Home
Willkommen
Wie alles begann
Danke
Neues
BLOG
Bücher/Musik/Filme
Das Buch
Tagebuch 2004/2005
Dies und Das
Textsammlung I
Textsammlung II
Textsammlung III
Links
Gästebuch
Impressum/Kontakt
Meine Malstube
Inhaltsverzeichnis

 Oktober 2005

                                                                                                                                                                         

 

Sonntag, 2. Oktober 2005
Es ist mir vollkommen bewußt, daß der Weg allein nur über das Vertrauen führt, daß für alles gesorgt ist, daß alles zu mir kommt.
Ich habe gestern das neueste Channeling vom NET gelesen
, Serie
„Schöpfer sein“,
Channeling Nr. 8 vom 18.09.2005, „Angst“
mit Erzengel Raphael als Gast.
Ich habe folgende Passage gefunden.
Hervorhebungen von mir.

Frage 4
Fragesteller: „Hallo, ihr Lieben. Es sind mehrere Fragen die ich habe, aber eine Frage, die ist etwas, was mich seit vielen Monaten, Jahren beschäftigt. Aber woran ich seit fast einem Jahr sehr kontinuierlich und immer mit Finger verbrennen gearbeitet habe, ist das bewusste Erschaffen von all dem, was ich gerade momentan gebrauchen möchte. Und es gab da sehr faszinierende Lernphasen, an denen ich mir die Finger sehr verbrannt habe, und in denen ich umgefallen bin vor blockierter Energie. Und ich hatte auch schon Erlebnisse, wo das, was grade ich erschaffen sollte, fast in einem kristallinen Zustand sich auch manifestieren wollte. Und nun ist einfach mal eine Frage: Was an diesem bewussten Erschaffungsprozess ist dann in mir noch, wo ich noch nicht verstanden habe, wie ich das ganz genau organisiere?“

NET: „Hm, du hast nicht verstanden, dass du’s nicht verstehen kannst. Du arbeitest mit deiner Rübe da dran, mein Freund – viel zu sehr! Du arbeitest daran: „Wie“ – anstatt es zu tun. Es ist nicht die Frage „Wie?“. Ein göttliches Erschaffen funktioniert niemals über das „Wie“. Ihr könnt keine festgefahrenen Wege dafür etablieren, erarbeiten. Ihr seid keine Kirche. Es ist nicht die Frage: „Wie?“

Und alle Konzepte und Konstrukte, die du dir erbaust, um das in den Griff zu kriegen, werden nicht funktionieren. Das hast du sehr ausgiebig erlebt und immer wieder durchprobiert in den letzten Monaten, nein, in den letzten Jahren, um genau zu sein. Aber es ist ein Konzept. Du kannst versuchen, es zu versinnbildlichen, mit Kristallen zu beschreiben oder mit Licht, oder mit sonst irgendwas. Aber alles, was wirklich funktioniert – das einzige – ist: es leben! Ist egal, ob ihr’s versteht. Spielt überhaupt keine Rolle.

Versteht jemand von euch wirklich, wie er seinen Arm hebt? Kann irgendjemand von euch mir wirklich genau erklären, wie Yanco gerade einen Fuß vor den anderen setzt und sich damit fortbewegt? Oder weiß irgendjemand von euch zufällig, wie es möglich ist, dass wir durch die Atome, aus dem dieser Boden ist, nicht durchfallen?

Konzepte, ihr Lieben, alles Konzepte. Da werdet ihr nicht hinter kommen, nicht auf diesem Weg, niemals! Denn das funktioniert alles nicht über ein „Wie“ nicht über ein „Verstehen.“ Alle diese Dinge sind da, weil sie sind. Das Universum braucht niemand, der anderen erklärt, wie’s funktioniert. Es funktioniert einfach so. Es funktioniert, weil es etwas Göttliches ist. Das ist der einige Grund. Und in Wirklichkeit gibt es gar keinen anderen Grund.

Alles, was ihr euch sonst erschaffen habt an Gründen oder Zusammenhängen, an Erklärungen über Mathematik, an Logik oder sonst irgendwas – fundiert alles darauf, dass es göttlich ist. Wenn ihr die Mathematik bis ganz nach unten zurückrechnet, habt ihr sie so ad absurdum geführt, dass sie nichts mehr mit der Realität zu tun hat, geschweige denn, dass sie überhaupt noch funktioniert. Das sind immer nur Teilbereiche. Ihr macht euch Konzepte in bestimmten Teilbereichen.

Aber wenn es um eure Schöpferkraft geht, dann funktioniert es nicht mehr. Dann geht es nämlich um den Anfang und das, was im tiefsten Inneren bei euch ist. Das könnt ihr nicht steuern. Ihr könnt es nicht zu irgendetwas bringen. Ihr könnt euch nicht Liebkind dabei machen. Ihr habt viele, viele, viele Dinge versucht, das Erschaffen damit zu provozieren, am besten herauszufinden: Wie sage ich jetzt meinem göttlichen Inneren, dass es das machen soll, was ich gerne hätte? Das funktioniert nicht. Das wisst ihr doch alle. Habt ihr alle probiert, alle durch die Bank weg! Ihr habt alle probiert, euch bei Gott Liebkind zu machen oder Gott zu verstehen, damit ihr wisst, wie ihr ihm etwas sagen müsst, damit er auch schön das tut, was ihr gern hättet. Das funktioniert alles nicht.

Die Schöpferkraft funktioniert nur über Vertrauen. Ihr könnt nur darauf vertrauen, dass Gott euch sowieso liebt, und dass er deswegen dafür sorgt, dass die Dinge zu euch kommen, die ihr braucht und die wichtig für euch sind.

Und wir meinen damit jetzt keine Spielchen. Wir meinen damit nicht: „Ja, das oder das brauch’ ich eigentlich gar nicht in meinem Leben!“ Nein, lasst es uns so ausdrücken: Wenn ihr das wirkliche Vertrauen erreicht habt, dann sorgt Gott automatisch dafür, dass ihr im Paradies lebt, mit allem, was dazugehört. Das ist am Anfang so gewesen sozusagen. Es ist der Ur-, Erzzustand, der ganz am Anfang so war – und dahin wollt ihr alle zurück, oder sagen wir, das wollt ihr alle wieder hier haben. Aber das könnt ihr nur, indem ihr zulasst, dass Gott zu euch kommt. Nicht dadurch, dass ihr versucht, ihn dazu zu bringen, irgendetwas Bestimmtes zu tun. Und mit Gott meinen wir in diesem Fall auch dich selbst.

Das funktioniert nicht über Konzepte. Das Beste, was du tun kannst, ist: das Leben zu nehmen, wie es kommt, wie es ist, und darauf zu vertrauen, dass Gott dir das geben wird, was du brauchst, und was du willst, und was du suchst. Und das wird passieren!

Fragesteller: An diesem Punkt dieser Weisheit bin ich in den letzten Tagen der Reise, die ich begonnen hatte, gekommen und hab’ das dann auch für mich so befriedet. Weil: Ich erlebe, seitdem ich reise, dass genau das in dem Moment genau so geschieht – in einer sehr einfachen und schlichten Form – es ist immer alles da! Auch wenn es – wo wir doch bei den Ängsten sind – gar nicht so ausschaut, dass es irgendwie weitergeht, aber es ist immer alles irgendwie da.

NET: Aber versuch’, es nicht zu provozieren, denn das tust du noch.

Fragesteller: Das ist mir auch noch klar. Das bemerke ich auch, das beobachte ich in mir, dieses Provozieren. Das ist immer noch nicht dieses „wirklich vertrauen“ in mich selbst als Gott.

NET: Hm, du brauchst nicht in dich selbst als Gott zu vertrauen. Es reicht, wenn du darauf vertraust, dass es Gott tut – egal, wen du als Gott siehst.

Fragesteller: Ja.

NET: Es ist sehr schwer für jeden von euch, sich selbst als Gott zu sehen, obwohl es absolut wahr ist, aber es ist schwer für euch! Für die meisten von euch ist es einfacher, einen Mann mit langem Bart zu sehen. Das ist eine Versinnbildlichung, und es ist in Ordnung, wenn ihr nur das Vertrauen darauf habt, dass Gott euch liebt, und dass Gott sorgt für euch. Und das wird er tun. Das ist das einzige wahre Versprechen. Wisst ihr noch? Liebe bedeutet zu teilen. Und Gott teilt alles mit euch, alles, was er ist, was er hat, was er kann. Danke für deine Frage“.

Genauso habe ich das auch immer empfunden. Gott gibt dir alles was du brauchst  = was du zum Überleben brauchst, mehr nicht. Und das habe ich ja auch. Ich habe sogar mehr als das, was ich zum reinen Überleben brauche. Ich habe viele Dinge, die ich nicht „unbedingt brauche“. Aber das ist trotzdem noch nicht das, was ich unter wahrhafter Fülle verstehe.
Sagenhafte Fülle ist für mich
Energie zum Tauschen im Überfluss
Ich sitze heute beim Atmen, lasse mir einiges durch den Kopf gehen.

„N
ein, lasst es uns so ausdrücken: Wenn ihr das wirkliche Vertrauen erreicht habt, dann sorgt Gott automatisch dafür, dass ihr im Paradies lebt, mit allem, was dazugehört.“ [...]

Ich rufe Raphael
Ich bitte ihn, mir zu helfen, meine Angst zu transformieren, die Angst, vollkommen zu vertrauen, Spirit vollkommen zu vertrauen.
Denn Folgendes wird mir klar in diesem Moment.
Bisher war für mich „Dein Wille geschehe“ gleichbedeutend mit Leiden. Überall auf der Welt so viel, so unendliches Leid. Immer wurde uns gesagt, es sei der Wille Gottes, es würde schon ein Sinn dahinter sein, wir könnten ihn nur nicht erkennen. Nur Gott wüsste, wofür es gut sei, und das mußte uns bisher genügen. Ich konnte nie sagen, „Dein Wille geschehe“ weil das bedeutet, daß mir (auch) Leid geschickt wird.
Ich konnte Spirit nicht vertrauen.
So ungefähr war meine Auffassung vom Willen Gottes.
Aber so ist es nicht.
“Dein Wille geschehe“ bedeutet nicht Leid. Alles Leid erschaffen wir uns selbst, teils aus Unwissenheit, teils weil wir Erfahrungen machen wollen. Das weiß ich ja jetzt schon seit einer ganzen Weile. Aber es war nur Kopfwissen.
Tief in mir drin konnte ich Spirit immer noch nicht vertrauen.

Heute wird mir klar:
„Dein Wille geschehe“ bedeutet in Wahrheit das Paradies auf Erden.
„..wenn ihr nur das Vertrauen darauf habt, dass Gott euch liebt, und dass Gott sorgt für euch. Und das wird er tun. Das ist das einzige wahre Versprechen. Wisst ihr noch? Liebe bedeutet zu teilen. Und Gott teilt alles mit euch, alles, was er ist, was er hat, was er kann“
.

Zum ersten Mal nehme ich Spirit wahr. Bisher ging alles über mein Unterstützungsteam, über Samirael, der/die/das auch nur ein Aspekt von mir ist, oder über mein göttliches Selbst.
Heute nehme ich Spirit wahr, Alles-was-ist, als wirbelnde Energie, eher blass, wie alle meine Wahrnehmungen, aber dennoch.
Das ist noch nie vorher geschehen, bis auf einmal, als Spirit mir in Gestaltform erschien und sich vor mir verneigte.
Meine Tränen fangen an zu fließen.
„Spirit“ ruft es in mir, immer wieder.
Dein Wille geschehe. Ich ergebe mich Dir. Ich gehe jetzt in das bedingungslose Vertrauen. Ich lasse mich in DICH hineinsinken.
Ich weine.

Freitag, 07.Oktober 2005
Post von Roswitha
Guten Morgen Liebes,
endlich kann ich aufatmen. Hab soviel an Dich gedacht. Aber ich hab mir wieder mal einen Job kreiert, der mich auffrißt. Wenn ich dann zu Hause bin, bin ich platt und verbringe den Rest des Tages im Bett. Klasse hab ich das wieder hingekriegt.
Gestern war nun endlich der große Tag der Leitungsrundenzertifizierung. Das schlimmste ist überstanden.
Ich bin jetzt wieder auf der Suche nach einem anderen Job. Ich kann einfach von diesen 628 Euro nicht leben.
Gleichzeitig hab ich mir krankheitsmäßig wieder mal was neues kreiert. Oh im kreieren bin ich scheinbar wirklich Spitze - ich sollt das halt nur einfach mal positiv einsetzen.
Seit Wochen bin ich jetzt so am dahindümpeln. Und in dem alles immer schlimmer wurde - kein Ausweg mehr in Sicht war – konnt’ ich scheinbar "aufgeben". Und dabei ist in meinem Inneren wieder etwas Wunderschönes entstanden. Ich bin die nächsten Wochen am Arbeiten in Punkto "VERTRAUEN". Jetzt gehts um „alles oder nichts“ fühl ich.

Sag mal wie gehts denn Dir? Du bist ja nun fertig mit dem Kurs bei L. Kannst Du es umsetzen? Das scheint ja bei allem was an uns herangetragen wird, der Punkt zu sein.

Der Zoff in den Foren bezüglich CC und Ulrike hat mich auch total lahmgelegt. In meinem Kopf gings rund. Ich konnte gar nicht fassen, dass diese so erleuchteten Menschen so kriegerisch sind.
Ich dachte, das sind die Lehrer der neuen Energie - oh ne, dann bleib ich in 3D. Das tat so weh und war so verwirrend. Aber Elke hat mir da weitergeholfen. Ich möchte die nächsten Wochen mal wieder da hin fahren - ich glaub es täte mir gut.

Ach Schatz - hab ich mir das Leben wirklich selber so gemacht? (lach) - Ich muss wahnsinnig gewesen sein.
Also ich würd mich so freuen von Dir zu hören.
Jetzt fahr ich zur Arbeit
Alles Liebe und ein dickes Bussi
Roswitha

Hallo, Liebes,
ich freu mich ja so, von Dir zu hören.
Was bitte, ist eine Leitungsrundenzertifizierung?? Das hört sich ja furchtbar an! Würd mich wahrscheinlich auch fertig machen.
Also: mir gehts, naja, so so la la.
Seit Monaten fahre ich auf der Achterbahn auf und ab, ich komme einfach gar nicht mehr zum Aussteigen.
d. h. Depressionen vom Feinsten, bei denen ich mich immer öfter frage, was mich hier eigentlich noch hält.
Zum einen: ich will den Quantensprung miterleben, meistens jedenfalls, manchmal denk ich mir:
sch.... drauf, lass doch alles sausen.
Es gibt Tage, da halte ich einfach nur durch.
Da heißt das Motto echt nur noch: durchhalten, wir sind auf den letzten Metern, auf der Zielgerade. Jetzt nicht aufgeben, wo ich den ganzen Mist schon bis hierher ausgehalten habe.
Aber oft möchte ich einfach nur aufgeben. Ich bin so müde, geistig-seelisch wie körperlich.
Ich brauch soviel Schlaf wie  nie zuvor. Kommt mir so unnatürlich vor.
Andere Leute sind doch auch den ganzen Tag auf den Beinen. Aber ich muß mich jeden Mittag hinlegen, mir ziehts einfach die Füße weg.
Schmerzen am ganzen Körper, wie generalisierter Muskelkater, vor allem auch in den Füßen, kann morgens kaum laufen. Hab mir Einlagen machen lassen (lach)!!
Zum anderen: meine Katzen. Lach jetzt bloß nicht. Die halten mich hier, die kann ich doch nicht im Stich lassen.
Meine Familie, also ich sags dir ehrlich, wär mir wurscht, was die machen, wenn ich ginge.
Ich hab sie alle lieb, aber manchmal ist der Überdruss so groß!!

Hab auf der CC Seite gelesen, daß es da ein Sonderchannel gibt "Spirituelle Depression".
Ich glaub, das ist genau das, was mit mir los ist. Würde mich brennend interessieren, was Tobi dazu zu sagen hat, aber mein Englisch ist nicht gut genug, um den gesprochenen Text zu verstehen.
Englisch lesen wär einfacher, aber das gibts nur als CD. Mist. Ist auch sauteuer mit Frachtkosten.
Ich habe die Hoffnung, daß sich in punkto Übersetzung der Sonderchannels jetzt doch mal was tut. Hast Du das mitbekommen auf shouds.de? Dass eine Lösung gefunden wird wegen der Übersetzungen.
Ohne die Ausbildung bei L.wär ich total aufgeschmissen. Bei ihr habe ich so viel gelernt, was mich jetzt über Wasser hält. Ich werde mir ewig dankbar sein, daß ich mir das gegönnt habe. War ja finanziell kein Pappenstiel. Aber jeder Cent hat sich gelohnt.

Beruflich, naja, ich sags mal so: hätte ich genug Geld, hätte ich absolut kein Problem damit, den Job ganz an den Nagel zu hängen und nur noch zu tun, was mir Spaß macht.
Wenn da nicht die Achterbahn wäre, die mir die Freude total vermiest.

Gestern zum Beispiel war ich draußen, hatte was zu erledigen, das Wetter einfach traumhaft, der Duft nach Herbst und ich dachte mir: Das Leben ist doch wundervoll. Freu dich doch.
Puuh, aber in mir drin überall der Gilb. (Kannst Du Dich an die Werbung erinnern von anno dunnemals? Der Gilb in den Gardinen?). Bei mir der Graugilb.   ;-)

Manchmal denke ich, der bürokratische Wahnsinn im Gesundheitswesen ist die Ursache für meinen Zustand, und dass ich deswegen die Arbeit am liebsten hinschmeissen würde, aber da bin ich mir nicht so sicher. Manchmal kommt mir der Verdacht, daß der Kontakt zu anderen Menschen momentan das einzige ist, das mich in einem einigermaßen stabilen Zustand hält - der Umgang mit "normalen" Leuten, die nur 3D kennen und nicht wie wir zwischen den Dimensionen hängen, in der alten Energie  nicht mehr und in der neuen noch nicht zu Hause. Dass die wie ein Anker sind.

Das ist alles ein schöner Bockmist, gell?
Ich komm mir nicht wie ein Schöpfer vor - oder doch! Ich bin der großartige Erschaffer von   BOCKMIST. (lach)
Ich sag Dir was: WIR HALTEN DURCH!!!!!  Wir schaffen das. Und wenns nur von einem Tag zum anderen ist. Wär doch gelacht.
Weißt Du noch? Nur die Größten der Großen können herabsteigen, um das Spiel zu spielen. Du und ich und all die anderen. Wir spielen jetzt das Spiel zu Ende und in zwei Jahren schreien wir alle
HURRA! GEWONNEN!!
Sei ganz lieb umarmt und laß bald wieder was von Dir hören
Helga

Samstag, 8. Oktober 2005
Hallo Liebes,
ich bins nochmal.
Du hast das Vertrauen angesprochen. Das ist auch ein Punkt, an dem ich noch zu beissen habe. In allen unseren Leben haben wir gelernt, daß man niemandem vertrauen darf - und jetzt haben wir den Dreck im Schachterl (lach)
Der Dreck im Schachterl ist die Angst
, die uns tief in den Knochen sitzt oder besser gesagt in der DNS vermutlich.
Auf
http://www.newenergyteam.de/
habe ich ein wunderbares Channeling zum Thema Angst gefunden.
Besonders eine Passage aus den Fragen und Antworten hat auf mich gepasst.
Ich kopiers Dir hier mal herein.
Vielleicht kriegst Du auch Lust, den Text komplett zu lesen.
Das NET ist ein "Ableger" von Shaumbra, die Energie ist ganz ähnlich und drum fühle ich mich auch bei denen wie zuhause. Sehr ungenierte, unkomplizierte Sprache, manchmal auch etwas deftig. Ist ein Genuss, das zu lesen.

(Hier stand im Originalbrief der Auszug aus Channeling Nr. 8 vom 18.09.2005, „Angst“ mit Erzengel Raphael als Gast. Siehe oben.)

So, und das Folgende ist aus meinem persönlichen "Glaubensbekenntnis"  (lach), das in den letzten Monaten
entstanden ist (1 DIN-A4 Seite). Wenn es Dich interessiert und Du es ganz lesen möchtest, sag Bescheid, ich schick es Dir gerne.
Es beinhaltet alles, was ich so im Laufe der Jahre gelernt und verstanden habe - in Kurzform.
Es ist so bei mir, dass ich sowas wie eine Merkhilfe brauche für meinen Verstand, damit der nicht auf der Strecke bleibt. Der will doch auch mitkommen und tut sich leichter, wenn er was hat, an dem er sich festhalten kann (lach)

ES IST SICHER JETZT
und so LASSE ICH DIE KONTROLLE LOS
und höre auf, mir selber im Weg zu stehen
Keine Kontrolle, das bedeutet: kein Forcieren, kein Definieren, kein Erzwingen, kein Planen, keine Agenda,  kein Herbeidenken, keine Richtung vorgeben, kein Kraftaufwand; kein sich abstrampeln.
Tobias:  „Keinerlei Anstrengung – überhaupt keine!“
Vertrauen – in das göttliche Selbst. Die Flamme sein. Geschehen lassen.
Und neutrales Potenzial verwandelt sich in anmutig fließende Energie und schließlich in Materie
Vertraue in Spirit. Lass los. Entspann’ Dich! Für alles ist gesorgt.
Lass Dich in  M I C H  hineinsinken. Lehn Dich zurück und lass alle Dinge zu Dir kommen.

Liebes, es ist so schön, wieder mit Dir zu reden. Ich hab Dich vermisst.
Bitte melde Dich recht bald wieder.
Wir tun uns doch leichter, wenn wir nicht so alleine vor uns hinsandeln.
Ich umarme Dich
In Liebe
Helga


Donnerstag, 20. Oktober 2005
Post von Roswitha
Hallo Liebes,
Schatz - das NET kommt am 19. November nach München. Die Kinder haben mir das zum Geburtstag geschenkt. Gehst Du auch? Ich weiß nur noch nicht wo - bei einer Waltraud - kommt mir irgendwie bekannt vor.

Wie gehts Dir denn jetzt? Irgendwie hab ich das Gefühl ich existier gar nicht mehr so richtig (lach).
Ich funktioniere - aber Gefühle hab ich nicht wirklich.
Brauch viel Schlaf (heut Morgen um 5:45 Uhr meinte unsere Luzie jetzt sei ihr kalt und sie möchte rein) aus wars mit Nachtruhe. Konnte natürlich nicht mehr einschlafen.
Also Helga meld Dich bitte - vielleicht magst ja mitgehen.
Oder wir treffen uns mal. Würd’ Dich so gern mal wieder drücken. Ich komm auch, wenn Du nicht magst.
Es grüßt Dich von Herz zu Herz
Roswitha

Hallo, Liebes,
jajajajaja,
hab ich auch gelesen und mir überlegt, ob ich hingehen soll.
War mir nicht so schlüssig, bekam dann aber eine Mail vom NET!!
Ich wußte gar nicht, wie mir geschah, habe noch nie eine erhalten.
Hab das als Zeichen genommen, daß da vielleicht was auf mich wartet  (lach)
Jetzt, wo ich weiß, daß Du auch hingehst
komme ich natürlich!!!!
Auf der NETTIE Seite kommen bestimmt bald Einzelheiten.
Hach, und dann sehen wir uns endlich wieder!!

Liebes, ich habe die letzte dunkle Phase mittlerweile überstanden. War nicht leicht!
Es geht mir jetzt ganz gut, habe wieder Freude am Leben.
Das letzte Mal war echt scheußlich, ich war bereit zu gehen. Habe jeden Tag einzeln und mit Mühe überstanden.
Du hast geschrieben: Ich funktioniere - aber Gefühle hab ich nicht wirklich.
Genauso so ist's! Bei mir auch.
Und die nächste Talphase kommt vermutlich.
Ich glaube, die Achterbahnfahrten sind noch nicht vorbei.
Ich freu mich auf Dich.
Du kannst mich aber auch gerne so besuchen, wenn Du magst. Ratschen, austauschen, trösten
Ich würde mich sooo freuen. Magst Du???
Ich knuddel Dich von Herzen
Helga

P.S. Zur Erinnerung für mich:
Ich hatte den Freunden hinter dem Schleier gesagt, sie müssen mir jetzt helfen, egal wie, ich kann jetzt für nichts mehr garantieren. Und was soll ich sagen. Nach drei Stunden ging’s mir wesentlich besser.


Samstag, 29. Oktober 2005
Hatte gestern ein Gespräch mit Roswitha. Wir haben uns ja für das nächste NET-Treffen in München angemeldet und kamen so auf die Frage, ob Yanco eventuell bereit wäre, einen Channeling-Workshop in München durchzuführen. Wir müssten mal nachfragen.
Roswitha erzählte mir, daß sie momentan „Die 5 Schlüssel zum Aufstieg“ (ich glaube, so hei
ßt es) durcharbeitet und beim dritten Schritt hängt. Und ich sagte ihr, daß ich absolut keinen Bock mehr hätte, mich anzustrengen, daß ich einfach alles kommen lasse.
Ich habe mir vorgenommen, mich zu öffnen für alles, was da so kommt, ohne feste Erwartung. Ich lasse mich überraschen sozusagen.

Heute sitze ich beim Rendezvous und stelle mir vor, ich sei beim Workshop und finge dort plötzlich an zu sprechen:
„Ich bin Dhanga. Ich gehöre zu den Energien, die ihr als „böse“ bezeichnen würdet.“
Ich schrecke zurück, ich will keine böse Energie channeln. Elgin legt mir die Hand auf und Yanco sagt: Bleib offen, laß es durch.
Mein Verstand fängt natürlich sofort an, sich einzumischen.
Ich bekomme noch mit, dass die Wesenheit jetzt erlöst werden möchte als Träger dieser „bösen“ Energien und dass das ganze in Indien siedelt. Ein grausamer Herrscher? Ich weiß nicht ob das noch „durchkommt“ oder ob hier schon mein Verstand Überlegungen anstellt.

Ich beschließe, mir den Ausdruck dhanga zu merken und nachzuschauen ... was ich dann auch tue.
Ich lande bei wikipedia.de, leider nur auf englisch und finde folgenden Eintrag:

Dhanga (c. 950-1008) left many inscriptions, and endowed a large number of
Jain and Hindu temples

Hmm, etwas mager, zugegeben, jedoch, daß mir dieser Name auch nur rein gekommen ist! Habe nie zuvor davor gehört, jedenfalls nicht bewusst – nein, ich glaube, überhaupt noch nie! Es handelt sich um eine Person, die tatsächlich gelebt hat, einen Herrscher. Wow!


Sonntag, 30. Oktober 2005
Also, wie gesagt, ich habe meinem Unterstützungsteam bekannt gegeben, daß ich jetzt endlich channeln/kommunizieren will und daß ich von ihnen jede Unterstützung erwarte, die sie mir geben können.
Ich habe keine speziellen Erwartungen, ich schaue einfach was kommt. Kommt was, ist es gut, kommt nichts, ist es auch gut.
Ich greife auf eine Übung zurück aus dem Buch
„Die Sprache der Tiere“ von Carol Gurnsey

„Die Teilung des roten Meeres“ bei der man sich vorstellt, die Gedankenfluss mit den Armen zu teilen, so daß ein Kanal entsteht.
Ich stelle mir weiter vor, daß meine Energie sich vom Herzen aus ausdehnt und daß von meinem Herzen zu dem anderen Herzen ein Kanal entsteht, ein goldener Energiekanal.
Ich probiere erstmal, einen von den Vögeln zu rufen, die auf meiner CD im Wald singen.
Ein kleiner Kerl kommt und setzt sich. Ich versuche irgendetwas aufzufangen, wie er sich so fühlt als Vogel. Ich sehe ihn herumhüpfen, sich kurz putzen, einen Wurm fressen und aus voller Kehle singen. Er hat eine rote Brust. Dann kommen zwei kleinere Vögel dazu, ich glaube, das sind Meisen.
Dann geht die Sonne unter und er wird müde, gibt nur noch ein paar Piepser von sich und schläft ein.

Ich rufe einen Fuchs, frage ihn, ob er mit mir kommunizieren möchte. Er legt sich hin, fast schaut es aus als ob er schlafen möchte.
Aber er schläft nicht. Er brummt ein gutmütiges „nur zu“ und hat den Kopf auf den Pfoten. Ich möchte ihn mir anschauen und er steht auf und dreht sich. Ich „sehe“ die spitze Schnauze, das rote Fell, den buschigen Schwanz. Ich sage, daß er ein schöner Kerl ist, aber das scheint er schon zu wissen.
Er bringt mich zu seinem Bau. Der Eingang liegt unter einer Wurzel, die eine Öffnung wie einen Bogen schafft. Wir kriechen hinein und da sind Junge, die bei ihrer Mutter liegen. Er bringt eine Maus mit, die die Mutter frisst.
Ich habe keine Ahnung, was davon wirklich vom Fuchs kommt und was ich phantasiere.

Dann ist Dhanga da. Ich nehme eine Form wahr, die schwarz und dunkelviolett ist, und eine Art Schuppen.
Er sagt, die Hitze sei so furchtbar und meint damit eine innere Hitze, nicht Temperatur von aussen.

Ich biete ihm an, sich unter den Shaumbra-Wasserfall zu stellen, was er auch tut. Es tue in unendlich gut, sagt er, die furchtbare Hitze und das Brennen werde gelindert. Ich sage, er kann da so lange bleiben, wie er möchte. Eigentlich habe ich vor, morgen wieder nach ihm zu sehen. Ein goldener Vogel fliegt von ihm weg. Er wird immer kleiner, das dunkelviolett wird immer heller, zum Schluß ist nur noch „etwas Goldenes“ da.

Montag, 31. Oktober 2005
Ich befrage mein göttliches Selbst zu den Schmerzen in meinem linken Bein, die seit einiger Zeit immer schlimmer werden, sehr unangenehm, wie Venenschmerzen.
Ich will wissen, woran das liegt.
Ich bekomme zur Antwort, daß ich immer alle intuitiven, multidimensionalen Fähigkeiten, wenn sie sich zeigen wollten, in das linke Bein gestopft habe (links = intuitive Seite).
Mittlerweile ist es so voll, dass es sich in körperlichen Schmerzen äußert (ja, es fühlt sich irgendwie voll an).
Ich bitte mein Unterstützungsteam zu Hilfe und fange an in das Bein hineinzuatmen. Ich nehme tiefe Atemzüge und stelle mir vor, wie ein mächtiger Strom bis in die Zehen flutet und atme aus. Nach einer Zeit fange ich an mächtig zu gähnen. Ich stelle mir vor, daß mein Team mit flinken Fingern die Energien im Bein ordnet. Ich habe beide Beine inzwischen auf den Stuhl gelegt und stelle mir vor, daß da lauter kleine Ventile an der Unterseite sind, mit kleinen Hebeln, die ich alle öffne, und dann rinnt eine dunkle dicke Flüssigkeit daraus hervor, über ganz feine Energiekanäle in die Erde.
Nach einer Weile werden die Schmerzen weniger, aber ich glaube, daß ich das noch ein paar Mal wiederholen muß.

Dann bin ich in meiner Vorstellung beim NET und frage, warum das mit meinen multidimensionalen Fähigkeiten einfach nicht klappen will. Ich weiß, daß ich nur die Erlaubnis geben muß, aber es klappt trotzdem nicht.
„In einigen deiner Leben hast du wirklich schlimme Erfahrungen gemacht, wirklich schlimme, sehr schlimme Erfahrungen. Die Angst davor, dass so etwas wieder geschehen könnte, sitzt sehr tief in deiner DNS.
Aber heute musst du nicht mehr befürchten, gefoltert, verbrannt, gevierteilt und was sonst noch zu werden. Du lebst in der neuen Energie. Wenn du willst, atme jetzt tieeef in deine DNS hineine ... Tieeef, tieef, tieef, tieeef ... und lass alle Angst gehen
Lass die Angst gehen, atme tief ...
...
...
...
Und nun gib die Erlaubnis, gib dir selbst die Erlaubnis, dich zu öffnen für alle deine multidimensionalen Fähigkeiten, die Erlaubnis, sie zu erleben, sie zu leben, sie sich entfalten zu lassen, sie zuzulassen
Gib die Erlaubnis jetzt“.
Wie üblich weiß ich nicht, ob das meine Einbildung war!

 

 

Antwort auf eine Mail von L., in der sie uns zu einem Treffen einlädt, aber keiner so richtig will.

Hallo L., Du Liebe, und Ihr alle,

hmm, ich lese Deine mail und denke mir: also ich hätt' mich ja auch mal melden können, wenigstens um zu sagen, ich komme nicht. Wär nur gute Kinderstube gewesen.

Zu der Zeit steckte ich jedoch in einer saumäßigen Depression, die alles überbot, was bisher dagewesen war und ich sags ganz ehrlich:
mir war  A L L E S  sowas von egal!!! Ihr auch! Stellt Euch das mal vor!! (Mußte an die Leere denken, von der Du uns mal erzählt hast, und auch an I.)
Ich hab nur von Tag zu Tag mit Mühe überlebt. Wär mir wurscht gewesen, wenn ich tot umfalle.
Hört sich schön theatralisch an, gell? War aber wirklich so.

Mittlerweile hab ich mich wieder gefangen, nachdem ich unseren geflügelten Freunden ein Ultimatum gestellt habe: entweder ihr helft mir jetzt oder ich kann für nichts mehr garantieren.
Na, und ob ihrs glaubt oder nicht, nach ca. 3 Stunden(!!) ging es mir wesentlich besser.
Das war eine ganz tolle Erfahrung.

Ich habe das Gefühl, daß wir jetzt alle zur Zeit das, was wir bei dir gelernt haben, in unser Leben integrieren. Hmm, also, bei mir das jedenfalls so. Ich bin echt am Umsetzen.
Das geht aber mehr so im Hintergrund vor sich, nicht so offensichtlich. Aber Tag für Tag.
Und ich stelle fest, daß ich sehr zurückgezogen bin zur Zeit, um das auf die Reihe zu kriegen.
Ja, ist irgendwie wie Abnabeln, unabhängig/selbständig werden, Mama-Kindchen-Schema loslassen, wie du schreibst. Nicht mehr schauen, was die anderen machen. Nur auf sich selbst schauen.
Ich hab zur Zeit überhaupt kein Interesse an irgendwas von außerhalb. Ich weiß nicht, wie ich das sonst ausdrücken soll.
Ich merke, ich will mir nichts mehr von aussen holen.
Ich wills jetzt allein können - oder besser gesagt - ich will nur noch geschehen lassen - Ich bin ganz fest dran am Loslassen der Kontrolle.
Ich bin dabei herauszufinden, wie das geht - meine ganz persönliche, spezielle Art von Schöpfersein ... und Sachen von aussen stören mich irgendwie dabei, lenken mich ab. So fühlt es sich jedenfalls an. Ich bin also total auf dem Einzelgängertrip momentan.
;-))
Weiß nicht, ob das für Euch nachvollziehbar ist? Ich kann das irgendwie schlecht ausdrücken.

Also, L., ich sehe das als Riesenerfolg für Dich als Lehrerin - das wolltest Du uns doch immer nahe bringen. Selbstermächtigung. Sei also nicht traurig oder frustriert, wenn Du von mir mal eine Zeitlang nichts hörst. Wie es scheint brauche ich diese Abgeschiedenheit.
Jeder geht den Weg auf seine Weise, die einen mit Feiern und Party, die anderen mit Klausur (Lachanfall)
Freu Dich lieber mit mir. Und Ihr anderen auch.

C. hat geschrieben: "Ich umarme Euch alle und möchte eigentlich nicht, dass Ihr alle komplett aus meinem Leben verschwindet!! Aber im Moment scheint eine so enge Verbindung wie im letzten Jahr nicht das zu sein, was ansteht. Für mich fühlt es sich jedenfalls so an."

Ja, dem schließ ich mich an. Für mich fühlt es sich auch so an. Und Betonung auf im Moment, bitte sehr!!
Das kann sich ja ganz bald ändern.
Ich umarm Euch alle von Herzen
Laßt es Euch gut gehen!
Helga

PS. Und obwohl das alles so ist wie oben beschrieben, gehe ich zum NET-Treffen in München.
Das nennt man Konsequenz! (lach)
Aber das will ich mir nicht entgehen lassen.

 

ZurückWeiter
Top
menschenengel@aol.com