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 September 2004

 

 

 

Mittwoch, 1. September 2004
Ich habe heute Jeshua gebeten, mich seine Energie spüren zu lassen. Habe es ja schon mehrfach versucht, hat aber nicht geklappt.
Heute wieder furchtbar müde geworden, dann mit den Gedanken ganz woanders hin abgedriftet, habe keine Erinnerung, wohin. Als ich mich dann wieder zurückgeholt habe, von wo auch immer ich gewesen bin, spüre ich eine mächtige Energie um meinen ganzen Oberkörper, bis in meine Hände, etwa wie eine sanfte, aber machtvolle Woge von innen nach aussen, die dann verebbt ist ... Es ist sehr schwer zu beschreiben. Und war leider viel zu kurz!



Freitag, 3. September 2004
Hier sollte eigentlich der Link zu einem Shoud eines Lesers von [...] stehen.
Die Seite wurde jedoch umgestaltet und ich konnte den Text nicht mehr finden. Ich lasse aber die Vorbemerkung stehen, weil ich darauf in meinem Brief Bezug genommen hatte.
 
Selbstermächtigung von Shaumbra
von Jochen
Vorbemerkung:
"Dies ist kein Channeling von Tobias oder Metatron oder Melchisedek oder wie sie alle heißen mögen. Es sind einfach Gedanken, die mir in den letzten Stunden zugeflogen sind – aus welcher Quelle auch immer. 
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, die Ehrfurcht vor dem Wort „Channelling“ zu verlieren. Das wäre ganz in meinem Sinne." [...]

Ich habe dem Jochen daraufhin eine Mail geschrieben.
Lieber Jochen,
Dein Shoud hat mich tief berührt. Wenn mich etwas wirklich tief innen anrührt, merke ich das daran, daß es mir die Tränen in die Augen treibt - so wir hier.
Ich habe mich in einigem wieder erkannt, und ich habe hier noch einmal die Bestätigung auf Fragen gefunden, deren Antworten zwar tief in mir schon da waren, die aber durch das Lesen jetzt wirklich an die Oberfläche kommen durften.
Und so wie Du das Channeln definierst - jaaa, das sagt mir auch zu. Gedanken oder Gefühle, die einen "anfliegen" - das kann, glaube ich, jeder nachvollziehen und nimmt dem Channeln seine "Heiligkeit", die vielleicht manche von uns noch hemmt (weil sie denken, sie sind noch nicht "heilig" genug, um zu channeln)
Vielen Dank, daß Du uns Deine Gedanken zugänglich gemacht hast.
Liebe Grüße
Helga

Sonntag, 5. September 2004
Es geht um die Geiselnahme in Rußland, bei der so viele Menschen ums Leben gekommen sind.
Ich wage es gar nicht zu sagen: Ich habe die diese ganze traurige Geschichte so gut wie gar nicht mitbekommen – ich will das nicht mehr mitbekommen.
Und ich fühle eigentlich gar nichts – keine Angst, keine Wut, keine Trauer, kein Entsetzten, ja, nicht einmal Mitgefühl!!
Es ist wie damals am 11. September. Es berührt mich einfach nicht. In einem der Channels äußert sich Tobias dazu. Das muß ich unbedingt nachlesen. Bin ich ein gefühlloses Monster??

So, hab den Kommentar von Tobias gefunden:
Divine Human Series, Shoud 9, Dein göttlicher Plan

Er bezieht sich auf den Golfkrieg Anfang 2003.
[...] „Es ist ein Krieg des Karmas und der Religionen. Es ist ein Krieg der alten Energie, in dem versucht wird zu erobern und zu vernichten. Es ist ein Krieg um Macht und Kontrolle. Und es ist der Krieg, der sich in dieser Zeit in den Herzen aller Männer und Frauen auf der Erde abspielt – vielleicht mit Ausnahme von Shaumbra, denn liebe Freunde, IHR habt diesen Krieg bereits hinter Euch! Und das ist auch der Grund dafür, warum er einige von Euch so tief berührt und warum er sich so schmerzhaft für Euch anfühlt.
Andere unter Euch, Shaumbra, fragen sich wiederum, warum der Krieg überhaupt nichts mit ihnen macht, warum sie keinerlei Regung bei dem Geschehen empfinden - es verunsichert Euch geradezu, dass sich keine Emotionen bei Euch einstellen wollen.
Shaumbra – Ihr habt den Krieg bereits hinter Euch!

 

Mittwoch, 8. September 2004
Durfte heute
Shoud 2, „Die 4 Ungs der Neuen Energie“ der Embodiment Serie
lesen, dank Matthias, der den Shoud übersetzt hat – sehr gut übersetzt hat.
Tobias schreibt darin, dass ein enormer Download stattgefunden hat, sein ganzes Gerede hätte nur den einen Sinn, unseren Verstand zu beschäftigen. Mir hat sein Gerede jedenfalls sehr gut getan. Muss bald noch mal zur Wiederholung lesen.
Der Download hat mich wieder einmal völlig niedergestreckt, habe eine volle Stunde tief und fest geschlafen und fühle mich jetzt irgendwie aufgeladen.

ICH BIN SPIRIT und ich muss nichts wollen, können oder tun! NUR SEIN! Und alles kommt zu mir. Es gibt keinen Zweck und ich muss kein Ziel haben und es gibt nichts, das ich erreichen muss in diesem Leben. NUR SEIN! Und alles kommt zu mir.


Sonntag, 12. September 2004
So, das Shaumbra Intensiv-Seminar liegt hinter mir.

Ich habe viel gelernt – Erden, meine göttliche Energie spüren. Ich bin jedoch noch nicht ins körperliche Fühlen gekommen. Aber ich habe mich ja entschlossen, den Kurs zu machen und hoffe, dass ich dort viele Blockaden lösen kann.

Als wir gestern noch mal die sieben Siegel bearbeiteten, kam gleich beim ersten Siegel „Trennung“ noch mal solch ein Schmerz hoch, dass ich vor versammelter Mannschaft anfing zu heulen. Zuerst dachte ich "Ogott, ogott, doch nicht jetzt, nicht vor acht  anderen Leuten", aber dann fand ich, dass das eine gute Gelegenheit wäre. Es war nicht ganz so schlimm wie beim Channel über Ah und OH, aber doch auch heftig. Ich merkte gleich, dass ich versuchte, es wieder nach unten zu stopfen und habe dann versucht mittels der Atmung, wie sie uns L. beigebracht hat, das Gefühl nach oben zu ziehen, und habe es auch geschafft.
Das war wirklich eine tolle Erfahrung.


Sonntag, 12.September 2004
Von Heike
Liebe Helga,
wie geht's Dir? Ich hoffe, dass Deine Achterbahnfahrten sich etwas gelegt haben!?! 
Mir geht's gut - nachts 'arbeite' ich zur Zeit sehr viel ... alle möglichen Menschen, zu denen ich in irgendeiner Art von Beziehung gestanden habe, tauchen in den 'Träumen' auf ... teilweise schreibe ich es mir auf, manchmal kriege ich es aber nicht mehr richtig auf die Reihe. Auch tagsüber zieht viel an mir vorüber ... Gedanken und Zusammenhänge tauchen plötzlich auf ... die ich so noch nie gesehen habe ... sehr interessant, was da alles so zur Zeit passiert ... teilweise kommen Tränen, aber alles fühlt sich gut an ... nach Erlösung, Reinigung. Habe auch mal wieder einen Herpes bekommen, dieses mal aber nichts dagegen unternommen ... konnte es wirklich einfach nur annehmen..
Dinge verschwinden plötzlich, so neulich auch mein Einkaufswagen beim Großmarkt ... nach 10 min. Suchen habe ich es dann aufgegeben und akzeptiert ... nachts wache ich manchmal mit Schmerzen auf. Da es an den sogenannten besonderen  Transformationstellen' ist, sprich auch Augen, Ohren, Knie etc. grüße ich meine 'Gentechniker' freundlich und bitte sie, doch etwas zarter zu sein, damit ich wieder einschlafen kann  ;-) 
Hatte mir vor einiger Zeit  das 'Buch' von Elke-Claudia Wolf besorgt ... es hat mir ganz gut geholfen zu verstehen, was da jetzt so alles im Körper abläuft, da ich vieles wiedererkannt habe.
Bin neulich auch auf die Seite vom 'Lichtkörper-Prozess" geführt worden ...
http://people.freenet.de/Bruno-Groening/Ariel.html
Anhand der dort aufgeführten Symptome habe ich meine ganzen letzten Jahre wiedererkannt, konnte ich die Lichtebene ermitteln, auf der ich mich anscheinend zur Zeit befinde. Spannend - spannend - ich schicke Dir heute mal ein Foto vonmeinen beiden Süßen mit. Habe es einen Tag vor J.'s Auszug gemacht. Er kommt oft vorbei, ißt hier, bringt Wäsche, leiht das Auto, aber erzählt auch plötzlich, etwas was ich überhaupt nicht von ihm kannte und auch lernen mußte, zu akzeptieren ...
Liebe Shaumbra-Schwester- Dir noch einen restlichen schönen Sonntag, sei ganz doll umarmt von
Heike

Hallo Heike,
in den letzten 3 Wochen (nach dem Seminar) ging es mir ganz wunderbar. Wir hatten aber auch Urlaub!! Herrlich, so in den Tag hinein zu leben und sich Zeit zu nehmen für lesen, atmen, imaginieren, zu träumen und sonst nicht sehr viel "Nützliches" tun ... mmhh.
Also keine Achterbahnfahrt. Ich bin jetzt wirklich so weit, mich so zu akzeptieren, wie ich nun mal bin. Und wenn ich keine Symptome habe, habe ich halt keine und das ist in Ordnung so. Ich, Auch-Gott, werde mir schon was dabei gedacht haben.
Ich habe in das Buch von Elke auch mal hinein gelesen und besitze sogar das Buch von Tachira TachiRen, aber da ich eben keine Symptome habe, ist es nicht recht nützlich für mich.
Allerdings schrieb mir Elke neulich, daß in Kürze ein zweites Buch kommt u.a. über Implantate, und das würde mich schon sehr interessieren. Das werde ich mir sicher auch besorgen.
Da fällt mir noch ein, seit Monaten plagen mich Schmerzen in der rechten Ferse und Fußsohle. L., bei der ich das Seminar absolvierte, meinte, daß Massen von alten Energien da festhängen.
Da arbeite ich momentan dran. Oder gibt es Symptome in den Füßen?
Zu L. werde ich weiterhin gehen, sie arbeitet mit der  der Neuen Energie und wird mir sicher viele "Techniken" für mein Fortkommen vermitteln können.
Deine beiden Jungs sind ja zum Anbeissen, ich könnte mir vorstellen, dass die Mädels ziemlich hinter J. her sind???
Ich wünsche Dir eine sonnige, wunderschöne Woche
Sei geknuddelt
Helga

Montag, 13. September 2004
Versuche jetzt wirklich, all die alten Energien in den Füßen/Beinen loszulassen.
Muß mich setzen, denn Pauli plärrt sonst in einem fort. Wenn ich sitze, kommt er auf meinen Schoß und gibt Ruhe.
Ich rede mit meinem Körper wie mit einem Kind: Es ist gut, du hast da Schmerzen, das ist in Ordnung, lass das los jetzt, gib es an Mutter Erde, lass es fliessen. Du bist so toll, du hast all die Jahre diesen ganzen Müll, all diese schweren, dunklen Energien für mich aufgehoben, weil ich dir nicht die Erlaubnis gegeben habe, sie los zu lassen. Aber jetzt darfst du loslassen, lass es fliessen, Gaia nimmt alles auf ....
Als ich meine Aufmerksamkeit woanders hin lenkte (wollte die Metatron-Energie spüren), fing das in der Ferse und der Fußsohle an zu toben. Ist meine Aufmerksamkeit im Fuß lassen die Schmerzen nach. Aber da ist noch viel, viel los zu lassen.

Mittwoch, 15.September 2004
Von Barbara
Hallo liebe Helga,
wie geht es Dir inzwischen?
Auf meiner langen Heimreise im Zug las ich in meinem Buch "
Neue Dimensionen der Heilung" von Bärbel Mohr
(KOHA-Verlag) ein Kapital, das ich total beeindruckend finde, und ich möchte Euch vom Seminar daran teilhaben lassen.
Hier der Auszug:

Gott, das Ewige im Körper und in unseren Genen

Nicht nur auf der rein biologischen Ebene haben unsere Gene Erstaunliches zu bieten. Gregg Braden setzt alle seine Zuhörer, Kollegen und Leser mit einem noch ganz anderen Aspekt in fassungsloses Erstaunen:
Gregg Braden arbeitete zu Zeiten des kalten Krieges als Wissenschaftler im Raumfahrts- und Verteidigungsbereich und forscht seit 12 Jahren eigenständig in ganz anderen Bereichen, wie wir gleich sehen werden.
Seit Jahren nimmt er an den unterschiedlichsten Wissenschaftskonferenzen teil ... und so sucht er mit einigen gleichgesinnten Kollegen seit 12 Jahren nach Hinweisen von einem Geist und einem Bewusstsein, größer  als dem gegenwärtigen ...
Dabei begann er seine Suche in der Vergangenheit. Er suchte dort nach Hinweisen, die der Menschheit bei der
Be
wältigung unserer Zukunft helfen können.
Zunächst suchte er in vielen Ländern der Welt nach den ältesten Überlieferungen. Er forschte in alten Tempeln, Wüsten und in den ältesten Schriften, die der Menschheit noch übriggeblieben sind. Er fand letztlich in allen denselben Hinweis, nämlich, dass er aufhören solle, in diesen Schriften zu suchen, sondern dass er lieber in sich selbst suchen solle.
Gregg nahm den Hinweis nicht nur auf der geistigen Ebene ernst, sondern er suchte auch auf der körperlichen Ebene im Inneren des Menschen. Den langen Weg, den er dabei ging, bevor er zu seinen wirklich atemberaubenden Erkenntnissen kam, und die exakten Erklärungen, kann man auf Vorträgen von ihm anhören oder in seinem Buch nachlesen. („Die Sprache Gottes“, erscheint Herbst 2004 im KOHA-Verlag).

Er hat Folgendes herausgefunden: In allen Alphabeten der menschlichen Sprache gibt es einen Zahlencode, nach dem jedem Buchstaben auch eine Zahl zugeordnet ist. Es gibt sogar ganze, uralte Wissenschaften, die sich nur damit befassen. Und diese Wissenschaften gehen davon aus, dass das Althebräische eine der Sprachen mit dem noch am reinsten erhaltenen Zahlencode und Alphabet ist. Eine weitere Besonderheit des Hebräischen ist am Ende dieses Kapitels beschrieben. Sie bestätigt indirekt die gleich folgende Entdeckung.

Machen wir von hier einen Hechtsprung in das Periodensystem der Elemente und in unsere Gene (die Details dieser Gedankenreise bitte bei Gregg selber nachlesen): Unsere DNS besteht aus vier
Basiselementen: Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff. Wenn man die atomare Masse dieser vier Elemente nimmt (Zahl vor dem Komma) und zu diesen Zahlen im althebräischen Alphabet die Buchstaben heraussucht, „liest“ man damit die  Basisinformation aller unserer DNS-Stränge, die ins Deutsche übersetzt lautet: „GOTT, DAS EWIGE IM KÖRPER (im Englischen klingt es ein wenig eleganter als im Deutschen: God eternal within the body).

Diese Botschaft ist die Basisbotschaft jeder Zelle (und davon hat der Durchschnittsmensch 50 Billionen) des menschlichen Körpers. Die statistische Wahrscheinlichkeit für ein zufälliges Auftreten dieser Botschaft beträgt 0,00042 Prozent. Endgültig
am Ende ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung jedoch, wenn man sich auf die nächste Ebene der Zellinformation begibt. Dort lassen sich Textbotschaften finden, die zum Teil Hunderte von Wörtern lang sind. Diese Botschaften werden derzeit entziffert und entschlüsselt und es sieht so aus, als sei die Geschichte der Menschheit auf Zellebene eincodiert.

In alten hebräischen Weisheitstexten wird diese Entdeckung indirekt bestätigt, weil dort geschrieben steht, Gott habe das Schöpfungsgeheimnis im Alphabet versteckt und alle Wesen aller Zeiten würde er aus diesen Buchstaben heraus entstehen lassen...
Denn die Zellen aller Menschen, in allen Ländern und allen Religionen melden das Gleiche: „GOD ETERNAL WITHIN THE BODY“. Ein höheres Bewusstsein hat sich die Spezies Mensch ausgedacht und erschaffen und hat dies auch noch in jeder Zelle schriftlich hinterlassen. Wir sind eine Familie und alle gehören zusammen in den großen Plan. 

[...]  Eine Arbeit mit Heilenergie beginnt mit dem Verständnis davon, was und wer wir wirklich sind und woraus der Mensch in Wirklichkeit besteht: aus einem lebendig gewordenen Gedanken. Wer das für sich fühlbar und erlebbar machen kann, der kann auch fühlen, dass wir die Kraft haben, unseren Träumen vom Paradies Leben einzuhauchen und sie wahr werden zu lassen.

Mit einiger Übung können wir damit anfangen, das Paradies in unserem eigenen Körper wieder zu installieren und danach unser Umfeld folgen zu lassen. Wir haben den Code für die Selbstheilung in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers stehen, und wir brauchen ihn nur zu aktivieren.

[...] Manche Forscher gehen so weit zu sagen, dass die Zelle im Grunde versteht, was in ihr geschrieben steht, weil sie selbst aus den Urelementen der Sprache besteht. Deswegen sind auch Affirmationen so wirksam und deswegen können auch die Folgen gesprochener Worte so deutlich wirksam für den Körper sein, weil das Unbewusste und auch der Zellaufbau die Botschaft „verstehen“ und in eine Neuprogrammierung umsetzen können ...

Ist das nicht faszinierend??
Lass es Dir gut gehen, liebe Helga, und halt die Ohren steif.
Licht und Liebe
Barbara



Hallo Barbara,
ja, es ist schon erstaunlich, welche Perlen jetzt ans Licht kommen.
Noch werden sie ja eher von den Lichtarbeitern gefunden, aber ich hoffe so sehr, daß wir es bald erleben dürfen - nach dem Quantensprung vielleicht, der laut Tobias in gar nicht mehr so weiter Ferne liegt? - daß so etwas in der Zeitung steht, mit ganz dicker fetter Schlagzeile und daß wir es in den Nachrichten hören statt all dieser schrecklichen Sachen, die wir jetzt noch reingefüttert bekommen.

Es war schön, Dich und die anderen kennen lernen zu dürfen auf L.'s Seminar. Ich habe es sehr genossen, dieses Zusammensein mit Euch. Und es hat mir so gut getan, zu sehen, daß auch andere noch an verschiedenen "Unzulänglichkeiten" ;-) knabbern.
Wobei es solche gar nicht gibt. Wir sind perfekt, so wie wir sind, stimmts??
Liebe Barbara, ich wünsche Dir von Herzen alle nur erdenklichen Wunder.
Ganz dicke Umarmung und Küßchen von
Helga


Sonntag, 19. September 2004
Das 1. Wochenende der Jahresausbildung.
Wir sind 8 Teilnehmer, ich, G., C., P., K., I., und zwei Männer !! - L. und E.. Wir haben erst mal wieder mit Erden begonnen.
Ich schwanke ständig zwischen Mutlosigkeit und Zuversicht, dass das Seminar mir was bringen wird.
Kann wieder einmal gar nichts fühlen, beim Erden kommt starker Widerstand und Wut hoch, heute am Sonntag in der letzten Minute des Erdens Verachtung – für mich.
Wir treffen uns in 3 Wochen bei G.


Mittwoch, 22. September 2004
Heute beim Mittagschlaf beim Einschlafen ein wirklich lautes Knallgeräusch im Kopf. Habe davon schon im Yahoo Forum (Metatron) gelesen, weiß aber nicht mehr, was es bedeutet. Kann nur was Gutes sein, Lösung von Kristallen oder so was. Ich hoffe, ich habe das nicht nur geträumt.
Beim Erden starke Schmerzen linker Oberarm/Schulter, rechte Ferse, wie gehabt.
Linke Hüfte tut auch wieder weh seit dem 1. Kurs-Wochenende.


Sonntag, 26. September 2004
Ich habe gestern den Artikel von Mira Mehrkens
„Die wundersamen Wege des Egosgelesen


Danach habe ich mit dem
Weißen Buch von Ramtha begonnen.

Ich bin wieder sehr müde geworden und musste gleich ein Stündchen die Matratze abhorchen.

Im Zustand zwischen Wachen und Schlafen geschah dann Folgendes auf einer inneren Ebene:
Ich befinde mich mit den anderen Schülern und unserer spirituellen Lehrerin im Gruppenraum. Wir sind mit unserer Ausbildung fast am Ende und ich bin vollkommen frustriert, weil alle anderen Schüler sehr viel gelernt und integriert haben, nur ich nicht.
(Es ist ja schon immer mein Problem, dass ich anderen viel mehr zutraue als mir selbst, so nach dem Motto: Alle können das, nur ich nicht!).
Ich bin wütend. Ich bin frustriert. Ich sage: „Es hat doch alles keinen Sinn. Ich kann das alles nicht. Ich gehe jetzt heim“.
Unsere Lehrerin fragt: „Was fühlst Du denn jetzt?“
Ich fühle Hoffnungslosigkeit, Wut und tiefe Verachtung für mich selbst, weil ich solch ein Versager bin.
(Hier wird es etwas unklar, aber dann kommt folgendes).
(Ich bitte, die unfeine Ausdrucksweise zu entschuldigen, ich gebe es so wieder, wie ich es in Erinnerung habe.)
Ich schreie plötzlich los: „Du mieses, hinterhältiges, heimtückisches Miststück!“
Unsere Lehrerin guckt etwas befremdet und ich denke noch: Oh Gott, ich meine doch nicht sie!“ Aber wen meine ich??
Und ich bin noch nicht fertig.
„Ich hab das jetzt satt mit Dir! Dauernd manipulierst Du mich. Du manipulierst meine Wahrnehmung. Du manipulierst meine Meinung von mir selbst. Du machst mir Dinge vor, die nicht der Wahrheit entsprechen. Du gehst jetzt auf die Seite, sofort. Du gehst mir jetzt aus dem Weg, auf der Stelle. Du hockst Dich jetzt in die Ecke und wenn Du es wagen solltest, nur noch einen Muckser zu machen, dann werde ich Dich töten!!“ (Wirklich und wörtlich: Dann werde ich Dich töten!“)
In diesem Moment wird mir klar, ich spreche mit meinem Ego.
Dann wache ich auf.
(Wir sind zum Essen eingeladen. Gott sei Dank durfte ich noch zu Ende „träumen“, aber jetzt pressiert es, wir sind schon spät dran und müssen uns noch umziehen).
Aber ich weiß, das muß ich unbedingt im Gedächtnis behalten. Es ist wichtig.

Am nächsten Tag.
Die Sache geht mir nicht aus dem Kopf.
Natürlich will ich mein Ego nicht wirklich töten. Das geht ja auch gar nicht, denn dann müsste ich mich ja umbringen. Aber ich möchte, dass es endlich damit aufhört, mir vorzumachen, dass ich irgendetwas nicht kann, mir immer wieder als Tatsache zu verkaufen, dass ich einfach nicht die Fähigkeit habe, meine Göttlichkeit zu spüren und zu leben. Und daß ich tatsächlich den Ausdruck „töten“ gebraucht habe, zeigt mir, wie wichtig mir mein spiritueller Weg ist.
Das Dilemma ist, wenn ich mir meiner Göttlichkeit bewusst bin, dann brauche ich das Ego doch eigentlich nicht mehr? Aber das Ego will überleben, um jeden Preis, egal wie hoch er ist.
Wie können meine Göttlichkeit und mein Ego nebeneinander existieren?
Mira schreibt: „Der Hauptverbündete des Egos ist der Verstand“.
Also: Ohne Ego kein Verstand.
Und den Verstand brauche ich, auch als göttlicher Mensch, um in meiner 3D-Welt überleben zu können.

Mein liebes Ego,
ich habe gestern ein wenig unfein mit Dir gesprochen. Das tut mir leid. Ich weiß, dass Du in meinem Leben eine wichtige Funktion, eine Schutzfunktion erfüllst. Ich weiß, dass ich ohne Dich auf dieser dichten Erde nicht existieren könnte.
Aber nun ist es so, dass ich über meine 3D-Blase hinaussehen will. Du dagegen willst unbedingt drin bleiben.
Ich möchte Dir eines in aller Freundschaft hiermit sagen: ICH bin hier der Boss. Nachdem Du mich viele Jahrtausende gelenkt hast, denkst Du vielleicht, dass es genau umgekehrt ist? Nein, nein, der Boss bin ich! Erinnerst Du Dich? Wie es ganz am Anfang war? Du solltest mich nur beschützen.
Daß Du mich nun manipulierst liegt auch in meiner eigenen Verantwortung, denn ich habe zugelassen, dass Du immer mehr Macht bekamst, solange, bis ich vollkommen unter Deiner Fuchtel stand.
Ich möchte, dass das nun aufhört.
Sei versichert, dass Du nicht sterben musst. Das verspreche ich Dir.
Aber ich möchte, dass Du nun aufhörst, mich zu täuschen und zu bevormunden, aus lauter Angst, dass Du aufhörst zu existieren, wenn Du nicht mehr alles, alles, alles unter Kontrolle hast.
Ich möchte, dass Du Deine Führungsposition aufgibst und neben mich trittst, als gleichberechtigter Partner und mir hilfst, mein Leben in der Dichte zu bewältigen.
Göttlichkeit ohne Ego/Verstand kann in der Dichte nicht bestehen.
Glaube mir, das wird ein wundervolles Leben sein, ein Leben voller Wunder, wenn wir beide nebeneinander gehen, der göttliche Mensch und sein Ego, das ihm hilft, die 3D-Klippen zu umschiffen.
Willst Du neben mir gehen? Sag ja! Ich will es auch!

Mittwoch, 29. September 2004
Seit Tagen plagen mich schon wieder Depressionen. Nach den Erdungsübungen ist es jedes Mal viel besser, aber am nächsten Tag schon wieder dasselbe.
L. sagte im Seminar einmal, Depressionen seien nicht gefühlte Gefühle. Das gibt mir zu denken. Wenn ich nur wüsste, was ich nicht fühlen kann.
Heute bei Mum die Zeitung durchgeblättert. Es ist einfach zum Kotzen:
Karstadt/Kaufhof verkaufen etliche Filialen bzw. schließen sie, 180.000 Leute sind betroffen! Die gute Angela Merkel fordert die 73-Stunden-Woche, Kündigungsschutz soll weg, Halbtags-Jobs sollen weg etc, etc.
Ich sollte doch in der neuen Energie sein, aber ich fühle mich gefangen in einer solchen Dichte, dass ich mich im wahrsten Sinne manchmal nach Hause sehne. Wohin man blickt nichts als Gier, Gier und nochmals Gier, Rücksichtslosigkeit, Ignoranz der politischen „Elite“, immer noch mehr Lasten für die kleinen Leute.
Ja, ja, ich weiß, alles selbst gewählt. Und eigentlich sollte man die Politiker noch anfeuern, mit Karacho so weiter zu machen, damit endlich alles zusammenbricht und Platz wird für das neue, auf das wir doch schon so warten.
Dies alles kam heute beim Erden hoch, dieses ganze aussichtslose Elend, in dem wir stecken – boah, ich will da raus!!


Donnerstag, 30. September 2004
Auch heute wieder massive Depression, beim Haarewaschen schon angefangen zu heulen. Geatmet, geheult, geatmet, geheult. Jetzt geht es mir besser. Aber das war bestimmt noch nicht alles.
Ich schätze, 46 Jahre verdrängte Gefühle brauchen ihre Zeit, bis sie sich aufgelöst haben.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen Traum geträumt. Viel ist nicht in Erinnerung geblieben, das was ich erinnere hat es aber in sich.

Ein Gebäude, völlig durchdrungen und umhüllt von dunkler Energie. Es ist voller Wesenheiten aus dunkler Energie, richtiggehend vollgestopft. Und da ist ein Auge, das mich durch eine Öffnung hindurch anschaut, ein riesiges gelb-schwarzes Auge hinter einer Wand. Ich weiß, es ist
DAS BÖSE, die personifizierte Dunkelheit.
Alles andere, was dann noch war ist zu nebulös, kann ich nicht mehr fassen.

Ich habe eigentlich keine Angst, aber doch ein gewisses Unbehagen und ich möchte den Umkreis dieses Hauses sofort verlassen.

 

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