Ihr fleißig und ernsthaft mit diesen Basislektionen arbeitet, liebe Freunde – hm, vielleicht ein wenig langweilig, aber... wichtige Lektionen für das, was noch kommt – wird Euch insbesondere die Ziffer „4" auffallen. Bis jetzt wart Ihr in der Dualität. Ihr wart in der „Zwei". Nun wird Euch die „4" begegnen. Wir werden dazu später noch einiges erklären. Nur zum Verständnis – und wir benutzen hier Eure Mathematik – zwei zum Quadrat ergibt 4 (2 x 2 = 4). Versteht bitte, dass Ihr Euch über die Dualität hinaus bewegt, aber Ihr überwindet sie nicht. Sie wird nicht einfach ... ausgelöscht! Ihr bewegt Euch in eine neue Art von Dimensionalität. Die Zahl „4" wird wichtig werden. Sie wird Euch allmählich begegnen. Sie wird Euch geradezu anspringen. Sie ist eine Gedächtnisstütze. Sie erinnert Euch daran im göttlichen Augenblick zu leben. Sie erinnert Euch daran, dass Ihr Euch von innen heraus verändert.

Eure Mathematiker arbeiten z. Zt. an einer neuen Quantentheorie. Das wurde noch nicht bekannt gegeben. Es ist noch nicht offiziell und kann noch einige Jahre dauern. Es gibt dort neue Entdeckungen. Und höchstwahrscheinlich wird man das als "Quadrierte Mathematik" („quad" math) bezeichnen, es geht um ein neues Verständnis von der Symmetrie der „4" , von Quadranten oder vier Sektoren.

(Anm.: Ich bin leider mathematisch völlig unbedarft, daher hier der Originaltext: "Your mathematicians are currently working on a new quantum theory. It has not been announced yet. It is not known, and it could be several years of time. There are new discoveries in this. It will quite possibly be referred to as "quad" mathematics where there is a new understanding of the balance of "4," of quadrants or four sectors.")

Dies alles dient als Beweis dafür, dass es hier auf der Erde eine neue Energie gibt. Ihr befindet Euch in der Dualität. Es wird schwierig sein die Dualität, so wie Ihr sie kennt, zu überwinden. Es ist nicht einmal angemessen, liebe Freunde, zur Singularität zurückzukehren. Ihr befindet Euch in der Dualität, aber es gibt einen neuen Typus Dualität, den Ihr schon sehr bald kennenlernen werdet. Die Zahl „4" wird dies repräsentieren. Die Zahl „4" wird Euch daran erinnern.

Für all das ist Arbeit nötig. Wir schätzen die Arbeit sehr, die Ihr hier tut. Wir begreifen, was Ihr geopfert und was Ihr losgelassen habt – Eure Zeit, Eure Energie, Eure Hingabe. Ihr helft den Weg zu ebnen zu diesen neuen Erkenntnissen, Ihr verhelft der neuen Energie zum Durchbruch (etwas frei übersetzt). Wir zollen Euch Anerkennung für Eure Arbeit. Wir bitten Euch auch, dies nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Versteht bitte, dass Ihr mit einem geringen Aufwand an Absicht (intent) und Anstrengung sehr solide Ergebnisse erzielen werdet, sehr dynamische Resultate in Eurem Leben. Wir geben Euch die drei grundlegenden Lektionen – „Akzeptiert alles wie es ist", „Akzeptiert Euer menschliches Selbst" und „Lebt im göttlichen Augenblick" – damit Ihr daran arbeitet, bis wir uns wieder treffen.

[…]

 

The Crimson Circle

THE CREATOR SERIES, Lektion 10
13. Mai 2001

„Folge Deinem Göttlichen Willen“ – F&A

Linda:
Erste Frage per Internet:
Tobias, kannst Du uns ein paar Erkenntnisse darüber vermitteln, wie man die Balance hält zwischen Im-Jetzt-Bleiben einerseits und Zukunftsplanung beziehungsweise Zielsetzung andererseits?

Tobias:
Hm. Hm, in der Tat. Das erste, was zu tun ist, ist atmen, im Jetzt sein und begreifen, dass alle passenden Dinge den Weg zu Dir finden werden.
In der Gesellschaft, in der Ihr zur Zeit lebt, und in Eurem derzeitigen Bewußtseinsstand gibt es in der Tat so etwas wie „Zielsetzung“ oder Planung. Aber Ihr könnt dies in die Neue

Energie einbinden, indem Ihr die folgenden beiden Dinge tut: Bleibt fest verankert im JETZT, aber erweitert dieses JETZT um alle anderen eventuellen Möglichkeiten!

Umschließt also auch alle Potentiale, die vielleicht noch eintreten könnten und bezieht auch diese in Euer Jetzt mit ein! Und dann aktiviert in Euch ein energetisches Element des Offenbleibens für alles – bleibt also offen für jedwede mögliche Änderung!

Wir verstehen, dass es Planung gibt! Aufgrund der dualistischen Energien, in denen Ihr Euch aufhaltet, ist es nahezu unerlässlich den Ablauf des Alltags in Eurem Leben zu planen – aber bezieht unter allen Umständen die Möglichkeiten potentieller Veränderung mit ein in Eure Planungen!

Ihr als eine Gruppe von Menschen kamt zu einer Zeit auf diese Welt, als Zukunftsplanung und das Fokussieren auf Ziele von enormer Bedeutung waren. Damals war das durchaus von einigem Wert, denn viele von Euch stürzten sich derart auf Planung und Zielsetzung, einfach weil Ihr so vieles in diesem Leben erledigen wolltet, und eine Menge davon drehte sich um das Loslassen von alter Energie, von altem „Karma“.

Aber Ihr könnt diese „Zielsetzungen“ jetzt lassen, jedenfalls in der Form, wie Ihr sie zu handhaben gewohnt wart, denn das ist Euch nicht mehr dienlich. Selbstverständlich müßt Ihr die Dinge bewußt wahrnehmen, die ... wie sagt man ... die von vorn auf Euch zukommen werden, aber bringt diese Energie ins JETZT und erlaubt ihr den Wandel, erlaubt ihr, dass sie sich ununterbrochen verändern darf dabei! Dann werdet Ihr den subtilen, aber höchst bedeutsamen Unterschied erkennen zwischen einfacher Planung und Zielsetzung wie früher, und der Art und Weise, dass Ihr sie einfach in Euer Jetzt kommen laßt, aber versehen mit dem Potential möglicher Veränderung.
Wir danken Dir für diese höchst erfreuliche Frage!

 

 

The Crimson Circle

The Divine Human Series
4. Januar 2003

“Das Selbst als Führer”

[…]

Und nun, liebe Freunde, möchten wir etwas aufzeigen, das auch mit dem zu tun hat, was wir Euch eben über Eure Wissenschaften und Technologien erzählten. DIE BESTEN ANTWORTEN SIND IMMER DIE EINFACHSTEN. Ihr fragt Euch manchmal, warum Ihr sie nicht längst erkannt habt – eben deswegen! Eben weil sie so einfach sind! Dadurch habt Ihr sie schlicht übersehen. Das Göttliche, der Gott-Der-Ihr-Seid ist so einfach, dennoch versucht Ihr es so kompliziert zu machen in Eurem Verstand. Und dabei ist es doch so leicht. Es ist doch hier, jetzt, in diesem Moment!

Manchmal stellt Ihr Eure Macht ein wenig auf die Probe und sagt: „Wenn ich also wirklich auch Gott bin, warum kann ich dann nicht Wohlstand und Überfluss für mich selbst erschaffen? Warum kann ich meinen Körper dann nicht heilen? Warum kann ich dann nicht die Gedanken anderer Menschen lesen?“ (gluckst) Liebe Freunde, das kommt daher, weil Ihr Eure Energie auf den „falschen“ Punkt konzentriert, ja wirklich, nämlich auf Endresultat! Ihr bündelt sie nicht im Jetzt! Wenn Ihr Euch ständig auf den Wohlstand konzentriert (der Euch fehlt) – dann erzeugt Ihr doch mit absoluter Sicherheit genau dieses Problem mit dem Wohlstand! Wenn Ihr Euch permanent Sorgen macht wegen einer Beziehung, die Ihr lebt, wenn Ihr Euch Gedanken um die Gesundheit Eures Körpers macht – dann werdet Ihr alle diese Probleme ewig behalten (erhalten)! Es geht darum, wie wir so oft sagten, dass Ihr im JETZT sein müsst, jetzt in diesem einen unmittelbaren Moment! [und nicht konzentriert auf eine Zukunft mit einem möglichen Mangel]

Euer GottSelbst, Eure Göttlichkeit kommt auf allereinfachstem Wege. Sie kümmert sich um alles! Sie sorgt für alles! IHR sorgt für alles in Eurem Leben selbst! Ihr werdet überrascht sein, wie einfach es ist Eurem Göttlichen Selbst zu erlauben, dass es hervortritt und die göttlichen Antworten liefert – wie einfach das ist! Kein Stress mehr im Verstand, kein Abmühen mit den Dingen. Eure Göttlichkeit – das SEID Ihr. In gewissem Sinne war sie von Euch entfernt und lange Zeit wart Ihr getrennt. Das GottSelbst war gewissermaßen fern von Euch, das heißt, Ihr konntet keine Verbindung zu ihm aufnehmen.

Aber jetzt ist es hier, und es bringt so viel Mitgefühl und so viel Liebe für Euch mit – es ist pures Mitfühlen auf allertiefsten Ebenen. Hm.

Liebe Freunde, wenn es eine Herausforderung gibt in Eurem Leben, wenn es ein Problem gibt, dann wisset, dass Ihr genau dieses Problem schon längst gelöst habt! Euer Göttliches Selbst hat es bereits gelöst. Wenn Schwierigkeiten auftauchen in Eurem Leben, dann geratet nicht in Panik! Begreift, dass im gleichen Augenblick bereits die Lösung vorhanden ist, und zwar in Eurem Inneren. Ihr SEID Euer eigener geistiger Führer! Dieses Göttliche möchte für Euch sorgen, möchte mit Euch zusammen sein, möchte sich um alles kümmern. Aber das erfordert von Euch, dass Ihr Eure alte Art der Problemlösung fallen lasst. Lasst los, wie wir sagen, gebt frei und erlaubt! Es wird zum Vorschein kommen!

[…]

Dieses Göttliche Selbst, das seid Ihr und seid es immer gewesen. Es hält nun Einzug, um ein so wesentlicher Teil von Euch zu sein. Es will teilen mit Euch, und auf eine Weise, wie es das nie zuvor tun konnte! Während Ihr Euch nun vollkommen auf die geistige Führung durch Euer Selbst verlasst, wenn Ihr aufhört im Außen zu suchen, wenn Ihr nicht länger nach externen Daten Ausschau haltet, die Euch abhalten sollen vom Göttlichsein, dann werdet Ihr merken, dass dieses Göttliche Selbst sich wahrhaftig all Eurer Bedürfnisse annimmt und sich darum kümmert. DU, Gott, kümmerst Dich selbst um alle Deine Bedürfnisse! Der Wohlstand wird in Euer Leben fließen, Eure Gesundheit wird zurück kehren, Beziehungen werden Euch auf angemessene Weise begegnen – wenn Ihr nicht darauf fokussiert, wenn Ihr im JETZT lebt, wenn Ihr wirklich göttlich SEID.

Liebe Freunde, das Leben wird seine Herausforderungen bereithalten, aber wie wir sagten, geht es dabei nicht um Euch! Ihr werdet Konflikte überall um Euch herum sehen. Ihr werdet an neue Orte gerufen werden und zu den unterschiedlichsten Arbeiten. Denkt daran, es geht dabei nicht mehr um Euch! Und vergiss nicht, Gott, in welche Situation Du Dich auch immer involviert siehst, DU hast die Antwort bereits parat!

Geht endlich heraus aus diesem menschlichen Hirn, diesem Teil, der sich in Angst und Panik befindet!

Sitzt inmitten einer schwierigen Situation und schaut zu, wie sich die göttliche Lösung in Eurem Leben entfaltet! Und sie wird sich entfalten in Eurem Leben! Nehmt eine kleine Auszeit und erinnert Euch einen Augenblick lang daran, wer Ihr wirklich seid. Hört auf Euch aufzuregen oder Sorgen zu machen. Hört auf uns darum zu bitten, das Problem für Euch zu lösen. Nehmt einen tiefen Atemzug.

Seid im Augenblick. Und dann schaut zu, wie sich die Lösung entfaltet! Und vergesst nicht, es wird nicht unbedingt die Antwort sein, die Ihr eigentlich erwartet hattet! Bleibt offen und unvoreingenommen, denn es wird von woanders kommen – ähnlich wie die Energie des heutigen Tages von anderer Stelle kommt. Darin werden sich viele Eurer Erfahrungen gleichen – die Lösung kommt von anderer Stelle!

Es gibt diese verbreitete Neigung, wenn es zu Problemen und Schwierigkeiten um Euch herum oder in Eurem Inneren kommt, dass Ihr dann in Panik geratet und sofort anfangt alle möglichen Pläne, Skizzen und Lösungsmöglichkeiten zu entwerfen, hm. (gluckst amüsiert) Einer unserer Lieblinge ist jener Mensch, der glaubt, er müsse sogar auf eine ganz besondere Weise exakt so denken und nicht anders – natürlich nur Gutes, versteht sich! (gluckst wieder) Das funktioniert nicht mehr, liebe Freunde.

Seid einfach mitten in welchem Chaos auch immer, das da um Euch herum oder in Euch tobt und lasst Eure Göttlichkeit mit ihrer allergrößten Liebe und ihrem allertiefsten Mitgefühl hinzukommen. Oh, und liebe Freunde, dann werdet Ihr sehen, dann werdet Ihr sehen, wie sich die Lösung auf schönste Weise entfaltet und Euer altes Denkschema dagegen so hart und so grausam und so kalt erscheinen lässt! Die neuen Lösungen – sie werden von umwerfender Schönheit sein! Sie werden weit über alles hinausgehen, was Ihr je für möglich gehalten hättet! Denn sie werden in der Neuen Energie liegen.

KEINE AUSFLÜCHTE MEHR, SHAUMBRA! Keine weiteren Daten in der Zukunft, auf die Ihr warten müsst! Keine „Wesenheiten“ (beings), die Euch aufsuchen werden! JETZT ist die Zeit. Die Ausrichtung des Magnetgitters war das letzte – mehr gibt es nicht! IHR SEID EUER EIGENER GEISTIGER FÜHRER. Die jeweilige Antwort liegt individuell in jedem von Euch, und damit meinen wir ohne Ausnahme alle, zu denen wir heute sprechen. Sie liegt in Euch! Sie liegt in DIR!
Bleib im Jetzt!
Atme ein!
Verstehe, auch Du bist Gott!
Schau zu, wie sich die neuen Lösungen entfalten!
Und dann teile das mit anderen Shaumbra!

[…]

 

The Crimson Circle

The Divine Human Series, Shoud 3
13. Oktober 2002

“Leben in zwei Welten”

[Siehe auch: Über Mühelosigkeit]

[…]

Nun, liebe Freunde, sprechen wir einen Moment lang von Eurer Reise – jener Reise, die sowohl Eure irdischen Inkarnationen umspannt als auch die vielen unterschiedlichen Lebensformen, die Ihr vor der Erde hattet. Sprechen wir über diese Reise, die Euch aus dem Königreich hinaus brachte, durch die Feuerwand hindurch und bis an diesen Punkt hier, bis zu diesem Moment, in dem Ihr jetzt hier sitzt. Lasst uns etwas sagen über das Verständnis Eurer Reise aus menschlicher Sicht.

Ihr habt immer geglaubt, dass Ihr von Punkt A nach Punkt B unterwegs gewesen wärt, dass Eure Reise einem linearen Weg folgte. Das ist ungefähr so ... wie würdet Ihr das beschreiben ... Wir sehen Euch metaphorisch im Auto die Straße entlang brausen, den Fuß immer bis zum Anschlag auf dem Gaspedal, den Kofferraum voll mit Gepäck – übervoll mit Gepäck! Geradezu vollgestopft mit Gepäck!

Auf dem Rücksitz liegen Berge von Landkarten und Computern und Navigationshilfen, außerdem noch alle anderen Utensilien, die Ihr für unverzichtbar haltet auf Eurer Reise, und noch mehr Zeug obendrauf. Das alles schleppt Ihr durch die Gegend. Und damit rast Ihr dann über diese schnurgerade Autobahn, immer auf der Jagd nach Erkenntnissen darüber, wer Ihr eigentlich seid und warum Ihr überhaupt hier seid. Ihr seid dermaßen schnell unterwegs auf dieser linearen Autobahn, dass Ihr Euch kaum jemals Zeit für eine Pause gönnt. Ihr peitscht Euer Fahrzeug vorwärts, so schnell es eben geht, Ihr fahrt es ständig voll aus. Ihr habt zwar keine Ahnung, wo es Euch eigentlich hinbringen soll, aber Ihr wisst, dass Ihr „dahin“ müsst, hm ... (lacht leise, Publikum ist amüsiert) ... und das auf dem schnellsten Weg.

Wir sehen Euch bei dieser wilden Jagd zu und wir erkennen, dass dies dem typischen Autobahnverhalten der Menschen entspricht. Auch dort zieht Ihr nur kurz herüber in die nächste Ausfahrt, gerade eben lange genug um zu tanken und zur Toilette zu gehen, hm (gluckst erheitert, Gelächter im Publikum). Und selbst dabei, liebe Freunde, nehmt Ihr Euch kaum genügend Zeit um Euch wirklich zu erleichtern! Ihr seid so schnell, dass Ihr Eurem System geradezu Unrecht tut. Ihr gönnt Euch nicht einmal die Zeit, die Dinge wirklich „durchlaufen“ zu lassen, so sehr seid Ihr in Eile. Und dann sehen wir Euch zu unserem Amusement gleich wieder zurück ins Auto hoppsen, schnell noch eine Tasse Kaffee oder ein Sodawasser hineingeschüttet und weiter geht’s, hm (schmunzelt vernehmlich).

So war sie bisher, Eure Reise – geradeaus und möglichst schnell, mit möglichst wenig Pausen.

Vor ein paar Monaten hat uns ja vor Überraschung fast der Schlag getroffen, als Ihr plötzlich alle entschieden habt, dass Ihr Euch ein Wochenende frei nehmen und Euch am Wegrand von Euren Aktivitäten erholen wolltet! Wir wussten ja damals bereits, dass wir heute darüber sprechen würden. Ihr habt gemerkt, es wurde Zeit für eine kleine Pause, um Euch einmal richtig zu erfrischen. Und wir applaudieren Euch dafür! Wir applaudieren Euch dafür, dass Ihr die Notwendigkeit erkannt habt. Und noch aus einem weiteren Grund fanden wir das besonders schön, denn wir können dieses Ereignis jetzt als Beispiel verwenden, um Euch die Neue Energie verstehen zu helfen, in der Ihr Euch befindet, um Euch eine neue Gesetzmäßigkeit (paradigm) dieser Neuen Energie näher zu bringen.

Hier seid Ihr also, ständig mit Spitzengeschwindigkeit unterwegs von Punkt A nach Punkt B auf Eurem linearen Weg, die wenigen Pausen gab es nur dann, wenn es wirklich nicht mehr anders ging, aber so kurz gehalten wie eben möglich. Das war der Weg der alten Energie! Hm. In der Tat habt Ihr dabei viel gelernt. Ihr habt eine Menge Erfahrungen gesammelt, während Ihr Euch selbst immer besser kennen lerntet. Aber in der Neuen Energie läuft es jetzt anders.

In der Neuen Energie zieht Ihr hinüber auf den nächsten Rastplatz, parkt Euer Auto dort, öffnet den Kofferraum und werft das ganze Gepäck im hohen Bogen hinaus, hm (gluckst amüsiert, Publikum lacht mit). Die Landkarten, Navigationshilfen, elektronische Hilfsmittel, Computer und den ganzen anderen Kram, mit dem Euer Auto bis obenhin vollgestopft ist, werft Ihr gleich hinterher auf den Haufen, auch das Handy! Hm. (Gelächter) Das alles werft Ihr also nun hinaus, liebe Freunde, denn nichts von all dem braucht Ihr jetzt noch!

Und da steht Ihr nun einen Augenblick lang und genießt einfach – genießt die Erde unter Euren Füßen und die frische Luft, mit der Ihr Eure Lunge füllt. Einen Moment lang genießt Ihr die Szenerie rings um Euch herum und Ihr sagt zu Euch selbst: „Das ist ja unglaublich! Ich habe das nie zuvor bemerkt! Ich war vorher immer viel zu schnell, viel zu beschäftigt mit der Jagd von Punkt A nach Punkt B auf dieser linearen Strecke, so dass ich alle diese Dinge um mich herum gar nicht wahrnehmen konnte! Ich habe nie darauf geachtet, ob da vielleicht Tiere in den Wäldern und auf den Feldern ringsumher sein könnten! Ich habe nie gemerkt, welche Wärme, welche Liebe die Sonne ausstrahlt ... wie gut sich die Erde unter meinen Füßen anfühlt ... wie bedeutsam das Atmen in Wahrheit ist ...“

Und während Ihr da so steht auf Eurem Rastplatz, beginnen sich die Dinge auf einmal zu verändern. Hm, und das jagt Euch erst einmal einen gehörigen Schrecken ein, denn Veränderung mögt Ihr ja eigentlich nicht so besonders, nicht wahr? Hm (gluckst), Veränderungen liebt Ihr nämlich überhaupt nicht. Ihr merkt, dass Euer Auto, dieses Fahrzeug, das Euch so lange mit Höchstgeschwindigkeit die Autobahn entlang getragen hat, sich nun vor Euren Augen auflöst und allmählich verschwindet. Und das Gepäck, das Ihr eben noch auf einem großen Haufen gestapelt hattet, verschwindet ebenfalls.

ES WAR NICHTS WEITER ALS EINE ILLUSION. Die Illusion hatte so lange Bestand, liebe Freunde, bis Ihr bereit wart zum Anhalten. Die Illusion gab es, bis Ihr bereit wart zum Übergang in die Neue Energie. Jetzt lasst Ihr sie los – und sie löst sich auf und verschwindet...

Auf einmal merkt Ihr noch etwas, während Ihr da in diesem Augenblick des Jetzt auf Eurem Rastplatz steht, nicht wirklich beunruhigt beim Anblick Eurer sich in Nichts auflösenden Besitztümer. Während Ihr so die Straße entlang schaut, auf der Ihr die ganze Zeit unterwegs wart, merkt Ihr auf einmal: Die Straße bewegt sich, und Ihr steht still!

IN DER NEUEN ENERGIE IST ES DIE STRASSE, DIE SICH BEWEGT, WÄHREND IHR SELBST AN ORT UND STELLE BLEIBT. Während Ihr noch nachdenkt über diesen seltsamen Umstand, seht Ihr plötzlich – es ist ja gar nicht nur eine Straße! Es ist nicht nur diese eine geradlinige Verbindung zwischen Punkt A und Punkt B mit dem weißen durchbrochenen Längsstreifen in der Mitte für den Fall, dass Ihr lieber mal in die andere Richtung zurückfahren wolltet, hm (gluckst).

Ihr merkt jetzt auf einmal, da sind ja viele Straßen! Interdimensionale Straßen! Und sie alle kreuzen sich ausgerechnet an dem Rastplatz, an dem Ihr gerade steht! Da gibt es solche mit einem Gefälle nach oben, andere wieder laufen abwärts, da sind Straßen mit den unterschiedlichsten Kurvenverläufen, einige sogar in Form einer Spirale, manche scheinen fast senkrecht hoch oder runter zu verlaufen, andere kommen als zweispurige Bahnen daher und werden plötzlich vier- oder gar achtspurig.

Alle diese Straßen sind in Bewegung. Ihr selbst aber steht still. Dies ist die Energie des Augenblicks, die Energie des Jetzt! Dies ist die Energie der neuen Zeiten, in die Ihr nun hineingeht. Ihr habt Euch die ganze Zeit so bemüht zu verstehen, wie man Dinge in Gang bekommt. Ihr habt versucht, mit dem Verstand herauszubekommen, wie Ihr die alte Reise fortsetzen könnt, und eher noch schneller, auch wenn Euer altes Auto sich bereits kurz vor dem Zusammenbruch befand. Mit aller Macht wolltet Ihr das herausfinden, liebe Freunde – aber energetisch gesehen war das die alte Art und Weise. In der Neuen Energie bleibt Ihr in Eurer Mitte zentriert und voll gegenwärtig im Augenblick – und die Straßen bewegen sich!

Wir haben mit Euch schon vor längerer Zeit einmal darüber gesprochen, nur haben wir eine etwas andere Metapher benutzt. Denn damals, damals standet Ihr noch ganz am Anfang Eures neuen Bewusstseins und konntet noch kaum wahrnehmen oder verstehen, wie das Leben in Wahrheit funktioniert. Seitdem sind aber ein paar Jahre vergangen und nun können wir darauf zurückkommen und detaillierter darauf eingehen, um Euch verstehen zu helfen. Dies ist es, was wir damals Leben im Göttlichen Augenblick nannten! [vgl. Creator-Serie]

Wenn wir hier sagen, dass es die Straße ist, die sich bewegt, was bedeutet das denn nun? Es bedeutet, dass sie Euch die Dinge mitbringt! Alle diese „Straßen“, also alle diese energetischen Strömungen werden durch Euch hindurch laufen. Und dabei bringen sie alles mit sich, was für Euch angemessen ist, ob es sich nun um finanziellen Wohlstand handelt, um eine bestimmte Beziehung zu einem Menschen oder um eine neue Gelegenheit – alles kommt wie von selbst zu Euch, denn die Straßen bewegen sich und führen mitten durch Euch hindurch. Sowie Ihr in die Neue Energie hineingeht, kommt alles Angemessene zu Euch. Das wiederum meinten wir, als wir damals sagten: Tanzt mit dem, was vor Eurer Tür steht! [vgl. Creator-Serie] Es kommt zu Euch.

Viele, viele Dinge werden Euch auf diese Weise begegnen. Nicht alle sind brauchbar und angemessen! Manchmal sind es einfach „irgendwelche“ Potentiale oder Erfahrungen oder Menschen oder Gelegenheiten – Energien, die durch Euch hindurchfließen. Nichts davon braucht Ihr mit offenen Armen anzunehmen! Lasst sie einfach durchfließen. Menschen werden in rascher Folge in Euer Leben treten und wieder daraus verschwinden, das heißt aber keineswegs, dass Ihr an ihnen festzuhalten braucht. Es heißt vielmehr, dass sie es brauchen, mit Eurer Energie in Berührung zukommen oder von ihr berührt zu werden, während sie auf ihrer eigenen Reise sind und auf ihrer alten Straße von Punkt A nach Punkt B fahren.

Auch werden Euch auf diese Weise zahlreiche Gelegenheiten begegnen – und auch da sind durchaus nicht alle davon angemessen! Sie laufen einfach nur durch. Erinnert Ihr Euch, was wir über das Hinzufügen Eures energetischen „Stempelabdrucks“ zu anderen Gedanken sagten? Wir benutzten das Beispiel der Kopfschmerzenergie, die von einer bestimmten Person ausging. Diese Energie, ihre Kopfschmerzenergie nämlich, schwebte wie eine kleine Seifenblase umher. Als sie dann bei Euch vorbeikam, da fügtet Ihr einen Hauch Eurer eigenen Neuen Energie hinzu. Diese verbleibt aber in einem neutralen Zustand und kann später von einem anderen Menschen freiwillig aktiviert und genutzt werden, wenn ihm die kleine Seifenblase - nach Euch - irgendwann begegnet.

Ganz ähnlich verhält es sich mit Eurem Rastplatz am Wegrand. Die Dinge kommen in Euer Leben und laufen "mal eben" durch Euch hindurch, damit sie die Gelegenheit bekommen, von Eurer göttlichen Energie berührt zu werden. Andere Dinge wiederum kommen vorbei und legen eine kurze Verweilpause bei Euch ein – diese sind da, damit Ihr sie freudig begrüßt und mit ihnen tanzt. Es könnte sich dabei um menschliche Beziehungen handeln oder um Jobs oder um irgendeine ganz neue Gelegenheit – auf jeden Fall sind sie für Euch da! Ihr werdet es schon wissen, wenn Ihr in Eurem Inneren nachfragt.

Was aber vor allem den Weg zu Euch finden wird, das sind Dinge, mit denen Ihr aufgrund Eures Verständnisses und Eurer Weisheit besonders gut umgehen könnt, weil Ihr sie aus eigener Erfahrung kennt. Ihr seid sozusagen Experten bei diesen Themen. Erinnert Ihr Euch noch, liebe Freunde, als wir vom Ofen der Gnade [vgl. Creator-Serie] sprachen? Ihr wisst doch, dass Ihr Eure ungelösten Probleme in diesen Ofen stecktet, damit die Lösung ungestört „gar kochen“ konnte. Wir wissen, dass sehr viele von Euch Abend für Abend ein bestimmtes Thema dort hinein getan haben, entweder landete ein Beziehungsthema in diesem Ofen der Gnade oder es ging um Euren Wohlstand oder um Eure Gesundheit. Damals sagten wir Euch: „Erlaubt Eurer Göttlichkeit, die Lösung dafür zu finden!“, wisst Ihr noch? Ihr solltet aus dem Weg gehen und Eurer Göttlichkeit erlauben, das Problem so lange zu garen, bis es fertig war und herausgenommen werden konnte. Dann nahmt Ihr alle diese Themen heraus aus dem Ofen und verteiltet sie zum Abkühlen überall in der Küche. An einem bestimmten Punkt dann baten wir Euch, diese ehemaligen Probleme, die da überall herumstanden und -lagen, einfach in die Luft zu werfen. Als Ihr das tatet, da verwandelten sie sich plötzlich in wunderschöne, funkelnde, glitzernde, tanzende Lichter. Diese Lichter repräsentieren die Weisheit, die Ihr aus den Problemen und Schwierigkeiten der Vergangenheit sozusagen destilliert habt, die Weisheit der Vergangenheit.

Nun nehmen wir dieses Bild und übertragen es auf den Rastplatz, an dem Ihr gerade steht. Alle jene ehemaligen Problemthemen stellen sich nun dar in Form weißer, tanzender Lichter, sie repräsentieren die Weisheit, die Ihr daraus gewonnen habt. Und diese Lichter sind es, die nun Euren Rastplatz illuminieren. Diese Lichter sind es, von denen Menschen und Situationen angezogen werden. Sie sind wie eine Lichterkette, die Ihr rund um Euren Rastplatz dekoriert habt. Genau bei jenen Problemen, die Ihr für Euch bearbeitet habt – beispielsweise das Thema Wohlstand – seid Ihr nun gewissermaßen die Experten! Euer eigenes ehemaliges Problemgebiet kehrt jetzt wieder zu Euch zurück, und zwar durch andere Menschen.

Wer sich also mit einer finanziellen Problematik konfrontiert sieht, der wird auf bestimmten inneren Ebenen dieses Licht wahrnehmen und daran erkennen, dass Ihr einst ein eigenes Problem damit hattet – folglich werden sie natürlich gerade von Euch Rat und Begleitung haben wollen! Sie fühlen sich einfach wie magnetisch angezogen von Euch! Dasselbe gilt für das Thema Beziehungen. Oh, was habt Ihr doch während der letzten paar Jahre an Erkenntnissen hinzugewonnen, sowohl über Beziehungen als auch darüber, wer Ihr eigentlich selbst seid! Ist es da ein Wunder, dass Euch jemand an Eurem Rastplatz aufsucht, der ein Problem mit eben diesem Thema hat?

Euer eigenes Licht – ehemals Eure Herausforderung, welche Ihr in den Ofen der Gnade gesteckt hattet – wird nun auch alle erforderlichen Werkzeuge und Ressourcen anziehen, die Ihr für Eure Arbeit benötigt. Ebenso wird Euer eigenes Licht, also Eure eigene Weisheit aus der Vergangenheitserfahrung, auch die finanziellen Mittel anziehen, die Ihr in Eurem Leben benötigt, so wie auch alle Menschen und Potentiale.

Alles das kommt zu Euch, so lange Ihr nicht wieder mit halsbrecherischer Geschwindigkeit über die Autobahn zu jagen versucht! Eure ehemaligen Problemthemen der Vergangenheit werden nun genau die Menschen und die Umstände anziehen, die für Euch angemessen sind, damit Ihr nun wahrhaft Lehrer, Ratgeber, Begleiter für die anderen sein könnt.

Es ist also sehr einfach, liebe Freunde, aber dennoch müsst Ihr Euch erst einmal daran gewöhnen. Ihr bleibt im Jetzt, Ihr bleibt gegenwärtig und präsent, erfüllt von Leben und Vitalität IM JETZT – wir nennen es gerade „Euren Rastplatz“. Die Straßen sind es, die sich bewegen. Sie bewegen sich, weil sie durch Euch hindurch laufen. Das ist die Energie der Neuen Zeiten! Dieser Paradigmenwandel erlaubt Euch jetzt, genau die Dinge an Euch zu ziehen, die Ihr braucht.

Bleibt im Jetzt! Bleibt ganz gegenwärtig! Versteht, alles kommt zu Euch! Versteht, dass einige Dinge nur deswegen vorbeikommen, um von Euch berührt zu werden, andere dagegen fordern Euch zum Tanz auf. Hm.

Ihr müsst ein wenig daran arbeiten, gegenwärtig und präsent zu sein, denn Ihr seid so sehr daran gewöhnt, entweder in der Vergangenheit zu leben oder Euch Sorgen um die Zukunft zu machen. Die Vergangenheit, liebe Freunde, hat Euch umgebracht. Leben in der Vergangenheit erschafft Tod. Punkt. Wenn Ihr in der Vergangenheit lebt, wenn Ihr über frühere Ereignisse grübelt, dann sendet Ihr damit ein Signal an Euren Körper, dass er den Sterbeprozess einleiten soll. Wenn Ihr in der Zukunft lebt und Euch Sorgen macht um das, was sein könnte, wenn Ihr Euch um Eure Rente sorgt oder darum, wie die Welt wohl in zehn oder fünfzehn Jahren aussehen mag, wenn Ihr Euch Sorgen macht, ob man Euch vielleicht nächste Woche die Kündigung im Job aussprechen könnte – das alles führt zum Erstickungstod. Ihr erstickt daran! Es löscht das Feuer Eurer Göttlichkeit, die in Euch geboren wird.

Die Vergangenheit wird Euch töten, die Zukunft wird Euch ersticken. Lebt im JETZT, im AUGENBLICK, voll und ganz PRÄSENT, voll verfügbar um zu tun, was zu tun ist, wenn diese Dinge bei Euch ankommen! DIES IST DIE ENERGIE DER NEUEN ZEITEN! Dies sind die veränderten Grundmuster, die so wichtig sein werden, ganz besonders während der nächsten paar Monate. Wir wissen, dass dies die Energie der Neuen Zeiten ist, denn wir können sie sehen – und zwar an diesem Ort, von dem wir schon sprachen und den wir „Die Neue Erde“ nennen.

[…]

 

 

The Crimson Circle

The Creator Series, Lektion 6
6. Januar 2001


“In Euch ist göttliche Ausgewogenheit”

[…]

Und dann kommt „Im Göttlichen Augenblick Leben". Lektion Nummer Drei: „Lebt im göttlichen Augenblick". Liebe Freunde, Ihr wisst allzu gut wie leicht es ist in der Vergangenheit zu leben und wie einfach sich um die Zukunft Sorgen zu machen. Als Schöpfer werdet Ihr Euch weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft aufhalten. Ihr werdet im Jetzt sein, im göttlichen Augenblick. Und interessanterweise enthält dieser göttliche Augenblick sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft. Ihr seid in Eurem göttlichen Augenblick, und gleichzeitig heilt Ihr Eure Vergangenheit und erschafft eine Zukunft, die wirklich atemberaubend ist.

Im göttlichen Augenblick seid Ihr gleichzeitig auch in der Vergangenheit und in der Zukunft, aber in Wahrheit befindet Ihr Euch, wie wir sagen würden, in einer „No-time" (Zeitlosigkeit). Und während dieses göttlichen Augenblicks, liebe Freunde - um Euch hier ein wenig dazu anzuspornen - wird Euer Alterungsprozess gewaltig reduziert. Und das macht auch Sinn, wenn Ihr Euch in Vergangenheit, Zukunft und Zeitlosigkeit gleichzeitig aufhaltet. Das Rezept für die Verlangsamung des biologischen Alterns lautet also, seid im göttlichen Augenblick.

Die Heilung Eures physischen Körpers wird signifikant schneller eintreten, wenn Ihr in Eurem göttlichen Augenblick seid. Und durch die Arbeit der Ärzte mit ihren neuen Geräten, von denen wir vorher (früher am Abend) sprachen, wird sich herausstellen, dass das wahr ist. Wenn Ihr Euch in Eurem göttlichen Augenblick befindet, dann wird der Heilungsprozess um ein Vielfaches beschleunigt.

[…]

 

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