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 Mai 2005

                                                                                                                                                                              

 

Donnerstag, 5. Mai 2005 (Vatertag)
Traum von Mittwoch auf Donnerstag
Ich eröffne ein Hotel an einem ganz abgeschiedenen Flecken (Insel?) mit jemand anderem (Peter?). Es ist ein ziemlich altmodisches Haus, im Keller ist es unordentlich, kaum verputzte Wände, Leitungen nicht unter Putz, ein schäbiges Badezimmer (ich dachte: hoffentlich haben die Gäste ein eigenes! Aber das erfahre ich nicht in dem Traum).
Die Gäste kommen, werden willkommen geheißen. Ich verteile Zettel mit Nummern, das sind die Stockwerke, die sollen die Leute an ihre Koffer heften, es gibt nämlich nur so eine Art Speiseaufzug, in dem man die Koffer hochziehen kann mittels Seil in die verschiedenen Stockwerke.
Eine große Terrasse mit vielen Stühlen und auch Liegestühlen.
Die Köche sind keine Köche sondern arbeitslose Schauspieler. Es ist davon die Rede, ein Gericht mit Mäusen (!?) zu servieren!
Ein riesiges Ungeheuer schnappt mit seinem Maul nach der ganzen Anlage und zerbeisst Autos. Es will nicht, dass dieses Hotel ein Erfolg wird. Es sabotiert auch irgendwie mit Wasser, hohen Wellen, die über die Ausflugsboote schlagen – und prompt wollen die Gäste, denen es vorher gut gefallen hat, abreisen. Sie werfen mir vor, dass ich gewusst hätte, dass das Hotel sich im Maul eines Ungeheuers befindet.
Ich wache schlagartig auf um 9.18 Uhr. Numerologie?

Bin gerade wieder mit einer Erkältung befasst. Leichter Verlauf, seit Samstag Abend. Jetzt beim Husten angelangt, jedoch ohne tagelangen quälenden schmerzhaften Hustenreiz. Habe erlaubt, dass die Reinigung schnell und schmerzlos geschehen darf.

Heute beim Rendezvous große Müdigkeit, kurz vorm Einschlafen, seit langer Zeit wieder einmal.


Montag, 9. Mai 2005
Hatte die ganze letzte Zeit die Zwangsvorstellung, dass Peter nicht mehr da sein könnte.
Totale Panik, wie ich ohne ihn auskommen könnte. Wußte überhaupt nicht, woher das kommt, denn es ist alles in Ordnung bei uns.
Heute kommt mir der Gedanke, dass S. und ich uns im 11. Jahr nach unserem Kennenlernen getrennt haben.
Wir haben uns 1974 kennen gelernt und 1985 getrennt.
Peter und ich haben uns 1994 kennen gelernt und jetzt haben wir 2005, das sind 11 Jahre.
Vielleicht ist es also nur eine unbewußte Erinnerung: das 11. Jahr! Achtung! Trennung steht unmittelbar bevor! Hab es gehen lassen.


Montag, 16. Mai 2005
Die Angst vor Trennung, die ich letzten Montag beschrieben habe, hat sich vollkommen verflüchtigt.

Ich würde jetzt wirklich gerne anfangen zu channeln. Habe die Familie hinter dem Schleier gebeten, mir dabei zu helfen. Habe noch mal erlaubt, dass alles, was mir noch an Hindernissen im Weg steht, jetzt gehen darf.
Habe meinem göttlichen Potential erlaubt, sich zu entfalten.
Habe mir dann ein Herz gefasst und meinen Vater eingeladen, der 1998 auf die andere Seite gegangen ist. Ich muß ja irgendwie mal anfangen.
Er war sofort vor meinem inneren Auge, so wie ich ihn kannte, nur jünger, so in den mittleren Jahren etwa.
Ich sage immer wieder „mein lieber Papa, mein lieber Papa“, wir liegen uns in den Armen, Tränen laufen mir übers Gesicht (in 3D), ich fühle eine große Liebe zu meinem Vater, und ich fühle seine Liebe zu mir, die wir beide im Leben so nicht ausdrücken konnten. Er hält mich einfach fest in den Armen an sich gedrückt und ich weine (in 3D).

Irgendwann frage ich ihn, ob es ihm recht ist, wenn wir unsere eigenen Energien, die noch beim anderen verblieben sind, zu uns zurückholen und er ist einverstanden.

Er hat einen Garten, ich sehe ihn von oben, er ist riesig, mit Bäumen, Sträuchern, Blumen, Gemüse. Er ist einfach wunderschön, mit leuchtenden Farben, friedlich, sonnig, ich kann fast eine leichte Brise spüren.

 Ich frage: „Ist das deiner?“
„Ja.“
Ich merke, dass er stolz auf seinen Garten ist und sehr viel Freude an ihm hat.
Der Garten ist sehr ordentlich, gar nicht so, wie unserer auf der Erde, wo alles wild durcheinander wuchs und so viel Gerümpel herumlag.
Ich frage ihn danach und er sagt, er fände es so viel schöner. Ich frage, ob er das alles selber esse?
Nein, eigentlich nicht, er muß ja gar nicht mehr essen. Wenn er will, fängt er mit dem Pflanzen usw. einfach wieder von vorne an, einfach so.
Ich frage, ob er ganz allein da wohnt, und er sagt, ja, das ist ihm gerade recht so. Er macht einen glücklichen und zufriedenen Eindruck auf mich.

Ein kleines Haus steht auch da, ich werfe einen Blick hinein. Eine Küche mit einer langen Holzplatte zum arbeiten, mehr sehe ich nicht und ein Wohnzimmer mit zwei Ohrensesseln und einen runden Tisch mit einer großen Glastür mit Blick auf den Garten.

Das ganze Bild entfernt sich dann von mir und verschwindet schließlich.

Ich wage noch einen Versuch mit Opa K. Ich lade ihn ein zu mir. Er kommt auch, aber irgendwie ist er ganz ohne Begeisterung. Er ist auch so halb abgewendet von mir, wie in leichter Abwehr, als ob er mich nicht an sich heranlassen wollte und er sagt mehrmals:
„ Sie soll mich endlich gehen lassen“ mit einem leicht ungeduldigen, ärgerlichen Unterton.
Er meint seine Frau, die sich, glaube ich, immer noch nicht damit abfinden kann, dass er gegangen ist. Sie hatte ihn ja auch damals noch eine Woche hier festgehalten, dadurch dass sie die Ärzte darum bat, alles zu tun, damit er nicht sterben müsse und ihm damit noch eine leidvolle Woche beschert.
Die Umgebung um ihn wie eine Art grauer Nebel.

Vielleicht frage ich am Wochenende mal L., was ich da tun kann.
So, und jetzt habe ich einfach das Vertrauen, dass das ECHT war und kein Hirngespinst.


Montag, 23. Mai 2005
Wochenende bei L.
Habe wegen Opa K. gefragt. Ich kann ihn und I. einladen und ein Gespräch mit beiden führen, das eventuell dazu führt, dass I. ihren Mann endlich loslassen kann.

Wir wurden gefragt, was wir an uns selbst nicht mögen. Ich sage, dass ich immer noch keine Energien wahrnehmen kann und mich deswegen als Versager fühle.

Das ganze WE ging es darum, vollkommen in das Gefühl hineinzugehen, dass wir uns beschissen, feige, unzulänglich, voller Hass, voller Wut, voller Angst, als Versager fühlen, dass wir am liebsten jemanden umbringen würden und uns deswegen sofort schuldig fühlen. Dass es o.k. ist, dass wir sind, so wie wir sind, dass unsere Gefühle o.k. sind. Dass es o.k. ist, so zu fühlen. Dass dieses Gefühl da sein darf. Ich mußte an das Buch „Leide nicht – liebe“ denken. Sich vollkommen annehmen.

Wir leben in der Illusion, in dem Wahn, dass es ganz viele von uns gibt. Aber:
Es gibt nur einen von uns
Am Anfang war nur Bewusstsein, das sich irgendwann ausgedehnt hat, um sich zu erforschen. Als keine Ausdehnung mehr möglich war, ging es „nach innen“, um sich auch dort zu erforschen und es kam zu einem energetischen Prozess, den Tobias bildhaft „die Feuerwand“ nennt und der bewirkte, dass der Teil des Bewusstseins, der sich „eingestülpt“ hatte in unzählige Teile fragmentiert wurde. Wir fielen ins Vergessen.
Wir vergaßen bzw. konnten nicht mehr wahrnehmen, dass wir immer noch mit dem Rest von uns verbunden waren. Wir leben in der Illusion, getrennt, allein und schuldig zu sein. Wir fühlten uns schuldig.
Es gibt nur einen von uns. Es existieren keine anderen, denen wir etwas antun können.
Und deswegen existiert keine Schuld.


Dienstag, 24. Mai 2005
Am Wochenende machten wir eine Übung zum Loslassen. Wir stehen an einem großen Fenster und das, was wir loslassen wollen, wird symbolisiert durch einen Vogel. Ich weiß nicht mehr, um was es konkret ging, mein Vogel (Möwe) jedenfalls flog nur sehr zögerlich, schaute misstrauisch in die Tiefe (wir befinden uns nämlich in einem Gebäude hoch oben auf einer Klippe, unter uns eine Meeresbucht, umschlossen von Klippen, in der Ferne das Meer zu erahnen)

Arbeite heute weiter damit. Es ist genial, man kann nämlich schauen, ob überhaupt eine Bereitschaft zum Loslassen von Kontrolle oder was auch immer da ist.
Ich will heute Kontrolle loslassen.

Ich lasse die Kontrolle los über meinen Körper, wie er sein soll, was er tun soll, wie er aussehen soll:  der Vogel fliegt pfeilschnell davon, nach einer Sekunde ist er schon verschwunden.

Ich lasse die Kontrolle los über meine Sexualität: der Vogel schlüpft sofort in die Tasche von meinem Gewand!! Versteckt sich!! Also ist da Furcht, die Kontrolle loszulassen

Ich lasse die Kontrolle los über meine Ernährungsgewohnheiten: ein kompakter Vogel, fliegt sehr kraftvoll und majestätisch davon, mit Würde, mit Grazie, mit Stolz.

Ich lasse die Kontrolle los darüber, wie der Katzengarten aussehen soll: der Vogel kann sich auch nicht so recht entscheiden, ob er nun fliegen soll oder nicht. Der Katzengarten kommt in den Gnadeofen.

Ich lasse die Kontrolle los darüber, wie die Kommunikation mit meinen Geschwistern (hinter dem Schleier) aussehen soll. Es erscheint erst gar kein Vogel!

Ich versuche noch mal, die Kontrolle über den Katzengarten gehen zu lassen. Das Vögelchen pickt ein bisschen auf meiner Hand herum und lässt sich dann gemütlich nieder. Denkt gar nicht daran, wegzufliegen.

Am Schluss befindet sich unter meinem Fenster eine sehr schöne, große, runde Terrasse  mit Balustrade, mit Blick über diese wunderschöne Meeresbucht.


Ich wage noch eine Zeitreise nach Atlantis:
Die Farbe weiß ist vorherrschend. Ich sehe (von oben) einen runden, mit glatten weißen Steinen gepflasterten Platz. In der Mitte ein hohe Säule mit einem runden Umbau (wie ein Brunnen, aber trocken, vielleicht gut kniehoch). Menschen laufen herum, die Farbe weiß wie gesagt vorherrschend, auch in der Kleidung, fließende Gewänder. Der Tempel steht erhöht, mit einer lichtvollen Aura.
Das ganze kommt mir vor wie unter einer Glocke aus Energie, erinnert mich an eine Schneekugel.


Mittwoch, 25. Mai 2005
Ich lasse die Kontrolle los über meinen Verstand: Taube fliegt weg. (Brieftaube? Kommt vielleicht bald wieder!!)
Ich lasse die Kontrolle los, wie Kommunikation auszusehen hat: Sperlinge, mehrere, flattern los und setzen sich auf den Dachvorsprung über mir.
Ich lasse die Kontrolle los, darüber, wie es auszusehen hat, den Lebensunterhalt herzubringen: eine dicke Henne lässt sich auf meinen Händen nieder. Dicke, fette Kontrolle!! Ha!
Mir fällt auf, dass es auch Kontrolle ist, wenn ich sage: „Ich bin ein Mächtiger“. Ich bin, was ich bin, nicht mehr und nicht weniger. ICH BIN WAS ICH BIN!

Ich lasse die Kontrolle los!
Es darf leicht sein! Es darf Freude sein! Es darf Fülle sein!


Samstag, 28. Mai 2005
Hatte beim Kurs-WE öffentlich, vor den anderen, die tiefe Angst in meinem Inneren vor meiner wahren Größe losgelassen. War aber nicht in der Lage, mich hinzustellen und zu sagen „ICH BIN DAS ICH BIN“.
Hatte einen Traum, sehr andeutungsweise. Es ging um Folter und zwar an den Füßen. Da ich zur Zeit wieder starke Beschwerden habe am rechten Fuß, habe ich die Erlaubnis gegeben, dass alle Energien, die mit Folter zu tun haben und in meinem Fuß fest hängen, jetzt gehen dürfen.

Mir kommen auch Gedanken, dass die Beschwerden im Fuß daher rühren, dass ich mich nicht traue, den Schritt vorwärts (rechts ist die Macherseite) und in das vollkommene Vertrauen in mich selbst und meine Fähigkeiten zu gehen. Mich nicht traue, meine Meisterschaft anzunehmen. Mich nicht traue, zu dem zu stehen, was ich gern möchte, aus Angst, andere zu verletzten oder vor den Kopf zu stoßen

Die Texte, die ich zur Zeit lese, sprechen davon, z.B.
Marani-Verlag, „Deine Meisterschaft annehmen“.
(ein ganz toller Text)
Andererseits haben wir ja bei L. erfahren, dass wir o.k sind, so wie wir sind, mit unserer Feigheit, mit unserer Angst, mit unseren Kleinheitsgefühlen. ICH BIN, DAS ICH BIN. Und das ist absolut göttlich.

Wenn ich also göttlich bin, vollkommen bin, so wie ich bin, wenn das, was und wie ich im Moment bin, mein göttlicher Ausdruck ist, dann muß ich Heilung nicht davon abhängig machen, dass ich etwas bestimmtes tue. Wenn ich wirklich göttlich bin, so wie ich bin, dann brauche ich einfach nur zu wählen – Gesundheit nämlich – und vertrauen, und den Körper machen lassen. Wenn ich meine Gesundheit von irgendetwas abhängig mache, dann ist das meine eigene Schöpfung. Wenn ich glaube, dass Heilung erst kommen kann, wenn ich das und das tue, dann ist das auch so.

Sonntag, 29. Mai 2005
Liebe Heike,
ich denke schon seit mindestens 14 Tagen täglich an Dich, und frage mich, wie es Dir wohl geht, hab es aber nicht geschafft, eine mail zu schreiben.
Wie geht es dir???
Was macht die Wohnungssuche? Hast Du schon was gefunden oder bist Du noch am Imaginieren?
Ich übe mich fleißig darin, die Kontrolle loszulassen und merke dabei, daß mein ganzes Leben eigentlich nur daraus besteht, über alle Dinge die Kontrolle haben zu wollen. Und das läuft wirklich völlig unbewußt, wie ein Programm, das irgendwann mal gestartet wurde.
Ich plane ... und stelle mir vor ... und denke, daß etwas so und so laufen müßte ... und daß mir ein paar Kilo weniger wirklich nicht schlecht zu Gesicht stünden ... und wie das wohl aussehen wird, wenn ich wirklich einmal Lehrer sein sollte ... etc, etc.
Wir sind wirklich vom Kontrollwahn besessen!! Ich bin vom Kontrollwahn besessen!

Ich lerne gerade, mich so anzunehmen, so zu lieben, wie ich im Moment bin, ohne etwas verändern zu wollen. Alles darf da sein ... meine Wut ... meine Angst ... meine Gefühle, klein zu sein (die sind aber schon kräftig geschrumpft, nur ein Restchen flackert hier und da auf) ... meine Versagensgefühle ...meine Schuldgefühle ... ICH BIN, DAS ICH BIN

Und wenn ich denke, dieser Blödmann da, der geht mir aber echt auf den Keks, dann darf ich das, ohne mich schuldig zu fühlen. Und ich darf Verachtung fühlen und Hass und ich darf denken "wenn ich den und den nur endlich vom Hals hätte".

Ich fand den Kontroll-
Shoud 10, Embodiment Serie, „Laßt die Kontrolle los“
wirklich unheimlich befreiend. Kein rosa Zuckerguß mehr!!
Keine Licht-und-Liebe-Soße mehr auf was auch immer. Alles darf da sein. Alles ist göttlich und vollkommen, so wie es nun mal ist, göttlicher Ausdruck in einem unglaublichen Spiel. Und wenn es da sein durfte und angenommen wurde, dann kann ich es los lassen. Oder auch nicht. Ist auch o.k.
Ich wünsch Dir noch einen wunderschönen Sonntag
Knuddel und Umarmung von Helga

Liebe Helga,
ja , dass Du nun schon so intensiv an mich denkst, hat natürlich seinen Grund.
Mir geht's so beschi... wie lange nicht. Ich stecke fett im Kristall und habe mir - wie Tobi - mein eigenes 'Höllen'grab gebastelt. Kann die Kontrolle auch nicht lassen und tiefe Ängste, manchmal regelrechte Panikattacken durchziehen mich von Zeit zu Zeit. Das ganze habe ich mir im Außen durch den Verkauf meines Hauses kreiert. Im Winter war ich ja noch guten Mutes, voller Freude auf das, was wohl im Sommer auf mich zukommen würde ... Die Wohnungssuche gestaltete sich äußerst frustrierend. Da ich ja im Juni ausziehen wollte, um den Käufern das Haus im Juli zu überlassen, zwecks Renovierung, geriet ich vor 2 Wochen dermaßen in Panik, dass ich mich jetzt für eine Wohnung entschieden habe, die ich zwar schon vor 4 Wochen gesehen, jedoch verworfen hatte, da sie nur 3 Zimmer hat.
Vor dieser Entscheidung habe ich zusammen mit meiner Freundin noch drei ganz schlimme Angebote angesehen. Das brauchte ich wohl noch mal, um meine Zweifel zu beseitigen, was diese 3-Z.-Wohg. betraf. Ich habe sie zum 1.6. gemietet und werde am nächsten Freitag schon umziehen. Da ich schon die Schlüssel habe und mit dem Putzen begonnen habe, bin ich nun schon des öfteren drin gewesen und ich muß sagen, jedes Mal gefällt sie mir besser. Sie hat einen schönen Balkon (hatte sogar schon welche ohne Balkon besichtigt), ich habe ein großes Wohn-/Arbeitszimmer und die Küche ist so groß, dass wir dort noch Tisch und Stühle aufstellen können. Mein Schlafzimmer ist sehr klein, C. bekommt das größere Zimmer, muß dafür aber den Schlafzimmerschrank mit hinein nehmen und ich bekomme dann seinen Schrank. Vom Haus auf eine 3-Zimmer-Wohnung, ganz schön heftig.

Aber dementsprechend gute Vorarbeit habe ich schon geleistet. Habe mich von vielen !! Sachen getrennt, die ich eigentlich nicht brauche ... und selbst beim Kisten packen sortiere ich nochmals aus. Vieles habe ich auf dem Flohmarkt verkauft, zu sozialen Einrichtungen gebracht, verschenkt und entsorgt. Das gab Luft und tat gut. Einen kleinen Stich gab es mir nur in dem Augenblick des Loslassens. Danach war die Sache für mich erledigt.
Habe oft in der letzten Zeit Todesgedanken gehabt, gedacht, dass ich eigentlich auch die Seite wechseln könnte,  dann mir aber bewußt wurde, dass ich nur in meinem Körper und mit meinen Sinnen das Leben genießen kann und mich ganz bewußt DAFÜR entschieden.
Liebe Helga, bei den letzten Shouds habe ich jedes Mal JA gesagt, ich bin bereit, weiterzugehen, aber so manchmal kommen halt die Gedanken 'Mit wehenden Fahnen in den Tod ...i n welchen Tod? ... vielleicht in den Tod der Illusion ...
Nachts habe ich fast nur noch Albträume, und was mich vor allem quält, sind massive Schuldgefühle ... habe Cranio-Sacral-mäßig auch schon wieder dran gearbeitet. Bin noch mal zu meinem 10jährigen Inneren Kind gekommen, dem es anscheinend noch sehr schlecht ging.
Ach ja, ich will nicht weiter jammern aber Du hast es mit Sicherheit gefühlt, dass bei mir soviel los ist ... auch J., ein spanischer Freund und Seelengefährte schrieb mir heute eine Mail, dass er in der letzten Woche oft an mich denken mußte und nicht wußte, wieso eigentlich.
Mit diesem Seelengefährten verbindet mich auch ein altes Schuldgefühl, das ich vor ein paar Wochen angegangen bin (Cranio-Sacral). Schuldgefühle, intensive haben sich auch in Bezug auf das Haus entwickelt. Ständig sehe ich Sachen hier, die in meinen Augen besser sein müßten, der Garten, viele Stellen im Haus, die ich noch reparieren oder klären möchte ... Schrecklich ... warum kann ich das nicht einfach so sein lassen? Was denken die denn? Boah, es tut sich so viel und manchmal denke ich, ich kann nicht mehr und die Kontrolle kann ich erst aufgeben, wenn ich den totalen Zusammenbruch habe. Bescheuert nicht wahr?
Ich muß es einfach nur erlauben, und warum tue ich mich damit so schwer?
Du kennst das sicherlich ja auch alles und das was Du, liebe Helga, mir geschrieben hast, erlebe ich zur Zeit ja auch gerade. Jeder auf seine intensive oder weniger intensive Art und Weise.
Mein PC ist übrigens immer noch kaputt. Typisch, auch dort mußte ich mich anscheinend von allem, was ich mir so an Dokumenten und Texten angelegt hatte, trennen ... loslassen ... alles loslassen ... Mein Sohn wird mir einen neuen Apple-PC bestellen und ich werde mich dann nach meinem Umzug im neuen 'Heim' darum kümmern.
Du siehst, hier steht alles um mich und in mir Kopf ... Werde mich wieder bei Dir melden, wenn ich umgezogen bin ...
Dir auch einen dicken Knuddel - Danke für Deine Worte, sie taten heute besonders gut ... ;-)
Heike

Ach, Du Liebe,
laß’ mich Dich mal ganz fest in die Arme nehmen und ein Weilchen halten.
Hab Geduld mit Dir! Laß alles einfach da sein, so wie es ist. Alles, alles, alles.
Es ist o.k. Es darf da sein. Und wenn Du alles und jedes Sch... findest ...
das ist  O.k.

Keine Schuldgefühle!! Es gibt keine Schuld!! Wofür auch?? Dafür, daß wir hier sind und die Schwerarbeit machen für alle anderen? Daß wir hier die Erfahrungen machen nach Absprache? Dafür haben wir tonnenweise Ehrung verdient und nicht, daß wir uns schuldig fühlen.
Wenn es Dir schwer fällt, die Kontrolle loszulassen  -- es ist o.k.
Geht mir ja auch so.
Denk mal, Jahrtausende haben wir nur kontrolliert, uns selber am meisten - und jetzt prügeln wir uns selber, weil wir es nicht innerhalb einer Woche schaffen mit dem loslassen.
Erlaube Dir, daß "es" leicht sein darf, daß alles Leichtigkeit sein darf. Immer wieder mal über den Tag. Mir hilft es ungemein. Dir vielleicht auch! Probiers!
Alles Gute für den Umzug.
Sei ganz lieb gegrüßt
Helga

Danke liebe Helga, tat gut, in Deinen Armen zu sein!!! Nehme zur Zeit jedes Angebot der Energiezuwendung an. Schick mir auch ruhig mal tagsüber  (vor allem am Umzugstag 3.6.) Licht rüber, ich werde es dann spüren. Übe mich gerade auch mal im 'einfordern, bitten'... Du hast ja so recht mit Deinen Worten. Vom Kopf her wissen wir ja auch alles ... aber das Herz ....
Danke Dir nochmals ... auch Dir alles Liebe
Heike


Montag, 30. Mai 2005
Heute nach 14 Tagen Urlaub der erste Arbeitstag – und schon hänge ich wieder tief drin in 3D, nachdem der Urlaub wunderbar war.
Konnte gestern ganz tief in das ICH BIN DAS ICH BIN hineingehen. Ich fühlte, dass ich rund und ganz und vollständig bin, hatte das Gefühl, dass alle abgespaltenen Teile zurückgekommen sind.
Nehme immer eine tiefrote Farbe wahr – crimsonrot?

Habe dann am Nachmittag mal mit meiner Angst vor dem Heilersein gesprochen. Sie hat mich bestimmt vor einigen Niederlagen geschützt, wenn ein Mensch nicht geheilt werden will, vor Enttäuschungen, vor Minderwertigkeitsgefühlen, negativen Erfahrungen – nämlich nicht helfen zu können.
Sie hat mich auch – im Erfolgsfall - vor Größenwahn und spirituellem Hochmut beschützt. Und davor, zu früh mit dem Heilersein anzufangen, bevor ich wirklich so weit bin. Ich habe ihr gedankt und sie mit meinem Segen entlassen. Ein Vogel mit mächtigen Schwingen war das, der da davon gesegelt ist.

Ich habe erlaubt, daß jetzt erstmal ein Mensch kommt zu mir als Heiler.
Und heute? Ist sie schon wieder da, die Angst. Sie darf da sein.

Ich habe meinem Bewusstsein erlaubt sich auszudehnen, damit ich all die Dinge die da um mich sind und immer schon gewesen sind wahrnehmen kann. Und meinem Verstand auch, damit er damit umgehen kann.

Heute im Forum gefunden
Und während ich das hier schreibe spüre ich wo der Knackpunkt hängt: Ich habe Angst mich selbst zu überschätzen.

Antwort im Forum:
“Nein, das fühl ich ganz anders!
Du hast keineswegs Angst Dich zu überschätzen, sondern vermutlich eher Angst davor Dich zu zeigen, wie Du wirklich bist.

Was passiert denn dann? Was könnte dann passieren? Was IST schon mal passiert?
Die alte Angst vor dem "Steinigungs-Effekt" hält uns ab, das ist alles.

Nur vergessen wir dabei oft, dass dies ein Bezugspunkt aus der Vergangenheit ist, der heute keine Gültigkeit mehr hat.
Wir müssten über die Steinigungsangst hinausgehen, einfach in die Leere der neuen Energie springen, um zu sehen, dass es "safe" ist heute.

Wir haben nicht ohne Grund so lange geschuftet - jetzt geht es darum, haben wir genügend Vertrauen in unsere Vorarbeit, dass sie NICHT unter uns zusammenbricht, wenn wir einen Fuß drauf setzen?

Sie wird nicht zusammenbrechen, Punkt.
Aber wir werden's erst glauben, wenn wir *Augen-auf-Nase-zu* mitten rein springen in den unbekannten Pool, wissend, unser Schwimmgürtel liegt innen.“


Wirkl
ich bemerkenswert, daß ich das gerade jetzt gefunden habe, wo die Angst mich vor mir selber zurückhält. Mir ist noch nicht einmal der Gedanke gekommen, daß die Angst da ist, weil ich so gute Arbeit, Heilarbeit geleistet habe, daß man mich wegen meiner „Macht“ und meinem Wissen so sehr gefürchtet hat, daß man mich umgebracht hat – Schamane, Kräuterfrau, Hebamme ...
Immer bin ich ganz selbstverständlich davon ausgegangen, daß ich jemandem geschadet habe, daß ich entsetzlich versagt haben müßte, um diese Angst zu haben.

Ich sehe die Sache jetzt aus einem ganz anderen Blickwinkel!!

 

 

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