| Dienstag, 1. März 2005 Bringe heute endlich die Energie auf, mich auszudehnen und die Traurigkeit gehen zu lassen, die Verzweiflung, die Mutlosigkeit. Bin noch nicht zu Ende damit, aber es geht mir wesentlich besser als vorher. Werde sicherlich noch ein paar Tage dran bleiben müssen.
Sonntag, 6. März 2005 Habe die Übung oben noch ein paar Mal gemacht. Depressionen scheinen abzuklingen. Erstmals seit mehreren Wochen muss ich nicht mehr jeden einzelnen Tag „durchstehen“. Fühle wieder Freude und Zuversicht und habe Wünsche, nachdem mir ja alles egal war in der letzten Zeit. Konnte gestern, wie es scheint, ein Sohn-Thema loslassen, Schuldgefühle, weil ich die Liebe zu ihm nicht so fühlen konnte, wie ich mir das bei einer guten Mutter eben vorstelle, sofort nach der Geburt, tief, bedingungslos. Ich weiß, dass wir beide uns das zusammen kreiert haben, aber dennoch waren immer Schuldgefühle und Schmerz da. Das kam gestern hoch, als ich etwas über Babys und Mutter/Vaterliebe las („Der Aufstieg der Erde in die fünfte Dimension“) Es kam wieder völlig unerwartet und es war in wenigen Minuten vorbei.
Hatte nachts bei jedem Aufwachen, also im Zwischenreich, das tiefe, dringende, intensive Verlangen, aus der Illusion hinauszugehen. Habe die Leute jenseits des Schleiers gebeten/aufgefordert, mir dabei zu helfen, wie auch immer das aussehen mag.
Montag, 7. März 2005 Am Abend des Vortages erlaube ich all meinem Wissen, all meinen Fähigkeiten, erworben in vielen, vielen Leben, in mein Wachbewusstsein zu treten und mir zur Verfügung zu stehen.
Ich sehe mich in einer Bibliothek. Hohe dunkle Regale, voll mit Büchern von oben bis unten. Das ist mein Wissen. Und eine Truhe, umwickelt mit Ketten und gesichert mit einem großen Schloss. Das ist das, wovor ich solche Angst habe (deswegen gut gesichert!), meine göttliche Macht, meine Schöpferkraft. Ich öffne die Truhe. Sie ist randvoll mit Gold und Juwelen. Mein Wissen, meine Fähigkeiten, meine Erfahrungen, gemacht und unzähligen Leben. Sie dürfen mir jetzt wieder zur Verfügung stehen. Ich erlaube meiner Schöpferkraft, sich jetzt in all ihrer Vielfalt zu entfalten. Vielleicht musste ich dazu erst die Angst loslassen, siehe oben?
Montag, 14. März 2005 Samstag/Sonntag Kurs bei L. Samstag: Wir rufen die Misteldeva, um ihr Fragen zu stellen. Ich sehe die Deva im Apfelbaum sitzen, das ist bei mir der Platz, zu dem ich sie bitte zu kommen. Sie hat eine Art Gestrüpp als Haare, wie die Mistelzweige, die bei L. auf dem Balkon hängen und ein unscheinbares grün-braunes Gewand. Alter eher hoch. Sie sitzt also im Baum und ich stehe unten. L. sagt, wir können zu ihr gehen und schwupp sitze ich auch im Baum. Mir fallen keine Fragen ein und es kommt auch nichts von ihr und ich denke mir: verdammt, der Kopf hat sich schon wieder eingeschaltet. Bei der Runde danach zeigt sich jedoch, dass bei keinem Fragen beantwortet wurden bzw. dass keiner so recht eine Verbindung bekommen hat bzw. gleich abgewürgt worden ist. Wir verbinden uns alle im Mittelpunkt der Erde und versuchen dann, uns gegenseitig in den Kreis zu rufen. Erst funktioniert es nicht bei mir. Ich weiß auch nicht, worauf ich achten soll und wie sich das Rufen bemerkbar macht. Dann probieren wir, ob es leichter ist, wenn einer von allen anderen gemeinsam gerufen wird und ich spüre ein leichtes Schwanken nach vorn und beim Loslassen ein Schwanken nach hinten. Das klappt bei allen.
Karmaheilung. Wir finden uns in einer Folterkammer wieder. Atlantis wäre präsent gewesen, heißt es, aber bei mir war es eher die Inquisition/Mittelalter. Das alte Thema Folter! Ein dunkles Verlies – die Folterknechte sind am Werk, die Dunkelheit ist fast greifbar. Ich kann das Herz nicht aufmachen. Ich rufe mir in Erinnerung, dass all diese Menschen da drin in Wirklichkeit Lichtwesen sind, die sich gegenseitig zu Erfahrung verhelfen. Sie haben eine Art schwarzen dichten Schutzanzug an, der sie sehr dunkel aussehen lässt, ihr Licht ist jedoch so stark, dass es selbst diesen Anzug durchdringt und sie in eine goldene Aura hüllt. Ich mache mein Herz auf und lasse alle mit meinem Atem hindurch ziehen. Danach sehe ich die Kammer nach oben offen oder mit großen Fensteröffnungen oben, leicht verstaubt, von Licht durchflutet, die Staubkörnchen tanzen in den Lichtstrahlen. Schöön!
Sonntag Wir atmen eine Welle durch unseren Körper, von den Zehen bis zum Kopf und wieder zurück. Es ist ein gut hörbares Atmen, mit dem man wunderbar alles Mögliche loslassen kann. Bei mir kommen keine Emotionen, aber mein Atem wird mit der Zeit immer länger. Langes Einatmen, langes Ausatmen, wirklich erstaunlich lang und schließlich habe ich fast gar kein Bedürfnis mehr, weiter zu atmen. Da ist kein nach-Luft-schnappen, sondern nach einer langen Atempause sanftes, langes Einatmen. Ich schwebe auf Meerschaum und dieses Atmen erinnert mich an ganz lang gezogene Meereswellen. Delfine kommen keine, aber auch so ist es sehr schön.
Montag, 21. März 2005 Ich habe gar nichts, was ich schreiben könnte. Es tut sich nichts Besonderes. Ich bin es jetzt endlich leid, etwas hinterher zu rennen, was ich vielleicht nie erreichen kann – die Erinnerung, wer ich bin, die Fähigkeit zur Manifestation. Ich habe einfach keine Lust mehr, mich dermaßen abzustrampeln wie ein Hamster im Rad und trotzdem immer das Gefühl zu haben, versagt zu haben.
Freitag, 25. März 2005 (Karfreitag) Hatte Heike gestern ein paar Ostergrüße geschickt mit der Bemerkung, dass sich bei im Moment nichts tut.
Antwort von Heike ... und ganz herzlichen Dank für den lieben Frühlings-Oster-Gruss, liebe Helga. Ich bin zur Zeit mal wieder kräftig mit dem Verkörpern zugange ... anscheinend bin ich nach einer längeren 'Sterbe-Phase' zur nächsten Schicht vorgedrungen und das fühlt sich manchmal gar nicht so toll an. Mit der besagten Phase meine ich eigentlich eine Zeit, in der sich innerlich bei mir so gar nichts tat, ich hatte nichts zu tun, gedanklich durchzuspielen, konnte alles einfach so sein lassen etc., eine sehr stark spürbare Gleich-Gültigkeit, die da in mir war. Seit ein paar Tagen nun ist ein enormes Potential von Schuldgefühlen mal wieder hochgekommen und mein Verstand will ständig zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her springen. Anscheinend hält er diesen anderen Zustand nicht aus und hat Angst, wirklich zu 'sterben' -... so in etwa könnte ich mir das erklären, das, was gefühlsmäßig in mir vorgeht. Dazu kommt noch mal eine Existenzangst, die früher aber ausgeprägter war, die jetzt eher noch von enormen Schuldgefühlen überlagert wird. Habe gerade vorgestern noch mal das Thema in den 'Gnaden-Ofen' (Creator Serie, Lektion 4, leider nicht mehr über das www verfügbar) gepackt, da ich das Gefühl hatte, meinen Verstand nicht allein bändigen zu können. Ich glaube, dass er sich wirklich sehr bedroht fühlt und jetzt noch mal richtig ’nen Zahn drauf packt. Das Hypnosethema des letzten Shouds war sehr bedeutsam für mich. Bin vor 2 Wochen aus der Kirche ausgetreten, Auf einmal war der tiefe Wunsch da, ohne Schuldgefühl - was bei meinen früheren Gedanken bezüglich eines Kirchenaustritts sofort hochkam - interessant nicht wahr? Vielleicht komme ich jetzt an eine noch tiefere Schicht (Atlantis o.ä. - keine wirkliche Ahnung) der 'Schuld' heran, ziemlich heftig jedenfalls und stark körperlich erfahrbar für mich. Deshalb erinnere ich mich immer wieder an den momentanen Augenblick, meinen Gedanken nicht zu gestatten, in die Zukunft zu gehen, wirklich nur im JETZT zu verweilen ... na ja.und ATMEN, ATMEN, Annehmen ... und dann loslassen ... und bei letzterem haperts anscheinend zur Zeit noch ... deshalb tat mir Dein lieber Knuddel heute besonders gut und kam genau zur rechten Zeit ... wir sind eben doch alles EINS ... Den Knuddel gebe ich gleich mal ganz doll an Dich zurück - Dir und den Deinen ebenfalls ein paar schöne freie Tage Heike
Liebe Heike, Gratulation ;-))) zum Kirchenaustritt. Ich habe diesen Schritt ja schon vor vielen Jahren „gewagt“, weil ich die Scheinheiligkeit unserer „heiligen“ „Mutter“ Kirche einfach nicht mehr ertragen konnte. Damals war ich von bewusster Spiritualität noch völlig unbeleckt und ich hatte Jahre gebraucht, bis ich den Schritt endlich tun konnte. Ich weiß noch sehr genau, dass ich von großen Ängsten geplagt wurde, ob Gott mich jetzt verstoßen würde und was dann wohl mit mir nach dem Tod passieren würde, ob ich in die Hölle kommen würde und so was. Ich glaube, dass bei den Katholiken die Fesseln noch etwas enger angelegt sind als bei den Protestanten. Ich kann Dir nur sagen – es bedeutet eine unendliche, unbeschreibliche Befreiung, sich von den Dogmen der Institution zu lösen. Egal, was die machen und treiben und was auch immer sie Dir erzählen und womit sie drohen– es betrifft Dich einfach nicht mehr, es hat mir dir nichts mehr zu tun, sie können Dir mit nichts mehr Angst machen. Du stehst daneben und schaust zu, wie sie ihr Spiel spielen.
Auch hat mir das Hypnosethema das wieder bewusst gemacht, wie sehr sie dich unter ihrer Fuchtel haben, wenn du ihr Treiben nicht in Frage stellst - und auch, wie sehr ich noch von anderen Dingen hypnotisiert bin, Politik, Gesundheitswesen etc. – obwohl ich das Spiel schon viel mehr durchschaue und mir bewusst mache als die Menschen um mich herum. Aber wenn ich dann meinem täglichen Broterwerb nachgehe mit all den Menschen, die komplett dem Arzt die Verantwortung für ihre Heilung übertragen, wenn dann politisiert wird und geschimpft über die allgemeine Abzocke, dann passiert es schon mal, dass ich wieder voll in die Hypnose hineinrutsche. Gott sei Dank hält es nicht mehr lange vor. Ich sage mir dann immer: „Es ist nur ein Spiel, das wir erfunden haben, es ist Illusion, die wir leben.“ Das hilft mir ungemein, hinter die kleine Mauer zu treten und das Spiel von aussen zu betrachten. Ach, ich sag Dir, Heike, ich bin immer wieder begeistert, wie weit ich schon gekommen bin. Es ist doch toll, dass ich da stehe, wo ich stehe, das ich sehen und begreifen kann: „Es ist nur ein Spiel“ auch wenn ich manchmal noch mittendrin bin. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Shoud, denn ich möchte jetzt endlich wissen, wie wir die Hypnose vollständig beenden können. Ob ich allerdings gleich alles hinter mir lassen möchte, das weiß ich nicht so recht, denn eigentlich fände ich es toll, jetzt zum ersten Mal nach äonenlangem Vergessen ein Leben als bewusster Schöpfer zu leben. Sei noch mal von Herzen geknuddelt und umarmt Helga
Mache täglich die Übung mit der Energiesäule und habe festgestellt, dass sich hierbei etwas verändert hat. Früher war sehr stark der Kopf beteiligt, der immerzu Bilder und vor allem Worte produziert hat, wo die Energie jetzt fließt und heilt und reinigt. Jetzt ist es eher wie in einer Autowaschanlage. Du stellst das Auto rein, drückst auf einen Knopf und wartest, bis das Waschprogramm beendet ist. Ich stehe in der Energiesäule, denke „Reinigung“ oder „Balance“ und dann gar nichts mehr. Ich lasse sozusagen einfach das „Programm“ laufen. Da ist sehr angenehm und erholsam. Und ich kann viel länger stehen als früher. Viel weniger anstrengend.
Dienstag, 29.März .2005 Es gibt einen neuen Atlantis-Channel, vier Channel Teile und eine Frage-und-Antwort-Sitzung. Den ersten Teil kann ich noch ausdrucken, dann streikt der Drucker und ich frage mich wieso. Ich erinnere mich an den ersten Teil damals, als eine enorme Transformation stattfand und habe den Gedanken, dass es besser wäre, den Channel erst morgen, Mittwoch, zu lesen, wenn ich allein bin, falls wieder etwas ähnliches auf mich zukommt. (Peter kommt nach Hause, startet seinen Computer und fein säuberlich wird alles ausgedruckt.) Im ersten Teil ist (grob gesagt) die Rede von unseren früheren Inkarnationen und dass wir sie nun gehen lassen dürfen, was ich auch tue. Ich rufe alle Inkarnationen und Anteile von mir zurück, atme sie durch mich hindurch und erlaube ihnen zu gehen und von nun an ihr eigenes Leben zu leben ohne hemmende Verbindung/Anbindung an mich.
Ich habe ein inneres Bild, dass ich der Meister bin, der über ihnen allen steht, der als einziger alle Fäden in der Hand hat, der die alleinige Macht hat, etwas zu bewirken, zu dem sie alle emporschauen und darauf warten, dass ich sie endlich in Liebe und Wertschätzung gehen lasse.
Mittwoch, 30. März 2005 Ich lese den 2. Channel von Atlantis III. Fange schon beim vierten Absatz an zu weinen.
[…] “Wenn wir hören, dass es solche gibt, die predigen, dass die Menschen hier seien, weil sie „vom rechten Weg abgekommen“ oder weil sie „gefallen“ oder sie aus dem Paradies verbannt worden seien, dann bringt uns das tiefe Traurigkeit und uns kommen die Tränen. Denn genau das ist es, was die Menschen darum von sich glauben und wie sehr sie an ihre Geschichte glauben! Sie glauben, sie seien minderwertig, weniger wert als Gott – und dann handeln sie entsprechend. Und so erfahren sie, wie es ist, „niedriger als Gott“ zu sein. Und sie fühlen diese andauernde Last auf ihren Schultern, dieses ewige Schuldgefühl für das, was sie angerichtet haben. Und ihr gesamtes Leben wird von da an auf dieser Basis erschaffen, nämlich auf der Grundlage des Gefühls „Sünder“ zu sein. Ganze Leben werden dann erschaffen auf der Grundlage, dass man „seinen Weg zurück in den Himmel“ finden müsse.“[...]
Ich nehme den Schmerz an, ich atme ihn durch mich hindurch. Ich muss den Absatz dreimal lesen, bis sich alles aufgelöst hat und keine Tränen mehr kommen.
Nur ein paar Zeilen weiter kommt folgendes:
[...] “Wisst Ihr, wenn Ihr versuchen würdet jetzt nach Hause zu gehen, zurück in das ursprüngliche Königreich, dann könntet Ihr es nicht einmal mehr finden. Es existiert nicht mehr, hm. Aufgrund dessen, was Ihr und andere getan habt, indem Ihr aus dem Königreich fort gingt, hat sich gleichzeitig eben jene besondere Beschaffenheit von „Zuhause“ verändert. Es ist nun so anders als es zuvor einmal war, wegen all der Dinge, die Spirit von Euch gelernt und erfahren hat – die Spirit von Euch gelernt hat!“[...]
Heftige, wirklich heftige Emotion tief in mir drin, lang gezogene Töne, die aus mir herauskommen, eine Art Stöhnen, lautes Weinen ob dieser unglaublichen Aussage. Spirit hat von mir gelernt!
Ich habe es weiter oben ja schon hingeschrieben, dass wir alle unsere Erfahrungen nur für Spirit machen, aber das war wohl eher eine Kopf-Erkenntnis. Jetzt spüre ich es im Körper, wirklich sehr, sehr heftig.
Und dann ein inneres Bild. Eine ganz einfach gekleidete Gestalt, die sich vor mir verneigt. Ich frage mich, ob es eines von den Geschwistern hinter dem Schleier ist, das mir die Wertschätzung, von der sie immer sprechen mal ganz bildlich zeigt. Dann kommt: Es ist Spirit selbst. Er verneigt sich vor mir. Vor mir!
Es wirft mich regelrecht um. Mein Gesicht ist ganz verzerrt. Die Tränen laufen mir über das Gesicht und in den Kragen. Ich kann meine eigene Größe immer noch nicht wirklich begreifen. Ich lasse alles kommen und durchlaufen. Es dauert eine Weile. (Ich überarbeite diesen Text im Dezember 2005 und mir laufen schon wieder die Tränen übers Gesicht)
Liebe Leute da drüben – das muss Mensch erst mal verdauen, wenn ein solches Signal (= Tritt in den Hintern) bezüglich Selbstwert kommt.
Im weiteren Channel geht es um den Missbrauch der weiblichen Energie, die Wunde der Isis. Von viel Gewalt, Vergewaltigung, Folter zwecks Raub und Entreissen von femininer Energie ist die Rede. Ich kann es gelassen lesen. Ich habe damals beim 1. Atlantis-Channel den tiefen Schmerz der vollkommenen Ohnmacht, des Ausgeliefertsein, des gequält werden, alles das gehen lassen. Es geht um die Erlaubnis, diese Wunde jetzt heilen zu lassen und die wahre feminine Energie, das Göttliche, wieder in uns eintreten zu lassen.
Ebenso geht es um die Heilung der Sexualität, die durch eben diesen Missbrauch zu etwas ganz anderem verkommen ist, als das sie sie ursprünglich gedacht war. Und schau an, seit einigen Tagen beschäftigt auch mich dieses Thema , obwohl ich keine Ahnung hatte, dass es diesen Channel gibt und keine Ahnung, dass die Leute im Forum sich eifrig darüber austauschen. Das zeigt, ich bin voll angebunden, auch wenn ich mir dessen nicht bewusst bin und werde genau dahin geführt, wo es etwas für mich „zu holen“ gibt.
Im Channel 1 von Atlantis III regt Tobias etwas an:
[...] “Nun, haltet den Spiegel hoch und schaut Euch noch einmal genau an! Seht sie Euch intensiv an – Eure Geschichte! Dies ist die Geschichte, die Ihr erschaffen habt, für Euch selbst, in diesem Leben: das Haar, das Aussehen des Gesichtes, der Körper.
Wenn Ihr nun noch einmal hinschaut – und wir helfen mit den Energien an diesem Punkt – wenn Ihr noch einen Blick nehmt und leicht über das hinaus schaut, was Ihr im Spiegel seht, dann werdet Ihr beginnen andere Schichten zu sehen, andere Aspekte Eurer „Story“, andere Potenziale, die hätten existieren können, aber Ihr hattet sie nicht ausgewählt.
Blickt einfach nur leicht über das reflektierte Bild hinaus, das Ihr im Spiegel seht. Und ganz bald schon fangt Ihr an dieses anderen Potenziale zu sehen, die hätten existieren können, die es hätte geben können ... Und wenn Ihr dann einen tiefen Atemzug nehmt, während Ihr leicht jenseits des Spiegelbildes schaut, dann könnt Ihr durch die Augen der anderen Leben sehen, die Ihr hattet – Ihr könnt sehen, wie sie Euch anschauen. Sie erwidern Euren Blick durch Eure eigenen Augen ... Eure anderen Inkarnationen, das sind andere Geschichten, die Ihr ebenfalls erschaffen habt. Ihr habt sie geboren, Ihr habt ihnen das Leben geschenkt, und nun schauen sie Euch an. Das ist der Grund, warum einige von Euch eine sehr intensive Energie verspürten, die von den Augen zu Euch zurück kommt ... eine beinahe überwältigende Energie ... die Euch fast dazu bringt Euch abzuwenden und wegzusehen. Ihr seht Euch selbst an – durch die Augen Eurer vergangenen Leben.“[...]
Das hat mich auf die Idee gebracht, mich auch einmal im Spiegel zu betrachten, und zwar ohne Brille, weil ich durch die Kurzsichtigkeit immer alles von haus aus verschwommen sehe. Ich schaue also hinein in den Spiegel und plötzlich verändert sich mein Gesicht. Der Kopf erscheint auf einmal viel größer, das Gesicht sehr bleich, die Augen wie zwei Stücke Kohle. Ich weiß nicht, ob das nur an der Kurzsichtigkeit liegt. Die Veränderung ist gewaltig. Es sieht aus, als ob ich gar keine Nase hätte, der Mund ist verzogen, ganz schief, die Augen auch, das ganze Gesicht ist irgendwie verzogen, an manchen Stellen Verdickungen. Ich sehe aus wie eine Missgeburt oder vielleicht wie ein Alien? Ich muss zugeben, dass ich einen Anflug von Grusel verspüre. Aber wenn es wirklich ein Potential ist von einem anderen Leben oder überhaupt ein anderes Leben, dann gilt es das anzunehmen, mich anzunehmen. Das habe ich doch gewollt, dass sie nach Hause kommen.
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